Autor Thema: Neue Veranstaltungshalle in Wien  (Gelesen 8180 mal)

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60er

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #30 am: 04. Februar 2019, 13:04:42 »
Eine Sporthalle wäre eher nicht gut ausgelastet, das funktioniert doch in kaum einer Stadt zufriedenstellend. Vielleicht sollte man den Denkmalschutz in Frage stellen und das architektonisch eher fragwürdige und unpraktische Ding schleifen.
Die Stadthalle wird ganz sicher zu keiner reinen Sporthalle. Die wird weiterhin eine Mehrzweckhalle sein und für alle möglichen Events zur Verfügung stehen.

Man könnte die große Halle von derzeit 16.000 auf vielleicht 10.000 Besucher reduzieren. Die oberen Ränge sind sowieso nicht besonders, weil man von dort nur sehr schlecht sieht.

haidi

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #31 am: 04. Februar 2019, 13:10:17 »
Die meisten Besucher schalten bei dem anblick eines öffentlichen Verkehrsmittel das Hirn aus

Da hammas wieder, die Lieblingstiere der Klingelfee :)
Die Forenleitung sollte doch so wie die Schweinchen auch Schafe einführen, damit Klingelfee nicht immer so lange Sätze schreiben muss, sondern Schafsgruppen auf die Forenreise schicken kann.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Klingelfee

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #32 am: 04. Februar 2019, 13:11:41 »
Eine Sporthalle wäre eher nicht gut ausgelastet, das funktioniert doch in kaum einer Stadt zufriedenstellend. Vielleicht sollte man den Denkmalschutz in Frage stellen und das architektonisch eher fragwürdige und unpraktische Ding schleifen.

Letzteres (Denkmalschutz) sollte man generell einmal überdenken. Denn wenn ich mir anschaue, was alles unter Denkmalschutz, bzw auch Ensembleschutz steht, aber bei weiten nicht mehr zweckmässig ist, dann sollte man den Schutz überdenken.

Viele Gebäude werden dann umgebaut oder angepasst und das Gesamtbild ist dann mMn gar nicht mehr stimmig (Siehe Remise Kreuzgasse). da würde das Wohnhaus auf Stelzen gestellt, damit man die Wagenhallen noch sehen kann.

Oder aber man darf den Fahrgastunterstand bei der Oper eben nicht anpassen, nur weil dieser unter Ensembleschutz steht.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

T1

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #33 am: 04. Februar 2019, 13:15:33 »
Im Ernst: Selbst wenn es eine Straßenbahn in der Landstraßer Hauptstraße gäbe, wäre es wohl zu viel des Guten, die wegen ein paar Großveranstaltungen ständig ins Niemandsland zu schicken. So weit weg von Gut und Böse ist der neue Standort auch wieder nicht, dass man von der Kreuzung Landstraßer Hauptstraße/Viehmarktgasse nicht zu Fuß gehen könnte.
Ich dachte eher an eine nicht im Planbetrieb genutzte Schleife à la Messeschleife. Die paar Meter Schienen würden im Budget wohl keinen großen Unterschied machen und man kann zu Veranstaltungsende einfach Züge einschieben ;)

Ob das bei einer Veranstaltungshalle so sinnvoll ist, bezweifle ich. Denn wenn ich da an so manche Veranstaltung zurückdenke. Die meisten Besucher schalten bei dem anblick eines öffentlichen Verkehrsmittel das Hirn aus und wollen dort nur hinein, auch wenn sie womöglich nur eine oder 2 Stationen fahren wollen.
Und was der überclou ist, dass sie dich beschimpfen, wenn sie nicht gleich in den ersten Zug hinein kommen (Auch wenn noch etliche andere hinten anstehen). Mir selbst bei einer Stadionveranstaltung passiert.

Du kannst nämlich eine Schleife bei einer Veranstaltungshalle nicht mit einer bei einer Messe vergleichen. Bei einer Mess hast du zwar auch viele Fahrgäste, die kommen aber laufend und auch bei vielen Fahrgästen muss der einzelne Fahrgast nicht lange warten. Während bei einer Veranstaltung dann viele Fahrgäste auf einmal da stehen und alle erwarten, dass sie ohne Wartezeit gleich wegfahren können. Und das ist nun mal ein Ding der Unmöglichkeit.
Gerade deswegen wäre es ja sinnvoll – man könnte Züge stapeln und so die Massen direkt Richtung Ring bringen, sie würden sich mit einer Ringrunde gut auf die verschiedenen U-Bahn-Linien aufteilen.

Gerade der Stadionverkehr zeigt, dass, anders als du denkst, nicht alle Stadion-/Veranstaltungsbesucher sich ins erstbeste Verkehrsmittel pferchen. Es gibt genug, die nach Spiel- oder Veranstaltungsende einen kurzen Fußmarsch in Kauf nehmen, um zur U3 zu gelangen...

coolharry

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #34 am: 04. Februar 2019, 13:34:46 »
Gerade deswegen wäre es ja sinnvoll – man könnte Züge stapeln und so die Massen direkt Richtung Ring bringen, sie würden sich mit einer Ringrunde gut auf die verschiedenen U-Bahn-Linien aufteilen.

Bei aller Liebe zur Straßenbahn. Wenn von den 20.000 Besuchern 1/3 zur Straßenbahn rennt brauchst gut 31 Straßenbahnzüge und das in sehr kurzer Zeit. Selbst wenn nur 10% zur Tramway marschieren brauchst 10 Züge mehr oder weniger sofort. Und das Verkehrsmittel welches am nächsten ist, wird auch die meiste Last abbekommen.

Btw. gehören die Fußwege zu den Stationen St.Marx und Erdberg sowie zur Station Viehmarkgasse verbreitert und ausgebaut, damit auch hier große Mengen an Menschen gut durch kommen.

moszkva tér

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #35 am: 04. Februar 2019, 13:44:15 »
Man könnte die große Halle von derzeit 16.000 auf vielleicht 10.000 Besucher reduzieren. Die oberen Ränge sind sowieso nicht besonders, weil man von dort nur sehr schlecht sieht.
Die Stadthalle hat eine Kapazität von ca. 10.000 bei Sportveranstaltungen. 16.000 ist die Kapazität bei Konzerten, wenn am Spielfeld auch Zuschauer untergebracht werden können.

Ich war einige Male in der Stadthalle auch ganz oben und man sieht von dort gar nicht so schlecht. Man ist halt nur relativ weit weg, aber das Problem ließe sich auch bei einem Neubau kaum lösen. Die Stadthalle hat keine Stützen, die die Sicht blockieren. Die Konstruktion war damals top-modern und ist somit auch heute noch zeitgemäß. Auch 60 Jahre später könnte man eine solche Veranstaltungshalle kaum besser bauen.

Letzteres (Denkmalschutz) sollte man generell einmal überdenken. Denn wenn ich mir anschaue, was alles unter Denkmalschutz, bzw auch Ensembleschutz steht, aber bei weiten nicht mehr zweckmässig ist, dann sollte man den Schutz überdenken.
Das Recht hat der Politik zu folgen...  C:-)

Leider nicht! In diesem [Happel-] Stadion wird es nie wieder ein größeres Fußballmatch geben und schon gar kein CL-Finale. Nicht einmal für Spiele der EM-Gruppenphase ist es mehr geeignet.
Warum nicht? Kapazität ist ausreichend, Verkehrskonzept ist ok. Ein paar Investitionen da und dort und schon passt es. Was sind denn die Kritikpunkte von der UEFA? Zu wenig VIP-Kapazität? Ließe sich sicherlich einfach beheben.

So eine Halle bringt der Stadt aber (im Gegensatz zu anderen Großinvestitionen) mehr als genug Wertschöpfung. Die 250 Mio. Euro sind nicht so viel und werden schon in wenigen Jahren wieder eingespielt sein. Wenn man auch noch einen Sponsor findet, der Namensrechte für die Halle erwirbt, amortisiert sie sich sogar noch schneller.
Multiversum Schwechat... Hust!
Große Konzerte - ich meine die echten Superstars wie Rolling Stones oder Madonna - sind niemals rentabel sondern immer ein Prestigeprojekt der Veranstalter. Dasselbe betrifft auch große Sportveranstaltungen wie Champions League oder EM-/WM-Endrunden. Ich finde, die öffentliche Hand sollte die lokale Kultur und den Breitensport fördern und nicht den Großkonzernen das Geld in den Hintern blasen.

60er

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #36 am: 04. Februar 2019, 14:14:01 »
Warum nicht? Kapazität ist ausreichend, Verkehrskonzept ist ok. Ein paar Investitionen da und dort und schon passt es. Was sind denn die Kritikpunkte von der UEFA? Zu wenig VIP-Kapazität? Ließe sich sicherlich einfach beheben.
Weil der Fußball halt auch immer größenwahnsinniger wird und weil es in Europa mittlerweile dutzende topmoderne Arenen gibt, in denen der Zuschauer das Spiel aus nächster Nähe sehen kann und nicht durch eine Laufbahn getrennt. Bei der Bewerbung für die länderübergreifende EM 2020 war das Ernst-Happel-Stadion jedenfalls völlig chancenlos und ist durchgefallen.

Große Konzerte - ich meine die echten Superstars wie Rolling Stones oder Madonna - sind niemals rentabel sondern immer ein Prestigeprojekt der Veranstalter. Dasselbe betrifft auch große Sportveranstaltungen wie Champions League oder EM-/WM-Endrunden. Ich finde, die öffentliche Hand sollte die lokale Kultur und den Breitensport fördern und nicht den Großkonzernen das Geld in den Hintern blasen.
Es finden ja nicht 365 Tage im Jahr Konzerte irgendwelcher Superstars statt. Die Stadthalle wirft eine Wertschöpfung von jährlich über 100 Mio. Euro ab. Ich gehe davon aus, dass man mit der neuen Eventhalle daher auch ein deutliches Plus in mehrstelliger Millionenhöhe erwirtschaften wird können.

hema

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #37 am: 04. Februar 2019, 14:19:05 »
Werden große (Fußball-)Events häufig nicht nur an Länder vergeben, wo dem Veranstalter absolute Steuerfreiheit zugesagt wird? 2006 gab es da ja auch in Deutschland (Fußball-WM) einige Diskussion, ehe sich der Finanzminister dazu unter Schmerzen breitschlagen ließ. Meist geht das wohl eher still und "unter der Tuchent" (Zitat Kreisky) vor sich.

Vor vielen Jahren gab es sogar in Wien einmal ordentlich Stunk, als Zeitungen davon Wind bekamen, dass für ein Sinatra-Konzert in der Stadthalle keine Steuern bezahlt wurden. Das Ganze ist dann aber rasch wieder sanft entschlafen, gibt sowieso fast täglich neue Aufreger, welche das Problem von gestern zum alten Schnee machen! 



Die Stadthalle wirft eine Wertschöpfung von jährlich über 100 Mio. Euro ab.
Das würde ich aber als unüberprüfbaren Propaganda-Gag aus der Werbebroschüre für die Stadthalle werten!

Zitat von: aus dem Stadthalle-Folder

Über 100 Millionen Euro Wertschöpfung für Österreich jährlich.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

60er

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #38 am: 04. Februar 2019, 14:44:45 »
Werden große (Fußball-)Events häufig nicht nur an Länder vergeben, wo dem Veranstalter absolute Steuerfreiheit zugesagt wird? 2006 gab es da ja auch in Deutschland (Fußball-WM) einige Diskussion, ehe sich der Finanzminister dazu unter Schmerzen breitschlagen ließ. Meist geht das wohl eher still und "unter der Tuchent" (Zitat Kreisky) vor sich.
Ja, die halbmafiöse Organisation FIFA geht so vor. Die FIFA ist ein "gemeinnütziger Verein" mit Sitz in der Schweiz. Bei Fußball-Weltmeisterschaften muss das Gastgeberland ihr absolute Steuerfreiheit gewährleisten. Die so erzielten Gewinne (5-6 Mrd. Euro pro WM) werden dann in der Schweiz mit nur 4% versteuert.

Das würde ich aber als unüberprüfbaren Propaganda-Gag aus der Werbebroschüre für die Stadthalle werten!
Auf der Wikipedia-Seite ist von 70 Mio. jährlich die Rede. Eine andere Quelle finde ich leider nicht.

Da sogar die 20 Mio. Fördergelder für das neue Rapidstadion als Wertschöpfung bereits wieder hereingekommen sind, glaube ich nicht, dass die Stadthalle mit ihren ca. 300 Veranstaltungen im Jahr ein Verlustgeschäft ist.

Tunafish

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #39 am: 04. Februar 2019, 14:56:21 »
Die Konstruktion war damals top-modern und ist somit auch heute noch zeitgemäß. Auch 60 Jahre später könnte man eine solche Veranstaltungshalle kaum besser bauen.

Nachdem es jeden Sommer viele Beschwerden darüber gibt, wie unangenehm warm es in der Stadthalle wird wage ich das sehr zu bezweifeln.

Das Recht hat der Politik zu folgen...  C:-)

So viele Gebäude automatisch unter Denkmalschutz zu stellen ist eben auch nicht sinnvoll. Abgesehen davon dass es sich so oder so um eine politische Angelegenheit handelt. Die Menschen im Denkmalamt sind jedenfalls wesentlich weniger demokratisch legitimiert.

95B

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #40 am: 04. Februar 2019, 15:00:34 »
Letzteres (Denkmalschutz) sollte man generell einmal überdenken. Denn wenn ich mir anschaue, was alles unter Denkmalschutz, bzw auch Ensembleschutz steht, aber bei weiten nicht mehr zweckmässig ist, dann sollte man den Schutz überdenken.

Viele Gebäude werden dann umgebaut oder angepasst und das Gesamtbild ist dann mMn gar nicht mehr stimmig (Siehe Remise Kreuzgasse). da würde das Wohnhaus auf Stelzen gestellt, damit man die Wagenhallen noch sehen kann.

Oder aber man darf den Fahrgastunterstand bei der Oper eben nicht anpassen, nur weil dieser unter Ensembleschutz steht.

Ja, es ist schon sehr eigenartig, was unter dem Deckmantel des Denkmalschutzes alles gemacht (oder nicht gemacht) wird.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
(Q: Google Street View)

Das Ensemble aus Würstelständen, monströsen Masten und einer Berliner Mauer von Schaltkästen ist, wie man sehen kann, überaus schutzwürdig. :fp:
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Rodauner

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #41 am: 04. Februar 2019, 16:40:28 »
Werden große (Fußball-)Events häufig nicht nur an Länder vergeben, wo dem Veranstalter absolute Steuerfreiheit zugesagt wird? 2006 gab es da ja auch in Deutschland (Fußball-WM) einige Diskussion, ehe sich der Finanzminister dazu unter Schmerzen breitschlagen ließ. Meist geht das wohl eher still und "unter der Tuchent" (Zitat Kreisky) vor sich.

Vor vielen Jahren gab es sogar in Wien einmal ordentlich Stunk, als Zeitungen davon Wind bekamen, dass für ein Sinatra-Konzert in der Stadthalle keine Steuern bezahlt wurden. Das Ganze ist dann aber rasch wieder sanft entschlafen, gibt sowieso fast täglich neue Aufreger, welche das Problem von gestern zum alten Schnee machen! 

Die Stadthalle wirft eine Wertschöpfung von jährlich über 100 Mio. Euro ab.
Das würde ich aber als unüberprüfbaren Propaganda-Gag aus der Werbebroschüre für die Stadthalle werten!

Des find I super: Den Bau einer neuen Mehrzweckhalle deaf I über meine Steuern mitzahlen, während genau jenen Veranstaltern, wo es viel bringen würde, die Steuern erlassen werden! Und von einer (eventuellen ::)) Wertschöpfung hob i persönlich sowieso nix!

Da sogar die 20 Mio. Fördergelder für das neue Rapidstadion als Wertschöpfung bereits wieder hereingekommen sind...

Quelle?
Wie schaut es abzüglich der Kosten aus, die für Sicherheit, Polizeieinsätze, Vandalismus, etc. entstehen?
Evt. Schulden verallgemeinern, Gewinne behalten...?

Gott schütze Österreich >:D!

hema

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #42 am: 04. Februar 2019, 19:01:13 »
Das nennt man Umwegrentabilität, das verstehen wir Dooferln nicht. Da fließt das Geld auf Umwegen in bestimmte Taschen!   ;)
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

moszkva tér

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #43 am: 04. Februar 2019, 22:33:00 »
Warum nicht? Kapazität ist ausreichend, Verkehrskonzept ist ok. Ein paar Investitionen da und dort und schon passt es. Was sind denn die Kritikpunkte von der UEFA? Zu wenig VIP-Kapazität? Ließe sich sicherlich einfach beheben.
Weil der Fußball halt auch immer größenwahnsinniger wird und weil es in Europa mittlerweile dutzende topmoderne Arenen gibt, in denen der Zuschauer das Spiel aus nächster Nähe sehen kann und nicht durch eine Laufbahn getrennt. Bei der Bewerbung für die länderübergreifende EM 2020 war das Ernst-Happel-Stadion jedenfalls völlig chancenlos und ist durchgefallen.
Das Happelstadion ist bei der Bewerbung nicht durchgefallen, sondern man hat sich gar nicht beworben, weil man eine Bewerbung für chancenlos gehalten hatte. Ok, das mag im Resultat dasselbe gewesen sein, aber andererseits auch wieder nicht. Einerseits kann man es doch nicht genau wissen, andererseits kann es auch Politik sein, um zu sagen, wir brauchen das Stadion.
Ja, es gibt in Europa dutzende topmoderne Arenen. Sogar mit Zuschauerbereichen, die nicht mit Laufbahn vom Spielfeld getrennt sind. Sogar in Österreich: Hütteldorf, Verteilerkreis, Südstadt, Dornbach, you name it  :lamp:
Wie gesagt, die Laufbahn ist kein Hindernis im Happel. Modulare Tribünen wurden schon erfunden.

Rodauner

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #44 am: 04. Februar 2019, 23:15:07 »
Das nennt man Umwegrentabilität, das verstehen wir Dooferln nicht. Da fließt das Geld auf Umwegen in bestimmte Taschen!   ;)

Leider oba net in meine.... :-[