Autor Thema: Neue Veranstaltungshalle in Wien  (Gelesen 8178 mal)

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Klingelfee

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Neue Veranstaltungshalle in Wien
« am: 03. Februar 2019, 09:16:56 »
Weil schon Haidi die Veranstltungshalle.

Was haltet ihr eigentlich von dem Standort der Halle?

Ich habe es jetzt nämlich einmal grob nachgemessen. Egal ob  von der Linie 18/71 oder U3 von der Station bis zu dem Grundstück sind es jeweils ca 400m zum Grundstück. Da ist aber noch nicht eingerechnet, dass man dann eventuell nochmal bis zu 400m gehen müss, wenn der Eingang dann auf der komplett anderen Ecke befindet. Und wo stellen die Besucher, die von Auswärts kommen und somit auf ihr Auto angewiesen sind, dieses ab? Denn die P&R-Anlage Erdberg ist dafür viel zu kein. Ganz zu schweigen von den Reisebusse, mit denen die Gruppe kommen. Und wenn sie ein Parkhaus dort errichten, dann ist es auch wieder ein Parkhaus, dass ausserhalb der Veranstaltungszeiten leer steht, da es für Pendler absolut keinen Anreiz gibt, von dort dann auf den ÖV umzusteigen. Da können die Tagesparkgebühren noch so günstig sein.

Auf eure Meinungen bin ich schon gespannt.
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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #1 am: 03. Februar 2019, 10:00:58 »
Wir haben das grad in der Gruppe "Die Zukunft der Städte" auf Facebook (https://www.facebook.com/groups/127872300576381/) diskutiert. Ich war auch der Meinung, die Lage ist etwas weg vom Schuss, andere meinten, dass sich dann nach Veranstaltungsende die Fußgängerströme etwas verteilen. Naja. Erdberg ist für größeren Andrang mE eher ungeeignet.

An sich gabs da schon einen städtebaulichen Wettbewerb, der nun gekübelt ist - kein Problem, die Steuerzahler decken die Kosten schon ab, und die Architekten sind eh gewohnt, dass sie verarscht werden.

https://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/arena-neu-marx.html
https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/zielgebiete/erdbergermais/teilgebiete/stmarx/index.html
https://www.wse.at/?event=#Neue-Event-Arena-kommt-nach-Neu-Marx/3154
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Rodauner

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #2 am: 03. Februar 2019, 10:05:54 »
Rotes Prestigeprojekt, das sich die Stadt eigentlich nicht leisten kann! Leider lässt sich die Mehrheit der Wiener (Österreicher) davon einlullen bzw. findet das sogar geil oida!. Brot und Spiele für's Stimmvieh, dann geben's am ehesten a Ruh' - das wussten schon die alten Römer... ??? (Jüngste Stadionneu-/ausbauten fallen m.b.M.n. in die selbe Kategorie.)

Es gäbe wesentlich wichtigere Dinge - oder ganz einfach mal a paar Milliönchen einsparen... >:D

95B

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #3 am: 03. Februar 2019, 10:10:23 »
In die jetzige Stadthalle (größte Halle) passen 16.000 Leute, wir haben hier also ein durchaus vergleichbares Verkehrsaufkommen.

P+R Erdberg hat 1.800 Stellplätze, die Stadthallengarage 700, die Märzparkgarage 750. Ist also auch vergleichbar. Andere Garagen in der Nähe (z. B. Lugner City) habe ich nicht berücksichtigt, denn die gibt es im 3. Bezirk auch. Die Länge des Fußwegs halte ich für unproblematisch. Zur Stadthalle sind es von der U6 auch 350 m.

Die Zugangsanlagen der U3-Station Erdberg sind für solche Menschenmassen nicht ausgelegt, hier könnte man Bedenken anmelden. Andererseits: Die Zugangsanlagen der U6-Station Burggasse sind auch nicht auf Massenveranstaltungen dimensioniert und hier funktioniert es gut. Konzertpublikum verteilt sich offensichtlich besser und tritt nicht in einem Schwall auf wie bei Fußballspielen. Der Unterschied zwischen Stadthalle alt und Stadthalle neu: In Erdberg werden die Ströme alle in eine Richtung (zur U3) gehen, im 15. Bezirk kann sich das Publikum doch ein wenig auf andere Linien verteilen.

Kurzum: Es gäbe sicher idealere Standorte, aber Erdberg ist nicht so übel.
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Klingelfee

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #4 am: 03. Februar 2019, 10:10:57 »
Wir haben das grad in der Gruppe "Die Zukunft der Städte" auf Facebook (https://www.facebook.com/groups/127872300576381/) diskutiert. Ich war auch der Meinung, die Lage ist etwas weg vom Schuss, andere meinten, dass sich dann nach Veranstaltungsende die Fußgängerströme etwas verteilen. Naja. Erdberg ist für größeren Andrang mE eher ungeeignet.


Mag sein, dass Erdberg eher ungeeignet sein. Zumindest sollte man den Zugang bei der Nottendorfer Straße neu gestalten. Der ist mMn für einen Massenansturm nicht optimal.

Einen großen Vorteil hat Erdberg jedoch. Man kann ohne Probleme ohne Verzögerung bei Veranstaltungsende einen Verstärkerzug einlegen. Das ist ja derzeit das große Problem bei der U6 bei der Burggasse, dass man dort keinen Platz für einen Resevezug hat.
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38ger

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #5 am: 03. Februar 2019, 11:00:45 »
Rein von der Lage ist es auf jeden Fall etwas abseits gelegen, allerdings gibt es neben den Linien U3 sowie 18 und 71 auch noch den 74A und mit fortschreitender Bebauung der Aspanggründe und von Neumarx wird es wohl auch eine weitere Buslinie geben. Allein für Neumarx wäre wohl ein 74B vom Stubentor über die Landstraßer Hauptstraße, die Viehmarktgasse - Maria-Jacobi-Gasse und den Buisinesspark Marximum zum Gasometer.
Aber auch eine Lösung für die S7 wäre in dem Zusammenhang natürlich wünschenswert.
(Weg mit dem CAT und echter 15'-S-Bahn-Takt Floridsdorf-Flughafen!)

Werner1981

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #6 am: 03. Februar 2019, 13:53:02 »
Und wo stellen die Besucher, die von Auswärts kommen und somit auf ihr Auto angewiesen sind, dieses ab? Denn die P&R-Anlage Erdberg ist dafür viel zu kein.

Gleich neben dem Grundstück gibt es unter der Tangente bereits eine Garage mit über 500 Stellplätzen. In der Presseaussendung hieß es weiters: "Was Parkmöglichkeiten anbelangt, werde man die positiven Erfahrungen mit der Tiefgarage bei der Stadthalle einfließen lassen"

Rotes Prestigeprojekt, das sich die Stadt eigentlich nicht leisten kann! Leider lässt sich die Mehrheit der Wiener (Österreicher) davon einlullen bzw. findet das sogar geil oida!. Brot und Spiele für's Stimmvieh, dann geben's am ehesten a Ruh' - das wussten schon die alten Römer... ??? (Jüngste Stadionneu-/ausbauten fallen m.b.M.n. in die selbe Kategorie.)

Es gäbe wesentlich wichtigere Dinge - oder ganz einfach mal a paar Milliönchen einsparen... >:D

Die Stadthalle ist 60 Jahre alt. Jetzt steht man vor der Entscheidung: Neubau oder Generalsanierung, was aufgrund des Denkmalschutzes nur bedingt möglich ist. Die Kosten dafür wären sicher auch nicht ohne. Und die Kapazität würde auch nicht steigen. Gewisse Veranstaltungen bekommt man nämlich mangels Kapazität gar nicht mehr nach Wien (z.B. Eishockey A-WM).

Natürlich stellt die Halle am Beginn hohe Investitionskosten dar - über die Jahrzehnte werden die (auch durch Umwegrentabilität) aber um ein vielfaches wieder hereingespielt. Eine Zwei-Millionen-Stadt braucht einfach eine moderne Mehrzweckhalle.

Was eine neue Location auslösen kann zeigen ja deine genannten Beispiele: Durch die beiden neuen Stadien haben beide Vereine trotz mäßiger sportlicher Leistungen ihren Zuschauerschnitt nahezu verdoppelt!

abc

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #7 am: 03. Februar 2019, 21:08:09 »
Ich sehe kein Problem in der Entfernung zwischen den Öffis und dem Eingang: gerade nach Veranstaltungsende kann es sinnvoll sein, wenn sich allein durch den Weg die Besuchermassen etwas verteilen und so zeitverzögert die Station erreichen. Und der schon genannte kurzfristige Einschub von Zusatzbahnen am Erdberg ist natürlich von Vorteil.

Allerdings befürchte ich, dass zu Veranstaltungszeiten die S7 völlig überfüllt sein wird, und das als Flughafenzubringer. Es ist nicht auszuschließen, dass sie vor Veranstaltungsbeginn mit Gepäck praktisch nicht nutzbar ist. Auf der Abreise von der Veranstaltung kann es bei dem "attraktiven" 30-min-Takt der S7 auch recht schnell zu Überfüllungen der Station kommen. Vielleicht sperrt man die Station St. Marx sie in diesen Situationen dann einfach...

Zweiter Kritikpunkt meinerseits ist die räumliche Nähe zum Ernst-Happel-Stadion. Man mag es kaum glauben, aber ein Teil des An- und Abreiseverkehr dorthin läuft über die Schlachthausgasse und U3/77A (wobei letzterer oft über die Tangente umgeleitet wird) - sicher nicht der größte Teil, aber die Besucher/innen sind im Bereich Schlachthausgasse deutlich wahrnehmbar. Wenn also dummerweise zeitgleich Veranstaltungen im Ernst-Happel-Stadion und der neuen Halle vorgesehen sind, dürfte die Entlastungsfunktion der U3 für die U2 wegfallen.

Noch ärger sieht es beim Straßenverkehr aus: da muss die Tangente den An- und Abreiseverkehr und den umgeleiteten Verkehr aus der Meiereistraße aufnehmen. Im nachmittäglichen Berufsverkehr sicher eine großartige Situation. Gut: Prinzipiell ist selbst schuld, wer mit dem Auto zu einer Massenveranstaltung fährt. Aber in diesem Fall würde z.B. auch die Buslinie 77A völlig zum Erliegen kommen. Wahrscheinlich sollte man sie dann zwischen Schlachthausgasse und Stadion ganz einstellen oder sie in drei Teile teilen (Rennweg - Schlachthausgasse, Schlachthausgasse - Stadion und Stadion - Stadlauer Brücke/ Lusthaus), damit zumindest auf den Außenabschnitten ein geregelter Verkehr möglich ist.

Signalabhängigkeit

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #8 am: 03. Februar 2019, 21:17:58 »
De Leit soin mitn CAT foahrn  8)

Klingelfee

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #9 am: 03. Februar 2019, 21:54:23 »


Allerdings befürchte ich, dass zu Veranstaltungszeiten die S7 völlig überfüllt sein wird, und das als Flughafenzubringer. Es ist nicht auszuschließen, dass sie vor Veranstaltungsbeginn mit Gepäck praktisch nicht nutzbar ist. Auf der Abreise von der Veranstaltung kann es bei dem "attraktiven" 30-min-Takt der S7 auch recht schnell zu Überfüllungen der Station kommen. Vielleicht sperrt man die Station St. Marx sie in diesen Situationen dann einfach...

Also ich glaube kaum, dass die Besucher mit der S7 fahren. Da ist der Intervall zu groß und auch die Entfernung ist erheblich höher, als zur Linie 18 und 71
Wenn also dummerweise zeitgleich Veranstaltungen im Ernst-Happel-Stadion und der neuen Halle vorgesehen sind, dürfte die Entlastungsfunktion der U3 für die U2 wegfallen.
Also diese Bedenken kann ich nicht teilen. Denn ich glaube kaum, dass gleichzeitig eine Großveranstaltung im Stadion und in der neuen Halle sein wird.
Noch ärger sieht es beim Straßenverkehr aus: da muss die Tangente den An- und Abreiseverkehr und den umgeleiteten Verkehr aus der Meiereistraße aufnehmen. Im nachmittäglichen Berufsverkehr sicher eine großartige Situation. Gut: Prinzipiell ist selbst schuld, wer mit dem Auto zu einer Massenveranstaltung fährt. Aber in diesem Fall würde z.B. auch die Buslinie 77A völlig zum Erliegen kommen. Wahrscheinlich sollte man sie dann zwischen Schlachthausgasse und Stadion ganz einstellen oder sie in drei Teile teilen (Rennweg - Schlachthausgasse, Schlachthausgasse - Stadion und Stadion - Stadlauer Brücke/ Lusthaus), damit zumindest auf den Außenabschnitten ein geregelter Verkehr möglich ist.

Auch das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Denn die Autofahrer, die über die Tangente kommen, werden eher dann die Abfahrt St. Marx nehmen und kommen so gar nicht mit der Linie 77A zusammen. Da sehe ich eher noch Probleme für die Linie 18, bzw 80A. Und zweiter wird dann eben nur bis Schlachthausgasse geführt, um die Verspätungen wieder abzubauen.

Der 77A kommt eher nur deshalb zum erliegen, weil viele Besucher dann ihr Auto bei der Donaustadtbrücke und Donaumarina in den Parkhäusern abstellen um, dann mit dem 77A zur Veranstaltung fahren. Und die Linie 77A wird dann ganz einfach die Besucher nicht mehr befördern können.

Und auch bei der Stadthalle kommt jetzt der Verkehr nicht zu erliegen, wenn es dort eine Ausverkaufte Halle mit 10.000 Besucher gibt.
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Rodauner

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #10 am: 03. Februar 2019, 21:55:47 »
Was eine neue Location auslösen kann zeigen ja deine genannten Beispiele: Durch die beiden neuen Stadien haben beide Vereine trotz mäßiger sportlicher Leistungen ihren Zuschauerschnitt nahezu verdoppelt!

Und detto die damit einhergehenden Probleme durch randalierende "Fans", zum Teil aufgrund überforderter Sicherheitsapparate - sowie überforderte Verkehrsinfrastruktur.

coolharry

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #11 am: 04. Februar 2019, 07:09:48 »
Zur geplanten neuen Veranstaltungshalle:

Die Lage ist okay. Nicht besonders toll aber auch nicht schlecht. Es kann Öffentlich eigentlich aus vielen Richtungen angefahren werden, trotz Fußmarsch von bis zu 800m (von der S7).
Garagen mässig ist es dort nicht schlecht. Besser als bei der Stadthallle. Straßenanbindung ist gut, wenn die meisten in der P+R parken. Alle anderen Parkhäuser, sind zwar besser als am Gürtel, aber mit den vielen ums Eck fahrten doch eher mässig zu erreichen.
Ob wir die Halle wirklich brauchen steht aber auf einem anderen Blattl. Die Stadthallle wird sowieso renoviert da sie sehr wahrscheinlich nicht dem Wohnbau geopfert wird.
Somit haben wir die Kosten der Sanierung und des Neubaus.
Bezgl. Platz für Fanbusse: Unter der Halle könnte man ja statt einer PKW Parkgarage eine Busgarage errichten. Ein paar PKW Plätze (Behinderten Pflichstellplätze) braucht man zwar trotzdem aber diese lassen sich ja leicht unterbringen.

Helga06

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #12 am: 04. Februar 2019, 07:22:28 »
Was eine neue Location auslösen kann zeigen ja deine genannten Beispiele: Durch die beiden neuen Stadien haben beide Vereine trotz mäßiger sportlicher Leistungen ihren Zuschauerschnitt nahezu verdoppelt!

Und detto die damit einhergehenden Probleme durch randalierende "Fans", zum Teil aufgrund überforderter Sicherheitsapparate - sowie überforderte Verkehrsinfrastruktur.
Es ist doch nicht anzunehmen, dass in der Halle RAPID spielen wird.  >:D

60er

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #13 am: 04. Februar 2019, 09:27:12 »
Ich halte den Standort der neuen Halle auch für in Ordnung. Ich glaube nicht, dass es im Wien einen viel besseren Standort gegeben hätte. Die Fußwege zur U-Bahn sind völlig im Rahmen, die Stadthalle ist ja auch einige hundert Meter von der U6 Burggasse entfernt und zum Westbahnhof ist es sogar etwa 1 km Fußweg.

Bezüglich Stadthalle: die entspricht leider nicht mehr den Anforderungen und ist außerdem zu klein. Ich glaube daher schon, dass eine neue Veranstaltungshalle sinnvoll ist. Um 250 Mio. hätte man allerdings auch ein neues Ernst-Happel-Stadion bekommen, das als Multifunktionsarena sowohl für Fußball, als auch Veranstaltungen und Konzerte zu nutzen ist.

coolharry

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Re: Neue Veranstaltungshalle in Wien
« Antwort #14 am: 04. Februar 2019, 10:01:30 »
Ich halte den Standort der neuen Halle auch für in Ordnung. Ich glaube nicht, dass es im Wien einen viel besseren Standort gegeben hätte. Die Fußwege zur U-Bahn sind völlig im Rahmen, die Stadthalle ist ja auch einige hundert Meter von der U6 Burggasse entfernt und zum Westbahnhof ist es sogar etwa 1 km Fußweg.

Bezüglich Stadthalle: die entspricht leider nicht mehr den Anforderungen und ist außerdem zu klein. Ich glaube daher schon, dass eine neue Veranstaltungshalle sinnvoll ist. Um 250 Mio. hätte man allerdings auch ein neues Ernst-Happel-Stadion bekommen, das als Multifunktionsarena sowohl für Fußball, als auch Veranstaltungen und Konzerte zu nutzen ist.

Die Allianz Arena (Stadion) in München hat ~340Mios. gekostet. Allerdings 2002.
Wären jetz ~460Mios. gerechnet nach der VPI Änderung.
Diese hat 70.000 Plätze maximal. ~6.500€ pro Sitz

Die Lanxess Arena (Kölnarena) hat anno 1998 153Mios gekostet.
Würde also heute ~220Mio. Diese hat 20.000 Plätze maximal.
~11.000€ pro Sitz

Baust ein Stadion (also ohne Dach) kannst Winterveranstaltungen nahezu vergessen.
Baust eine Veranstaltungshalle mit Stadionnutzen (hohe Sitzkapazität) brennst dich dumm und dämlich.