Autor Thema: [DE] Dresden  (Gelesen 59018 mal)

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[DE] Dresden
« am: 23. Juli 2012, 18:49:01 »
Die sächsische Hauptstadt Dresden bietet nicht nur eine wunderschöne (nach dem Krieg bis in die heutigen Tage wieder aufgebaute) Innenstadt und interessante Museen, sondern ist auch für den Tramwayfreund ein durchaus lohnenswertes Ziel.

In der ungewöhnlichen Spurweite von 1.450 mm sind 292 km Gleis verlegt, die Linienlänge beträgt 204 km – damit ist es eines der größten Netze in Deutschland.
Vor allem in der Altstadt gibt es ein dichtmaschiges Streckennetz und an den zahlreichen Knotenpunkten Gleisverbindungen für eine flexible Betriebsführung (an zumindest zwei Stellen ist auch ein „großen Stern“, also eine Kreuzung mit Verbindungen in alle Richtungen, eingebaut).
Zwar verkehren die Bahnen auch in der HVZ lediglich alle 10 Minuten, durch zahlreiche Überlagerungen der 12 Linien kommt allerdings gerade im Zentrum alle Augenblicke eine Straßenbahn. Nachtverkehr gibt es an allen Wochentagen, zunächst alle 30 Minuten und ab etwa 01:30 Uhr dann alle 70 Minuten.
Die Züge kommen meist recht flott vorwärts, wofür auch Ampelbeeinflussungen sorgen, die tatsächlich dem ÖPNV den Vorrang einräumen. Auch die Abfertigung erfolgt recht rasch, wobei hier nach Betätigung der entsprechenden Taste durch das Fahrpersonal ein doppelter Gong ertönt (ähnlich jenem vor der Haltestellenansage – es geht also auch ohne nervendes Dauerpiepsen…), an den Türen (dezente) rote Lampen blinken und dann alle Türen schließen.


Der Regelverkehr wird mit (Teil-)Niederflurwagen bestritten, die zwischen 1995 und 2010 bei Bombardier (anfangs noch DWA) in Bautzen gefertigt wurden.

Aus der ersten Bauserie stammen die 60 fünfteiligen Wagen der Type NGT6DD (Sechsacher), von denen 47 in Einrichtungsbauweise (2527 am Postplatz)…
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… und 13 als Zweirichtungswagen (2582 am Pirnaischen Platz) ausgeführt sind.
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In der siebenteiligen, 8-achsigen Version werden sie als NGT8DD bezeichnet – hier 2708 nahe dem Theaterplatz. 23 dieser 41 m langen Wagen gibt es.
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Die neuere, etwas „windschnittiger“ wirkende Bauform repräsentieren die 40 dreiteiligen 8-Achser NGT D8DD (2631 in der Station Hauptbahnhof Nord) …
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…sowie die mit einer stattlichen Länge von 45 m nicht freizügig im gesamten Netz einsetzbaren 43 Wagen der 12-achsigen Reihe NGT D12DD (2817 in Weixdorf).
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Ein sehr sehenswerter Abschnitt ist die Strecke entlang der historischen Bauten in der Altstadt. Ausgangspunkt dieser kleinen Fotoreise ist der vor einigen Jahren modern gestaltete Postplatz, den hier Wagen 2517 passiert. Er trägt eine Werbung für das Straßenbahnmuseum.
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Unmittelbar nach dieser Kreuzung folgt ein Gleisdreieck, das hier ein Zweirichtungswagen passiert. Aufnahmestandort war der Hausmannsturm im Residenzschloß.
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Zu ebener Erde sieht die Sache so aus (Wagen 2582):
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Ist dieser Kurve genommen, folgen die Sehenswürdigkeiten im Sekundentakt: Zwinger (2531) …
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… Schloß mit Hausmannsturm (den 2538 habe ich hier von der am vorigen Foto im Hintergrund sichtbaren Balustrade etwas schräg ins Visier genommen) …
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… Gemäldegalerie (2601 hält in der unmittelbar davor gelegenen Station) …
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… und schließlich die Hofkirche. Vor ihr (links) und dem Zwinger (rechts) kann man an den kreuzenden Wagen 2807 und 2706 auch gut die unterschiedlichen „Gesichter“ der Niederflurwagen sehen.
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Vor der Hofkirche (hier nochmals in voller Pracht mit Wagen 2625) …
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… schwenkt die Strecke dann auf die Augustusbrücke ein – für mich eine der schönsten Fotostellen überhaupt, hier mit Wagen 2839.
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Doch auch der Blick in der Gegenrichtung ist ganz ansprechend, vor allem, wenn ein Regenbogen zusätzlich Farbe ins Spiel bringt.  :)
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Am anderen Ende der Brücke wird die Neustadt erreicht (rechts im Bild des „150. Stadtbahnwagens“ 2635 ist gerade noch das Denkmal für August den Starken erkennbar).
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Re: [DE] Dresden
« Antwort #1 am: 23. Juli 2012, 18:58:39 »
Aber nicht nur historisches Pflaster gibt es in der Stadt, sondern auch viel Grün. Wer bei diesem Anblick an eine Außenstrecke denkt, liegt jedoch falsch – der Wagen wird nach etwa 200 Metern Fahrt neben dem Hauptbahnhof halten.
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So sieht es zwei Wagenlängen weiter aus – wenn man mit dem Hotelzimmer Glück hat  :)
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Auch dies ist nicht weit außerhalb der Stadt, sondern an der Rückseite des Bahnhofes Dresden-Neustadt aufgenommen (2838).
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Am anderen Ende der hinten sichtbaren Unterführung sieht es so aus:
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Eine Station weiter, am Albertplatz, bietet das früher von den Verkehrsbetrieben genutzte Hochhaus den Hintergrund für Wagen 2616.
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Von dort geht es auf einer eigenen, begrünten Gleisanlage zum Carolaplatz. Zwischen den beiden Stationen entstanden die Aufnahmen von 2639 …
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… und 2610, der für die Ausbildungskooperation der Verkehrsbetriebe von Prag und Dresden wirbt.
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Zum Abschluss noch zwei Fotos der Endstelle Weixdorf, die gute 30 Minuten Fahrt (teils über eingleisige Strecken und Gleisverschlingungen, durch Vororte und Wälder) vom Zentrum entfernt liegt.
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13er

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #2 am: 23. Juli 2012, 19:15:27 »
Eine sehr schöne Stadt und noch schönere Fotos, danke!
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

4777

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #3 am: 23. Juli 2012, 19:28:33 »
Danke sehr! Ein paar hab ich aber noch...  ;)

Wie schon erwähnt, sind im Planverkehr in Dresden nur mehr Niederflurwagen unterwegs. Die noch vorhandenen Tatra (T4D) dienen nur mehr als Reserve, vor allem für Messe-, Sport und Studentenverkehr. Dennoch kam mir am Hauptbahnhof eine Doppeltraktion auf Sonderfahrt (leider nicht, wie auf der Anzeige verkündet, als Stadtrundfahrt) unter:
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Außerdem hatte ich das Glück, an einem Tag die Kinderstraßenbahn „Lottchen“ anzutreffen. Im Mai 2010 hat dieser Wagen (Baujahr 1975) den zuvor eingesetzten Gotha-Zug abgelöst. Er wurde aus einem Fahrschulwagen umgebaut und ist der letzte dresdner Tatra, der noch die Originalsteuerung besitzt.
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Eine ebenfalls unerwartete (aber umso erfreulichere) Fotogelegenheit bot sich am Postplatz, wo mir der Schienenschleifwagen vor die Linse fuhr.
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Erwartet habe ich hingegen den Einsatz der CarGoTram. Mit diesen fünfteiligen Einheiten (zwei Triebwagen, drei Mittelwagen), im Jahr 2000 von der Schalker Eisenhütte gebaut und stolze 59,4 m lang, werden für die Firma VW Autoteile zwischen zwei Produktionsstätten umweltfreundlich und rasch transportiert.
Die Aufnahmen zeigen eine Einheit mit Zugfahrzeug 2003 am Pirnaischen Platz (im Hintergrund das Landhaus mit dem Museum für Stadtgesichte) …
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… sowie einen Nachschuss auf Wagen 2001 am Alten Markt.
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HLS

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #4 am: 24. Juli 2012, 15:06:00 »
Wirklich tolle Bilder, besonders die CarGoTram. Danke auch für die ausführliche Reportage.  :up:
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

E2

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #5 am: 20. September 2012, 09:13:29 »
Jubiläen feiern wie sie fallen - 140 Jahre Straßenbahn in Dresden

Am 29. und 30. September herrscht bei uns: Trubel auf der ganzen Linie

Vor 140 Jahren begann in Dresden die Ära der Straßenbahnen. Von der Pferdebahn, dem Hecht, über die Tatrabahnen bis zum heutigen modernen Niederflur-Stadtbahnwagen. Die Entwicklung der Dresdner Straßenbahn und das runde Jubiläum möchten wir mit einem großen Festwochenende auf dem Betriebshof Trachenberge am 29. und 30. September gebührend feiern und alle Fans und Liebhaber der „Gelben“ ganz herzlich dazu einladen.

Historische Bahnen, Führungen und ein Bühnenprogramm für Groß und Klein
Unter dem Motto TRAM im TREND gibt es an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr ein umfangreiches Programm: Ungelogen wird sich einfach alles um die Straßenbahn drehen - ob bei der Fahrschule, auf der Bühne oder dem Kinderprogramm. Besonders begehrt werden wieder die Fahrten mit den historischen Straßenbahnen sein, so kann man sich mit einer Fahrt mit der Pferdebahn wie im 19. Jahrhundert fühlen. Eine Ausstellung sowie Vorträge zum Thema „Stadtbahn Dresden 2020“ schlagen die Brücke in die Zukunft der Dresdner Stadtbahnen. Außerdem kann die Messstraßenbahn besichtigt werden. Bisher unbekannte Einblicke gibt es in der Straßenbahnwerkstatt in Trachenberge.

Europas TRAM-Fahrer treten im Zielbremsen gegeneinander an
Als besonderes Highlight wird am Sonntag, dem 30. September die 1. Europameisterschaft der Straßenbahnfahrer ausgetragen. Dazu sind Kollegen aus ganz Europa eingeladen, die gegen die Dresdner Fahrer antreten. Disziplinen wie Zielbremsen, Entfernungsschätzen in einer Kurve und Wassertransport stellen die geschickten und durch den Berufsalltag auf Großstadtstraßen ziemlich stressresistenten Fahrer vor neue Herausforderungen, die es so nur in Dresden gibt.

Entspannen auf dem Festgelände
Für genügend Entspannung im Jubiläumstrubel sorgen unter anderem die DVB-Wohlfühloase mit der beliebten Abo-Bar, das Bildungscafé und für die Kleinen der Kinderbereich mit Hüpfburg, Leo und Mal-Ecke. Alle Fans des DVB-Maskottchens Leo können sich zusammen Mathias Heins, unserem Illustrator des Comics, der extra aus der Nähe von Frankfurt/Main anreist, im „Leo-Zeichnen“ üben. Maskottchen Leo feiert selbstverständlich auch mit. Der Eintritt zum Fest ist frei.

Wir freuen uns schon jetzt über Ihren Besuch! Sie sind herzlich eingeladen!

Quelle: http://www.dvb.de/de/Aktuelles/DVB-Kampagnen/140-jahre-strassenbahn/


Zitat
Europas TRAM-Fahrer treten im Zielbremsen gegeneinander an

Ob die Wiener da eine Chance haben, wenn nicht grad der Vorderzug da steht?  ;D

13er

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #6 am: 20. September 2012, 09:22:58 »
Im Bremsen müssen die Wiener Fahrer spitze sein, weil in kaum einer anderen Stadt gibt es so viele Aufenthalte außerhalb von Haltestellen :D :D
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #7 am: 20. September 2012, 09:26:23 »
Auch wieder wahr...

raifort1

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #8 am: 20. September 2012, 12:46:50 »
Bitte, welche Ursache hat die ungewöhnliche Spurweite in Dresden?

95B

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #9 am: 20. September 2012, 13:00:31 »
Bitte, welche Ursache hat die ungewöhnliche Spurweite in Dresden?
Es gibt zwei Theorien:
(1) unterschiedliche Umrechnung der englischen Maßeinheiten auf noch nicht normierte Maße, was zu geringen Abweichungen von den ursprünglichen 1.435 mm führte
(2) anfängliche Gleisverlegung für die Pferdebahn ohne Spurstangen, somit im Lauf der Zeit Spurerweiterungen, die dann beibehalten wurden

Leipzig hat die ebenfalls seltsame Spurweite von 1.458 mm. Man sagt, es sei dazu gekommen, weil sich die Spur durch unsachgemäße Gleisverlegung aufgeweitet hätte. Eine Reparatur sei damals zu teuer gekommen, daher habe man lieber "unter Diskretion" die Spurweite der Fahrzeuge verändert.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

raifort1

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #10 am: 20. September 2012, 13:51:02 »
Danke, sehr interessant! Es stellt sich jedoch die Frage, wieso diese Irrtümer bei der Eisenbahn nicht vorkamen.

HLS

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #11 am: 20. September 2012, 18:37:08 »
Im Bremsen müssen die Wiener Fahrer spitze sein, weil in kaum einer anderen Stadt gibt es so viele Aufenthalte außerhalb von Haltestellen :D :D
Das wäre die Chance mit einer Dredner Straßenbahn zu fahren. Und das mit dem Bremsen, können die Dresdner sicher nicht so gut wie wir. ;D
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

Linie 41

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #12 am: 20. September 2012, 18:52:28 »
Danke, sehr interessant! Es stellt sich jedoch die Frage, wieso diese Irrtümer bei der Eisenbahn nicht vorkamen.
Weil der Oberbau mit Holzschwellen und darauf verschraubten Schienen prinzipiell stabiler ist.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #13 am: 09. November 2012, 22:22:23 »
So, letzte Station meiner Deutschlandreise vom Wochenende!

Beginnen wir bei der Neubaustrecke (2009) des 7ers nach Pennrich. Die Schleife ist der bei weitem höchste Punkt im Netz. Hinten steht schon ein 7er zur Fahrt in die Stadt bzw. weiter nach Weixdorf bereit:

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Im Inneren des Fahrzeugs, herrlich sind die Sitze hinter dem Fahrer zum Rausschauen :)

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Nettes Detail, auch so kann man Schülerverstärker ankündigen:

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Über zu wenig Rasengleis kann man am 7er, wie eigentlich generell in Dresden, nicht klagen:

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Ein typisches Haltestellenschild mit Echtzeitanzeige:

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Auch in der Haltestelle Rasengleis:

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Auch hier reicht ein Nicht-100%-NF-Anteil völlig aus:

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Wie erwähnt, geht es nach Pennrich sehr steil bergauf. Hier allerdings der Blick stadtwärts, im Hintergrund zu erkennen die Frauenkirche. Generell wird das Straßenbahnnetz in Dresden seit 1996 in Richtung Stadtbahn aus- bzw. umgebaut. Das heißt nicht, dass es Untergrundstrecken geben soll, sondern selbständige Gleiskörper, eigene Bahnkörper, Bevorrangungen usw. - gefällt mir!

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Wird man verkraften können - 40 km/h in der Nacht:

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Die Strecke erinnert eher an eine Eisenbahn als an eine dahinholpernde Tramway im Wiener Stil. Übrigens exzellent überall der Gleiszustand und die Fahrzeuglaufruhe ist einfach ein Gedicht. Oft hat man das Gefühl dahinzuschweben.

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Auch Gleiswechsel sind vorgesehen:

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Der Postplatz ist der zentrale Straßenbahnknoten von Dresden. Am Abend bzw. im Nachtverkehr (selbstverständlich mit Straßenbahn und zwar die meisten Linien) kann man hier seit Jahrzehnten das "Postplatz-Treffen" beobachten: Alle Nachtlinien kommen hier zu derselben Zeit an, damit man von jeder auf jede Linie problemlos umsteigen kann.

Vor Ort helfen Terminals der Fahrgastinformation:

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Manche Vollwerbewagen passen sich wie Chamäleons dem Hintergrund an :)

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Weiter in Teil 2.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: [DE] Dresden
« Antwort #14 am: 09. November 2012, 22:34:16 »
Dresden hat glücklicherweise keine U-Bahn, daher sind auch die Strecken in der wohl schönsten Altstadt weithin weiterhin in Betrieb und bieten herrliche Fotostandpunkte, von denen ich einige - die mit dem sehr wechselhaften Wetter halbwegs verträglich waren - hier zeigen möchte.

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Vor dem Zwinger:

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Selbst im November sind hier Massen von Touristen unterwegs und so war es gar nicht einfach, ein paar halbwegs ruhige Minuten zu erwischen...

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Die Semperoper:

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Weiter geht's über die Augustusbrücke in Richtung Regierungsviertel:

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Auch auf den anderen Elbbrücken fahren Straßenbahnen:

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Vom Puppenmuseum lacht ein Clown herunter:

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Am Albertplatz angekommen:

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Selbstverständlich dürfen einige Fotos vom 13er nicht fehlen :) Auch in Dresden durchfährt er recht enge Straßen, sodass ähnliche Schnürstellen nötig sind wie bei uns früher (nur, dass die Linie dort immer noch existiert):

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Die Stelle ist übrigens ampelgeregelt.

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Wie gesagt, hier geht's ganz schön eng zu, aber absolut problemlos:

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Weiter in Teil 3!
Mit uns kommst du sicher... zu spät.