Autor Thema: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?  (Gelesen 23477 mal)

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B. S. Agrippa

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Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« am: 19. Januar 2013, 20:37:11 »
Ein gar nicht unwichtiges Thema wie ich finde, mit dem wir uns wohl allerspätestens in den 20er Jahren ernsthaft auseinandersetzen werden müssen. (Im Parallelforum wurde ein ganz ähnliches Thema gestartet Anm.)

Zur Ausgangslage:
Die Zahl der Öffibenützer steigt seit Jahren überproportional zum Bevölkerungswachstum, nicht zuletzt dank der günstigen Jahreskarte. Betrachtet man den Modal Split, dann bewegen wir uns stetig auf die 40%-Grenze zu, das Auto spielt nur mehr die zweite Geige. Die U-Bahn-Linien U1, U3 und U6 fahren auf den Innenabschnitten aber schon heute am Limit, Intervalltechnisch bleibt nur mehr wenig Luft nach unten übrig bzw. wird irgendwann selbst mit ETCS 3 die Untergrenze erreicht sein (mWn 90 Sekunden, lasse mich diesbezüglich aber gerne korrigieren).

Was tut sich kurz- bis mittelfristig entlang der am stärksten ausgelasteten U-Bahn-Strecken?
Entlang der U1 entstehen derzeit zwei neue größere Stadtteile (Nord- und Hauptbahnhof), im 22. Bezirk wird das Donaufeld langsam zugebaut, am anderen Streckenende verspricht die Oberlaa-Verlängerung einen weiteren Pendler-Anstieg. Rothneusiedl sei nicht unerwähnt, spielt momentan aber (noch) eine untergeordnete Rolle.
Bei der U3 steht die Verkehrsberuhigung der Mariahilfer Straße ins Haus, vor allem aber wird in Erdberg fleißig gebaut (TownTown, Neu Marx, Franzosengraben usw.), was sich signifikant auf die Fahrgastzahlen am östlichen Streckenteil niederschlagen wird, der aber wenigstens noch freie Kapazitäten bietet.
Auf der U6 ist künftig vergleichsweise wenig los, hier könnte der Hauptbahnhof sogar entlastend mitwirken, weil dann nicht mehr alle Bahnreisenden in Meidling aussteigen müssen. Grob gesagt kommen hier also hauptsächlich jene Fahrgäste hinzu, die wegen des sich verändernden Modal Split bei den anderen Linien auch dazukommen.

Die beiden verbleibenden Linien U2 und U4 stufe ich nicht als akut überlastungsgefährdet ein, zudem erlaubt das bestehende Gleisnetz der Straßenbahn im Notfall vielerorts einen "parallelen" Oberflächenverkehr.


Mögliche Lösungsansätze (das Argument "mehr U-Bahn-Linien" lasse ich jetzt der Einfachheit halber und im Sinne einer ordentlichen Diskussion außen vor):
Kurz- bis mittelfristig können die Intervalle weiter verdichtet werden, was mit dem momentan vorhandenen Wagenmaterial theoretisch schon jetzt möglich wäre, wenn in der HVZ jeder zweite Zug nur den stärksten Abschnitt bedient (Bsp: U1 KT-RP, U3 WS-ED).
Langfristig sehe ich nur folgende wirksame Maßnahmen:
  • Wiedererrichtung parallelführender Straßenbahnstrecken, wo großräumiges Ausweichen schwer möglich ist oder die Ausweichlinien selbst schon überlastet sind. Beispiele: U1 Nord, innere Mariahilfer Straße, U6 am Gürtel.
  • Neubau von weitläufig parallelführenden Radialstrecken in Gegenden, in denen derzeit (hauptsächlich) Buslinien als Zubringer zur überfüllten U-Bahn fungieren. Beispiele: eine neue Straßenbahnlinie vom Ring auf den Laaer Berg via Quartier Belvedere (Entlastung U1), Neuerrichtung T inkl. Weiterführung Richtung Erdberger Mais (Entlastung U3).
  • Ausbau des Straßenbahn-Gleisnetzes und Inbetriebnahme neuer Durchgangslinien zur Schaffung neuer Alternativen zur U-Bahn im innerstädtischen Bereich. Beispiele: 13er
Klarerweise ließe sich das Überlastungsproblem auch mit parallelführenden Buslinien lösen, die eigene Busstraßen abfahren um nicht im Stau zu stehen, aber ersten gehört das Thema "Abgase" sowieso nicht hierher und zweitens können auf jeder Busstraße auch Gleise liegen. :lamp:
Die Schnellbahn kann, so finde ich, nur stellenweise aushelfen, da sie das Stadtzentrum hauptsächlich (peripher) umrundet, bestenfalls tangiert. Eine durchgehende Rundlinie mit akzeptablen Intervallen ist aber definitiv das Mindeste was man sich als Fahrgast erwarten darf. Quer-durch-die-Stadt-Relationen á la Oberdöbling<->Simmering werden so gleich enorm aufgewertet, auch wenn es den Großteil der Fahrgäste gar nicht betrifft.

Meinungen? Sind die angeführten Maßnahmen tatsächlich (irgendwann) durchsetzbar? Andere Ideen und Vorschläge?


Sollte die Forenadministration der Meinung sein, dieses Thema sei nicht straßenbahn genug, dann bitte in einen entsprechenden Bereich verschieben.

13er

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #1 am: 19. Januar 2013, 21:31:13 »
Da sprichst du schon ein wichtiges Thema an. Überall heißt es, es sollen noch mehr Leute auf den ÖV umsteigen, gleichzeitig ergreift man kaum Maßnahmen bzw. unterlässt diese sogar, um den ÖV auch wirklich darauf vorzubereiten. Mit der aktuellen Betriebsqualität sind wir täglich sogar jetzt schon auf etlichen Linien über dem Limit. Eine Steigerung der Betriebsqualität könnte vorerst einmal das Schlimmste abfedern (Wiederinstandsetzung der Gleisanlagen/Infrastruktur, Verringerung der schadhaften Züge, Auflösung des Z-Expedits und Wiedererrichtung der Expedite vor Ort, Bevorrangungen, Beseitigung kritischer Parkplätze usw. usf.).

Dr. Frey hat es bei seinem 13er-Vortrag deutlich ausgesprochen: Zielnetz der Straßenbahn im innerstädtischen Bereich in den nächsten Jahrzehnten ist das Netz von ca. 1950, sonst wird's irgendwann in gar nicht so ferner Zukunft einfach nicht mehr funktionieren.

Als kurzfristige Maßnahme muss man unbedingt alle bestellten Kurzulfe auf Langulfe umbestellen (wenn man sich da 1:1 nicht leisten kann, muss man eben vorerst ein paar weniger nehmen). Heute noch kurze ULFe zu bestellen, ist bei der abzusehenden Entwicklung, die höchstens noch durch die Erfindung des Beamens ausbleiben könnte, grob fahrlässig. 44 und 46 sind jetzt schon klare Kandidaten für Langzüge, deren Wägen kann man auf die weniger frequentierten Linien aufteilen.

Leider wird uns die absolute U-Bahn-Fixierung der eröffnungsgeilen Politiker noch viele weitere Jahre kosten, bis sich in Wien der Wind dreht. Heute fällt man als Großstadt schon dann zurück, wenn man einfach nix tut. Oder sogar 2017 noch Straßenbahnlinien einstellt, aus der man anderswo eine beschleunigte Schnellstraßenbahn machen würde.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

hema

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #2 am: 19. Januar 2013, 22:05:40 »

. . . .  die absolute U-Bahn-Fixierung der eröffnungsgeilen Politiker . . . .
Na und wer wählt die Deppen, statt ihnen auf die Finger zu hauen?  >:(


Leider ist die U-Bahn-Geilheit bei allen Parteien stark in Mode. Also wäre vor allem das Fingerklopfen das Mittel der Wahl!  :lamp:
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

haidi

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #3 am: 19. Januar 2013, 23:24:29 »

. . . .  die absolute U-Bahn-Fixierung der eröffnungsgeilen Politiker . . . .
Na und wer wählt die Deppen, statt ihnen auf die Finger zu hauen?  >:(
Leider ist die U-Bahn-Geilheit bei allen Parteien stark in Mode. Also wäre vor allem das Fingerklopfen das Mittel der Wahl!  :lamp:

Leider wurde dem gemeinen Wähler die Ubahn so eingetrichtert, dass er sich andere Lösungen für das Verkehrsproblem gar nicht mehr vorstellen kann und deshalb eine Partei, die gegen Ubahn ist, keine Chancen hätte.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

darkweasel

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #4 am: 19. Januar 2013, 23:28:19 »

. . . .  die absolute U-Bahn-Fixierung der eröffnungsgeilen Politiker . . . .
Na und wer wählt die Deppen, statt ihnen auf die Finger zu hauen?  >:(
Leider ist die U-Bahn-Geilheit bei allen Parteien stark in Mode. Also wäre vor allem das Fingerklopfen das Mittel der Wahl!  :lamp:

Leider wurde dem gemeinen Wähler die Ubahn so eingetrichtert, dass er sich andere Lösungen für das Verkehrsproblem gar nicht mehr vorstellen kann und deshalb eine Partei, die gegen Ubahn ist, keine Chancen hätte.

Hannes
Es ist ja vor allem auch so, dass es für das gemeine Volk merkwürdig klingt, wenn die Grünen - die den ÖV unterstützen - gegen den U-Bahn-Ausbau sind.

hema

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #5 am: 20. Januar 2013, 03:30:13 »

. . . .  wenn die Grünen - die den ÖV unterstützen - gegen den U-Bahn-Ausbau sind.
Sind sie ja leider nicht (wirklich). Bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen halt.  :'(
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

darkweasel

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #6 am: 20. Januar 2013, 10:36:18 »

. . . .  wenn die Grünen - die den ÖV unterstützen - gegen den U-Bahn-Ausbau sind.
Sind sie ja leider nicht (wirklich). Bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen halt.  :'(
Waren sie nicht irgendwann in Alsergrund oder Hernals die einzige Partei, die gegen die U5 gestimmt hat? Ich meine, mich vage an sowas erinnern zu können.

13er

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #7 am: 20. Januar 2013, 11:09:01 »
Waren sie nicht irgendwann in Alsergrund oder Hernals die einzige Partei, die gegen die U5 gestimmt hat? Ich meine, mich vage an sowas erinnern zu können.
In der Josefstadt war das. Wobei die ÖVP da einfach einen Blankoantrag ("Wir wollen die U5") vorgelegt hat, ohne weitere Infos, ohne Kostenabschätzung, nicht einmal die genaue Linienführung (die ÖVP stellt sich da ja noch immer was Anderes vor als die Stadt) usw.
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umweltretter

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #8 am: 20. Januar 2013, 18:09:06 »

. . . .  wenn die Grünen - die den ÖV unterstützen - gegen den U-Bahn-Ausbau sind.
Sind sie ja leider nicht (wirklich). Bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen halt.  :'(
Sie sind auf jeden Fall jene Partei, die dem U-Bahn-Bau am kritischsten gegenübersteht.
ÖVP und FPÖ fordern bei jeder Gelegenheit sowohl die U5 als auch U-Bahn-Verlängerungen an den Stadtrand bzw. sogar nach Niederösterreich (Auhof, Gerasdorf, Klosterneuburg, etc.) und auch die SPÖ schaut darauf, dass die Bauindustrie durch U-Bahn-Verlängerungen versorgt wird. Die Grünen setzen stattdessen auf Straßenbahn und S-Bahn - allerdings haben sie als 12-Prozent-Partei klarerweise auch bei einer Regierungsbeteiligung nur begrenzten Einfluss, jahrzehntelange Strukturen und Denkweisen innerhalb kurzer Zeit zu durchbrechen.

Linie 41

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #9 am: 20. Januar 2013, 19:04:58 »
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #10 am: 20. Januar 2013, 23:20:46 »
Leider wurde dem gemeinen Wähler die Ubahn so eingetrichtert, dass er sich andere Lösungen für das Verkehrsproblem gar nicht mehr vorstellen kann und deshalb eine Partei, die gegen Ubahn ist, keine Chancen hätte.
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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #11 am: 20. Januar 2013, 23:37:58 »
Nachdem ein Großteil der Wähler in Wien den öffentlichen Verkehr benutzt und wenn die Grünen es schaffen das zum Wahlkampfthema zu machen - in den nächsten zwei, drei Jahren wird die Lage sich sicher noch erheblich zuspitzen - kann ich mir gut vorstellen dass Prozentmäßig wesentlich mehr drin ist als jetzt. Was die oben geforderten Ausbauten der Straßenbahn angeht, stimme ich vollinhaltlich zu. Leistungsfähige, flotte Verkehrsmittel an der Oberfläche müssen unbedingt ausgebaut werden will man die zu erwartenden Fahrgaststeigerungen nur irgendwie packen. Allerdings müsste man mit den Baumaßnahmen schon jetzt anfangen, nicht erst am St. Nimmerleinstag.

Eigentlich ist es für eine Weltstadt wie Wien eine Schande dass der Straßenbahnbau derart langsam von Statten geht und dass es hier immer heißt entweder - oder. Das Budget für den Ausbau des Schienengebundenen ÖPNV gehört generell drastisch erhöht und völlig unabhängig von Budget für den Ausbau der U-Bahn gehört ein fixer Geldbetrag pro Jahr für den Ausbau der Straßenbahn festgelegt, meinetwegen 100 Mio. EUR/Jahr. Das Geld dafür könnte man locker von Projekte wie dem sinnlosen Lobautunnel oder anderen Schwachsinnigkeiten nehmen.

Daniel

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #12 am: 20. Januar 2013, 23:50:05 »
Nachdem ein Großteil der Wähler in Wien den öffentlichen Verkehr benutzt und wenn die Grünen es schaffen das zum Wahlkampfthema zu machen - in den nächsten zwei, drei Jahren wird die Lage sich sicher noch erheblich zuspitzen - kann ich mir gut vorstellen dass Prozentmäßig wesentlich mehr drin ist als jetzt.
<ätz>
Weil der Souverän gerade bei uns in der Lage ist, nur eine einzige sinnvolle Entscheidung zu treffen. :fp:
</ätz>
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #13 am: 20. Januar 2013, 23:52:04 »
Nachdem ein Großteil der Wähler in Wien den öffentlichen Verkehr benutzt und wenn die Grünen es schaffen das zum Wahlkampfthema zu machen - in den nächsten zwei, drei Jahren wird die Lage sich sicher noch erheblich zuspitzen - kann ich mir gut vorstellen dass Prozentmäßig wesentlich mehr drin ist als jetzt.

Ganz so leicht ist das nicht. Ich hab bei meinen Vorträgen oder Gesprächen immer wieder mit Leuten zu tun gehabt, die zwar selbst kein Auto hatten, aber der Meinung waren, "aber die Autos müssen doch irgendwo fahren!". Logik hilft da wenig. Auch die Errichtung von "Ohrwaschln" wird oft von der Mehrheit der (autolosen) Anrainer abgelehnt, weil die einfach völlig indoktriniert ohne nachzudenken nachplappern, was die Medien vorgeben.
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haidi

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #14 am: 21. Januar 2013, 00:29:22 »
Das Budget für den Ausbau des Schienengebundenen ÖPNV gehört generell drastisch erhöht und völlig unabhängig von Budget für den Ausbau der U-Bahn gehört ein fixer Geldbetrag pro Jahr für den Ausbau der Straßenbahn festgelegt, meinetwegen 100 Mio. EUR/Jahr. Das Geld dafür könnte man locker von Projekte wie dem sinnlosen Lobautunnel oder anderen Schwachsinnigkeiten nehmen.

Der Lobautunnel wird von der ASFINAG gebaut, die wird das Geld sicher nicht den WL schenken :(

Eine Möglichkeit wäre, dass festgelegt wird, dass die Infrastrukturkosten Straße/Schiene (sowohl Neuerrichtung als auch Erhaltung) aus einem Budget kommen und für Schiene ein gewisser Prozentsatz festgeschrieben wird. Man müsste dann auch sicherstellen, dass das diese Aufteilung auch in Regionen geschieht.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging