Autor Thema: Linie A (1913-1981)  (Gelesen 96875 mal)

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Linie A (1913-1981)
« am: 10. November 2010, 21:50:28 »
Einen als Linie A besteckten Zug bestehend aus dem H2 2205 und zwei g-Beiwagen in der Engerthstraße zeigt diese Foto. Von den beiden g-Beiwagen befindet sich der erste kastenmäßig weitgehend im Originalzustand, während der zweite schon den Plattformumbau und die Entfernung der Ramm-, Regen-, Scheuer, was Was-weiß-ich-Leiste hinter sich hat. Vermutlich handelt es sich bei diesem Zug um einen Stadion-43er, der im Vorverkehr vor Spielbeginn noch auf eine Runde Ring - Kai geschickt wurde.

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Re: Linie A
« Antwort #1 am: 15. November 2010, 19:20:39 »
Das aus den Dreißiger Jahren stammende Bild zeigt einen Dreiwagenzug der Linie A, bestehend aus dem M 4004 und zwei k1- oder k2-Beiwagen auf der Fahrt über die Aspernbrücke. Bemerkenswert ist die halbgeschlossene vordere Tür des Triebwagens, da diese zumindest später nur bei großer Kälte und nicht auf dem Ring in diese Stellung gebracht werden durfte.

Ustrab

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Re: Linie A
« Antwort #2 am: 15. November 2010, 20:46:55 »
05.09.1979
und beim zweiten Dia ist die Welt auf dem Kai noch in Ordnung.(Gleisanlage)

13er

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Re: Linie A
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2010, 15:22:34 »
Ein Routenzettel von Februar 1979:
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

95B

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Re: Linie A
« Antwort #4 am: 04. Dezember 2010, 17:43:25 »
Hierzu eine Frage, die ich schon vor längerer Zeit in der Fanpage gestellt habe, damals gab es aber keine Antwort:

Wie wurde hier die Fahrtrichtungsmarkierung der Entwerter gehandhabt? Wurde beim Luegerplatz von II 2 auf II 5 gewechselt und beim Schwedenplatz von II 1 auf I 2? Oder gab es für den Ring eine dritte Fahrtrichtungsmarkierung (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, da die alten Entwerterbediengeräte nur I und II als Einstell- und Anzeigemöglichkeit über Leuchttasten hatten)?
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Re: Linie A
« Antwort #5 am: 04. Dezember 2010, 18:51:53 »
Hierzu eine Frage, die ich schon vor längerer Zeit in der Fanpage gestellt habe, damals gab es aber keine Antwort:

Wie wurde hier die Fahrtrichtungsmarkierung der Entwerter gehandhabt? Wurde beim Luegerplatz von II 2 auf II 5 gewechselt und beim Schwedenplatz von II 1 auf I 2? Oder gab es für den Ring eine dritte Fahrtrichtungsmarkierung (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, da die alten Entwerterbediengeräte nur I und II als Einstell- und Anzeigemöglichkeit über Leuchttasten hatten)?
Könntest du bitte etwas genauer definieren, für welche Linie und für etwa welchen Zeitraum du das wissen möchtest?

darkweasel

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Re: Linie A
« Antwort #6 am: 04. Dezember 2010, 18:54:15 »
Ein Routenzettel von Februar 1979:
Offenbar war man beim Erstellen der Routentafeln damals nicht sorgfältiger als heute, wenn man bei der Hst. Schottenring U zur U1 umsteigen konnte ... ::)

13er

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Re: Linie A
« Antwort #7 am: 04. Dezember 2010, 19:03:09 »
Ein Routenzettel von Februar 1979:
Offenbar war man beim Erstellen der Routentafeln damals nicht sorgfältiger als heute, wenn man bei der Hst. Schottenring U zur U1 umsteigen konnte ... ::)
Und das, wo man damals überhaupt nur bis zum Stephansplatz fahren konnte. Vielleicht fand der Designer des Plans ja, dass dreimal U4 nicht hübsch genug aussieht ;)
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hema

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Re: Linie A
« Antwort #8 am: 04. Dezember 2010, 19:15:07 »
. . . . da die alten Entwerterbediengeräte nur I und II als Einstell- und Anzeigemöglichkeit über Leuchttasten hatten)?
Einstellbar waren mit den "kleinen" Bediengeräten die Anzeigen: l ll - =. Am zugehörigen Einschub gab es einen Schalter zur Wahl  "FR 1,2" oder "FR 1-4". Genutzt wurde das (absichtlich) aber nie, lediglich bei falscher Schalterstellung und händischer Fahrtrichtungseingabe kamen Markierungen mit "-" oder "=" vor.


Das hat zwar deine Frage nicht beantwortet, war aber vielleicht doch informativ (wenn auch nicht bedeutend für die Welt)!  ;)
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Re: Linie A
« Antwort #9 am: 04. Dezember 2010, 19:43:12 »
Sicher bis 1969, wahrscheinlich aber bis 1981 gab es am Julius-Raab-Platz für die Ringlinien in der Fahrtrichtung II eine Kurzstreckengrenze, für die Kai-Linien hingegen nicht. Wenn man das als gegeben annimmt, so erfolgte die Umstellung der Linien A und B am Julius-Raab-Platz von II 2 auf II 6 und für die Linien AK und BK am Schwedenplatz von II 2 auf I 1. In der Gegenrichtung dann umgekehrt für A und B am Schwedenplatz von II 1 auf I 2 und für AK und BK am Julius-Raab-Platz von I 6 auf I 2. Laut offiziellen Unterlagen aus 1973.

moszkva tér

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Re: Linie A
« Antwort #10 am: 04. Dezember 2010, 19:46:17 »
Wie wurde hier die Fahrtrichtungsmarkierung der Entwerter gehandhabt? Wurde beim Luegerplatz von II 2 auf II 5 gewechselt und beim Schwedenplatz von II 1 auf I 2? Oder gab es für den Ring eine dritte Fahrtrichtungsmarkierung (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, da die alten Entwerterbediengeräte nur I und II als Einstell- und Anzeigemöglichkeit über Leuchttasten hatten)?

Als Laie könnte ich mir vorstellen, dass die Kurzstrecken auf den gesamten Kurs durchnumeriert waren, also mit 1 bei der Stadlauer Brücke begannen und mit einer hohen Nummer wieder die Stadlauer Brücke erreichten. Allerdings wären das im vorliegenden Falle mehr als 10 Zonen, somit "unmöglich".

95B

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Re: Linie A
« Antwort #11 am: 04. Dezember 2010, 21:10:41 »
Könntest du bitte etwas genauer definieren, für welche Linie und für etwa welchen Zeitraum du das wissen möchtest?
Für jene Zeit, als es bereits die heutigen Entwerter gab. Den Lehrbehelf für die Einstellung der Mako-Zange mit den unterschiedlichen Fahrtrichtungssymbolen für Radial-, Rund-, Ring- und Zweierlinien habe ich ohnehin. Aber das war zur Zeit der abgebildeten Routentafeln bereits passé.

. . . . da die alten Entwerterbediengeräte nur I und II als Einstell- und Anzeigemöglichkeit über Leuchttasten hatten)?
Einstellbar waren mit den "kleinen" Bediengeräten die Anzeigen: l ll - =.
Ich meinte hier die großen Bediengeräte

Am zugehörigen Einschub gab es einen Schalter zur Wahl  "FR 1,2" oder "FR 1-4".
Wo befand sich dieser Einschub? Im Kasten oberhalb der drei Längssitze?

Als Laie könnte ich mir vorstellen, dass die Kurzstrecken auf den gesamten Kurs durchnumeriert waren, also mit 1 bei der Stadlauer Brücke begannen und mit einer hohen Nummer wieder die Stadlauer Brücke erreichten.
Nein, die Kurzstreckennummerierung auf den Fahrscheinen entsprach selbstverständlich der Angabe auf der Routentafel.
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Re: Linie A
« Antwort #12 am: 04. Dezember 2010, 21:47:15 »
Offenbar wurde irgendwann zwischen 1973 und 1979 die Kurzstreckengrenze Aspernplatz aufgelassen und die Kurzstrecke 2 reichte vom Praterstern sowohl bis Schwedenplatz als auch bis Lueger-Platz. Somit entfiel die Kurzstrecke 6 am Ring. Die Kurzstrecken auf Ring und Kai lauteten dann also Schwedenplatz - 1 - Stadtb. Schottenring - 2 - Schottentor - 3 - Bellaria - 4 - Oper - 5 - Lueger-Platz. Die Fahrtrichtungsumstellung erfolgte immer am Schwedenplatz.

hema

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Re: Linie A
« Antwort #13 am: 04. Dezember 2010, 21:53:05 »

Für jene Zeit, als es bereits die heutigen Entwerter gab.
Die heutigen Entwerter gehen aber nur mit dem IBIS-Gerät!


Zitat

Ich meinte hier die großen Bediengeräte
Da ging nur l und ll.


Zitat

Wo befand sich dieser Einschub? Im Kasten oberhalb der drei Längssitze?
Beim E1 unter dem Deckel hinter dem FSA (Einschubkasten) und beim E2 unter dem ersten Doppelsitz.

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95B

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Re: Linie A
« Antwort #14 am: 04. Dezember 2010, 22:24:31 »

Für jene Zeit, als es bereits die heutigen Entwerter gab.
Die heutigen Entwerter gehen aber nur mit dem IBIS-Gerät!

... die heutigen Entwertermarkierungen ...
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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