Autor Thema: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018  (Gelesen 21915 mal)

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15A

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #150 am: 04. Juli 2018, 23:03:04 »
Am 49er fuhr schon einmal ein E2-c5.

13er

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #151 am: 04. Juli 2018, 23:34:41 »
Am 49er fuhr schon einmal ein E2-c5.
Ja, vor etlichen Jahren, als versehentlicher Stadionverstärker. Wenn der 43er zählt, dann muss das auch zählen >:D
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Alex

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #152 am: 04. Juli 2018, 23:38:57 »
Am 49er fuhr schon einmal ein E2-c5.
Ja, vor etlichen Jahren, als versehentlicher Stadionverstärker. Wenn der 43er zählt, dann muss das auch zählen >:D

Dann aber auch der 26er, wo einmal versehentlich ein E2-c5 hingeschickt wurde, der dann am Kagraner Platz die Fahrgäste rauswerfen und als Sonderzug weiterfahren musste.

13er

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #153 am: 04. Juli 2018, 23:42:12 »
Dann aber auch der 26er, wo einmal versehentlich ein E2-c5 hingeschickt wurde, der dann am Kagraner Platz die Fahrgäste rauswerfen und als Sonderzug weiterfahren musste.
Aber so weit ich mich erinnere, ist nicht klar, ob das wirklich ein 26er war oder nur ein 30er/31er, den man schnell als Intervallausgleich hinunterschicken wollte - eindeutige Fotos sind da auch nie aufgetaucht, oder?
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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #154 am: 05. Juli 2018, 06:33:17 »
Es handelte sich lediglich um einen Zug vom 30er/31er, welcher störungsbedingt nach Strebersdorf und wieder nach Floridsdorf geschickt wurde. Als Liniensignal wurde das WL-Logo angezeigt.

4836er

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #155 am: 05. Juli 2018, 07:32:18 »
Es handelte sich lediglich um einen Zug vom 30er/31er, welcher störungsbedingt nach Strebersdorf und wieder nach Floridsdorf geschickt wurde. Als Liniensignal wurde das WL-Logo angezeigt.

Also war es kein 26er.

60er

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #156 am: 05. Juli 2018, 08:41:42 »
Es war zumindest kein planmäßiger Zug. Das war es am 43er und 49er allerdings auch nicht. Beim 43er handelte es sich um einen kurzfristig eingeschobenen Stadionverstärker und beim 49er eigentlich um einen Stadionverstärker der Linie 52, der in Baumgarten umgeschildert wurde.

13er

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #157 am: 05. Juli 2018, 08:46:06 »
Es war zumindest kein planmäßiger Zug. Das war es am 43er und 49er allerdings auch nicht.
Aber dort fuhren sie immerhin mit dem passenden Liniensignal - hier offenbar nicht.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

Bahnpetzi

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #158 am: 05. Juli 2018, 09:07:37 »
Es war zumindest kein planmäßiger Zug. Das war es am 43er und 49er allerdings auch nicht. Beim 43er handelte es sich um einen kurzfristig eingeschobenen Stadionverstärker und beim 49er eigentlich um einen Stadionverstärker der Linie 52, der in Baumgarten umgeschildert wurde.

Wenn die Stadionverstärker nicht als "planmäßige" Züge gelten, dann würde es auch heißen das ALLE Stadionverstärker die damals zum Stadion führen keine plamäßige Züge sind oder? Somit könnte man ja sagen das der C3 160 auf der Linie 45 den einmaligen Einsatz zum Stadion fuhr auch nicht zum Thema "außerplänmäßige C3-Einsätze" gehören. Es gibt im Grunde genommen auf jeder (!) Linie Züge nicht nach Fahrplan fahren weil diese kurzfristig "eingeschoben" sind, dies ist zum Beispiel auch beim 31er der Fall während des Danauinselfestes. Da könnte man genauso sagen das "außerplanmäßiger E1-Einsätze" nicht anerkannt wird.

Daher geht es ja vor allem das man einen E2-c5 überhaupt als 43 und 49 beschildert hat, völlig wurscht auch wenn der Zug "außerplanmäßig" war und nur eine Tour bzw. paar Meter fuhr. Dies war auch beim 9er der Fall, ebenfalls nur 1-2 Touren, jedoch "planmäßig nach Fahrplan".

Also, ich könnte mir da nur den Kopf schütteln mit der Diskussion was gehört rein und was wird anerkannt!

denond

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #159 am: 14. Juli 2018, 09:37:41 »
Aber dort fuhren sie immerhin mit dem passenden Liniensignal - hier offenbar nicht.

Im Falle des Störungsausgleiches unter Zuhilfenahme des Zuges von der Linie 30/31 (unglücklicherweise ein E2+c5) entschied man sich für das WL-Logo deshalb, da ja auf der Linie 26 keine E2+c5 im FG-Verkehr eingesetzt werden dürfen (zumindest absolut nicht im Streckenabschnitt Floridsdorf - Hausfeldstraße).

Mit Setzung des WL-Logos als Liniensignal meinte man (egal jetzt vom Disponenten oder Fahrer), diesen Passus so unbemerkt - ev. getarnt als Werkstättenprobefahrt mit Last - umgehen zu können. STRAB-Ferros machten dieses Ansinnen zunichte. Einfach dumm gelaufen.

Fast das gleiche Spiel hatten wir im Streckenabschnitt Zentralfriedhof - Kaiser-Ebersdorf als der 6er noch zum Zentralfriedhof fuhr, der 71er bereits nach Kaiser-Ebersdorf. Wenn der 71er eine Störung hatte, der genannte Streckenast ausrann, durften wir nicht mit dem 6er nach Kaiser-Ebersdorf im Störungsausgleich fahren. Strikte Anordnung von Oben.
Um aber Kundendienst walten zu lassen, funkten die Disponenten die in Frage kommenden Fahrer an, um in der nächsten Haltestelle über tel. zu kommen oder schickten cod. Meldungen, die dem Fahrpersonal nach Absprache bekannt waren, was danach zu tun ist. Nach Gespräch schilderte man von 6er auf 71er um und machten so versteckterweise einen Störungsausgleich. Natürlich suchten die Disponenten in diesem Falle keinen E1 dafür aus...   Die Typenwahl hätte ich im obigen Fall ebenfalls in Erwägung gezogen.

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #160 am: 14. Juli 2018, 10:46:57 »
Wenn der 71er eine Störung hatte, der genannte Streckenast ausrann, durften wir nicht mit dem 6er nach Kaiser-Ebersdorf im Störungsausgleich fahren. Strikte Anordnung von Oben.

Wie kommt es zu solchen Anordnungen? Was ist der Gedanke dahinter?
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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95B

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #161 am: 14. Juli 2018, 10:50:51 »
Wie kommt es zu solchen Anordnungen? Was ist der Gedanke dahinter?

Es war Hatzls persönlicher Wunsch, "kaan E1 am Anasiebzga" zu sehen. Die Partei nimmt die Wünsche ihrer Genossen natürlich stets ernst. :ugvm:
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #162 am: 14. Juli 2018, 12:02:00 »
Wenn der 71er eine Störung hatte, der genannte Streckenast ausrann, durften wir nicht mit dem 6er nach Kaiser-Ebersdorf im Störungsausgleich fahren. Strikte Anordnung von Oben.

Wie kommt es zu solchen Anordnungen? Was ist der Gedanke dahinter?

Zu solchen Anordnungen kam es intern, auch die Politik - wie @95B es mit Hatzel beschreibt - spielen da auch Heute nach wie vor eine wesentliche Rolle. Mit einer 72er-Scheibe als Liniensignal auf einem E1 hatte niemand ein Problem. Nur ein E1 als 71er durfte nicht sein, ein absolutes no go.  :fp: :bh:  Damals wie Heute glauben ein paar Parteibonzen, alles und jedes Beeinspruchen, Bestimmen und lenken zu können. 7A gehört da ja auch dazu. Deshalb haben wir ja den ganzen Murx rund um die WL...  Ich glaub', du kennst das alles nur zu gut, viele von uns hier würden wissen, wie man Betrieb macht.

Damals nahm man an, daß die Bevölkerung u.U. an beiden Linien nach Kaiser-Ebersdorf Gefallen daran finden könnten und so eine Forderung an die Verantwortlichen daraus entstehen könnte. Um Gottes willen, eine Forderung und die nicht von uns...  Ein solches war unter allen Umständen zu vermeiden! DI Dienstl, heute Pensionär, war da von Seiten der WL ein grober Verfechter davon...

Und genau so ist es heute bei der Linie 26:
Vier kleine Magnete in die Gleistrasse vor und nach dem Gewebepark eingebaut, diese lösen eine Schwenkstufensperre (wie damals in der USTRAB) ein/aus, und all die Probleme um die Type E2 und deren freizügiger Einsatz wären gelöst. Einzig das Fahrpersonal muß halt dieses Szenario während der Fahrt überwachen bzw. u.U. händisch eingreifen.   Nein, man eiert umadum, grenzt sich selbst aus Egoismusgründen in den oberen Etagen selbst ein, läßt sich von der Politik diktieren...

E1-c3

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #163 am: 14. Juli 2018, 12:09:59 »
Und genau so ist es heute bei der Linie 26:
Vier kleine Magnete in die Gleistrasse vor und nach dem Gewebepark eingebaut, diese lösen eine Schwenkstufensperre (wie damals in der USTRAB) ein/aus, und all die Probleme um die Type E2 und deren freizügiger Einsatz wären gelöst. Einzig das Fahrpersonal muß halt dieses Szenario während der Fahrt überwachen bzw. u.U. händisch eingreifen.   Nein, man eiert umadum, grenzt sich selbst aus Egoismusgründen in den oberen Etagen selbst ein, läßt sich von der Politik diktieren...
:up:
Es fängt aber schon damit an, dass man es nicht geschafft hat, den Bahnsteig so zu bauen, dass es dieses Problem erst gar nicht gibt.

denond

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Re: Außerplanmäßige E2-Einsätze 2018
« Antwort #164 am: 14. Juli 2018, 12:14:19 »
Es fängt aber schon damit an, dass man es nicht geschafft hat, den Bahnsteig so zu bauen, dass es dieses Problem erst gar nicht gibt.

Wer dachte damals an einen Einsatz von E2+c5 in Transdanubien.
Es war doch überall nur der ULF im Munde und auch gefordert...  Am liebsten wollte man ja die Bahnsteigkante bis zum gelben Anschlag des Einstieges vorziehen um ja nur stufenlos in das Fahrzeug zu gelangen. Heute mokiert man sich bei den Behindertenorganisationen und auch durch den Volksanwalt schon an Niveauunterschieden von 2 cm.  :bh:   Demnächst brauchen wir auch noch senk/hebbare Sitzflächen in den Zügen, um den Sitzknorpel der Fahrgäste auf den Sitz heben zu können. Ich bin ja schon gespannt auf die Type D und deren Einsatzszenarien...