Autor Thema: E1-Technik  (Gelesen 32581 mal)

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HLS

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Re: E1-Technik
« Antwort #135 am: 08. November 2018, 20:34:08 »

E2 hatte aber mal eines, oder?
Ja, der Umbau auf Copper wurde aber bereits 2011 abgeschlossen. Die ersten zwei Züge mit diesem System waren der 4097 & 4098 und wurden 2009 bereits umgebaut.
Der 4097 verblieb erstmal bei der Firma Kiepe als Versuch, der andere bei den WL als "Testobjekt".
Quelle: https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Type_E2
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Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

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Re: E1-Technik
« Antwort #136 am: 08. November 2018, 23:22:43 »
Das Schaltwerk der E2 war doch unter den Längssitzen beim 2. Einstieg angeordnet - wie konnte man mit diesen Fahrzeugen dann eine „Notfahrt“ machen, wenn der Antrieb des Schaltwerks ausfiel? ???
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benkda01

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Re: E1-Technik
« Antwort #137 am: 09. November 2018, 00:04:34 »
Das Schaltwerk der E2 war doch unter den Längssitzen beim 2. Einstieg angeordnet - wie konnte man mit diesen Fahrzeugen dann eine „Notfahrt“ machen, wenn der Antrieb des Schaltwerks ausfiel? ???
War das überhaupt wirklich ein Schaltwerk mit Walze?

hema

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Re: E1-Technik
« Antwort #138 am: 09. November 2018, 01:18:37 »
Sogar zwei Walzen!  ;)
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Klingelfee

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Re: E1-Technik
« Antwort #139 am: 09. November 2018, 05:13:07 »
Das Schaltwerk der E2 war doch unter den Längssitzen beim 2. Einstieg angeordnet - wie konnte man mit diesen Fahrzeugen dann eine „Notfahrt“ machen, wenn der Antrieb des Schaltwerks ausfiel? ???
Bei einer Schaltwerkstörung ist eigentlich nur die Steuerung ausgefallen.

Bei einer Notfahrt würde beim in einem fixen Zeitabständen von einer Schaltstufe auf die nächste geschaltet.
Ich glaube, das war alle 2 Sekunden auf die nächste ungerade Serienstufe.

Und beim Bremsen wurde auf den Rasten 1 und 2 nur der Federspeicher Triebwagen und ab Raste 3 Federspeicher Trieb und Beiwagen angesprochen. Die Notbremsraste zum zusalten der Schienenbremse stand auch zur Verfügung.
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Schlingerhof

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Re: E1-Technik
« Antwort #140 am: 15. Juni 2019, 08:48:24 »
Bestehen eigentlich große technische Unterschiede zwischen E1 von Lohner/Elin und den Vertretern von SGP?

Also so gemeint:

Braucht man zwei verschiedene Ersatzteillager (im Auslaufen wohl mittlerweile wohl eher über Ersatzteilspender geregelt)?

Ist das Werkstättenpersonal auf Anhieb auch mit dem jeweils fremden E1 vertraut?

Ich frage, weil bisher sehr genau auf eine vom Erbauer abhängig gemachte Zuteilung auf WEST bzw. NORD praktiziert wurde, als die E1 in NORD knapp wurden, kamen nur kurzfristig bis zu zwei Lohner - E1 über die Donau, dann blieben sie in WEST und die E2 erschienen in Kagran...

Klingelfee

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Re: E1-Technik
« Antwort #141 am: 15. Juni 2019, 10:07:32 »
Bestehen eigentlich große technische Unterschiede zwischen E1 von Lohner/Elin und den Vertretern von SGP?

Also so gemeint:

Braucht man zwei verschiedene Ersatzteillager (im Auslaufen wohl mittlerweile wohl eher über Ersatzteilspender geregelt)?

Ist das Werkstättenpersonal auf Anhieb auch mit dem jeweils fremden E1 vertraut?

Ich frage, weil bisher sehr genau auf eine vom Erbauer abhängig gemachte Zuteilung auf WEST bzw. NORD praktiziert wurde, als die E1 in NORD knapp wurden, kamen nur kurzfristig bis zu zwei Lohner - E1 über die Donau, dann blieben sie in WEST und die E2 erschienen in Kagran...

Sicher nicht für den Großteil der Teile nicht. Aber im Antrieb, oder in der Türmechanik kann es ohne weiters sein, dass es sehr wohl Unterschied in den Ersatzteilen gibt.

Und ich weiß aus der Vergangenheit, dass bei den E2 die Züge sehr wohl übel genommen haben, wenn man Bauteile von Rodax bei SGP-Fahrzeugen, bzw umgekehrt verbaut hat.

Grundsätzlich ist es nie gut. Wenn man einfach Bauteile aus einer anderen Bauserie in einem Fahzeug verbaut. Und da ist es völlig egal, um welches Fahrzeug es sich handelt.

Zu meinen Anfängen konntest du schon Probleme bekommen, wenn einmal ein andere Beiwagen angekuppelt wurde.
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Schlingerhof

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Re: E1-Technik
« Antwort #142 am: 15. Juni 2019, 10:31:51 »
Ja, danke, Klinglfee, das kann ich mir gut vorstellen!
Bei der Eisenbahn waren die "Schlieren"-Wagen von SGP und Jenbacher auch wie zwei komplett unterschiedliche Baureihen in der Werkstätte.
Benchmark zum Beiwagen:
Ein Wendezug funktioniert etwa einwandfrei mit einer bestimmten Lok, wenn eine andere  draufkommt, gibt es oft nicht immer leicht zu diagnostizierende Störungen.

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Re: E1-Technik
« Antwort #143 am: 15. Juni 2019, 14:00:36 »
Ich hätte mal eine andere Frage: Wenn man mit einem E1 rasant in eine eher nicht so enge Kurve fährt, dann hört man manchmal aus dem vorderen Bereich einen dumpfen Schlag, vermutlich irgendwo aus dem Drehgestellbereich.

Ein typischer Fall war zum Beispiel der 25er, wenn beim Rennbahnweg voll weggefahren wurde und schon mit knapp 50 in die Sebaldgasse eingebogen wurde. Ebenso zum Beispiel beim 71er in St. Marx bei Wechsel von Mittel- in Seitenlage bei Geschwindigkeiten von manchmal über 50.

Was schlägt da dumpf und einmalig?

HLS

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Re: E1-Technik
« Antwort #144 am: 15. Juni 2019, 16:12:37 »
Ich hätte mal eine andere Frage: Wenn man mit einem E1 rasant in eine eher nicht so enge Kurve fährt, damm hört man manchmal aus dem vorderen Bereich einen dumpfen Schlag, vermutlich irgendwo aus dem Drehgestellbereich.

Ein typischer Fall war zum Beispiel der 25er, wenn beim Rennbahnweg voll weggefahren wurde und schon mit knapp 50 in die Sebaldgasse eingebogen wurde. Ebenso zum Beispiel beim 71er in St. Marx bei Wechsel von Mittel- in Seitenlage bei Geschwindigkeiten von manchmal über 50.

Was schlägt da dumpf und einmalig?
Ist das nicht das erstmalige anlaufen an den Bogenradius?

Edit: Bei der großen Eisenbahn hört man das jedenfalls durchaus, vorallem wenn man eine Weiche mit ihrer Vmax befährt, sie aber so ausgenudelt ist, dass 10-20km/h langsamer durchaus sinnvoll wären.
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Re: E1-Technik
« Antwort #145 am: 17. Juni 2019, 11:10:40 »
Meines Wissens ist vor allem der Wagenkasten im Gelenksbereich bei den E1 von SGP und Lohner völlig unterschiedlich.

Über das Kiepe-Schaltwerk der E2 gab es die absurdesten Gerüchte, vor allem, dass ein eingesetzter Schrittmotor von der US-Regierung mit Verkaufsverbot und strengster Geheimhaltung belegt wurde, weil er auch in irgendeiner Waffe eingesetzt war. Allerdings wäre so ein Verbot nur unter Hinweis auf genaue Spezifikationen möglich, und das würde das Verbot sofort ad absurdum führen, jeder potenzielle Angreifer müsste dann nur ein anderes Gerät suchen in dem dieser Motor verbaut ist und es reverse engineeren.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

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Re: E1-Technik
« Antwort #146 am: 17. Juni 2019, 16:17:05 »
Ist das nicht das erstmalige anlaufen an den Bogenradius?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist mir das bei einem E2 noch nicht aufgefallen.

Ohne irgendetwas zu wissen dachte ich, es könnte der Fangkorb sein, der ein seitliches Spiel hat. Gut - der E2 hat auch einen, aber der könnte ja schon wieder anders aufgehängt sein. Für mich aber reine Kaffeesudleserei.