Autor Thema: 22.09.2017 - Auffahrunfall Kärntner Ring (war: Störungen und Fbh. (Straßenbahn))  (Gelesen 14762 mal)

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Alex

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Womöglich wieder das berühmte Blackout?

E1-c3

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Womöglich wieder das berühmte Blackout?
... und anschließend die berühmte Entlassung ^-^

haidi

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Oder es stimmt die schon öfters aufgetauchte Vermutung, dass der ULF manchmal das Bremsen verweigert. Führt auch zur Entlassung, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

95B

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Man darf halt nicht ins Handydisplay vorausschauen. :-X

Bitte keine Verdächtigungen, wenn du es nicht beweisen kannst.

Was kann ich schon beweisen, wenn ich nicht dabei war? Mir ist jedoch bekannt, dass bei mindestens einer der letzten Eigenkollisionen definitiv ein Smartphone im Spiel war. Über nähere Details lasse ich mich aber nicht aus.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Klingelfee

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Instandnahme von B1 799 war am 21.04.2017 - man darf sich nicht wundern, das Myriaden an E2 + c5 und E1 + c4 Zügen eingesetzt werden, wenn fabrikneue ULF durch vermeidbare Unfälle beschädigt werden  >:(

nord22

Und wie willst du so einen Unfall vermeiden? Denn der fällt mMn nicht mehr unter ich habe den Abstand zum Vorderzug verschätzt

Wie kann es überhaupt zu so einem Unfall kommen ?

Geringer Zugsabstand?
Schlechter Schienenzustand? (Im Zusammenhang mit zu geringem Zugsabstand?)
Sandreduzieter ULF?

Es ist eigentlich sehr merkwürdig und fraglich, warum die letzten Eigenkollisionen eigentlich immer im Zusammenhang mit ULF Garnituren ausgelöst werden....?

Alos auf Grund der Beschädigung und der vermutlich relativ hohen Aufprallgeschwindigkeit schließe ich deine 3 Punkte eher aus.

Was kann dann der Grund sein? Unaufmerksamkeit? Sekundenschlaf?

Würde ich eher letzeres tippen. Bestätigen kann ich es aber nicht.
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Wagenbeweger

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Hier noch ein paar Bilder aus dem Leichenschauhaus..

fastpage

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Es gibt Fahrer, die reizen den Reibungswert zw Schiene und Rad Standardmäßig aus. Wenn dann Blätter auf den Schienen liegen, wird mit der Gesichtsbremse gefahren. Normal reicht ein Vorfall (ohne das was passiert) um wieder am Boden der Realität zurückgeholt zu werden, manche brauchen aber offensichtlich den "Kick".
Nicht einmal hab ich mir gedacht "Alter, wenn da eine Achse auch nur ans Gleiten denkt, pickt der drinn...)


t12700

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War 799 nicht einer der B1, der wegen angeblich falscher/zu kleiner Radreifen nach seiner Zulassung und seinem Ersteinsatz (pikanterweise am D) einige Wochen abgestellt war? Kann der Unfall auch damit zusammenhängen, dass man da doch nicht alle Probleme beseitigen konnte? (Ich will hier aber jetzt keinesfalls dadurch den Fahrer in Schutz nehmen! )

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben; hoffentlich auch am 49er

jww

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Mal eine Frage zu dem Aufprallschutz vom 799. Wie kann es sein, dass dieser Puffer mitsamt der Strebe so abbricht?

Klingelfee

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Hier noch ein paar Bilder aus dem Leichenschauhaus..

Mal eine Frage zu dem Aufprallschutz vom 799. Wie kann es sein, dass dieser Puffer mitsamt der Strebe so abbricht?

Ich weiß nicht, ob dass nicht sogar geplant ist um die Aufprall so teilweise zu absorbieren.
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4463

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Es ist eigentlich sehr merkwürdig und fraglich, warum die letzten Eigenkollisionen eigentlich immer im Zusammenhang mit ULF Garnituren ausgelöst werden....?
Da die Mehrzahl der Züge mittlerweile ULFe sind, ist es eine Milchmädchenrechnung, dass bei gleicher Wahrscheinlichkeit eines Bremsversagens der Züge öfter ULFe beteiligt sind als Hochflurer. :lamp: (wenn - was ich nicht weiß, aber was immer wieder von anderen hier erwähnt wird - die ULFe eher zu Bremsversagen neigen als die Hochflurer, verschiebt sich das noch mehr in Richtung der ULFe). Wenn es ein Fehler des Fahrers war, dann ist die Wahrscheinlichkeit ebenso so verteilt wie die Wagentypen (d.h. ULF am häufigsten betroffen).
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

LH

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Statistisch signifikant scheint diese Häufung vor allem von A1/B1 auch ohne Test zu sein.

* 22.09: 799 verunfallt am Kärnter Ring
* 24.08: 27 fährt am Schottentor auf eine andere Garnitur auf.
* 03.08: 77 fährt in der Eichenstraße auf eine WLB-Garnitur auf.
* 16.07: 103 entgleist in der Eichenstraße

4463

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Eine statistische Signifikanz von einer derart kleinen Stichprobe abzuleiten, ist (mathematisch) definitiv nicht seriös! :lamp:
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Klingelfee

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Statistisch signifikant scheint diese Häufung vor allem von A1/B1 auch ohne Test zu sein.

* 22.09: 799 verunfallt am Kärnter Ring
* 24.08: 27 fährt am Schottentor auf eine andere Garnitur auf.
* 03.08: 77 fährt in der Eichenstraße auf eine WLB-Garnitur auf.
* 16.07: 103 entgleist in der Eichenstraße

Mag sein, dass es sich um eine Häufung handelt. Dass diese aber wegen einem technischen Bremsversagen passiert sind, da fehlt mir in den Protokollen zu den Vorfällen jedoch der allerkleinste Hinweis dafür.
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haidi

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Mag sein, dass es sich um eine Häufung handelt. Dass diese aber wegen einem technischen Bremsversagen passiert sind, da fehlt mir in den Protokollen zu den Vorfällen jedoch der allerkleinste Hinweis dafür.
Ich behaupte nicht, dass es ein Bremsversagen ist. Wenn es eines wäre, dann wären die Überlegungen in etwa so vorstellbar:

Des is a Ausred.
Na klar sagt der net, dass er an Blödsinn gemacht hat, das ist eine Ausrede.
Des war bestenfalls ein Einzelfall, des häng ma net an die große Glocke.
Was, des kommt öfters vor - da müss ma was machen, aber still und heimlich, des derf net aussekumma
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging