Autor Thema: Gleisbaustellen 2019  (Gelesen 30876 mal)

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Petersil

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #225 am: 09. Juli 2019, 21:34:18 »
Es hat auch nicht funktioniert, die Daten in der Fahrplanauskunft rechtzeitig richtig einzupflegen. Laut der Fahrplanauskunft fährt der 62A weiterhin von und nach Meidling.

Man hat es zumindest geschafft, händisch einen Hinweis einzugeben, dass der 62A dort nicht fährt, aber Ortsunkundigen hilft dieser Hinweis wenig und das Routing funktioniert halt jetzt nicht richtig. (Dass Scotty die regulären 62A-Kurse von und nach Meidling anzeigt und es der händisch eingepflegte Hinweis nicht ins Scotty geschafft hat, versteht sich an dieser Stelle glaub ich von selber.)

Irgendwie ist das schade. Das ginge mit relativ wenig Aufwand auch besser.

Was den Autoverkehr betrifft, fehlt mir der Überblick. Berichtet nicht normalerweise das Radio in den Tagen vor solchen Straßensperren sehr ausgiebig?

Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #226 am: 09. Juli 2019, 21:40:41 »
Es hat auch nicht funktioniert, die Daten in der Fahrplanauskunft rechtzeitig richtig einzupflegen. Laut der Fahrplanauskunft fährt der 62A weiterhin von und nach Meidling.


Jetzt kommt es darauf an, welche Fahrplanauskunft du meinst.

WEnn du das ITip meinst, dann muss ich dir sagen, dass in das Itip keinerlei Ablenkungen eingepflegt werden.

Wenn du jedoch eine Routenauskunft machst, dann wird die Linienänderung sehr wohl berücksichtigt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Paulchen

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #227 am: 09. Juli 2019, 21:44:27 »
Ich konnte die Verkehrsmaßnahmen erst am vergangenen Freitag auf der Homepage der Stadt Wien finden (also erst 4 Tage vor Inkrafttreten...)
Informationen im Radio, in den Zeitungen, bei ÖAMTC oder ARBÖ->
Fehlanzeige!

Der ÖAMTC hat schon am 28. Juni berichtet: https://www.oeamtc.at/news/wien/baustellen-in-wien-18469666
Ich habe aber auch den Eindruck, dass über die bevorstehende Baustelle verhältnismäßig wenig berichtet wurde.

Übrigens wird die Baustelle am Wochenende teilweise rückgebaut: https://www.oeamtc.at/news/wien/staustrecke-altmannsdorfer-strasse-32513293

Vom Gesetz reichen jedoch 24 Stunden vor in Kraft treten.

Dann darf man sich halt auch nicht wundern, dass bei Inkrafttreten des Halteverbots noch Fahrzeuge dortstehen. Kein Fahrzeughalter muss täglich überprüfen, ob inzwischen ein Halteverbot erschienen ist. Vor allem kann man Halteverbote ja durchaus länger im Voraus ankündigen, wenn es sich ohnehin über langfristig geplante Bauarbeiten handelt.

Petersil

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #228 am: 09. Juli 2019, 22:01:32 »
Jetzt kommt es darauf an, welche Fahrplanauskunft du meinst.

Die vom VOR. Ich hab bis vor wenigen Sekunden gedacht, dass die exakt dieselben Daten verwendet wie die WL-eigene Fahrplanauskunft, nur halt mit grünem Design. Das ist offenbar nicht der Fall.  :o

Also ziehe ich meine Kritik von oben teilweise zurück und ändere sie auf: In der WL-Fahrplanauskunft passt es, leider beim VOR und im Scotty nicht.

Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #229 am: 09. Juli 2019, 22:04:36 »
Jetzt kommt es darauf an, welche Fahrplanauskunft du meinst.

Die vom VOR. Ich hab bis vor wenigen Sekunden gedacht, dass die exakt dieselben Daten verwendet wie die WL-eigene Fahrplanauskunft, nur halt mit grünem Design. Das ist offenbar nicht der Fall.  :o

Also ziehe ich meine Kritik von oben teilweise zurück und ändere sie auf: In der WL-Fahrplanauskunft passt es, leider beim VOR und im Scotty nicht.

Das ist aber interessant. Denn aller 3 Plattformen greifen Ansich auf den gleichen Datenstamm zu
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #230 am: 09. Juli 2019, 22:21:55 »
Vom Gesetz reichen jedoch 24 Stunden vor in Kraft treten.

Dann darf man sich halt auch nicht wundern, dass bei Inkrafttreten des Halteverbots noch Fahrzeuge dortstehen. Kein Fahrzeughalter muss täglich überprüfen, ob inzwischen ein Halteverbot erschienen ist. Vor allem kann man Halteverbote ja durchaus länger im Voraus ankündigen, wenn es sich ohnehin über langfristig geplante Bauarbeiten handelt.
Werden nicht üblicherweise die Fahrzeuge, die beim (zeitnah zum Beginntermin liegenden) Aufstellen des Halteverbots dort geparkt sind, notiert und im Fall, dass diese bei Inkrafttreten noch immer dort stehen, üblicherweise kostenlos in eine nahegelegene Position ortsverändert?
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

Alex

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #231 am: 09. Juli 2019, 23:05:35 »
Vom Gesetz reichen jedoch 24 Stunden vor in Kraft treten.

Dann darf man sich halt auch nicht wundern, dass bei Inkrafttreten des Halteverbots noch Fahrzeuge dortstehen. Kein Fahrzeughalter muss täglich überprüfen, ob inzwischen ein Halteverbot erschienen ist. Vor allem kann man Halteverbote ja durchaus länger im Voraus ankündigen, wenn es sich ohnehin über langfristig geplante Bauarbeiten handelt.
Werden nicht üblicherweise die Fahrzeuge, die beim (zeitnah zum Beginntermin liegenden) Aufstellen des Halteverbots dort geparkt sind, notiert und im Fall, dass diese bei Inkrafttreten noch immer dort stehen, üblicherweise kostenlos in eine nahegelegene Position ortsverändert?

Was ich weiß ist das so, zumindest ist es einem Verwandten von mir einmal so gegangen.
Im Notfall werden die Autos glaube ich sogar (in dem Fall kostenfrei für den Fahrzeughalter) nach Simmering verbracht, wenn in der Nähe keine passenden Parkplätze vorhanden sind.
Ist ja nicht so, dass nicht im Moment gerade einige auf Urlaub sind.

haidi

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #232 am: 09. Juli 2019, 23:10:39 »
Das ist richtig und  zahlen muss die Baufirma. Daher bleiben durchaus Autos, die nicht so richtig im Weg sind, im Halteverbot stehen.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #233 am: 10. Juli 2019, 04:49:53 »
Das ist aber interessant. Denn aller 3 Plattformen greifen Ansich auf den gleichen Datenstamm zu
Das ist insofern richtig, solange man sich auf den Fahrplan stützt, welcher aus Erdberg kommt. Danach hängt es von den jeweiligen Bearbeitern (bzgl. zeitlicher Ressource), sowie den Updatezyklen der Systeme ab. Zumindest wurde mir das von einem Freund, der kurz in diese Welten schnuppern durfte, erzählt.

Mir selbst ist dann aufgefallen, dass es dann noch Unterschiede bei der Echtzeit gibt. Während qando oftmals genauer als der VOR ist (ist mir bei Kurzführungen aufgefallen), fehlt die Echtzeit bei Scotty (leider). Auch Texte sind in qando und beim VOR großzügiger gepflegt, als in der ÖBB-Auskunft. Denke daher, dass es da noch Nachholbedarf gibt, was die Kommunikation anbelangt.

Schade ist halt nur, dass nicht alle Baustellen einen Weg in die Auskunft finden. Die hier angesprichene dreiwöchige Baustelle ist "vorhanden", jedoch andere, längere Baustellen fehlen als Fahrplandaten und sind nur als Text erfasst. Das ist natürlich bei einer Verbindungsabfrage unschön, wenn man eine Verbindung bekommt und ein Text dir dann sagt: "Ätsch-Bätsch, so gehts doch nicht." Noch schlimmer wirds, wenn man innerhalb dieser Verbindung umsteigen muss.

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #234 am: 11. Juli 2019, 17:11:37 »
Das ist richtig und  zahlen muss die Baufirma. Daher bleiben durchaus Autos, die nicht so richtig im Weg sind, im Halteverbot stehen.

Meines Wissens ist es so:
- Autos stehen bereits vor Aufstellung der Tafeln: Auftraggeber des Halteverbots zahlt die Abschleppung
- Autos parken erst nach Aufstellung der Tafeln: Fahrzeugeigentümer zahlt

Daher empfehlen Polizei und MA 46 die Aufstellung der Tafeln mindestens 48 Stunden im Voraus und fotografische Dokumentation aller dort stehenden Autos bzw. gegebenfalls der freien Fläche - um gegebenfalls beweisen zu können, dass die Autos erst nach Aufstellung der Tafeln dort geparkt haben. Außerdem muss soweit ich weiß auch Kennzeichen, Type und Farbe aller zum Aufstellungszeitpunkt parkenden Fahrzeuge auf einem Formular vermerkt und bei der zuständigen Polizei-Dienststelle abgegeben werden, jedenfalls für private Aufsteller (Hauseigentümer, Mieter für Übersiedlungen, usw.).
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

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coolharry

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #235 am: 11. Juli 2019, 17:16:16 »
Meines Wissens ist es so:
- Autos stehen bereits vor Aufstellung der Tafeln: Auftraggeber des Halteverbots zahlt die Abschleppung
- Autos parken erst nach Aufstellung der Tafeln: Fahrzeugeigentümer zahlt

Daher empfehlen Polizei und MA 46 die Aufstellung der Tafeln mindestens 48 Stunden im Voraus und fotografische Dokumentation aller dort stehenden Autos bzw. gegebenfalls der freien Fläche - um gegebenfalls beweisen zu können, dass die Autos erst nach Aufstellung der Tafeln dort geparkt haben. Außerdem muss soweit ich weiß auch Kennzeichen, Type und Farbe aller zum Aufstellungszeitpunkt parkenden Fahrzeuge auf einem Formular vermerkt und bei der zuständigen Polizei-Dienststelle abgegeben werden, jedenfalls für private Aufsteller (Hauseigentümer, Mieter für Übersiedlungen, usw.).

Aus Erfahrung weiß ich es gilt auch für Baufirmen, Kranverhübe etc.. Einzige Ausnahme: Gebrechen von Leitungen in der Straße. Da ist Gefahr in Verzug und da zahlt der Leitungsbesitzer alle kosten (also meistens Wiener Netze oder Wiener Wasser).
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Linie 360

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #236 am: 12. Juli 2019, 21:37:16 »
Anbei ein Update von der Gleisbaustelle Breitenfurter Straße->

Aufgrund massiver Beschwerden gibt es einen geänderten Bauzeitplan, Dank dessen die Altmannsdorfer Straße nur bis 14.07.2019 und von 29.07.19 bis 04.08.19 nur je einspurig befahrbar ist (abseits dieser Zeiträume ist die Altmannsdorfer Straße von den Bauarbeiten nun doch nicht betroffen).
Außerdem wurde die Einbahn Hoffingergasse umgedreht und als Ersatz für das kurze gesperrte Stück der Breitenfurter Straße eine Umleitung Altmannsdorfer Straße->Zöppelgasse->Hoffingergasse->Breitenfurter Straße eingerichtet

Die Breitenfurter Straße sollte ab 05.08.2019 wieder in beide Richtungen befahrbar sein

E1-c3

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #237 am: 12. Juli 2019, 21:50:34 »
Ich nehme an, die letzten beiden Fotos sind versehentlich hier gelandet? ;)

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #238 am: 12. Juli 2019, 22:00:04 »
Ich nehme an, die letzten beiden Fotos sind versehentlich hier gelandet? ;)

Dachte ich erst auch, aber die sollen wahrscheinlich zeigen, dass der Hersteller der in der Breitenfurter Straße verlegten Großflächenplatten (siehe Foto des Etiketts) noch per Bahn transportiert.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

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Linie 360

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #239 am: 12. Juli 2019, 22:24:39 »
Dachte ich erst auch, aber die sollen wahrscheinlich zeigen, dass der Hersteller der in der Breitenfurter Straße verlegten Großflächenplatten (siehe Foto des Etiketts) noch per Bahn transportiert.
So ist es!
Der Hersteller der Großflächenplatten hat 2 Werke (in Feuerwerksanstalt und in Felixdorf), die beide nach wie vor auch regelmäßig auf der Schiene bedient werden, was heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist.
So, jetzt aber genug OT