Autor Thema: Schließung von Vorverkaufsstellen  (Gelesen 11929 mal)

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Re: Schließung von Vorverkaufsstellen
« Antwort #45 am: 26. September 2019, 19:39:39 »
Die kann man ja eh selber ausdrucken?

auf normalem A4-Papier? Und das läßt sich dann (natürlich zurechtgeschnitten) auch problemlos in den Entwerter schieben? Sorry, da bin ich ein bißchen skeptisch

Du brauchst es nicht glauben, es ist aber so.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

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Re: Schließung von Vorverkaufsstellen
« Antwort #46 am: 27. September 2019, 10:50:03 »
Veranstaltungsgebundene Freifahrscheine waren früher immer dem 24-Stunden-für-Wien-Heftl beigelegt.
Man kann normales Papier im Entwerter abstempeln, das hatte ich einmal bei einer von mir organisierten Rätselrallye als Kontrolle benutzt.
Und man könnte an solchen Veranstaltungstagen generell Freifahrt anbieten, auch ohne Fahrschein. War früher auch üblich.

U4

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Re: Schließung von Vorverkaufsstellen
« Antwort #47 am: 10. Oktober 2019, 17:39:59 »
Wiener Linien schließen Vorverkaufsstelle

Die Wiener Linien haben bereits ihre vierte Vorverkaufsstelle geschlossen – diesmal jene im Bereich der U-Bahn-Station Hietzing. Tickets sind dort künftig nur noch über den Automaten erhältlich. Die Bezirksvorsteherin ist verärgert.

Mit 1. Oktober haben die Wiener Linien die Vorverkaufsstelle auf der Kennedybrücke geschlossen, berichtet der „Kurier“. Im unmittelbaren Bereiche stehen jetzt nur mehr zwei Fahrscheinautomaten zur Verfügung. Das Ticket-Angebot ist somit wesentlich eingeschränkter.

Rückläufige Frequenzzahlen

Der Bezirk kritisiert die Schließung der Vorverkaufsstelle. Sie sei sowohl für Einwohner als auch für Touristen eine wichtige Anlaufstelle. „Sie war auch für die Hietzinger und Penzinger Bevölkerung erste Anlaufstelle, wenn es um die Beantragung eines Semestertickets für Studenten oder die Schüler-Freifahrt geht“, klagte Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) im „Kurier“.

Bei den Wiener Linien erklärt man die weitere Schließung damit, dass sich das Kundenaufkommen immer mehr auf die großen Standorte konzentriere. „Die Vorverkaufsstelle in Hietzing hat hingegen seit sechs Jahren rückläufige Frequenzzahlen“, wird eine Sprecherin in der Zeitung zitiert. Auf der anderen Seite würden immer mehr Menschen bei den Automaten, im Online-Shop oder über die Handy-App Fahrscheine erwerben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der geschlossenen Vorverkaufsstelle werden laut Wiener Linien an anderen Standorten weiterbeschäftigt.

Quelle wien.orf.at

Persönliche Bemerkung:
Auch die Stationsüberwachung ist in Hietzing seit langem geschlossen. Ein Ruhmesblatt für alle Wien-Besucher, die dort Infos haben wollten, aber diese wahrscheinlich nur mehr von Ratten bekommen  :bh: