Autor Thema: Linie 60  (Gelesen 131618 mal)

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Ferry

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Re: Linie 60
« Antwort #120 am: 05. Februar 2014, 09:22:36 »
Im Juni 1971 wurden E1 4717 und 4720 von Kurt Rasmussen auf der Kennedybrücke aufgenommen. Beide E1 wurden im November 2002 ausgemustert und nach Miskolc verkauft. Die Aufkleber "KEIN EINSTIEG" erinnerten die Fahrgäste daran, dass der Einstieg nur bei Tür 4 beim Schaffner erlaubt war.
Ja ja, der berühmte Fahrgastfluss... wenn ich mich richtig erinnere, war das sogar bei den ersten, für den schaffnerlosen Betrieb umgebauten Wagen anfangs noch so.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Wattman

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Re: Linie 60
« Antwort #121 am: 05. Februar 2014, 11:11:11 »
Du erinnerst Dich richtig. ;) :-\

Revisor

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Re: Linie 60
« Antwort #122 am: 05. Februar 2014, 11:16:04 »
Tut er nicht ganz. Das trifft nämlich nur auf die ersten mit Schaffnerlosausrüstung gelieferten Wagen zu, zum Zeitpunkt des Umbaus war der Fahrgastfluß bereits gegessen.

haidi

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Re: Linie 60
« Antwort #123 am: 05. Februar 2014, 11:25:12 »
Vielleicht missverstehe ich dich, aber am 43 war es so, dass außerhalb der Verkehrsspitzen 2-Wagen-Züge fuhren.Der schaffnerlose Beiwagen war eingewickelt zwischen Triebwagen und schaffnerbesetzten Beiwagen, bei der stadtauswärts-Fahrt wurde bei der Wattgasse der letzte Beiwagen abgehängt und der schaffnerlose mit dem Schaffner vom 3. Wagen besetzt - da galt auch Fahrgastfluss, die Tater vorne außen und hinten innen waren nicht eingebaut. Diese Beiwagen wurde sicher nicht mit schaffnerlos-Ausrüstung ausgeliefert sondern waren Umbauten.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

luki32

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Re: Linie 60
« Antwort #124 am: 05. Februar 2014, 12:00:39 »
Vielleicht missverstehe ich dich, aber am 43 war es so, dass außerhalb der Verkehrsspitzen 2-Wagen-Züge fuhren.Der schaffnerlose Beiwagen war eingewickelt zwischen Triebwagen und schaffnerbesetzten Beiwagen, bei der stadtauswärts-Fahrt wurde bei der Wattgasse der letzte Beiwagen abgehängt und der schaffnerlose mit dem Schaffner vom 3. Wagen besetzt - da galt auch Fahrgastfluss, die Tater vorne außen und hinten innen waren nicht eingebaut. Diese Beiwagen wurde sicher nicht mit schaffnerlos-Ausrüstung ausgeliefert sondern waren Umbauten.

Revisor spricht von den E1, die ja am Foto zu sehen sind.

mfG
Luki
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Revisor

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Re: Linie 60
« Antwort #125 am: 19. März 2014, 17:40:41 »
Süß, der VW-Käfer mit der ursprünglichen, geteilten Heckscheibe. Die sind letztmalig 1949 oder 1950 gebaut worden.

Revisor

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Re: Linie 60
« Antwort #126 am: 19. März 2014, 18:26:56 »
Der Brezelkäfer wurde bis Sommer (August) 1953 gefertigt, danach gab es das kleine "ovale" Fenster, welches wiederum im September 1957, mit einem größeren Ausschnitt aus den Werkshallen rollte.
So lange? Hätte ich nicht gedacht.

Zitat
Die Szenerie am Bild im Hintergrund hat sich bis dato nicht verändert. Das alte Haus steht ebenso, wie das Grundstück davor unbebaut ist.
Das stimmt so nicht. Immerhin wurde vor einigen Jahren die Preyergasse komplett neu angelegt. Sie verläuft heute in einem anderen Winkel und durch die auf dem Bild zu sehenden Gärten.

60er

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Re: Linie 60
« Antwort #127 am: 19. März 2014, 18:42:47 »
Die Szenerie am Bild im Hintergrund hat sich bis dato nicht verändert. Das alte Haus steht ebenso, wie das Grundstück davor unbebaut ist.
Das alte Haus schaut heute noch genauso aus. Es ist offenbar seit Jahren unbewohnt, hat aber jemanden, der darauf achtet und es vor dem Komplettverfall schützt.

Das Grundstück davor existiert nicht mehr in dieser Form. Dort befindet sich seit Juli 2005 die neue Preyergasse.

95B

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Re: Linie 60
« Antwort #128 am: 19. März 2014, 18:48:23 »
Das alte Haus schaut heute noch genauso aus. Es ist offenbar seit Jahren unbewohnt, hat aber jemanden, der darauf achtet und es vor dem Komplettverfall schützt.

Entweder wird es als Lager benutzt oder von einem Messie bewohnt – so jedenfalls der optische Eindruck.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Re: Linie 60
« Antwort #129 am: 19. März 2014, 19:13:37 »
äähm, ja sorry, das Grundstück vor dem haus ist heute etwas schmäler, die Gleise sind ja versetzt worden  :up:
Nicht nur die Gleise, es war die ganze Straße, die ein schönes Stück stadteinwärts wanderte.

Auf dem Foto könnte man fast glauben, die Bauarbeiten für die Verlegung hätten schon damals begonnen. ;D
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60er

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Re: Linie 60
« Antwort #130 am: 19. März 2014, 19:51:34 »
Weil damals das Grundstück noch offen einsehbar war. Später standen dort Plakatwände und dahinter war ein Lagerplatz.

martin8721

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Re: Linie 60
« Antwort #131 am: 20. März 2014, 11:42:09 »
Lt umseitiger Anschrift: Original Type N auf Linie 60. Verbindungsbahn-Unterführung Hofwiesengasse, Ende der 50er Jahre.

ETB Jocham, BZM Ottakring

Ein sehr schönes Foto!
Viel Grün, die alten Masten und mit dem sich in die Kurve werfenden N und dem VW-Käfer auch viel Dynamik im Bild.  :up:

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Linie 60
« Antwort #132 am: 23. März 2014, 15:01:19 »
Und wann kam das kleine Ausstellfenster in der Türe? Verwandte hatten einen Käfer mit kleinem ovalen Fenster und Ganzfenster in der Türe. Ja und noch den Winker im Türholm.

haidi

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Re: Linie 60
« Antwort #133 am: 23. März 2014, 15:23:02 »
Und wann kam das kleine Ausstellfenster in der Türe? Verwandte hatten einen Käfer mit kleinem ovalen Fenster und Ganzfenster in der Türe. Ja und noch den Winker im Türholm.
Aus Wikpaedia:

Zitat
1952 wurde die Ausstattung um Drehfenster in den Türen ergänzt.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

gv57

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Re: Linie 60
« Antwort #134 am: 21. Juli 2014, 20:36:53 »
Ich hätte eine Frage zur Linie 60 und hoffe, dass ich hier vielleicht einen Experten finde der mir die Frage beantworten kann:

Kann es sein, dass auf der  Linie 60 etwa Mitte der 60er-Jahre auch E - c3 unterwegs waren ?

Ich war damals im Volksschulalter und noch nicht so versiert was Strassenbahntypen betrifft. Ich kann mich nur erinnern, dass ich damals im Rahmen eines Schulausfluges in den Wienerwald via Rodaun ganz angetan von den "neuen" Gelenkwagen mit Beiwagen war. Ein Detail an das ich mich noch bis heute erinnere war die dunkle Innenverkleidung des Triebwagens, was auf einen E der 44er-Serie (Lohner) hinweisen könnte.