Autor Thema: 20.03.2018: Straßenbahn-Auffahrunfall Schottentor (war: Störungen und Fbh. (Straßenbahn))  (Gelesen 5056 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

95B

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 30842
  • Anti-Klumpert-Beauftragter
Also ich habe aus gewöhnlich gut informierter Quelle gehört, dass der (ältere) Fahrer sehr wohl gesundheitliche Probleme hatte.

Ich auch – und mittlerweile in meinem Posting ergänzt.

Ich glaube auch nicht, dass ein dermaßen langsam bergauf(!) kriechender Ulf solche Schäden und sieben Verletzte anrichtet. Da muss schon ein bißchen mehr Geschwindigkeit im Spiel gewesen sein.

Naja, was ist langsam? Ein Aufprall mit 10 km/h auf so ein schweres Hindernis reicht schon, dass die Fahrgäste durch die Gegend purzeln. Immerhin wird der Zug dadurch schlagartig zum Stillstand gebracht. Die dabei auftretenden Kräfte sind enorm: https://www.auva.at/portal27/auvaportal/content?contentid=10007.671152&viewmode=content
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Bimbim

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 58
Aus gewöhnlich gut informierter Quelle habe ich erfahren, dass der knapp 60jährige Fahrer einen Herzinfarkt hatte.

P-Dorfer

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 387
50 kam mir gegen 14:35 als Sonderzug in der Spitalgasse entgegen.
Spitalgasse???
Gemeint war wohl Nußdorfer Straße bei Spitalgasse.

Gemeint war die Station Spitalgasse (also Kreuzung Währinger Str./Spitalgasse).

Foto habe ich vorallem deshalb keines gemacht, da ich vom Unfall zu jenem Zeitpunkt nichts wusste und er von der Station des 5ers Richtung Praterstern aus nicht beschädigt aussah (wenn man nur "normal" hinsieht).

HLS

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9224
Aus gewöhnlich gut informierter Quelle habe ich erfahren, dass der knapp 60jährige Fahrer einen Herzinfarkt hatte.
Wenn dem so sein sollte, kann ich ihm nur die aller besten Genesungswünsche übermitteln, natürlich auch allen anderen Verletzten.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

Tatra83

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3402
Aus gewöhnlich gut informierter Quelle habe ich erfahren, dass der knapp 60jährige Fahrer einen Herzinfarkt hatte.

Kann ich bestätigen.
Wer nichts fürchtet ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet. (F. Schiller)

Hawk

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1330
Von mir auch, alles gute!
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

Linie106

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 151
dann gute Besserung an den Fahrer.

Blöde Frage, aber gibts nicht eigentlich Sicherungen für so einen Fall, dass der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, den Zug zu steuern (aus welchem Grund auch immer?) - Totmann?

Kálvin tér

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 245
dann gute Besserung an den Fahrer.

Blöde Frage, aber gibts nicht eigentlich Sicherungen für so einen Fall, dass der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, den Zug zu steuern (aus welchem Grund auch immer?) - Totmann?
Gibt es, nützt allerdings nicht viel, wenn die Hand auf dem Fahrschalter liegen bleibt und so die Sicherheitstechnik nicht greift. Im Endeffekt muss man fast froh sein, dass der Vorderzug als „Prellbock“ gedient hat, sonst wäre die Fahrt wohl weitergegangen und schlimmstenfalls in einem anderen, „weicheren“ Ziel geendet.

4836er

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1143
dann gute Besserung an den Fahrer.

Blöde Frage, aber gibts nicht eigentlich Sicherungen für so einen Fall, dass der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, den Zug zu steuern (aus welchem Grund auch immer?) - Totmann?

Gibt es. Nur wenn du plötzlich spürst, dass du einen Herzinfarkt bekommst (dafür gibt es ja Anzeichen) kann es vielleicht schon zu spät sein.

Mögliches Szenario: Der Zug rollt (Abstand zum Vorderzug nur mehr wenige Meter) und plötzlich spürt er, dass irgendwas nicht stimmt (hoher Druck im Brustbereich, etc.)...die Hand blieb allerdings am Totmann während er mit den Gedanken verständlicherweise völlig woanders war und schon knallts.

Manche Unfälle lassen sich halt nicht immer vermeiden....bis der Totmann reagiert vergehen auch wertvolle Sekunden.

E1-c3

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2366
  • Blechzugfanatiker
dann gute Besserung an den Fahrer.

Blöde Frage, aber gibts nicht eigentlich Sicherungen für so einen Fall, dass der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, den Zug zu steuern (aus welchem Grund auch immer?) - Totmann?
Gibt es, nützt allerdings nicht viel, wenn die Hand auf dem Fahrschalter liegen bleibt und so die Sicherheitstechnik nicht greift. Im Endeffekt muss man fast froh sein, dass der Vorderzug als „Prellbock“ gedient hat, sonst wäre die Fahrt wohl weitergegangen und schlimmstenfalls in einem anderen, „weicheren“ Ziel geendet.
Bei dem 46er-Fahrer vor einiger Zeit hat der Totmann funktioniert. Vermutlich ist da die Hand vom Hebel runtergerutscht.

normalbuerger

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1029
In der heutigen Printausgabe der "heute" wird von einem Totmannsystem mittels Fußtaster geschrieben.
Sehr gut informiert der Herr Journalist.

Linie 360

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5118
50 ist nun repariert und aktuell am Weg von der HW nach HLS!

t12700

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3383
50 ist nun repariert und aktuell am Weg von der HW nach HLS!
Eigentlich hätte man ihm bei der Gelegenheit gleich orangene LED-Anzeigen einbauen können.

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben; hoffentlich auch am 49er

Schienenchaos

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 874
Die FlipDot ist für den Wagen aber ebenso neu!

Hauptbahnhof

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1490
Fährt B1 769 auch wieder?
Petition für den Erhalt der nö. Donauuferbahn: Unterschreibe JETZT!