Autor Thema: Linie L (1907-1959)  (Gelesen 43899 mal)

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #30 am: 06. August 2011, 12:05:59 »
Weiß vielleicht jemand, bis zu welchem Jahr Wagen mit offenen Plattformen im Planbetrieb waren? Die erste Reihe, die bereits mit geschlossenen Plattformen geliefert wurde, war die Reihe H, stimmt das?

Triebwagen mit offenen Plattformen wurden letztmalig 1931 im Personenverkehr eingesetzt. Und ja, die H waren die ersten Triebwagen, die mit verglasten Plattformen geliefert wurden.

GS6857

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #31 am: 06. August 2011, 13:02:04 »
Weiß vielleicht jemand, bis zu welchem Jahr Wagen mit offenen Plattformen im Planbetrieb waren? Die erste Reihe, die bereits mit geschlossenen Plattformen geliefert wurde, war die Reihe H, stimmt das?

Triebwagen mit offenen Plattformen wurden letztmalig 1931 im Personenverkehr eingesetzt. Und ja, die H waren die ersten Triebwagen, die mit verglasten Plattformen geliefert wurden.

Das waren vermutlich die letzten D Triebwagen mit offenen Plattformen. Die A und B Triebwagen waren ja von 1930 - 1937 abgestellt. Die C bereits 1930 ausgemustert.
Warum waren die A und B 7 Jahre abgestellt? Dachte man vielleicht an einen Umbau oder waren die Wagen nur als Reserve hinterstellt?

haidi

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #32 am: 23. März 2012, 14:34:47 »
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Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

13er

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #33 am: 14. Juli 2012, 12:50:48 »
Ein Zug der Linie L (D 216 + k) am Aspernplatz etwa 1910 (Foto: Pichler). Der am 17. August 1900 in Betrieb genommene 216 wurde ab 2. Dezember 1924 in den d2-Beiwagen 5109 umgebaut und am 1. Mai 1958 als Salzstreuwagen sz1 7190 adaptiert. Die Skartierung erfolgte am 16. Juli 1971. Ein bewegtes Leben!

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Mit uns kommst du sicher... zu spät.

HLS

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #34 am: 14. Juli 2012, 13:40:07 »
Ein sehr schönes Bild. Für mich gibts dort zwei besondere Dinge zu sehn: 1. sieht es so aus also würde aus bzw ins Wasser einbiegen und was Fußgänger so dicht einer Straßenbahn, dass wäre heutzutage in Wien fast undenkbar.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

13er

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #35 am: 14. Juli 2012, 13:42:08 »
1. sieht es so aus also würde aus bzw ins Wasser einbiegen
Die alte Aspernbrücke lag tatsächlich nicht auf einer Achse mit dem Ring, daher diese "optische Täuschung".
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #36 am: 14. Juli 2012, 14:00:02 »
1. sieht es so aus also würde aus bzw ins Wasser einbiegen
Die alte Aspernbrücke lag tatsächlich nicht auf einer Achse mit dem Ring, daher diese "optische Täuschung".
Ich habs eh gesehn, aber wenn man sich das Bild nur flüchtig betrachtet kommt schnell der Eindruck auf.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #37 am: 14. Juli 2012, 17:48:27 »
Ein Zug der Linie L (D 216 + k) am Aspernplatz etwa 1910 (Foto: Pichler). Der am 17. August 1900 in Betrieb genommene 216 wurde ab 2. Dezember 1924 in den d2-Beiwagen 5109 umgebaut und am 1. Mai 1958 als Salzstreuwagen sz1 7190 adaptiert. Die Skartierung erfolgte am 16. Juli 1971. Ein bewegtes Leben!

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Ich fand den Platz auf dieser Ansichtskarte aus den 60er schöner!

Linie 41

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #38 am: 14. Juli 2012, 17:53:38 »
Schön, wie wenig Platz den Fahrspuren damals eingeräumt wurden. Die Blumeninseln sind sowieso ein Traum.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

Conducteur

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #39 am: 14. Juli 2012, 18:00:57 »
Ich fand den Platz auf dieser Ansichtskarte aus den 60er schöner!

Schön, wie wenig Platz den Fahrspuren damals eingeräumt wurden. Die Blumeninseln sind sowieso ein Traum.

Verschreit es nicht zu früh! Es handelte sich um einen Kreisverkehr. Kreisverkehre sind wieder ganz in Mode. Vielleicht kommt früher dort einer wieder, als Ihr Euch denken könnt.  ;)

Linie 41

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #40 am: 14. Juli 2012, 18:05:37 »
Verschreit es nicht zu früh! Es handelte sich um einen Kreisverkehr. Kreisverkehre sind wieder ganz in Mode. Vielleicht kommt früher dort einer wieder, als Ihr Euch denken könnt.  ;)
Anscheinend habe ich die Größe des Platzes unterschätzt. Aber von mir aus gerne ein Kreisverkehr – jede Ampel, die durch einen Kreisverkehr ersetzt wird, ist eine gute Ampel.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #41 am: 14. Juli 2012, 18:06:44 »
Die Blumeninseln sind sowieso ein Traum.
Nach dem, was vielen Sträuchern im letzten Jahr angetan wurde, wundert's mich fast, dass das Stadtgartenamt nun den Blumen nicht Morticia-Addams-like die Köpfe abschneidet. ::)
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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #42 am: 14. Juli 2012, 19:35:49 »
Aber von mir aus gerne ein Kreisverkehr – jede Ampel, die durch einen Kreisverkehr ersetzt wird, ist eine gute Ampel.
Nicht im städtischen Umfeld. Kreisverkehre sind für Fußgänger ein Hindernis, da sie Umwegführungen erzeugen.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

darkweasel

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #43 am: 14. Juli 2012, 20:44:50 »
Ein Zug der Linie L (D 216 + k) am Aspernplatz etwa 1910 (Foto: Pichler). Der am 17. August 1900 in Betrieb genommene 216 wurde ab 2. Dezember 1924 in den d2-Beiwagen 5109 umgebaut und am 1. Mai 1958 als Salzstreuwagen sz1 7190 adaptiert. Die Skartierung erfolgte am 16. Juli 1971. Ein bewegtes Leben!

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Ich fand den Platz auf dieser Ansichtskarte aus den 60er schöner!
Wow! :up:

moszkva tér

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #44 am: 16. Juli 2012, 09:14:09 »
Aber von mir aus gerne ein Kreisverkehr – jede Ampel, die durch einen Kreisverkehr ersetzt wird, ist eine gute Ampel.
Nicht im städtischen Umfeld. Kreisverkehre sind für Fußgänger ein Hindernis, da sie Umwegführungen erzeugen.
Nicht nur für Fußgänger ein Hindernis, sondern auch für Radfahrer gefährlich: Manche Autofahrer neigen dazu, beim Rechtsabbiegen noch schnell den Radfahrer zusammenzuschneiden, anstatt sich ein paar Sekunden hinten anzustellen. Ein stark befahrener Kreisverkehr bietet da natürlich eine Menge solcher Konfliktpunkte.

Im städtischen Umfeld kommt noch dazu, dass Kreisverkehre deutlich mehr Platz brauchen als Kreuzungen. Der Platz geht für andere Nutzungen verloren, dafür hat man in der Mitte eine unbrauchbare Blumeninsel. Edit: Der Platzbedarf ist natürlich auch am Land groß, nur ist halt Platz in der Stadt besonders wertvoll.

Und bei einem etwas moderateren Verkehrsaufkommen sind Kreisverkehre sofort überlastet. Dafür kann man sie gut zur Verkehrsberuhigung heranziehen: Natürliche Kapazitätsbegrenzung einer Straße, wo kein Durchzugsverkehr rein soll. Aber bei einer Kreuzung wie dem Julius-Raab-Platz wäre ein Kreisverkehr vollkommen irre - in der heutigen Situation. Wenn man natürlich Kai, Ring und Aspernbrückenstraße-Praterstraße entsprechend rückbauen würde, wäre es was anderes.