Autor Thema: Schienen für die Ewigkeit, 113 Wiener Straßenbahnstrecken aus dem Österreichisch  (Gelesen 7085 mal)

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13er

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Schaut sehr interessant aus! Weißt du, ob man das schon im "einschlägigen" Fachhandel in Wien bekommt?
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GS6857

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Schaut sehr interessant aus! Weißt du, ob man das schon im "einschlägigen" Fachhandel in Wien bekommt?
Nein, weiß ich leider nicht, habe es gerade auf Strassenbahn-Europa.at gelesen.
Der Onlineshop vom Morawa hat es aber schon gelistet.
http://www.morawa-buchundmedien.at/detail/ISBN-9783706550222

Linie 41

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Ah interessant, das dürfte mehr oder weniger die "straßenbahntaugliche" Fortsetzung von "Die unvollendeten Stadtbahnen" desselben Autors sein.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

13er

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Ah interessant, das dürfte mehr oder weniger die "straßenbahntaugliche" Fortsetzung von "Die unvollendeten Stadtbahnen" desselben Autors sein.
Dieses Buch wurde gerade wieder neu aufgelegt, letztes Exemplar beim Mauritz wurde aber heute schon verkauft :D Das Straßenbahnbuch kommt Mitte nächster Woche.
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13er

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Wer das Buch noch nicht gekauft hat, kann sich die 25 € sparen. Inhaltlich voller haarsträubender Fehler und Ungenauigkeiten, erreicht es in etwa Finkniveau und verzichtet dabei leider noch dazu auf schöne Bilder :(
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95B

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Wer das Buch noch nicht gekauft hat, kann sich die 25 € sparen. Inhaltlich voller haarsträubender Fehler und Ungenauigkeiten, erreicht es in etwa Finkniveau und verzichtet dabei leider noch dazu auf schöne Bilder :(
Danke für die Warnung. Offensichtlich muss man die "Schwarze Liste" neben Fink und Sambs auch noch um den Namen Gröger erweitern.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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13er

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Wer das Buch noch nicht gekauft hat, kann sich die 25 € sparen. Inhaltlich voller haarsträubender Fehler und Ungenauigkeiten, erreicht es in etwa Finkniveau und verzichtet dabei leider noch dazu auf schöne Bilder :(
Danke für die Warnung. Offensichtlich muss man die "Schwarze Liste" neben Fink und Sambs auch noch um den Namen Gröger erweitern.
Zur Kostprobe ein kleines Zitat aus dem Buch: "Es gab in Wien nie Linien mit den Nummern 23, 30 und 76.". In der Linienliste im Anhang II fehlen etliche Linien (z.B. 25R, 25K, 317, CT), bei anderen ist das Eröffnungsdatum falsch angegeben, weil er sich auf veraltete Literatur stützt (z.B. beim 42A). Er hätte wohl doch vor Veröffentlichung einen Blick ins Straßenbahnjournal-Wiki werfen sollen ;)

Von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter im Staatsarchiv (immerhin Doktorat in Geschichte) hätte ich mir ehrlich gesagt so einen Mist nicht erwartet. Aber es wird schon stimmen, was luki32 über die Akadumiker sagt :D
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95B

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Er hätte wohl doch vor Veröffentlichung einen Blick ins Straßenbahnjournal-Wiki werfen sollen ;)
Als durch die Vorgänge der letzten Monate sensibilisierter Akadumiker wollte er wohl nicht abschreiben. :D
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Revisor

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Die Pressburger Bahn läßt der Autor bereits seit 1911 verkehren und dürfte sich von der Betriebsform wohl kein klares Bild gemacht haben:

(Zitat) Interessant sind die auf der Bahn zum Einsatz gekommenen Fahrbetriebsmittel, deren Konstruktionszeichnungen erst im Zusammenhang mit der Entstehung dieses Buches wieder gefunden werden konnten. Angetrieben wurde die Bahn grundsätzlich von mehreren zweiachsigen Personenmotorwagen, die den nötigen Strom aus der Oberleitung mittels eines Scherenstromabnehmers empfingen. . .
. . . Der auf beiden Seiten unter dem Führerstand angebrachte Fangkorb weist darauf hin, dass die Lokalbahn neben der Überlandstrecke eben auch durch Straßen in Wien und Pressburg verkehrte. Den Triebwagen waren mehrere zwei- bis vierachsige Personen- und Gepäckswagen angekuppelt. (Zitat Ende)

Ferner beklagt der Autor, dass sich die Wiener Straßenbahnen trotz gleicher Spurweite nicht zu einem Péagebetrieb durchringen konnten und übersieht dabei, dass die Spurweiten keineswegs identisch waren, da die Pressburger Bahn in Normalspur (1435 mm) ausgeführt war, während die Wiener Straßenbahn eine solche von 1440 mm aufwies. Ganz zu schweigen von den anders gestalteten Radreifen und Spurkränzen und den dadurch bedingten breiteren Spurrillen.

darkweasel

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"Es gab in Wien nie Linien mit den Nummern 23, 30 und 76."
Stimmt ja, den 30er gibt's ja immer noch. 8) ;D

Linie 41

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"Es gab in Wien nie Linien mit den Nummern 23, 30 und 76."
Stimmt ja, den 30er gibt's ja immer noch. 8) ;D
Imperfekt bezeichnet doch eh eine noch nicht abgeschlossene Handlung. ;D 8)
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

Ferry

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Ferner beklagt der Autor, dass sich die Wiener Straßenbahnen trotz gleicher Spurweite nicht zu einem Péagebetrieb durchringen konnten und übersieht dabei, dass die Spurweiten keineswegs identisch waren, da die Pressburger Bahn in Normalspur (1435 mm) ausgeführt war, während die Wiener Straßenbahn eine solche von 1440 mm aufwies.
Und wann und wie wurde das geändert? Ich meine, heute hat die Wiener Straßenbahn ja Normalspur.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Linie 41

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Ferner beklagt der Autor, dass sich die Wiener Straßenbahnen trotz gleicher Spurweite nicht zu einem Péagebetrieb durchringen konnten und übersieht dabei, dass die Spurweiten keineswegs identisch waren, da die Pressburger Bahn in Normalspur (1435 mm) ausgeführt war, während die Wiener Straßenbahn eine solche von 1440 mm aufwies.
Und wann und wie wurde das geändert? Ich meine, heute hat die Wiener Straßenbahn ja Normalspur.
Eventuell hat Revisor gemeint, daß genau das nicht stimmt. ;)

Wobei mir das mit 1440 mm auch schon einmal irgendwo untergekommen ist. Die 5 mm Differenz dürften aber nicht wirklich relevant sein.

Edit: Quelle gefunden. Fußnote im Buch von Wolfgang Kaiser, Seite 13.

Edit 2: Sorry, ich habe das Posting von Revisor falsch interpretiert – der zweite Satzteil war ja schon seine Berichtigung der Situation. Wobei ich trotzdem glaube, daß die Spurweitendifferenz kein Hindernis für den Peagebetrieb hätte sein müssen.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

Revisor

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Sicher hätte es dafür auch Lösungen gegeben, aber es bestand nicht wirklich ein Bedarf, eine Straßenbahnlinie auf die Pressburger Bahn übergehen zu lassen. Umgekehrt wäre es auf keinen Fall einfach gewesen, da die Spurkränze der Pressburger-Bahn-Wagen eine Mindestrillenbreite von 40 mm und einen Kurvenmindestradius von 27 m benötigt hätten. Die Spurweite der Wiener Straßenbahn wurde in zwei Schritten von 1440 auf 1435 mm reduziert, deren zweiter von 1438 auf 1435 mm 1941/42 erfolgte.