Autor Thema: Umstellung Kurzulf<>Langulf  (Gelesen 32201 mal)

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HLS

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Umstellung Kurzulf<>Langulf
« am: 21. November 2016, 20:30:52 »
Ich versuche es mal für alle Linien etwas aufzuschlüsseln um ein geregelte Diskussion zu starten.

Alles beschriebene erstmal ohne auf bauliche Änderungen Rücksicht zu nehmen. Gleichzeitig schreibe ich nur Kommentare dazu, wo eine Umstellung sinnvoll sein kann.

Linie 1:
Linie 2:
Linie 5: dort könnten durchaus A-Ulfe reichen, denn voll wird es eigentlich nur dann, wenn es zu Fahrtbehinderungen kommt.
Linie 6:
Linie 9: Langulf durchaus angebracht, da selbst bei einem 5-6min Intervall die Züge gesteckt voll sind. Intervallstreckung wenn überhaupt dann um eine Minute.
Linie 10:
Linie 18: Umstellung auf A-Ulfe möglich aber nicht sinnvoll, da er gleichzeitig für den 6er eine Entlastung ist. Wenn Umstellung müßte das Intervall etwas verdichtet werden bzw. auf ganztägig 6min eingestellt werden.
Linie 25:
Linie 26:
Linie 30:
Linie 31:
Linie 33:
Linie 37:
Linie 38: War schon lang nimmer am 38er, daher fällt es mir schwer zu sagen, ob nicht, ähnlich wie bei 40/41, Kurzzüge reichen würden. Wenn dann wird in der HVZ sicher ein 5min Intervall fällig.
Linie 40: Langzüge werden dort, bis auf 2-3h/Tag, gar nicht benötigt, somit wäre eine Rückumstellung durchaus vorstellbar in diesen 2-3h müßte sich das Intervall allerdings auf 5min verringern.
Linie 41: Wie beim 40er, nur ob das politisch durchzubringen wäre, bezweifel ich.
Linie 42:
Linie 43:
Linie 44: Langzüge allein schon deshalb um eine echte 43er Alternative zu sein. Da ich ihn öfter in der NVZ benutze, kann ich auch da sagen, das 7-8min Intervall ist durchaus optimistisch. Bei einer möglichen Umverlegung zur Erdbrustgasse, muß mach sich das Ganze aber nochmal anschauen.
Linie 46: Wenn es überhaupt eine Linie gibt, die schon lange umgestellt gehört, dann ist es diese. Selbst ein 4-6min Intervall bringt die Massen, die sich in dem Bereich bewegen, gar nicht weg. Da ist auch der 2er, der ja sowas von parallel verläuft, keine wirklich Entlastung. Ergo Umstellung sofort. Intervall sollte recht gleich bleiben höchstens +1min.
Linie 49:
Linie 52:
Linie 58: Diese Linie wird, seit der U4 Sperre, immer mehr als Alternative genutzt. Wenn der Trend so weiter geht, wird man auch da irgendwann Langzüge brauchen.
Linie 60:
Linie 62: reiner A-Betrieb ist mMn ausreichend. Allerdings sind in der Morgen-HVZ die A ziehmlich voll und das trotz vier Minuten Intervall. Am Nachmittag sind allerdings nur eine handvoll Züge wirklich voll.
Linie 67: Wird spannden wie sie die Fahrgastzahlen und vorallem die Fahrgastwege ändern werden. Ich könnte mir durchaus einen großen "Knall" vorstellen. So z.B. Umstellung des O auf B und Verlängerung bis Otto Probst Platz und ein Stümmel 67er bis Raxstraße. Wird ähnlich spanndend wie bei einer möglichen Umlegung von 2/44.
Linie 71:
Linie D:
Linie O: siehe 67 und zusätzlich was die Verlängerung ins Nordbahnviertel bringt.
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haidi

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #1 am: 21. November 2016, 20:34:37 »
Ich denke, es wäre an der Zeit, A1 ULFe in B1 umzubauen
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

HLS

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #2 am: 21. November 2016, 20:39:49 »
Ich denke, es wäre an der Zeit, A1 ULFe in B1 umzubauen
Ist durchaus sicher eine mehr als gute Überlegung.

Reichen aber die A, um alle nichtumstellungswürdigen Linien, niederflurig zu betreiben? Ich denke eher nicht.

Hab ich es eigentlich nur falsch im Kopf, oder hieß es nicht, die A wären leichter umzubauen als die A1?
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Z-TW

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #3 am: 21. November 2016, 20:40:53 »
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!

Linie 360

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #4 am: 21. November 2016, 20:49:00 »
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Hat es außerplanmäßig sogar schon gegeben!
Und zum Umbau: Der ist kostenmäßig nicht tragbar!

HLS

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #5 am: 21. November 2016, 20:50:37 »
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Warum nicht?

Ich habe wirklich fast noch nie einem vollen 5er gehabt, außer eben es gab eine Fahrtbehinderung. Irgendwo stand sogar, dass die Fahrgastzahlen am 5er rückläufig sind.
Daraufhin schrieb ich "könnte". Ist doch die Auflistung einzig und allein auf meine Beobachtungen gestützt. Dass das nicht immer der breiten Allgemeinheit entsprechen muß, zeigt sich daran, dass ich selbst mit einem A1 am 49er absolut keine Probleme hatte und selbst da noch teilweise Sitz- & Stehplatzkapazitäten hatte und das obwohl mich zwei Fotografen "aufgehalten" haben. Sind sie doch an etlichen Stationen aus. & eingestiegen um "schnell" ein Foto zu machen.

Daher wäre ich wirklich froh, wenn du es aus deiner Sicht präzisieren würdest, damit nicht nur da steht: "Kann ich mit nicht vorstellen!".


Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Hat es außerplanmäßig sogar schon gegeben!
Und zum Umbau: Der ist kostenmäßig nicht tragbar!
Auf welchen Umbau beziehst du dich da? ???
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Linie 360

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #6 am: 21. November 2016, 20:53:52 »
@ HLS-> Ich beziehe mich auf den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1.

HLS

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #7 am: 21. November 2016, 21:11:05 »
@ HLS-> Ich beziehe mich auf den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1.
Ah okay, ich hab es dann falsch verstanden. Hab geglaubt du meinst Umbauarbeiten am 5er.
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38ger

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #8 am: 21. November 2016, 21:20:41 »
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?
Kann ich mir schwer vorstellen, einfach aufgrund der "gefühlten" Verkehrsadern ... kenne den 9er aber nicht zur HVZ.
Bei den Linien 67 und O hoffe ich, dass das so nicht kommen wird. Am O-Wagen würde die Verlängerung mMn kaum Fahrgastzuwachs bringen, da ich mit einem nahezu vollständigen Fahrgastwechsel am Praterstern rechnen würde.
Bei einer Umstellung des 5ers auf kurze ULF müsste man die Zugfolge zwischen 5 und 33 besser koordinieren und gleiche Intervalle anbieten, sodass der 33er z.B. immer zwei Minuten vor dem 5er und der 5er immer drei Minuten vor dem 33er fährt. Also so, dass der 33er immer ein / zwei Minuten vor dem 5er die Fahrgäste aufnimmt, die nicht zum Praterstern wollen, damit der 5er entsprechend leerer ist.
Ähnlich könnte man das mit einem Kurz-ULF-18er machen, dass er ein/zwei Minuten vor dem 6er die Fahrgäste Richtung Matz einsammelt, was insofern unrealistisch ist, als das Intervall am 18er deutlich verdichtet werden müsste.
Bei den Linien 30/31 könnte man wohl ebenso den 30er auf kurze ULFe umstellen, wenn man ihn mit 2 Minuten Abstand hinter dem 31er nachfahren ließe ...
Vor dem Hintergrund, dass man sich das bei den WL aber kaum antun will bzw. bald aufgeben würde halte ich diese Ideen mit Kurz-ULFen auf den Paaren 33er vor 5er / 18er vor 6er(LangULF) / 31er(LangULF) vor 30er selbst für sehr graue Theorie.

HLS

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #9 am: 21. November 2016, 21:28:21 »
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?

Ja, da alle drei Linien gefühlt jeweils weniger Person tansportieren wie der 9er. Vorallem ist der 9er eine Linie, wo du auf jeder Runde fünf und mehr Kinderwägen transportierst. Und somit schonmal potentielle Stellfläche verschwindet und somit es noch "kuschliger" in ihm wird.

Wie gesagt, der 38er ist eigentlich die einzige Linie wo ich mir unsicher bin, allerdings wenn ich mir das jetzige Intervall anschaue, könnte es mir aber durchaus recht geben.
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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #10 am: 21. November 2016, 21:38:13 »
Das Problem bei den Linien 38-41 ist aber das Intervall innerhalb der Spitalgasse. Dort fahren 5 Linien, deshalb ist es besser, auf den Außenästen ein etwas längeres Intervall und dafür größere Fahrzeuge zu haben, als ein kurzes Intervall mit kleinen Fahrzeugen.
Und die kurzen ULFe waren am 40er eigentlich immer ein bisschen zu wenig, was in der HVZ dann zu Unregelmäßigkeiten geführt hat.
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38ger

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #11 am: 21. November 2016, 21:44:39 »
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?

Ja, da alle drei Linien gefühlt jeweils weniger Person tansportieren wie der 9er. Vorallem ist der 9er eine Linie, wo du auf jeder Runde fünf und mehr Kinderwägen transportierst. Und somit schonmal potentielle Stellfläche verschwindet und somit es noch "kuschliger" in ihm wird.

Wie gesagt, der 38er ist eigentlich die einzige Linie wo ich mir unsicher bin, allerdings wenn ich mir das jetzige Intervall anschaue, könnte es mir aber durchaus recht geben.

Das Personentransportargument kann ich nicht gelten lassen, weil der Anteil jener, die bis zum Schottentor durchfahren auf den Linien 37ff sehr hoch ist, wohingegen der 9er sicherlich einen wesentlich höheren Anteil an Kurzstreckenfahrgästen hat.

Aber das mit den Kinderwägen glaub' ich sofort, das ist mir vom parallel zum 9er fahrenden 10A bekannt.
Irre, wie viele Kinderwagen sich da reinstopfen. Mich wundert ja fast, dass die parallel fahrende S45 im Gegensatz dazu kaum Kinderwägen führt. Die Fahrzeit ist so viel kürzer, dass die längeren Zugangswege zur Station jedenfalls lohnen, Lifte sind ja überall vorhanden mittlerweile (bei der Krottenbachstraße ist es zwar in eine Richtung mühsam, weil man zwei Lifte benutzen muss, dafür muss man in die andere Fahrtrichtung gar keinen benutzen Dank ebenerdigem Zugang zum Bahnsteig Richtung Hütteldorf).

W_E_St

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #12 am: 21. November 2016, 22:03:17 »
Also 40 und 41 mit kurzen ULFen kann ich mir als Anrainer dieser Linien beim besten Willen nicht vorstellen! Zu Schulbeginn und bis ca. 9 Uhr herrscht schon ab Gersthof Richtung Schottentor absolutes Sardinendosen-Feeling in Langzügen, genau dann also, wenn das Intervall am dichtesten ist. In der Gegenrichtung ist es den ganzen späten Nachmittag und frühen Abend bis zur Martinstraße ebenso, dort wird es komischerweise praktisch immer erträglich. Gegen Betriebsschluss wird es teilweise noch einmal so richtig voll. Sehr leer ist es teilweise zwischen sagen wir 21 und 23 Uhr, besonders Fahrtrichtung Schottentor, aber wegen zwei, drei Stunden auf Kurzzüge umstellen kommt mir beim besten Willen nicht sinnvoll vor. Da wären wir wieder beim Zustand in der guten alten Zeit, wo - umgelegt auf heutige Verhältnisse - irgendwann zwischen 20 und 21 Uhr den E2 die c5 abgehängt werden (bei Linien, die nicht am Bahnhof vorbeikommen mit einigem Tauschaufwand verbunden) und statt den B/B1 die A rausfahren.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

Linie 360

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #13 am: 21. November 2016, 22:26:46 »
Also 40 und 41 mit kurzen ULFen kann ich mir als Anrainer dieser Linien beim besten Willen nicht vorstellen! Zu Schulbeginn und bis ca. 9 Uhr herrscht schon ab Gersthof Richtung Schottentor absolutes Sardinendosen-Feeling in Langzügen, genau dann also, wenn das Intervall am dichtesten ist. In der Gegenrichtung ist es den ganzen späten Nachmittag und frühen Abend bis zur Martinstraße ebenso, dort wird es komischerweise praktisch immer erträglich. Gegen Betriebsschluss wird es teilweise noch einmal so richtig voll. Sehr leer ist es teilweise zwischen sagen wir 21 und 23 Uhr, besonders Fahrtrichtung Schottentor, aber wegen zwei, drei Stunden auf Kurzzüge umstellen kommt mir beim besten Willen nicht sinnvoll vor. Da wären wir wieder beim Zustand in der guten alten Zeit, wo - umgelegt auf heutige Verhältnisse - irgendwann zwischen 20 und 21 Uhr den E2 die c5 abgehängt werden (bei Linien, die nicht am Bahnhof vorbeikommen mit einigem Tauschaufwand verbunden) und statt den B/B1 die A rausfahren.
Am 40er(& auch am 38er) sehe ich mit A& A1 eigentlich kein Problem, am 41er wären kurze ULFe sehrwohl ein Problem.

Generell kein Problem wären A& A1 auf den Linien 10, 33, 37, 38, 40, 42, 52, 58, 60(außer während der Früh-HVZ, wo sogar die Langzüge teilweise aus allen Nähten platzen), 62& 67(ab der Kürzung zur Buchenschleife).

Hauptbahnhof

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Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
« Antwort #14 am: 21. November 2016, 22:41:26 »
Interessant wäre vielleicht noch, wie viele Züge pro Linie in etwa im Einsatz sind, damit man leichter gegenrechnen kann.

Was passiert eigentlich mit den Fahrzeugen, die durch die Kürzung des 67ers zum Reumannplatz frei werden? Kommen dann wieder ein paar E2 nach NORD, die dort E1 ersetzen?
Ansonsten könnte man mit den dort freiwerdenden Fahrzeugen schon einen Großteil des 46er-Auslaufes mit Langzügen abdecken, ohne dafür eine Langzug-Linie antasten zu müssen. Dass dafür im Referat West anteilsmäßig noch weniger ULFe wären, ist halt der Nachteil dabei...