Autor Thema: Ideen für Transdanubien  (Gelesen 55541 mal)

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denond

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #345 am: 30. April 2019, 09:15:49 »
Warum steigst du nicht in Stadlau in die U2 um?

Da ich dort ebenfalls ca. 7 - 10 Min. - je nach Betriebslage - auf einen Zug zur Seestadt warten muß, um zur Hausfeldstraße ( 85A ) zu gelangen. Kurzführung Aspernstraße macht's möglich...   Anmerkung: Bin da unterwegs so gegen 22:00 Uhr.

schaffnerlos

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #346 am: 10. Mai 2019, 11:51:58 »
Donaustadt: Boom-Town mit Öffi-Lücken

MARTIN PUTSCHÖGL – 10. Mai 2019, 11:37

Nirgends wird so viel gebaut wie im 22. Bezirk. Große Projekte entstehen auch in Lagen, die sehr schlecht an die Öffis angebunden sind. Das ruft zusehends Kritiker auf den Plan

[...] Die Kehrseite der Medaille: Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs im größten Wiener Flächenbezirk hält damit nicht Schritt. Das beklagt nicht nur die Donaustädter Grünen-Klubobfrau Heidi Sequenz, sondern etwa auch der Immobilienmakler Thomas Kubicek und auch SP-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. [...] Schon lange würde der Bezirk bzw. ganz Transdanubien "eine Querlinie vertragen", also etwa eine leistungsfähige Öffi-Verbindung von Essling bis Kagran und weiter bis Floridsdorf. Der Bus 26A, der von Kagran bis nach Groß-Enzersdorf fährt, ist oft überfüllt. Früher gab es auf dieser Strecke eine Straßenbahnlinie, nämlich die Nummer 317; eine solche würde sich auch Sequenz heute wieder wünschen. Umstiegs-Angebote nötig Und nicht nur dort: Im Projektgebiet Berresgasse, wo 3000 Wohnungen geplant sind, wird es nach derzeitigem Stand nur Busverbindungen geben. Nevrivy kämpft für die neue Straßenbahnlinie 27, die durch das Neubaugebiet und dann weiter auf der 26er-Linie fahren soll. Ob sie kommt, ist völlig offen. "Die Berresgasse braucht unbedingt mehr Öffis", das ist auch Sequenz klar. Gäbe es mehr Angebot, würden viele Leute vom Auto umsteigen, ist sie sicher.

Ein Parkpickerl im Bezirk wird von Nevrivy abgelehnt. Von einer bezirksweiten Einführung hält auch Sequenz nicht viel; "wenn es dann plötzlich wieder überall Parkplätze gibt, fahren wieder mehr Menschen mit dem Auto", fürchtet sie. "Der Parkplatz ist die Währung der Donaustadt", fügt sie lakonisch hinzu. Aus ihrer Sicht würde ein Pickerl "in vier, fünf Zonen" – beispielsweise Kaisermühlen – ausreichend sein. [...]


Quelle: https://derstandard.at/2000102847204/Donaustadt-Boom-Town-mit-Oeffi-Luecken

Anrew Wiggin

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #347 am: 13. Mai 2019, 09:36:57 »
Eine SL27 (26-Berresgasse-Aspern Nord) wird auch von jemanden gefordert, von dem man es nicht unbedingt erwartet hätte (und dessen Wort bei Ludwig&Co durchaus Gewicht haben dürfte):

Nevrivy: Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Sowohl Berresgasse als auch Dittelgasse waren bereits entschiedene Sachen, bevor ich Vorsteher geworden bin. Aber das mache ich nicht. Um es klar zu sagen: Ich halte sowohl die Berresgasse als auch die Dittelgasse zum jetzigen Zeitpunkt für nicht ideal. Es gibt attraktivere Stellen im Bezirk, wie die Seestadt oder das Hausfeld, die beide unmittelbar neben der U-Bahn liegen. Das sind die Gebiete, die zuerst entwickelt gehörten. Warum die Berresgasse damals gemacht worden ist, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Mit der öffentlichen Anbindung bin ich dort mehr als unzufrieden. Eine geplante Straßenbahnlinie 27 soll aber von der Berresgasse zur U2-Station Aspern Nord führen.

STANDARD: Sie treten recht vehement für den Bau neuer Straßen ein, wie den der Stadtstraße und des Lobau-Tunnels. Bräuchte es nicht auch mehr Vehemenz in Sachen öffentlicher Verkehr?

Nevrivy: Ich glaube, die Vehemenz ist nicht das Thema. Ja, natürlich wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird. Dass die Berresgasse ohne Straßenbahn errichtet wird, ist für mich nicht denkbar. Dieser Druck ist sehr wohl von mir da, das versichere ich Ihnen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich permanent die eigene Stadtregierung öffentlich angreife und ihr ausrichte, was sie zu tun hat. Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte. - derstandard.at/2000102845111/Donaustadt-Vorsorgeprojekte-sind-politisch-nicht-erwuenscht.

Nevrivy: Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Sowohl Berresgasse als auch Dittelgasse waren bereits entschiedene Sachen, bevor ich Vorsteher geworden bin. Aber das mache ich nicht. Um es klar zu sagen: Ich halte sowohl die Berresgasse als auch die Dittelgasse zum jetzigen Zeitpunkt für nicht ideal. Es gibt attraktivere Stellen im Bezirk, wie die Seestadt oder das Hausfeld, die beide unmittelbar neben der U-Bahn liegen. Das sind die Gebiete, die zuerst entwickelt gehörten. Warum die Berresgasse damals gemacht worden ist, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Mit der öffentlichen Anbindung bin ich dort mehr als unzufrieden. Eine geplante Straßenbahnlinie 27 soll aber von der Berresgasse zur U2-Station Aspern Nord führen. STANDARD: Sie treten recht vehement für den Bau neuer Straßen ein, wie den der Stadtstraße und des Lobau-Tunnels. Bräuchte es nicht auch mehr Vehemenz in Sachen öffentlicher Verkehr? Nevrivy: Ich glaube, die Vehemenz ist nicht das Thema. Ja, natürlich wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird. Dass die Berresgasse ohne Straßenbahn errichtet wird, ist für mich nicht denkbar. Dieser Druck ist sehr wohl von mir da, das versichere ich Ihnen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich permanent die eigene Stadtregierung öffentlich angreife und ihr ausrichte, was sie zu tun hat. Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte.



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95B

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #348 am: 13. Mai 2019, 09:46:52 »
Nevrivy: [...]Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte.

Ich würde bloß meinen, dass es dafür längst zu spät ist.
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coolharry

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #349 am: 13. Mai 2019, 09:53:47 »
Nevrivy: Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Sowohl Berresgasse als auch Dittelgasse waren bereits entschiedene Sachen, bevor ich Vorsteher geworden bin. Aber das mache ich nicht. Um es klar zu sagen: Ich halte sowohl die Berresgasse als auch die Dittelgasse zum jetzigen Zeitpunkt für nicht ideal. Es gibt attraktivere Stellen im Bezirk, wie die Seestadt oder das Hausfeld, die beide unmittelbar neben der U-Bahn liegen. Das sind die Gebiete, die zuerst entwickelt gehörten. Warum die Berresgasse damals gemacht worden ist, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Mit der öffentlichen Anbindung bin ich dort mehr als unzufrieden. Eine geplante Straßenbahnlinie 27 soll aber von der Berresgasse zur U2-Station Aspern Nord führen. STANDARD: Sie treten recht vehement für den Bau neuer Straßen ein, wie den der Stadtstraße und des Lobau-Tunnels. Bräuchte es nicht auch mehr Vehemenz in Sachen öffentlicher Verkehr? Nevrivy: Ich glaube, die Vehemenz ist nicht das Thema. Ja, natürlich wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird. Dass die Berresgasse ohne Straßenbahn errichtet wird, ist für mich nicht denkbar. Dieser Druck ist sehr wohl von mir da, das versichere ich Ihnen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich permanent die eigene Stadtregierung öffentlich angreife und ihr ausrichte, was sie zu tun hat. Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte. [/color]


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Berresgasse werden nächstes Jahr die ersten Häuser angefangen zu bauen. Wann will er also dafür eintreten? Wenn die letzten Mieter einziehen? Wenn es absehbar ist, das der Verkehrsinfarkt droht (Wer die Ampelanlage in Hirschstetten kennt ist dieser gar nicht so unwahrscheinlich)? Wenn die Stadtstraße doch nicht gebaut wird? Wann? Und die Busse stecken dann genauso heillos im Stau, weil es ja keine eigenen ÖV Trassen gibt.

Nicht Planen für Transdanubien. Die Zeit ist vorbei. Heute muss gebaut werden, sonst sehe ich für die Zukunft schwarz noch irgendein Infarstrukturprojekt durch zu bekommen, da es dann an jeder möglichen Trasse zuviele Anwohner gibt, die was dagegen haben werden. Egal obs jetzt Parkplätze, Lärm oder schlicht die Vernichtung von liebgewonnen Grünräumen ist.
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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #350 am: 13. Mai 2019, 10:34:29 »
Berresgasse werden nächstes Jahr die ersten Häuser angefangen zu bauen. Wann will er also dafür eintreten? Wenn die letzten Mieter einziehen? Wenn es absehbar ist, das der Verkehrsinfarkt droht (Wer die Ampelanlage in Hirschstetten kennt ist dieser gar nicht so unwahrscheinlich)? Wenn die Stadtstraße doch nicht gebaut wird? Wann? Und die Busse stecken dann genauso heillos im Stau, weil es ja keine eigenen ÖV Trassen gibt.

Nevrivy erkennt ganz einfach, daß für ihn und seine Genossen die Zeit abgelaufen ist und fängt an rundum zu schlagen. 3000 Wohnungen auf der westlichen Seite der Hausfeldstraße incl. Schulcampus und 5000 Wohnungen auf der östlichen Seite der Hausfeldstraße: Also, daß er nicht gewußt hat, was während der Zeit von/mit seinem Vorgänger und Parteigenossen Scheed alles ausverhandelt wurde, das kann er irgendwem erzählen, denn er saß damals auch schon im Bezirksparlament, war Mitentscheidungsträger, wenn auch an nicht relevanter Stelle.

Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten? Wie @95B richtig schreibt: Es ist zu spät...


95B

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #351 am: 13. Mai 2019, 11:10:32 »
Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten?

Sie leben in ihrer eigenen monochromen (roten) Welt fernab jeglicher Realität. Wenn sie aufwachen, steht ihnen das blaue Wasser schon höher als bis zum Hals.
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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #352 am: 13. Mai 2019, 11:15:28 »
Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten?

Sie leben in ihrer eigenen monochromen (roten) Welt fernab jeglicher Realität. Wenn sie aufwachen, steht ihnen das blaue Wasser schon höher als bis zum Hals.

Treffend formuliert.
Das war ja schon bei den vorigen Gemeinderatswahlen so, daß er damals ja tatsächlich nur mit einem blauen Auge davongekommen ist, nur dazugelernt hat er nix. Und glaubt noch immer von einem versteckten 7,5 Min. Intervall bis 01:17 Uhr, gefahren zwischen U2 und 84A in die Seestadt, am Leben erhalten zu werden. 

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #353 am: 13. Mai 2019, 12:05:08 »
Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten?

Sie leben in ihrer eigenen monochromen (roten) Welt fernab jeglicher Realität. Wenn sie aufwachen, steht ihnen das blaue Wasser schon höher als bis zum Hals.

Treffend formuliert.
Das war ja schon bei den vorigen Gemeinderatswahlen so, daß er damals ja tatsächlich nur mit einem blauen Auge davongekommen ist, nur dazugelernt hat er nix. Und glaubt noch immer von einem versteckten 7,5 Min. Intervall bis 01:17 Uhr, gefahren zwischen U2 und 84A in die Seestadt, am Leben erhalten zu werden.

Diese Thema brauchst du aber nicht dauernd aufwärmen. Und du bedenkst schon, dass der 84A auf die U-Bahn in der Seestadt abgestimmt ist und auf Grund der Fahrzeit ergibt es sich eben, dass er dann auf die U2 Aspernstraße passt.

Es gibt im übrigen auch viele Fahrgäste, die mittlerweile bis Seestadt fahren, um dann die 2-3 Stationen in der Seestadt wieder in Richtung Aspernstraße fahren.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

denond

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #354 am: 13. Mai 2019, 14:21:30 »

Es gibt im übrigen auch viele Fahrgäste, die mittlerweile bis Seestadt fahren, um dann die 2-3 Stationen in der Seestadt wieder in Richtung Aspernstraße fahren.

Das könnte man dahingehend optimieren, indem man mit jedem Zug zur Station Seestadt fährt, eine interne Busverbindung von Aspern Nord in die Seestadt installiert (3 Linien wären ja südseitig vorhanden). Damit wäre wesentlich mehr Fahrgästen geholfen, als sie mit dem 84A herum zu karren. Außerdem wäre auch jetzt schon die S80 für die Bewohner der Seestadt optimal erreichbar, somit ebenfalls aufgewertet, genauso wie die Station Aspern Nord selbst. Und dem Klimaschutz wäre - wenn auch ein erster, kleiner Schritt - auch gedient.

Damit könnte Nevrivy erstmals "berühmt" werden. Und so nebenbei: Der zuständige VK von den WL auch...

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #355 am: 13. Mai 2019, 15:45:24 »
Damit könnte Nevrivy erstmals "berühmt" werden. Und so nebenbei: Der zuständige VK von den WL auch...

Berühnmt könnte er damit werden, wenn er es endlich schafft geeignete Öffistrecken zu realisieren und nicht nur irgendwelche pseudo Beschleunigungsmassnahmen macht sondern echte.
Bei Ausbau der Breitenleerstraße zwischen Süßenbrunner und S2 hat man ja gleich mal auf die Busspur stadtauswärts vergessen.
Dann das überaus dürftige Fußwegenetz. Teilweise eine Frechheit. Auf der Aspernstraße zwischen Contiweg (Gymnasium) und Hausnummer 60 gibts gar keinen.
Auf der Breitenleer Straße habens um viel EU Geld eine Radweglücke geschlossen. Den Fußweg zu einem richtigen Gehsteig (1,5-2m breite) zu machen hat man dabei aber geflissentlich vergessen. War ja nicht EU gefördert. Jetzt kann man noch immer nur hoffen das nicht irgendein Lenkdepp auf dem Gehweg parkt.
Hausfeldstraße zwischen Stadlbreiten und Breitenleer Straße: 30er Zone aber kein Gehweg. Als Fußgänger muss man immer hoffen, das beim Bierhaus keine Veranstaltung ist. Dann hat man wenigstens genug Platz im Dreck zu gehen. Wenn eine Veranstaltung ist stehen die Autos im Dreck. So macht man sicher niemand zum erfreuten Fußgänger.
Das könnte der Bezirk aber rasch ändern wenn er wollen würde. Der schiebt es aber auf die Grundanlieger. So wird das nur nie was. Jede Tuftelgemeinde in Niederösterreich kann das besser.
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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #356 am: 13. Mai 2019, 16:03:01 »

Es gibt im übrigen auch viele Fahrgäste, die mittlerweile bis Seestadt fahren, um dann die 2-3 Stationen in der Seestadt wieder in Richtung Aspernstraße fahren.

Das könnte man dahingehend optimieren, indem man mit jedem Zug zur Station Seestadt fährt, eine interne Busverbindung von Aspern Nord in die Seestadt installiert. Damit wäre wesentlich mehr Fahrgästen geholfen, als sie mit dem 84A herum zu karren. Außerdem wäre auch jetzt schon die S80 für die Bewohner der Seestadt optimal erreichbar, somit ebenfalls aufgewertet, genauso wie die Station Aspern Nord selbst. Und dem Klimaschutz wäre - wenn auch ein erster, kleiner Schritt - auch gedient.

Damit könnte Nevrivy erstmals "berühmt" werden. Und so nebenbei: Der zuständige VK von den WL auch...

Dazu bräuchtest du aber erst einmal eine vernünftige Straßenverbindung zwischen der Seestadt und Aspern Nord. Dies wird aber sicher noch 2 Jahre dauern.

Und der zuständige VK kann Vorschläge machen, was er will. Solange es aber vom Busbetrieb abgelehnt wird, hast du kaum Chance auf Umsetzung.
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denond

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #357 am: 13. Mai 2019, 18:06:34 »
Berühnmt könnte er damit werden, wenn er es endlich schafft geeignete Öffistrecken zu realisieren und nicht nur irgendwelche pseudo Beschleunigungsmassnahmen macht sondern echte.
Bei Ausbau der Breitenleerstraße zwischen Süßenbrunner und S2 hat man ja gleich mal auf die Busspur stadtauswärts vergessen.
Dann das überaus dürftige Fußwegenetz. Teilweise eine Frechheit. Auf der Aspernstraße zwischen Contiweg (Gymnasium) und Hausnummer 60 gibts gar keinen.
Auf der Breitenleer Straße habens um viel EU Geld eine Radweglücke geschlossen. Den Fußweg zu einem richtigen Gehsteig (1,5-2m breite) zu machen hat man dabei aber geflissentlich vergessen. War ja nicht EU gefördert. Jetzt kann man noch immer nur hoffen das nicht irgendein Lenkdepp auf dem Gehweg parkt.
Hausfeldstraße zwischen Stadlbreiten und Breitenleer Straße: 30er Zone aber kein Gehweg. Als Fußgänger muss man immer hoffen, das beim Bierhaus keine Veranstaltung ist. Dann hat man wenigstens genug Platz im Dreck zu gehen. Wenn eine Veranstaltung ist stehen die Autos im Dreck. So macht man sicher niemand zum erfreuten Fußgänger.
Das könnte der Bezirk aber rasch ändern wenn er wollen würde. Der schiebt es aber auf die Grundanlieger. So wird das nur nie was. Jede Tuftelgemeinde in Niederösterreich kann das besser.

Soweit wollte ich gar nicht schreiben, aber:   Völlig deiner Meinung...   :up:

Dazu bräuchtest du aber erst einmal eine vernünftige Straßenverbindung zwischen der Seestadt und Aspern Nord. Dies wird aber sicher noch 2 Jahre dauern.

Und der zuständige VK kann Vorschläge machen, was er will. Solange es aber vom Busbetrieb abgelehnt wird, hast du kaum Chance auf Umsetzung.

Na, dann gehört einmal dem Leiter Autobus und den Vorständen vom VOR von Seiten der Stadt Wien Feuer unterm Hintern gemacht. Nicht nur in dieser Sache sonder auch damit, daß bei jeder Neuausschreibung einer Linie nagelneue Busse gefordert werden.

moszkva tér

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #358 am: 14. Mai 2019, 10:48:33 »
Berühnmt könnte er damit werden, wenn er es endlich schafft geeignete Öffistrecken zu realisieren und nicht nur irgendwelche pseudo Beschleunigungsmassnahmen macht sondern echte.
Bei Ausbau der Breitenleerstraße zwischen Süßenbrunner und S2 hat man ja gleich mal auf die Busspur stadtauswärts vergessen.
Dann das überaus dürftige Fußwegenetz. Teilweise eine Frechheit. Auf der Aspernstraße zwischen Contiweg (Gymnasium) und Hausnummer 60 gibts gar keinen.
Auf der Breitenleer Straße habens um viel EU Geld eine Radweglücke geschlossen. Den Fußweg zu einem richtigen Gehsteig (1,5-2m breite) zu machen hat man dabei aber geflissentlich vergessen. War ja nicht EU gefördert. Jetzt kann man noch immer nur hoffen das nicht irgendein Lenkdepp auf dem Gehweg parkt.
Hausfeldstraße zwischen Stadlbreiten und Breitenleer Straße: 30er Zone aber kein Gehweg. Als Fußgänger muss man immer hoffen, das beim Bierhaus keine Veranstaltung ist. Dann hat man wenigstens genug Platz im Dreck zu gehen. Wenn eine Veranstaltung ist stehen die Autos im Dreck. So macht man sicher niemand zum erfreuten Fußgänger.
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

coolharry

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Re: Ideen für Transdanubien
« Antwort #359 am: 14. Mai 2019, 10:59:55 »
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

Eine der größten Frechheiten der letzten Jahre. Allerdings auch nur ein Punkt in einer mittlerweile schon sehr langen Liste an Wurschtigkeiten und Dummheiten im 22. Bezirk. Vielleicht solltens mal weniger Händeschütteln an Kirtagen und mehr mal mit offenen Augen durch den Bezirk gehen.
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