Autor Thema: Und täglich grüßt das Murmeltier ...  (Gelesen 381206 mal)

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Bhf_Breitensee

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1080 am: 26. Dezember 2022, 10:32:19 »
Trotzdem danke an Alle, die Zusatzdienste schieben, damit die Fahrgäste wohlbehütet halbwegs pünktlich ihr Ziel erreichen.

Halbstarker

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1081 am: 26. Dezember 2022, 11:04:15 »
Stimmt - das musste auch einmal geschrieben werden! :up:
Ceterum censeo autocineta omnibus delenda esse!

95B

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1082 am: 26. Dezember 2022, 11:39:51 »
Wobei ich wirklich viel geben würde, dürfte ich eine Straßenbahn führen ... ::)

Die meisten, die das 5 Tage in der Woche machen, sehen das anders, für die ist das ganz normaler Broterwerb. Fahrer aus Leidenschaft sind ein verschwindend geringer Teil.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!
Entklumpertung des Referats West am 02.02.2024 um 19.45 Uhr planmäßig abgeschlossen!

Fahzeug Technik

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1083 am: 26. Dezember 2022, 13:16:02 »
Ich finde das Medien-Echo etwas übertrieben, Überstunden und Zusatzdienste sind ja in jedem Unternehmen zu machen, wenn es notwendig ist. Was denken sich etwa Krankenhausbedienstete, wo das wohl zum Alltag gehört?

Elin Lohner

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1084 am: 26. Dezember 2022, 13:39:38 »
Ich finde das Medien-Echo etwas übertrieben, Überstunden und Zusatzdienste sind ja in jedem Unternehmen zu machen, wenn es notwendig ist. Was denken sich etwa Krankenhausbedienstete, wo das wohl zum Alltag gehört?
Es macht schon einen Unterschied, ob es darum geht, ob man Fahrgäste pünktlich an ihr Ziel bringen möchte oder es um Menschenleben geht.  :lamp:
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Geamatic

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1085 am: 26. Dezember 2022, 13:41:44 »
Es sollte aber nicht zum Alltag gehören, ist es aber schon lange! Eine verfehlte Personalpolitik darf nicht das Fahrpersonal ausbaden müssen! Übrigens wenn man schon jemanden zwangsverpflichten möchte, wäre das wenn es nach mir geht das Personal im Erdberg und jeder der im Home-Office sitzt!

Oskar

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1086 am: 26. Dezember 2022, 13:42:12 »
Ich finde das Medien-Echo etwas übertrieben, Überstunden und Zusatzdienste sind ja in jedem Unternehmen zu machen, wenn es notwendig ist. Was denken sich etwa Krankenhausbedienstete, wo das wohl zum Alltag gehört?

Der Ton (des Unternehmens WL gegenüber seinen Mitarbeitern) macht die Musik!

Klingelfee

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1087 am: 26. Dezember 2022, 13:44:26 »
Ich finde das Medien-Echo etwas übertrieben, Überstunden und Zusatzdienste sind ja in jedem Unternehmen zu machen, wenn es notwendig ist. Was denken sich etwa Krankenhausbedienstete, wo das wohl zum Alltag gehört?
Es macht schon einen Unterschied, ob es darum geht, ob man Fahrgäste pünktlich an ihr Ziel bringen möchte oder es um Menschenleben geht.  :lamp:

Wenn das der Fall wäre, dann wäre die Personalnot schon wesentlich früher aufgetreten. Wenn es dir nicht aufgefallen ist. In vielen Unternehmen mit nicht familienfreundlichen Dienstzeiten gibt es momentan extreme Probleme Nachwuchs zu finden.

Ausserdem werden bei den WL schon wesentlich länger die Mitarbeiter als Privat- und nicht mehr als Gemeindebedienstete aufgenommen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Elin Lohner

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1088 am: 26. Dezember 2022, 13:58:39 »
Ausserdem werden bei den WL schon wesentlich länger die Mitarbeiter als Privat- und nicht mehr als Gemeindebedienstete aufgenommen.
Seit wann genau ist das der Fall, dass auch Privatbedienstete aufgenommen werden?
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Klingelfee

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1089 am: 26. Dezember 2022, 14:15:14 »
Ausserdem werden bei den WL schon wesentlich länger die Mitarbeiter als Privat- und nicht mehr als Gemeindebedienstete aufgenommen.
Seit wann genau ist das der Fall, dass auch Privatbedienstete aufgenommen werden?

das kann ich jetzt nicht genau sagen. Im Internet habe ich jetzt in der schnelle einen KV aus dem Jahr 2004 gefunden.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

captainmidnight

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1090 am: 26. Dezember 2022, 18:45:25 »
Ausserdem werden bei den WL schon wesentlich länger die Mitarbeiter als Privat- und nicht mehr als Gemeindebedienstete aufgenommen.

Warum aber sollte sich dann ein Privatler bei den Konditionen dann als Teil der "Besten Fahrgemeinschaft" sehen?

Ihr solltet mal a bissl umdenken - ned ständig die FG's in den Himmel loben und hofieren, dabei aber auf MA's vergessen, die die lieben FG's bei jedem Wetter durch die Gegend kutschieren. Ja, es ist deren Job, aber etwas mehr Achtung von der GF für das gemeine Fußvolk wäre geboten.

Und ned so komische TL-Sprüche bzgl. Extra-Fahren.

Fahzeug Technik

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1091 am: 26. Dezember 2022, 19:06:09 »
Es sollte aber nicht zum Alltag gehören, ist es aber schon lange! Eine verfehlte Personalpolitik darf nicht das Fahrpersonal ausbaden müssen!
Man könnte es so wie in Zürich machen, da wurde aus Personalmangel die Tram-Linie 15 eingestellt, im Jänner folgt die Linie 17. (Fahr-)Personalprobleme gibt es in allen größeren Städten.

haidi

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1092 am: 26. Dezember 2022, 19:15:21 »
Es sollte aber nicht zum Alltag gehören, ist es aber schon lange! Eine verfehlte Personalpolitik darf nicht das Fahrpersonal ausbaden müssen!
Man könnte es so wie in Zürich machen, da wurde aus Personalmangel die Tram-Linie 15 eingestellt, im Jänner folgt die Linie 17. (Fahr-)Personalprobleme gibt es in allen größeren Städten.
Man braucht in Wien keine Linien einstellen, aber den Fahrplan an Realitäten anpassen mit etwas Reserven.
Besser eine LInie kommt im 15-Minuten-Intervall als sie kommt nicht 10-Minuten-Intervall.
Und dann wäre es noch nett, die Hochflurer stehen zu lassen, wenn noch Niederflurer zur Verfügung stehen.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

t12700

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1093 am: 26. Dezember 2022, 19:29:46 »
Man braucht in Wien keine Linien einstellen, aber den Fahrplan an Realitäten anpassen mit etwas Reserven.
Doch, nämlich den U2Z im Tagverkehr!

Und ein paar andere Linien (30, 33, 42 zB) wären ebenso möglich, damit man im ganzen Netz halbwegs vertretbare Intervalle anbieten kann bzw dies für die Fahrgäste auch einigermaßen einplanbar ist

95B

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #1094 am: 26. Dezember 2022, 19:31:07 »
Es sollte aber nicht zum Alltag gehören, ist es aber schon lange! Eine verfehlte Personalpolitik darf nicht das Fahrpersonal ausbaden müssen!
Man könnte es so wie in Zürich machen, da wurde aus Personalmangel die Tram-Linie 15 eingestellt, im Jänner folgt die Linie 17. (Fahr-)Personalprobleme gibt es in allen größeren Städten.

Einstellen ist meiner Ansicht nach der falsche Weg, denn die Verkehrsbedürfnisse verdunsten ja nicht, wenn man das Angebot wegnimmt (ausgenommen U2Z, denn diese Linie hatte schon bei ihrer Einführung keinerlei Existenzberechtigung). Um mit dem vorhandenen Personal einen geordneten Verkehrsablauf zu gewährleisten, gehören die Fahrpläne und Dienste entsprechend angepasst. Da kann man auf mehrere Arten eingreifen:

  • Generelle Ausdünnung, um Kurse einzusparen – das hat man auf einigen Linien ohnehin schon so gemacht und wenn es nicht angekündigt worden wäre, wäre es garantiert niemandem aufgefallen. Da könnte man noch ein paar Schritte weitergehen und die Intervalle noch stärker dehnen.
  • Ausdünnung auf Außenästen – vor allem Radiallinien sind weiter draußen weniger stark ausgelastet. Dass zum Beispiel am Wochenende und in verkehrsschwachen Zeiten jeder zweite 60er nur bis Mauer fährt oder jeder zweite 25er nur bis Donauspital, sollte machbar sein.
  • Engere Schichtlagen – wenn man erst vier Tage im Vorhinein weiß, wann man wo fährt und vorher nur ein (recht großes) Zeitfenster hat, in dem der Dienst liegen kann, ist es nachvollziehbar, dass das Privatleben darunter leidet, weil man nicht vorausplanen kann, Arzt-, Behörden-, Handwerkertermine etc. zum Lottospiel werden und der Freundeskreis immer dünner wird, weil man ständig Vereinbarungen absagen muss. Wenn man engere Zeitfenster zugewiesen bekommt, tut man sich leichter (und nein, es steht nirgends in Stein gemeißelt, dass man in der Frühdienstwoche auch bis 22 Uhr drankommen kann).
  • Und wenn wir schon bei dem Thema sind: Logisch gesehen spräche nichts dagegen, die zugewiesenen Dienste länger als vier Tage vorher zu verraten. Im Prinzip könnte man sie Wochen im Voraus einteilen. Kurzfristige Krankenstände und Kündigungen muss man so oder so nachbesetzen, da ist es völlig egal, wie weit im Vorhinein der Dienst festgelegt wurde. Und wenn man so eine lange Vorlaufzeit hat, dann kann sich auch mit Hilfe der Diensttauschfunktion seine Arbeit viel angenehmer und bequemer machen. Dienst tauschen ist ja jetzt schon erlaubt und die Einhaltung der nötigen Ruhezeiten wird dabei automatisch überwacht – es kann also nichts Schlimmes oder Falsches dabei herauskommen (außer zufriedenere Fahrdienstmitarbeiter).
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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