Autor Thema: Silvesterverkehr 2018  (Gelesen 5987 mal)

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #30 am: 01. Januar 2019, 20:21:15 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
...und wenn ich mich nicht verhört habe, war die Station Stephansplatz ab 23.00 auf deutsch gesperrt, und ab 9 p.m. auf englisch...
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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #31 am: 01. Januar 2019, 20:38:52 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
Das macht man extra für euch, das ihr etwas zum kritisieren habt.  >:D >:D >:D >:D
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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #32 am: 01. Januar 2019, 20:40:03 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
...und wenn ich mich nicht verhört habe, war die Station Stephansplatz ab 23.00 auf deutsch gesperrt, und ab 9 p.m. auf englisch...

Da hast du dich wahrscheinlich verhört. Die Sperre war ab 21:00 Uhr.
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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #33 am: 01. Januar 2019, 20:40:39 »
Der ist nicht mehr lustig..... War er auch noch nie.

Die Stammstrecke hätte man übrigens auch einzeichnen können, mit Hinweis auf das lange Intervall.

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #34 am: 01. Januar 2019, 20:55:40 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
Das macht man extra für euch, das ihr etwas zum kritisieren habt.  >:D >:D >:D >:D

Das wäre schön... Haha, aber im ernst, bei den Privatbuslinien fordert man zeitbezogene Ansagen, beim Kombinat selbst ist es wohl Egal ;)

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #35 am: 01. Januar 2019, 21:36:53 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
Das macht man extra für euch, das ihr etwas zum kritisieren habt.  >:D >:D >:D >:D
Für eine Weltstadt, wie es Wien ja sein soll, ist diese Kritik aber berechtigt. Vorallem, wenn es sich um ein "großes" Event handelt. Da sollten Ansagen und Informationssysteme stimmen (was auch in der elektronischen Fahrplanauskunft nicht zu 100% der Fall war - war aber wenigstens rechtzeitig online, dank an die Betroffenen hierfür). Aber das ist nur meine bescheidene Meinung dazu. ;)

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #36 am: 01. Januar 2019, 22:30:43 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
Das macht man extra für euch, das ihr etwas zum kritisieren habt.  >:D >:D >:D >:D

Das wäre schön... Haha, aber im ernst, bei den Privatbuslinien fordert man zeitbezogene Ansagen, beim Kombinat selbst ist es wohl Egal ;)

Es gibt sie doch - nur sind Feiertage schlicht nicht vorgesehen. Das merkt man doch auch bei Feiertagen, die unter der Woche liegen - da werden z.B. am Stephansplatz auch 1A, 2A und 3A mit angesagt (ebenso anderswo Buslinien, die nur werktags bzw. Mo-Sa verkehren), dafür fehlen in den Nächten vor Feiertagen in den Nachtbussen die Hinweise auf die U-Bahnlinien. All das ist doch seit Jahren so. Ist nicht schön, aber vielleicht aus Aufwand-Nutzen-Sicht auch verständlich.

Und mich würde auch interessieren, ob man bei den Subunternehmen wirklich darauf besteht, auch Feiertage bei der Programmierung zeitbezogener Ansagen zu berücksichtigen, oder es nur um Wochentag und Tageszeit geht.

Für eine Weltstadt, wie es Wien ja sein soll, ist diese Kritik aber berechtigt

Ganz ehrlich: wenn Du 100 Leute fragst, was für sie eine Weltstadt ist, wird allenfalls eine Person antworten, dass die Ansagen in der U-Bahn zu jeder Tageszeit auf die genau gerade verkehrenden Linien hinweist, selbstverständlich völlig fehlerfrei und minutengenau. Und das auch nur, wenn jemand aus diesem Forum zu den hundert Personen gehört. :)

Was ist eigentlich dann Paris, wo es in vielen älteren U-Bahnen gar keine Stationsansagen gibt? Ist Wien folglich mehr Weltstadt als Paris?

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #37 am: 01. Januar 2019, 23:10:02 »
Classic. :ugvm:
Unter dem Begriff könnte man auch die Beschreibung davon zusammenfassen, dass die Echtzeitinfo sowohl online als auch auf den stationären Anzeigen zumindest von kurz vor 5 Uhr früh bis mindestens am späten Vormittag anscheinend komplett ausgefallen war (einzig bei der WLB schien sie zu funktionieren). ::)

Für eine Weltstadt, wie es Wien ja sein soll, ist diese Kritik aber berechtigt

Ganz ehrlich: wenn Du 100 Leute fragst, was für sie eine Weltstadt ist, wird allenfalls eine Person antworten, dass die Ansagen in der U-Bahn zu jeder Tageszeit auf die genau gerade verkehrenden Linien hinweist, selbstverständlich völlig fehlerfrei und minutengenau. Und das auch nur, wenn jemand aus diesem Forum zu den hundert Personen gehört. :)

Was ist eigentlich dann Paris, wo es in vielen älteren U-Bahnen gar keine Stationsansagen gibt? Ist Wien folglich mehr Weltstadt als Paris?
Insbesondere ist vor allem eine Stadt, die sich ständig darauf beruft, eine Weltstadt zu sein, höchstwahrscheinlich eben keine. :P
Echte Weltstädte müssen sich das Prädikat nämlich nicht permanent selbst „verleihen“.
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

tramway.at

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #38 am: 01. Januar 2019, 23:29:12 »
Der einzige Minikritikpunkt... Die Stationsansagen. Im 49er hörte man die Tageslinien, in der U3 die nicht existenten Nachtbuslinien am 1.1.
Das macht man extra für euch, das ihr etwas zum kritisieren habt.  >:D >:D >:D >:D
Für eine Weltstadt, wie es Wien ja sein soll, ist diese Kritik aber berechtigt. Vorallem, wenn es sich um ein "großes" Event handelt. Da sollten Ansagen und Informationssysteme stimmen (was auch in der elektronischen Fahrplanauskunft nicht zu 100% der Fall war - war aber wenigstens rechtzeitig online, dank an die Betroffenen hierfür). Aber das ist nur meine bescheidene Meinung dazu. ;)
Naja, das ist eine lässliche Sünde, und die Kosten für die Umstellung für den Silvesterabend sind mE nicht gerechtfertigt, wo doch eh ziemlich gute Info verbreitet wird.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #39 am: 02. Januar 2019, 04:27:45 »
Zu der Forderung der zeitgesteuerten Ansagen.

Damit ist gefordert, dass eben tagesabhängig und auch in den Abendstunden die richtigen Umsteigerelationen angesagt werden. Nicht berücksichtigt werden muss die Sonderfälle, wo wegen Veranstaltungen es zu Abweichungen kommt (Silvester, Marathon und ähnliches)

Da es derzeit zumindest keine Schnittstelle gibt, wo die Fahrtabweichungen automatisch in die Haltestellenansage einfließen, wirst du auch keine diesbezügliche Haltestellenansage bekommen.

Mich würde interessieren, ob dies irgendwo bei einem Verkerhsunternehmen mit einem Linienumfang > 50 Linien überhaupt schon gibt.
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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #40 am: 02. Januar 2019, 08:06:29 »
Mich würde interessieren, ob dies irgendwo bei einem Verkerhsunternehmen mit einem Linienumfang > 50 Linien überhaupt schon gibt.

Ehrlich gesagt ist es genau andersrum: Ich kenne kein Verkehrsunternehmen dieser Größe, in dem so ausführlich die Umsteigemöglichkeiten angesagt werden wie in Wien, erst recht nicht tages- oder tageszeitabhängig. In Berlin wurden die U-Bahn-Ansagen in den letzten Jahren zusammengestrichen und der Hinweis auf Metrobus und Metrotram gelöscht, und sogar auf die Straßenbahn überhaupt; bei Bus und Straßenbahn werden von einigen Versuchen an einigen wenigen S- und U-Bahn-Stationen abgesehen seit eh und je keine Umsteigemöglichkeiten angesagt (bzw. allgemein "S-Bahnhof …", "U-Bahnhof …"). Die inzwischen in fast allen Straßenbahnen und vielen Bussen vorhandenen Bildschirme zeigen alle Linien an, unabhängig davon, ob sie zu diesem Zeitpunkt verkehren. In der U-Bahn gibt es wiederum erste Versuche mit Anschlusshinweisen in Echtzeit.

In München und Paris gibt es sogar noch Bahnen völlig ohne automatische Ansagen. Bei den traditionell sehr vorbildlich geführten Dresdner Verkehrsbetrieben werden die Anschlüsse in Echtzeit inzwischen sehr zuverlässig in fast allen Bussen und vielen Straßenbahnen angezeigt, sogar verkehrsunternehmenübergreifend - die Ansagen beschränken sich aber auf den allgemeinen Hinweis zum Fern- und/oder Regionalverkehr, zu Fähren sowie zu Flughafenverbindungen. Budapest: Umsteigehinweise in den meisten Fahrzeugen optisch, aber m.E. nicht tages- und wochenzeitabhängig. Warschau: In der Metro allgemeine Umsteigehinweise auf den Fernverkehr, wahrscheinlich inzwischen auch auf die jeweils andere Metrolinie (ich war seit Eröffnung der zweiten nicht dort).

Kurz: Tages- und tageszeitabhängige Umsteigeinformationen gibt es m.E. nur dort, wo die Anschlüsse in Echtzeit angezeigt werden, und das ist zwar in immer mehr Städten der Fall, längst aber noch nicht überall üblich. Wo Wien aber in der Tat verdammt schlecht ist: bei der Verknüpfung der dahinterstehenden technischen Systeme verschiedener Verkehrsunternehmen. Während man anderswo hinbekommt, selbst ganz andere Verkehrsunternehmen mit einzubeziehen (z.B. die Betreiber von S-Bahnen und Regionalbussen), sind in Wien noch nicht mal alle Busse selbst beauftragter Subunternehmen der WL in alle Systeme einbezogen.

haidi

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #41 am: 02. Januar 2019, 11:04:26 »
Es gibt sie doch - nur sind Feiertage schlicht nicht vorgesehen. Das merkt man doch auch bei Feiertagen, die unter der Woche liegen - da werden z.B. am Stephansplatz auch 1A, 2A und 3A mit angesagt (ebenso anderswo Buslinien, die nur werktags bzw. Mo-Sa verkehren), dafür fehlen in den Nächten vor Feiertagen in den Nachtbussen die Hinweise auf die U-Bahnlinien. All das ist doch seit Jahren so. Ist nicht schön, aber vielleicht aus Aufwand-Nutzen-Sicht auch verständlich.
Nun Feiertage vorzusehen sollte die einfachste Übung sein - einfach die Feiertage der nächste zig JAhre hinterlegen und fertig.

Und in Fällen wie Sylvester könnte man die Umsteigemöglichkeiten weglassen und nur die Haltestellen ansagen. Sollte auch funktionieren. Ich verlasse mich - vor allem im Ausland - nicht auf die Ansagen, sondern weiß halt, wo ich umsteigen muss, das lässt sich vor Fahrtantritt oder während der Fahrt durchaus eruieren.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #42 am: 02. Januar 2019, 11:22:08 »
Im Jahre 2018/2019 sollte es eigentlich keine Raketenwissenschaft sein, dynamische an alle Eventualitäten anpassbare Ansagen und Anzeigen haben zu können, wo auch Feiertage, geänderte Netze wie zu Silvester, oder auch Demonstrationen und größere Störungen abgebildet werden können..... wollen müsste man halt.

Man kann natürlich auch sagen "dort ist es noch schlechter, schauts amal nach Paris!"

Bei den ÖBB gibt es auch Systeme, die mehr als statische Infos zusammenbringen.

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #43 am: 02. Januar 2019, 11:27:47 »
Es war auch an den Infosäulen "Derzeit kein Echtzeitbetrieb" (oder so ähnlich) zu lesen, die App funktionierte aber. Ich hab schon schlimme Befürchtungen für die Haltestelle "neu".  >:D

Möglicherweise sollte man bei solchen "Sonderfällen" die Umsteigeverbindungen generell dann weglassen.

denond

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Re: Silvesterverkehr 2018
« Antwort #44 am: 02. Januar 2019, 11:33:29 »
Nun Feiertage vorzusehen sollte die einfachste Übung sein - einfach die Feiertage der nächste zig JAhre hinterlegen und fertig.

Und in Fällen wie Sylvester könnte man die Umsteigemöglichkeiten weglassen und nur die Haltestellen ansagen. Sollte auch funktionieren. Ich verlasse mich - vor allem im Ausland - nicht auf die Ansagen, sondern weiß halt, wo ich umsteigen muss, das lässt sich vor Fahrtantritt oder während der Fahrt durchaus eruieren.

Im Falle des Jahreswechsels bin ich deiner Meinung bezüglich der Hst.-Ansagen. Bei den Fahrplänen geht man bei den WL wie immer derart eigenartige Wege, da wird wie immer so mancher Fahrplan neu erfunden. Warum? Das wissen die Götter. Da kommen sogar bei Feiertagsplänen (trotzdem meist ein Sonntagfahrplan verwendet wird) manchmal Überraschungen vor. Somit auf Jahre im voraus hinterlegen und fertig gibt es bei den WL nicht. Selbst die Silvesterfahrpläne kommen jedes Jahr in einer Neufassung. Irgendetwas wird immer geändert...

So, wie in Wien durchgeführt, führen Ansagen vielfach nur zur Verwirrung (siehe auch die unterschiedlichen Zeitangaben bezüglich der Station Stephansplatz, die aus der zweisprachigen Zeitangabe entstanden). Vor Antritt eines Besuches einer Stadt rufe ich mir Liniennetz und ev. dessen Änderungen, auch die Tarife in Erinnerung.