Autor Thema: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)  (Gelesen 6671 mal)

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13er

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48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« am: 14. März 2014, 20:11:35 »
Pläne in Ottakring gibt es einige, auch was komplette Neubauten von Linien betrifft, ob diese umgesetzt werden ist allerdings fraglich, da eine  Verbauung von Gründen sehr schwer durchsetzbar wäre, (Widerstand der Bevölkerung).
Wichtigstes Straßenbahnprojekt im Bezirk wäre sicher der 48er. Dass diese Linie nach wie vor als Bus betrieben wird, ist höchst unwirtschaftlich.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

13er

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #1 am: 14. März 2014, 21:52:40 »
Voraussetzung dafür ist allerdings eine Verdichtung des Wohnraumes. Diese wird es allerdings in den kommenden 2-5 Jahren sehr deutlich geben.
Außerhalb des Joachimsthaler Platzes auf jeden Fall, innerhalb wäre schon jetzt der Bedarf da.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

hema

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #2 am: 14. März 2014, 22:04:09 »

Außerhalb des Joachimsthaler Platzes auf jeden Fall, innerhalb wäre schon jetzt der Bedarf da.
Meinst du, weil sich dort so gern die Sandler ganz ohne Dach die Zeit vertreiben?  ;D
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

60er

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #3 am: 14. März 2014, 23:16:13 »
Wichtigstes Straßenbahnprojekt im Bezirk wäre sicher der 48er. Dass diese Linie nach wie vor als Bus betrieben wird, ist höchst unwirtschaftlich.
Das Hauptproblem beim 48er ist die Strecke außerhalb des Joachimsthalerplatzes, weil ja oben auf der Baumgartner Höhe kein vernünftiger Platz für eine Schleife vorhanden ist. Und nur die innere Strecke umzustellen und in Ottakring einen Umsteigezwang Bus - Straßenbahn zu schaffen, ist auch nicht optimal.

moszkva tér

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #4 am: 15. März 2014, 07:16:19 »
Wichtigstes Straßenbahnprojekt im Bezirk wäre sicher der 48er. Dass diese Linie nach wie vor als Bus betrieben wird, ist höchst unwirtschaftlich.
Das Hauptproblem beim 48er ist die Strecke außerhalb des Joachimsthalerplatzes, weil ja oben auf der Baumgartner Höhe kein vernünftiger Platz für eine Schleife vorhanden ist. Und nur die innere Strecke umzustellen und in Ottakring einen Umsteigezwang Bus - Straßenbahn zu schaffen, ist auch nicht optimal.
Für den Zweck habe ich schon vor Langem folgende Idee geboren:
SL 48 bis Joachimsthalerplatz, die Strecke zur Baumgartner Höhe übernimmt dafür der 12A. Für den Umsteigezwang in die Stadt würden die Bewohner dort oben mit einer neuen, umsteigefreien, Relation in den 15. Bezirk und sogar bis zur Pilgramgasse entschädigt.

haidi

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #5 am: 15. März 2014, 07:48:02 »
Für den Zweck habe ich schon vor Langem folgende Idee geboren:
SL 48 bis Joachimsthalerplatz, die Strecke zur Baumgartner Höhe übernimmt dafür der 12A. Für den Umsteigezwang in die Stadt würden die Bewohner dort oben mit einer neuen, umsteigefreien, Relation in den 15. Bezirk und sogar bis zur Pilgramgasse entschädigt.
Das ist aber nicht ganz Ernst gemeint:
Von der Baumgartner Höhe zur U6 dann 25 statt 18 Minuten, wobei die 7 Minuten längerer Fahrzeit in der Früh noch mehr werden, weil der 48A von der Possingergasse bis zur U6 auf eigener Busspur fährt, während der 12A großteils im Verkehr mit schwimmen muss.
Ja, ich weiß, für die Relation zum Westbahnhof oder zur Längenfeldgasse ist es mit dem 12A günstiger, aber für den Rest wird es eine Umwegfahrt.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

moszkva tér

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #6 am: 15. März 2014, 07:53:19 »
Für den Zweck habe ich schon vor Langem folgende Idee geboren:
SL 48 bis Joachimsthalerplatz, die Strecke zur Baumgartner Höhe übernimmt dafür der 12A. Für den Umsteigezwang in die Stadt würden die Bewohner dort oben mit einer neuen, umsteigefreien, Relation in den 15. Bezirk und sogar bis zur Pilgramgasse entschädigt.
Das ist aber nicht ganz Ernst gemeint:
Von der Baumgartner Höhe zur U6 dann 25 statt 18 Minuten, wobei die 7 Minuten längerer Fahrzeit in der Früh noch mehr werden, weil der 48A von der Possingergasse bis zur U6 auf eigener Busspur fährt, während der 12A großteils im Verkehr mit schwimmen muss.
Ja, ich weiß, für die Relation zum Westbahnhof oder zur Längenfeldgasse ist es mit dem 12A günstiger, aber für den Rest wird es eine Umwegfahrt.
Man will ja in der Regel nicht am kürzesten Weg zur U6, sondern fährt mit der Linie weiter. In dem Fall würde sich der Nachteil, je nachdem wo man hinwill, wieder reduzieren. Optimal wäre es nicht, da gebe ich dir recht, es wäre aus meiner Sicht nur eine Zwischenlösung, bis die SL 48 auch wirklich bis zur Baumgartner Höhe weitergebaut werden würde.

Aber warum müsste eigentlich die SL 48 auf der Baumgartner Höhe enden? Warum nicht weiterfahren bis Baumgarten oder Bahnhof Hütteldorf?

Klingelfee

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #7 am: 15. März 2014, 07:58:26 »
Für den Zweck habe ich schon vor Langem folgende Idee geboren:
SL 48 bis Joachimsthalerplatz, die Strecke zur Baumgartner Höhe übernimmt dafür der 12A. Für den Umsteigezwang in die Stadt würden die Bewohner dort oben mit einer neuen, umsteigefreien, Relation in den 15. Bezirk und sogar bis zur Pilgramgasse entschädigt.
Das ist aber nicht ganz Ernst gemeint:
Von der Baumgartner Höhe zur U6 dann 25 statt 18 Minuten, wobei die 7 Minuten längerer Fahrzeit in der Früh noch mehr werden, weil der 48A von der Possingergasse bis zur U6 auf eigener Busspur fährt, während der 12A großteils im Verkehr mit schwimmen muss.
Ja, ich weiß, für die Relation zum Westbahnhof oder zur Längenfeldgasse ist es mit dem 12A günstiger, aber für den Rest wird es eine Umwegfahrt.

So abwegig finde ich die Idee nicht. Mann muss sich natürlich anschauen, wo die Fahrgäste, die im Beriech Baumgartner Höhe - Joachimsthalerplatz hinwollen. Was ich nicht glaube, dass eine Straßenbahn bis Baumgartner Höhe sinnvoll ist. Ausserdem bin ich mir jetzt nicht sicher, ob man am Gelände des Sanatorium Platz hat für eine vernünftige Endstation hat, ohne dass man extreme Erdbewegungs-, bzw Baumfällarbeiten hat. Eventuell wäre es auch Sinnvoll die Straßenbahn ggf. nicht auf die Baumgartner Höhe, sondern über den Flötzersteig zur Waidhausenstraße zu führen. Aber auch dort sehe ich nicht wirklich Platz für eine Gleisschleife.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

haidi

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #8 am: 15. März 2014, 08:44:34 »
Man will ja in der Regel nicht am kürzesten Weg zur U6, sondern fährt mit der Linie weiter. In dem Fall würde sich der Nachteil, je nachdem wo man hinwill, wieder reduzieren. Optimal wäre es nicht, da gebe ich dir recht, es wäre aus meiner Sicht nur eine Zwischenlösung, bis die SL 48 auch wirklich bis zur Baumgartner Höhe weitergebaut werden würde.
Für alle, die auf der U6 nach Norden weiter fahren wäre es ein Nachteil.

Was ich nicht glaube, dass eine Straßenbahn bis Baumgartner Höhe sinnvoll ist. Ausserdem bin ich mir jetzt nicht sicher, ob man am Gelände des Sanatorium Platz hat für eine vernünftige Endstation hat, ohne dass man extreme Erdbewegungs-, bzw Baumfällarbeiten hat. Eventuell wäre es auch Sinnvoll die Straßenbahn ggf. nicht auf die Baumgartner Höhe, sondern über den Flötzersteig zur Waidhausenstraße zu führen. Aber auch dort sehe ich nicht wirklich Platz für eine Gleisschleife.
Der Wendeplatz des Busses hat einen Durchmesser von ca. 25m, da sollte sich eine Schleife ohne größere Umbauarbeiten schon ausgehen , das Gelände unmittelbar neben der SChleife in der Baumgartner Höhe scheint mir flach zu sein.
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Ob eine Weiterführung nach Baumgarten sinnvoll ist, bezweifle ich eher. Die Strecke führt praktisch nur durch Einfamilienhäuser-Gebiet. Die Sanatoriumstraße liegt zwar nur 200 m neben dem Flötzersteig, aber von einer Wohnhausanlage Baumgartner Höhe zu einer Haltestelle bei der Raimanngasse kommen bis zu ca. 700 m Fußweg dazu. Wenn die Bewohner dann Parkplätez beim Haus haben, dann wird wohl das Auto die erste Wahl sein. Wenn die Haltestelle vor der Türe zum Areal liegt, schaut es wahrscheinlich besser aus.
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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #9 am: 15. März 2014, 09:13:40 »
Der Wendeplatz des Busses hat einen Durchmesser von ca. 25m, da sollte sich eine Schleife ohne größere Umbauarbeiten schon ausgehen , das Gelände unmittelbar neben der SChleife in der Baumgartner Höhe scheint mir flach zu sein.
(Dateianhang Link)

Da musst du aber den Wendebereich auf den doppelten Durchmesser ausweiten. Der Mindestradius für die Straßenbahn beträgt 20m. Und wenn ich dann auf einer Seite eine Ausweiche mitplane, dann bin ich mit den Haltestelleninsel auf mindestens 45m. Und die Mauern dort durchbrechen, damit de Straßenbahn am Gelände umdrehen kann, da hast du sofort mehrere Bürgerinitiativen gegen dich. :bh: :bh: :bh:
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haidi

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #10 am: 15. März 2014, 10:28:30 »
Der Wendeplatz des Busses hat einen Durchmesser von ca. 25m, da sollte sich eine Schleife ohne größere Umbauarbeiten schon ausgehen , das Gelände unmittelbar neben der SChleife in der Baumgartner Höhe scheint mir flach zu sein.
(Dateianhang Link)

Da musst du aber den Wendebereich auf den doppelten Durchmesser ausweiten. Der Mindestradius für die Straßenbahn beträgt 20m. Und wenn ich dann auf einer Seite eine Ausweiche mitplane, dann bin ich mit den Haltestelleninsel auf mindestens 45m. Und die Mauern dort durchbrechen, damit de Straßenbahn am Gelände umdrehen kann, da hast du sofort mehrere Bürgerinitiativen gegen dich. :bh: :bh: :bh:
Die Ausweiche muss nicht in der Schleife sein, sondern kann danach oder besser davor sein.
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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #11 am: 15. März 2014, 10:44:10 »
Wenn sich eine Schleife nicht ausgeht, kann man eventuell ein Gleisdreieck einrichten. Nicht vergessen: Der Errichtungshorizont liegt in so weiter Ferne, dass dort garantiert nie mehr ein E1+cx hinkommt. Also gibt es auch keine Probleme mit nicht an der Zugspitze befindlichen Fahrern, Verschubsignalen etc. Die Weichen des Gleisdreiecks sind selbstverständlich gefederte Weichen, sodass die Wendefahrt ruck-zuck vonstatten geht. Die Vorschriften müsste man halt dahingehend anpassen, dass eine Rückwärtsfahrt im Straßenverkehr auch auf zwei Zugslängen erlaubt ist (jetzt: maximal 35 m).
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #12 am: 15. März 2014, 11:03:21 »
Was ich nicht glaube, dass eine Straßenbahn bis Baumgartner Höhe sinnvoll ist. Ausserdem bin ich mir jetzt nicht sicher, ob man am Gelände des Sanatorium Platz hat für eine vernünftige Endstation hat, ohne dass man extreme Erdbewegungs-, bzw Baumfällarbeiten hat. Eventuell wäre es auch Sinnvoll die Straßenbahn ggf. nicht auf die Baumgartner Höhe, sondern über den Flötzersteig zur Waidhausenstraße zu führen. Aber auch dort sehe ich nicht wirklich Platz für eine Gleisschleife.
Der Wendeplatz des Busses hat einen Durchmesser von ca. 25m, da sollte sich eine Schleife ohne größere Umbauarbeiten schon ausgehen , das Gelände unmittelbar neben der SChleife in der Baumgartner Höhe scheint mir flach zu sein.
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Ich würde meinen das täuscht, auf der Seite zum Spitalsgelände geht es deutlich bergauf (mit einer Stützmauer), auf der anderen bergab.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

60er

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #13 am: 15. März 2014, 11:31:47 »
Ohne das Spitalsgelände (oder ein anderes Privatgrundstück) anzuknabbern, ist es mit einer Schleife dort sehr schwierig.

Vom Buswendeplatz geradeaus weiter durch das Einfamilienhausgebiet, wird wohl bei den Anrainern auf ziemliche Gegenwehr stoßen. Außerdem stellt sich die Frage wo man fährt? Das Gasselwerk dort ist überhaupt nicht straßenbahntauglich.

13er

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Re: 48er (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz)
« Antwort #14 am: 15. März 2014, 11:32:42 »
Haut mich dafür, aber die einzige Lösung ist: Straßenbahn nur bis zum Joachimsthalerplatz (U3-Anbindung nicht notwendig) und ab dort weiterhin ein Bus (dann reichen Normalbusse). Der Bedarf für eine Straßenbahn dort hinauf ist einfach nicht gegeben, so ehrlich muss man sein. 99% der Menschen von weiter draußen wollen eh zur U3. Also einfach einen 48A zwischen Baumgartner Höhe und U Ottakring einrichten.
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