Autor Thema: Linie 16 (1911-1971)  (Gelesen 44461 mal)

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Linie 16 (1911-1971)
« am: 22. Januar 2011, 15:12:04 »
Bereits in den 1960er Jahren begann die Linie 16 ihren Aufschwung von einer oft nur als Anschlußpendellinie von der Wagramer Straße nach Stadlau fahrenden Linie zu einer stark frequentierten Verbindung zu nehmen. Während dafür früher oftmals ein Solotriebwagen ausreichte, kamen neben der häufiger werdenden Verlängerung zum Praterstern auch immer öfter große Dreiwagenzüge in Verwendung. Einen solchen Zug zeigt das Foto von Peter Bader am Praterstern.

luki32

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #1 am: 10. August 2011, 22:21:09 »
Ein Foto aus dem Jahr 1964 vom 16er am Praterstern.

mfG
Luki
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Ferry

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #2 am: 06. September 2011, 17:22:02 »
Bereits in den 1960er Jahren begann die Linie 16 ihren Aufschwung von einer oft nur als Anschlußpendellinie von der Wagramer Straße nach Stadlau fahrenden Linie zu einer stark frequentierten Verbindung zu nehmen. Während dafür früher oftmals ein Solotriebwagen ausreichte, kamen neben der häufiger werdenden Verlängerung zum Praterstern auch immer öfter große Dreiwagenzüge in Verwendung. Einen solchen Zug zeigt das Foto von Peter Bader am Praterstern.
War der G2 für die beiden k4-Beiwagen nicht etwas untermotorisiert?
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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #3 am: 06. September 2011, 18:14:53 »
War der G2 für die beiden k4-Beiwagen nicht etwas untermotorisiert?

Findest du WD 571-Motoren als zu schwach?

Ferry

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #4 am: 07. September 2011, 15:25:13 »
Findest du WD 571-Motoren als zu schwach?
Durchaus nicht, es gab ja auch M damit (m.W. hat sogar der 4101 des WTM und der 4134 des VEF solche Motoren)... aber irgendwie interessant; der Triebwagen mit Laternendach wirkt im Vergleich zu den beiden Beiwagen mit Tonnendach irgendwie filigraner... naja, es ist eben nicht alles so, wie es scheint.  :D
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13er

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #5 am: 30. September 2012, 12:27:53 »
Ein 16er mit umgeklapptem Zielschild am Praterstern; der Fahrer mit Krawatte, Dienstkappe und Sonnenbrille sehr modisch gekleidet 8) Der Wagen gerade erst ein Jahr alt... heute als 124 in Krakau.

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August 1969, Kurt Rasmussen.

Mal schauen, ob wir bald wieder E1 als 16er sehen, dann aber in Kaiser Ebersdorf statt am Praterstern? :D
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

13er

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #6 am: 07. Oktober 2012, 23:23:51 »
Soeben ist der 16er von der Mühlfeldgasse in die Heinestraße abgebogen, auf dem Weg zum Schottenring.

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E1 4696 wurde schon 2003 skartiert.
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michael-h

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #7 am: 01. Dezember 2013, 20:42:06 »
Zwei weitere Netzfundstücke von Kurt Rasmussen:

K 2507 im Jahr 1965 in der Endstation am Schottenring:

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Am 26.8.1969 fotografierte er den damals ein Jahr alten E1 4691 mit dem c3 1171 im Schlepp, welcher ein halbes Jahr zuvor für den schaffnerlosen Betrieb umgebaut wurde.
Der Zug biegt gerade von der Marienbrücke in den Kai ein:

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LG Michi

nord22

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #8 am: 16. Januar 2014, 10:14:08 »
K 2507 + k8 fährt 1965 aus der Schleifenanlage Stadtbahn Schottenring. Aufgrund der Kuppelendstelle in Stadlau bei der Ostbahn mussten am 16er Zweirichtungswagen eingesetzt werden; am 12.06.1968 wurde dort eine provisorische Schleife eröffnet (Foto: jhm 0284).

LG nord22

nord22

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #9 am: 16. März 2014, 18:39:59 »
Im Juli 1970 wurde E1 4703 + c3 auf der Wagramer Straße aufgenommen; stadtauswärts ist ein M Dreiwagenzug unterwegs (Foto: lindsaybridge).

Wer hätte damals geahnt, dass die E1 + c3  sagenhafte 44 Jahre später noch immer im regulären Linienverkehr eingesetzt werden???

LG nord22

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #10 am: 16. März 2014, 19:02:49 »
Im Juli 1970 wurde E1 4703 + c3 auf der Wagramer Straße aufgenommen; stadtauswärts ist ein M Dreiwagenzug unterwegs (Foto: lindsaybridge).

Wer hätte damals geahnt, dass die E1 + c3  sagenhafte 44 Jahre später noch immer im regulären Linienverkehr eingesetzt werden???

LG nord22
Also ich schon! 8)   Danke für das schöne Bild!

martin8721

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #11 am: 17. März 2014, 10:19:18 »
Wer hätte damals geahnt, dass die E1 + c3  sagenhafte 44 Jahre später noch immer im regulären Linienverkehr eingesetzt werden???

Vor allem, dass sie 2014 auch immer noch die stückzahlenmäßig am stärksten vertretene Wagentype sein werden.  8)
Seit wann sind sie das eigentlich? Müsste eh so seit 1969/70 herum sein...
Aber ich glaube, dass dieses Jahr noch die "Zeitenwende" kommen wird und sie von den E2 überholt werden.  :-\

nord22

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #12 am: 01. Juni 2014, 07:58:14 »
Im August 1969 kam es am Praterstern zum Zusammentreffen zweier Fahrzeuggenerationen (Foto: Kurt Rasmussen). Durchrostungen, Beulen, abblätternder und völlig ausgeblichener Lack waren damals nicht das standardisierte Erscheinungsbild der E1.

LG nord22

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #13 am: 01. Juni 2014, 13:33:43 »
Im August 1969 kam es am Praterstern zum Zusammentreffen zweier Fahrzeuggenerationen (Foto: Kurt Rasmussen). Durchrostungen, Beulen, abblätternder und völlig ausgeblichener Lack waren damals nicht das standardisierte Erscheinungsbild der E1.

LG nord22
In Anbetracht ihres höchst geringen Alters damals irgendwie auch kein Wunder. Wagen im ungefähren Alter der heutigen E1 waren auch damals zum Teil ziemlich ramponiert.

Außerdem bin ich sehr wohl der Meinung, dass es eine Gratwanderung ist, wie viel Pflegeaufwand man in Altwagen noch steckt. Natürlich wirft es ein fürchterliches Licht auf den Betrieb, wenn der Großteil der Fahrzeuge völlig heruntergekommen wirkt, aber auf der anderen Seite ist auch kompletter Neulack wenige Jahre oder gar Monate vor der Verschrottung reichlich verschwenderisch.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

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Re: Linie 16 (1911-1971)
« Antwort #14 am: 01. Juni 2014, 18:37:29 »
Zitat
Außerdem bin ich sehr wohl der Meinung, dass es eine Gratwanderung ist, wie viel Pflegeaufwand man in Altwagen noch steckt. Natürlich wirft es ein fürchterliches Licht auf den Betrieb, wenn der Großteil der Fahrzeuge völlig heruntergekommen wirkt, aber auf der anderen Seite ist auch kompletter Neulack wenige Jahre oder gar Monate vor der Verschrottung reichlich verschwenderisch.

Man müsste halt – wie so oft im Leben – einen gangbaren Mittelweg finden (wollen).
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!