Autor Thema: Schulwagen GS  (Gelesen 15321 mal)

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #15 am: 08. Januar 2011, 16:03:09 »
Im Oktober 1965 erhielt der GS 6857 gummigefaßte Stirnwanddoppelscheiben, manuell zu betätigenden Scheibenwischer und Elin-Dosen. In diesem Zustand hat ihn Peter Bader wenige Wochen nach seiner Auslieferung durch die HW in der Erlachgasse beim Bahnhof Favoriten aufgenommen. Bis zu seiner Ausmusterung 1973 wurden an dem Wagen dann keine Veränderungen mehr vorgenommen.

luki32

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #16 am: 19. September 2011, 10:58:35 »
GS 6857 in der Mariahilfer Straße bei der Stiftgasse im Jahr 1953 noch mit Licht- und Bremssteckdose, daneben ein Zug der Linie L.

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Edit: Datum und Ort dazu
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Ferry

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #17 am: 19. September 2011, 11:25:10 »
Im Oktober 1965 erhielt der GS 6857 gummigefaßte Stirnwanddoppelscheiben, manuell zu betätigenden Scheibenwischer und Elin-Dosen. In diesem Zustand hat ihn Peter Bader wenige Wochen nach seiner Auslieferung durch die HW in der Erlachgasse beim Bahnhof Favoriten aufgenommen. Bis zu seiner Ausmusterung 1973 wurden an dem Wagen dann keine Veränderungen mehr vorgenommen.
Auch danach m.W. nicht.
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158er

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #18 am: 19. September 2011, 11:29:44 »
Aha, da ist noch etwas unbeantwortet...  :o

@158er: bitte lies genau, was ich geschrieben habe: ...in diesem Wagen auf Publikumsfahrten... keine Fahrgäste.... Deswegen wird ja der 1620 mitgeführt, damit eben doch eine Mitfahrt möglich ist, aber eben nur dort.


Da kann man jetzt natürlich trefflich streiten, ob der Begriff "Publikumsfahrt" nach Deiner Definition

d.h., es findet Fahrgastwechsel statt und der Wagen kann u.U. auch ziemlich voll werden.

auch für den Triebwagen zutrifft. Es findet weder Fahrgastwechsel statt noch wird der Wagen "ziemlich voll".  Also ist vielleicht nur der Beiwagen auf Publikumsfahrt und der Triebwagen fungiert nur als Zugfahrzeug?

[/i-tüpfelreiterei] ;D

Im Oktober 1965 erhielt der GS 6857 gummigefaßte Stirnwanddoppelscheiben, manuell zu betätigenden Scheibenwischer und Elin-Dosen. In diesem Zustand hat ihn Peter Bader wenige Wochen nach seiner Auslieferung durch die HW in der Erlachgasse beim Bahnhof Favoriten aufgenommen. Bis zu seiner Ausmusterung 1973 wurden an dem Wagen dann keine Veränderungen mehr vorgenommen.
Auch danach m.W. nicht.
Zumindest die längsseitige "Manner"-Werbetafel hatte der Wagen früher nicht.

Ferry

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #19 am: 19. September 2011, 11:35:05 »
Da kann man jetzt natürlich trefflich streiten, ob der Begriff "Publikumsfahrt" nach Deiner Definition

d.h., es findet Fahrgastwechsel statt und der Wagen kann u.U. auch ziemlich voll werden.

auch für den Triebwagen zutrifft. Es findet weder Fahrgastwechsel statt noch wird der Wagen "ziemlich voll".  Also ist vielleicht nur der Beiwagen auf Publikumsfahrt und der Triebwagen fungiert nur als Zugfahrzeug?
Hm - auch der 6857 hält auf Publikumsfahrten alle Haltestellen ein (er fährt nicht alleine vor und läßt den Beiwagen nachkommen  ;D), daher kann man auch hier von Publikumfsfahrten sprechen (von mir aus mit eingeschränktem Fahrgastwechsel).
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Re: Schulwagen GS
« Antwort #20 am: 19. September 2011, 11:37:16 »
Bis zu seiner Ausmusterung 1973 wurden an dem Wagen dann keine Veränderungen mehr vorgenommen.
Auch danach m.W. nicht.

Eh nicht, aber was die diversen Privatvereine als Nachbesitzer an den Wagen herumbasteln oder auch nicht, ist für die Wagengeschichte völlig unerheblich.

Ferry

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #21 am: 19. September 2011, 11:39:50 »
Eh nicht, aber was die diversen Privatvereine als Nachbesitzer an den Wagen herumbasteln oder auch nicht, ist für die Wagengeschichte völlig unerheblich.
Wenn man als "Wagengeschichte" den Zeitpunkt von der Indienststellung bis zur Ausmusterung definiert, was ja bekanntlich nicht alle tun.
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luki32

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #22 am: 19. September 2011, 15:13:38 »
Eh nicht, aber was die diversen Privatvereine als Nachbesitzer an den Wagen herumbasteln oder auch nicht, ist für die Wagengeschichte völlig unerheblich.
Wenn man als "Wagengeschichte" den Zeitpunkt von der Indienststellung bis zur Ausmusterung definiert, was ja bekanntlich nicht alle tun.

Die Wiener Linien (oder Verkehrsbetriebe oder wie sie gerade heißen) tun das aber schon so.  :lamp:

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #23 am: 19. September 2011, 15:51:07 »
Die Wiener Linien (oder Verkehrsbetriebe oder wie sie gerade heißen) tun das aber schon so.  :lamp:
Andere wiederum schreiben die Fahrzeuggeschichte gern zu ihren Gunsten um... 8)
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Ferry

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #24 am: 19. September 2011, 16:00:15 »
Die Wiener Linien (oder Verkehrsbetriebe oder wie sie gerade heißen) tun das aber schon so.  :lamp:
Ja, natürlich. Sie haben ja nach der Ausmusterung mit dem Wagen (normalerweise) nichts mehr zu tun. Aber ich denke, dass es in Einzelfällen doch auch ganz interessant sein könnte, was danach mit einem Wagen passiert ist. Wenn ich einen Holzkastenwagen hernehme, der Ende der Sechziger ausgemustert wurde, so stellt sich ja vielleicht für den einen oder anderen angesichts der Tatsache, dass wir jetzt das Jahr 2011 schreiben, die Frage: doch was ist mit dem Wagen in den letzten 40 Jahren passiert? Was wurde an ihm verändert? Wie und wo war er eingesetzt?
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Linie 41

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #25 am: 19. September 2011, 23:46:04 »
Die Wagengeschichte müßte der Logik nach mit dem Verlassen des Herstellerwerks beginnen und mit der Verschrottung enden – unabhängig davon, wer auch immer dazwischen der Besitzer gewesen sein mag. Entsprechende Besitzwechsel sollten daher, soweit möglich, auch in der Wagengeschichte enthalten sein. Mag sein, daß sich die Wiener Linien als Nabel der Welt sehen, aber wie man bei der großen Eisenbahn sieht, sind die ÖBB weder das non plus ultra, noch hören die Lokomotiven auf magische Weise instantan auf zu existieren, nur weil sie sich nicht mehr in ÖBB-Besitz befinden.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #26 am: 19. September 2011, 23:52:57 »
Die Wagengeschichte müßte der Logik nach mit dem Verlassen des Herstellerwerks beginnen und mit der Verschrottung enden – unabhängig davon, wer auch immer dazwischen der Besitzer gewesen sein mag. Entsprechende Besitzwechsel sollten daher, soweit möglich, auch in der Wagengeschichte enthalten sein. Mag sein, daß sich die Wiener Linien als Nabel der Welt sehen, aber wie man bei der großen Eisenbahn sieht, sind die ÖBB weder das non plus ultra, noch hören die Lokomotiven auf magische Weise instantan auf zu existieren, nur weil sie sich nicht mehr in ÖBB-Besitz befinden.

Stimmt schon, so lange es sich um seriöse Verkehrsunternehmen als Nachnutzer handelt. Aber was irgend welche Kasperln von irgend welchen privaten Vereinen an den Wagen oder Loks herumbasteln, ist wirklich völlig uninteressant..

Linie 41

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #27 am: 20. September 2011, 00:55:29 »
Stimmt schon, so lange es sich um seriöse Verkehrsunternehmen als Nachnutzer handelt. Aber was irgend welche Kasperln von irgend welchen privaten Vereinen an den Wagen oder Loks herumbastelt, ist wirklich völlig uninteressant..
So lange die Wagen noch im Netz unterwegs sind, wäre es schon interessant, was so verändert wird an den Wagen.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

Wattman

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #28 am: 03. März 2012, 21:26:24 »
Na, dann hoffen wir, dass dieses Bild aus der Zeit nach dem Ende der Wagengeschichte vor dem gestrengen Auge des Revisors besteht ;D -
GS 6857+k3 1620 auf der Kreuzung Währinger Straße - Gürtel am 09.10.2010:

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Re: Schulwagen GS
« Antwort #29 am: 03. März 2012, 22:29:10 »
Kein Problem, gegen schöne Bilder habe ich nichts einzuwenden. Nur über Veränderungen an aus dem Betriebsstand ausgeschiedenen Fahrzeugen Buch zu führen, lehne ich ab.