Autor Thema: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)  (Gelesen 8526611 mal)

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18480 am: Heute um 11:27:51 »
Laut meinbezirk.at dürfte eine Garnitur gestanden sein. Ich nehme mal schwer an, dass der Einzieher/Kurzgeführte Zug zu weit vorne (zu weit über der Weichenspitze) zum Stehen gekommen ist und der fahrende Abbieger nicht damit gerechnet hat, dass der Einzieher teilweise auf dem Einziehergleis zum Stillstand gekommen ist.

https://www.meinbezirk.at/ottakring/c-lokales/wiener-strassenbahnen-kollidieren-beim-abbiegen_a8008306?ref=curate

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18481 am: Heute um 12:47:43 »
Laut meinbezirk.at dürfte eine Garnitur gestanden sein. Ich nehme mal schwer an, dass der Einzieher/Kurzgeführte Zug zu weit vorne (zu weit über der Weichenspitze) zum Stehen gekommen ist und der fahrende Abbieger nicht damit gerechnet hat, dass der Einzieher teilweise auf dem Einziehergleis zum Stillstand gekommen ist.

Das kann natürlich auch sein. Normalerweise bleibt man vor Weichenspitzen stehen. Nun kann es freilich (aus welchem Grund auch immer, z. B. Einsatzfahrzeug) passieren, dass man schon ein bisserl in die Kreuzung eingefahren ist und anhalten muss. Leider ist in solchen Fällen oft bei allen Arten von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu beobachten, dass die dann nicht einfach die Kreuzung freifahren, sondern wie ein Bock mitten im Weg stehenbleiben, weil sie glauben, mitten in der Kreuzung auf die nächste Grün- bzw. Freiphase warten zu müssen. Bei (vielleicht noch unerfahrenen) Straßenbahnfahrern kommt dann noch die Angst vor einem (ungerechtfertigten, aber mit ZKlern kann und soll man nicht diskutieren) Fleck dazu ...
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!
Entklumpertung des Referats West am 02.02.2024 um 19.45 Uhr planmäßig abgeschlossen!

Elin Lohner

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18482 am: Heute um 15:12:31 »
Hier gibt's ein Foto:
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/inland/bim-crash-in-wien-stau-chaos-auf-dieser-linie/ar-AA1ViQs9?ocid=entnewsntp&pc=U531&cvid=697c5bed58c546bd9c7d4327d7b41fa0&ei=46&cvpid=f88144b6bf7c4e6fa7e8100e0f0a9362

Oh, ist das schon wieder der arme A1 52 (wegen der Werbung)...?
Kann nicht sein, da der ULF A1 52, seit 2015, nicht mehr in West stationiert ist.

Der ULF A 24 hat, höchstwahrscheinlich, den ULF A1 100 gerammt. (Ein anderer ULF A1, vom Referat West, fällt mir gerade nicht ein, welcher für Alza wirbt)
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Oskar

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18483 am: Heute um 20:45:25 »
Das kann natürlich auch sein. Normalerweise bleibt man vor Weichenspitzen stehen. Nun kann es freilich (aus welchem Grund auch immer, z. B. Einsatzfahrzeug) passieren, dass man schon ein bisserl in die Kreuzung eingefahren ist und anhalten muss. Leider ist in solchen Fällen oft bei allen Arten von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu beobachten, dass die dann nicht einfach die Kreuzung freifahren, sondern wie ein Bock mitten im Weg stehenbleiben, weil sie glauben, mitten in der Kreuzung auf die nächste Grün- bzw. Freiphase warten zu müssen. Bei (vielleicht noch unerfahrenen) Straßenbahnfahrern kommt dann noch die Angst vor einem (ungerechtfertigten, aber mit ZKlern kann und soll man nicht diskutieren) Fleck dazu ...

Es ist aber ein (nicht...) kleiner Unterschied, ob ich mich mit einem 3,50 m oder einem 24 m langen und schwerfälligeren Fahrzeug zum Queren einer Kreuzung bei Gesperrt entschließe. Noch dazu an dieser Stelle, wo der Verkehr im Verlauf der Maroltingergasse stark und oft flott unterwegs ist! Daher volles Verständnis, wenn der Fahrer des (möglicherweise) bereits auf der Weiche stehenden Einziehers letztlich "wie ein Bock" stehengeblieben ist. Dass er wegen eines Einsatzfahrzeuges vorgezogen hat, ist unwahrscheinlich. Meist kann man vom Fahrerplatz kaum beurteilen, was sich bei Wahrnehmung eines Folgetonhorns hinten abspielt, und wie man zum Entschärfen der Lage beitragen könnte. Die höchstens! zwei Meter über die Weichenspitze hätten auch so gut wie gar nichts bewirkt. Da wird es einen anderen Grund geben... Verblüfft bin ich über das offenbar sehr schlechte Urteilsvermögen des Richtung Hietzing fahrenden Wagenbewegers. Wenn die Weichenspitze schon komplett verdeckt ist (und der Zug "Joachimsthalerplatz" aufgezogen hat -> somit erwartbar geradeaus fahren wird), muss ich davon ausgehen, dass ich nicht mehr passieren kann! Wäre vielleicht im Rahmen der betrieblichen Ausbildung eine entsprechende Instruktion der Neulinge über derartige Situationen nicht schlecht... Ich bezweifle, dass dieser Buserer zwei erfahrenen "Althasen" passiert wäre.