Autor Thema: Übergriffe auf Mitarbeiter  (Gelesen 93493 mal)

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U4

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #180 am: 05. Juni 2014, 15:02:33 »
Zitat
Straßenbahnfahrer bei Überfall verletzt

Einen Tag der nach Präsentation eines Sicherheitspakets für Öffi-Mitarbeiter ist ein Wiener Straßenbahnfahrer heute Mittag in Ottakring Opfer eines Überfall geworden. Der Täter ist flüchtig.

Nach Angaben der Wiener Linien schlug ein Unbekannter dem Mann mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf und raubte dessen Tasche. Schauplatz des Vorfalls war die Endstelle der Linie 46 am Joachimsthalerplatz in Ottakring. Der Straßenbahnfahrer, der in Begleitung einer Kollegin war, sei gerade ausgestiegen, als er von dem Unbekannten attackiert wurde.
Alarmfahndung erfolglos

Der ungefähr 40 Jahre alte Mitarbeiter habe eine Rissquetschwunde erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte Wiener-Linien-Sprecher Dominik Gries. Die Kollegin habe sofort Alarm ausgelöst, der Täter sei trotz einer Alarmfahndung durch die Polizei vorläufig nicht gefunden worden.

Erst am Mittwoch wurde ein Fünfpunkteprogramm für mehr Sicherheit für die Öffi-Fahrer präsentiert - mehr dazu in Fünfpunkteprogramm für mehr „Öffi“-Sicherheit. In den vergangenen Monaten hat es eine Reihe gewaltsamer Angriffe auf Fahrpersonal der Wiener Linien gegeben. So wurde am 15. April ein Bim-Lenker bei der Endstelle der Linie 60 in Liesing mit einem Schlagstock attackiert. Der Mann erlitt Platzwunden am Kopf und Prellungen am Unterarm - mehr dazu in Neue Attacke: Bim-Fahrer haben genug.

Quelle wien.orf.at

hema

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #181 am: 05. Juni 2014, 15:06:39 »
Ja. aber was soll man dagegen machen, wenn wer (in Begleitung!) auf der Straße überfallen wird? Ist wohl kein spezifischen Problem der WiLi-Fahrer.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

5er

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #182 am: 05. Juni 2014, 17:24:04 »
Inzwischen stehts etwas anders beim orf:


Straßenbahnfahrer attackiert und verletzt

Einen Tag nach der Präsentation eines Sicherheitspakets für Öffi-Mitarbeiter ist erneut ein Wiener Straßenbahnfahrer Donnerstagmittag in Ottakring Opfer einer Attacke geworden. Der Täter ist flüchtig.

Nach Angaben der Wiener Linien schlug ein Unbekannter dem Mann mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf. Schauplatz des Vorfalls war die Endstelle der Linie 46 am Joachimsthalerplatz in Ottakring.
Wollte nicht aussteigen

Alle Fahrgäste wurden gebeten auszusteigen, doch ein Fahrgast blieb sitzen, schilderte Barbara Riehs von der Wiener Polizei: „Daraufhin wurde er von dem Straßenbahnfahrer angesprochen. Er hat dann weiterhin die Straßenbahn nicht verlassen.“ Als der Fahrer dann nach vorne ging, wurde er von hinten von dem Unbekannten atackiert.

Alarmfahndung erfolglos

Der ungefähr 40 Jahre alte Mitarbeiter habe eine Rissquetschwunde erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte Wiener-Linien-Sprecher Dominik Gries. Die Kollegin habe sofort Alarm ausgelöst, der Täter sei trotz einer Alarmfahndung durch die Polizei vorläufig nicht gefunden worden.

Erst am Mittwoch wurde ein Fünfpunkteprogramm für mehr Sicherheit für die Öffi-Fahrer präsentiert - mehr dazu in Fünfpunkteprogramm für mehr „Öffi“-Sicherheit. In den vergangenen Monaten hat es eine Reihe gewaltsamer Angriffe auf Fahrpersonal der Wiener Linien gegeben. So wurde am 15. April ein Bim-Lenker bei der Endstelle der Linie 60 in Liesing mit einem Schlagstock attackiert. Der Mann erlitt Platzwunden am Kopf und Prellungen am Unterarm

U4

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #183 am: 05. Juni 2014, 17:31:52 »
und weitere Details:
war Fahrlehrer einer jungen Fahrerin, ist nach hinten um den Fahrgast zu "stampern" - der will nicht aussteigen, Lehrfahrer geht nach vor zur Schülerin - und wird niedergeschlagen
Quelle Beitrag in heute österreich

Operator

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #184 am: 05. Juni 2014, 17:47:56 »
Punkt eins: Je mehr in die Öffentlichkeit kommt und (zurecht) breitgetreten wird, wird es immer wieder Nachahmungsstäter geben.
Punkt zwei: Man sieht an der heutigen Situation, das auch eine geschlossene Kabine nichts geholfen hätte.
Hier wird wieder mal "politisches Kleingeld" ausgespielt.

95B

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #185 am: 05. Juni 2014, 18:02:49 »
und weitere Details:
war Fahrlehrer einer jungen Fahrerin, ist nach hinten um den Fahrgast zu "stampern" - der will nicht aussteigen, Lehrfahrer geht nach vor zur Schülerin - und wird niedergeschlagen
Quelle Beitrag in heute österreich

Wir kennen allerdings nicht die ganze Geschichte: Wie hat er den Fahrgast zu stampern versucht, wie war dessen Reaktion, was hat sich daraufhin entwickelt? Stand der Fahrgast unter Einfluss von bewusstseinsbeeinträchtigenden Substanzen? Kannten einander die beiden? Fragen über Fragen, ohne deren Beantwortung man weder in die eine noch in die andere Richtung vorschnelle Schlüsse ziehen darf!
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

217Essling

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #186 am: 05. Juni 2014, 18:38:59 »
Punkt eins: Je mehr in die Öffentlichkeit kommt und (zurecht) breitgetreten wird, wird es immer wieder Nachahmungsstäter geben.
Punkt zwei: Man sieht an der heutigen Situation, das auch eine geschlossene Kabine nichts geholfen hätte.
Hier wird wieder mal "politisches Kleingeld" ausgespielt.
Zu Punkt 2: Eine Video Überwachung hätte heute Erfolg gehabt und warum nur 70 ULFe nachgerüstet werden ist mir ein Rätsel.

haidi

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #187 am: 05. Juni 2014, 18:52:48 »
Zu Punkt 2: Eine Video Überwachung hätte heute möglicherweise Erfolg gehabt und warum nur 70 ULFe nachgerüstet werden ist mir ein Rätsel.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

217Essling

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #188 am: 05. Juni 2014, 19:26:45 »
Zu Punkt 2: Eine Video Überwachung hätte heute möglicherweise Erfolg gehabt und warum nur 70 ULFe nachgerüstet werden ist mir ein Rätsel.
Da der Täter im Zug war, wäre der Erfolg, nicht möglicherweise, sondern wahrscheinlich 100%, außer die Anlage hätte eine Störung gehabt.

Klingelfee

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #189 am: 05. Juni 2014, 19:44:07 »
Zu Punkt 2: Eine Video Überwachung hätte heute möglicherweise Erfolg gehabt und warum nur 70 ULFe nachgerüstet werden ist mir ein Rätsel.
Da der Täter im Zug war, wäre der Erfolg, nicht möglicherweise, sondern wahrscheinlich 100%, außer die Anlage hätte eine Störung gehabt.

Und wieso 100%. Die Aufklärung auch bei Videoüberwachung liegt leider nicht dort.

Auf diesem Weg - Gute Besserung und eine hoffentlich wieder vollkommende Genesung
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Nightshift

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #190 am: 05. Juni 2014, 20:02:35 »
Kollege liegt mittlerweile auf einer Neurochirurgie, und um ehrlich zu sein es sieht nicht sehr gut aus. Wir sind in Gedanken alle bei ihm und hoffen dass er sich bald erholen wird...

haidi

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #191 am: 05. Juni 2014, 20:05:02 »
Aus wien.orf.at:

Zitat
Zunächst war vermutet worden, dass es sich um einen stumpfen Gegenstand handelte und der 33-Jährige mit einer Rissquetschwunde davongekommen sei. Beides bestätigte sich nicht. Die Polizei zog nach näherer Untersuchung des Falles einen spitzen Gegenstand, eventuell sogar ein Messer, als Tatwaffe in Betracht.
Schädeldecke eingedrückt

Der Fahrer war nach kurzer Zeit nicht mehr ansprechbar. Eine Untersuchung ergab, dass ihm die Schädeldecke eingedrückt worden war. Der 33-Jährige musste notoperiert werden. Seine in Ausbildung befindliche Kollegin erlitt einen schweren Schock, blieb ansonsten aber unverletzt und löste sofort Alarm aus. Vom Täter fehlte trotz einer Alarmfahndung aber jede Spur.

Zwischendurch soll - laut einem Standard-Posting - gestanden sei, dass der Lehrfahrer einen Reversiervorgang mit der Schülerin üben wollte und deshalb die Fahrgäste rausgeschmissen hätte. Kommt mir insofern falsch vor, als das sicher nicht im Linienbetrieb gemacht werden wird.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

W_E_St

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #192 am: 05. Juni 2014, 20:39:53 »
Videoüberwachung hätte die Tat nie und nimmer verhindert, sie hätte nur - sofern sie tatsächlich funktioniert hätte und in Betrieb gewesen wäre - die Chancen der Ergreifung des Täters etwas erhöht. Nicht mehr und nicht weniger.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

hema

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #193 am: 05. Juni 2014, 20:44:51 »
Laut Radio-Nachrichten wurde ein Verdächtiger festgenommen.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

haidi

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #194 am: 05. Juni 2014, 21:56:24 »
Gibt es in den ULFen eigentlich Nothämmer? Ich denke, das wäre eine Waffe, die eine stichförmige Verletzung hervorruft und massiv auf das Schädeldach einwirkt.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging