Generell vermisse ich eine Strategie für die Benennung von Haltestellen. Das fängt schon bei der U-Bahn an, nach deren Haltestellen-Namen sich dann der Oberflächenverkehr richten muss. Als Kind bin ich noch mit dem 18er zur Stadionbrücke gefahren, um in den Prater zu kommen, nicht in die Schlachthausgasse (sondern nur durch diese). Und die Haltestelle "Hütteldorfer Straße U" auf dem 49er ist - ohnehin schon öfter thematisiert - fast schon wieder lustig.
Auch wenn sich die Fahrgäste schnell gewöhnen, fielen mir noch einige Beispiele für wenig glückliche Benennungen ein. Grundsätzlich ist jedenfalls einen Benennung nach punktförmigen Objekten präziser, auch wenn diese "Punkte" mitunter ziemlich große Flächen sein können (z.B. Karlsplatz). Und warum man Gebäude von allgemeinem Interesse bestenfalls als Zusatz anführt, verstehe ich ohnehin nicht. (Wer hat vor der Errichtung der Station gewusst, wo Michelbeuern ist? Das AKH kennen so ziemlich alle, und für die nicht Einheimischen hätte man das natürlich ausgeschrieben.)