Autor Thema: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?  (Gelesen 23471 mal)

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hema

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #15 am: 21. Januar 2013, 01:06:42 »
Würde man der Straßenbahn ihren gerechten Anteil an Fahrteneinnahmen und Verkehrsdienstevertrag lassen und nicht alles zur U-Bahn "rüberschummeln", könnte man etliche Projekte sogar freihändig aus diesen Einnahmen finanzieren! Korrekte und getrennte Abrechnung der einzelnen Betriebszweige ohne Firlefanz wäre halt nötig.
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moszkva tér

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #16 am: 21. Januar 2013, 08:13:04 »
Wichtig wäre der Ausbau des ÖV besonders in den zahlreichen Entwicklungsgebieten. Da hat Wien traditionell ein Defizit. Herauszustreichen wäre hier besonders Transdanubien, wo viel gebaut wird und wo sich auch die Landschaft für eine moderne Straßen-/Stadt-/Lokalbahn anbieten würde, sogar mit Erschließung von Grenzgemeinden in NÖ (Langenzersdorf, Gerasdorf, Groß-Enzersdorf). Denn dort sind die Distanzen auch so groß, dass sich bei mangelhaftem ÖV für die Menschen nur das Auto anbietet. Vor allem auch, weil das Autofahren dort dank breiter Straßen auch sehr attraktiv ist.
So muss man die Leute zum ÖV bewegen, indem schon bei Fertigstellung der Wohnsiedlungen der ÖV da ist, selbst wenn das bedeutet, dass die Züge die ersten Jahre halb leer fahren. Es rentiert sich indirekt dennoch, da dadurch die Wohnviertel deutlich attraktiver werden und mittelfristig die Entstehung neuer Subzentren erleichtert wird.
Umsteigeknoten - allerdings nicht Umsteigezwänge - sollten errichtet werden, wo diese Zentren geplant sind.

Gemacht wird das derzeit nur in der Seestadt, aber dort schießt man mit der U2 wiederum deutlich über das Ziel hinaus. Ein "Schandfleck" ist für mich die Siedlung an der Quadenstraße, die letztlich 40 Jahre auf eine vernünftige Anbindung warten musste (den 317er hat man ja "rechtzeitig" eingestellt statt ausgebaut, die S80 hätte Potential gehabt aber mit 30-min-Intervall ist sie nicht praxistauglich). Aber da gibts deutlich mehr Beispiele (z.B. Essling und Breitenlee, wo seit 15 Jahren viel gebaut wird).

Die genannte Kritik richtet sich aber auch an Stadtviertel im Süden, die ebenfalls seit Jahrzehnten auf eine vernünftige Verbindung warten: Hanssonsiedlung West, Wienerfeld, Draschegründe. Und der gesamte Bereich Atzgersdorf/Liesing, der nicht in fußläufiger Entfernung der S-Bahn ist, ist praktisch nicht erschlossen. Insoferne ist es absurd, einerseits eine ohnehin schon gute Erschließung der PAHO vermeindlich noch besser zu machen, andererseits die Erschließungsdefizite anderswo nicht zu verbessern.

Innerstädtisch ist die Verkehrsanbindung ohnehin gut, da würde ich wenige Straßenbahnausbauten als prioritär ansehen. An Radiallinien vielleicht den 48A, aber einen 40A, 57A oder 59A auf Straßenbahn umbauen, würde ich aufgrund großer Defizite anderswo wirklich übertrieben finden - derzeit.

Was aber in Cisdanubien wirklich fehlt, sind leistungsfähige Tangentialstrecken, speziell im Süden der Stadt. Die Verkehrsströme verlaufen heute nicht mehr ausschließlich Peripherie-Zentrum wie noch vor 40 Jahren, sondern viel spielt sich auch zwischen den Subzentren am Stadtrand ab. Und da gibts derzeit kaum vernünftige Verbindungen, die nicht durchs Stadtzentrum führen. Aus diesem Grund sind auch viele U-Bahn-Linien im Innenbereich überlastet, während sie im Außenbereich halb leer fahren. Mit Querverbindungen würde man die U-Bahn im Innenbereich deutlich entlasten, andererseits wiederum zahlreiche Ausbauten an den Stadtrand erst recht in Frage stellen.

Sinnvolle Querverbindungen wären sicher die "Wienerbergtangente" und eventuell auch noch eine Querverbindung weiter südlich (Liesing-Atzgersdorf-Alt Erlaa-Inzersdorf-Per Albin Hansson Siedlung West-Oberlaa. Diese Querverbindungen müssten nicht als reine Tangentiallinie ausgeführt werden, sondern könnten auch Durchgangslinien werden.
Für periphäre Tangentialverbindungen müsste man aber auch Niederösterreich in die Pflicht nehmen, denn eine Fahrt von Mödling nach Schwechat ist nur über Wien (oder mit dem Auto über die S1) möglich. Diese Relation würde sich ebenfalls perfekt für eine Lokalbahn anbieten. Aber dann kommen weniger Menschen am Einkaufszentrum Hauptbahnhof vorbei.

Innerstädtische Maßnahmen, die auf den Nägeln brennen, sehe ich wenige. Den 43er könnte man zuverlässiger machen und würde einen Großteil der heutigen Probleme lösen. Ist er dann immer noch überlastet (weil aufgrund der Zuverlässigkeit noch mehr Leute damit fahren), könnte man immer noch den Einsatz von ganz langen Zügen überlegen. Die Linie 13 wäre wichtig. Das Wichtigste aber wäre, die Schottentorlinien an U1 und U3 anzubinden. Das ginge am einfachsten mit der Durchbindung über den Ring. Ein Citytunnel wäre übertrieben - und erst wieder eine U-Bahn, selbst wenn Straßenbahnen drin fahren.

Zur U-Bahn parallel fahrende Straßenbahnen sehe ich kritisch, denn damit würde man einerseits nur ein ohnehin schon gut erschlossenes Gebiet etwas besser erschließen, andererseits keine neuen Relationen anbieten. Besser wären Linien, die zur U-Bahn teilweise parallel fahren, um dann woandershin abzuzweigen und eine Linie, die von woanders her kommt, übernimmt die weitere Parallelstrecke.

Z-TW

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #17 am: 21. Januar 2013, 10:06:38 »
In Ergänzung zum Vorposting sei noch das Beispiel G 3 angeführt. Dieses wurde ausschließlich für Autofahrer geplant, dementsprechend riesig sind die für Parkplätze vorgesehenen Flächen. Eigenartigerweise ist der ab Floridsdorf im Halbstundentakt verkehrende Zubringerbus stets knallvoll! Als man 1988 die "Stammersdorfer" einstellte, weinte dieser Bahn, die durch einsame Agrarwüste verlief, niemand eine Träne nach. In der Zwischenzeit ist die Brünner Straße bis Wolkersdorf zu einer nahezu urbanen Achse geworden - ohne effizientes Schienenverkehrsmittel! Eine verlängerte U 6 bis Wolkersdorf hätte - trotz S 2-"Konkurrenz" - ihre absolut Berechtigung!

coolharry

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #18 am: 21. Januar 2013, 10:24:04 »
In der Zwischenzeit ist die Brünner Straße bis Wolkersdorf zu einer nahezu urbanen Achse geworden - ohne effizientes Schienenverkehrsmittel! Eine verlängerte U 6 bis Wolkersdorf hätte - trotz S 2-"Konkurrenz" - ihre absolut Berechtigung!

Nennen wir Sie LBWW. Lokalbahn Wien Wolkersdorf.
Weil vier T brauch ich daraus auch im 15min Takt nicht. Aber einen T (oder was auch immer) alle 15min hätte durchaus potential. Zumindest unter der Woche und dank des G3 auch Samstags.

Den Angestellten wollens jetzt übrigens verbieten mit dem Shuttle Bus zu fahren. Krank sowas.
Quelle: Die Lebensgefährtin eines Arbeitskollegen.
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13er

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #19 am: 21. Januar 2013, 10:34:26 »
Der 31er bietet beste Voraussetzungen für eine Stadtbahn - warum nicht den verlängern, wenn es wirklich notwendig ist? Allerdings halte ich nichts davon, diesen nur für ein EKZ zu verlängern, da man sonst noch mehr Kaufkraft aus der Stadt abzieht. Deswegen wird hoffentlich auch nie die U6 zur SCS verlängert.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #20 am: 21. Januar 2013, 10:42:57 »
Der 31er bietet beste Voraussetzungen für eine Stadtbahn - warum nicht den verlängern, wenn es wirklich notwendig ist?
Bevor man an so etwas wie eine Stadtbahn denkt, wäre es zunächst einmal näherliegend, 31 & Co. auf echtes Straßenbahnniveau zu bringen. Aus Gründen des Kniefalls vor dem Autoverkehr ist die Brünner Straße für die Straßenbahn die kurvigste Gerade von Wien. Das gehört bereinigt, weiters gehören die Ampelschaltungen optimiert, die Haltestellen konsequent nach den Kreuzungen angelegt, ein schallgedämmtes Grüngleis errichtet etc. etc.

Weiter draußen kann man bei einer allfälligen Verlängerung lokalbahnmäßig fahren... und so landet man ein Jahrhundert nach Stilllegung wieder beim ursprünglichen Modell der Stammersdorfer Lokalbahn. :)
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #21 am: 21. Januar 2013, 10:53:05 »
Ich versteh ja nicht wieso man den G3 Bus nicht einfach in einem dichteren Intervall führt - wenn das zu teuer kommt kann man ja meinetwegen 50 cent oder einen Euro pro Fahrt verlangen. Wenn das Fahrgastaufkommen tatsächlich so groß ist wie man glaubt wird es kein Problem sein dass sich das auch auszahlt.  Wichtig wäre in Sachen Einkaufszentren auch eine zweite Station der Badner Bahn bei der SCS, eventuell sogar eine Verschwenkung der Trasse als Hochstrecke über dem Parkplatz (OK, das ist vielleicht etwas utopisch :D)
Zusätzlich zu den innerstädtischen Verkehrsachsen, die so schnell wie möglich gebaut gehören, MUSS man beginnen zusammen mit Niederösterreich konkrete Lokalbahnstrecken im Sinne der Badner Bahn zu planen - deren Erfolg sieht man ja deutlich in den Millionen die jetzt in die weitere Attraktivierung gesteckt werden. Aber so lange Niederösterreich so tief schwarz bleibt wird sich in die Richtung wohl nicht viel bewegen und man wird stattdessen weiterhin fleißig Autobahnen, Schnellstraßen und Ortsumfahrungen planen :(

Daniel

moszkva tér

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #22 am: 21. Januar 2013, 10:58:17 »
IWichtig wäre in Sachen Einkaufszentren auch eine zweite Station der Badner Bahn bei der SCS, eventuell sogar eine Verschwenkung der Trasse als Hochstrecke über dem Parkplatz (OK, das ist vielleicht etwas utopisch :D)
Es würde schon genügen, die Fußwege innerhalb der SCS zu attraktivieren. Denn der Fußweg von der Badnerbahn über den Parkplatz ist absolut unattraktiv (ist er auch für Autofahrer, die nur einen Parkplatz weiter weg finden), obwohl die Strecke gar nicht so weit ist.
Für die Erschließung Blaue Lagune / Multiplex würde sich eine vernünftige Fußwegverbindung von der Haltestelle Südstadt auszahlen. Denn von der Südstadt zum Multiplex sind es nur ein paar Hundert Meter Luftlinie. Ja, und eine Fußgängerbrücke Ikea-XXXLutz wäre auch dringend notwendig - ist aber von beiden nicht gewünscht, denn sonst parken die Leute da und kaufen dort (was sich aber eh immer irgendwie ausgleicht). Also mit den Fußwegeverbindungen würde die SCS auch ohne zweite Haltestelle auskommen.

Zitat
Aber so lange Niederösterreich so tief schwarz bleibt wird sich in die Richtung wohl nicht viel bewegen und man wird stattdessen weiterhin fleißig Autobahnen, Schnellstraßen und Ortsumfahrungen planen :(
Abwarten. Angeblich bröckelt die Absolute vom Pröll. Auch Stronach sei dank (für irgendwas muss der ja gut sein).

Ferry

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #23 am: 21. Januar 2013, 11:38:59 »
Deswegen wird hoffentlich auch nie die U6 zur SCS verlängert.
Wird sie definitiv nicht. Genau wegen des von dir vorgebrachten Arguments.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

martin8721

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #24 am: 21. Januar 2013, 12:19:31 »

Die genannte Kritik richtet sich aber auch an Stadtviertel im Süden, die ebenfalls seit Jahrzehnten auf eine vernünftige Verbindung warten: Hanssonsiedlung West, Wienerfeld, Draschegründe. Und der gesamte Bereich Atzgersdorf/Liesing, der nicht in fußläufiger Entfernung der S-Bahn ist, ist praktisch nicht erschlossen. Insoferne ist es absurd, einerseits eine ohnehin schon gute Erschließung der PAHO vermeindlich noch besser zu machen, andererseits die Erschließungsdefizite anderswo nicht zu verbessern.

Absolut!  :lamp:

Sinnvolle Querverbindungen wären sicher die "Wienerbergtangente" und eventuell auch noch eine Querverbindung weiter südlich (Liesing-Atzgersdorf-Alt Erlaa-Inzersdorf-Per Albin Hansson Siedlung West-Oberlaa.

Da gibts eh den 66A.  8)
Der soll ja nach Verlängerung der U1 eh nicht mehr zum Reumannplatz fahren, sondern ab dem Blumental zur PAHO bzw. Rothneusiedl verlegt werden.
Der 66A wäre mMn auch eine Linie mit Straßenbahnpotential.  :lamp:

moszkva tér

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #25 am: 21. Januar 2013, 12:31:56 »
Da gibts eh den 66A.  8)
Der soll ja nach Verlängerung der U1 eh nicht mehr zum Reumannplatz fahren, sondern ab dem Blumental zur PAHO bzw. Rothneusiedl verlegt werden.
Der 66A wäre mMn auch eine Linie mit Straßenbahnpotential.  :lamp:
Und wieder ein Umsteigezwang mehr.  >:(

Zur Erschließung der Draschegründe hätte sich einst angeboten, den O zu verlängern. Man hat aber leider beim Umbau der Eisenbahn in Inzersdorf (absichtlich?) darauf vergessen, die Brücke über die Neilreichgasse so umzubauen, dass prinzipiell eine Straßenbahn durchpassen würde.
Denn die Erschließung nur mit 16A ist für dieses Viertel einfach eine Sauerei. Der steht auch ständig beim Bahnübergang Pfarrgasse, und den kann man wirklich nicht niveaufrei machen. Unterführung geht nicht, weil die Liesing im Weg ist, Überführung geht auch nicht, weil die Stelzenstraße der A23 im Weg ist. Deswegen wäre eine Straßenbahn von der Neilreichgasse nach Inzersdorf eigentlich das Naheliegendsde. Eben der O, weil der gerade zufällig schon da ist.

coolharry

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #26 am: 21. Januar 2013, 12:45:40 »
Der steht auch ständig beim Bahnübergang Pfarrgasse, und den kann man wirklich nicht niveaufrei machen. Unterführung geht nicht, weil die Liesing im Weg ist, Überführung geht auch nicht, weil die Stelzenstraße der A23 im Weg ist. Deswegen wäre eine Straßenbahn von der Neilreichgasse nach Inzersdorf eigentlich das Naheliegendsde. Eben der O, weil der gerade zufällig schon da ist.

Für das ist die Unterführung aber schon seit einem Jahr fertig. Mach mal einen Blick ins Google Maps oder ähnliches.

Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

moszkva tér

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #27 am: 21. Januar 2013, 13:22:23 »
Der steht auch ständig beim Bahnübergang Pfarrgasse, und den kann man wirklich nicht niveaufrei machen. Unterführung geht nicht, weil die Liesing im Weg ist, Überführung geht auch nicht, weil die Stelzenstraße der A23 im Weg ist. Deswegen wäre eine Straßenbahn von der Neilreichgasse nach Inzersdorf eigentlich das Naheliegendsde. Eben der O, weil der gerade zufällig schon da ist.

Für das ist die Unterführung aber schon seit einem Jahr fertig. Mach mal einen Blick ins Google Maps oder ähnliches.
Oh, schonn lange nicht mehr in der Gegend gewesen. Frage: Passt da theoretisch eine Straßenbahn durch?

B. S. Agrippa

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #28 am: 21. Januar 2013, 13:31:42 »
Der steht auch ständig beim Bahnübergang Pfarrgasse, und den kann man wirklich nicht niveaufrei machen. Unterführung geht nicht, weil die Liesing im Weg ist, Überführung geht auch nicht, weil die Stelzenstraße der A23 im Weg ist. Deswegen wäre eine Straßenbahn von der Neilreichgasse nach Inzersdorf eigentlich das Naheliegendsde. Eben der O, weil der gerade zufällig schon da ist.
Für das ist die Unterführung aber schon seit einem Jahr fertig.
Ja, und genialerweise nur einspurig. ::)

ad 66A: Nachdem, was man im Parallelforum bislang lesen durfte soll der sehr wohl auch nach der U1-Verlängerung zum Reumannplatz fahren, dafür werden (angeblich) der 67A und 70A ab dem Wienerfeld zur U1 umgeleitet. Den 17A und 19A gibt es dann auch noch.

Eine Südbim durch den 23. anstelle des 66A gehört nach mit der U1-Eröffnung sowieso her, hätte diese doch mit Schnellbahn, U6, Lokalbahn und U1 gleich vier, bei einer möglichen Anbindung an die Pottendorfer sogar fünf (!) Anschlüsse ans hochrangige Liniennetz, ganz im Westen wäre noch eine Verknüpfung mit dem 60er denkbar.

martin8721

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #29 am: 21. Januar 2013, 13:45:23 »
Der steht auch ständig beim Bahnübergang Pfarrgasse [...]
Für das ist die Unterführung aber schon seit einem Jahr fertig. Mach mal einen Blick ins Google Maps oder ähnliches.
Oh, schonn lange nicht mehr in der Gegend gewesen. Frage: Passt da theoretisch eine Straßenbahn durch?

Wie bereits B. S. Agrippa schrieb...

Ja, und genialerweise nur einspurig. ::)

...wurden auch hier, ähnlich wie bei der Neilreichgasse, gleich Nägel mit Köpfen gemacht.  ;)

ad 66A: Nachdem, was man im Parallelforum bislang lesen durfte soll der sehr wohl auch nach der U1-Verlängerung zum Reumannplatz fahren, dafür werden (angeblich) der 67A und 70A ab dem Wienerfeld zur U1 umgeleitet. Den 17A und 19A gibt es dann auch noch.

Ah. Das wusste ich nicht. Danke für die Info.
Ich berief mich auf einen Bericht eines WL-Sprechers in der Verkehrskommission des 23. Bezirks, der (allerdings schon im Jahr 2007) über die geplanten Änderungen sprach.