Autor Thema: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife  (Gelesen 5529 mal)

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Wagenbeweger

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #15 am: 28. November 2017, 20:29:32 »
Anstelle der Wiese am Rande der Arsenalstraße zwischen Schleife und 21er-Haus gibt es jetzt nach der Neugestaltung ein Kiesbett...  :o
Das trägt dem Wiener Steppenklima besser Rechnung.  >:D

T1

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #16 am: 28. November 2017, 23:07:05 »
Anstelle der Wiese am Rande der Arsenalstraße zwischen Schleife und 21er-Haus gibt es jetzt nach der Neugestaltung ein Kiesbett...  :o
Das ist bis zum Frühling womöglich temporär?

Ferry

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #17 am: 29. November 2017, 09:11:46 »
Nach meiner Kenntnis ist die Schleife auch schon deswegen notwendig, da das Abbiegen vom Gürtel in die Prinz Eugen Straße nicht genehmigt wurde

Wer hat wann darum angesucht und was war der Grund für die Verweigerung der Genehmigung?
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Klingelfee

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #18 am: 29. November 2017, 09:43:13 »
Nach meiner Kenntnis ist die Schleife auch schon deswegen notwendig, da das Abbiegen vom Gürtel in die Prinz Eugen Straße nicht genehmigt wurde

Wer hat wann darum angesucht und was war der Grund für die Verweigerung der Genehmigung?

Im Zuge der Sanierung U1/Süd. Und der Grund, dass man das Gleis nicht gebaut hat, war schlussendlich nicht die fehlende Genehmigung, die hätte es gegeben, sondern die Tatsache, dass man dann die Ampelanlage komplett neu programmieren hätte müssen und die Kosten niemand übernehmen wollte.

Noch dazu hätte diese Abbiegephase die Linien O und 18 wesentlich mehr blockiert, als es gebracht hätte.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Paulchen

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #19 am: 29. November 2017, 09:49:37 »
Nach meiner Kenntnis ist die Schleife auch schon deswegen notwendig, da das Abbiegen vom Gürtel in die Prinz Eugen Straße nicht genehmigt wurde

Wer hat wann darum angesucht und was war der Grund für die Verweigerung der Genehmigung?

Im Zuge der Sanierung U1/Süd. Und der Grund, dass man das Gleis nicht gebaut hat, war schlussendlich nicht die fehlende Genehmigung, die hätte es gegeben, sondern die Tatsache, dass man dann die Ampelanlage komplett neu programmieren hätte müssen und die Kosten niemand übernehmen wollte.

Musste man das nicht eh, für den (meines Wissens damals neu eingebauten) Gleisbogen in der Gegenrichtung?

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #20 am: 29. November 2017, 09:54:48 »
Noch dazu hätte diese Abbiegephase die Linien O und 18 wesentlich mehr blockiert, als es gebracht hätte.
Das ist nur der "fahrstraßenabhängigen" Signalisierung geschuldet. Ansonsten würde wie bisher der von der Schlachthausgasse kommende 18er in praktischer Anwendung der Konfliktweichenregel vor der Konfliktkreuzung warten, und der vom Südtiroler Platz kommende Zug würde halt nicht geradeaus fahren, sondern links in die Prinz-Eugen-Straße einbiegen. 15km/h in beiden Fällen, also dauert es nahezu gleich lang.

Ferry

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #21 am: 29. November 2017, 10:11:04 »
Noch dazu hätte diese Abbiegephase die Linien O und 18 wesentlich mehr blockiert, als es gebracht hätte.

Das glaube ich nicht. Ich erlebe es im Gegenteil immer wieder, dass Züge der Vereine, von der Schlachthausgasse kommend, ewig warten müssen, bevor sie nach links in die Arsenalstraße einbiegen dürfen. Und von dieser Warterei sind natürlich dann auch Planzüge von O und 18 betroffen (und in der Gegenrichtung der D).

Zumindest Richtung Stadt wäre eine Direktverbindung durchaus sinnvoll. Und dass die Neuprogrammierung der Ampelanlage so umfangreich und teuer geworden wäre, halte ich schlicht und einfach für eine (schlechte) Ausrede.
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Klingelfee

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #22 am: 29. November 2017, 10:27:31 »
Noch dazu hätte diese Abbiegephase die Linien O und 18 wesentlich mehr blockiert, als es gebracht hätte.

Das glaube ich nicht. Ich erlebe es im Gegenteil immer wieder, dass Züge der Vereine, von der Schlachthausgasse kommend, ewig warten müssen, bevor sie nach links in die Arsenalstraße einbiegen dürfen. Und von dieser Warterei sind natürlich dann auch Planzüge von O und 18 betroffen (und in der Gegenrichtung der D).

Zumindest Richtung Stadt wäre eine Direktverbindung durchaus sinnvoll. Und dass die Neuprogrammierung der Ampelanlage so umfangreich und teuer geworden wäre, halte ich schlicht und einfach für eine (schlechte) Ausrede.

Also ich stell mir das nicht so einfach vor, da noch eine zusätzliche Ampelphase einzuplanen. In der gegenrichtung verkürzt du nur die Phase der Richtung Schlachthausgasse und schon kann der Zug abbiegen. Aber welche Phase kürzt du, damit die Straßenbahn links in die Prinz Eugen Straße abbiegen kann. Noch dazu ist da auch immer die Gefahr, dass der zug dann die Phase nicht erwischt, weil immer dann Fahrgäste kommen, die Mitfahren wollen.
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13er

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #23 am: 29. November 2017, 10:30:24 »
Du übersiehst aber, dass es da ja sowieso keinen Linienbetrieb gibt, sondern diese Verbindung nur ein paar Mal am Tag von einem Einzieher oder Sonderverkehr benutzt werden würde.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

Klingelfee

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #24 am: 29. November 2017, 10:32:18 »
Du übersiehst aber, dass es da ja sowieso keinen Linienbetrieb gibt, sondern diese Verbindung nur ein paar Mal am Tag von einem Einzieher oder Sonderverkehr benutzt werden würde.

Und mich würde interessieren, wie viele Fahrten da gemacht werden müssen, dass man die Personalkosten für  verkürzte Fahrzeit wieder herinnen haben.

Wahrscheinlich viele Jahre
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13er

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #25 am: 29. November 2017, 10:33:56 »
Du übersiehst aber, dass es da ja sowieso keinen Linienbetrieb gibt, sondern diese Verbindung nur ein paar Mal am Tag von einem Einzieher oder Sonderverkehr benutzt werden würde.

Und mich würde interessieren, wie viele Fahrten da gemacht werden müssen, dass man die Personalkosten für  verkürzte Fahrzeit wieder herinnen haben.

Wahrscheinlich viele Jahre
So darf man aber bei Betriebsverbindungen nie zu rechnen beginnen, sonst könnte man fast alle davon weglassen. Außer vielleicht die am Ring, die jetzt wirklich fast schon täglich in Benutzung sind.

Aber B6 rechnet auch wie du und wollte beim letzten Umbau der Kreuzung Lange Gasse auch den Doppelgleisbogen in die Alser Straße entfernen... die Züge können ja sowieso in der Uhlschleife auch umdrehen.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

denond

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #26 am: 29. November 2017, 10:45:28 »
Wenn der D einmal bis auf Höhe Absberggasse zur neuen Endstelle fahren wird und die jetzt verwendete Endstelle verschwinden wird, wird man noch froh sein, in unmittelbarer Nähe zum Gürtel die Gleisschleife Südbahnhof zu haben, nochdazu in 3-gleisiger Ausführung. Und mit einer Fahrt über diese Gleisschleife ist es ein absolut Bequemeres in die Prinz-Eugen-Straße zu kommen als mit einem Betriebsgleisbogen wie in den vorhergehenden Posts gefordert. Kostet halt 4 Minuten...  na und?

Man braucht sie auch nach wie vor an diesem Platz, schon alleine in Hinblick auf eine Betriebsstörung in der Wiedner Hauptstraße.

60er

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #27 am: 29. November 2017, 10:48:35 »
Natürlich braucht man sie! Wenn der Bhf. Wolfganggasse aufgelassen ist, wird es wohl künftig bei Störungen auch die WLB öfter dorthin verschlagen.

coolharry

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #28 am: 29. November 2017, 11:03:24 »
So darf man aber bei Betriebsverbindungen nie zu rechnen beginnen, sonst könnte man fast alle davon weglassen. Außer vielleicht die am Ring, die jetzt wirklich fast schon täglich in Benutzung sind.

Äh und wie rechnet man Betriebsverbindungen dann? Man rechnet immer, ob und wie oft man sie braucht. Kommt man zum Fazit, das der Nutzen die Kosten übersteigt, wird gebaut, tut er das nicht dann wirds nicht gebaut. Da man sowieso in unmittelbarer Nähe eine möglichkeit hat ohne diesem Bogen auszukommen, warum sollte man dann einen Bogen bauen, der ja eh nur alle heiligen Zeiten benutzt wird?
Gut den Bogen hätte das U-Bahn Budget finanziert aber das allein ist kein Argument jetzt sinnloses in die Welt zu bauen, das nachher nur vor sich hin rostet und Geld kostet.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

13er

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Re: Umgestaltung Bereich Schweizergartenschleife
« Antwort #29 am: 29. November 2017, 11:06:53 »
Alle heiligen Zeiten ist dann auch wieder untertrieben. Die VRT würde den täglich benutzen, dann D-Wagen-Einzieher und auch sonstige Sonderzüge. Aber lebensnotwendig ist er wegen der Schleife natürlich nicht. Aber das kann man bei vielen Verbindungen so sehen.

Die Schleife sollte allerdings so umgebaut werden, dass die Gleise auch ordentlich verwendbar sind.
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