Die nächste Baustelle wird wohl die Langzungenweiche Bösendorfer Schleife FR Resselgasse werden, auch kurz vor der Weiche sind gleich mehrere Gleisbrüche. Scheinbar hat der Ersatzverkehr diesem Gleistück ziemlich zugesetzt.
Werden eigentlich Schienen heute aus einem anderen (minderwertigeren) Stahl gefertigt als früher? Was mir z.B. während der WM 2008 am Ring bei der Bellaria (wo der Eisenbahnwaggon aufgestellt war) aufgefallen ist: die Gleise waren - obwohl es in den drei Wochen ja auch geregnet hat - überhaupt nicht rostig! Bei der Einstellung des 66er/167ers am Südtiroler Platz und auch bei den Zweierlinien am Heumarkt (wo also nach der Einstellung nicht sofort Autoverkehr da war) waren die Schienen bereits nach kurzer Zeit (eine Woche) mit einer Rostschicht überzogen, ebenso bei der 25er-Trasse in der Seebald- und Kürschnergasse.
Wenn man bedenkt, was für ein Zugaufkommen auf manchen Strecken bei dem dichten Netz der Fünziger und Sechziger Jahre herrschte, dann fragt man sich, wie die Schienen das damals oft jahrelang ausgehalten haben. Oder war die Wartung damals ganz einfach besser?