Autor Thema: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie  (Gelesen 7071 mal)

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95B

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #30 am: 27. Januar 2018, 19:23:31 »
Fassen wir also Eure "Argumente" mal zusammen: Liniensignale gehen nicht, weil alle Linien entweder zu oft oder zu selten fahren. Nochmal: ist Euch das eigentlich nicht selbst zu blöd?

Hervorragende "Argumentation", danke für diesen wertvollen Beitrag. Weitere Diskussionen erübrigen sich somit, papierln kann ich mich selber.

Meine Aussagen nochmals kurz zusammengefasst: Das derzeitige Fahrplanbild eignet sich nicht für die Einführung eines stringenten Liniensignalschemas auf den Regionalzügen der Ostregion. Ich halte es für absurd, das Leistungsschema umzustrukturieren, nur damit man die Zugfahrten in ein Liniensignalschema pressen kann. Gegen Liniensignale hätte ich an sich überhaupt nichts, nur sind sie halt in der derzeitigen Netzstruktur nicht möglich.
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abc

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #31 am: 27. Januar 2018, 19:59:27 »
Meine Aussagen nochmals kurz zusammengefasst: Das derzeitige Fahrplanbild eignet sich nicht für die Einführung eines stringenten Liniensignalschemas auf den Regionalzügen der Ostregion. Ich halte es für absurd, das Leistungsschema umzustrukturieren, nur damit man die Zugfahrten in ein Liniensignalschema pressen kann. Gegen Liniensignale hätte ich an sich überhaupt nichts, nur sind sie halt in der derzeitigen Netzstruktur nicht möglich.

Ich vergaß natürlich völlig, dass das derzeitige Fahrplanbild im Staatsvertrag, den Menschenrechten, der Verfassung und selbstverständlich auch in den zehn Geboten festgeschrieben ist. Das tut mir natürlich aufrichtist Leid.

Und nein, auch da wiederhole ich mich: es geht nicht darum, das Leistungsschema umzustrukturieren, um Liniensignale einzuführen (die sind nämlich kein Selbstzweck), sondern darum, ein übersichtliches und leicht kommunizierbares Angebot zu schaffen. In Zwischenstufen vielleicht auch noch ohne Liniensignale, aber mit einem konsequenten System, wo S, R und REX halten.

37T

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #32 am: 27. Januar 2018, 20:14:00 »
Zitat
aber mit einem konsequenten System, wo S, R und REX halten.   

Das spielt es nicht, weil PV für einen REX bei der Infra mehr bezahlt, als für einen R. Diese Bezeichnungsart, R statt eigentlich REX bzw. früher Eilzug, gibt es seit der Einführung der “Durchbinder“ 2004!

abc

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #33 am: 27. Januar 2018, 20:49:17 »
Zitat
aber mit einem konsequenten System, wo S, R und REX halten.   

Das spielt es nicht, weil PV für einen REX bei der Infra mehr bezahlt, als für einen R. Diese Bezeichnungsart, R statt eigentlich REX bzw. früher Eilzug, gibt es seit der Einführung der “Durchbinder“ 2004!

Für einen REX wird also mehr von der linken in die rechte Tasche verschoben als für einen R - wenn das kein Grund ist!

95B

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #34 am: 27. Januar 2018, 21:02:32 »
Ich vergaß natürlich völlig, dass das derzeitige Fahrplanbild im Staatsvertrag, den Menschenrechten, der Verfassung und selbstverständlich auch in den zehn Geboten festgeschrieben ist. Das tut mir natürlich aufrichtist Leid.

So ist es. Natürlich stehen sie in den zehn Geboten, denn – o ihr Kleingläubigen, Ich vergebe euch – die wurden ja auch von Mir festgeschrieben. Ist dir jetzt leichter? ;D
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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #35 am: 27. Januar 2018, 22:03:30 »
Zitat
aber mit einem konsequenten System, wo S, R und REX halten.   

Das spielt es nicht, weil PV für einen REX bei der Infra mehr bezahlt, als für einen R. Diese Bezeichnungsart, R statt eigentlich REX bzw. früher Eilzug, gibt es seit der Einführung der “Durchbinder“ 2004!

Für einen REX wird also mehr von der linken in die rechte Tasche verschoben als für einen R - wenn das kein Grund ist!

Wos wüst du eigentlich? Streithansln sind hier nicht willkommen!!! Geh wieder ins Bahnforum zurück, denn dort passt dein Ton hin im Vergleich zu hier.  ::)

Linie 58

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #36 am: 28. Januar 2018, 11:36:25 »
Das spielt es nicht, weil PV für einen REX bei der Infra mehr bezahlt, als für einen R.

Wo steht das?

Taurus

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #37 am: 28. Januar 2018, 11:47:40 »
Ich denke auch, dass eine Vereinfachung und Vereinheitlichung der Haltemuster und Bezeichnungen ein notwendiger Schritt wäre.

Neben den Zügen die nicht in Liesing halten gibt es ja am Abend auch Züge die bis Wiener Neustadt durchfahren und nur einen Halt in Baden haben. Einer dieser Züge wird auch als R geführt. Ein anderer, der vom HBHF startet als REX... (was meiner Meinung auch für den anderen Zug Sinn machen würde)


highspeedtrain

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #38 am: 28. Januar 2018, 14:47:01 »
Ich denke auch, dass eine Vereinfachung und Vereinheitlichung der Haltemuster und Bezeichnungen ein notwendiger Schritt wäre.

Ich bin zwar ein Befürworter eines Taktes, aber eine sinnvolle Taktsystematik geht Linienbezeichnungen vor. Der Fahrplan gehört natürlich verbessert, aber nicht, um die Linien zu nummerieren. Das könnte nur ein netter Nebeneffekt sein. Und so „rund“ wie im Stadtverkehr wird es nie gehen, weil es durchaus gute Gründe geben kann, dass der Takt oder die Haltemuster am abend oder am Sonntag anders ausschauen könnten, als in der HVZ.

Taurus

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #39 am: 28. Januar 2018, 17:08:07 »
Eine Liniennummerierung ist natürlich kein ausreichender Zweck.
Allerdings hallte ich es schon sinnvoll für jede Zugkategorie immer ein Haltemuster zu verwenden.

EIne andere Frage ist natürlich ob es nicht sinnvoll wäre mehr Züge zu haben die überall stehen bleiben. Eben um den Wunsch einer U-Bahn nachzukommen.


highspeedtrain

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #40 am: 28. Januar 2018, 18:17:47 »
EIne andere Frage ist natürlich ob es nicht sinnvoll wäre mehr Züge zu haben die überall stehen bleiben. Eben um den Wunsch einer U-Bahn nachzukommen.

Wenn es darum geht, den Takt der eigentlichen S-Bahn zu verdichten, gerne. Wenn es darum geht, die R/REX zu verlangsamen, sollte man das nur machen, wenn man Fahrgäste vertreiben will.

abc

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #41 am: 29. Januar 2018, 08:18:07 »
Wos wüst du eigentlich?

Endlich mal stichhaltige Argumente hören statt des hundertsten hanebüchenen Vorwands, warum etwas nicht geht. Seit Tagen läuft es doch so: irgendein User meint, das ginge nicht. Ich weise darauf hin, dass das anderswo (hier am konkreten Beispiel Berlin) sehr wohl geht, und das Spiel geht mit einem anderen "das" von vorn los. Wenn doch wenigstens mal ein sinnvolles Gegenargument käme, was im Raum Berlin so anders ist als im Raum Wien - gilt dort vielleicht eine andere Mathematik, immerhin Grundlage jeder Fahrplanerstellung? Und die Aussage, dass eventuell etwas mehr Geld von ÖBB-Tochter A zu ÖBB-Tochter B fließen muss, ist für mich so ein hanebüchener Vorwand (es ist eben "linke Tasche, rechte Tasche"). Als ließe sich dafür keine Lösung finden, wenn man denn wollte.

Was ich noch will? Eine Besinnung darauf, wofür Personenverkehr gut ist: nämlich möglichst viele vom Verkehrsmittel Bahn zu überzeugen und so einen Beitrag zur umwelt- und stadtverträglichen Mobilität leisten. Er ist nicht dafür da, den ÖBB möglichst wenig Aufwand zu machen. Wenn jemand einmal Zeit und Geld verloren hat (er verlässt immerhin die Kernzone und muss zurück...), weil er einen der wenigen nicht in Liesing haltenden Züge erwischt hat, obwohl er genau dahin will, überlegt er sich, ob er sich das nochmal antut.

Letztlich hat eine durchdachte und klare Fahrgastinformation auch betriebliche Vorteile, denn sie beschleunigt den Fahrgastwechsel und entlastet das Personal von Fragen.

Streithansln sind hier nicht willkommen!!! Geh wieder ins Bahnforum zurück, denn dort passt dein Ton hin im Vergleich zu hier.  ::)

Wer sich einem Kritiker entledigen will, beschimpft ihn gern als "Streithansln" ("Nestbeschmutzer" ist auch sehr beliebt). Hast Du mir eigentlich auch inhaltlich etwas entgegenzusetzen? Umgedreht könnte man sagen: das konsequente Ignorieren von Argumenten bei gleichzeitiger völliger Mimosenhaftigkeit ist vielleicht auch nicht die beste Voraussetzung für einen Meinungsaustausch...

Also, wo ist das Problem? Gekränkter Stolz, weil ausgerechnet eine Region aus Deutschland benannt wird - und/oder weil das, was man ja schon immer so gemacht hat, nicht falsch sein kann? Übrigens: nur weil bei dieser konkreten Thematik der Raum Berlin weiter ist, muss das nicht heißen, dass dort alles perfekt läuft - er kann auch umgedreht viel vom Raum Wien lernen. Aber da bricht man sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man das anerkennt.

Schienenbremse

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #42 am: 29. Januar 2018, 09:32:01 »
Letzter Aufruf zur sachlichen Diskussion! Eure persönlichen Animositäten sind hier fehl am Platz.

haidi

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #43 am: 29. Januar 2018, 09:44:46 »
Beruhige dich, lieber abc
Wie schon geschrieben: Beim Lokalverkehr in Wien sind Liniennummern sinnvoll, da brauch ich normalerweise auch nicht auf Abfahrtszeiten achten. Wenn meine Freundin von Wien nach Ternitz fährt, dann braucht sie keine Liniennummern, sie geht auf den Bahnhof Meidling und wartet auf den nächsten Zug nach Payerbach (Umsteigen in Wr. Neustadt ist für sie keine Alternative). Ich fahr mit dem nächsten Zug, entweder Regionalzug nach Payerback oder Quailjet nach Wr. Neustadt und weiter mit dem R. Wir brachen da beide keine Liniennummern, weil streckenkundig.
Will ich irgendwo auf einer anderen Strecke, dann hilft mir auch keine Liniennummer, ich muss so und so in den Fahrplänen nachschauen, mit welchem Zug ich da fahre, damit ich am Ziel auch aussteigen kann und wann ich fahre, damit ich zur gewünschten Zeit  an meinem Ziel bin. Da genügen die Informationen Abfahrtzeit, Endziel des Zuges.
Selbst wenn alle Regionalzüge die selben Stationen einhalten und alle Regionalzüge die selben Stationen einhalten, hilft mir das nichts, weil ich bei einmaliger oder seltener Benutzung diese Information nicht in meinem Kopf abgespeichert habe.
Liniennummern sind in diesen Fällen ein nettes Gimmick, bringen mit auf meiner Stammstrecke keine zusätzliche Information und auf den anderen Strecken keine wirklich brauchbare Information, um einfach spontan zum Bahnhof Simmering zu gehen und dort in einen Zug nach Hinterkiegritzpatschen einzusteigen.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

abc

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Re: Neue Stationsbeschilderung Stammstrecke/Vorortelinie
« Antwort #44 am: 29. Januar 2018, 10:01:17 »
Das stimmt. Aber erinnern wir uns an den Ausgangspunkt der Diskussion: man müsse - auch international völlig unüblich - eine beliebige Zwischenstation als Endpunkt angeben und "... und weiter nach..." ergänzen statt einfach die Liniennummer zu nennen, weil es auf der Stammstrecke ja auch Regionalzüge gebe. So kam die ganze Diskussion auf.

Das Problem, das ich hatte: selbst gegen die Minimalforderung, wenigstens die Halteschemata für jedes Produkt zu vereinheitlichen, wurde unter eben jenen hanebüchenen Vorwänden brüst zurückgewiesen. Und ja, es tut mir Leid: der Hinweis, dass ÖBB-Tochter A dann etwas mehr an ÖBB-Tochter B überweisen muss, fällt für mich in diese Kategorie. Dabei wäre es noch nicht einmal eine große Netzumstellung, denn vielfach wird dieses Prinzip ja schon eingehalten.