Autor Thema: Güterbim-neu?? (Idee)  (Gelesen 1372 mal)

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Linie106

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Güterbim-neu?? (Idee)
« am: 01. April 2021, 08:10:01 »
... ich mach mal ein eigenes neues Thema auf um den Haltestellen-Tafel-Thread nicht ins Offtopic gleiten zu lassen.

Genau - die Güterbim. Wie viele Jahre ist das her? Nicht mal eine Stadtregierung mit grüner Beteiligung brachte da etwas voran.
2005 begonnen, 2007 eingestellt: nicht einmal zur innerbetrieblichen Versorgung der Expedite mit Klopapier, Handtuchrollen, etc. hat sich die Güterbim durchgesetzt. Und das mit der Belieferung von Supermarktketten scheiterte wohl an den fehlenden Gleisanschlüssen .....

die damals geplante Form der Güterbim war vielleicht Käse.

ABER ich hätte eine kleine Vision wie man bei uns eine Güterstraßenbahn dennoch umsetzen könnte.

Ich glaube, bei jedem Billa/Mann/etc. stehen zu bleiben während des laufenden Betriebes mit dichten Takten ist besonders in der Morgen-HVZ unrealistisch. Ich glaube, alles können wir nicht auf die Straßenbahn verlagern, so gut das auch wäre.

Aber was wäre mit einer Packerl-Bim? Oder nennen wir es eher Amazon-Bim?
Ich orientiere mich da an dem:
https://www.wienerlinien.at/eportal3/ep/contentView.do/pageTypeId/66526/programId/74579/contentTypeId/1001/channelId/-48278/contentId/5000920

- mein Konzept: aus den großen Amazon-Lagern im Raum Wien bzw dem Paketzentrum Inzersdorf (die mit Tramway-Anschluss zu versehen wären) eigene Packerltrams zu den Remisen, von wo aus die Feinverteilung in die Bezirke erfolgt - idealerweise mit E-Bike, E-Lieferwagen.

Vorteil für die Umwelt, weil wesentlich weniger CO2 Belastung durch dutzende Lieferwagen. Wenn ich an derzeit denke, es fährt so gut wie täglich ein Lieferwagen "im Auftrag von Amazon" in der Straße....
Vorteil für die Arbeitsbedingungen, weil durch die Aufteilung in Zustellbezirke rund um die Remisen ("Hubs") sicher der Zeitdruck der Zusteller schwindet - sie müssen dann nicht mehr quer durch die Stadt fahren.
Vorteil für Amazon, weil dadurch kann man Ökoimage vermarkten....
Und Vorteil für die Wiener Linien, weil damit lassen sich sicher Einnahmen lukrieren.

Ich glaube, es ist auch durchaus machbar, dass man in den Remisen dafür temporäre Ladegleise untertags einrichtet da der Großteil der Flotte auf der Straße ist.

bei den dafür adaptierten Fahrzeugen müssten halt sämtliche Sitzplätze raus (ich denke da zB an A-ULF)

und wenn man es auch technisch anspruchsvoll lösen will, dann kann man die Packerln ja mittels QR Code vorsortieren und pro ULF-Modul aufteilen, dann braucht der Zusteller dann nur noch zu "seiner" Türe gehen und das Zeug schnappen ....

Wenn man weiter denkt könnte man dann ja ggf. auch noch die Badnerbahn da mitnehmen ("Hubs" zB in Baden-Leesdorf, Inzersdorf oder in Wiener Neudorf).  - wobei man da dann natürlich 2Richter bräuchte.

Und wenn das einigermaßen funktioniert springen dann vielleicht andere Firmen auch auf.

Was haltet ihr davon?

Klingelfee

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #1 am: 01. April 2021, 08:17:15 »
Grundsätzlich halte ich sehr viel davon.

Das Problem ist nur, dass da vielleicht neue Gleise verlegt werden müssten. Und ich glaube mich zu erinnern, dass zu Zeiten von der Güterbim die Firma Unilever eine Güterbimstrecke zwischen ihrer Produktionsstätte in der Erdbergstraße und dem Zentrallager in der Breitenfurter Straße errichten wollte, jedoch keine Bewilligung für den Gleisbau im 3. Bezirk bekommen hat.
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haidi

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #2 am: 01. April 2021, 09:32:26 »
Im Weinachtgeschäft hat die Post über 1 Mio. Pakete pro Tag gehabt, grob 250.000 allein für Wien. Dann kommen noch die anderen Paketdienste dazu. Sorry Linie106, aber da kann man deine Idee vergessen, diese Flut würde die Remisen überfordern. Für sinnvoll halte ich, eine Zusammenarbeit der Paketdienstleister zu erzwingen, dass diese die Pakete gemeinsam ausliefern und so jeweils nur einer alle Pakete in einem Rayon zustellt. Wird wahrscheinlich aber EU-Recht widersprechen.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #3 am: 01. April 2021, 09:50:39 »
Bis auf den Zwischenschritt der Packerlbim, die ein nochmaliges Umladen erfordert und daher die Abwicklung noch komplizierter machen würde, ist das schon erfunden: https://www.remihub.at/
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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #4 am: 01. April 2021, 09:53:18 »
Im Weinachtgeschäft hat die Post über 1 Mio. Pakete pro Tag gehabt, grob 250.000 allein für Wien. Dann kommen noch die anderen Paketdienste dazu. Sorry Linie106, aber da kann man deine Idee vergessen, diese Flut würde die Remisen überfordern. Für sinnvoll halte ich, eine Zusammenarbeit der Paketdienstleister zu erzwingen, dass diese die Pakete gemeinsam ausliefern und so jeweils nur einer alle Pakete in einem Rayon zustellt. Wird wahrscheinlich aber EU-Recht widersprechen.

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Es gab/gibt aber auch schon von der Post die Aktion, dass diese von allen Zustellern den letzten Meter übernehmen

Aber bezüglich von Paketdienste die Remisen/Garagen der WL nutzt, da gibt es mWn einen Test mit einem Zusteller und der Garage Spetter.

Und was spricht dagegen, dass man Paketcontainer in die einzelnen Bahnhöfe liefert und diese werden dann für die letzten Kilometer dort von Zusteller übernommen. Dann könnte man zum Beispiel auch so, wie in der Seestadt, die kleineren Paket mittels Lastenfahrrad ausliefern.
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Linie106

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #5 am: 01. April 2021, 10:14:25 »
@haidi

Leergewicht A 30t, durch Entfall der Sitzreihen wohl etwas weniger
Zuladung (wenn wir vom Passagiergewicht ausgehen) rund 10,5 t - Tragfähig sicher mehr, va. bedingt durch die ausgebauten Sitzplätze.

sagen wir vorsichtig 15t. Gehen wir von einheitlicher Paketgröße mit 10kg á aus wären das 1.500 Packerln pro Bim wenn man sie anfüllt....

wenn ich jetzt die 250.000 Pakete hernehme, dann wären 167 Fahrten pro Tag notwendig.

Stimmt, das wird eng und Weihnachten hatte ich nicht im Fokus. Allerdings sehe ich das dennoch nicht als Grund, die Idee gleich wieder einzustampfen

wenn es die restliche Zeit des Jahres problemlos funktioniert, müsste man dann halt für Weihnachten aushelfen - das wäre immer noch besser als alles so zu lassen, wie es ist.

Abgesehen davon fand ich die 1 Mio Pakete Zahl für 2020 - was vielleicht wegen tlw geschlossener Geschäfte und Corona ein Extremspitzenwert ist. Ich gehe davon aus, dass das nicht auf dem Niveau bleiben wird.

haidi

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #6 am: 01. April 2021, 18:36:45 »
Es wird nicht mehr auf den früheren Stand zurück gehen. Ich selbst hab mich nach dem letzen Lock Down schon ertappt, gleich online zu bestellen und nicht zu schauen, obs das lokal gibt.

Man muss aber auch daran denken, dass die Verteilerfahrzeuge irgendwo abgestellt werden müssen. Über Nacht auf der Straße sind sie leichtes Opfer von Begehrungsneurotikern und könnten eventuell in LKWs ins Ausland geschafft werden.

Die Remisen und Garagen sind aber auch  nicht ausreichend, weil die Pedalritter nicht all zu weite Anfahrt zu ihren Rayons haben sollten, sie werden unter Tag doch ein paar Mal zurück um weitere Ladung auszufassen.
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haidi

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #7 am: 01. April 2021, 23:07:54 »
Uups - ich hab übersehen, dass heute der 1. April ist.
Gut gemacht jedenfalls, gratuliere.
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Erich Mladi

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #8 am: 02. April 2021, 00:55:49 »
Was mich stört ist die Umladerei auf den Remisen! Denke da an eine neue Güterwagentype ähnlich Autotransportern wo die fertig gepackten Lastenräder mittels Rampe schnell verladen werden. Die Güterbim bringt dann alles in Nähe des Zustellbezirkes. Die Entladung erfolgt etwa an Endstellen oder sonstigen Betriebsschleifen und sollte relativ schnell erledigt sein. Rechte Seitenwand oder Heck wird zur ausklappbaren Rampe (so braucht es nicht mal ein Niederflurfahrzeug sein) So funktzioniert es ja auch bei den Gummiradlern. Eines muss aber klar sein um Güter auf die Schienen zu bringen braucht es Gleisanschlüsse zu den Logistikzentren bzw. Schienen innerhalb des Firmengeländes. Auch währe es jetzt an der Zeit Überlegungen anzustellen ob man da nicht auch aus ausgemusterten E2 + c5 Garnituren etwas brauchbares basteln kann. E2 Bug belassen zur Beförderung der Botenfahrer, Heck rechte Seitenwand durch Klappwand ersetzen, detto beim c5. Betrieblich stelle ich mir das etwa so vor: Güterbim verläst frühmorgens Logistikzentrum mit bereits fertig beladen Lastenrädern und begibt sich in Richtung Auslieferungsbezirk etwa Schleife Bösendorferstr. Karlsplatz Börseschleife oder Schwedenplatz VRT Gleis, eventuell werden während der Fahrt auch noch Zusteller aufgenommen um ihnen die Anreise zum Logistigcenter zu ersparen. Dort angelangt Klappe runter die Zusteller entladen ihr Gefährt und begeben sich zu ihren Abgabeadressen.  Die Güterbim zieht in den nächst möglichen Betriebsbahnhof ein oder holt Nachschub in Form von Rollcontainern. Nach Auslieferung werden entleerte Fahrzeuge bzw. Container an geeigneten Plätzen in nähe der Entladestelle gesammelt und  die Zusteller in die Freizeit entlassen. Abends wenn die Schwachlastzeit beginnt Arbeitsbeginn für einige Mitarbeiter des Logistigcenters bei der Verladestelle (bereitstellen und verladen der leeren Lastenräder und Rollcontainer) mit der Güterbim dann ins Logistikcenter und dann dort weiter arbeiten. Die Güterbims werden dann über die Nacht verweilen und wieder beladen. Auch könnte man Pakete von Versendern wieder entgegen nehmen und so auch in die Gegenrichtung Fracht befördern.       

Klingelfee

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #9 am: 02. April 2021, 05:24:13 »
@Erich Mandl:

Dein Vorschlag möchte ich in 2 Teilen Beantworten

Der logistische Teil  - Top mit leichten Abzügen.
Begründung: Ob der Transport der Lastenfahrräder in der Straßenbahn Sinnvoll ist, bezweifle ich. Denn überlege einmal wie viele Transportcontainer a´la Billa man in eine Straßenbahn laden kann und wie viele Platz man verliert, wenn man im Logistikzentrum bereits die Fahrräder beladet und diese dann mit der Straßenbahn dann in der Stadt verteilt.

Der fahrzeugtechnische Teil - Flop
Begründung: Der E2 hat schon ein gewisses Alter, wo es fraglich ist, ob ein kompletter Neubau auf das Fahrwerk des E2 überhaupt noch sinnvoll ist (Ersatzteil in einigen Jahren). Und weiters wäre es dann eine komplette Neukonstruktion, da man die ganze Technik neu anordnen müsste, dass man mit dem Wagenboden weiter runter kommt, um die Lastenräder schnell entladen kann. Denn bei der jetzigen Höhe kann man kaum Fahrräder mit einem Gewischt > 100 kg über eine Rampe ausladen. Und da ist es zu überlegen, ob man nicht doch Niederflurfahrzeue dafür konstruiert. Ganz abgesehen von der Begründung beim logistischen Bereich
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #10 am: 02. April 2021, 07:33:34 »
@Erich Mandl:

Dein Vorschlag möchte ich in 2 Teilen Beantworten

 Und da ist es zu überlegen, ob man nicht doch Niederflurfahrzeue dafür konstruiert. Ganz abgesehen von der Begründung beim logistischen Bereich
Wozu konstruieren, einige ältere Ulf wären dafür sicher geeignet...... ;)

sg2001

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #11 am: 02. April 2021, 20:41:41 »
@Erich Mandl:

Dein Vorschlag möchte ich in 2 Teilen Beantworten

 Und da ist es zu überlegen, ob man nicht doch Niederflurfahrzeue dafür konstruiert. Ganz abgesehen von der Begründung beim logistischen Bereich
Wozu konstruieren, einige ältere Ulf wären dafür sicher geeignet...... ;)

Egal wechen Fahrzeugtyp man nimmt, diese Fahrradboten können auch mit ihrem eigenen zugeteilten Lastenfahrrad zum vereinbarten Übergabeort fahren, dort die zugeteilte Tasche mit den (ausschließlich) briefkastenfähigen Paketen (also die unter 2 Kg und ca. DIN A4/A3 groß sind). Die machen gefühlt fast die Hälfte, wenn nicht sogar mehr aller Amazon Lieferungen aus und werden bereits in Taschen fertig vorsortiert nach Zustellrayons in die Lieferfahrzeuge geladen. Genau diese Taschen kann man auch einem Lastenfahrradfahrer übergeben, 2 Taschen pro Lastenfahrrad z.B.

Beispiel: Paket befindet sich im Hub Simmering, muss in die Quaringasse 1 im 10. Bezirk, die Amazonbim Nummer 3 fährt vom Hub Simmering via Hasenleitengasse - Fickeysstraße - Bhf. SIMM (Schleife) - 71 - 6 - 1 - Fadingerplatz - usw. und bedient an den Haltestellen an der Strecke die wartenden Amazon-Lastenfahrradfahrer. Längere Stopps mit mehreren Kurieren z.B. Absberggasse, FAV, Stefan Fadinger Platz, ...
Unser Amazon-Lieferfahrer wartet am Fadingerplatz auf die Amazonbim, übergibt seine 2 leeren Taschen, übernimmt neue 2 Taschen für das Viertel entlang der Knöllgasse, teilt seine Pakete aus und kommt dabei auch in die Quaringasse 1 und gibt das besagte Packerl ab.


Erich Mladi

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Re: Güterbim-neu?? (Idee)
« Antwort #12 am: 03. April 2021, 04:09:16 »
@Erich Mandl:

Dein Vorschlag möchte ich in 2 Teilen Beantworten

 Und da ist es zu überlegen, ob man nicht doch Niederflurfahrzeue dafür konstruiert. Ganz abgesehen von der Begründung beim logistischen Bereich
Wozu konstruieren, einige ältere Ulf wären dafür sicher geeignet...... ;)

Egal wechen Fahrzeugtyp man nimmt, diese Fahrradboten können auch mit ihrem eigenen zugeteilten Lastenfahrrad zum vereinbarten Übergabeort fahren, dort die zugeteilte Tasche mit den (ausschließlich) briefkastenfähigen Paketen (also die unter 2 Kg und ca. DIN A4/A3 groß sind). Die machen gefühlt fast die Hälfte, wenn nicht sogar mehr aller Amazon Lieferungen aus und werden bereits in Taschen fertig vorsortiert nach Zustellrayons in die Lieferfahrzeuge geladen. Genau diese Taschen kann man auch einem Lastenfahrradfahrer übergeben, 2 Taschen pro Lastenfahrrad z.B.

Beispiel: Paket befindet sich im Hub Simmering, muss in die Quaringasse 1 im 10. Bezirk, die Amazonbim Nummer 3 fährt vom Hub Simmering via Hasenleitengasse - Fickeysstraße - Bhf. SIMM (Schleife) - 71 - 6 - 1 - Fadingerplatz - usw. und bedient an den Haltestellen an der Strecke die wartenden Amazon-Lastenfahrradfahrer. Längere Stopps mit mehreren Kurieren z.B. Absberggasse, FAV, Stefan Fadinger Platz, ...
Unser Amazon-Lieferfahrer wartet am Fadingerplatz auf die Amazonbim, übergibt seine 2 leeren Taschen, übernimmt neue 2 Taschen für das Viertel entlang der Knöllgasse, teilt seine Pakete aus und kommt dabei auch in die Quaringasse 1 und gibt das besagte Packerl ab.

Das was du ansprichst ist Briefpost. Die wird großteils eh schon still und leise seit Jahrzehnten mit Bim, Bus u. U vom Zustellpostamt zum Rayon transportiert. Das erfolgt in Form des Zustellers (Briefträger) der zu meiner Zeit als Zusteller 80 - 90 noch mit Umhängetasche und Rucksack, später mit zunehmender Post war es dann das überdimensionierte gelbe Einkaufswagerl und mittlerweile ist es schon der Rolator ähnliche mit Fahrradbremse ausgestattete Zustellwagen mit dem sich der Zusteller zur nächsten Haltestelle begibt und öffentlich zum Rayon zu gelangen. Alles was nicht mitgenommen werden kann wird in Postsäcke gepackt und von den Eilfahrern zu den Bunkern auch Stüztpunkte genannt gebracht. Aber dazu braucht es keine Güterbim. Güterbim sollte ja Pakete transportieren (von 2kg aufwärts) das erfolgte in Wien schon immer zentral früher vom Südbahnhof jetzt Inzersdorf von wo aus hunderte Kleintransporter zu den Rayonen ausschwärmen und dort mangels geeigneter Parkplätze den Verkehr behindern. Diese gilt es zu ersetzen. Güterbim übernimmt Transport vom Logistikzentrum möglichst in die Nähe des Zustellbeziks von dort mit elektrisch betriebenen Kleinstfahrzeug das auch Gehwege benutzen kann zur Feinverteilung. Als Pilotprojekt bietet sich da der 1. Bezirk an den man ja ohnehin zur Begegnungszone machen will. Güterbim bis Karlsplatz von dort dann mit Batterieantrieb in die Kärtnerstr.