Autor Thema: Linie 71 bis Kaiserebersdorf  (Gelesen 52128 mal)

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Linie 360

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #315 am: 03. November 2017, 10:05:32 »
In meinen Augen ist diese ganze Sache mit der Linie 11 ein (armseliger) Versuch von Sima & Co in Simmering wieder beliebter zu werden.

Hier wird doch bitte nur Geld ausgegeben, um den 6er paar hundert Meter vor einem wichtigen Knotenpunkt zu brechen. Ich denke, das checken die Leute in Simmering, ganz blöd werden die ja auch nicht sein.
Ihr habt sicher beide Recht!
Einen weiteren Punkt habe ich aber noch:
Was sicher die meisten gebrechlichen Anrainer des Abschnitts Enkplatz<->KE freuen wird ist der im Vergleich zu derzeit massiv erhöhte Hochflureinsatz nach der Umstellung!

Alex

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #316 am: 03. November 2017, 10:32:17 »
In meinen Augen ist diese ganze Sache mit der Linie 11 ein (armseliger) Versuch von Sima & Co in Simmering wieder beliebter zu werden.

Hier wird doch bitte nur Geld ausgegeben, um den 6er paar hundert Meter vor einem wichtigen Knotenpunkt zu brechen. Ich denke, das checken die Leute in Simmering, ganz blöd werden die ja auch nicht sein.
Ihr habt sicher beide Recht!
Einen weiteren Punkt habe ich aber noch:
Was sicher die meisten gebrechlichen Anrainer des Abschnitts Enkplatz<->KE freuen wird ist der im Vergleich zu derzeit massiv erhöhte Hochflureinsatz nach der Umstellung!

Plant man leicht, den 11er, analog zum 30er, als reine Hochflur-Linie starten zu lassen?

60er

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #317 am: 03. November 2017, 10:37:28 »
Plant man leicht, den 11er, analog zum 30er, als reine Hochflur-Linie starten zu lassen?
Eine reine HVZ-Linie mit Niederflurzügen zu beschicken, die dann auf anderen Linien fehlen, wäre auch reichlich schwachsinnig.

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #318 am: 03. November 2017, 10:40:21 »
In meinen Augen ist diese ganze Sache mit der Linie 11 ein (armseliger) Versuch von Sima & Co in Simmering wieder beliebter zu werden.

Hier wird doch bitte nur Geld ausgegeben, um den 6er paar hundert Meter vor einem wichtigen Knotenpunkt zu brechen. Ich denke, das checken die Leute in Simmering, ganz blöd werden die ja auch nicht sein.
Ihr habt sicher beide Recht!
Einen weiteren Punkt habe ich aber noch:
Was sicher die meisten gebrechlichen Anrainer des Abschnitts Enkplatz<->KE freuen wird ist der im Vergleich zu derzeit massiv erhöhte Hochflureinsatz nach der Umstellung!

Plant man leicht, den 11er, analog zum 30er, als reine Hochflur-Linie starten zu lassen?

Der 71er wird man mehr ULF einsetzen und dafür am 11er wohl nur E2.  :ugvm:

Linie 360

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #319 am: 03. November 2017, 10:47:02 »
@ Alex-> Die Linie 11 soll eine reine Chopperlinie werden, der 71er zu ca. 40% mit ULF und zu ca. 60% mit E2+c5 bestückt werden...
Momentan beträgt der Hochfluranteil nach KE maximal 36%!

60er

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #320 am: 03. November 2017, 10:53:19 »
@ Alex-> Die Linie 11 soll eine reine Chopperlinie werden, der 71er zu ca. 40% mit ULF und zu ca. 60% mit E2+c5 bestückt werden...
Momentan beträgt der Hochfluranteil nach KE maximal 36%!
Der ULF-Anteil am 71er wird aber vermutlich steigen, weil freigewordene ULFe vom verkürzten 6er dann dort eingesetzt werden.

haidi

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #321 am: 03. November 2017, 11:19:47 »
Genau so ist es. Warum kann sich nicht Stadt, Bezirk und Wiener Linien an einen Tisch setzen und die beste Lösung ausarbeiten. Der Bevölkerung ist doch egal, ob es von rot oder blau kommt - sie will einfach nur eine zuverlässige Verbindung nach Hause!
Ich habe mich schon vor langer, langer Zeit damit angefreundet, dass Bundesländer und Bezirke die unnötigsten Verwaltungseinheiten sind und abgeschafft gehören.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #322 am: 03. November 2017, 13:52:23 »
Misstrauen gegen neue Bim legt sich

Im Konflikt zwischen dem Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler und der Stadt wegen der neuen Straßenbahn scheinen sich die Wogen zu glätten: Nach einem Gespräch mit den Wiener Linien gibt er sich zuversichtlich.


Mehr dazu unter http://wien.orf.at/news/stories/2875939/
Beelzebub has a devil put aside for me ...

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #323 am: 03. November 2017, 16:27:27 »
Hier wird doch bitte nur Geld ausgegeben, um den 6er paar hundert Meter vor einem wichtigen Knotenpunkt zu brechen. Ich denke, das checken die Leute in Simmering, ganz blöd werden die ja auch nicht sein.

Anders wird es aus Sicht der WL nicht möglich sein, den Simmeringern ihre eigenen Linie nur auf eigenem Gleiskörper, zu geben. Drei Linien zwischen Gottschalkgasse und Fickeysstraße sind einfach zu viel. Der 6er mit seinem extrem dichten Intervall neigt sowieso schon zur Konvoibildung, dazu noch zwei Linien die gemeinsam ein genauso dichtes Intervall haben ... gehen würde es wahrscheinlich schon, aber man würde sich gegenseitig im Weg stehen.

moszkva tér

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #324 am: 03. November 2017, 17:55:14 »
Wenn man schon den 6er teilen möchte/muss, wäre eine neue Schleife beim Simmeringer Platzl wohl das Mittel der Wahl. Keine "Doppelfahrten" 6/11 und der 6er erreicht den Umsteigeknoten. Platz wäre auch genug am Busbahnhof.

Der Anschluss vom 6er an die Bahnstation Simmering wäre übrigens verzichtbar, wenn man im Zuge des Hauptbahnhof-Baues gleich eine S-Bahnstation Gudrunstraße durchgedrückt hätte, die auch dem benachbarten Kretaviertel deutlich mehr bringen würde als ein 67er.

Linie 41

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #325 am: 03. November 2017, 18:07:02 »
Misstrauen gegen neue Bim legt sich

Im Konflikt zwischen dem Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler und der Stadt wegen der neuen Straßenbahn scheinen sich die Wogen zu glätten: Nach einem Gespräch mit den Wiener Linien gibt er sich zuversichtlich.


Mehr dazu unter http://wien.orf.at/news/stories/2875939/

Haha... Man hat ihm die Pläne nun zum ersten Mal vorgelegt. Warum kann ich mir bloss bildlich vorstellen, dass das exakt so abgelaufen ist. Das ist nämlich dermassen typisch WL.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

Alex

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #326 am: 28. Februar 2018, 23:51:42 »

Was ist an folgenden Aussagen dran?
https://forum.nv-wien.at/index.php?topic=20092.msg352340#msg352340


Demnach könnte die Polizei den 11er kippen, weil keine verkehrstechnisch sichere Endstation bei der Grillgasse möglich ist.

dalski

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #327 am: 01. März 2018, 01:34:22 »

Was ist an folgenden Aussagen dran?
https://forum.nv-wien.at/index.php?topic=20092.msg352340#msg352340


Demnach könnte die Polizei den 11er kippen, weil keine verkehrstechnisch sichere Endstation bei der Grillgasse möglich ist.
Hat die Stadt endlich eine annehmbare Ausrede gefunden, um den hochgelobten 11er wieder zu kippen?  >:D
Всё будет хорошо

abc

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #328 am: 01. März 2018, 07:57:08 »

Was ist an folgenden Aussagen dran?
https://forum.nv-wien.at/index.php?topic=20092.msg352340#msg352340


Demnach könnte die Polizei den 11er kippen, weil keine verkehrstechnisch sichere Endstation bei der Grillgasse möglich ist.
Hat die Stadt endlich eine annehmbare Ausrede gefunden, um den hochgelobten 11er wieder zu kippen?  >:D

Schön wär's ja. Und dann könnte man sich einmal auf Ursachensuche und -behebung für die Unzuverlässigkeit des 6ers machen. Die Länge ist es sicher nicht, 15 km sind im internationalen Maßstab nicht übertrieben lang für eine Straßenbahnlinie. Die Voraussetzungen sind ja am 6er an sich nicht schlecht: die Linie verkehrt ja bereits heute überwiegend auf eigener Trasse, und wo nicht, in einer Fußgängerzone - da ist sie zwar nicht schnell, aber die Fahrzeit ist einigermaßen zuverlässig planbar (soviel übrigens zur Propaganda, der durchgehend auf eigener Trasse verkehrende 11er wäre ein gewaltiger Fortschritt). Auf den paar hundert Metern, auf denen sich der 6er das Gleis mit dem Pkw-Verkehr teilt, gibt es kaum Staugefahr (oder bin ich immer zu den falschen Zeiten unterwegs und/oder übersehe etwas?).

Woran liegt es dann? An Ampelschaltungen? An der Fehlkonstruktion ULF? (Wieso Fehlkonstruktion? In den Türbereichen öffentlicher Verkehrsmittel haben Sitzplätze m.E. nichts zu suchen. Leider hätte der ULF praktisch keine Sitzplätze, wenn man auf Sessel in den Türbereichen verzichtete. Und das behindert wiederum gerade an Knotenpunkten dern Fahrgastwechsel gewaltig, zumal ja auch Durchrücken nichts hilft, weil sich dort der nutzbare Bereich verengt. Der beschleunigende Effekt durch das Niederflurfahrzeug ist m.E. beim ULF völlig aufgehoben.)

Linie106

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Re: Linie 71 bis Kaiserebersdorf
« Antwort #329 am: 01. März 2018, 09:03:41 »
Woran liegt es dann?

-) Matz / USTRAB ... hab zumindest mal gehört, dass die alles andere als optimal ist.

-) Kreuzung Quellenplatz und Konflikt mit Linie 67. Ich weiß nicht, nach was das geht, aber oft kommt mir vor, lässt der 6er am Reumannplatz den 67er zuerst fahren - dann steht natürlich der 6er hinter dem an und muss warten, bis der am Quellenplatz frei zum abbiegen bekommt, und dann nochmals warten, bis er als 6er passieren kann - das dauert ...

-) Ampelschaltungen, vor allem Quellenplatz, Absberggasse, Geiselbergstraße

-) der IV (vor allem im Bereich Absberggasse/Bahnunterführung), da steht der 6er regelmäßig im Stau - zumindest auf der derzeitigen Trasse
Auf der Quellenstraße gibts auch öfters Falschparker.

-) der Fahrgastandrang zwischen Matzleinsdorferplatz und Enkplatz und damit verbunden oft blockierte Türen (Lichtschranken vs. Ignoranz en Masse)

-) damit verbunden: Rudelfahrten und das Verhalten der Fahrgäste. Wenn wie so oft 2 6er Züge direkt hintereinander fahren, ist der vordere übervoll und steht demnach ewig bei den Haltestellen, der hintere wäre vielleicht pünktlich, fährt aber fast leer und muss immer die langen Fahrgastwechsel des Vorderzuges abwarten, folglich reißt der dann auch Verspätung auf.

-) und ich denke wohl auch kurze Wendezeiten und damit verbunden kann man Verspätungen kaum mehr wirklich aufholen, deswegen werden 6er wohl auch öfters kurzgeführt, damit man wenigstens halbwegs ähnlich zum Fahrplan fahren kann.

Das hat nix mit ULF zu tun, weil auch E1 und E2 fuhren/fahren am 6er total unregelmäßig, im Gegenteil, die sind durch längere Stehzeiten (E2, wegen der Trittbretter!) bzw den komplizierten Fahrgastwechsel (viele Kinderwagen im 10.Bez.) sogar wesentlich suboptimaler....