Autor Thema: [DE] München  (Gelesen 226923 mal)

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Re: [DE] München
« Antwort #15 am: 17. März 2012, 00:22:13 »
Interessanter Ansatz. Sollte man sich wirklich einmal überlegen.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

HLS

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Re: [DE] München
« Antwort #16 am: 17. März 2012, 00:33:04 »
Interessanter Ansatz. Sollte man sich wirklich einmal überlegen.
Vorallem wäre es ein guter Ansatz um mehr Menschen auf die Schiene zu bekommen und somit ein wirkliches umdenken stattfinden kann.
Und was ein positiver Nebenefekt sein dürfte die Kundenzufriedenheit würde damit weiter steigen.
Weil vom Ist-Stand ausgegeangen haben die FG keine Möglichkeit, wenn sie einmal aufgehalten werden durch einen Falschparker, ansprüche zu stellen.
So ist dann aber eine schnell Kurzfristige Lösung vorhanden was für die FG und auch dem Personal gleichermaßen angenehm ist.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

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Re: [DE] München
« Antwort #17 am: 27. März 2012, 18:56:49 »
Zurück aufs Abstellgleis

27.03.2012, 11:34
Von Silke Lode

Erst seit Dezember sind die neuen Vario-Trambahnen im Einsatz und noch nicht einmal endgültig zugelassen. Jetzt sind sie größtenteils defekt. Die MVG ist über die Herstellerfirma verärgert - denn die Zulassung steht jetzt wieder in Frage.     

Etwa 40 Millionen Euro hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in 14 neue Trambahnen investiert, doch die "Variobahnen" bringen statt Entlastung bisher nur Ärger. Eineinhalb Jahre verstaubten die Züge auf dem Betriebsgelände an der Einsteinstraße, weil die Regierung von Oberbayern die Zulassung verweigerte.

Mehr als ein Jahr verstaubten die neuen Variobahnen der Firma Stadler im Depot, weil die Zulassung fehlte. Im Dezember gingen sie in Betrieb - und sind jetzt schon kaputt.

Vor gut drei Monaten, genauer am 11. Dezember 2011, rollte endlich die erste Variobahn durch München - versuchsweise, denn die Bezirksregierung hatte zunächst nur befristet bis zum 31. März 2012 grünes Licht gegeben. Die MVG rechnete fest mit einer endgültigen Zulassung zum 1. April - doch die steht nun auf der Kippe. Nach nicht einmal vier Monaten im Betrieb sind die Variobahnen großteils durch einen Serienschaden an den Rädern lahmgelegt.

Nicht nur für die MVG und die Firma Stadler, die die Variotram baut, bedeutet das neuen Ärger mit der Aufsichtsbehörde. Auch die Fahrgäste bekommen die Probleme zu spüren: Neun von elf bislang einsatzfähigen Zügen sind von dem Schaden betroffen, erst drei Bahnen konnten repariert werden. Am Montag traf es die Linie 21: Zwei Busse fuhren als Ersatz für eine kaputte Tram.

Noch viel ärgerlicher ist der Zwischenfall für die Nutzer der Linien 15, 25 und 27: Die angekündigte Taktverdichtung, die vom Fahrplanwechsel im Dezember 2011 auf das Frühjahr 2012 verschoben worden war, verzögert sich abermals. MVG-Chef Herbert König zeigte sich "bestürzt", dass es bei "nagelneuen Züge bereits Schäden gibt, die uns dazu zwingen, teure Fahrzeuge vorübergehend aus dem Betrieb zu nehmen - und auch weiter auf deren endgültige Zulassung zu warten".

Verärgert ist man bei der MVG insbesondere über die Berliner Herstellerfirma Stadler, da der Schaden offenbar nicht zum ersten Mal auftritt. So berichtet die MVG von "vergleichbaren Schadensbildern" unter anderem in Nürnberg. Stadler stehe "in der Pflicht", betonte König. Die Firma müsse gegenüber der MVG und der Aufsichtsbehörde "schnellstmöglich Antworten liefern", zum Beispiel Nachweise zur Schadensursache. Betriebsleiter Michael Richarz wies darauf hin, dass die reparierten Räder laufend kontrolliert würden.

Sollten auch die Ersatzteile im Betrieb wieder beschädigt werden, will die MVG die Fahrzeuge so lange außer Betrieb nehmen, bis Stadler das Problem gelöst habe. Bei den schadhaften Bauteilen handelt es sich um Gummikörper, die zwischen Radreifen und Radscheibe eingesetzt sind. Seit einigen Tagen weisen diese bei einigen Rädern Risse auf. Warum die Risse entstehen, kann die Firma Stadler bislang nicht erklären. Eine "juristische Bewertung" - also die Frage nach Schadensersatz - steht laut MVG noch aus.

Die Bezirksregierung hat nun ihrerseits die Verlängerung der Ende März auslaufenden vorläufigen Zulassung davon abhängig gemacht, dass Stadler "umgehend entsprechend belastbare Nachweise zur Sicherheit der fraglichen Teile vorlegt", wie die MVG mitteilt. Behördensprecher Heinrich Schuster bestätigte, dass es vor wenigen Tagen ein Gespräch mit Stadler und der MVG gegeben habe, bei dem "ein abschließender Fahrplan für die Zulassung der Variobahnen" festgelegt worden sei. Die Gummireifen seien ein Thema gewesen. Zumindest werde aber "angestrebt", die vorläufige Genehmigung zu verlängern.

Im Streit um die Zulassung, der sich bereits seit 2009 hinzieht, hatte die Aufsichtsbehörde vor allem wegen der Frage nach der Statik von Brücken Sicherheitsbedenken. Im Dezember 2011 genehmigte sie nur eine befristete Zulassung, weil noch nicht alle Fragen abschließend geklärt waren. Die MVG kritisiert, dass immer wieder neue Gutachten und Nachweise verlangt wurden - etwa Berechnungen zum Nachweis des Lichtraums, die in dieser Form noch nie von einer Aufsichtsbehörde verlangt worden seien.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/aerger-um-neue-trambahnen-zurueck-aufs-abstellgleis-1.1318849

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Re: [DE] München
« Antwort #18 am: 28. März 2012, 08:15:20 »
Die MVG kritisiert, dass immer wieder neue Gutachten und Nachweise verlangt wurden [...], die in dieser Form noch nie von einer Aufsichtsbehörde verlangt worden seien.
Woran erinnert mich das bloß? :D
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Re: [DE] München
« Antwort #19 am: 28. März 2012, 08:19:13 »
Die MVG kritisiert, dass immer wieder neue Gutachten und Nachweise verlangt wurden [...], die in dieser Form noch nie von einer Aufsichtsbehörde verlangt worden seien.
Woran erinnert mich das bloß? :D

Das einfach zu wenig Schmiergeld geflossen ist.
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Re: [DE] München
« Antwort #20 am: 28. März 2012, 09:42:34 »
Ich denke, die Zeit ist reif für EU-Vorgaben und EU-weite Zulassung von Straßenbahnfahrzeugen. Die lokalen Besonderheiten (Hüllkurven etc.) müssen klarerweise vor Ort geklärt werden.
Wenn dann die technischen Details von Straßenbahngleisen (z.B. Gleismittenabstand, Mindestkurvenradius...) und der Streckeninfrastruktur (Bahnsteighöhe, Bahnsteigabstand von Gleismitte etc.) auch genormt werden, können irgendwann die Straßenbahngarnituren im "Supermarkt" gekauft werden. Dann stellen wir einfach die ULF auf Räder mit 10 cm mehr Durchmesser und sie passen auch auf Bahnsteigkanten mit 30 cm Höhe.

Hannes
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Re: [DE] München
« Antwort #21 am: 28. März 2012, 09:57:37 »
Davon halte ich wenig. Aufgrund lokaler Besonderheiten müssten dann so viele Ausnahmen und Abweichungen bewilligt werden, dass erst kein Ende mehr in Sicht ist. Aber ist es wirklich zu viel verlangt, im Vorfeld mit der Behörde abzuklären, welche Anforderungen sie an zu bewilligende Fahrzeuge stellt, und genau die Erfüllung dieser Anforderungen dann mittels Lastenheft vom Hersteller zu verlangen? Dann kann es auch keine Einforderung nachträglicher Gutachten geben.
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Re: [DE] München
« Antwort #22 am: 28. März 2012, 11:23:20 »
Davon halte ich wenig. Aufgrund lokaler Besonderheiten müssten dann so viele Ausnahmen und Abweichungen bewilligt werden
Das ist aber nicht die einzige Option: Diese lokalen Besonderheiten könnte man auch nach und nach angleichen. Das Netz in Wien enthält heutzutage so wenige Besonderheiten, dass das gerade für uns sehr einfach wäre.
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Re: [DE] München
« Antwort #23 am: 28. März 2012, 11:29:42 »
Das ist aber nicht die einzige Option: Diese lokalen Besonderheiten könnte man auch nach und nach angleichen. Das Netz in Wien enthält heutzutage so wenige Besonderheiten, dass das gerade für uns sehr einfach wäre.
Und die anzugleichenden Besonderheiten werden durch Einstellung oder Umbau auf U-Bahn beseitigt... ;)
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Re: [DE] München
« Antwort #24 am: 28. März 2012, 14:10:34 »
Niemand hat die Wiener gezwungen, die Bahnsteighöhe (als Wiener Besonderheit) auf höchstens zwanzig Zentimeter zu beschränken. Das ist nur dem Kopf einiger starrsinniger Typen entsprungen, die zudem meist gar nicht mehr am Ruder sind!   :down:
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Re: [DE] München
« Antwort #25 am: 04. Mai 2012, 11:30:45 »
Kurzbesuch auch in München. Leider ist mir der P-Wagen entwischt.
Schnelle Fahrt kaum ohne Halt. Einmal "hängte" sich die Ampel auf, da stand dann wirklich alles  ;D

Die Stationsansagen in München sind nicht so detailiert wie bei uns. Umsteigemöglichkeiten werden höchstens auf die U/S-Bahn verwiesen.
Sonst ohne Kommentar.

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Re: [DE] München
« Antwort #26 am: 04. Mai 2012, 14:20:04 »
Mal eine Frage zu Bild4. Kann es sein das dort die Durchgänge noch schmaler sind als im ULF? Es wirkt nämlich durch dieses schräge (Etwas?) so.
"Grüß Gott"

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Re: [DE] München
« Antwort #27 am: 04. Mai 2012, 15:18:06 »
Ich muss gestehen, ich habe es nicht nachgemessen, vielleicht weiß daß jemand anderer hier. Aber mir kam der Durchgang sehr breit vor. Die Wagen wirkten auch geräumiger als unsere, wenn auch durch das eigenwillige Design (Farben, keine knallroten Sitze, keine gelbe Haltestangen  ;D) nicht so modern, dafür trotzdem augenfreundlicher".

95B

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Re: [DE] München
« Antwort #28 am: 04. Mai 2012, 20:49:40 »
Ich muss gestehen, ich habe es nicht nachgemessen, vielleicht weiß daß jemand anderer hier. Aber mir kam der Durchgang sehr breit vor.
Mir kommt er eigentlich auch am Foto viel breiter vor als im ULF. Hier ein Vergleichsbild. :D
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Re: [DE] München
« Antwort #29 am: 04. Mai 2012, 21:27:02 »
Na, war da im ULF ein Zirkus unterwegs? :D
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