Autor Thema: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr  (Gelesen 150325 mal)

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moszkva tér

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1275 am: 15. Juni 2021, 11:13:12 »

Dennoch sollte man selbst der "Familie" gegenüber fair bleiben: solche Einschränkungen liegen nur zum Teil in den Händen der österreichischen Regierung, und die Wiener Stadt- und Landesregierung hat in der Hinsicht gar nichts zu sagen. Denn nicht nur Österreich erlässt Einreiseeinschränkungen und -bedinungen, sondern auch andere Staaten. Ja, Kurz' Das-Virus-kommt-mit-dem-Auto-Sager war unter aller Sau, aber wenn ein anderer Staat Beschränkungen für Einreisende aus Österreich erlässt, ist das nicht seine Schuld.
Das meinte ich ja. Nicht einmal die EU ist sich einig. In Österreich gilt man 21 Tage nach der Erstimpfung als geimpft. In der Slowakei aber erst zwei Wochen nach der Zweitimpfung. Wer soll da bei 27 Staaten einen Überblick behalten, was wann wo gilt usw.?

Und ob österreichische Tests im EU-Ausland anerkannt werden (und umgekehrt) ist auch fraglich.

Und aus den meisten Nicht-EU-Ländern ist die Einreise weiterhin weitgehend untersagt.

Es gibt halt Leute, die alles, was ihnen gegen den Strich läuft, prinzipiell als Schikane erachten.
Es geht nicht um meine Gemütlichkeit, sondern um die Bildungschancen der Kinder  :lamp:

S. Böck

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1276 am: 16. Juni 2021, 01:37:39 »
Ich für meinen Teil ziehe die Konsequenz aus dem Umstand, dass die Politik offensichtlich nicht bald gewillt ist, die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln aufzuheben, und habe mir einen eigenen privaten PKW gekauft.

Detto. Fuhr heute trotzdem wieder mal mit der U4 von Hütteldorf bis Landstraße, retour U3 bis Ottakring, S45 heim. U4 in einem eher dürftig gekühlten V-Zug. U3 in einem U. Zaaach... Und die Schleicherei über kaputte Gleise auch noch. Nächstes mal lieber wieder unmaskiert mit meinem kleinen Smartie... 8)

moszkva tér

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1277 am: 16. Juni 2021, 06:27:34 »
Ich für meinen Teil ziehe die Konsequenz aus dem Umstand, dass die Politik offensichtlich nicht bald gewillt ist, die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln aufzuheben, und habe mir einen eigenen privaten PKW gekauft.

Detto. Fuhr heute trotzdem wieder mal mit der U4 von Hütteldorf bis Landstraße, retour U3 bis Ottakring, S45 heim. U4 in einem eher dürftig gekühlten V-Zug. U3 in einem U. Zaaach... Und die Schleicherei über kaputte Gleise auch noch. Nächstes mal lieber wieder unmaskiert mit meinem kleinen Smartie... 8)
Nicht alle sind so privilegiert und können ihre Wege und Tätigkeiten mit ... dem Rad bewältigen.  >:D

diogenes

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1278 am: 16. Juni 2021, 07:00:09 »
Mich stört die Maskenpflicht nicht.
Ceterum censeo in Vindobona ferrivias stratarias ampliores esse.
Oh 8er, mein 8er!

Linie106

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1279 am: 16. Juni 2021, 08:05:35 »
mich stört die Maske nur dann, wenn man im Berufsverkehr im rammelvollen Bus ist, aufgrund der immer noch abgesperrten Fahrereinsteige oft ein Gewusel bei der verbliebenen T2 ist (Auftragslinien haben ja mittlerweile nur 1 nutzbaren Einstieg)

und dann aus welchem Grund auch immer die Klima nicht kühlt (kaputt? nicht eingeschaltet? zu schwach?)

da kam ich kurz auch schon in die Versuchung, das Maskerl etwas runterzuziehen um bisschen die Luftzufuhr zu verbessern


und gemäß eigenen Beobachtungen: obwohl theoretisch noch immer gültig, hält sich wirklich niemand mehr an die Maskenpflicht im Haltestellenbereich, zB bei der Badnerbahn. Theoretisch müsstest du am Schedifkaplatz die ganze Zeit Maske tragen.....
Realität ist: die Leute geben schon im Aufgang von der U6 kommend die Masken runter und geben sie erst wieder rauf wenn ein Badnerbahnzug im Anmarsch ist.

pascal

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1280 am: 16. Juni 2021, 08:11:17 »
und gemäß eigenen Beobachtungen: obwohl theoretisch noch immer gültig, hält sich wirklich niemand mehr an die Maskenpflicht im Haltestellenbereich, zB bei der Badnerbahn. Theoretisch müsstest du am Schedifkaplatz die ganze Zeit Maske tragen.....

Zumindest die ÖBB haben anscheinend die Durchsage geändert. Nun heißt es "im gesamten geschlossenen Bahnhofsbereich" oder so ähnlich.

95B

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1281 am: 16. Juni 2021, 08:49:03 »
da kam ich kurz auch schon in die Versuchung, das Maskerl etwas runterzuziehen um bisschen die Luftzufuhr zu verbessern

Eine handelsübliche FFP2-Maske hemmt die Luftzufuhr nicht.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

S. Böck

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1282 am: 16. Juni 2021, 09:19:27 »
da kam ich kurz auch schon in die Versuchung, das Maskerl etwas runterzuziehen um bisschen die Luftzufuhr zu verbessern

Eine handelsübliche FFP2-Maske hemmt die Luftzufuhr nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=V9FMMg6b8IY  ::)

Denn sonst würde man nicht jeden Atemzug anhand der Verformung des Flieses nach innen und außen erkennen können! Wenn sie korrekt sitzt, hast du ein ganz deutliches Vakuum beim Einatmen...

abc

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1283 am: 16. Juni 2021, 09:22:13 »
da kam ich kurz auch schon in die Versuchung, das Maskerl etwas runterzuziehen um bisschen die Luftzufuhr zu verbessern

Eine handelsübliche FFP2-Maske hemmt die Luftzufuhr nicht.

Atmen wird bei den meisten ganz gut funktionieren - wärmer ist es unter der Maske aber auf jeden Fall. Vielleicht ist es mehr der Kühlungseffekt, der viele (inkl. mich) die Maske abnehmen lässt, sobald man einen Innenraum verlässt.

benkda01

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1284 am: 16. Juni 2021, 10:15:03 »
und gemäß eigenen Beobachtungen: obwohl theoretisch noch immer gültig, hält sich wirklich niemand mehr an die Maskenpflicht im Haltestellenbereich, zB bei der Badnerbahn. Theoretisch müsstest du am Schedifkaplatz die ganze Zeit Maske tragen.....
Nein, das ist in der letzten Novelle der Verordnung entschärft worden, die Maske ist nur mehr dann notwendig, wenn sich der Bahnsteig in einem geschlossenen Raum befindet.

coolharry

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1285 am: 16. Juni 2021, 11:34:32 »
da kam ich kurz auch schon in die Versuchung, das Maskerl etwas runterzuziehen um bisschen die Luftzufuhr zu verbessern

Eine handelsübliche FFP2-Maske hemmt die Luftzufuhr nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=V9FMMg6b8IY  ::)

Denn sonst würde man nicht jeden Atemzug anhand der Verformung des Flieses nach innen und außen erkennen können! Wenn sie korrekt sitzt, hast du ein ganz deutliches Vakuum beim Einatmen...

Also von Vakuum ist das so weit entfernt wie eine Straßenbahn von der Concorde.
Das sich Luft bewegt ist wohl jedem bewusst. Und das etwas sich im Luftzug bewegt auch. Ein Vorhang behindert einen Luftzug auch nicht bewegt sich aber auch.
Eine Maske, auch eine FFP2 oder 3, behindert den Luftaustausch der Lunge in so geringem Maße das 90% der Bevölkerung absolut kein Problem haben ausreichend Sauerstoff zu bekommen.
Das es Personengruppen gibt, die darunter Probleme haben, steht außer Frage aber die meisten davon sind in ärztlicher Behandlung, da sie auch ohne Maske nicht ausreichend Sauerstoff bekommen.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/sind-masken-fuer-alle-personen-geeignet-117173/

Das man unter der Maske schwitzt, sie deswegen unangenehm ist und man beim Stiegensteigen irgendwann glaubt man kippt jetzt um, ist sicher alles richtig, nur halt eine subjektive Warnehmung die sich objektiv nicht beweisen lässt. Außer das schwitzen. Aber das ist medizinisch (und vorallem lufttechnisch) unwichtig.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

haidi

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1286 am: 16. Juni 2021, 20:51:23 »
Also von Vakuum ist das so weit entfernt wie eine Straßenbahn von der Concorde.
Das sich Luft bewegt ist wohl jedem bewusst. Und das etwas sich im Luftzug bewegt auch. Ein Vorhang behindert einen Luftzug auch nicht bewegt sich aber auch.
Zwischen einem Vorhang, der an 3 Seiten frei beweglich ist und einer FFP2-Maske, die doch eine gewisse Steifigkeit hat, ist ein Unterschied.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

coolharry

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1287 am: 17. Juni 2021, 08:33:36 »
Also von Vakuum ist das so weit entfernt wie eine Straßenbahn von der Concorde.
Das sich Luft bewegt ist wohl jedem bewusst. Und das etwas sich im Luftzug bewegt auch. Ein Vorhang behindert einen Luftzug auch nicht bewegt sich aber auch.
Zwischen einem Vorhang, der an 3 Seiten frei beweglich ist und einer FFP2-Maske, die doch eine gewisse Steifigkeit hat, ist ein Unterschied.
Kommt auf den Vorhang an. Und die billig Masken um ein paar Cent sind nicht wirklich steif. Teurere schon. Die verformen sich aber auch nicht so stark, bei normalen Atembewegungen.

Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

haidi

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1288 am: 17. Juni 2021, 09:34:09 »
Also von Vakuum ist das so weit entfernt wie eine Straßenbahn von der Concorde.
Das sich Luft bewegt ist wohl jedem bewusst. Und das etwas sich im Luftzug bewegt auch. Ein Vorhang behindert einen Luftzug auch nicht bewegt sich aber auch.
Zwischen einem Vorhang, der an 3 Seiten frei beweglich ist und einer FFP2-Maske, die doch eine gewisse Steifigkeit hat, ist ein Unterschied.
Kommt auf den Vorhang an. Und die billig Masken um ein paar Cent sind nicht wirklich steif. Teurere schon. Die verformen sich aber auch nicht so stark, bei normalen Atembewegungen.
Na dann erweitern wir halt, damit du erkennst, was ich meine:
Zwischen einem Vorhang, der an 3 Seiten frei beweglich ist und einer FFP2-Maske, die doch eine gewisse Steifigkeit hat und komplett anliegt, ist ein Unterschied.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

S. Böck

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Re: Coronavirus und die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr
« Antwort #1289 am: 17. Juni 2021, 11:58:55 »
Kommt auf den Vorhang an. Und die billig Masken um ein paar Cent sind nicht wirklich steif. Teurere schon. Die verformen sich aber auch nicht so stark, bei normalen Atembewegungen.

Dann wäre jedoch zu hinterfragen, ob erstere auch wirklich normgerecht sind und dem FFP2-Standard entsprechen! Wundern würde es mich nicht, wenn in mehr oder weniger großem Umfang in dieser Hinsicht mangelhafte Masken angeboten werden... Wenn der Staat wirklich so viel Wert darauf legt, dass wir uns die Dinger ins Gesicht pflanzen, dann soll er bitteschön auch kontrollieren, ob die angebotene Ware den Normen entspricht! Aber ja, Jugendliche am Stephansplatz oder sonstwo abstrafen, weil sie den Mindestabstand unterschritten haben sollen (kommt der Kieberer da mit einem Maßband?) is natürlich viieeel unkomplizierter und bringt auch ein paar Netsch für den Staat! >:D

PS: Ich habe persönlich noch keinen Cent für Masken ausgegeben. Das überlasse ich meinem Arbeitgeber... 8)