Autor Thema: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau  (Gelesen 9356 mal)

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coolharry

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #15 am: 04. Dezember 2020, 17:18:27 »
Die Pendler sind absolut kein Argument, denn diese sollten gar nicht bis Wien fahren, sondern nur bis zum Wohnort nächsten ÖBB-Bahnhof. Dort sind PR notwendig.

Noch besser wäre es, die öffentlichen Subventionen für das Pendeln zu streichen. Auf einen Schlag (Auswirkungen natürlich nicht sofort, sondern mittel- bis langfristig, weil sich erst die Siedlungsstruktur anpassen muss) wäre damit ein ziemlicher Teil des Problems gelöst. Ist bloß politisch nicht opportun.
Weil der Wegfall von den paar Euro Pendlerpauschale das pendeln abschafft  ::). Wenn man jetzt noch regional Züge streicht, weil sind ja auch subventioniert, dann wirds lustig. Man könnte jetzt schwarz malen aber am wahrscheinlichsten ist einfach das Wohnungen in Wien teurer werden bis sich pendeln und Wohnungspreis wieder irgendwo im Einklang befinden.

95B

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #16 am: 04. Dezember 2020, 17:23:24 »
Weil der Wegfall von den paar Euro Pendlerpauschale das pendeln abschafft

So wenig ist das gar nicht, wenn man sich gezielt dort ansiedelt, wo man das große Pendlerpauschale kriegt.
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Linie 58

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #17 am: 04. Dezember 2020, 18:19:08 »
Man könnte mit einer Öffi-Anbindung auch gleich des Mistplatz (der ja keinerlei Öffianbindung hat) "mitnehmen".

Hurra, die nächste Mistplatzschleife im Wiener Straßenbahnnetz. >:D

Da bin ich nicht deiner. Eignung. Denn es würde für viel Pendler einen Umweg machen, wenn sie zuerst zu einem Bahnhof fahren zu müssen.

...was in dem konkreten Fall aber absolut nicht zutrifft.

Es gibt dort in unmittelbarer Nähe ein hochrangiges Verkehrsmittel, das kapazitätsmäßig noch jede Menge Luft nach oben hat. Es wird doch wohl kein Pendler ernsthaft mit dem Auto zu einer Straßenbahn beim Auhof Center fahren, um dann von dort dann in ± 35 min nur einmal bis zum Gürtel zu zuckeln - von weiter stadteinwärts gar nicht gesprochen. Nur weil P&R immer so toll klingt, heißt es nicht, dass es überall sinnvoll ist. Man kann sich damit extrem viel zerstören auch.

Klingelfee

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #18 am: 04. Dezember 2020, 18:39:13 »
Man könnte mit einer Öffi-Anbindung auch gleich des Mistplatz (der ja keinerlei Öffianbindung hat) "mitnehmen".

Hurra, die nächste Mistplatzschleife im Wiener Straßenbahnnetz. >:D

Da bin ich nicht deiner. Eignung. Denn es würde für viel Pendler einen Umweg machen, wenn sie zuerst zu einem Bahnhof fahren zu müssen.

...was in dem konkreten Fall aber absolut nicht zutrifft.

Es gibt dort in unmittelbarer Nähe ein hochrangiges Verkehrsmittel, das kapazitätsmäßig noch jede Menge Luft nach oben hat. Es wird doch wohl kein Pendler ernsthaft mit dem Auto zu einer Straßenbahn beim Auhof Center fahren, um dann von dort dann in ± 35 min nur einmal bis zum Gürtel zu zuckeln - von weiter stadteinwärts gar nicht gesprochen. Nur weil P&R immer so toll klingt, heißt es nicht, dass es überall sinnvoll ist. Man kann sich damit extrem viel zerstören auch.

Und wieso sollen die Pendler unbedingt zum Auhofcenter fahren. Es gibt auch Pendler, die die Fahrt zur Eisenbahn ein Umweg ist. Sowohl bei der Fahrt zur Bahn, als dann auch von der Bahn zu seinem Endpunkt. Da nützt ihm der ganze Zeitvorteil von der ÖBB absolut nichts, weil er in Summe schneller ist, wenn er seine ÖV-Fahrt gleich mit der Linie 49 beginnt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

diogenes

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #19 am: 04. Dezember 2020, 18:39:23 »
Weil der Wegfall von den paar Euro Pendlerpauschale das pendeln abschafft

So wenig ist das gar nicht, wenn man sich gezielt dort ansiedelt, wo man das große Pendlerpauschale kriegt.
Ich krieg die kleine fürs Hinauspendeln und bekomme dadurch die halbe Jahreskarte zurück.
Ceterum censeo in Vindobona ferrivias stratarias ampliores esse.
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #20 am: 04. Dezember 2020, 18:43:54 »
Und wie viele Einpendler gibt es, die sich ein Wohnen in Wien gar nicht leisten können?

Und wie viele Kleinstwohnungsbewohner gibt es, die sich das Häuschen im Grünen plus Auto gar nicht leisten können? Wohl deutlich mehr als arme Pendler.

Bhf_Breitensee

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #21 am: 04. Dezember 2020, 21:07:57 »
Bevor eine Verlängerung der Linie 49 diskutiert wird, sollte man Fahrzeiten, Ampelschaltungen und Haltestellen durchforsten. So braucht man nach der Umlegung der im SChienenersatzverkehre geführten 13A nicht mehr die Hast. Siebensterngasse. Auch die Deutschordenstr. hat alternative, nahe Haltestellen als Ersatz. Mit den Ampelschaltungen sollte man auf 28-29 statt 32 min Fahrzeit kommen und damit die Linie wie einst wieder attraktiv machen.

95B

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #22 am: 04. Dezember 2020, 21:17:15 »
So braucht man nach der Umlegung der im SChienenersatzverkehre geführten 13A nicht mehr die Hast. Siebensterngasse. Auch die Deutschordenstr. hat alternative, nahe Haltestellen als Ersatz.

Kannst du diese Aussagen auch nur ansatzweise begründen?
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #23 am: 04. Dezember 2020, 21:38:12 »
Bevor eine Verlängerung der Linie 49 diskutiert wird, sollte man Fahrzeiten, Ampelschaltungen und Haltestellen durchforsten. So braucht man nach der Umlegung der im Schienenersatzverkehre geführten 13A nicht mehr die Hast. Siebensterngasse. Auch die Deutschordenstr. hat alternative, nahe Haltestellen als Ersatz. Mit den Ampelschaltungen sollte man auf 28-29 statt 32 min Fahrzeit kommen und damit die Linie wie einst wieder attraktiv machen.
Grundsätzlich dafür, nur bekommt doch die U2 am Siebensternplatz einen Ausgang - insofern wäre die Station als Verknüpfung 49/U2 sicherlich sinnvoll.

Was die Linie 49 beim Auhof-Center soll kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen - mit der S-Bahn ist man vom Westbahnhof, aber 1x/h (in Zukunft wohl dann auch öfters) sogar von Meidling aus rasch dort, und die ca. 5 Min Fußweg sind wohl verkraftbar.
Wer es nicht so eilig hat, der kann ja den Bus nehmen, der allerdings jenseits von Wolf in der Au meist ziemlich leer ist - so groß kann der Andrang also nicht sein.
Wenn schon, dann sollte man mal die S-Bahn auf 15 Min, oder später mal 10 Min verdichten, sowie den Schleich- und Bummel-Bus durch Busspuren beschleunigen. Wenn diese dann vorhanden sind UND die Busse aus den Nähten platzen, dann rechtfertigt dies eine Straßenbahn - bis dahin gäbe es aber die eine oder andere Hausaufgabe woanders zu erledigen....

haidi

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #24 am: 05. Dezember 2020, 00:29:49 »
Das Auhofcenter liegt "zum Glück" noch auf Wiener Gebiet, also wäre kein Kaufkraftabfluss (=Kommunalsteuerverminderung) und damit ein "Njet" der Stadtverwaltung (wie bei des SCS) zu befürchten. Die Diskussion einer Schienen-Öffi-Anbindung gibt es ja seit Bestehen des Konsum- und Kinotempels - erst U4 Verlängerung, jetzt 49er und in Zukunft vielleicht der 10er (war ja schon anlässlich der Dampftramway nach Ober St. Veit eine Verlängerung nach Hacking angedacht - mit der Hochführung der Verbindungsbahn Hietzinger Hauptstraße möglich). Man könnte mit einer Öffi-Anbindung auch gleich des Mistplatz (der ja keinerlei Öffianbindung hat) "mitnehmen".
WEr bringt mit den Öffentlichen Mist auf den Mistplatz?

ABgesehen davon: Ob Auhofcenter, Huma, Lugner City oder sonstige: Wenn man sich das überlegt, arbeiten die mit an der Vernichtung der fußläufigen Einkaufsstätten, die gerade wieder zaghaft zu treiben beginnen.
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haidi

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #25 am: 05. Dezember 2020, 00:33:20 »
Als Städter redet es sich einfach, schafft die Pendlerpauschale ab. Das aber etliche gibt, die einfach keine Alternative haben, als zu pendeln, daran denkt ihr nicht.
Das Pendlerpauschale nicht komplett abschaffen, aber umstellen auf eine personalisierte Streckenkarte oder Netzkarte. ERsatz durch gleich hohe Geldleistung nur, wenn das Pendeln  mit öffentlichen Verkehrsmittel unzumutbar ist.
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #26 am: 05. Dezember 2020, 05:29:16 »
So braucht man nach der Umlegung der im SChienenersatzverkehre geführten 13A nicht mehr die Hast. Siebensterngasse. Auch die Deutschordenstr. hat alternative, nahe Haltestellen als Ersatz.
Kannst du diese Aussagen auch nur ansatzweise begründen?
Er hat nicht unrecht, die Haltestellendichte am inneren 49er ist unverhältnismäßig, ja geradezu lächerlich, hoch. Statt zwei Haltestellen zwischen Gürtel und Zweierlinie wie bei der U3 oder am 46er hat der 49er bei etwa gleich langer Strecke gleich fünf (!), was das ohnehin schon mäßige Fahrtempo zusätzlich runterzieht!

Dass in die Kirchengasse ein U2-Ausgang hinkommt, ist kein Grund, die Straßenbahnstation zu erhalten. Sogar ohne der Station Siebensternplatz wären es vom geplanten U-Bahn-Ausgang zur nächsten 49-Haltestelle bei beiden FR nur 100 Meter weiter (sprich ca. 200 statt knapp 100 Meter). Und wie weit muss man bei der Josefstädter Straße von der U6 nochmal zum 5er gehen? Oder beim Rathaus von der U2 FR Karlsplatz zum 2er? ;)

Die Hst. Deutschordenstraße gehört wieder zur Bedarfshaltestelle für den Stadionverkehr reduziert. KA warum diese Witzstationen in den letzten Jahren so aus dem Boden schießen - siehe SL 42, siehe Skodagasse (die ist zwar nicht neu, aber man muss sie halt als Paradebeispiel nennen, bis sie nicht endlich verschwindet!); sie alle tragen höchstens zum schlechten Image der "langsamen Bummelbim" bei.

abc

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #27 am: 05. Dezember 2020, 07:14:17 »
Er hat nicht unrecht, die Haltestellendichte am inneren 49er ist unverhältnismäßig, ja geradezu lächerlich, hoch. Statt zwei Haltestellen zwischen Gürtel und Zweierlinie wie bei der U3 oder am 46er hat der 49er bei etwa gleich langer Strecke gleich fünf (!), was das ohnehin schon mäßige Fahrtempo zusätzlich runterzieht!

Die Strecke entlang des 49ers ist allerdings auch ca. 1,8 km lang, beim 46er sind es ca. 1,3 km - was die Aussagekraft zumindest schmälert, auch wenn der 49er natürlich dennoch einen geringeren durchschnittlichen Haltestellenabstand hat. Ich frage mich, warum eigentlich ausgerechnet ihre Nutzenden die Hauptlast der Beschleunigung der Bim tragen sollen. Es wird doch eher Zeit für echte Ampelvorrangschaltungen für die Öffis (nicht nur die Bim) - eine Straßenbahn ersetzt schließlich auf einer Fläche von ein paar Pkws eine mehrere hundert Meter lange Autoschlange, entsprechend sollten auch an Ampeln die Prioritäten erfolgen. In den nächsten fünf Jahren allerdings noch unwahrscheinlicher als die letzten fünf, schließlich würde Sima ja damit riskieren, sich unbeliebt zu machen.

Dass in die Kirchengasse ein U2-Ausgang hinkommt, ist kein Grund, die Straßenbahnstation zu erhalten. Sogar ohne der Station Siebensternplatz wären es vom geplanten U-Bahn-Ausgang zur nächsten 49-Haltestelle bei beiden FR nur 100 Meter weiter (sprich ca. 200 statt knapp 100 Meter).

Hundert Meter, wegen denen man im Zweifelsfall die Anschluss-Straßenbahn verpasst, was im Abendverkehr eine Fahrzeitverlängerung von 15 min bedeutet (wenn man dann nicht eh zu Fuß zum Ziel geht/gehen kann, aber auch dann wären es oft 10 min). 10-15 min faktischer Fahrzeitverlängerung, um theoretisch 1 min Fahrzeit zu sparen - was in der Wiener Praxis eh nur darauf hinausläuft, dass die Bim diese Zeit eben an der Zweierlinie oder am Ring absteht.

Und wie weit muss man bei der Josefstädter Straße von der U6 nochmal zum 5er gehen? Oder beim Rathaus von der U2 FR Karlsplatz zum 2er? ;)

Das sind ganz andere bauliche Voraussetzungen - und auch dort liegen die Bim-Haltestellen so, dass die Umsteigewege so kurz wie möglich sind. Das wäre trotzdem kein Grund, am Siebensternplatz am U-Bahn-Ausgang vorbeizufahren. Sinnvoller wäre, die 49er-Station Neubaugasse Richtung Hütteldorf in die Westbahnstraße zu verlegen - dann wären die Haltestellenabstände etwas ausgeglichener und der Umsteigeweg zum 13A kürzer.

siehe Skodagasse (die ist zwar nicht neu, aber man muss sie halt als Paradebeispiel nennen, bis sie nicht endlich verschwindet!)

Warum? Auch da gibt es einen wichtigen Umstieg, zum 13A. Würde der allerdings stattdessen eine Schleife Kochgasse - Alser Straße - Lange Gasse - Laudongasse - Ledererstraße und eine Endhaltestelle am Alten AKH erhalten, wäre die Station wirklich überflüssig. Dann müssten aber womöglich am Ende noch Parkplätze dran glauben, völlig ausgeschlossen also...

sie alle tragen höchstens zum schlechten Image der "langsamen Bummelbim" bei.

Dazu tragen vor allem die vielen und langen Wartezeiten an Ampeln bei, selbst an völlig unbedeutenden. Als Fußgänger, der eine Straße mit Bim-Trasse an einer Ampel queren möchte, freue ich mich immer, wenn ich eine Straßenbahn kommen sehe - ist sie doch ein zu weit über 90 % sicheres Zeichen, dass ich gleich grün bekomme. Noch nicht einmal die absolute Minimalforderung, Grünphasen für die Straßenbahn um 30 Sekunden zu verlängern, wenn sich eine Bahn nähert, ist in Wien flächendeckend durchzusetzen - noch nicht einmal dort, wo keine "grüne Welle" des heiligen Automobils auf dem Spiel steht. Dabei könnte man damit wirklich massiv Zeit sparen, nicht mit längeren Fußwegen zur Haltestelle.

KSW

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #28 am: 05. Dezember 2020, 10:14:16 »
Dass in die Kirchengasse ein U2-Ausgang hinkommt, ist kein Grund, die Straßenbahnstation zu erhalten. Sogar ohne der Station Siebensternplatz wären es vom geplanten U-Bahn-Ausgang zur nächsten 49-Haltestelle bei beiden FR nur 100 Meter weiter (sprich ca. 200 statt knapp 100 Meter).

Hundert Meter, wegen denen man im Zweifelsfall die Anschluss-Straßenbahn verpasst, was im Abendverkehr eine Fahrzeitverlängerung von 15 min bedeutet (wenn man dann nicht eh zu Fuß zum Ziel geht/gehen kann, aber auch dann wären es oft 10 min). 10-15 min faktischer Fahrzeitverlängerung, um theoretisch 1 min Fahrzeit zu sparen - was in der Wiener Praxis eh nur darauf hinausläuft, dass die Bim diese Zeit eben an der Zweierlinie oder am Ring absteht.
Genau so sehe ich das auch - die Umsteige-Verbindungen sollte immer bestmöglich nutzbar gemacht werden - dass dies bei größeren Stationen nicht immer so leicht geht ist klar, aber an einer möglichen Verbindung einfach vorbei fahren macht mMn keinen Sinn.
So sinnbefreit wie die engen Abstände Westbahnhof/Zieglergasse/Neubaugasse der U3 auch sind, so unsinnig wäre es, den 49er zwischen Gürtel und 2er Linie auf 2 Stationen zu reduzieren. Die Straßenbahn erschließt dort schließlich das gesamte dicht bebaute Viertel, und zu lange Zugangswege machen die Sache unattraktiv. 
Kaiserstraße ist zwar vom ULP nur einen Steinwurf entfernt, ist aber aufgrund der Linie 5 als Umsteigestation schon relevant. Neubaugasse wäre in beiden Richtungen in der Westbahnstraße wünschenswert, und Siebensterngasse könnte man zB in beide Richtungen östlich des Siebensternplatzes (in eine als Begegnungszone beruhigte Siebensterngasse) verlegen und dafür die HST Stiftgasse auflassen.
Zieglergasse ist halt wegen der Feinverteilung schon nicht unwichtig, ein Entfall wäre aufgrund der dann langen Fußwege in keiner Relation zur Zeitersparnis (diese wäre z.B. bei einer Bevorrangung auf der Kreuzung mit 2er Linie und Gürtel [innerer&äußerer] ungleich größer)

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #29 am: 05. Dezember 2020, 14:43:38 »
Sowohl bei der Fahrt zur Bahn, als dann auch von der Bahn zu seinem Endpunkt. Da nützt ihm der ganze Zeitvorteil von der ÖBB absolut nichts, weil er in Summe schneller ist, wenn er seine ÖV-Fahrt gleich mit der Linie 49 beginnt.

Ich kann deine Argumentation in dem konkreten Fall immer noch nicht ansatzweise nachvollziehen.

Wenn schon, dann sollte man mal die S-Bahn auf 15 Min, oder später mal 10 Min verdichten

Ich empfehle dir einen Blick in den aktuellen Fahrplan, die S50 fährt unter der Woche fast durchgehend alle 15 Minuten.