Autor Thema: Gleisbaustellen 2026  (Gelesen 35874 mal)

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #210 am: 27. Mai 2026, 23:09:52 »
Gibt es eigentlich irgendeinen nachvollziehbaren Grund, warum am Sonntag kurze ULFe am 38er fahren?

32er

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #211 am: 28. Mai 2026, 00:21:50 »
Hier zwei Schnappschüsse zur Dokumentation des geänderten Auslaufs am 38er durch das BVH Aumannplatz. Ab Beginn der Stammstreckensperre sind dann auf allen Reindl-Linien ausschließlich Kurzzüge unterwegs.
Darf man zumindest auf dichtere Intervalle hoffen? Sonst wird es echt kuschelig. :fp:

Badi17

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #212 am: 28. Mai 2026, 12:02:23 »
Wo werden eigentlich aktuell die Langzüge von 40 und 41 eingesetzt?

Hbf

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #213 am: 28. Mai 2026, 12:13:53 »
Wo werden eigentlich aktuell die Langzüge von 40 und 41 eingesetzt?

Am 38er zB

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #214 am: 28. Mai 2026, 14:36:54 »
Hier zwei Schnappschüsse zur Dokumentation des geänderten Auslaufs am 38er durch das BVH Aumannplatz. Ab Beginn der Stammstreckensperre sind dann auf allen Reindl-Linien ausschließlich Kurzzüge unterwegs.
Darf man zumindest auf dichtere Intervalle hoffen? Sonst wird es echt kuschelig. :fp:

In der äußeren Währinger Straße eine Linie statt zwei und die dann noch mir Ax ist pure Verarschung. OK, aktuell fahren Normalbusse im 6-Minuten-Intervall in der HVZ. So gewöhnt man Leuten die Öffi-Nutzung ab.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

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LH

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #215 am: 28. Mai 2026, 16:17:17 »
Ja, das ist ein wenig verwirrend. Wenn man es aber einmal weiß, ist es die Umsteig-Möglichkeit mit den kürzesten Wegen, vor allem Richtung Gersthof. Der Umstieg dort vom SEV zu Bim oder S45 hingegen ist alles andere als "schlank: Zuerst wartet der Bus auf dem Straßenbahngleis, bis er die Kreuzung passieren darf, ohne die Fahrgäste aussteigen zu lassen, dann wartet man als Fahrgast, bis einem die Bedarfsampel (!) die Rückkehr erlaubt.

Der Umstieg zur S45 in Gersthof ist grundsätzlich ungut, da es keinen direkten Abgang von den Bahnsteigen zur direkt unter dem nördlichen Bahnsteigende liegenden Straßenbahnhaltestelle gibt und man so relativ lange Wege zurücklegen muss. Die Ampelschaltungen sind dort grundsätzlich eine Zumutung, warum die Straßenbahn an der Kreuzung der Gersthofer Straße mit der Salierigasse an der Ampel warten muss ist nicht klar. Dass der 41E nicht bei der Nachtbus-Haltestelle neben der Straßenbahnhaltestelle hält ist ebenso etwas, dass man nur durch das Bewusste Verlangsamen öffentlicher Verkehrsmittel und das Maximieren von Umsteigewegen erklären kann.

Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #216 am: 28. Mai 2026, 16:37:25 »
Ja, das ist ein wenig verwirrend. Wenn man es aber einmal weiß, ist es die Umsteig-Möglichkeit mit den kürzesten Wegen, vor allem Richtung Gersthof. Der Umstieg dort vom SEV zu Bim oder S45 hingegen ist alles andere als "schlank: Zuerst wartet der Bus auf dem Straßenbahngleis, bis er die Kreuzung passieren darf, ohne die Fahrgäste aussteigen zu lassen, dann wartet man als Fahrgast, bis einem die Bedarfsampel (!) die Rückkehr erlaubt.

Der Umstieg zur S45 in Gersthof ist grundsätzlich ungut, da es keinen direkten Abgang von den Bahnsteigen zur direkt unter dem nördlichen Bahnsteigende liegenden Straßenbahnhaltestelle gibt und man so relativ lange Wege zurücklegen muss. Die Ampelschaltungen sind dort grundsätzlich eine Zumutung, warum die Straßenbahn an der Kreuzung der Gersthofer Straße mit der Salierigasse an der Ampel warten muss ist nicht klar. Dass der 41E nicht bei der Nachtbus-Haltestelle neben der Straßenbahnhaltestelle hält ist ebenso etwas, dass man nur durch das Bewusste Verlangsamen öffentlicher Verkehrsmittel und das Maximieren von Umsteigewegen erklären kann.

Ich würde eher sagen, das liegt daran, dass der Bus DORT keine Ausgleichzeit halten kann, ohne dass es dann zu extremen Verkehrsstau kommt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Paulchen

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #217 am: 28. Mai 2026, 18:25:56 »
Dass der 41E nicht bei der Nachtbus-Haltestelle neben der Straßenbahnhaltestelle hält ist ebenso etwas, dass man nur durch das Bewusste Verlangsamen öffentlicher Verkehrsmittel und das Maximieren von Umsteigewegen erklären kann.

Anbieten würde sich ja auch die derzeit ungenutzte Haltestelle des 41ers in Fahrtrichtung Pötzleinsdorf, sofern sich das von der Breite her ausgeht. Dort wäre auch die Ausgleichszeit möglich.

Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #218 am: 28. Mai 2026, 18:31:57 »
Dass der 41E nicht bei der Nachtbus-Haltestelle neben der Straßenbahnhaltestelle hält ist ebenso etwas, dass man nur durch das Bewusste Verlangsamen öffentlicher Verkehrsmittel und das Maximieren von Umsteigewegen erklären kann.

Anbieten würde sich ja auch die derzeit ungenutzte Haltestelle des 41ers in Fahrtrichtung Pötzleinsdorf, sofern sich das von der Breite her ausgeht. Dort wäre auch die Ausgleichszeit möglich.

Dieses Thema hatten wir schon. Die ist zu schmal
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haidi

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #219 am: 28. Mai 2026, 18:37:01 »
Übrigens: Google Maps zeigts vor:
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Paulchen

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #220 am: 28. Mai 2026, 19:35:31 »
Übrigens: Google Maps zeigts vor:

Liegt das nicht einfach daran, dass die Wiener Linien die entsprechenden GTFS-Daten zur Verfügung stellen?

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #221 am: 28. Mai 2026, 23:40:00 »
Die 41er-Haltestelle ist gerade Baustelle (neues Wartehäuschen), vielleicht nicht ideal. Aber das Argument mit der Stehzeit lasse ich nicht gelten, das kann der Bus in der 10A-Haltestelle genauso wenig.

Meine Erfahrung als täglicher Benutzer sind durchwachsen. Die Normalbusse im 6-Minuten-Intervall (HVZ laut Fahrplan) sind oft sehr voll, drei Kinderwagen sind z.B. keine Seltenheit, und die Intervalle mitunter sehr unregelmäßig. Der Rekord war, als mir an einem Werktag in der Früh alle vier Busse innerhalb von knapp zwei Minuten vor der Nase davongefahren sind, aber zwei Busse im Konvoi sind fast eher die Regel als die Ausnahme, zuletzt vor ungefähr einer Stunde gesehen.

Richtig unter aller Kanone ist aber die digitale Fahrgastin... pardon, der digitale Fahrgastpflanz. Info kann man das nicht nennen.
1) Es gibt grundsätzlich nur Planzeiten, keine Echtzeiten. Das wird an den Haltestellen mit führendem Nuller kenntlich gemacht, für Eingeweihte. In Open Data bekommt man allerdings gerne auch eine Mischung aus Plan- und frei erfundenen Pseudo-Echtzeiten.
2) Abfahrtszeiten bekommt man online in Apps wie "Wann" ausschließlich für jene Haltestellen, wo der Bus die planmäßigen Straßenbahn-Haltestellen bedient, also Volksoper, Kutschkergasse und Martinstraße in beide Richtungen, Weinhauser Gasse in Richtung Gersthof. Zeitweise hat nicht einmal das funktioniert und sowohl online als auch auf den Haltestellen-Displays gab es bei der Kutschkergasse und Martinstraße nur in eine Fahrtrichtung Anzeigen, in die andere "Fahrplanaushang bitte beachten"
3) Was bei den Haltestellen angezeigt wird, ist nach Lust und Laune unterschiedlich. Bis jetzt konnte ich beobachten:
- zwei Kurse des 41E mit Planzeit
- ein Kurs des 41E mit Planzeit, darunter ein weiterer ohne Wartezeit
- obere Zeile alternierend "40 40+41 Betrieb ab Gersthof S" und der nächste Kurs des 41E mit Planzeit, untere Zeile "41E Gersthof S" ohne Wartezeit
- untere Zeile der nächste 41E mit Planzeit, obere Zeile ein Geisterzug der Linien 40 und 41 mit "Echtzeit".

Die Beschilderung an den Endstationen ist ganz gut gelungen, aber leider relativ klein und wie schon erwähnt wurde, hätte man die Schleifenfahrt vermutlich optimieren können, um sie weniger verwirrend zu machen.

Aber alles in allem zum Abgewöhnen. Ich fahre insgesamt deutlich öfter Tretroller als Bus, weil das meistens schneller geht. Letztens habe ich am Abend, also praktisch ohne Verkehr, stadtauswärts einen Bus überholt (und ich fahre nicht mehr als ca. 10 km/h).
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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #222 am: Gestern um 13:33:23 »
Die 41er-Haltestelle ist gerade Baustelle (neues Wartehäuschen), vielleicht nicht ideal. Aber das Argument mit der Stehzeit lasse ich nicht gelten, das kann der Bus in der 10A-Haltestelle genauso wenig.

Also ich würde das Argument schon gelten lassen. Tatsache ist ja, dass mit den zwei Fahrspuren ein Vorbeifahren zumindest möglich ist und zumindest, wie ich dort war, ist der 41E einige Minuten dort gestanden.

Wenn man stadteinwärts fährt und in Eile ist, wird man sowieso eher zur Hlst. "Weinhauser Straße" vorlaufen, aber das alles ist eigentlich kein Argument dagegen, dass der 41E für den Umstieg stadtauswärts kurz in der Nachtbushaltestelle halten könnte und dann gleich weiter in die Endstelle beim 10A fährt....

LH

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #223 am: Gestern um 16:14:04 »
Die Überfüllung der Linien 40 und 41 wird mittlerweile zum Problem. Der 7,5 Minuten-Takt entspricht dem Vor-Corona-Intervall mit Langzügen, die Auslastung des 42ers ist da aber nur schwer unterzubringen. Man fragt sich, warum man da eigentlich mit kurzen Garnituren durch die Kreuzgasse fährt, zumal dort in den Haltestellen Platz für die dort ohnehin regelmäßig umgeleiteten langen Garnituren sein müsste.

Paulchen

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #224 am: Gestern um 16:42:53 »
Man fragt sich, warum man da eigentlich mit kurzen Garnituren durch die Kreuzgasse fährt, zumal dort in den Haltestellen Platz für die dort ohnehin regelmäßig umgeleiteten langen Garnituren sein müsste.

Als Problem wird nach wie vor die zu kurze Haltestelle Währinger Straße-Volksoper stadtauswärts genannt.