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Straßenbahn Wien => Allgemeines => Thema gestartet von: HLS am 21. November 2016, 20:30:52

Titel: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 20:30:52
Ich versuche es mal für alle Linien etwas aufzuschlüsseln um ein geregelte Diskussion zu starten.

Alles beschriebene erstmal ohne auf bauliche Änderungen Rücksicht zu nehmen. Gleichzeitig schreibe ich nur Kommentare dazu, wo eine Umstellung sinnvoll sein kann.

Linie 1:
Linie 2:
Linie 5: dort könnten durchaus A-Ulfe reichen, denn voll wird es eigentlich nur dann, wenn es zu Fahrtbehinderungen kommt.
Linie 6:
Linie 9: Langulf durchaus angebracht, da selbst bei einem 5-6min Intervall die Züge gesteckt voll sind. Intervallstreckung wenn überhaupt dann um eine Minute.
Linie 10:
Linie 18: Umstellung auf A-Ulfe möglich aber nicht sinnvoll, da er gleichzeitig für den 6er eine Entlastung ist. Wenn Umstellung müßte das Intervall etwas verdichtet werden bzw. auf ganztägig 6min eingestellt werden.
Linie 25:
Linie 26:
Linie 30:
Linie 31:
Linie 33:
Linie 37:
Linie 38: War schon lang nimmer am 38er, daher fällt es mir schwer zu sagen, ob nicht, ähnlich wie bei 40/41, Kurzzüge reichen würden. Wenn dann wird in der HVZ sicher ein 5min Intervall fällig.
Linie 40: Langzüge werden dort, bis auf 2-3h/Tag, gar nicht benötigt, somit wäre eine Rückumstellung durchaus vorstellbar in diesen 2-3h müßte sich das Intervall allerdings auf 5min verringern.
Linie 41: Wie beim 40er, nur ob das politisch durchzubringen wäre, bezweifel ich.
Linie 42:
Linie 43:
Linie 44: Langzüge allein schon deshalb um eine echte 43er Alternative zu sein. Da ich ihn öfter in der NVZ benutze, kann ich auch da sagen, das 7-8min Intervall ist durchaus optimistisch. Bei einer möglichen Umverlegung zur Erdbrustgasse, muß mach sich das Ganze aber nochmal anschauen.
Linie 46: Wenn es überhaupt eine Linie gibt, die schon lange umgestellt gehört, dann ist es diese. Selbst ein 4-6min Intervall bringt die Massen, die sich in dem Bereich bewegen, gar nicht weg. Da ist auch der 2er, der ja sowas von parallel verläuft, keine wirklich Entlastung. Ergo Umstellung sofort. Intervall sollte recht gleich bleiben höchstens +1min.
Linie 49:
Linie 52:
Linie 58: Diese Linie wird, seit der U4 Sperre, immer mehr als Alternative genutzt. Wenn der Trend so weiter geht, wird man auch da irgendwann Langzüge brauchen.
Linie 60:
Linie 62: reiner A-Betrieb ist mMn ausreichend. Allerdings sind in der Morgen-HVZ die A ziehmlich voll und das trotz vier Minuten Intervall. Am Nachmittag sind allerdings nur eine handvoll Züge wirklich voll.
Linie 67: Wird spannden wie sie die Fahrgastzahlen und vorallem die Fahrgastwege ändern werden. Ich könnte mir durchaus einen großen "Knall" vorstellen. So z.B. Umstellung des O auf B und Verlängerung bis Otto Probst Platz und ein Stümmel 67er bis Raxstraße. Wird ähnlich spanndend wie bei einer möglichen Umlegung von 2/44.
Linie 71:
Linie D:
Linie O: siehe 67 und zusätzlich was die Verlängerung ins Nordbahnviertel bringt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 21. November 2016, 20:34:37
Ich denke, es wäre an der Zeit, A1 ULFe in B1 umzubauen
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 20:39:49
Ich denke, es wäre an der Zeit, A1 ULFe in B1 umzubauen
Ist durchaus sicher eine mehr als gute Überlegung.

Reichen aber die A, um alle nichtumstellungswürdigen Linien, niederflurig zu betreiben? Ich denke eher nicht.

Hab ich es eigentlich nur falsch im Kopf, oder hieß es nicht, die A wären leichter umzubauen als die A1?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Z-TW am 21. November 2016, 20:40:53
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 21. November 2016, 20:49:00
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Hat es außerplanmäßig sogar schon gegeben!
Und zum Umbau: Der ist kostenmäßig nicht tragbar!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 20:50:37
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Warum nicht?

Ich habe wirklich fast noch nie einem vollen 5er gehabt, außer eben es gab eine Fahrtbehinderung. Irgendwo stand sogar, dass die Fahrgastzahlen am 5er rückläufig sind.
Daraufhin schrieb ich "könnte". Ist doch die Auflistung einzig und allein auf meine Beobachtungen gestützt. Dass das nicht immer der breiten Allgemeinheit entsprechen muß, zeigt sich daran, dass ich selbst mit einem A1 am 49er absolut keine Probleme hatte und selbst da noch teilweise Sitz- & Stehplatzkapazitäten hatte und das obwohl mich zwei Fotografen "aufgehalten" haben. Sind sie doch an etlichen Stationen aus. & eingestiegen um "schnell" ein Foto zu machen.

Daher wäre ich wirklich froh, wenn du es aus deiner Sicht präzisieren würdest, damit nicht nur da steht: "Kann ich mit nicht vorstellen!".


Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Hat es außerplanmäßig sogar schon gegeben!
Und zum Umbau: Der ist kostenmäßig nicht tragbar!
Auf welchen Umbau beziehst du dich da? ???
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 21. November 2016, 20:53:52
@ HLS-> Ich beziehe mich auf den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 21:11:05
@ HLS-> Ich beziehe mich auf den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1.
Ah okay, ich hab es dann falsch verstanden. Hab geglaubt du meinst Umbauarbeiten am 5er.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 38ger am 21. November 2016, 21:20:41
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?
Kann ich mir schwer vorstellen, einfach aufgrund der "gefühlten" Verkehrsadern ... kenne den 9er aber nicht zur HVZ.
Bei den Linien 67 und O hoffe ich, dass das so nicht kommen wird. Am O-Wagen würde die Verlängerung mMn kaum Fahrgastzuwachs bringen, da ich mit einem nahezu vollständigen Fahrgastwechsel am Praterstern rechnen würde.
Bei einer Umstellung des 5ers auf kurze ULF müsste man die Zugfolge zwischen 5 und 33 besser koordinieren und gleiche Intervalle anbieten, sodass der 33er z.B. immer zwei Minuten vor dem 5er und der 5er immer drei Minuten vor dem 33er fährt. Also so, dass der 33er immer ein / zwei Minuten vor dem 5er die Fahrgäste aufnimmt, die nicht zum Praterstern wollen, damit der 5er entsprechend leerer ist.
Ähnlich könnte man das mit einem Kurz-ULF-18er machen, dass er ein/zwei Minuten vor dem 6er die Fahrgäste Richtung Matz einsammelt, was insofern unrealistisch ist, als das Intervall am 18er deutlich verdichtet werden müsste.
Bei den Linien 30/31 könnte man wohl ebenso den 30er auf kurze ULFe umstellen, wenn man ihn mit 2 Minuten Abstand hinter dem 31er nachfahren ließe ...
Vor dem Hintergrund, dass man sich das bei den WL aber kaum antun will bzw. bald aufgeben würde halte ich diese Ideen mit Kurz-ULFen auf den Paaren 33er vor 5er / 18er vor 6er(LangULF) / 31er(LangULF) vor 30er selbst für sehr graue Theorie.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 21:28:21
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?

Ja, da alle drei Linien gefühlt jeweils weniger Person tansportieren wie der 9er. Vorallem ist der 9er eine Linie, wo du auf jeder Runde fünf und mehr Kinderwägen transportierst. Und somit schonmal potentielle Stellfläche verschwindet und somit es noch "kuschliger" in ihm wird.

Wie gesagt, der 38er ist eigentlich die einzige Linie wo ich mir unsicher bin, allerdings wenn ich mir das jetzige Intervall anschaue, könnte es mir aber durchaus recht geben.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 21. November 2016, 21:38:13
Das Problem bei den Linien 38-41 ist aber das Intervall innerhalb der Spitalgasse. Dort fahren 5 Linien, deshalb ist es besser, auf den Außenästen ein etwas längeres Intervall und dafür größere Fahrzeuge zu haben, als ein kurzes Intervall mit kleinen Fahrzeugen.
Und die kurzen ULFe waren am 40er eigentlich immer ein bisschen zu wenig, was in der HVZ dann zu Unregelmäßigkeiten geführt hat.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 38ger am 21. November 2016, 21:44:39
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?

Ja, da alle drei Linien gefühlt jeweils weniger Person tansportieren wie der 9er. Vorallem ist der 9er eine Linie, wo du auf jeder Runde fünf und mehr Kinderwägen transportierst. Und somit schonmal potentielle Stellfläche verschwindet und somit es noch "kuschliger" in ihm wird.

Wie gesagt, der 38er ist eigentlich die einzige Linie wo ich mir unsicher bin, allerdings wenn ich mir das jetzige Intervall anschaue, könnte es mir aber durchaus recht geben.

Das Personentransportargument kann ich nicht gelten lassen, weil der Anteil jener, die bis zum Schottentor durchfahren auf den Linien 37ff sehr hoch ist, wohingegen der 9er sicherlich einen wesentlich höheren Anteil an Kurzstreckenfahrgästen hat.

Aber das mit den Kinderwägen glaub' ich sofort, das ist mir vom parallel zum 9er fahrenden 10A bekannt.
Irre, wie viele Kinderwagen sich da reinstopfen. Mich wundert ja fast, dass die parallel fahrende S45 im Gegensatz dazu kaum Kinderwägen führt. Die Fahrzeit ist so viel kürzer, dass die längeren Zugangswege zur Station jedenfalls lohnen, Lifte sind ja überall vorhanden mittlerweile (bei der Krottenbachstraße ist es zwar in eine Richtung mühsam, weil man zwei Lifte benutzen muss, dafür muss man in die andere Fahrtrichtung gar keinen benutzen Dank ebenerdigem Zugang zum Bahnsteig Richtung Hütteldorf).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: W_E_St am 21. November 2016, 22:03:17
Also 40 und 41 mit kurzen ULFen kann ich mir als Anrainer dieser Linien beim besten Willen nicht vorstellen! Zu Schulbeginn und bis ca. 9 Uhr herrscht schon ab Gersthof Richtung Schottentor absolutes Sardinendosen-Feeling in Langzügen, genau dann also, wenn das Intervall am dichtesten ist. In der Gegenrichtung ist es den ganzen späten Nachmittag und frühen Abend bis zur Martinstraße ebenso, dort wird es komischerweise praktisch immer erträglich. Gegen Betriebsschluss wird es teilweise noch einmal so richtig voll. Sehr leer ist es teilweise zwischen sagen wir 21 und 23 Uhr, besonders Fahrtrichtung Schottentor, aber wegen zwei, drei Stunden auf Kurzzüge umstellen kommt mir beim besten Willen nicht sinnvoll vor. Da wären wir wieder beim Zustand in der guten alten Zeit, wo - umgelegt auf heutige Verhältnisse - irgendwann zwischen 20 und 21 Uhr den E2 die c5 abgehängt werden (bei Linien, die nicht am Bahnhof vorbeikommen mit einigem Tauschaufwand verbunden) und statt den B/B1 die A rausfahren.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 21. November 2016, 22:26:46
Also 40 und 41 mit kurzen ULFen kann ich mir als Anrainer dieser Linien beim besten Willen nicht vorstellen! Zu Schulbeginn und bis ca. 9 Uhr herrscht schon ab Gersthof Richtung Schottentor absolutes Sardinendosen-Feeling in Langzügen, genau dann also, wenn das Intervall am dichtesten ist. In der Gegenrichtung ist es den ganzen späten Nachmittag und frühen Abend bis zur Martinstraße ebenso, dort wird es komischerweise praktisch immer erträglich. Gegen Betriebsschluss wird es teilweise noch einmal so richtig voll. Sehr leer ist es teilweise zwischen sagen wir 21 und 23 Uhr, besonders Fahrtrichtung Schottentor, aber wegen zwei, drei Stunden auf Kurzzüge umstellen kommt mir beim besten Willen nicht sinnvoll vor. Da wären wir wieder beim Zustand in der guten alten Zeit, wo - umgelegt auf heutige Verhältnisse - irgendwann zwischen 20 und 21 Uhr den E2 die c5 abgehängt werden (bei Linien, die nicht am Bahnhof vorbeikommen mit einigem Tauschaufwand verbunden) und statt den B/B1 die A rausfahren.
Am 40er(& auch am 38er) sehe ich mit A& A1 eigentlich kein Problem, am 41er wären kurze ULFe sehrwohl ein Problem.

Generell kein Problem wären A& A1 auf den Linien 10, 33, 37, 38, 40, 42, 52, 58, 60(außer während der Früh-HVZ, wo sogar die Langzüge teilweise aus allen Nähten platzen), 62& 67(ab der Kürzung zur Buchenschleife).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Hauptbahnhof am 21. November 2016, 22:41:26
Interessant wäre vielleicht noch, wie viele Züge pro Linie in etwa im Einsatz sind, damit man leichter gegenrechnen kann.

Was passiert eigentlich mit den Fahrzeugen, die durch die Kürzung des 67ers zum Reumannplatz frei werden? Kommen dann wieder ein paar E2 nach NORD, die dort E1 ersetzen?
Ansonsten könnte man mit den dort freiwerdenden Fahrzeugen schon einen Großteil des 46er-Auslaufes mit Langzügen abdecken, ohne dafür eine Langzug-Linie antasten zu müssen. Dass dafür im Referat West anteilsmäßig noch weniger ULFe wären, ist halt der Nachteil dabei...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 22:46:00
Das Problem bei den Linien 38-41 ist aber das Intervall innerhalb der Spitalgasse. Dort fahren 5 Linien, deshalb ist es besser, auf den Außenästen ein etwas längeres Intervall und dafür größere Fahrzeuge zu haben, als ein kurzes Intervall mit kleinen Fahrzeugen.
Und die kurzen ULFe waren am 40er eigentlich immer ein bisschen zu wenig, was in der HVZ dann zu Unregelmäßigkeiten geführt hat.
Das verkraftet aber, wenn nicht irgendwelche Störungen auftreten, die innere Währinger Straße. Denn selbst wenn noch zusätzlich 5 & 33er in die "Mini-Ustrab" müssen, entsteht nicht zwangsläufig ein Zugstau. Man müßte dann nur so die Ampel so schalten, dass aus der Nußdorfer Straße & Währinger Straße jeweils nur ein Zug Richtung Schottentor fahren kann. Sprich das immer 37(38)/40[41](42) hintereinander fahren und nicht 40/41/42 im "Konvoi". Den 42er kann man immer so fahren lassen, das er abwechselnd hinter 40 oder 41 bei der Spitalgasse ankommt und dort seine Fahrt erst hinter 37/38 fortsetzen kann.

Somit müßte an dieser Ampel ein Oberleitungskontakt(Funk) verbaut werden, um das Strabsignal, jeweils nach passieren sofort auf gesperrt stellt. Der MIV kann aber natürlich länger frei haben um die Autos vor/zwischen den Zügen wegzubekommen.
Für den MIV wäre es somit keine Verschlechterung und für die Fahrgäste eine Verbesserung, da immer abwechselnd die Züge in die unterschiedlichen Richtungen abfahren.



Es sei aber absolut gesagt, dass ich nicht mit macht die A-Ulfe umzuverteilen nur um andere Linien umstellen zu können. Es muß ein Kompromiss entstehen und da sehe ich am ehesten zur Zeit die drei genannten Linien. Da der 9er und speziell der 46er schon überhalb des Leistbaren sind. Beim 46er kommt hinzu. dass er zwar in der Früh im teilweise vier Minuten Intervall fährt, man es aber gar nicht fahren nennen kann, da er mehr steht als fährt. Ich bin jetzt schon öfter in der HVZ dort mit nem 2er bzw. auch 49er gefahren und habe, trotz zusätzlicher Infos an die Fahrgäste ein zügigeres vorrankommen gehabt. Zuletzt als ich mit dem 49er über 46-10 umgeleitet wurde, gabs sogar eine Fahrbehinderung am 46er und praktisch alle Haltestellen waren "schwarz" und trotzdem habe ich vom Ring bis Joachimsthalerplatz nur 17min gebraucht. Der 46er hat zur HVZ aber schon 21min+2min um in die Schleife zu kommen.
Es lag also einzig und allein daran, dass die Kapazität im B viel höher ist und zusätzlich zwei weitere Türen zur Verfügung stehen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 21. November 2016, 22:54:48
Ich denke, es wäre an der Zeit, A1 ULFe in B1 umzubauen
Ist durchaus sicher eine mehr als gute Überlegung.

Reichen aber die A, um alle nichtumstellungswürdigen Linien, niederflurig zu betreiben? Ich denke eher nicht.

Hab ich es eigentlich nur falsch im Kopf, oder hieß es nicht, die A wären leichter umzubauen als die A1?
Man muss ja nicht alle umbauen, aber ich kann mir vorstellen, dass etliche Linien, die derzeit mit kurzen ULFen zu fahren sind, im Lauf der Zeit lange ULFe brauchen werden.

Ich dachte - wenn umbauen, dann die neuesten

Und zum Umbau: Der ist kostenmäßig nicht tragbar!
Wenn man zu wenige LangULF hat und zu viele KurzULF, dann wird ein teurerer Umbau wohl sinnvoller sein, als Neufahrzeuge anzuschaffen und die KurzULF stehen zu lassen oder zu verschrotten.

Am gescheitesten wäre sicher, die kurzen ULF traktionsfähig zu machen und als Doppelgarnituren zu führen. Mancher Linie täte das gut. Ich weiß, die Probleme sind für F59 unlösbar
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 21. November 2016, 23:00:51
@ haidi-> Der Kostenvoranschlag für den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1 liegt bei ~ 2/3 vom Neupreis eines Langzuges!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Hauptbahnhof am 21. November 2016, 23:11:12
Oder man baut einfach ein paar neue Linien, wo Kurzzüge reichen würden, wie z.B. 13, 14 und 15. Dann würden die A(1) weiterhin gebraucht werden.  >:D
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: invisible am 21. November 2016, 23:13:14
@ haidi-> Der Kostenvoranschlag für den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1 liegt bei ~ 2/3 vom Neupreis eines Langzuges!

Kostenvoranschlag von wem? Sienehmens?

Vielleicht mal bei der Konkurrenz fragen. Bombardier hat z.B. schon Erfahrung mit der Verlängerung von SGP-Fahrzeugen (Grazer 600er).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 21. November 2016, 23:17:57
Ich dachte - wenn umbauen, dann die neuesten
Hab schon verstanden, warum du die A1 nehmen willst.

Ich habe aber irgendwo mal gehört oder hier gelesen, dass die A1 so kunstruiert sind, dass sie nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand verlängert werden können. Hingegen die A(B) da eher geringe Probleme darstellen.


Ich hoffe ich rede da keinen Blödsinn, so habe ich es aber (leider) im Kopf.


Wenn man zu wenige LangULF hat und zu viele KurzULF, dann wird ein teurerer Umbau wohl sinnvoller sein, als Neufahrzeuge anzuschaffen und die KurzULF stehen zu lassen oder zu verschrotten.
Volle Zustimmung. Und selbst wenn man Abnehmer für die Gebrauchtfahrzeuge finden würde, würde man sicher billiger kommen sie umzubauen als irgendwelche Neuanschaffungen. Zumal diese erst ausgeschrieben werden müssen, geplant, gebaut und getestet werden müssen. Hingegen bei schon vorhanden Fahrzeugen nur eine Anpassung und ggf. Neuabnahme durchzuführen sind.
Ich könnte mir da z.B. eine HU vorstellen, da wird ja der Zug sowieso praktisch bis zur letzten Schaube zerlegt und wieder zusammengesetzt und somit könnte man in einer erweiterten HU auch noch kostenschonend umbauen. Vorausgesetzt ist, dass das überhaupt möglich ist.

@ haidi-> Der Kostenvoranschlag für den Umbau von A auf B bzw. A1 auf B1 liegt bei ~ 2/3 vom Neupreis eines Langzuges!
Ich gehe mal davon aus, wenn man es von Siemens machen lässt?

Kannst du abschätzen, wie hoch die Kosten bei einer erweiterten HU wären? Ich würde da gefühlsmäßig maximal auf 33-40% vom Neufahrzeug tippen.
Klar wäre ein umgebauter A(1) mit Anschaffungskosten+Umbau teurer als ein neuer B(1), allerdings billiger als wenn man ihn vor ablauf seiner Einsatzzeit verschrotten und erst recht einen neuen Zug anschaffen müsste.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 38ger am 22. November 2016, 00:04:35
Oder man baut einfach ein paar neue Linien, wo Kurzzüge reichen würden, wie z.B. 13, 14 und 15. Dann würden die A(1) weiterhin gebraucht werden.  >:D

Ein 20m-Bus hat schon 20% mehr Kapazität als ein kurzer ULF!  ;)

Und zur Diskussion kurze ULF verlängern vs. lange Neufahrzeuge anschaffen und die kurzen ULF stehen lassen:
Ich denke Oradea würde die kurzen ULFe schon noch abkaufen, auch jene ohne Klimaanlage und die Neufahrzeuge würden dann ja wohl auch deutlich weniger Kosten, als es ein langer ULF würde.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: W_E_St am 22. November 2016, 00:35:21
Zitat
Am 40er(& auch am 38er) sehe ich mit A& A1 eigentlich kein Problem, am 41er wären kurze ULFe sehrwohl ein Problem.

Der winzige Haken ist, dass du auf dem größten Teil der Strecke (innerhalb von Gersthof) nicht zwischen 40 und 41 unterscheiden kannst. Das ist de facto eine Linie, der Anteil der Fahrgäste, die schon von außen kommen bzw. über Gersthof hinausfahren ist verhältnismäßig gering.

Zitat
Ein 20m-Bus hat schon 20% mehr Kapazität als ein kurzer ULF!  ;)

Aber auch nur mit Tricks wie unterschiedlicher Stehplatzanzahl pro m2.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 22. November 2016, 02:59:15
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Warum nicht?
Du weißt aber schon, dass der 5er fahrgastmäßig eine der Stärksten Linien Wiens ist?  ???
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 05:27:52
Am 5er kurze ULF? Kann ich mir nicht vorstellen!
Warum nicht?
Du weißt aber schon, dass der 5er fahrgastmäßig eine der Stärksten Linien Wiens ist?  ???
Seit wann ist der das. MMn liegt er im Mittelfeld.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Mike60 am 22. November 2016, 07:16:24
Also ich denk mir die ältesten ULFs sind jetzt beinahe auch schon über 15 Jahre, und wenn man sich in Deutschland anschaut zb München oder Nürnberg wurden da Fahrzeuge in diesem Alter schon redesignt. Also wäre es bei uns auch langsam an der Zeit die A ULFs endlich zu modernisieren. Vielleicht auch zu verlängern und ein Design zu machen dass der nicht bestellten 3. Generation ähnlich kommt, und Siemens hätt somit auch wieder Arbeitsplätze gerettet (damit die Politik das gut verkaufen kann in den Medien ;) ).
Immerhin solls ja die Fahrgastmilliarde 2020 geben und man merkt dass immer mehr Leute unterwegs sind in der Stadt. Deswegen passen die A ULFs meiner Meinung nach nicht mehr auf allen Linien.
Kurz ULF ja am: 10,33,37,42
auf LangULF umstellen: O,9,44,46,52
derzeit Tageszeit abhängig voll: 58,62

Wobei ich mir am 46er sehr gut den Flexity vorstellen kann. 1 Tür mehr und die Mehrzweckbereiche für die Neuösterreicher mit Einkaufswagen ;) Und die Länge sollt a passen bei der Thaliastr, leider dauerts ja bis zum Fahrgastbetrieb bis 2018/19.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 22. November 2016, 07:51:35
Du weißt aber schon, dass der 5er fahrgastmäßig eine der Stärksten Linien Wiens ist?  ???
Das kann ich so nicht bestätigen, außer im Abschnitt Lange Gasse bis Friedensbrücke. In der Kaiserstraße ist wenig los und im 20. genauso.

Der 46er ist die nächste Linie, die Langzüge bekommen wird. Dann schauen wir mal, wie es mit dem Umbau Bergerplatz ausschaut, dort wird sich auch einiges ändern, sobald das umgesetzt ist. Und dann gibt es noch eine schon länger angedachte Linienreform im Westen, die wieder weitere Verschiebungen bringen wird.

Die Züge vom 67er werden für die O- und D-Verlängerung gebraucht, wenn beide wirklich gebaut werden.

Am 40er reichen kurze ULFe aus, am 38er rechtfertigen die Fahrgastzahlen eigentlich auch keine Langzüge. Punktuelle Spitzen kann man immer durch Verstärker lösen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: nord22 am 22. November 2016, 08:00:06
Die Linie 5 ist seit der letzten Intervalldehnung auf 7 - 8 Minuten ab Praterstern an Werktagen oft voll besetzt. Ein Umstellung auf A ist daher nicht sinnvoll. Weiters ist zu beachten, dass derzeit die Nordbahngründe verbaut werden und auch das Areal des ehemaligen Nordwestbahnhofs zur Verbauung vorgesehen ist, was ein steigendes Fahrgastpotential ergibt. In der Realität kann oft auch ein Sandlern besetztes Modul im ULF aus Geruchsgründen von den übrigen Fahrgästen nicht benutzt werden.

nord22
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: E1-c3 am 22. November 2016, 08:11:27
Am 9er wärs nur mit der Endstelle Wallrißstraße problematisch, denn da gehen sich nur zwei Kurzzüge aus und es gibt dort auch kaum Platz für zwei Langzüge um die Ausgleichszeit einzuhalten...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Operator am 22. November 2016, 08:50:58
Am 9er wärs nur mit der Endstelle Wallrißstraße problematisch, denn da gehen sich nur zwei Kurzzüge aus und es gibt dort auch kaum Platz für zwei Langzüge um die Ausgleichszeit einzuhalten...
Da zeigt sich wieder mal. wie kurzsichtig damals und auch heute operiert wurde und wird!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: luki32 am 22. November 2016, 08:51:45
Lange ULFe am 9er und kurze ULFe auf den Linien 38, 40 und 41?
Kann ich mir schwer vorstellen, einfach aufgrund der "gefühlten" Verkehrsadern ... kenne den 9er aber nicht zur HVZ.

Wenn Du den 9er nicht kennst brauchst ihn auch nicht zu beurteilen, der ist übervoll.  :lamp:

Der 38er hat in den letzten Jahren sehr viel verloren, der wäre sicher Ax-fällig, ebenso der 40er, der 41er eher nicht.

mfG
Luki
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 08:58:59
Zu der Anzahl der Züge. Nach dem derzeitigen Plan werden bei 100% Niederfluranteil auf den Linien 9,10,33,37,42,44,46,52,58,62 und O insgesamt 112 Triebwagen benötigt. Wieso dann einige Kurse jeden Tag mit Hochflurer besetzt werden entzieht sich meiner Kenntnis und das werde ich auch auf Anfragen nicht kommentieren.

Zu den Umbaukosten. Ich glaube dass wir da irgendwo in der Mitte zwischen euren Vermutungen sind, sprich bei 50% eines Lang-ULF. Wieso ich bei einem Umbau auf höhere Kosten komme, als wenn ich im Verhältnis gleich einen langen Neuwagen kaufe sollte auch jeden klar sein. Denn ich muss ja dann nicht nur Montage der Neuteile bezahlen, sondern auch die Demontage der Altteile und die Anpassung des Fahrzeuges an die neue Konfiguration.

Und zur Verwendung der Altteile. Ich kann zwar die Fahrgastkabine des kurzen ULF sicher ohne Probleme übernehmen, wie es jedoch mit der Elektronik ausschaut kann und will ich auch nicht sagen. Ich vermute, das diese an den kurzen ULF angepasst ist und für den langen ULF dann entsprechend adaptiert werden muss. Von der Verkabelung ganz zu schweigen. Wahrscheinlich muss man in der Steuerungstechnik einige Kabelbäume austauschen. ich sage gleich, das ist nur eine Vermutung, weil in der Elektrotechnik kenn ich mich nicht aus. Also bitte nicht über mich herfallen, wenn es nicht so ist.

Und zum Vorschlag der Doppeltraktion. Das sollte grundsätzlich mit einem Datenkabel zwischen den beiden Wagen machbar und auch kein großer Aufwand. Die Fahrzeuge noch mit einer mechanischen Kupplung und Abrissleitung ausstatten und die Umrüstung ist fertig. Da wird die Genehmigung für eine Doppeltraktion wahrscheinlich länger dauern, als die ganze Flotte umzubauen.

Aber zu welchen Preis. Auf vielen Linien ohne grafierenden Umbau ist eine Führung mit Zügen von einer Länge von 50m gar nicht möglich. Und da rede ich nicht vom einfachen Verlängern der Haltestellenbereichen, sondern von den Baulichen Problemen, wo dann entweder schon der einfache Zug zu Lang ist (Gürtelstationen der Linien 2,40,43 und 46) oder wo man dann ohne großen Umbaumaßnahmen eine Doppelhaltestelle weiterhin betreiben kann (Dr. karl renner Ring, Oper, USTRAB). Das alle probleme lösbar sind, ist mir klar. das ist nur ein Aufzeigen der Gleichen
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Mike60 am 22. November 2016, 09:03:01
Am 9er wärs nur mit der Endstelle Wallrißstraße problematisch, denn da gehen sich nur zwei Kurzzüge aus und es gibt dort auch kaum Platz für zwei Langzüge um die Ausgleichszeit einzuhalten...
Zwei Möglichkeiten, Stehzeit kurz halten, dann braucht nur ein Zug dort stehen, bzw Umbau und Verlängerung des Überholgleises, sollte sich ausgehen. Haltestelle Elterleinplatz müsste nach hinten verlegt werden (Straßenkap?). Alles kein Problem wenn Wille und Geld da wären.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 22. November 2016, 09:05:32
@ Klingefee-> Der Preis für den Umbau von Kurzulf auf Langulf liegt lt. KV der Firma Siemens bei ~ 1,6 Milionen €!
Die technischen Probleme hast Du eh schon größtenteils völlig richtig erklärt!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 09:24:28
Am 9er wärs nur mit der Endstelle Wallrißstraße problematisch, denn da gehen sich nur zwei Kurzzüge aus und es gibt dort auch kaum Platz für zwei Langzüge um die Ausgleichszeit einzuhalten...
Zwei Möglichkeiten, Stehzeit kurz halten, dann braucht nur ein Zug dort stehen, bzw Umbau und Verlängerung des Überholgleises, sollte sich ausgehen. Haltestelle Elterleinplatz müsste nach hinten verlegt werden (Straßenkap?). Alles kein Problem wenn Wille und Geld da wären.

Aber auch wenn Wille und Geld vorhanden ist, ist immer noch die Frage, ist es dann im Sinne des Fahrgastes, wenn ich dann womöglich wegen der Verlängerung der Haltestelle, dann die Haltestelle an eine andere Stelle bauen muss. Die Haltestelle Johann-Nepomuk Berger Platz Richtung gersthof ist zum beispiel so eine. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob wenn ich die Haltestelle nochmal um 15m verlängere, dann noch genügend Platz ist, dass dort auch der Schwerverkehr, der von der Brauerei kommt so einfach an der Haltestelleninsel vorbeikommt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Z-TW am 22. November 2016, 09:27:15
Daher wäre ich wirklich froh, wenn du es aus deiner Sicht präzisieren würdest, damit nicht nur da steht: "Kann ich mit nicht vorstellen!".

Ich steige oft am Praterstern in den 5er ein - während der Stehzeit füllt sich der rasch mit Fahrgästen, die sicher in einem kurzen ULF Platz hätten, aber dann müssten etliche Leute stehen. Eine andere Linie, die lange ULFs vertragen würden, wäre der 42. Der ist vor allem in der HVZ stadtauswärts stets knallvoll. Ich weiß nicht, wie weit das betrieblich sinnvoll ist, wenn der 31er in Floridsdorf gebrochen wird. Denn ab/bis Floridsdorf in/aus Ri. Stammersdorf sind die langen ULFs stets voll, weiter zum Schottenring ziemlich leer. Hier würden kurze ULFs vollkommen genügen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 09:33:43
Daher wäre ich wirklich froh, wenn du es aus deiner Sicht präzisieren würdest, damit nicht nur da steht: "Kann ich mit nicht vorstellen!".

Ich steige oft am Praterstern in den 5er ein - während der Stehzeit füllt sich der rasch mit Fahrgästen, die sicher in einem kurzen ULF Platz hätten, aber dann müssten etliche Leute stehen. Eine andere Linie, die lange ULFs vertragen würden, wäre der 42. Der ist vor allem in der HVZ stadtauswärts stets knallvoll.

Da stellt sich mir jedoch die Frage, wie weit ist er knallvoll. Ich behaupte, dass er nur deshalb so voll ist, weil grundsätzlich der Wiener Fahrgast in den ersten Zug einsteigt und dies auch dann macht, wenn weitere Züge nachfolgen. Die meisten Fahrgäste, die du da siehst sind nämlich Fahrgäste, die maximal bis zum Volksoper fahren. Und deshalb die Linie auf Langzug umzustellen finde ich als übertrieben. Wenn ich das als Grundlage nehmen würde, dann müsste fast eine jede Linie auf Langzug umstellen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: E1-c3 am 22. November 2016, 09:44:30

Ich steige oft am Praterstern in den 5er ein - während der Stehzeit füllt sich der rasch mit Fahrgästen, die sicher in einem kurzen ULF Platz hätten, aber dann müssten etliche Leute stehen. Eine andere Linie, die lange ULFs vertragen würden, wäre der 42. Der ist vor allem in der HVZ stadtauswärts stets knallvoll.
Beim 42er wäre jedoch dann wieder dasselbe Problem bei der Endstation, wie beim 9er.

Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 22. November 2016, 10:07:30
Zum 42er:
Diese Linie gehört längst gekübelt!
Der 41er in der HVZ verdichtet& der 40er im derzeitigen Intervall über die Kreuzgasse nach Gersthof.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4836er am 22. November 2016, 10:10:54
Zum 42er:
Diese Linie gehört längst gekübelt!

Dann wird die U6 wieder voller und voller. Weil so können die Leute die aus der Innenstadt kommen mitn 42er direkt zum AKH fahren. So müssten sie bei der Volksoper für die eine Station in die ohnehin überfüllte U6 einsteigen. (Ist halt meine Meinung)

Im Winter oder bei miesem Herbst- oder Aprilwetter wird kaum jemand zu Fuß gehen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 22. November 2016, 10:18:42
Zum 42er:
Diese Linie gehört längst gekübelt!

Dann wird die U6 wieder voller und voller. Weil so können die Leute die aus der Innenstadt kommen mitn 42er direkt zum AKH fahren. So müssten sie bei der Volksoper für die eine Station in die ohnehin überfüllte U6 einsteigen. (Ist halt meine Meinung)

Im Winter oder bei miesem Herbst- oder Aprilwetter wird kaum jemand zu Fuß gehen.
Wenn Du mein Posting komplett lesen würdest, würdest Du feststellen, daß meine Meinung ist, den 42er zu kübeln& stattdessen den 40er über die Kreuzgasse zu führen(=die Strecke von 42&9)!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: mike1163 am 22. November 2016, 10:21:13
Ich find die Diskussion ziemlich sinnlos ohne die Daten der Fahrgastzähleinrichtung... So schreibt jeder nur seinen subjektiven Eindruck. Und grad in dem Fall kann der sehr weit von der Realität abweichen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4836er am 22. November 2016, 10:26:29
meine Meinung ist, den 42er zu kübeln& stattdessen den 40er über die Kreuzgasse zu führen(=die Strecke von 42&9)!

Verdammt, hab die Kreuzgasse verwechselt. :-[ Hast natürlich recht.

Ist die Frage wie sich das auf die Auslastung dann auswirkt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: W_E_St am 22. November 2016, 10:48:02
Zum 42er:
Diese Linie gehört längst gekübelt!
Der 41er in der HVZ verdichtet& der 40er im derzeitigen Intervall über die Kreuzgasse nach Gersthof.

Weißt du eigentlich wovon du redest?!?  :bh: Du kannst den 41er nicht so verdichten, dass er die Gentzgasse und Währinger Straße in der HVZ alleine bedienen kann, bzw. hast du dann zwischen Gersthof und Pötzleinsdorf ein sinnlos dichtes Intervall. Außerdem kannst du doch nicht den Anrainern der Herbeckstraße die direkte Verbindung ins Bezirkszentrum wegnehmen und den Weg in den 9. Bezirk um 2-3 min verlängern!

Warum in Dreiteufelsnamen wollen immer wieder Leute, die irgendwo in Mordor oder sonstwo am A der Welt wohnen tolle "Verbesserungsvorschläge" für Linien abgeben, die sie maximal vom Fotografieren am Sonntagvormittag kennen?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Donaufelder am 22. November 2016, 10:55:11
Ich denke, es wäre an der Zeit, A1 ULFe in B1 umzubauen
Ist durchaus sicher eine mehr als gute Überlegung.

Reichen aber die A, um alle nichtumstellungswürdigen Linien, niederflurig zu betreiben? Ich denke eher nicht.

Hab ich es eigentlich nur falsch im Kopf, oder hieß es nicht, die A wären leichter umzubauen als die A1?
Man muss ja nicht alle umbauen, aber ich kann mir vorstellen, dass etliche Linien, die derzeit mit kurzen ULFen zu fahren sind, im Lauf der Zeit lange ULFe brauchen werden.

Ich dachte - wenn umbauen, dann die neuesten

Und zum Umbau: Der ist kostenmäßig nicht tragbar!
Wenn man zu wenige LangULF hat und zu viele KurzULF, dann wird ein teurerer Umbau wohl sinnvoller sein, als Neufahrzeuge anzuschaffen und die KurzULF stehen zu lassen oder zu verschrotten.

Am gescheitesten wäre sicher, die kurzen ULF traktionsfähig zu machen und als Doppelgarnituren zu führen. Mancher Linie täte das gut. Ich weiß, die Probleme sind für F59 unlösbar

Habe ich heute auch schon an anderer Stelle angeregt, ist eine sinnvolle Idee! Dies könnte man mit (eventuell abnehmbaren) Scharfenbergkupplungen machen. Der 6er und der 43er wären Kandidaten für A/A1 Doppeltraktionen, es wäre zu prüfen ob man nicht Haltestellen dafür anpassen müsste!

Allerdings müsste man einmal dem immer wieder zur Debatte stehenden hohen Schadstand aller ULFe Herr werden. Solange man nicht ausser der HVZ ohne Hochflurzüge auskommt, braucht man über weiterführende Adaptierungen nicht nachdenken.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 22. November 2016, 10:57:41
Habe ich heute auch schon an anderer Stelle angeregt, ist eine sinnvolle Idee! Dies könnte man mit (eventuell abnehmbaren) Scharfenbergkupplungen machen. Der 6er und der 43er wären Kandidaten für A/A1 Doppeltraktionen, es wäre zu prüfen ob man nicht Haltestellen dafür anpassen müsste!
Derartige Überlegungen gibt es schon längst auch innerhalb der WL, nur sitzen an einigen Positionen Leute, die so etwas sofort abdrehen, da es ja den U-Bahn-Ausbau in Gefahr bringen könnte...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Geamatic am 22. November 2016, 10:59:01
Man müsste dafür nicht einmal ein Verbindungskabel legen. Die Kommunikation der zwei gekuppelten Züge ginge mit passender Technik auch über Funk. Geschieht bei der großen Bahn genauso wenn sich eine Lok am Zugende eines langen Güterzuges befindet und Schiebedienst leistet.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 22. November 2016, 11:35:05
Daher wäre ich wirklich froh, wenn du es aus deiner Sicht präzisieren würdest, damit nicht nur da steht: "Kann ich mit nicht vorstellen!".

Ich steige oft am Praterstern in den 5er ein - während der Stehzeit füllt sich der rasch mit Fahrgästen, die sicher in einem kurzen ULF Platz hätten, aber dann müssten etliche Leute stehen. Eine andere Linie, die lange ULFs vertragen würden, wäre der 42. Der ist vor allem in der HVZ stadtauswärts stets knallvoll.
Zum 5er: Wenn ich jedem Fahrgast einen Sitzplatz garantieren will, brauch ich auf einigen Linien 100m Züge.  ;)
Zum 42er: Hast du dir schonmal das Intervall angesehen? Irgendwie glaube ich nicht. Diese Linie fährt selbst in der HVZ im 7-8min Intervall ansonsten im 10min Intervall. Wenn also die Fahrzeuge so voll sind wie du schreibst, würde erstmal eine Intervallverdichtung von nöten sein.
Die Linie, die ich beschrieben habe, haben aber alle bereits eine Intervalldichte ereicht, was eine weiter Verdichtung nur kontraproduktiv sein kann, da sie sich gegenseitig behindern. Bestes Beispiel ist da der 46er. Der fährt in der HVZ teilweise im 4min Intervall(es gibt nur wenige Linien, die ein dichteres Intervall haben) und du hast kein vorrankommen, da MIV & Bim sich permanent gegenseitig im Weg stehen. Ein weiteres verdichten würde dort also zu einer weiteren Anspannung der Situation führen. Das kann man aber beim 42er so gar nicht sagen. Die Kreuzgasse ist nicht so stark befahren, dass sie 1-2 zusätzliche Züge nicht verkraften würde. Somit kommt ganz klar ermal Verdichtung vor Zugverlängerung!
Zu den Fahrgastzahlen auf dieser Linie. Bei den letzten Zahlen, die veröffentlicht wurden, lag der 42er bei um die 5Mio/Jahr. Das ist ein Wert, wo sich Experten einig sind, dass eine Bimlinie gerade gerechtfertigt ist. Es aber auch sicher problemlos mit einem Bus zu bewerkstelligen wäre.
Die WL wollten dort mal die Linie auf Autobus umstellen, sind aber erfolgreich am BV bzw. den Anwohnern und somit Benutzern gescheitert.

Bzgl. Umlegung des 40ers auf die Kreuzgasse, ist so sinnlos, dass man eigentlich gar nicht mehr drauf eingehen darf. Was glauben einige warum der 40 & 41 sich das Intervall zwischen Gersthof und Schottentor teilen?
Mit dem Vorschlag müßte der 41er nämlich absolut verdichtet werden. Aber was mache ich mit diesen zusätzlichen Zügen zwischen Gersthof und Pötzleinsdof und theoretisch auch zwischen Volksoper und Schottentor?
Willst du eine Verstärkerlinie zwischen Gersthof und Schottentor(eventuell gar nur bis Volksoper) führen?
Also wirklich, diese Idee ist aber absolut gar nicht mal nur im Ansatzt durchdacht.

Ein Kurzer Ulf am 40er reicht sicher, am 41er durchaus auch, es reicht aber sicher nicht, nur eine Langzuglinie mit gleichem Intervall durch die Genzgasse, somit mußt du verdichten und dann entsteht das oben beschriebene Problem.

Irgendwo stand hier im Thread, dass der 52er auch ein Kandidat für Langzüge wäre. Also ich weiß nicht was damit gemeint ist, der 52er ist vom Gefühl her weit weniger gefüllt als ein 58er. Ich habe ja schon beschrieben warum der 58er irgendwann ein Kandidat werden könnte für Langzüge. Ist übrigens der gleiche Grund warum der 9er voller und voller wird. Die potentiellen Fahrgäste der U4/U6 haben sich, bedingt durch die Teilsperren dieser Linien, alternativen gesucht und seither nutzen sie diese ausschließlich.
Diese beiden Linien sind zwar grundsätzlich von der Fahrzeit langsamer als eine U-Bahn, haben aber meist kürzere Zugangswege, was wiederum bedeutet, dass die Fahrgäste gefühlt eben schneller mit der BIm als mit der U-Bahn sind, zumindestens sich aber ein zusätzliches Umsteigen ersparen.

Ich find die Diskussion ziemlich sinnlos ohne die Daten der Fahrgastzähleinrichtung... So schreibt jeder nur seinen subjektiven Eindruck. Und grad in dem Fall kann der sehr weit von der Realität abweichen.
Jede einzelne Süchtung an sich schon, aber es zeichnet sich auch hier ab, dass es durchaus auch viele parallelen gibt. Und somit kann man gar nicht unbedingt von Subjektivität sprechen.

Wie schon oft gesagt, ich brauche auf fast keiner Linie einen Langzug, weil ich für gewöhnlich zuwenige Fahrgäste habe. Das kann auch der eine oder andere hier aus dem Forum bestätigen. Das liegt aber nur daran, dass bei mir immer der böse Vorderzug alles fressen will. 8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 12:21:26
Habe ich heute auch schon an anderer Stelle angeregt, ist eine sinnvolle Idee! Dies könnte man mit (eventuell abnehmbaren) Scharfenbergkupplungen machen. Der 6er und der 43er wären Kandidaten für A/A1 Doppeltraktionen, es wäre zu prüfen ob man nicht Haltestellen dafür anpassen müsste!

Allerdings müsste man einmal dem immer wieder zur Debatte stehenden hohen Schadstand aller ULFe Herr werden. Solange man nicht ausser der HVZ ohne Hochflurzüge auskommt, braucht man über weiterführende Adaptierungen nicht nachdenken.

Wie ich schon angesprochen habe. Da  hast du Probleme mit den Haltestellen. Explizit auf der Linie 43 mit der Alser Straße U (Gesamtlänge unter der U-Bahn) und auf der Linie 6 mit den Haltestellen in der USTRAB, da dort dann hinter der Linie 6 kein weiterer Zug mehr gleichzeitig halten kann. Schau dir als Vergleich die Lokalbahn an, wie oft es jetzt schon bei der vorkommt, dass sie im Tunnel, bzw wenn die Lokalbahn in der Station steht, der Folgezug im Tunnel steht und nicht in die Station einfahren kann.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 22. November 2016, 13:00:32
Du weißt aber schon, dass der 5er fahrgastmäßig eine der Stärksten Linien Wiens ist?  ???
Das kann ich so nicht bestätigen, außer im Abschnitt Lange Gasse bis Friedensbrücke. In der Kaiserstraße ist wenig los und im 20. genauso.

Der 46er ist die nächste Linie, die Langzüge bekommen wird.
Bei der Fahrgastzählung 2010 lag der 5er bei den Fahrgastzahlen pro Kilometer Linienlänge auf Rang 4. Der 46er übrigens auf Platz 2, noch vor dem 6er! Erster war der 43er, der 9er lag nur auf Rang 16.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 22. November 2016, 13:59:44
Und dann gibt es noch eine schon länger angedachte Linienreform im Westen, die wieder weitere Verschiebungen bringen wird.
Du meinst 10, 58 und 60? ???

Wie ich schon angesprochen habe. Da  hast du Probleme mit den Haltestellen. Explizit auf der Linie 43 mit der Alser Straße U (Gesamtlänge unter der U-Bahn) und auf der Linie 6 mit den Haltestellen in der USTRAB, da dort dann hinter der Linie 6 kein weiterer Zug mehr gleichzeitig halten kann. Schau dir als Vergleich die Lokalbahn an, wie oft es jetzt schon bei der vorkommt, dass sie im Tunnel, bzw wenn die Lokalbahn in der Station steht, der Folgezug im Tunnel steht und nicht in die Station einfahren kann.
Alser Straße kann umbauen (Bim parallel zur U6), der 6er hat in der USTRAB genau 4 Haltepunkte. Betroffen ist - falls der 62er nach Meilding verkürzt wird - somit nur die Linie 1 stadteinwärts und die Linie 18 den anderen 3 Haltepunkten, weil die WLB ab Schließung der Wolfganggasse (und als 62er-Ersatz) wohl nur mehr mit Langzügen zur Oper fährt und diese sowieso die gesamte Haltestelle für sich benötigen.

Abgesehen davon bin ich nicht sicher, ob sich der ULF wirklich gut für eine Doppeltraktion eignet. Der Überhang von Bug und Heck ist schon extrem lang, noch dazu kann man die Kupplung nicht in der "Achse" des letzten Portals anbringen, weil der Boden ja so niedrig ist. Das bedeutet, wenn man durch S-Kurven fahren können will, braucht man sehr lange Kupplungen. Wenn man mit den Fahrzeugen etwas macht, dann Einbau von Modulen (A auf B). Wenn man wirklich längere Fahrzeuge (50 m) haben will, sollte man sich an die am Markt verfügbaren Produzenten wenden, die haben da einiges im Angebot.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schienenfreak am 22. November 2016, 14:06:03
Ich könnte mir nur folgenden Umstellungen vorstellen:
O: Umstellung auf Langzüge, dafür 67: Umstellung auf Kurzzüge (sonste aber keine Änderungen am 67er.
44 und 46: Umstellung auf Langzüge

Zum 38er: Ich glaube, dass es ein Fehler wäre, den auf Kurzzüge umzustellen. Zumindest dann, wenn ich damit unterwegs bin, ist er ziemlichn gut gefüllt und die Kurzzüge des 37ers sind recht voll.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Z-TW am 22. November 2016, 14:10:00
Daher wäre ich wirklich froh, wenn du es aus deiner Sicht präzisieren würdest, damit nicht nur da steht: "Kann ich mit nicht vorstellen!".

Ich steige oft am Praterstern in den 5er ein - während der Stehzeit füllt sich der rasch mit Fahrgästen, die sicher in einem kurzen ULF Platz hätten, aber dann müssten etliche Leute stehen. Eine andere Linie, die lange ULFs vertragen würden, wäre der 42. Der ist vor allem in der HVZ stadtauswärts stets knallvoll.
Zum 42er: Hast du dir schonmal das Intervall angesehen? Irgendwie glaube ich nicht. Diese Linie fährt selbst in der HVZ im 7-8min Intervall ansonsten im 10min Intervall. Wenn also die Fahrzeuge so voll sind wie du schreibst, würde erstmal eine Intervallverdichtung von nöten sein.
 Bei den letzten Zahlen, die veröffentlicht wurden, lag der 42er bei um die 5Mio/Jahr. Das ist ein Wert, wo sich Experten einig sind, dass eine Bimlinie gerade gerechtfertigt ist.

Wir fahren jede Woche in der HVZ von der Berggasse bzw. Spitalgasse nach Michelbeuern - und jedesmal ist der kurze ULF randvoll. Und mit einer Intervallverdichtung kann ich auch leben...muss ja nicht ein langer ULF sein.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 22. November 2016, 15:29:21
Abgesehen davon bin ich nicht sicher, ob sich der ULF wirklich gut für eine Doppeltraktion eignet. Der Überhang von Bug und Heck ist schon extrem lang, noch dazu kann man die Kupplung nicht in der "Achse" des letzten Portals anbringen, weil der Boden ja so niedrig ist. Das bedeutet, wenn man durch S-Kurven fahren können will, braucht man sehr lange Kupplungen.
Das ist einmal ein echtes Argument.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 15:47:47
Und dann gibt es noch eine schon länger angedachte Linienreform im Westen, die wieder weitere Verschiebungen bringen wird.
Du meinst 10, 58 und 60? ???

Wie ich schon angesprochen habe. Da  hast du Probleme mit den Haltestellen. Explizit auf der Linie 43 mit der Alser Straße U (Gesamtlänge unter der U-Bahn) und auf der Linie 6 mit den Haltestellen in der USTRAB, da dort dann hinter der Linie 6 kein weiterer Zug mehr gleichzeitig halten kann. Schau dir als Vergleich die Lokalbahn an, wie oft es jetzt schon bei der vorkommt, dass sie im Tunnel, bzw wenn die Lokalbahn in der Station steht, der Folgezug im Tunnel steht und nicht in die Station einfahren kann.
Alser Straße kann umbauen (Bim parallel zur U6), der 6er hat in der USTRAB genau 4 Haltepunkte. Betroffen ist - falls der 62er nach Meilding verkürzt wird - somit nur die Linie 1 stadteinwärts und die Linie 18 den anderen 3 Haltepunkten, weil die WLB ab Schließung der Wolfganggasse (und als 62er-Ersatz) wohl nur mehr mit Langzügen zur Oper fährt und diese sowieso die gesamte Haltestelle für sich benötigen.

Abgesehen davon bin ich nicht sicher, ob sich der ULF wirklich gut für eine Doppeltraktion eignet. Der Überhang von Bug und Heck ist schon extrem lang, noch dazu kann man die Kupplung nicht in der "Achse" des letzten Portals anbringen, weil der Boden ja so niedrig ist. Das bedeutet, wenn man durch S-Kurven fahren können will, braucht man sehr lange Kupplungen. Wenn man mit den Fahrzeugen etwas macht, dann Einbau von Modulen (A auf B). Wenn man wirklich längere Fahrzeuge (50 m) haben will, sollte man sich an die am Markt verfügbaren Produzenten wenden, die haben da einiges im Angebot.

Umbauen kann man alles. Nur ob das sinnvoll ist, die Straßenbahn parallel zur U6 halten zu lassen bezweifle ich. Denn du hast dann  große Probleme mit dem IV. Denn wenn müsste ich die Linie 43 durch die Kinderspitalgasse bis zum Gürtel fahren lassen. Alles andere Wäre von der fahrzeit ein Irrsinn. Was dann noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass dann die Linie 43 in beiden Richtungen sich jeweils mit den Linksabbieger von der Hernalser Hauptstraße, bzw von Lazarettgasse im Weg stehen werden. Ich weis, der IV ist euch egal. Ich gebe aber zu bedenken, dass es sich bei beiden Richtung um Durchzugsstraßen handelt, die man nicht so einfach schließen kann. Und um den Fahrgast dann das ganze auch als Aufwertung zu verkaufen kann müsste man dann im Linksverkehr um die Station fahren. Einziger Vorteil wäre, dann jedoch, dass ich eine Schleife gleich bei der U-bahn Station habe. Ähnlich angeordnet, wie beim Donauspital. Allerdings hätte ich dann auch in der Kinderspitalgasse und auch in der Jögerstraße eine Auskreuzung der Gleise wie bei der Hochstrecke der Linie 26, bzw wie am Czernetplatz bei der Linie 25.

Alles in allem abschließend halte ich, und das ist meine persönlich Meinung, absolut nichts von deinem Vorschlag.

Und zur USTRAB, wenn ich jetzt schon Probleme mit einer Linie, zwei Linien die Doppelhaltestelle dann komplett für sich vereinamt, wirklich eine Beschleunigung bringt, bezweifle ich auch. Und ob die Linie 62 wirklich bei Umlegung der WLB in die Flurschützstraße in Meiling endet. Da ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 22. November 2016, 15:56:44
Schön wäre es, die Haltestelle Alser Straße so anzuordnen, dass die Türen zum Aufnahmegebäude zeigen. Allerdings müssen heute die Fahrgäste stadtauswärts  um die Straßenbahn herum gehen.

Ich würde halt vorerst nur den Bedarf für den 43er  umbauen, die Haltestelle Alser Straße in die Jörger Straße verlegen und mir das einmal anschauen. Ist es gut, dann fang ich mit der Gleisumlegung an.

Abgesehen davon, die Kinderspitalgasse ist nicht mehr die Durchzugsstraße, die sie ein Mal war, im Gegenteil, der Verkehr ist dort gering geworden, seit man Kinderspitalgasse - Hebragasse - Alser Straße fahren muss und stadtauswärts fährt der Großteil Kinderspitalgasse - Hebragasse - Lazarettgasse.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2016, 16:50:12
Schön wäre es, die Haltestelle Alser Straße so anzuordnen, dass die Türen zum Aufnahmegebäude zeigen. Allerdings müssen heute die Fahrgäste stadtauswärts  um die Straßenbahn herum gehen.

Ich würde halt vorerst nur den Bedarf für den 43er  umbauen, die Haltestelle Alser Straße in die Jörger Straße verlegen und mir das einmal anschauen. Ist es gut, dann fang ich mit der Gleisumlegung an.

Abgesehen davon, die Kinderspitalgasse ist nicht mehr die Durchzugsstraße, die sie ein Mal war, im Gegenteil, der Verkehr ist dort gering geworden, seit man Kinderspitalgasse - Hebragasse - Alser Straße fahren muss und stadtauswärts fährt der Großteil Kinderspitalgasse - Hebragasse - Lazarettgasse.

Es geht weniger um die Kinderspitalgasse, als um die Hernalser Hauptstraße in Verbindung in den inneren Gürtel.

Von einer Verlegung der Haltestelle in die Jörgerstrasse zu legen halte ich aus 2 Gründen nichts.
Erstens zwinge ich so den Fahrgast von bzw zur U-Bahn den Gürtel zu queren. Und da viele Fahrgäste beim Anblick einer Straßenbahn das Hirn ausschalten, sehe ich jetzt schon einige Fahrgäste unter den Autor liegen , weil sie nicht auf die Autobahn schauen.
Und der Zweite und mMn viel größere Grund ist, dass für eine Haltestelle stadteinwärts der Gehsteig viel zu schmal ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 22. November 2016, 18:06:38

Bei der Fahrgastzählung 2010 lag der 5er bei den Fahrgastzahlen pro Kilometer Linienlänge auf Rang 4. Der 46er übrigens auf Platz 2, noch vor dem 6er! Erster war der 43er, der 9er lag nur auf Rang 16.
Die Komplettzahlen wären intressant.

Bzgl. 5er, seit 2010, wird das Intervall aber immer mehr ausgedünnt, somit würde ich gefühlsmäßig davon ausgehen, dass auch die totalen Fahrgastzahlen eher am sinken sind.

Was ich wirklich nicht verstehe, wie der 5er es auf Platz vier geschafft hat, wo sollen diese vielen Fahrgäste bitte fahren? Weder am Praterstern, noch auf der Friedensbrücke, Spitalgasse, Alserstaße oder Westbahnhof, ist soviel los und so ein hoher Fahrgastwechsel, dass ich es irgendwie verstehen könnte?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 22. November 2016, 18:14:54

Bei der Fahrgastzählung 2010 lag der 5er bei den Fahrgastzahlen pro Kilometer Linienlänge auf Rang 4. Der 46er übrigens auf Platz 2, noch vor dem 6er! Erster war der 43er, der 9er lag nur auf Rang 16.
Die Komplettzahlen wären intressant.

Die absoluten Zahlen sagen wenig aus, da es klar ist dass eine längere Linie in Summe eher mehr Fahrgäste haben wird als eine kurze. So hat der 6er insgesamt viel mehr Fahrgäste als der 43er, pro Kilometer Strecke schlägt der 43er den 6er aber locker, ist also höher ausgelastet.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 22. November 2016, 18:17:59

Die absoluten Zahlen sagen wenig aus, da es klar ist dass eine längere Linie in Summe eher mehr Fahrgäste haben wird als eine kurze. So hat der 6er insgesamt viel mehr Fahrgäste als der 43er, pro Kilometer Strecke schlägt der 43er den 6er aber locker, ist also höher ausgelastet.
Ja eben. Daher verstehe ich den Platz vier vom 5er so überhaupt nicht.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 22. November 2016, 18:26:08

Ja eben. Daher verstehe ich den Platz vier vom 5er so überhaupt nicht.
Der 5er ist nur rund 7,5 km lang, der 6er gut 14 km, der 2er 11 km usw.

So kann z.B. der 2er absolut mehr Fahrgäste haben als der 5er, bezogen auf den Kilometer aber weniger. Auch hat der 46er absolut viel weniger Fahrgäste als der 6er, schlägt ihn  aber, wenn du die viel kürzere Strecke in die Rechnung einbeziehst.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 22. November 2016, 18:33:24
Ja eben. Daher verstehe ich den Platz vier vom 5er so überhaupt nicht.

Überproportional viele Kurzstreckenfahrgäste? ???
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Hauptbahnhof am 22. November 2016, 18:35:21
Hier (http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=2904.0) gibt es für alle Interessierten ein bisserl was zum Thema Fahrgastzahlen nachzulesen. Leider sind keine aktuellen Zahlen dabei.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Paulchen am 22. November 2016, 19:21:31
Und dann gibt es noch eine schon länger angedachte Linienreform im Westen, die wieder weitere Verschiebungen bringen wird.

Gibt's dazu Details oder ist das noch Staatsgeheimnis?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schienenchaos am 22. November 2016, 19:48:16
Im Prinzip kann es doch eh nur um die Einstellung des 58ers zu Gunsten der verlängerten Linien 10 und 60 gehen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 58 am 22. November 2016, 21:28:45
Im Prinzip kann es doch eh nur um die Einstellung des 58ers zu Gunsten der verlängerten Linien 10 und 60 gehen.

...so kann man die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße natürlich auch umbringen - gerade jetzt, wo sie endlich auch bei Normalfahrgästen als halbwegs sinnvolle Alternative zu U4-U6 wahrgenommen wird.  :fp:
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 22. November 2016, 21:42:17
Im Prinzip kann es doch eh nur um die Einstellung des 58ers zu Gunsten der verlängerten Linien 10 und 60 gehen.

...so kann man die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße natürlich auch umbringen - gerade jetzt, wo sie endlich auch bei Normalfahrgästen als halbwegs sinnvolle Alternative zu U4-U6 wahrgenommen wird.  :fp:
Das wäre wirklich ein Schuß ins Knie. Wobei ja grad dieses Wahrnehmen, dem einen oder anderen in Erdberg übel aufstoßen zu scheint.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tramwayhüttl am 23. November 2016, 01:21:42
Man hätte sich nicht voreilig vom Beiwagenbetrieb verabschieden sollen. Damit wäre man kostengünstig UND flexibel unterwegs. Und  könnte außerdem seit Jahren schon vollkommen niederflurig unterwegs sein, zu wesentlich geringeren Kosten. So ein "ULF-Anhängsel" wäre in jeder Hinsicht eine Win-Win-Situation . Beispiele: Rostock, Leipzig, Darmstadt...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 06:40:30
Im Prinzip kann es doch eh nur um die Einstellung des 58ers zu Gunsten der verlängerten Linien 10 und 60 gehen.

Diese Thema gibt es schon solange ich bei den WL bin. Aber das ist auch ein Gerücht, dass ich erst glaube, wenn es umgesetzt wird. Und wenn es umgesetzt wird, dann sicher nur mit Zustimmung der angrenzenden Bezirken.

Ich persönlich sehe da nur ein Problem, das sind die unterschiedlichen Intervalle der Linien 58 und 60, die ein einfaches durchbinden der Linie 60 bis Westbahnhof verhindert (Überangebot von Straßenbahnen in der Mariahilfer Straße.

Ich gebe jedoch zu, dass seitens der WL immer wieder Linienänderungen durchdacht werden, die dann zwar wieder verworfen werden, jedoch als Gerücht dann doch an die Öffentlichkeit dringt. Und eil ihr meint, dass man dann die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße umbringt, vielleicht geht das Ganze auch von einer Bürgerinitiative aus der Lainzer Straße aus, die gerne hätten, dass sie ohne umsteigen bis zum Westbahnhof fahren können.

Denn eines ist mir, und das sollte auch euch, klar sein, dass es bei einer Umstellung immer Verlierer bar auch Gewinner gibt. Und da stellt sich mir rein sachlich die Frage, gibt es mehr Gewinner oder mehr Verlierer. Und nur weil man vielleicht zu den Verlieren gehört, sollte man trotzdem das Projekt sachlich betrachten und dann eingestehen, ja es ist für mich und wenige andere eine Verschlechterung, aber für viele andere eine Verbesserung. Und da sich die WL in solchen belangen an halten sollten, sollte man dann die Entscheidung akzeptieren.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: luki32 am 23. November 2016, 09:01:11
Denn eines ist mir, und das sollte auch euch, klar sein, dass es bei einer Umstellung immer Verlierer bar auch Gewinner gibt. Und da stellt sich mir rein sachlich die Frage, gibt es mehr Gewinner oder mehr Verlierer.

Ich muß leider Dein Zitat benützen, das hat auch die SPÖ Simmering verwendet, als sie die völlig geistesgestörte Idee vom NR Dr. Harald Troch umgesetzt haben und den 6er nach Kaiserebersdorf verlängert haben, nur damit er sein Gesicht nicht verliert. Nach der folgenden Bezirkswahl hatte dieses Zitat dann endlich seine Gültigkeit.  8)

mfG
Luki
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 09:19:37
Denn eines ist mir, und das sollte auch euch, klar sein, dass es bei einer Umstellung immer Verlierer bar auch Gewinner gibt. Und da stellt sich mir rein sachlich die Frage, gibt es mehr Gewinner oder mehr Verlierer.

Ich muß leider Dein Zitat benützen, das hat auch die SPÖ Simmering verwendet, als sie die völlig geistesgestörte Idee vom NR Dr. Harald Troch umgesetzt haben und den 6er nach Kaiserebersdorf verlängert haben, nur damit er sein Gesicht nicht verliert. Nach der folgenden Bezirkswahl hatte dieses Zitat dann endlich seine Gültigkeit.  8)

mfG
Luki

Der Austausch der beiden Linien hatte noch einen anderen Hintergrund. Nämlich der dass in der Simmeringer Hauptstraße eine Garage errrichten wollte, wo dann die Linie 71 baustellenbedingt eingleisig fahren hätte müssen und auch widerum baustellenbedingt den Intervall in der früh leicht strecken müssen. Und um da den Bewohnern von Kaiserebersdorf nicht fahrplanmässige Fahrten nehmen zu müssen, hat man sich eben für diesen tausch entschieden. Das allerdings das Bauprojekt NACH dem Tausch der Linien mehrmals verschoben und dann sogar gestorben ist, und man dann die Verkehrsmaßnahme nicht wieder zurück genommen hat, ist eine andere Geschichte und werde ich auch hier nicht weiter diskudieren.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 23. November 2016, 09:20:58
Der Austausch der beiden Linien hatte noch einen anderen Hintergrund. Nämlich der dass in der Simmeringer Hauptstraße eine Garage errrichten wollt
Die war nicht in der SimmHau, sondern in St. Marx, in etwa da, wo man vom 71er in die Schleife abbiegen kann. Den genauen Plan find ich jetzt grad nicht mehr.

Bei 10/58/60 sehe ich kein Problem. Man kann ja einige 60er-Verstärker nur zwischen Hietzing und Rodaun einschieben und nur die normalen Kurse fahren zum Westbahnhof. Das kriegt man schon in den Griff.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 09:31:25
Der Austausch der beiden Linien hatte noch einen anderen Hintergrund. Nämlich der dass in der Simmeringer Hauptstraße eine Garage errrichten wollt
Die war nicht in der SimmHau, sondern in St. Marx, in etwa da, wo man vom 71er in die Schleife abbiegen kann. Den genauen Plan find ich jetzt grad nicht mehr.

Bei 10/58/60 sehe ich kein Problem. Man kann ja einige 60er-Verstärker nur zwischen Hietzing und Rodaun einschieben und nur die normalen Kurse fahren zum Westbahnhof. Das kriegt man schon in den Griff.

Mit den Verstärkerfahrten hast du insofern das Problem, dass du in der HVZ nicht das Intervallverhältnis 6 min (Linie 58) zu 3 min (Linie 60) sondern zum Beispiel  7 1/2 min (Linie 58) zu 5 (Linie 60) hast. Wie legst du da die Verstärker ab Hietzing fest. Du kannst zwar dann einen 3 3/4 dazwischen fahren, den Brauchst du aber nicht. Ich habe schon mal versucht einen Plan zu machen, bin aber nicht wirklich mit den unterschiedlichen Zeiten zurecht gekommen, da sich eben die beiden Intervalle auch mit Verstärker ab Hietzing nicht wriklich kombinieren lassen. Von den Haltenstellen wäre es egal, da bei einer Umstellung dann die Züge der Linie 60 in Richtung Rodaun über  das jetzige leis der Linie 10 fahren würde. Vorteil wäre noch, dass Fahrgäste die von der Stadt kommen dann nicht mehr rund um den Zug laufen müssen, wenn sie zur U-Bahn wollen. Eventuell würde ich dann auch die Linie 10 sogar über das Gleis fahren.

Was es aber schlußendlich bringt, kann ich nicht sagen, denn da ich Linienkilometer nur anders verschachtle glaube ich kaum, dass es eine Kostenersparnis bringt.

Wenn diese Umstellung gemacht wird, dann sicher nur auf großen Wunsch der dort wohnenden Bevölkerung, bzw der Politiker.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: luki32 am 23. November 2016, 09:37:42
Denn eines ist mir, und das sollte auch euch, klar sein, dass es bei einer Umstellung immer Verlierer bar auch Gewinner gibt. Und da stellt sich mir rein sachlich die Frage, gibt es mehr Gewinner oder mehr Verlierer.

Ich muß leider Dein Zitat benützen, das hat auch die SPÖ Simmering verwendet, als sie die völlig geistesgestörte Idee vom NR Dr. Harald Troch umgesetzt haben und den 6er nach Kaiserebersdorf verlängert haben, nur damit er sein Gesicht nicht verliert. Nach der folgenden Bezirkswahl hatte dieses Zitat dann endlich seine Gültigkeit.  8)

Der Austausch der beiden Linien hatte noch einen anderen Hintergrund. Nämlich der dass in der Simmeringer Hauptstraße eine Garage errrichten wollte, wo dann die Linie 71 baustellenbedingt eingleisig fahren hätte müssen und auch widerum baustellenbedingt den Intervall in der früh leicht strecken müssen. Und um da den Bewohnern von Kaiserebersdorf nicht fahrplanmässige Fahrten nehmen zu müssen, hat man sich eben für diesen tausch entschieden. Das allerdings das Bauprojekt NACH dem Tausch der Linien mehrmals verschoben und dann sogar gestorben ist, und man dann die Verkehrsmaßnahme nicht wieder zurück genommen hat, ist eine andere Geschichte und werde ich auch hier nicht weiter diskudieren.

Diese Schnürstelle wäre ungefähr dort gewesen, wo der 71er die Autofahrbahn kreuzt, und hätte einen 4er genau nichts gemacht. Das ist wieder einmal eine typische Verteidigung einer von einer völlig inkompetenten Person (Troch) getroffenen Entscheidung, wo sich die WL, da von der "richtigen" Farbe getroffen, nicht quergelegt haben.

mfG
Luki
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Stellwerker am 23. November 2016, 09:42:56
Hab mir grad den veröffentlichten Fahrplan des 58ers angesehen, in der Früh-HVZ ein 6-7-Minuten-Intervall, untertags ein 7-8-Minuten-Intervall.

Ich würde es so machen. Der Linie Westbahnhof - Rodaun als Hauptlinie das Liniensignal 59 zuweisen, den 60er als HVZ-Verstärker zwischen Hietzing und Rodaun betreiben. Die Intervalle des 58ers kann man für den 59er übernehmen, der HVZ-60er verdichtet zwischen Hietzing und Rodaun das Intervall, analog zu 30/31.

Die Linientrennung in Hietzing würde ich der Übersichtlichkeit wegen beibehalten, 59 und 60 stadtauswärts über die Schleifengleise führen wie bereits vorgeschlagen. Dann hat man die Trennung Richtung Rodaun bei der einen Seite raus, Richtung stadteinwärts und Unter St. Veit auf der anderen Seite raus.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 23. November 2016, 09:43:50
Wenn diese Umstellung gemacht wird, dann sicher nur auf großen Wunsch der dort wohnenden Bevölkerung, bzw der Politiker.

Der Bevölkerung ist es wurscht, die Leute steigen so oder so auf der Kennedybrücke aus. Den Politikern ist es auch wurscht, weil es sich nicht um eine U-Bahn handelt und man mit so einer Maßnahme Wählerstimmen weder gewinnt noch verliert.

In der Tintenburg gilt jedoch die Maxime, die Anzahl der Linien zu verringern, da man dadurch Stehzeiten in Endstationen wegbekommt und einen Kurs einsparen kann. Das war ja auch der ursprüngliche Hintergedanke bei der Liniennetzreform in Floridsdorf. (Als aber dann verlangt wurde, beide Linien stets bis Stammersdorf zu schicken und nicht eine nur zur Gerasdorfer Straße, waren die Einsparungen am Papier dahin und das Konzept wurde fortan nicht mehr weiter verfolgt.)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 23. November 2016, 14:01:55
Mit der 58er-Einstellung bringst du die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße rasch um und es fährt dann der Bus über Unter St.Veit weiter zur Kennedybrücke. Da spart man dann, wie gewünscht, noch mehr Straßenbahn-Kurse!

Es gäbe viele Verbesserungen, jedoch hat man weder Geld noch Lust viel zu ändern. Der 58er sollte z.B. über die Mariahilfer Straße weiter fahren, zumindest bis zur Neubaugasse! In Hietzing würde ich eher den 10er bis Speising verlängern, dann würde man sich einige Verstärker am 60er ersparen, die man zwischen Speising und Rodaun nicht in dieser Zahl braucht.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 23. November 2016, 14:22:49
Mit der 58er-Einstellung bringst du die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße rasch um und es fährt dann der Bus über Unter St.Veit weiter zur Kennedybrücke. Da spart man dann, wie gewünscht, noch mehr Straßenbahn-Kurse!

Gäbe es den Bahnschranken nicht, wäre die Hietzinger Hauptstraße wahrscheinlich schon vor einigen Jahrzehnten auf Bus umgestellt worden.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 14:59:26
Mit der 58er-Einstellung bringst du die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße rasch um und es fährt dann der Bus über Unter St.Veit weiter zur Kennedybrücke. Da spart man dann, wie gewünscht, noch mehr Straßenbahn-Kurse!

Es gäbe viele Verbesserungen, jedoch hat man weder Geld noch Lust viel zu ändern. Der 58er sollte z.B. über die Mariahilfer Straße weiter fahren, zumindest bis zur Neubaugasse! In Hietzing würde ich eher den 10er bis Speising verlängern, dann würde man sich einige Verstärker am 60er ersparen, die man zwischen Speising und Rodaun nicht in dieser Zahl braucht.

Ich stelle jetzt provokant die Frage, ob jemand dort wohnt, oder jemanden wirklich dort kennt, der von dieser Umstellung wirklich betroffen ist. Ich glaube nämlich, dass dieser anteil gar nicht so hoch ist, wie ihr das darstellt. Wenn ich mir anschaue verwenden viele Fahrgäste der Hietzinger Hauptstraße die Linie 58 nämlich nur als Zubringer zur U4.

Wirkliche Info kann vielleicht Hls als Fahrer von Rudolfsheim geben.

Eine Führung der Straßenbahn über die Mariahilfer Straße ist von der Idee sicher nicht schlecht, nur was soll das bringen, eine Straßenbahn (oder auch einen Autobus) im Niemandsland enden zu lassen, wenn ich wieder eine Linie über die Mariahilfer Straße führe, dann sollte sie auf alle Fälle bis zum Ring geführt werden. Ansonsten habe ich wieder das Problem, dass der Fahrgast dann wegen einer Station auf die U-Bahn umsteigen muss. Wenn ich von draussen komme, dann will ich auf alle Fälle bis zum Ring kommen, sonst hat eine Verlängerung mMn gar keinen Sinn

Ganz abgesehen davon, dass ich bei einer Führung einer Straßenbahn auf der Mariahilfer Straße gewährleisten sollte, dass sie einen eigenen Bereich hat, wo sie gegenüber den Fußgänger Vorrang hat und auch schneller als 20 km/h fahren darf. Denn sonst ist alleine von der Fahrzeit eine Führung der Straßenabhn auf der Mariahilfer Straße mMn völlig uninteressant. Mir reicht diesbezüglich der Bereich der Mariahilfer Straße, wo jetzt der 13A fährt. Die Linie verliert wegen den Vorrangbestimmungen der Begegnungszonen bis zu 5 min.

Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 23. November 2016, 15:14:09
Der 13a verliert nicht Zeit wegen der Begegnungszone sondern wegen herumkriechender Würmer
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 15:32:09
Der 13a verliert nicht Zeit wegen der Begegnungszone sondern wegen herumkriechender Würmer
Die dem Bus nicht Platz machen. Es gibt nämlich viele die justament dem Bus nicht Platz machen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: luki32 am 23. November 2016, 15:35:48
Der 13a verliert nicht Zeit wegen der Begegnungszone sondern wegen herumkriechender Würmer
Die dem Bus nicht Platz machen. Es gibt nämlich viele die justament dem Bus nicht Platz machen.

Du hast den Seitenhieb von haidi nicht verstanden?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 15:46:31
Der 13a verliert nicht Zeit wegen der Begegnungszone sondern wegen herumkriechender Würmer
Die dem Bus nicht Platz machen. Es gibt nämlich viele die justament dem Bus nicht Platz machen.

Du hast den Seitenhieb von haidi nicht verstanden?
Den Seitenhieb habe ich sehr wohl verstanden,  habe ihn aber übergangen, weil der hier in diesem Zusammenhang völlig unangebracht ist.
Der Bus verliert in der Mariahilfer Straße deshalb die Zeit,  weil ihm die Fußgänger nicht Platz machen und nicht weil der Betriebsrat irgendwelche Aktionen macht. Da tut ihr ihm Unrecht.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 23. November 2016, 16:10:30
Der 13a verliert nicht Zeit wegen der Begegnungszone sondern wegen herumkriechender Würmer
Die dem Bus nicht Platz machen. Es gibt nämlich viele die justament dem Bus nicht Platz machen.

Du hast den Seitenhieb von haidi nicht verstanden?
Den Seitenhieb habe ich sehr wohl verstanden,  habe ihn aber übergangen, weil der hier in diesem Zusammenhang völlig unangebracht ist.
Der Bus verliert in der Mariahilfer Straße deshalb die Zeit,  weil ihm die Fußgänger nicht Platz machen und nicht weil der Betriebsrat irgendwelche Aktionen macht. Da tut ihr ihm Unrecht.

Der "Betriebs"-Rat ist für einen hunderte Meter langen Umweg verantwortlich. Man weiß doch gar nicht, ob die Fußgänger dem Bus Platz machen würden oder nicht, weil man sich standhaft geweigert hat, es entsprechend auszuprobieren.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 58 am 23. November 2016, 16:50:19
Ich stelle jetzt provokant die Frage, ob jemand dort wohnt, oder jemanden wirklich dort kennt, der von dieser Umstellung wirklich betroffen ist.

Ja, ich (wie aus meinem Nick vielleicht auch hervorgeht).

Und die Nachwirkungen der U4-Sperre haben in letzter Zeit doch gezeigt, dass einige Leute die Direktverbindung zum Westbahnhof (anstatt zweimal zusätzlich umzusteigen) schätzen gelernt haben.

Mit der 58er-Einstellung bringst du die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße rasch um und es fährt dann der Bus über Unter St.Veit weiter zur Kennedybrücke. Da spart man dann, wie gewünscht, noch mehr Straßenbahn-Kurse!

Gäbe es den Bahnschranken nicht, wäre die Hietzinger Hauptstraße wahrscheinlich schon vor einigen Jahrzehnten auf Bus umgestellt worden.

Und wer sich diverseste Pläne zu gewissen Infrastrukturprojekten im 13. Bezirk angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass der Bahnschranken in den nächsten Jahren tatsächlich verschwinden wird.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 23. November 2016, 17:23:30
Und wer sich diverseste Pläne zu gewissen Infrastrukturprojekten im 13. Bezirk angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass der Bahnschranken in den nächsten Jahren tatsächlich verschwinden wird.

Ich glaube die Zeiten, in denen Straßenbahnstrecken 1:1 in Buslinien umgewandelt werden, sind auch in Wien endgültig vorbei. Die BV würde einer Gleisentfernung in der Hietzinger Hauptstraße nicht zustimmen. Die WL selbst sind auch froh, die Stecke als Ausweichmöglichkeit bei U4-Störungen oder Baustellen zu haben.

Bei der Zusammenlegung der Straßenbahnlinien in Hietzing war mWn auch immer die Grundidee, eines der Schleifengleise einsparen zu können und dafür die sehr beengte Haltestellensituation der Richard-Busse zu verbessern. Stellt man den Straßenbahnbetrieb auf der Hietzinger Hauptstraße auf Autobus um, wäre das wieder zunichte gemacht.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 23. November 2016, 18:21:05
Und die Nachwirkungen der U4-Sperre haben in letzter Zeit doch gezeigt, dass einige Leute die Direktverbindung zum Westbahnhof (anstatt zweimal zusätzlich umzusteigen) schätzen gelernt haben.
Es gibt echt Leute, die 58-U4-U6 zum Westbahnhof fahren?  :o
Das würd ich allein schon deshalb nicht tun, um die Grind-U6 zu meiden. :fp:

Gäbe es den Bahnschranken nicht, wäre die Hietzinger Hauptstraße wahrscheinlich schon vor einigen Jahrzehnten auf Bus umgestellt worden.
Und wer sich diverseste Pläne zu gewissen Infrastrukturprojekten im 13. Bezirk angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass der Bahnschranken in den nächsten Jahren tatsächlich verschwinden wird.
Das heißt, man könnte den 58er sogar über die Verbindungsbahn hinaus verlängern! 8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 23. November 2016, 18:36:38
Es gibt echt Leute, die 58-U4-U6 zum Westbahnhof fahren?  :o
Das würd ich allein schon deshalb nicht tun, um die Grind-U6 zu meiden. :fp:

Die meisten Fahrgäste tun das, da sie aufgrund jahrelanger Gehirnwäsche glauben, dass die U-Bahn grundsätzlich immer schneller ist.

Mit der Schule waren wir einmal auf Projekttagen in Oberösterreich. Nach der Rückfahrt mit der Bahn wurde die Klasse am Westbahnhof entlassen. Ich bin schnurstracks zur 58er-Haltestelle Gerstnerstraße gegangen, einige Schulkollegen zur U6, weil die ja schneller ist. In Hietzing haben wir uns alle im gleichen 60er wiedergetroffen. ;D
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2016, 18:39:32
Ich stelle jetzt provokant die Frage, ob jemand dort wohnt, oder jemanden wirklich dort kennt, der von dieser Umstellung wirklich betroffen ist.

Ja, ich (wie aus meinem Nick vielleicht auch hervorgeht).

OK, dann gehörst du zu den Verlierer. Aber nach wie vor hast du mich nicht überzeugt, dass man nur weil die Linien umgestellt werden, die Straßenbahn in der Hietzinger Hauptstraße umgebracht wird. Ebenso bin ich nach wie vor der Meinung, dass es eventuell eine Einflussreiche Iniative gibt, die eben wollen, das die Linie 60 bis zum Westbahnhof fährt. Und das die WL nicht die Linie 58 UND 60 führen, weil für das einfach nicht genügend Nachfrage gibt, sollte auch einem jeden klar sein.

Und noch eine andere provokante Frage, hat jemand schon konkrete Pläne im Bezirk diesbezüglich gesehen. Denn nur weil die WL angeblich die Straßenbahnen im Bereich Hietzing neu strukturieren dies gleich als beschlossene Sache anzusehen, halte ich als viel zu verfrüht. Denn zur Info, von dieser Umstrukturierung wird in Hietzing und Rudolfsheim seit der Einstellung der Straßenbahn in der inneren Mariahilfer Straße gesprochen. Gesamtheitlich glaube ich auch das die Umstellung weder für die WL, noch für die Fahrgäste ein wirklicher Gewinn wäre und daher glaube ich, das dies nur Leerkilometer sind,über das wir da nachdenken.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 23. November 2016, 20:59:56
Wirkliche Info kann vielleicht Hls als Fahrer von Rudolfsheim geben.


Ich kann da auch nur, wie Linie 58 sagen, dass seit der U4-Sperre, mindestens 1/3 und mehr Fahrgäste eben nicht mehr auf der Kennedybrücke umsteigen, sondern bis zur Gerstnerstraße bzw. gleich bis in die Schleife Wbhf durchfahren.

Dehalb schrieb ich gleich im ersten Posting, dass wenn es von den Fahrgastzahen weiter so nach oben geht, der 58er durchaus auf langer Sicht, auf Langzüge umgestellt gehört.
Das Phänomen hat sich auch schonbei der U6-Sperre gezeigt, denn seit dem ist der 9er wirklich nur mehr gesteckt voll.

Es gibt echt Leute, die 58-U4-U6 zum Westbahnhof fahren?  :o

So einen Spezialiten hatte ich vor ein paar Wochen auf der Linie 10. Er stieg am Gutraterplatz(oder wars Joachimsthalerplatz, da bin ich mir nicht mehr sicher) ein, fragte mich wo die nächste U3-Station ist? Ich sagte zu ihm Kendlerstraße oder aber Hütteldorfer Straße. Daraufhin sagte er zu mir, dass er zur Hütteldorfer Straße will, es ihm mit der Bim aber zu lange dauern würde. :fp:
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 23. November 2016, 21:18:59
Gut 90 Prozent steigen bei der Kendlerstraße um, obwohl es bei der Hütteldorfer Straße viel bequemer geht. Und falls es wer wirklich eilig hat, wäre er damit sogar garantiert etwas flotter. Zudem bedenkt niemand, dass er dort in der Pampa steht, wenn die U3 eine Störung hat und er erst wieder zum 10er zurücklatschen muss. Bei der Hütteldorfer Straße würde ihm der 49er weiterhelfen! Aber wie sagt man so schön –> Wer nicht will, der hat!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: invisible am 24. November 2016, 00:06:03
Und um den Fahrgast dann das ganze auch als Aufwertung zu verkaufen kann müsste man dann im Linksverkehr um die Station fahren. Einziger Vorteil wäre, dann jedoch, dass ich eine Schleife gleich bei der U-bahn Station habe. Ähnlich angeordnet, wie beim Donauspital. Allerdings hätte ich dann auch in der Kinderspitalgasse und auch in der Jögerstraße eine Auskreuzung der Gleise wie bei der Hochstrecke der Linie 26, bzw wie am Czernetplatz bei der Linie 25.

Die Auskreuzung kann man (wenn man unbedingt Linksverkehr haben will, was ich persönlich für unnötig halte) aber auch einfach im Bogen machen. Muss dann halt entsprechend in die Ampelsteuerung eingebunden sein. Auch die Schleife muss man nicht unbedingt neu machen; man kann ja die alte problemlos weiter verwenden.

Apropos Linksabbieger: die vom Zimmermannplatz kommenden müssen auch heute schon die Gleise des 43ers queren, und die aus der Hernalser genauso (nur halt erst eine Kreuzung weiter). Kapazitätsmäßig ändert sich da also auch nichts.

Zitat
Und zur USTRAB, wenn ich jetzt schon Probleme mit einer Linie, zwei Linien die Doppelhaltestelle dann komplett für sich vereinamt, wirklich eine Beschleunigung bringt, bezweifle ich auch.

Schnellere Abfertigung? (um nicht - wieder mal - 'zentrales Schließen' zu sagen).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 24. November 2016, 01:19:04
Schnellere Abfertigung? (um nicht - wieder mal - 'zentrales Schließen' zu sagen).
Jehova! Jehova!  8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 09:21:25
Und um den Fahrgast dann das ganze auch als Aufwertung zu verkaufen kann müsste man dann im Linksverkehr um die Station fahren. Einziger Vorteil wäre, dann jedoch, dass ich eine Schleife gleich bei der U-bahn Station habe. Ähnlich angeordnet, wie beim Donauspital. Allerdings hätte ich dann auch in der Kinderspitalgasse und auch in der Jögerstraße eine Auskreuzung der Gleise wie bei der Hochstrecke der Linie 26, bzw wie am Czernetplatz bei der Linie 25.

Die Auskreuzung kann man (wenn man unbedingt Linksverkehr haben will, was ich persönlich für unnötig halte) aber auch einfach im Bogen machen. Muss dann halt entsprechend in die Ampelsteuerung eingebunden sein. Auch die Schleife muss man nicht unbedingt neu machen; man kann ja die alte problemlos weiter verwenden.


Eine Auskreuzung in Zuge der Kreuzung halte ich für nicht funtkionierend, da ja dann nicht mehr Züge in beiden Richtungen gleichzeitig über die Kreuzung fahren können. Und wenn ich jetzt noch die Fußgänger mitnehme, dann ist die Sperrzeit für den Gürtel viel zu lang.

Und keine Auskreuzung durchzuführen, halte ich für nicht richtig, dafür steigen mMn viel zu viele Fahrgäste von der U-Bahn auf die Straßenbahn um. Da würden die Fahrgäste die Straßenbahn zu sehr behindern.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 24. November 2016, 09:48:46
Und um den Fahrgast dann das ganze auch als Aufwertung zu verkaufen kann müsste man dann im Linksverkehr um die Station fahren. Einziger Vorteil wäre, dann jedoch, dass ich eine Schleife gleich bei der U-bahn Station habe. Ähnlich angeordnet, wie beim Donauspital. Allerdings hätte ich dann auch in der Kinderspitalgasse und auch in der Jögerstraße eine Auskreuzung der Gleise wie bei der Hochstrecke der Linie 26, bzw wie am Czernetplatz bei der Linie 25.

Die Auskreuzung kann man (wenn man unbedingt Linksverkehr haben will, was ich persönlich für unnötig halte) aber auch einfach im Bogen machen. Muss dann halt entsprechend in die Ampelsteuerung eingebunden sein. Auch die Schleife muss man nicht unbedingt neu machen; man kann ja die alte problemlos weiter verwenden.


Eine Auskreuzung in Zuge der Kreuzung halte ich für nicht funtkionierend, da ja dann nicht mehr Züge in beiden Richtungen gleichzeitig über die Kreuzung fahren können. Und wenn ich jetzt noch die Fußgänger mitnehme, dann ist die Sperrzeit für den Gürtel viel zu lang.

Und keine Auskreuzung durchzuführen, halte ich für nicht richtig, dafür steigen mMn viel zu viele Fahrgäste von der U-Bahn auf die Straßenbahn um. Da würden die Fahrgäste die Straßenbahn zu sehr behindern.

In der Kinderspitalgasse ist genügend Platz für die Auskreuzung.

[attachimg=1]

(Karte schnell zusammengezimmert ausschließlich unter Verwendung bereits existierender Gleisstücke)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Donaufelder am 24. November 2016, 10:56:05
@95B:

Wenn Du in der Kinderspitalgasse "auskreuzen" willst, musst zumindest den einen Block für den KFZ Verkehr gänzlich sperren, dieser Umstand hätte ohnehin für den linksabbiegenden IV Vorteile.

Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 24. November 2016, 11:05:19
Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?

Die kann im Prinzip so bleiben wie sie ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Donaufelder am 24. November 2016, 11:10:30
Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?

Die kann im Prinzip so bleiben wie sie ist.

Meinst Du, das geht sich mit dem Kurvenradius für einen Bogen nach rechts in die Kinderspitalgasse aus?  ??? Mir kommt das vom Augenmaß her dort sehr eng vor! Vielleicht, wenn man den Bereich der "Auskreuzung" in den Schleifenbereich verschiebt, könnte es sich ausgehen?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: luki32 am 24. November 2016, 11:11:57
Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?

Die kann im Prinzip so bleiben wie sie ist.

Wozu?
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

mfG
Luki
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Donaufelder am 24. November 2016, 11:13:40
Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?

Die kann im Prinzip so bleiben wie sie ist.

Wozu?
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.


mfG
Luki


Noch besser! :up: So wie beim Donauspital! ;)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 24. November 2016, 11:18:59
@95B:

Wenn Du in der Kinderspitalgasse "auskreuzen" willst, musst zumindest den einen Block für den KFZ Verkehr gänzlich sperren, dieser Umstand hätte ohnehin für den linksabbiegenden IV Vorteile.

Dafür ist dann am Zimmermannplatz mehr Raum für den Individualverkehr, falls man den nicht ohnehin einschränken will – so ein Gleisbau böte dazu perfekte Möglichkeiten, schließlich ist die Kinderspitalgasse keine Durchzugsroute.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 24. November 2016, 11:35:17
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

Aber nur unter der Voraussetzung, dass man im Ringelspiel ein zusätzliches Gleis für Ausgleichszeiten einplant. Sonst kommt es spätestens dann zu Kapazitätsproblemen, wenn der 5er oder 38er über die Alser Straße abgelenkt werden, was ja durchaus häufiger vorkommt.

Außerdem sollte man auch gleich eine Kurzführungsmöglichkeit für den 44er mit einplanen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 12:20:59
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

Aber nur unter der Voraussetzung, dass man im Ringelspiel ein zusätzliches Gleis für Ausgleichszeiten einplant. Sonst kommt es spätestens dann zu Kapazitätsproblemen, wenn der 5er oder 38er über die Alser Straße abgelenkt werden, was ja durchaus häufiger vorkommt.

Außerdem sollte man auch gleich eine Kurzführungsmöglichkeit für den 44er mit einplanen.

Wieso willst du ein Gleis für Ausgleichzeiten haben. Wenn dann fährt der Zug gleich wieder ab, aber wenn ich schon Gleise links und recchts von der U-bahn lege, dann sehe ich ich es als irrsin, an nicht gleich eine Schleife daraus zu machen. Denn sonst müssen Fahrgäste, deren Zug in der Zimmermanschleife endet erst wieder eine Gasse zu Fuß gehen. Das kann bei einer Neuplanung nicht im Sinne des Fahrgastes sein. Und zur Skizze von 95b. Die Auskreuzung in der Jörgerstrße sollte auch mindesten 40m von der Kreuzung liegen, das sonst auf der stadtauswärtigen Seite nicht gleichzeitig beide Richtungen fahren können.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: darkweasel am 24. November 2016, 12:54:28
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

Aber nur unter der Voraussetzung, dass man im Ringelspiel ein zusätzliches Gleis für Ausgleichszeiten einplant. Sonst kommt es spätestens dann zu Kapazitätsproblemen, wenn der 5er oder 38er über die Alser Straße abgelenkt werden, was ja durchaus häufiger vorkommt.

Außerdem sollte man auch gleich eine Kurzführungsmöglichkeit für den 44er mit einplanen.
Sinnvollerweise macht man beides: man lässt die Zimmermannschleife so, wie sie ist, und baut eine Schleife um das Stationsgebäude. Dann können 43er-Kurzführungen um das Stationsgebäude wenden und andere Linien verwenden die Zimmermannschleife.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 24. November 2016, 12:55:40
Ich sage ja nichts gegen die Schleife um die U6-Station. Natürlich ist die sinnvoll und sollte gebaut werden. Dann aber auch ein Ausgleichs- bzw. Überholgleis vorzusehen, halte ich trotzdem für gut. Besonders dann, wenn man auch den 44er einbinden möchte.

Oder alternativ eben die Zimmermannschleife zusätzlich beibehalten.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 24. November 2016, 13:04:25
(Karte schnell zusammengezimmert ausschließlich unter Verwendung bereits existierender Gleisstücke)
Ah, Du beginnst schon damit, zu sparen. Aber gut, dass die WL auf diese Art nicht beim Gleisbau sparen können, weil ohnehin nur die komplett abgefahrenen Gleise ersetzt werden. ;D
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Rodauner am 24. November 2016, 13:17:37
Hier (http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=2904.0) gibt es für alle Interessierten ein bisserl was zum Thema Fahrgastzahlen nachzulesen. Leider sind keine aktuellen Zahlen dabei.

...wobei mir diese Geheimhaltungen durch Unternehmen, die im Wesentlichen durch Steuergelder finanziert werden, immer wieder sehr sauer aufstoßen >:D. Da gehört Transparenz hinein und ich genieße es jedesmal, wenn in div. Medien Informationen auftauchen, deren Veröffentlichung bei bestimmten Kreisen hier in Wien gehörig Ärger auslöst :)).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 24. November 2016, 13:22:40
Die OpenData-Initiative, die die Stadt erfreulicherweise erstaunlich ernst nimmt, wird über kurz oder lang auch zur Offenlegung der Fahrgastzahlen führen. Und irgendwann wird ja vielleicht sogar noch die Fahrzeugnummer mit den Echtzeitdaten mitgeliefert. Von allein passiert nix, aber mit dem entsprechenden Druck von außen... auch von einer Re-Integration in die Google Maps darf man ausgehen. Man kann sich modernen Entwicklungen nur eine Zeit lang verschließen, bis es so absurd wird, dass irgendwer auf den Tisch haut :)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 24. November 2016, 13:28:02
Die OpenData-Initiative, die die Stadt erfreulicherweise erstaunlich ernst nimmt, wird über kurz oder lang auch zur Offenlegung der Fahrgastzahlen führen. Und irgendwann wird ja vielleicht sogar noch die Fahrzeugnummer mit den Echtzeitdaten mitgeliefert. Von allein passiert nix, aber mit dem entsprechenden Druck von außen... auch von einer Re-Integration in die Google Maps darf man ausgehen. Man kann sich modernen Entwicklungen nur eine Zeit lang verschließen, bis es so absurd wird, dass irgendwer auf den Tisch haut :)
Ein Programm mit Fahrzeugnummer& Echtzeit gibt es eh schon seit längerem-es ist halt nur intern.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 24. November 2016, 13:31:34
Die OpenData-Initiative, die die Stadt erfreulicherweise erstaunlich ernst nimmt, wird über kurz oder lang auch zur Offenlegung der Fahrgastzahlen führen. Und irgendwann wird ja vielleicht sogar noch die Fahrzeugnummer mit den Echtzeitdaten mitgeliefert. Von allein passiert nix, aber mit dem entsprechenden Druck von außen... auch von einer Re-Integration in die Google Maps darf man ausgehen. Man kann sich modernen Entwicklungen nur eine Zeit lang verschließen, bis es so absurd wird, dass irgendwer auf den Tisch haut :)
Ein Programm mit Fahrzeugnummer& Echtzeit gibt es eh schon seit längerem-es ist halt nur intern.
Das ist mir schon klar. Es geht ja um die freie Zurverfügungstellung.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 15:10:22
Die OpenData-Initiative, die die Stadt erfreulicherweise erstaunlich ernst nimmt, wird über kurz oder lang auch zur Offenlegung der Fahrgastzahlen führen. Und irgendwann wird ja vielleicht sogar noch die Fahrzeugnummer mit den Echtzeitdaten mitgeliefert. Von allein passiert nix, aber mit dem entsprechenden Druck von außen... auch von einer Re-Integration in die Google Maps darf man ausgehen. Man kann sich modernen Entwicklungen nur eine Zeit lang verschließen, bis es so absurd wird, dass irgendwer auf den Tisch haut :)

Und jetzt stell ich provokant die Frage, für was ihr umbedingt die Info der Fahrzeugnummern wollt. Denn nur wenn ihr dann ein Fahrzeug auch längere Zeit nicht seht, wisst ihr immer noch nicht, wieso das Fahrzeug abgestellt ist. Denn eines wird über die OpenData sicher nicht bekannt gegeben. Wieso das Fahrzeug nicht unterwegs ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 24. November 2016, 15:15:09
Und jetzt stell ich provokant die Frage, für was ihr umbedingt die Info der Fahrzeugnummern wollt. Denn nur wenn ihr dann ein Fahrzeug auch längere Zeit nicht seht, wisst ihr immer noch nicht, wieso das Fahrzeug abgestellt ist. Denn eines wird über die OpenData sicher nicht bekannt gegeben. Wieso das Fahrzeug nicht unterwegs ist.
Ich würde das nicht wegen "negativer" Nutzung wissen wollen, sondern z.B. auch, damit man sieht, wo welcher Werbewagen unterwegs ist. Oder welcher Zug klimatisiert ist, damit ich im Sommer weiß, ich bleib lieber noch 5 Minuten im Büro sitzen :D Oder für eine Echtzeitkarte, die das ganze Netz oder linienweise zeigt und und und. Mir fallen schon 10 Nutzungen ein und es gibt noch viel mehr.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 24. November 2016, 15:16:59
@ Klingelfee->
Man könnte auf einen Blick sehen, ob ein bestimmtes Fahrzeug unterwegs ist oder ob eine bestimmte Fahrzeugtype auf einer Linie fährt oder nicht(zB E1 auf Linien, wo diese planmäßig nicht fahren, oder aber auch Werbewagen)!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 24. November 2016, 15:25:06
@ Klingelfee->
Man könnte auf einen Blick sehen, ob ein bestimmtes Fahrzeug unterwegs ist oder ob eine bestimmte Fahrzeugtype auf einer Linie fährt oder nicht(zB E1 auf Linien, wo diese planmäßig nicht fahren, oder aber auch Werbewagen)!

Das ist aber, mit Verlaub, für die Allgemeinheit mehr als uninteressant.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 24. November 2016, 15:32:36
@ 95B->
Ich persönlich habe da meine Wege...
Die Allgemeinheit würde profitieren, indem man sehen kann, wann das nächste Niederflurfahrzeug wirklich kommt(=wo genau es gerade ist)& wann das nächste Klimatisierte Fahrzeug kommt. Weiters kann man herauslesen, ob mehrere Fahrzeuge hintereinander kommen& welches Fahrzeug welches Ziel hat(um ggf. in den Folgezug einzusteigen)!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 24. November 2016, 15:50:03
Die Allgemeinheit würde profitieren, indem man sehen kann, wann das nächste Niederflurfahrzeug wirklich kommt(=wo genau es gerade ist)

Das kann man jetzt auch schon aus den verfügbaren Daten auslesen.

& wann das nächste Klimatisierte Fahrzeug kommt.

Das Verkehrskombinat hat verständlicherweise kein Interesse daran, diesen Umstand zu verlautbaren.

Weiters kann man herauslesen, ob mehrere Fahrzeuge hintereinander kommen& welches Fahrzeug welches Ziel hat(um ggf. in den Folgezug einzusteigen)!

Das kann man jetzt auch schon aus den verfügbaren Daten auslesen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4836er am 24. November 2016, 15:58:57
Die Allgemeinheit würde profitieren, indem man sehen kann, wann das nächste Klimatisierte Fahrzeug kommt.

Und dann fahren vielleicht drei leere Züge ohne Klima hintereinander, weil dann jeder sehen kann, dass in wenigen Minuten ein klimatisiertes Fahrzeug kommt.

Für mich als einzelnen wäre das natürlich eine super Idee >:D Aber wenn das ganz Wien sehen kann und dann alle aufs klimatisierte Fahrzeug warten, fängt die Staucherei wieder an. :-X
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 24. November 2016, 16:01:26
Das Verkehrskombinat hat verständlicherweise kein Interesse daran, diesen Umstand zu verlautbaren.

Außerdem gibt es garantiert nur sehr wenige Durchschnittsfahrgäste, die anhand der Betriebsnummer eines Fahrzeuges feststellen können, ob es ein klimatisierter oder unklimatisierter Wagen ist. Die allermeisten Fahrgäste interessiert so etwas nicht im Geringsten, die möchten mit dem nächstbesten Zug von A nach B transportiert werden und das möglichst rasch und unkompliziert.

Für die "Freaks" unter den Fahrgästen könnten derartige Informationen natürlich sehr interessant sein. ;)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 24. November 2016, 16:03:02
Außerdem gibt es garantiert nur sehr wenige Durchschnittsfahrgäste, die anhand der Betriebsnummer eines Fahrzeuges feststellen können, ob es ein klimatisierter oder unklimatisierter Wagen ist. Die allermeisten Fahrgäste interessiert so etwas nicht im Geringsten, die möchten mit dem nächstbesten Zug von A nach B transportiert werden und das möglichst rasch und unkompliziert.
Das ist doch wirklich kein Problem. 3rd-Party-Software kann das dann ja sehr einfach implementieren, ein Klima-Symbol neben dem Zug zu zeigen - so wie jetzt schon für Hoch- und Niederflur.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 60er am 24. November 2016, 16:17:52
Das ist doch wirklich kein Problem. 3rd-Party-Software kann das dann ja sehr einfach implementieren, ein Klima-Symbol neben dem Zug zu zeigen - so wie jetzt schon für Hoch- und Niederflur.

Sicher wäre so etwas realisierbar. Die veröffentlichte Betriebsnummer eines Fahrzeugs ist für den durchschnittlichen Beförderungsfall aber eher von geringer Bedeutung. Fahrgäste, die ihre Fahrten wirklich nach dem Vorhandensein einer Klimaanlage planen, werden wohl auch ein Minderheitenprogramm sein.

Ich bleibe dabei, so etwas wäre hauptsächlich für "Freaks" interessant, speziell für jene, die gerne Fahrzeuge süchten und Statistiken über Ausläufe führen. 8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: benkda01 am 24. November 2016, 16:26:51
Haha, jetzt hab ich Folgendes gelesen: ;D

Ich bleibe dabei, so etwas wäre hauptsächlich für "Freaks" interessant, speziell für jene, die gerne Fahrzeuge züchten [...] 8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Rodauner am 24. November 2016, 17:22:07
...ein Klima-Symbol neben dem Zug....
vielleicht eine Schneeflocke ::) ^-^
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: t12700 am 24. November 2016, 17:25:01
...ein Klima-Symbol neben dem Zug....
vielleicht eine Schneeflocke ::) ^-^

Und was wenn die Klimaanlage/Temperaturabsenkungsanlage defekt ist oder im Laufe des Tages ausfällt? >:D

LG t12700
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 24. November 2016, 17:32:41
Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?

Die kann im Prinzip so bleiben wie sie ist.

Wozu?
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

mfG
Luki
Hast du den Platz dort schon einmal am Plan vermessen? Wenn du die nötigen Radien und Gleislängen berücksichtigst geht sich eine Schleifenanlage dort gar nicht aus!  :-[
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 38ger am 24. November 2016, 18:13:03
Und was ist mit der "Sigi Schleife" vulgo Zimmermannschleife?

Die kann im Prinzip so bleiben wie sie ist.

Wozu?
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

mfG
Luki
Hast du den Platz dort schon einmal am Plan vermessen? Wenn du die nötigen Radien und Gleislängen berücksichtigst geht sich eine Schleifenanlage dort gar nicht aus!  :-[

Mit einem Radius von 20 Metern ist das schon machbar, der Radweg hätte dann noch 2 Meter Breite außerhalb von der Schleife (westlich davon), nur den Taxistand müsste man verlegen, da das östliche Gleis dann ebendort liegen müsste.
Nur dass sich auch noch ein Überholgleis ausgehen soll kann ich mir nicht vorstellen.
Viel größer dürfte der Radius dann aber wirklich nicht sein, eventuell gehen noch 21 bis 22 Meter, so genau trau ich mich das nicht sagen ....
Btw ... stimmt das überhaupt, dass der minimale Kurvenradius beim ULF nur 18 Meter beträgt ... kommt mir gerade ein bisschen gar wenig vor ... ???
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 18:37:18

Ich bleibe dabei, so etwas wäre hauptsächlich für "Freaks" interessant, speziell für jene, die gerne Fahrzeuge süchten und Statistiken über Ausläufe führen. 8)

Danke,  du sprichst mir aus der Seele. Daher sage ich nochmal. Irgendwann ist es aus mit den OpenData. Und das Fahrgäste ihre Fahrt nach dem Klimafahrzeugen ihre Route planen,  das machen vielleicht 0,001% aller Fahrgäste. Denn was nützt mir die Info des Klimazuges, wenn ich dann beim umsteigen dann 30-40 min warten muss,  dass ich auch auf der Anschlusslinie mit einem Klimazuges weiter fahren kann.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 24. November 2016, 19:02:20
Denn was nützt mir die Info des Klimazuges, wenn ich dann beim umsteigen dann 30-40 min warten muss,  dass ich auch auf der Anschlusslinie mit einem Klimazuges weiter fahren kann.
Man ersetze das Wort "Klimazug" durch "Niederflurzug" und schon erkennt man, wie sich Rollstuhlfahrer und andere Personen, die auf einen ULF angewiesen sind, manchmal fühlen. :-\
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 19:18:51
Denn was nützt mir die Info des Klimazuges, wenn ich dann beim umsteigen dann 30-40 min warten muss,  dass ich auch auf der Anschlusslinie mit einem Klimazuges weiter fahren kann.
Man ersetze das Wort "Klimazug" durch "Niederflurzug" und schon erkennt man, wie sich Rollstuhlfahrer und andere Personen, die auf einen ULF angewiesen sind, manchmal fühlen. :-\

Ich sage nicht, dass die WLAN die Niederflurzüge anzeigen soll.  Das ist sinnvoll und soll auch unbedingt erforderlich. Aber das ich Klimazüge Anzeige,  wo dann womöglich dann auf einer Linie nur ein Zug unterstützt ist finde ich übertrieben. Und die Zugnummer ist wenn nur etwas für Strassenbahnfeitischtesn.
Denn was ich schon erwähnt habe, auch wenn diese Personengruppe dann die Fahrzeugnummern mitprotokolieren, wissen sie nicht, wieso ein Fahrzeug dann für längere Zeit nicht eingesetzt wird.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 25er am 24. November 2016, 19:28:15
Ist es nicht egal, welche Daten alle freigegeben werden? Schließlich müssen die Entwickler von Apps, die auf die Schnittstelle zugreifen, doch selber entscheiden, was sie dem Endbenutzer schlussendlich anzeigen - klar würden die Wagennummern nicht in einem qando o.ä. angezeigt werden, d.h. aber nicht, dass andere Entwickler diese nicht gerne trotzdem zur Verfügung gestellt bekommen würden.  :)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: W_E_St am 24. November 2016, 20:00:51
Komischerweise hat in Budapest niemand ein Problem damit, eine aktuelle Karte mit allen Fahrzeugdaten zu veröffentlichen, dort kann man jeden einzelnen Wagen suchen!
Klar interessiert das nur Freaks, aber wenn es nichts (oder nicht viel) extra kostet, warum nicht? Die sind im Normalfall ungeachtet aller Suderei eine äußerst loyale Nutzergruppe und daher für den Verkehrsbetrieb nicht völlig uninteressant.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 20:14:56
Ist es nicht egal, welche Daten alle freigegeben werden? Schließlich müssen die Entwickler von Apps, die auf die Schnittstelle zugreifen, doch selber entscheiden, was sie dem Endbenutzer schlussendlich anzeigen - klar würden die Wagennummern nicht in einem qando o.ä. angezeigt werden, d.h. aber nicht, dass andere Entwickler diese nicht gerne trotzdem zur Verfügung gestellt bekommen würden.  :)

Ich denke man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und akzeptieren, wenn ein Unternehmen irgendwann sagt, dass es genug ist. Denn deine Aussage ist schon etwas übertrieben, wenn du sagst man soll dem Programmierer überlassen, welche Daten er dann seinen. Kunden anzeigt.

Und was bringt das der breiten Masse wirklich,  bzw was ist dann das Ergebnis. Nämlich das,  das dann die Fahrgäste womöglich auf den Klima warten und der vordere fährt leer.
Gut dieses Zenarium glaube würde Bekanntgabe dieser Daten nicht eintreffen,  da heutzutage viele Fahrgäste angeblich aus Angst das der nächste Zug kurzgeführt grundsätzlich in den ersten Zug einsteigen. Und das selbst, wenn der vordere Zug ein Hochtouren und der direkt nachfolgende Zug ein ULF ist.
Also zu was ist diese Info gut.  Maximal dass sich dann Fahrgäste aufregen,  dass der nächste Klimmzüge erst in x min kommt. Und Auf Grund der Wagen Erteilung wirst du auch auf reinen ULF-Linien immer wieder keinen reinen Ulf Betrieb. Oder aber auch dann Fahrgäste die sich aufregen, dass Klimmzüge am Vormittag einziehen und die NichtKlima draußen bleiben und nicht verstehen, dass auch Klimazüge tagsüber eingezogen werden, weil vorgeschriebene Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 24. November 2016, 20:48:39
Ich sage nicht, dass die WLAN die Niederflurzüge anzeigen soll.
Wiener Linien A-Normal

Ich denke man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und akzeptieren, wenn ein Unternehmen irgendwann sagt, dass es genug ist.

Ich verstehe nicht, was dich da so aufregt. Die Fahrzeugnummern sind - wenn auch für einen kleineren Kreis - durchaus interessant. Die Veröffentlichung kostet den WL keinen Cent, nur ein paar Minuten programmieren. Was stört die WLAN, diese Daten zu veröffentlichen. Das scheint mir eine Verbohrtheit einiger alter Beamten, die nur ja nichts auslassen wollen. Und das ist das, was in der Politik die Wähler zum Strache treibt. Alles verheimlichen, die Menschen für störendes Wahlvieh zu halten und sie mit ein paar Worten versuchen, diese abzuspeisen.

Moderne, offene Geschäfts- und normale Poltik geht halt heutzutage anders, das müssen die paar alten Sesselwärmer der WLAN auch begreifen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 24. November 2016, 21:00:36
Denn was nützt mir die Info des Klimazuges, wenn ich dann beim umsteigen dann 30-40 min warten muss,  dass ich auch auf der Anschlusslinie mit einem Klimazuges weiter fahren kann.
Man ersetze das Wort "Klimazug" durch "Niederflurzug" und schon erkennt man, wie sich Rollstuhlfahrer und andere Personen, die auf einen ULF angewiesen sind, manchmal fühlen. :-\
Ich sage nicht, dass die WLAN die Niederflurzüge anzeigen soll.
Das war auch keine Kritik an Deiner Aussage, oder Zweifel daran, das die WL Niederflurzüge auch in Zukunft anzeigen, sondern lediglich der Hinweis, dass man als "Normalsterblicher" auf die Art vielleicht ein bisschen nachfühlen kann, wie es für manche Leute ist, wenn kein ULF kommt.

Ich denke man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und akzeptieren, wenn ein Unternehmen irgendwann sagt, dass es genug ist.
Nein, das sollte man nicht. Die WL sind ein 100% öffentlich finanziertes Unternehmen, somit haben sie auch die von der Öffentlichkeit geforderten Informationen zu liefern (natürlich gibt es auch Dinge, wo gute Gründe dagegen sprechen, aber das ist sowieso explitiz geregelt und betrifft sicher nicht die Wagennummern oder Verteilung der klimatisierten Fahrzeuge).

Und bitte noch etwas, Klingelfee: Deine Beiträge sind mittlerweile wiedermal echt schwer zu entziffern, also bitte deaktiviere die Autokorrektur oder kontrolliere Deine Texte vom Abschicken nochmal mit der Vorschau-Funktion.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2016, 21:09:47
Ich sage nicht, dass die WLAN die Niederflurzüge anzeigen soll.
Wiener Linien A-Normal

Ich denke man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und akzeptieren, wenn ein Unternehmen irgendwann sagt, dass es genug ist.

Ich verstehe nicht, was dich da so aufregt. Die Fahrzeugnummern sind - wenn auch für einen kleineren Kreis - durchaus interessant. Die Veröffentlichung kostet den WL keinen Cent, nur ein paar Minuten programmieren. Was stört die WLAN, diese Daten zu veröffentlichen. Das scheint mir eine Verbohrtheit einiger alter Beamten, die nur ja nichts auslassen wollen. Und das ist das, was in der Politik die Wähler zum Strache treibt. Alles verheimlichen, die Menschen für störendes Wahlvieh zu halten und sie mit ein paar Worten versuchen, diese abzuspeisen.

Moderne, offene Geschäfts- und normale Poltik geht halt heutzutage anders, das müssen die paar alten Sesselwärmer der WLAN auch begreifen.

Und nur weil eine ganz kleiner Kreis die Daten will, soll das die WL auch veröffentlichen. Das siehe ich nicht ein. Denn wenn diese Daten dann auch noch veröffentlciht werden, dann gibt es einen noch kleineren Kreis, der dann jedoch die WL mit mMn sinnlosen Anfragen bombatiert, wieso die Fahrzeuge so eingesetzt werden, wie sie jetzt eingesetzt werden und wieso Fahrzeuge für längere Zeit nicht eingesetzt werden.

Denn ich stelle nochmals die provokante Frage, was die Info über die Wagennummer für eine Fahrgastinfo bringt.

Ich sage 90% der Fahrgäste ist es egal, wann der nächste Klimazugkommt, der will nur möglichst schnell von A nach B kommen. Das sieht man ja meinen schon oft zitierten Phänomen, dass viele Fahrgäste grundsätzlich in das erste Fahrzeug einsteigen, auch, wenn das Folgefahrzeug unmittelbar hinten ansteht. Nur die wenigsten schauen wirklich auf die Anzeige oder auf ein Handyapp, wo ggf das nächste Fahrzeug der Linie ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 24. November 2016, 21:27:31

Mit einem Radius von 20 Metern ist das schon machbar, der Radweg hätte dann noch 2 Meter Breite außerhalb von der Schleife (westlich davon), nur den Taxistand müsste man verlegen, da das östliche Gleis dann ebendort liegen müsste.
Nur dass sich auch noch ein Überholgleis ausgehen soll kann ich mir nicht vorstellen.
Viel größer dürfte der Radius dann aber wirklich nicht sein, eventuell gehen noch 21 bis 22 Meter, so genau trau ich mich das nicht sagen ....
Btw ... stimmt das überhaupt, dass der minimale Kurvenradius beim ULF nur 18 Meter beträgt ... kommt mir gerade ein bisschen gar wenig vor ... ???
18 m ist das mindeste, was der ULF fahren kann, wenn es gar nicht anders geht, verwendet man diesen Radius auf kurzen Bogenabschnitten. Angestrebt ist ein Mindestradius von 25 Metern, geht das nicht, geht man runter bis auf 20 m. Notfalls (und ungern) verwendet man auch Weichen mit 20 m Radius, hat dann aber keinen Übergangsbogen, was Komfort und Verschleiß gar nicht gut tut. Zu diesen 40 m Durchmesser kommt aber noch die Wagenbreite und ein Sicherheitsabstand zum Fahrbahnrand, da bist du dann bei knapp 45 Metern Platzbedarf, nimmt man am Bogenscheitel ein Stück mit nur 18 m Radius, lässt sich vielleicht noch ein Meter sparen. Weniger geht nicht, das kann man sich bei den anderen Schleifen am Gürtel anschauen. Bei der U-Bahn-Station Alser Straße hat man, wenn man den Taxistandplatz wegnimmt, von Fahrbahnkante zu Fahrbahnkante 45 m Platz, also würde sich eine Schleife in Sparausführung knapp ausgehen, neben dem Gleis bleibt aber null Platz. Vorfahrtsgleise in diesem Ringelspiel kann man vergessen, selbst wenn man nur Platz für jeweils einen 35m-Zug vorsieht, müsste das Oval gut 120 Meter lang sein.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 24. November 2016, 21:59:37
Zitat
Wozu?
Da macht man besser ein "Ringelspiel" um die Stadtbahnstation.

mfG
Luki
Hast du den Platz dort schon einmal am Plan vermessen? Wenn du die nötigen Radien und Gleislängen berücksichtigst geht sich eine Schleifenanlage dort gar nicht aus!  :-[

Die 6/18-Schleife bei der Burggasse ist im Prinzip nichts anderes - nämlich eine Schleife in Gürtelmitte (und beim Währinger Gürtel gibt es/gab es? das auch) - , ist dort mehr Platz?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 24. November 2016, 22:00:08
Und nur weil eine ganz kleiner Kreis die Daten will, soll das die WL auch veröffentlichen. Das siehe ich nicht ein. Denn wenn diese Daten dann auch noch veröffentlciht werden, dann gibt es einen noch kleineren Kreis, der dann jedoch die WL mit mMn sinnlosen Anfragen bombatiert, wieso die Fahrzeuge so eingesetzt werden, wie sie jetzt eingesetzt werden und wieso Fahrzeuge für längere Zeit nicht eingesetzt werden.

Denn ich stelle nochmals die provokante Frage, was die Info über die Wagennummer für eine Fahrgastinfo bringt.

Man kann dann durchaus die Frage stellen, warum Züge plötzlich über längere Zeit nicht mehr auf der Straße zu sehen sind und diese Frage ist für einen Wiener durchaus berechtigt, hat doch jeder Wiener für jeden Zug mit bezahlt. Wenn jetzt Niederflurzüge nicht  mehr im Verkehr aufscheinen und auch nicht schadhaft sind, dann verschlechert man den Komfort der Finanziers dieser Züge. Genau so ist es für diese auch interessant, wie groß der Schadwagenstand ist. Mir ist klar, dass DEN WLAN die Veröffentlichung dieser Zahlen weh tut - aber das soll es auch - im Interesse der Steuerzahler.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 4463 am 24. November 2016, 22:39:59
Die WL wollen einfach nicht einsehen, dass nicht der Steuerzahler dankbar sein darf, dass es sie gibt, sondern dass sie dankbar sein sollen, dass sie vom Steuerzahler finanziert werden. Das heißt sie stehen in der Schuld des Steuerzahlers, nicht umgekehrt. Natürlich alles im Sinne der Stadt Wien, die aber - und das kapieren die meisen Politiker auch nicht (deshalb gibt es ja so viele Wutbürger etc.) - eigentlich Diener des Volkes sein sollte.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: moszkva tér am 25. November 2016, 00:15:29
Und nur weil eine ganz kleiner Kreis die Daten will, soll das die WL auch veröffentlichen. Das siehe ich nicht ein.
Der Witz an Open Data ist, dass man Daten veröffentlicht, nicht des Nutzens willen sondern des Veröffentlichen willens! Der Witz an Open Data ist auch, dass es eine Bringschuld und keine Holschuld ist. Kontrollfreaks, die in den Wiener Linien (und anderen öffentlichen Einrichtungen) das Sagen haben, sitzen aber auf ihren Daten wie die Eichkatzerln. Man kann sich eh anschauen, wie sich die Eichkatzerln in Schönbrunn jetzt benehmen: Nüsse sammeln und verstecken, und dann nicht mehr finden.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 25. November 2016, 00:35:27
Aber hema, früher hat es die Schleife um die Stadtbahn auch gegeben. Damals musste man sogar noch den 8er integrieren und sie war zweigleisig:

[attach=1]

Dass sich da heute keine eingleisige Schleife mehr ausgeht?!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: benkda01 am 25. November 2016, 01:21:42
Der Witz an Open Data ist, dass man Daten veröffentlicht, nicht des Nutzens willen sondern des Veröffentlichen willens! Der Witz an Open Data ist auch, dass es eine Bringschuld und keine Holschuld ist.
Wunderbar in Worte gefasst! :up: :up: :up:
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: hema am 25. November 2016, 02:57:29
Aber hema, früher hat es die Schleife um die Stadtbahn auch gegeben. Damals musste man sogar noch den 8er integrieren und sie war zweigleisig:

Früher hat man auch Radien mit 15 m verwendet. Außerdem war es kein Problem auf den Gürtelfahrbahnen Gleise zu führen, heute musst du dich mit dem Platz zwischen den Fahrbahnen begnügen. Und falls man dem Gürtel doch irgendwann eine Fahrspur wegnimmt, dann doch bitte hausseitig, damit der Verkehr von den Fenstern der Bewohner etwas abrückt und man dort eine Baumreihe pflanzen kann.


Zitat
Dass sich da heute keine eingleisige Schleife mehr ausgeht?!
Ja, miss es doch selber nach, wenn du mir nicht glauben willst!    ;)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 25. November 2016, 05:40:58
Die WL wollen einfach nicht einsehen, dass nicht der Steuerzahler dankbar sein darf, dass es sie gibt, sondern dass sie dankbar sein sollen, dass sie vom Steuerzahler finanziert werden. Das heißt sie stehen in der Schuld des Steuerzahlers, nicht umgekehrt. Natürlich alles im Sinne der Stadt Wien, die aber - und das kapieren die meisen Politiker auch nicht (deshalb gibt es ja so viele Wutbürger etc.) - eigentlich Diener des Volkes sein sollte.

Und da liegt auch der Krux drinnen. Manche Menschen haben die Meinung, dass nur weil die WL ein öffentliches Unternehmen ist, welches teilweise durch Steuergelder finanziert wird, ALLE Daten bekannt geben. Ihr glaubt nämlich gar nicht mit welchen Anfragen die WL zeitweise überschüttet werden. Ich habe aber nun mal die Meinung, dass ein jeder Programmiere mit den Daten, die derzeit von der OpenData-Schnittstelle kommen, völlig ausreichend sind. Und wo soll die Info dann Enden? Der Nächste fordert dann das die Abweichungen mit übertragen werden, der Nächste, ob das jeweilige Fahrzeug von einer Frau oder Mann gefahren wird, der Nächste .....

Und hiermit beende ich die Teilnahme an dieser Diskussion, ich werde mir zumindest vornehmen nicht mehr auf dieses Unterthema zu antworten, auch wenn von eurer Seite der Vorwurf kommen, dass ich diesbezüglich keine eigene Meinung habe, sondern nur WL-Meinung von mir gebe.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: öffi-dude am 25. November 2016, 07:07:37
Also die Geheimniskrämerei bei den Wiener Linien ist ja einfach nur zum kotzen!  :bh:

Du hast übrigends noch immer nicht beantwortet welche negativen Auswirkungen die Veröffentlichung der Wagennummern hätte! Außer, dass dann Interessierte wissen was wirklich abgeht.  ;D

Ich halte es da ganz wie 4463, ein von Steuergeldern finanziertes Unternehmen hat doch verdammt noch mal zu tun, was die Bevölkerung will! Und Daten der Öffentlichkeit vorzuenthalten, das geht einfach gar nicht!

Genau das gleiche ist es ja mit den Fahrgastzahlen, auch wenn es mir persönlich sehr weh tut, versteh ich jeden einzelnen, der sich durch solche Abgehobenheit und "Wir machen was wir wollen!"-Denke zur FPÖ getrieben fühlt.  :fp:

Dann zu sagen "Ich diskutier nicht mehr mit!" ist halt auch eine Möglichkeit.......
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 25. November 2016, 07:32:35
Also die Geheimniskrämerei bei den Wiener Linien ist ja einfach nur zum kotzen!  :bh:

Dann zu sagen "Ich diskutier nicht mehr mit!" ist halt auch eine Möglichkeit.......

Zwei Antworten noch dazu. Ich weis nicht das mit Geheimniskrämerei zu tun hat.

Und das andere, wenn ihr meinen Standpunkt einfach nicht akzeptieren wollt oder könnt, dann ist es aus meines Sich witzlos über das Thema weiter zu diskudieren
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Wiener Schwelle am 25. November 2016, 07:33:02
Ich sage nicht, dass die WLAN die Niederflurzüge anzeigen soll.
Wiener Linien A-Normal

Ich denke man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und akzeptieren, wenn ein Unternehmen irgendwann sagt, dass es genug ist.

Ich verstehe nicht, was dich da so aufregt. Die Fahrzeugnummern sind - wenn auch für einen kleineren Kreis - durchaus interessant. Die Veröffentlichung kostet den WL keinen Cent, nur ein paar Minuten programmieren. Was stört die WLAN, diese Daten zu veröffentlichen. Das scheint mir eine Verbohrtheit einiger alter Beamten, die nur ja nichts auslassen wollen. Und das ist das, was in der Politik die Wähler zum Strache treibt. Alles verheimlichen, die Menschen für störendes Wahlvieh zu halten und sie mit ein paar Worten versuchen, diese abzuspeisen.

Moderne, offene Geschäfts- und normale Poltik geht halt heutzutage anders, das müssen die paar alten Sesselwärmer der WLAN auch begreifen.
:up: Dankeschön du sprichst mir aus der Seele.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Wiener Schwelle am 25. November 2016, 07:42:49
Die WL wollen einfach nicht einsehen, dass nicht der Steuerzahler dankbar sein darf, dass es sie gibt, sondern dass sie dankbar sein sollen, dass sie vom Steuerzahler finanziert werden. Das heißt sie stehen in der Schuld des Steuerzahlers, nicht umgekehrt. Natürlich alles im Sinne der Stadt Wien, die aber - und das kapieren die meisen Politiker auch nicht (deshalb gibt es ja so viele Wutbürger etc.) - eigentlich Diener des Volkes sein sollte.

Und da liegt auch der Krux drinnen. Manche Menschen haben die Meinung, dass nur weil die WL ein öffentliches Unternehmen ist, welches teilweise durch Steuergelder finanziert wird, ALLE Daten bekannt geben. Ihr glaubt nämlich gar nicht mit welchen Anfragen die WL zeitweise überschüttet werden. Ich habe aber nun mal die Meinung, dass ein jeder Programmiere mit den Daten, die derzeit von der OpenData-Schnittstelle kommen, völlig ausreichend sind. Und wo soll die Info dann Enden? Der Nächste fordert dann das die Abweichungen mit übertragen werden, der Nächste, ob das jeweilige Fahrzeug von einer Frau oder Mann gefahren wird, der Nächste .....

Und hiermit beende ich die Teilnahme an dieser Diskussion, ich werde mir zumindest vornehmen nicht mehr auf dieses Unterthema zu antworten, auch wenn von eurer Seite der Vorwurf kommen, dass ich diesbezüglich keine eigene Meinung habe, sondern nur WL-Meinung von mir gebe.
Es ist Schade das Du immer nur die Meinung der WL-Manager teilst. Deine Meinung als leitender/leitende Mitarbeiterin oder Mitarbeiter sollte in einer funktionierenden Unternehmenskultur gewürdigt, geschätzt und umgesetzt werden. Ihr seid ein öffentliches, kundenorientietes Unternehmen und kein Diktatorisches. Meiner Meinung nach sollten die Entscheidungsträger nicht politisch sondern Sachorientiert aggieren oder den Job wechseln.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: öffi-dude am 25. November 2016, 08:11:07
Und das andere, wenn ihr meinen Standpunkt einfach nicht akzeptieren wollt oder könnt, dann ist es aus meines Sich witzlos über das Thema weiter zu diskudieren

Die Sache ist: Du kannst deinen Standpunkt nicht argumentieren. Das einzige was dir einfällt ist "Wo hört das Interesse an Daten auf?". Nennst du das Argumentation?

Zurück zu richtigen Argumenten: die Veröffentlichung von Daten kostet Peanuts. Da wirst du mir zustimmen, das die Kosten nicht das Problem sind. Was sind dann die Argumente, die dagegen sprechen? Oder hat man doch etwas zu verbergen?

Im übrigen, das wurde eh schon gesagt, würde es der Lesbarkeit des Forums wirklich sehr gut tun, wenn du deine Postings korrekturlesen könntest. 4 Fehler allein in dem von mir zitierten Satz - das muss echt nicht sein.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: coolharry am 25. November 2016, 08:23:05
Zurück zu richtigen Argumenten: die Veröffentlichung von Daten kostet Peanuts. Da wirst du mir zustimmen, das die Kosten nicht das Problem sind. Was sind dann die Argumente, die dagegen sprechen? Oder hat man doch etwas zu verbergen?

Man will halt nicht. Warum? Man will halt einfach nicht. Wie bei einem kleinen Kind. Erklärung warum: Gibts keine da man eine Entscheidung, die nicht auf Fakten sondern aus dem Bauch heraus enstchieden wurde, nicht begründen kann.

Wer was ändern will sollte in die Politik gehen aber Vorsicht. Das könnte zu unerwünschten Persönlichkeitsveränderungen führen.  8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: SheepJoe am 25. November 2016, 10:04:46
Ich sage nicht, dass die WLAN die Niederflurzüge anzeigen soll.
Wiener Linien A-Normal

Ich denke man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und akzeptieren, wenn ein Unternehmen irgendwann sagt, dass es genug ist.

Ich verstehe nicht, was dich da so aufregt. Die Fahrzeugnummern sind - wenn auch für einen kleineren Kreis - durchaus interessant. Die Veröffentlichung kostet den WL keinen Cent, nur ein paar Minuten programmieren. Was stört die WLAN, diese Daten zu veröffentlichen. Das scheint mir eine Verbohrtheit einiger alter Beamten, die nur ja nichts auslassen wollen. Und das ist das, was in der Politik die Wähler zum Strache treibt. Alles verheimlichen, die Menschen für störendes Wahlvieh zu halten und sie mit ein paar Worten versuchen, diese abzuspeisen.

Moderne, offene Geschäfts- und normale Poltik geht halt heutzutage anders, das müssen die paar alten Sesselwärmer der WLAN auch begreifen.

Und nur weil eine ganz kleiner Kreis die Daten will, soll das die WL auch veröffentlichen. Das siehe ich nicht ein. Denn wenn diese Daten dann auch noch veröffentlciht werden, dann gibt es einen noch kleineren Kreis, der dann jedoch die WL mit mMn sinnlosen Anfragen bombatiert, wieso die Fahrzeuge so eingesetzt werden, wie sie jetzt eingesetzt werden und wieso Fahrzeuge für längere Zeit nicht eingesetzt werden.

Denn ich stelle nochmals die provokante Frage, was die Info über die Wagennummer für eine Fahrgastinfo bringt.

Ich sage 90% der Fahrgäste ist es egal, wann der nächste Klimazugkommt, der will nur möglichst schnell von A nach B kommen. Das sieht man ja meinen schon oft zitierten Phänomen, dass viele Fahrgäste grundsätzlich in das erste Fahrzeug einsteigen, auch, wenn das Folgefahrzeug unmittelbar hinten ansteht. Nur die wenigsten schauen wirklich auf die Anzeige oder auf ein Handyapp, wo ggf das nächste Fahrzeug der Linie ist.

Es geht (auch) um darum, dass die WL ein zwar gesellschaftsrechtlich privat geführtes Unternehmen sind, dennoch im Eigentum des Steuerzahlers stehen und der Eigentümer natürlich ein Anrecht auf volle Transparenz hat, sofern sich das nicht aus Konkurrenzgründen verbietet (ist ja bei den WL nicht der Fall)  C:-)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: öffi-dude am 25. November 2016, 10:06:02
Transparenz ist in dem Land leider ein Fremdwort.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 13er am 25. November 2016, 10:25:42
Wenn man sich die Liste an bisher veröffentlichter OpenData durchsieht, kann man bei vielen Dingen fragen, ob das überhaupt irgendwann jemand braucht. Das ist aber eben - wie schon erwähnt wurde - die falsche Frage in dieser Initiative. Es gibt viele kreative Nutzungen, die man gar nicht vorhersehen kann.

Aber die WL sind im alten Sowjetdenken verhaftet, das ganze muss von der Stadt ausgehen - wird es auch eben wie gesagt früher oder später.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 25. November 2016, 10:35:24
Wenn man sich die Liste an bisher veröffentlichter OpenData durchsieht, kann man bei vielen Dingen fragen, ob das überhaupt irgendwann jemand braucht. Das ist aber eben - wie schon erwähnt wurde - die falsche Frage in dieser Initiative. Es gibt viele kreative Nutzungen, die man gar nicht vorhersehen kann.

Aber die WL sind im alten Sowjetdenken verhaftet, das ganze muss von der Stadt ausgehen - wird es auch eben wie gesagt früher oder später.

Auch die Stadt selber war noch vor ein paar Jahren kompletter Gegner von Open Data – Stichwort do kunnt a jeda kumman ...

Ich hatte beruflich damit zu tun, von der Stadt einen Datensatz zu bekommen, der in einer öffentlich zugänglichen Webanwendung eingebettet werden soll. Der Datensatz wurde mir von der Stadt zwar zur Verfügung gestellt, allerdings mit einer Verschlüsselung durch ein Zertifikat – sehr sinnvoll, da ich das Zertifikat umständlich auf meinem Server installieren musste (Zertifikatsverschlüsselung war bei solchen Daten eigentlich gar nicht vorgesehen, da das Datenformat primär zur Veröffentlichung von Daten entwickelt wurde!), um den Datensatz zu entschlüsseln und dann öffentlich zur Verfügung zu stellen. ::)

Irgendwann kam dann ein von oben angeordneter Schwenk in der Geisteshaltung – und derjenige, der die Zertifikatslösung bisher vehement verteidigt hatte, wurde plötzlich zu einem glühenden Verfechter von Open Data, dass man glauben könnte, er hätte es erfunden. :ugvm:
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 25. November 2016, 10:40:58
Zwei Antworten noch dazu. Ich weis nicht das mit Geheimniskrämerei zu tun hat.

Und das andere, wenn ihr meinen Standpunkt einfach nicht akzeptieren wollt oder könnt, dann ist es aus meines Sich witzlos über das Thema weiter zu diskudieren
Ich weiß schon, was das mit Geheimniskrämerei zu tun hat. Weil mit Veröffentlichung der Wagennummern Sachen in die Öffentlichkeit kommen könnten, die besser unter der Decke blieben. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht von der obersten Etage ausgeht, sondern von der 2. oder 3. Führungsebene, die die diversen Unzulänglichkeiten prodizieren und Angst haben, dass das ganz nach oben dringt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 25. November 2016, 10:47:14
Ich weiß schon, was das mit Geheimniskrämerei zu tun hat. Weil mit Veröffentlichung der Wagennummern Sachen in die Öffentlichkeit kommen könnten, die besser unter der Decke blieben.

Genau – man kann dann nämlich schön nachvollziehen, welche ULFe wie lang abgestellt sind. Ich sag nur 622 ... 8)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: coolharry am 25. November 2016, 10:48:04
Zwei Antworten noch dazu. Ich weis nicht das mit Geheimniskrämerei zu tun hat.

Und das andere, wenn ihr meinen Standpunkt einfach nicht akzeptieren wollt oder könnt, dann ist es aus meines Sich witzlos über das Thema weiter zu diskudieren
Ich weiß schon, was das mit Geheimniskrämerei zu tun hat. Weil mit Veröffentlichung der Wagennummern Sachen in die Öffentlichkeit kommen könnten, die besser unter der Decke blieben. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht von der obersten Etage ausgeht, sondern von der 2. oder 3. Führungsebene, die die diversen Unzulänglichkeiten prodizieren und Angst haben, dass das ganz nach oben dringt.

Was soll da an die öffentlichkeit dringen, die nicht eh schon Aufgrund der barrierefreiheit ans Tageslicht kommen?
Ich verstehe nicht warum man die Daten nicht raus gibt noch verstehe ich wozu man die Daten braucht. Aber gut, jeder hat seine Gründe.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: W_E_St am 25. November 2016, 11:22:28
Irgendwie erinnert mich das Ganze schwer an den Polizeichef aus den legendären schwedischen Krimis der 60er und 70er von Sjöwall/Wahlöö. Der schreit jedes Mal wenn irgendwas auch nur ansatzweise schiefgeht: "Es darf nichts an die Öffentlichkeit dringen!"  >:D
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: HLS am 25. November 2016, 16:15:00
Kann man die ganze Open Data Diskussion in einen eigen Thread oder eventuell mit diesem(http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=1405.msg20897#msg20897) Thread zusammenfügen?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Kanitzgasse am 13. September 2019, 20:56:49
Ist es geplant, die Linie 46 in Bälde auf Langulfe umzustellen? Eine Straßenbaumaßnahme lässt darauf schließen:

16. Bezirk: Thaliastraße/Schuhmeierplatz – Verlängerung der Haltestellenkaps der Linie 46

Wien (OTS) - Um künftig die Linie 46 mit längeren Straßenbahngarnituren befahren zu können, beginnt die Stadt Wien – Straßenverwaltung und Straßenbau am Dienstag, dem 17. September 2019, mit Umbauarbeiten der bestehenden befahrbaren Haltestellenkaps in der Thaliastraße bei den Stationen „Schuhmeierplatz“ im 16. Bezirk. [...]

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190913_OTS0107/16-bezirk-thaliastrasseschuhmeierplatz-verlaengerung-der-haltestellenkaps-der-linie-46
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 13. September 2019, 21:07:08
Na endlich (wenn die Umstellung wahr ist..).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 13. September 2019, 21:12:08
Stellt sich nur die Frage, welche Linie wird im Gegenzug auf Kurzulf umgestellt. Denn von irgendwo müssen ja die Lang]Züge herkommen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Nussdorf am 13. September 2019, 21:26:55
Vielleicht geht es ja um E2/c5?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: E1-4774 am 13. September 2019, 21:42:36
Vielleicht geht es ja um E2/c5?
Die waren ja bisher auch kein Problem!

@klingelfee: zb die Linie 18
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schlingerhof am 13. September 2019, 22:04:39
18er mit A/A1?
Da bräuchtest du in der HVZ wohl ein 3 Min - Intervall.
Viele Fahrgäste (Touristen) sind auch mit großen Koffern zum Hauptbahnhof unterwegs (etwa aus den Hotels im Bereich Westbf/Gürtel).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 15A am 13. September 2019, 22:21:16
18er mit A/A1?
Da bräuchtest du in der HVZ wohl ein 3 Min - Intervall.
Viele Fahrgäste (Touristen) sind auch mit großen Koffern zum Hauptbahnhof unterwegs (etwa aus den Hotels im Bereich Westbf/Gürtel).

Ich denk eher der 40er wird umgestellt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Z-TW am 13. September 2019, 22:43:07
Ich denk eher der 40er wird umgestellt.

Zeitig in der Früh, am späteren Abend und an Wochenenden durchaus sinnvoll - aber sonst?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: abc am 14. September 2019, 07:50:14
Stellt sich nur die Frage, welche Linie wird im Gegenzug auf Kurzulf umgestellt. Denn von irgendwo müssen ja die Lang]Züge herkommen.

Vielleicht vom 6er, wenn dort zunehmend Flexity unterwegs sind? Es sagt ja niemand, dass der 46er kurzfristig vollständig auf Langzüge umgestellt wird.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 14. September 2019, 08:12:31
Stellt sich nur die Frage, welche Linie wird im Gegenzug auf Kurzulf umgestellt. Denn von irgendwo müssen ja die Lang]Züge herkommen.

Vielleicht vom 6er, wenn dort zunehmend Flexity unterwegs sind? Es sagt ja niemand, dass der 46er kurzfristig vollständig auf Langzüge umgestellt wird.
Das glaube ich weniger, da ja die Flexity die E1/c4 ersetzen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schlingerhof am 14. September 2019, 09:24:49
Einen planmäßigen Mischbetrieb Lang-/Kurzzüge gibt es auf keiner Linie mehr, was auch so sinnvoll ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 14. September 2019, 09:34:15
Stellt sich nur die Frage, welche Linie wird im Gegenzug auf Kurzulf umgestellt. Denn von irgendwo müssen ja die Lang]Züge herkommen.

Vielleicht vom 6er, wenn dort zunehmend Flexity unterwegs sind? Es sagt ja niemand, dass der 46er kurzfristig vollständig auf Langzüge umgestellt wird.
Das glaube ich weniger, da ja die Flexity die E1/c4 ersetzen.

Vielleicht bereitet man den 46er nur für die Zeit vor, wenn alle E1/c4 ersetzt sind?

Wobei das Problem bleibt - wohin mit den kurzen Ulf? Vor den E2/c5 ausmustern...?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 25/26 am 14. September 2019, 09:50:33
Stellt sich nur die Frage, welche Linie wird im Gegenzug auf Kurzulf umgestellt. Denn von irgendwo müssen ja die Lang]Züge herkommen.

Vielleicht vom 6er, wenn dort zunehmend Flexity unterwegs sind? Es sagt ja niemand, dass der 46er kurzfristig vollständig auf Langzüge umgestellt wird.
Das glaube ich weniger, da ja die Flexity die E1/c4 ersetzen.

Vielleicht bereitet man den 46er nur für die Zeit vor, wenn alle E1/c4 ersetzt sind?

Wobei das Problem bleibt - wohin mit den kurzen Ulf? Vor den E2/c5 ausmustern...?
Könnte man eigentlich, die „neueren“ A1, zu langen B1 umbauen?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 14. September 2019, 09:56:39
Stellt sich nur die Frage, welche Linie wird im Gegenzug auf Kurzulf umgestellt. Denn von irgendwo müssen ja die Lang]Züge herkommen.

Vielleicht vom 6er, wenn dort zunehmend Flexity unterwegs sind? Es sagt ja niemand, dass der 46er kurzfristig vollständig auf Langzüge umgestellt wird.
Das glaube ich weniger, da ja die Flexity die E1/c4 ersetzen.

Vielleicht bereitet man den 46er nur für die Zeit vor, wenn alle E1/c4 ersetzt sind?

Wobei das Problem bleibt - wohin mit den kurzen Ulf? Vor den E2/c5 ausmustern...?
Könnte man eigentlich, die „neueren“ A1, zu langen B1 umbauen?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Vergleich zu einem Nachkauf von D und einer frühen Ausmusterung der A (nicht A1) wirtschaftlich wäre.

Es ist eh die Frage, wie lange die erste Ulf-Generation wirtschaftlich betrieben werden kann, ich kann mir kaum vorstellen, dass die Instandhaltung günstig ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 14. September 2019, 10:04:58

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Vergleich zu einem Nachkauf von D und einer frühen Ausmusterung der A (nicht A1) wirtschaftlich wäre.

Es ist eh die Frage, wie lange die erste Ulf-Generation wirtschaftlich betrieben werden kann, ich kann mir kaum vorstellen, dass die Instandhaltung günstig ist.

Die Umrüstung der A1 auf B1 wurde aus Kostengründen abgeblasen.

Und zur Betreibung der kurzen ULF. Die werden auf alle Fälle so lange betrieben, bis alle E1 und viele der E2 bereits das zeitliche gesegnet haben.

Die kurzen ULF werden erst höchstwahrscheinlich erst bei der nächsten Generation von Straßenbahnen nach der Flexityauslieferung ausgeschieden werden.

Mag auch sein, dass der letzte E2 sicherlich den einen oder anderen ULF überleben wird, aber ich glaube nicht, da die geplante Skartierung von ULF vor der kompletten Skartierung vom E2/c5 beginnt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schlingerhof am 14. September 2019, 10:07:01
Niemand wird mehr in die A/A1 ein "Verlängerungsmodul" zu einem B1 investieren wollen.
Auch werden A/A1 als barrierefreie Bims bestimmt nicht vor den Hochflurern E2 + c5 ausgemustert, max. in der Übergangszeit, wenn die ersten A keine HU mehr bekommen und E2 noch nicht fristfällig sind.
Es werden also alle Beteiligten noch etliche Jahre mit Kurzzügen leben müssen.
Ein passender Einsatz wäre ja eine Straßenbahnlinie 13, aber bis die (wenn überhaupt) kommt, gibt es die kurzen Ulfe wohl auch nicht mehr.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 71er am 14. September 2019, 10:30:33
Gegen Ende der Einsatzdauer wird es vermutlich eh immer schwerer bzw. weniger rentabel Ersatzteile für den ULF zu besorgen. Da macht es dann durchaus Sinn ein paar Kurzzüge als Ersatzteilspender vorzeitig auszumustern.

Prinzipiell kann man sicher den meisten Linien auch 1-2 A/A1 "reinwürgen". Einerseits kann man bei durchdachten Umlaufplänen sicher in der Früh HVZ einen Kurzzug statt einem Langzug rausschicken, am Sonntag wird es wohl auch kein Drama bei einem Mischbetrieb geben und Reservezüge benötigt man ja auch.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schlingerhof am 14. September 2019, 10:43:53
 Sonntag ist wurscht, auch wenn außerplanmäßig mal werktags ein kurzer ULF kommt, ist es natürlich besser, als ein Kursausfall.
Planmäßiger Mischbetrieb funktioniert meiner Ansicht nach nicht, denn du wirst immer ein einheitliches Intervall für eine gesamte Linie definieren müssen und in der Praxis wird immer der Lange hinter dem Kurzen auf selbigen auflaufen, weil der Kurze in den Haltestellen mit weniger Türen immer Haltezeitüberschreitungen produzieren wird.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Hauptbahnhof am 14. September 2019, 10:58:00
Ich denke, die Linie 5 könnte zumindest ab der Eröffnung der verlängerten Linie O mit kurzen ULF betrieben werden. Eventuell wären dann aber 1 bis 2 zusätzliche Kurse zur HVZ notwendig.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 71er am 14. September 2019, 12:03:23
Planmäßiger Mischbetrieb funktioniert meiner Ansicht nach nicht, denn du wirst immer ein einheitliches Intervall für eine gesamte Linie definieren müssen und in der Praxis wird immer der Lange hinter dem Kurzen auf selbigen auflaufen, weil der Kurze in den Haltestellen mit weniger Türen immer Haltezeitüberschreitungen produzieren wird.
Auf mehreren Streckenabschnitten die von mehreren Linien bedient werden fahren jetzt auch Kurz- und Langzüge gemischt, ohne das es zu einem Weltuntergang kommt. Man müsste halt wirklich den am schlechtesten ausgelasteten Kurs in der HVZ herauspicken. Theoretisch könnte man auch noch massiv Sitzplätze ausbauen um den Fahrgastwechsel zu beschleunigen, dann wären die Fahrzeuge aber wirklich nur mehr als Verstärker und Reserve zu gebrauchen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 14. September 2019, 12:08:35
Planmäßiger Mischbetrieb funktioniert meiner Ansicht nach nicht, denn du wirst immer ein einheitliches Intervall für eine gesamte Linie definieren müssen und in der Praxis wird immer der Lange hinter dem Kurzen auf selbigen auflaufen, weil der Kurze in den Haltestellen mit weniger Türen immer Haltezeitüberschreitungen produzieren wird.
Auf mehreren Streckenabschnitten die von mehreren Linien bedient werden fahren jetzt auch Kurz- und Langzüge gemischt, ohne das es zu einem Weltuntergang kommt. Man müsste halt wirklich den am schlechtesten ausgelasteten Kurs in der HVZ herauspicken. Theoretisch könnte man auch noch massiv Sitzplätze ausbauen um den Fahrgastwechsel zu beschleunigen, dann wären die Fahrzeuge aber wirklich nur mehr als Verstärker und Reserve zu gebrauchen.

Nur darfst du da nicht vergessen, dass die Fahrgäste dann auch gezielt in den Lang oder Kurzzug einsteigen, während wenn du eine Linie gemischt betreibst, dann steigen immer alle wartende Fahrgäste in den einen gerade in der Haltestelle befindlichen Zug ein. Und da kann es dann ohne weiters sein, dass der Kurzzug leicht überfüllt ist und erdann dadurch länger Aufenthalte hat und somit eine leichte Verspätung aufreißt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Alex am 14. September 2019, 12:33:00
Man könnte auch ein bisschen mehr Geld in Personal investieren und auf der einen oder anderen Linie das Intervall verdichten und dafür mit Kurz-ULFen fahren, gleiche Kapazität bei kürzeren Wartezeiten.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 14. September 2019, 13:05:42
Man könnte auch ein bisschen mehr Geld in Personal investieren und auf der einen oder anderen Linie das Intervall verdichten und dafür mit Kurz-ULFen fahren, gleiche Kapazität bei kürzeren Wartezeiten.

Gute Idee, lasst uns die Betriebskosten weiter erhöhen - vom Mangel an Personal ganz abgesehen (der mit der aktuellen Demographie nur noch schlimmer werden wird, außer man schafft es, großflächig Asylberechtige entsprechend zu schulen, was schon bei den Deutschkenntnissen lange dauern wird) - und fahren wir in so dichtem Intervall, dass sich die Züge nur mehr gegenseitig im Weg stehen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schlingerhof am 14. September 2019, 14:18:52
Jo, machen wir das bitte am 18er, vielleicht schaffen wir es dann einmal, dass die USTRAB  zwischen Matz und Eichenstraße mit Tramwagen komplett vollgestopft ist, sodass vom Margaretengürtel/Flurschützstraße kein Zug mehr einfahren kann.
Sorry, für meinen Sarkasmus, aber der Knoten Matz ist heute oft schon mit den einströmenden Zügen mehr als überfordert.
Die langen WLB-Züge tun ihr übriges, indem sie die Funktion der Doppelhaltestelle aufheben.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Monorail am 14. September 2019, 15:35:44
Die langen WLB-Züge tun ihr übriges, indem sie die Funktion der Doppelhaltestelle aufheben.
Doppelhaltestellen werden als solche eh kaum genützt, der nachfolgende Zug rollt so langsam in die Haltestelle ein, bis der Vorderzug fertig ist, danach kann die vordere Haltestelle eingehalten werden.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 360 am 14. September 2019, 15:47:29
Das Einzige was mehr oder weniger problemlos und ohne wirklichen Aufwand ginge wäre die Umstellung der Linie 40 auf A und A1 und die Linie 46 dafür mit B, B1 und E2+c5
Denn im Abschnitt Schottentor U<->Gersthof S fährt eh auch die Linie 41 und die Fahrgastzahlen im Abschnitt Gersthof S<->Herbeckstraße rechtfertigen absolut keine Langzüge!
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 58 am 14. September 2019, 15:58:12
Das Einzige was mehr oder weniger problemlos und ohne wirklichen Aufwand ginge wäre die Umstellung der Linie 40 auf A und A1 und die Linie 46 dafür mit B, B1 und E2+c5
Denn im Abschnitt Schottentor U<->Gersthof S fährt eh auch die Linie 41 und die Fahrgastzahlen im Abschnitt Gersthof S<->Herbeckstraße rechtfertigen absolut keine Langzüge!

Sehr wohl aber die Fahrgastzahlen bis Gersthof. Sich da nur auf die Linie 41 "auszureden" wäre schon etwas schwach.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 5er am 14. September 2019, 16:47:34
Nur darfst du da nicht vergessen, dass die Fahrgäste dann auch gezielt in den Lang oder Kurzzug einsteigen, während wenn du eine Linie gemischt betreibst, dann steigen immer alle wartende Fahrgäste in den einen gerade in der Haltestelle befindlichen Zug ein.
Das ist beim 5er und 33er nicht so, die teilen sich einen recht langen gemeinsamen Streckenabschnitt und für viele ist es daher völlig egal ob sie in den 5er oder den 33er steigen. Und trotzdem kommt es nicht zu großartigen Verzögereungen durch den Mischbetrieb von Kurz- und Langzügen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: t12700 am 14. September 2019, 20:19:18
Das Einzige was mehr oder weniger problemlos und ohne wirklichen Aufwand ginge wäre die Umstellung der Linie 40 auf A und A1 und die Linie 46 dafür mit B, B1 und E2+c5
Denn im Abschnitt Schottentor U<->Gersthof S fährt eh auch die Linie 41 und die Fahrgastzahlen im Abschnitt Gersthof S<->Herbeckstraße rechtfertigen absolut keine Langzüge!

Sehr wohl aber die Fahrgastzahlen bis Gersthof. Sich da nur auf die Linie 41 "auszureden" wäre schon etwas schwach.
Dennoch, wenn die LangULFe am 40er gerechtfertigt sind, dann müssten der 46er auf jeden Fall, und auch der 9er und O-Wagen schon längst auf B/B1 umgestellt sein. Grundsätzlich wäre es eben genau wegen dem zusätzlich verkehrendem 41er kein Problem, am 40er wieder A/A1 fahren zu lassen!

LG t12700
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Werner1981 am 15. September 2019, 12:13:13
Man könnte auch ein bisschen mehr Geld in Personal investieren und auf der einen oder anderen Linie das Intervall verdichten und dafür mit Kurz-ULFen fahren, gleiche Kapazität bei kürzeren Wartezeiten.

Früher oder später wird ohnehin nichts anderes übrig bleiben. Es gibt ja wohl keine Linie wo die Fahrgastzahlen abnehmen, damit man problemlos von Lang- auf Kurzzüge umstellen könnte...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: t12700 am 15. September 2019, 12:50:15
Man wird sowieso mal die Option auf die 37 weiteren Flexitys ziehen müssen, und dann womöglich auf einigen Linien auf Langzüge umstellen statt alle E2+c5 auszumustern. Einerseits, da eben die Fahrgastzahlen weiter steigen, andererseits, weil die A ja auch in die Jahre kommen und manche früher als die E2 wegkommen (werden müssen). Insgesamt werden die bestellten Flexitys (ob 119 oder 156) ziemlich sicher nicht reichen, da werden entweder weitere kommen müssen oder andere Niederflurfahrzeuge.

Auf lange Frist werden die A/A1 wohl nur am 10er, 33er, 37er, 42er und 44er ausreichen, dafür kann man dann bedarfsweise das Intervall verdichten. Womöglich ist der 30er bei dichterem Intervall noch eine Option, dann fährt er halt alle 3 Minuten, dafür mit A/A1.

LG t12700
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Schlingerhof am 15. September 2019, 13:19:35
Um den 62er mache ich mir auch keine Sorgen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: T1 am 15. September 2019, 15:50:22
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.

Dem 9er und dem 52er würde ich – genauso wie dem 62er noch eine Zeit lang Kurzzüge zumuten, auch wenn diese mit der nächsten Niederflurbestellung oder -generation zu Langzuglinien werden sollten.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 15. September 2019, 15:59:17
Ich tät halt einmal anfangen, die A1 auf Doppeltraktion umzustellen. Sooo viel kann das auch nicht kosten und wenn die noch 2 Hauptuntersuchungen überleben, dann macht sich das mehr als bezahlt. Der 43er wird solche Fahrzeuge gut brauchen können und streckenmäßig auch vertragen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: T1 am 15. September 2019, 16:07:35
Ich würde wetten, dass eine Neubeschaffung längerer Fahrzeuge gerechnet auf die Restlebensdauer kostengünstiger kommt.

Neue Steuerungssoftware und eine Neuzulassung sind gar nicht so billig, und dann hat man erst recht Fahrzeuge mit ungenutzten Metern (Führerstand). Wenn man sowieso Hochflurer zum Ersetzen hat, wiegt das Argument des Einsparens von Neufahrzeugen noch geringer.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: E1-c3 am 15. September 2019, 16:11:15
Ich tät halt einmal anfangen, die A1 auf Doppeltraktion umzustellen. Sooo viel kann das auch nicht kosten und wenn die noch 2 Hauptuntersuchungen überleben, dann macht sich das mehr als bezahlt. Der 43er wird solche Fahrzeuge gut brauchen können und streckenmäßig auch vertragen.
Ist das technisch so einfach möglich, zwei ULF zusammenzukuppeln und dann im Einmannbetrieb zu führen? Man müsste dann ja zwischen den beiden ein Kabel für den Datenaustausch spannen und da hat der ULF ja mWn nicht die erforderlichen Stecker an Front und Heck.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: t12700 am 15. September 2019, 16:15:28
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.
Ist der 44er also doch wieder entsprechend ausgelastet? Nach der Umstellung hats ja den Anschein gemacht, als dass die Kurzzüge wieder eher ausreichen als davor!

Der 9er wäre meiner Einschätzung nach aber eher (nach dem 46er) eine der Linien, die früher Langzüge vertragen würde. Beim 62er haben die Schüler einen starken Einfluss auf die Fahrgastzahlen, das ließe sich womöglich durch ein stärkeres Morgenintervall auch lösen.

LG t12700
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: E1-c3 am 15. September 2019, 16:26:47
Der 9er wäre meiner Einschätzung nach aber eher (nach dem 46er) eine der Linien, die früher Langzüge vertragen würde.
Beim 9er ist halt die Station Wallrißstraße ein Problem, da die keine zwei Langzüge hintereinander verträgt. Da müsste man sich halt was einfallen lassen. Man könnte die Stehzeit beispielsweise stattdessen in der Anfangshaltestelle vor der S-Bahnstation einhalten.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Hauptbahnhof am 15. September 2019, 16:28:27
Am 9er wären mehrere Stellen derzeit nicht langzugtauglich, zB die Hst. Elterleinplatz oder die Hst. Rosensteingasse FR Westbahnhof.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: T1 am 15. September 2019, 16:33:48
Geh bitte, fangts nicht wieder an, anhand einzelner Problemstellen im Netz Langzüge als unmöglich zu sehen ::) Das ist, wenn man will, alles lösbar, siehe auch die Gelenkbusse am 13A.

Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.
Ist der 44er also doch wieder entsprechend ausgelastet? Nach der Umstellung hats ja den Anschein gemacht, als dass die Kurzzüge wieder eher ausreichen als davor!
Bin leider seit der Umstellung nicht mehr ganz so oft dort unterwegs, habe aber dennoch das Gefühl, dass die Entlastung nicht auf ewig halten wird.

Den 9er sehe ich aber auch langfristig als einen der Kandidaten.

Ich tät halt einmal anfangen, die A1 auf Doppeltraktion umzustellen. Sooo viel kann das auch nicht kosten und wenn die noch 2 Hauptuntersuchungen überleben, dann macht sich das mehr als bezahlt. Der 43er wird solche Fahrzeuge gut brauchen können und streckenmäßig auch vertragen.
Ist das technisch so einfach möglich, zwei ULF zusammenzukuppeln und dann im Einmannbetrieb zu führen? Man müsste dann ja zwischen den beiden ein Kabel für den Datenaustausch spannen und da hat der ULF ja mWn nicht die erforderlichen Stecker an Front und Heck.
Technisch möglich sicherlich, aber nicht ohne Umbauten. Und von einer Zulassung im Fahrgastbetrieb reden wir noch gar nicht...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Straßenbahn Graz am 15. September 2019, 17:17:11
Ist das technisch so einfach möglich, zwei ULF zusammenzukuppeln und dann im Einmannbetrieb zu führen? Man müsste dann ja zwischen den beiden ein Kabel für den Datenaustausch spannen und da hat der ULF ja mWn nicht die erforderlichen Stecker an Front und Heck.

Natürlich müsste man die Fahrzeuge dafür adaptieren. Aber warum sollte man dafür Kabel spannen müssen?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Klingelfee am 15. September 2019, 17:31:28
Ist das technisch so einfach möglich, zwei ULF zusammenzukuppeln und dann im Einmannbetrieb zu führen? Man müsste dann ja zwischen den beiden ein Kabel für den Datenaustausch spannen und da hat der ULF ja mWn nicht die erforderlichen Stecker an Front und Heck.

Natürlich müsste man die Fahrzeuge dafür adaptieren. Aber warum sollte man dafür Kabel spannen müssen?

Wegen der Datenübertragung in den 2. Wagen. W-Lan oder Bluetooth halte ich für nicht wirklich sinnvoll, denn ich weiß nicht, wie  das ist, wenn es zu kurzen Datenunterbrecher kommt, bzw ist es aufwendiger, die Fahrzeuge bei Fahrzeugtausch zu verbinden.

Und eine Kabelverbindung ist auf alle Fälle auch wesentlich billiger, als wenn man das ganze über die Kupplung löst.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: mike1163 am 15. September 2019, 17:53:57
Man darf meiner Meinung nach nicht den Fehler machen und die Linien 40 und 41 getrennt betrachten, denn die Hauptlast transportieren sie gemeinsam. 2010 waren das 15 Mio. Jeder der auf den 40er dauerhaft A fahren lassen will, der soll sich bitte mal um 17 Uhr zum Schottentor oder zur Volksoper stellen. Die A waren selbst im Sommer schon gerammelt voll. Da müsste man eigentlich eher den 38er auf A umstellen, denn da gibts zur HVZ weniger stehende Personen als beim 40er...

Mich würd außerdem interessieren welchen Bezug die Herrschaften hier haben die die Linie 40 umstellen wollen. Benützt die von euch jemand regelmäßig Werktags oder stellts ihr Ferndiagnosen?

Ich würd eher vorschlagen (wenn denn eine Umstellung so dringend ist), dass auf mehreren Linien in Wien EIN Kurs jeweils mit A geführt wird. Das fällt dann nämlich wirklich kaum ins Gewicht, aber gleich eine ganze Linie downgraden ist mir ein bissl zu viel unüberlegte Brechstange.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Simmeringer am 15. September 2019, 18:56:11
Ich tät halt einmal anfangen, die A1 auf Doppeltraktion umzustellen. Sooo viel kann das auch nicht kosten und wenn die noch 2 Hauptuntersuchungen überleben, dann macht sich das mehr als bezahlt. Der 43er wird solche Fahrzeuge gut brauchen können und streckenmäßig auch vertragen.
Ist das technisch so einfach möglich, zwei ULF zusammenzukuppeln und dann im Einmannbetrieb zu führen? Man müsste dann ja zwischen den beiden ein Kabel für den Datenaustausch spannen und da hat der ULF ja mWn nicht die erforderlichen Stecker an Front und Heck.

Soweit ich weiß, kann der ULF in Traktion gar nicht fahren, weil bei der Konstruktion dies gar nicht berücksichtigt wurde, weil es nicht geplant war in Wien in Traktion zu fahren. Es fehlt der mögliche Platz für eine Kupplung. Da wäre die Frage nach einem Kabel zur Datenübertragung das kleinste Problem  ;)

Ich schätze die Kosten einer Verlängerung um 2 Mittelmodule geringer ein, als eine aufwendige Änderung des Bug- und Heckmoduls um eine Kupplung unterzubringen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 38ger am 15. September 2019, 22:38:30
Ist der 9er eigentlich gleichmäßig stark frequentiert, oder gibt es da besonders starke und/oder merkbar schwächere Abschnitte?
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: t12700 am 16. September 2019, 00:33:45
Mich würd außerdem interessieren welchen Bezug die Herrschaften hier haben die die Linie 40 umstellen wollen. Benützt die von euch jemand regelmäßig Werktags oder stellts ihr Ferndiagnosen?

Wie gesagt, wenn man am 40er Langzüge einsetzt, sollten diese am 46er schon längst eingesetzt werden. Beim 40er könnts auch helfen wenn der 41er dichter fährt und dafür am 40er kurze ULFe fahren.

LG t12700
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Monorail am 16. September 2019, 05:27:17
Was, wenn die A/A1 wiengerecht mit 8m-ULF-Beiwägen "verlängert" werden? Wäre das eine Option?  >:D
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 58 am 16. September 2019, 08:06:29
Wie gesagt, wenn man am 40er Langzüge einsetzt, sollten diese am 46er schon längst eingesetzt werden. Beim 40er könnts auch helfen wenn der 41er dichter fährt und dafür am 40er kurze ULFe fahren.

Halte ich für - gelinde gesagt - äußerst suboptimal. 40 und 41 müssen dasselbe Intervall (und damit einhergehend auch diesselben Gefäßgrößen) haben, damit es bis Gersthof ein regelmäßiges Angebot geben kann. Und zwischen Schottentor und Gersthof sind beide Linien gleich wichtig, auch wenn das hier einige nicht wahrhaben wollen.

Immer nur mit Kapazität pro Stunde zu rechnen funktioniert halt nicht.

Am 46er als isolierte Linie kann man viel eher das Intervall verändern.

Ist der 9er eigentlich gleichmäßig stark frequentiert, oder gibt es da besonders starke und/oder merkbar schwächere Abschnitte?

Ich würde sagen, Schweglerstraße - JNBP ist üblicherweise der stärkste Abschnitt. Wobei es so wirklich schwache Abschnitte kaum gibt.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tramwaybastler am 16. September 2019, 14:41:33
Was, wenn die A/A1 wiengerecht mit 8m-ULF-Beiwägen "verlängert" werden? Wäre das eine Option?  >:D

Ein Beiwagen für den A/A1 war schon meine Idee  >:(
(https://www.tramwaybastler.at/Modelle/strassenbahn/Triebwagen%20-%203%20-%20A-B%20Ulf/Ulf+Beiwagen.jpg)
Hatte nur noch keine Zeit dafür.

LG Tramwaybastler
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: diogenes am 16. September 2019, 17:01:20
Nette Idee. Und wenn man so einen Beiwagen als Triebwagen ausrüstet, hat man noch mehr Kombimöglichkeiten ;)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 16. September 2019, 17:07:43
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.

Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 16. September 2019, 17:09:31
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.

Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.

:) Das hat Zukunft.

Edit: ich widerrufe das.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: T1 am 16. September 2019, 17:12:23
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.

Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.
Ansichtssache. Ich finde die neuen Linienführungen sehr brauchbar und attraktiv.

Aber abgesehen davon: Bringt ja nix. Der 46er wird durch diese Umstellung wohl ein paar mehr Fahrgäste gewonnen haben, darum werden wohl jetzt Vorarbeiten für einen Langzugeinsatz getroffen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 16. September 2019, 17:16:55
Ich nicht, die neue Linienführung ist wesentlich unpraktischer und geht auch ganz offensichtlich am Bedarf vieler Fahrgäste vorbei. Und die prinzipielle Idee, eine stärkere Linie zugunsten einer schwächeren zu beschleunigen auch blödsinnig.

Dass jetzt im 2er Sitzplätze frei sind, während man sich im 46 noch enger stapelt spricht eine sehr deutliche Sprache. In Theorie und Praxis ein echter Fehlschlag, der Tausch.

Niemand hat danach gefragt, die etablierten Linienführungen aufzubrechen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 16. September 2019, 17:19:26
Aber abgesehen davon: Bringt ja nix. Der 46er wird durch diese Umstellung wohl ein paar mehr Fahrgäste gewonnen haben, darum werden wohl jetzt Vorarbeiten für einen Langzugeinsatz getroffen.

Aber wo sollen die Langzüge herkommen? Für jeden gelieferten Flexity geht ein E1+c4 den Weg alles Irdischen, die Zahl der Langzüge kann maximal dann erhöht werden, wenn alle Geamaten ausgeschieden sind und für die Flexitys ab ca. 321 keine E2+c5 ausgemustert werden. Das wird noch locker knappe zwei Jahre dauern.

Die Umstellung einer Langzuglinie auf Kurzzüge ist nur mit Intervallverdichtung zu bewerkstelligen, allerdings fehlt schon für den aktuellen Auslauf das Personal an allen Ecken und Enden und eine Besserung der Situation ist nicht absehbar.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 16. September 2019, 17:20:35
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.

Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.
Ansichtssache. Ich finde die neuen Linienführungen sehr brauchbar und attraktiv.

Ich dachte bei meinem zustimmenden Smiley, dass Tunafish den ins Nirvana verkürzten 6er meint...

Nur uns klarzustellen, den Linientausch 2/44 finde ich wunderbar, aber natürlich hätte man gleichzeitig schon den 46er auf Langzüge umstellen müssen (ich weiß eh, es gab und gibt keine, die verfügbar sind).
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 16. September 2019, 17:22:52
Das ist schön, aber wenn eine solche Veränderung in einer wachsenden Stadt mit schwächeren Fahrgastzahlentwicklungen für beide Linien in den betroffenen Abschnitten einhergeht sollte das zu denken geben

Ich kann 2/44 überhaupt nichts abgewinnen.

Und was die Netzstruktur betrifft sind regelmäßige Linienführungen auch wesentlich sinnvoller als Schlangenlinien.

6/11 sind ja ohnehin ein sehr spezielles Gustostück.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 16. September 2019, 17:27:20
Das ist schön, aber wenn eine solche Veränderung in einer wachsenden Stadt mit schwächeren Fahrgastzahlentwicklungen für beide Linien in den betroffenen Abschnitten einhergeht sollte das zu denken geben.

Es muss überhaupt nicht zu denken geben. Natürlich, die die vorher den 2er und 44er aus Ausweichlinien zu 43 und 46 genutzt haben, sind schnell weg; es dauert immer seine Zeit, bis neue Fahrtgelegenheiten genutzt werden, und weder 2 noch 44 gehen auch jetzt als besonders leer durch.

Jedenfalls kein Grund, jede altgewachsene Struktur in Stein zu meißeln und schon gar kein Grund, solche Entscheidung von deiner Privatmeinung abhängen zu machen. Hast du nicht neulich bei 6/11 geschrieben, die Stadt solle „drüberfahren“? Aber offenbar nur, wenn du es haben willst...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 16. September 2019, 17:35:51
Bei sinnvollen Änderungen gerne, bei unvernünftigen nicht. Fahrgäste sind ganz offensichtlich zu den überfüllten Linien 43 und 46 abgewandert, was eine sehr deutliche Sprache spricht.

Die Änderung ist auch schon lange nicht mehr frisch, die Fahrgäste haben entschieden und stopfen sich lieber in einen vollen Kurz-Ulf am 46 weil die neue Linienführung 2/44 ihr Bedürfnis nicht erfüllt.

Meines übrigens auch nicht ;)
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 16. September 2019, 17:40:54
Bei sinnvollen Änderungen gerne, bei unvernünftigen nicht. Fahrgäste sind ganz offensichtlich zu den überfüllten Linien 43 und 46 abgewandert, was eine sehr deutliche Sprache spricht.

Die Änderung ist auch schon lange nicht mehr frisch, die Fahrgäste haben entschieden und stopfen sich lieber in einen vollen Kurz-Ulf am 46 weil die neue Linienführung 2/44 ihr Bedürfnis nicht erfüllt.

Meines übrigens auch nicht ;)

Habe auch wahnsinnig viel Mitleid mit dir! Ich kenne genug Leute in der Gegend, die von der Änderung profitiert haben.

Aber ob sinnvoll oder sinnlos, bestimmst du wohl ganz alleine. Ab jetzt aber ohne mich, bei jeder Diskussion.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 16. September 2019, 17:43:15
Dass der Füllgrad der Straßenbahnen eine deutliche Sprache spricht ist mein Argument. Dass du persönlich davon profitierst ist sehr schön, löst das prinzipielle Problem aber nicht.

Du alleine und deine Bedürnisse entscheiden nicht darüber, ob eine Änderung sinnvoll war. Deswegen bist du nicht persönlich angegriffen.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Linie 58 am 16. September 2019, 17:53:34
Also ich hätte am 43er in den letzten zwei Jahren keine relevante Veränderung des Füllungsgrades bemerkt.

Solche subjektiven Einschätzungen sind aber ohnehin nicht besonders aussagekräftig.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 16. September 2019, 18:10:55
Also ich hätte am 43er in den letzten zwei Jahren keine relevante Veränderung des Füllungsgrades bemerkt

Das Problem besteht wohl eher am 46er. Was der Tunfisch aber nicht dazu schreibt - der 46er ist seit jeher überlastet, ganz lange vor der Umstellung, die Leute sind halt auf den langsameren 2er bzw. früher J ausgewichen, und ein Teil davon jetzt halt wieder zurück.

Die Antwort kann aber nicht sein, sinnlos parallele Linien zu führen, sondern den 46er zu verstärken, was gerade dort auch gut machbar ist.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 16. September 2019, 18:20:35
Dass der Füllgrad der Straßenbahnen eine deutliche Sprache spricht ist mein Argument. Dass du persönlich davon profitierst ist sehr schön, löst das prinzipielle Problem aber nicht.

Du alleine und deine Bedürnisse entscheiden nicht darüber, ob eine Änderung sinnvoll war. Deswegen bist du nicht persönlich angegriffen.

1. Ich persönlich profitiere nicht.
2. Ohne aussagekräftige FG-Zählungen sind deine Aussagen wertlos.
3. Du thematisierst das dermaßen oft und emotional („niemand hat darum gebeten“ etc), dass es schlicht nicht sehr glaubwürdig ist, dass es dabei nicht um dich geht.

EOD
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Alex am 16. September 2019, 18:47:39

Man könnte auch ein bisschen mehr Geld in Personal investieren und auf der einen oder anderen Linie das Intervall verdichten und dafür mit Kurz-ULFen fahren, gleiche Kapazität bei kürzeren Wartezeiten.
Gute Idee, lasst uns die Betriebskosten weiter erhöhen - vom Mangel an Personal ganz abgesehen (der mit der aktuellen Demographie nur noch schlimmer werden wird, außer man schafft es, großflächig Asylberechtige entsprechend zu schulen, was schon bei den Deutschkenntnissen lange dauern wird) - und fahren wir in so dichtem Intervall, dass sich die Züge nur mehr gegenseitig im Weg stehen.
Wenn die Nachfrage dermaßen steigt, dass man das Angebot erhöhen muss, und das muss man offenbar, wenn Linien von Kurz-ULFen auf Lang-ULFe umgestellt werden sollen, dann müssen aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch die Einnahmen entsprechend steigen, weil mehr Fahrgäste transportiert werden.
Damit muss automatisch aber ein Überschuss erzielt werden, der in höhere Betriebskosten investiert werden kann. Wenn das Produkt richtig aufgebaut ist, dann sollten trotzdem die Mehreinnahmen die erhöhten Betriebskosten übersteigen.
Wie jetzt diese Einnahmen erwirtschaftet werden, entweder direkt durch Tickets, durch Förderungen oder aber Sponsoring (speziell mit den Monitoren in den Fahrzeugen müsste das immer mehr werden) ist dafür aus meiner Sicht nebensächlich, da mehr Fahrgäste automatisch mehr Einnahmen bedeuten müssen.


Die Umstellung einer Langzuglinie auf Kurzzüge ist nur mit Intervallverdichtung zu bewerkstelligen, allerdings fehlt schon für den aktuellen Auslauf das Personal an allen Ecken und Enden und eine Besserung der Situation ist nicht absehbar.
Dafür, dass nicht genug Personal vorhanden ist, kann aber außer den Wiener Linien niemand etwas.
Das liegt wohl an der Attraktivität des Jobs, dass man kein Personal findet. Und die Erhöhung dieser Attraktivität liegt einzig und allein bei den Wiener Linien selbst.


Wenn man sonst keine Einsatzmöglichkeiten für kurze ULFe findet, dann könnte man immer noch in Betracht ziehen, die eine oder andere Straßenbahnlinie zur Ablöse einer Buslinie neu zu bauen (z.B. 15er), mit einer neuen Kurz-ULF-Linie statt einer Gelenkbuslinie lässt sich die Attraktivität schon steigern.
Daraus sollte wieder ein Anstieg bei den Fahrgästen generiert werden können. Um die damit freigewordenen Gelenkbusse mache ich mir dabei wenig Sorgen, die sind aktuell anscheinend eh nur auf 8 Jahre geleased, daher ist man hier relativ flexibel.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 95B am 16. September 2019, 19:32:15
Wenn die Nachfrage dermaßen steigt, dass man das Angebot erhöhen muss, und das muss man offenbar, wenn Linien von Kurz-ULFen auf Lang-ULFe umgestellt werden sollen, dann müssen aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch die Einnahmen entsprechend steigen, weil mehr Fahrgäste transportiert werden.
Damit muss automatisch aber ein Überschuss erzielt werden, der in höhere Betriebskosten investiert werden kann. Wenn das Produkt richtig aufgebaut ist, dann sollten trotzdem die Mehreinnahmen die erhöhten Betriebskosten übersteigen.
Wie jetzt diese Einnahmen erwirtschaftet werden, entweder direkt durch Tickets, durch Förderungen oder aber Sponsoring (speziell mit den Monitoren in den Fahrzeugen müsste das immer mehr werden) ist dafür aus meiner Sicht nebensächlich, da mehr Fahrgäste automatisch mehr Einnahmen bedeuten müssen.

Dieser privatwirtschaftliche Ansatz kann für die Erbringung einer öffentlichen Dienstleistung so nicht gelten. Es ist vielmehr so, dass mehr Fahrgäste ein höheres Defizit bedeuten, weil kein Fahrgast kostendeckend transportiert wird! Und weil öffentlicher Verkehr nun einmal im öffentlichen Interesse liegt, wird er subventioniert, anstatt – überspitzt gesagt – das betriebswirtschaftliche Ideal des fahrgastlosen Betriebs und damit einhergehend die Selbstauflösung des (nur dann nicht mehr defizitären!) Verkehrsunternehmens anzustreben.

Dafür, dass nicht genug Personal vorhanden ist, kann aber außer den Wiener Linien niemand etwas.
Das liegt wohl an der Attraktivität des Jobs, dass man kein Personal findet. Und die Erhöhung dieser Attraktivität liegt einzig und allein bei den Wiener Linien selbst.

Gewerkschaft und Partei haben da auch noch ein bisserl was mitzureden.

Wenn man sonst keine Einsatzmöglichkeiten für kurze ULFe findet, dann könnte man immer noch in Betracht ziehen, die eine oder andere Straßenbahnlinie zur Ablöse einer Buslinie neu zu bauen (z.B. 15er), mit einer neuen Kurz-ULF-Linie statt einer Gelenkbuslinie lässt sich die Attraktivität schon steigern.

Das wäre natürlich ein naheliegender Ansatz zur Bekämpfung der akuten Überlastung. Wenn man sich die ganze Sache im weiteren Sinn und langfristig anschaut, muss man sich aber auch fragen, was in der Stadtplanung grundsätzlich schiefgelaufen ist und dazu geführt hat, dass eine immense Nachfrage nach öffentlichem Verkehr entstanden ist, die mit vorhandenen vernünftigen (!) Mitteln bald nicht mehr bewältigbar sein wird.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 16. September 2019, 21:26:40
Die Antwort kann aber nicht sein, sinnlos parallele Linien zu führen, sondern den 46er zu verstärken, was gerade dort auch gut machbar ist.

Allerdings sind Linien die parallel, mit anderen Linen im 90°-Winkel kreuzend, durch die Stadt führen eigentlich immer das Optimum. Sie erlauben den schnellsten Weg zum Ziel mit möglichst wenigen Umsteigevorgängen. Schlangenlinienführungen dagegen haben selten Vorteile, erst recht nicht wenn es nicht um die Anbindung eines hochrangigen Zieles geht. Die alte Linienführung hat ganz klar Sinn ergeben.

3. Du thematisierst das dermaßen oft und emotional („niemand hat darum gebeten“ etc), dass es schlicht nicht sehr glaubwürdig ist, dass es dabei nicht um dich geht.

Na und? Ich habe auch Argumente auf meiner Seite, während du nicht viel mehr vorbringen kannst als dass du die Änderung zur Schlangenlinie "wunderbar" findest. Und die Fahrgastzahlen scheinen ja auch auf meiner Seite, was in deiner restlichen Argumentation zum 46er nicht mal du bestreitest. Wäre die Änderung so attraktiv wären wohl kaum Fahrgäste zum 46er abgewandert und die beiden anderen Linien nicht stark ausgelastet.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: 38ger am 16. September 2019, 22:18:23
Der 2er nicht gut ausgelastet? Der müsste eigentlich ja sogar Fahrgäste gewonnen haben und war mWn vorher schon sehr voll. Und der 46er hat auch vor der Umstellung lange ULF gebraucht. Am 44er reichen jetzt die kurzen ULF halt eher, als früher.
Gerade beim 46er wären dichtere Intervalle aber wirklich leicht machbar. Abgesehen davon, dass man mit der Neuordnung von 2 und 44 mehr Ziele umsteigefrei erreichen kann als vorher, war der 46er vorher auch schon überlastet.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 17. September 2019, 08:08:37
Gerade beim 46er wären dichtere Intervalle aber wirklich leicht machbar. Abgesehen davon, dass man mit der Neuordnung von 2 und 44 mehr Ziele umsteigefrei erreichen kann als vorher, war der 46er vorher auch schon überlastet.

Danke dir! Genau mein Punkt, der 46er war immer schon überlastet (auch schon zB 2008, als ich ihn täglich benützt habe) und mit der JNP-Umstellung hat das nur peripher zu tun. Die hat es einfach nur noch ein bisschen verstärkt, was auch überhaupt nicht überraschend war, weil manche Leute, die vorher den 2er benutzt haben, umsteigen mussten. Dafür haben sich eben neue Fahrtmöglichkeiten aufgetan.

Das Ganze betrifft sowieso nur Fahrgäste, die zwischen Maroltingergasse und JNP einsteigen, wobei dort die U3 ohnehin sehr viele absaugt. Weiter stadteinwärts ist alle wie gehabt.

Bevor am 46er die Intervalle weiter verdichtet werden, gehören da aber Langzüge hin. Ein 4-Min-Intervall in der Früh-HVZ ist eh schon sehr dicht. Im Notfall muss man halt ein paar E1/c4 noch etwas fahren lassen, das ist ja auch schon wurscht, die tun wirklich niemandem weh.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: T1 am 17. September 2019, 08:20:38
Das ist schön, aber wenn eine solche Veränderung in einer wachsenden Stadt mit schwächeren Fahrgastzahlentwicklungen für beide Linien in den betroffenen Abschnitten einhergeht sollte das zu denken geben
Haben sie das? Ich denke nicht. Ich würde sogar meinen, das Gegenteil ist der Fall, zumindest am neuen 2er-Außenast, der kommt mir deutlich voller vor als früher. Für den 44er bei Ottakring kann ich es leider nicht wirklich beurteilen.

Der von mir angesprochene, "erholende" Effekt für den 44er ist einfach der, dass der besser frequentierte Außenast (44 alt) nun mit Langzügen betrieben wird, daher ist nun wieder ein wenig Luft.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Tunafish am 17. September 2019, 08:49:08
Meine subjektives Empfinden ist ein anderes, vielleicht habt ihr recht. Aber letztendlich ist es wohl egal - bauliche Maßnahmen für die Änderung wurden gesetzt, das wird man so schnell nicht wieder ändern.
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 17. September 2019, 08:54:22
Meine subjektives Empfinden ist ein anderes, vielleicht habt ihr recht. Aber letztendlich ist es wohl egal - bauliche Maßnahmen für die Änderung wurden gesetzt, das wird man so schnell nicht wieder ändern.

Der Punkt, wo ich dir wirklich recht gebe, ist dass man die Umstellung nicht ohne Langzüge am 46er hätte machen dürfen, weil eine gewisse Verlagerung war natürlich zu erwarten.

Ich hoffe sehr, dass das jetzt bald nachgeholt wird.

Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: denond am 17. September 2019, 13:52:21
Ich würde sogar meinen, das Gegenteil ist der Fall, zumindest am neuen 2er-Außenast, der kommt mir deutlich voller vor als früher. Für den 44er bei Ottakring kann ich es leider nicht wirklich beurteilen.

Beim 2er-Außenast ist halt noch immer die unterschiedliche Zugsfolge zu beobachten und natürlich dadurch die/der unterschiedliche Besetzungsgrad in den Garnituren.
Auch aus dem Grund, wenn sich in der Teichgasse die Züge stauen, eben durch den Personalwechsel und die anschließende Kurzführung eines Zuges. Da läuft der Betrieb nach wie vor höchst unterschiedlich. Da wäre noch einiges zu tun.
Da hat sich der 44er doch schon eher eingependelt und verkehrt regelmäßig. Die Besetzung ab der Brünnlbadgasse ist ebenfalls höchst unterschiedlich und Tageszeit entsprechend. Ab dem Berger-Platz in FR Ottakring eher schwach besetzt, in Fr Schottentor schon etwas mehr Fahrgäste. Der 46er nimmt da aber auch ettliche FG weg und würde Langzüge brauchen. Sieht man ganz deutlich beim Einsatz von E2+c5.

Generell wäre zu sagen, daß man zumindest die A1, also 52 bis 131 auf Langzug - eben durch Nachbestellung von Modulen - sehr zeitnahe umrüsten/ergänzen sollte. Laufen diese Züge doch noch 20 bis 25 Jahre...
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: Monorail am 22. September 2019, 04:34:47
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.
Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.
Ja genau, "mach mas so unattraktiv dass keiner damit fahren will"!  :fp:
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: haidi am 22. September 2019, 06:42:25
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.
Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.
Ja genau, "mach mas so unattraktiv dass keiner damit fahren will"!  :fp:
Wie kann es sein, dass jemand Ironie  nicht erkennt? :fp: :fp: :fp: :fp:
Titel: Re: Umstellung Kurzulf<>Langulf
Beitrag von: highspeedtrain am 22. September 2019, 08:48:48
Also dem 44er wird man mittelfristig Langzüge spendieren können, auch wenn die "Auskreuzung" zumindest ein wenig Puffer gebracht hat.
Alternativ könnte man auch einfach noch ein paar mehr etablierte Linien auf unattraktive Linienführung umstellen, dann ist der Bedarf an Lang-Ulfen vielleicht insgesamt geringer.
Ja genau, "mach mas so unattraktiv dass keiner damit fahren will"!  :fp:
Wie kann es sein, dass jemand Ironie  nicht erkennt? :fp: :fp: :fp: :fp:

Wenn du den Thread genau gelesen hättest, wüsstest du, dass das keine Ironie war, sondern Tunafish auf die Umstellung 2/44 angespielt hat.