Autor Thema: Übergriffe auf Mitarbeiter  (Gelesen 93516 mal)

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Kanitzgasse

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #465 am: 02. Juni 2018, 09:33:54 »
Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien:

Wien-Neubau: Rollstuhlfahrer attackiert Polizisten
Am 01. Juni 2018 gegen 23:45 Uhr wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Josefstadt in den Bereich des Westbahnhofs wegen einer Bedrohung gegen das Sicherheitspersonal der Wiener Linien gerufen. Die Mitarbeiter der Wiener Linien wollten einen 29-jährigen Mann aus einer Station wegweisen, da gegen diesen ein Hausverbot bestand. Daraufhin soll der Tatverdächtige die Mitarbeiter bedroht haben. Als die Polizisten am Einsatzort eingetroffen waren, versuchte der Mann die Flucht zu ergreifen. Die Beamten konnten ihn anhalten und eine Identitätsfeststellung durchführen. Der 29-Jährige versuchte auch während der Anhaltung mehrmals mit seinem Rollstuhl wegzufahren. Als dies dem Tatverdächtigen nicht gelang fuhr er mit seinem Rollstuhl auf den Fuß eines Polizisten und blieb darauf stehen. Den Beamten gelang es nach einem eindringlichen Gespräch den Mann zu beruhigen. Der 29-Jährige wurde angezeigt.

Kanitzgasse

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #466 am: 18. November 2018, 11:41:24 »
Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien:

Widerstand
Wien (OTS) - Datum: 17.11.2018
Uhrzeit: 17.20 Uhr
Adresse: 12., Eichenstraße – Hallenbereich U6 Station

Im Bereich des Bahnhofes randalierte eine männliche Person (23), weshalb die Polizei verständigt wurde. Bereits von Weitem konnten die Beamten laute Schreie des 23-Jährigen hören. Dieser befand sich gerade in einer hitzigen Diskussion mit zwei Mitarbeitern der Wiener Linien. Er schrie und gestikulierte wild mit seinen Händen vor den Gesichtern der beiden Mitarbeiter. Einer der beiden Mitarbeiter hatte eine leichte Verletzung im Halsbereich. Vorerst gelang es den Beamten, den 23-Jährigen ein Stück abseits des Geschehens zum Sachverhalt zu befragen, jedoch begann dieser kurz danach wieder lautstark zu schreien und wüste Beschimpfungen gegenüber den Beamten als auch den Wiener Linien Mitarbeitern von sich zu geben. Mehrmals wurde versucht, den Mann zu beruhigen. Da dieser seine Beschimpfungen fortsetzte wurde nach mehrmaligen Abmahnungen die Festnahme ausgesprochen. Immer wieder ballte der 23-Jährige seine Fäuste. Im Zuge der Festnahme setzte der Mann einen heftigen Widerstand und versuchte immer wieder die Beamten zu treten und mit den Fäusten zu schlagen. Die Beamten mussten Verstärkung anfordern, um die Festnahme durchzusetzten. Ein durchgeführter Alkovortest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Ein Polizist wurde verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Kanitzgasse

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #467 am: 16. Januar 2019, 11:24:59 »
Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien:

Lärmende Jugendliche attackieren Sicherheitspersonal der Wiener Linien
Wien (OTS) - Datum: 15.01.2019
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Adresse: 6., Mariahilfer Gürtel, U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße

Zwei Sicherheitsdienst-Mitarbeiter der Wiener Linien (40 bzw. 47 Jahre alt) ersuchten in der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße eine Gruppe Jugendlicher, sich etwas leiser zu verhalten, da diese lautstark lärmten. Weil sie dieser Aufforderung nicht nachkamen, wurde die Gruppe aufgefordert, das Stationsgebäude zu verlassen. Einer der Jugendlichen schlug dem 47-Jährigen daraufhin mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn. Danach trat er einen Zeitungsständer um. Als er erneut auf die Securities losgehen wollte, wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt. Danach flüchteten die Jugendlichen. Zwei von ihnen konnten unmittelbar vor dem Stationsgebäude angehalten werden. Die beiden 17-jährigen afghanischen Staatsbürger nannten im Zuge ihrer Einvernahmen den Namen des mutmaßlichen Täters (ebenfalls 17 und afghanischer Staatsbürger) sowie den seines Caritas-Betreuers. Dieser begab sich mit dem Tatverdächtigen in den späten Abendstunden in die PI Stumpergasse. Eine Beschuldigteneinvernahme war aufgrund der offensichtlich starken Alkoholisierung des 17-Jährigen nicht möglich. Gegenüber den Beamten verhielt er sich unkooperativ und forderte diese auf, ihm die Tat doch zu beweisen. Zur Alkoholisierung befragt teilte er mit, „zwei harte 0,7 Liter Flaschen“ getrunken zu haben. Dass es zu keiner Eskalation kam, ist auch dem beruhigenden Einwirken des Betreuers auf den Tatverdächtigen zu verdanken. Eine Videoauswertung von Überwachungskameras und der Bodycam des Security-Mitarbeiters wurde angefordert.

Schienenbremse

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #468 am: 17. Januar 2019, 14:29:19 »
OT entfernt.

Geamatic

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #469 am: 05. September 2019, 10:15:18 »
Heute kam es zum einem Tätlichen Angriff gegenüber einem Mitarbeiter der Fahrscheinkontrolle in Michelbeuern. Dabei wurde einem Mitarbeiter mit einem Schraubenzieher in den Halsbereich gestochen. Der Täter würde noch vor Ort von der Polizei festgenommen.

HLS

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #470 am: 05. September 2019, 10:53:45 »
Heute kam es zum einem Tätlichen Angriff gegenüber einem Mitarbeiter der Fahrscheinkontrolle in Michelbeuern. Dabei wurde einem Mitarbeiter mit einem Schraubenzieher in den Halsbereich gestochen. Der Täter würde noch vor Ort von der Polizei festgenommen.
Gute Besserung dem Fahrscheinkontrollor.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

M-wagen

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #471 am: 05. September 2019, 15:25:05 »
Gute Besserung dem Mitarbeiter der WL.
Ich frag mich nur, warum hat ein Fahrgast einen Schraubenzieher zur Hand. Ich habe jedenfalls Keinen Schraubenzieher bei mir, wenn ich die WL benütze.

Helga06

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #472 am: 05. September 2019, 16:12:29 »
Es herrscht Waffenverbot in den Zügen und Bussen der WL, dass  ein Schraubenzieher auch ein Mordwerkzeug sein kann, daran denkt man nicht.

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #473 am: 05. September 2019, 21:37:49 »
Es herrscht Waffenverbot in den Zügen und Bussen der WL, dass  ein Schraubenzieher auch ein Mordwerkzeug sein kann, daran denkt man nicht.

Die Kaiserin Elisabeth ist mit einer Dreikantfeile angegriffen worden, eigentlich war es ein von einer Feile umgeschliffener Dreikantschaber. Diese Werkzeuge findet man in jedem spanabhebenden Metallbetrieb.
Ich bin noch in den 80er Jahren mit Fahrscheinen und gut magazinierter Werkzeugtasche zur Schaltbockrevision mit der Straßenbahn ausgerückt. Nach heutiger Sicht war ich waffenstarrend unterwegs.

Hawk

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #474 am: 05. September 2019, 21:39:28 »
Es herrscht Waffenverbot in den Zügen und Bussen der WL, dass  ein Schraubenzieher auch ein Mordwerkzeug sein kann, daran denkt man nicht.

Die Kaiserin Elisabeth ist mit einer Dreikantfeile angegriffen worden, eigentlich war es ein von einer Feile umgeschliffener Dreikantschaber. Diese Werkzeuge findet man in jedem spanabhebenden Metallbetrieb.
Ich bin noch in den 80er Jahren mit Fahrscheinen und gut magazinierter Werkzeugtasche zur Schaltbockrevision mit der Straßenbahn ausgerückt. Nach heutiger Sicht war ich waffenstarrend unterwegs.
Es muss immer erst etwas passieren das die Herrschaften munter werden!  :( :down:
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

60er

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #475 am: 06. September 2019, 00:23:29 »
Ich frag mich nur, warum hat ein Fahrgast einen Schraubenzieher zur Hand. Ich habe jedenfalls Keinen Schraubenzieher bei mir, wenn ich die WL benütze.
Es gibt sicher Gründe, einen Schraubenzieher, ein Taschenmesser oder irgendeinen anderen Gegenstand, der theoretisch als Waffe zweckentfremdet werden könnte, in der U-Bahn mitzuführen. Ich hab mir z.B. auch schon Werkzeug in einem Baumarkt gekauft und bin damit dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln heimgefahren.

Katana

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #476 am: 06. September 2019, 01:49:04 »
Zitat
§ 1. Waffen im Sinne diese Bundesgesetzes sind Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind,
1. die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen durch unmittelbare Einwirkung zu beseitigen oder herabzusetzen oder
2. bei der Jagd oder beim Schießsport zur Abgabe von Schüssen verwendet zu werden.
Dolche und Schwerter sind also Waffen, Schraubenzieher, Hämmer, Küchenmesser, Taschenmesser aber nicht.

denond

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #477 am: 06. September 2019, 08:09:26 »
Gute Besserung dem Mitarbeiter der WL.
Ich frag mich nur, warum hat ein Fahrgast einen Schraubenzieher zur Hand.

Man braucht auf der U6 nur mit offenen Augen mitfahren, dann weiß man, die Hemmschwelle für solche Angelegenheiten liegt manchmal in diesem Bereich mittlerweile sehr niedrig. Es gibt eben keine Grenzen mehr. Vielleicht war der " Vorsatz " mit im Spiel.
Auch ich wünsche dem Mitarbeiter auf diesem Wege sehr baldige Genesung.

Kanitzgasse

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Re: Übergriffe auf Mitarbeiter
« Antwort #478 am: 06. September 2019, 11:07:29 »
Die Presseaussendung der Polizei zu dem gestrigen Vorfall:

Fahrscheinkontrolle endet mit Festnahme
Wien (OTS) - 05.09.2019, 07.55 Uhr
9. U6 Station Michelbeuern

Ein Bediensteter der Wiener Linien führte Fahrscheinkontrollen durch. Dabei kontrollierte er auch einen 38-Jährigen, der keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnte. Aus diesem Grund kam es zu einem Streitgespräch zwischen den beiden Männern. Der 38-Jährige entfernte sich zunächst, kehrte jedoch kurze Zeit darauf laut schreiend und schimpfend zu dem Kontrollort zurück. Dabei attackierte er das Kontrollorgan (34) mit erhobenem Schraubenzieher im Bereich der Halsgegend. Das Opfer reagierte schnell, konnte den Mann zu Boden bringen und Mithilfe weiterer Kontrollorgane den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Beamten festhalten. Der 34-Jährige begab sich unmittelbar danach in ein Krankenhaus, wo er nach einer Erstuntersuchung in häusliche Pflege entlassen wurde. Er erlitt durch den Angriff einen oberflächlichen Einstich im Halsbereich, eine Kieferprellung und mehrere Rippenprellungen. Der Beschuldigte wurde festgenommen und in die Justizanstalt eingeliefert.