Autor Thema: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?  (Gelesen 23472 mal)

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B. S. Agrippa

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #30 am: 21. Januar 2013, 15:13:21 »
Der steht auch ständig beim Bahnübergang Pfarrgasse [...]
Für das ist die Unterführung aber schon seit einem Jahr fertig. Mach mal einen Blick ins Google Maps oder ähnliches.
Oh, schonn lange nicht mehr in der Gegend gewesen. Frage: Passt da theoretisch eine Straßenbahn durch?
Wie bereits B. S. Agrippa schrieb...
Ja, und genialerweise nur einspurig. ::)
...wurden auch hier, ähnlich wie bei der Neilreichgasse, gleich Nägel mit Köpfen gemacht.  ;)
Also bei der Neilreichgasse ließe sich womöglich noch was machen, dort fährt die Bahn nämlich in Hochlage. Bei der Pfarrgasse schaut es tatsächlich hoffnungslos aus.

W_E_St

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #31 am: 21. Januar 2013, 16:31:51 »
So lange bei den WL wie in der zuständigen Behörde Betonköpfe sitzen heißt eines der größten Hindernisse für eine Umstellung des 66A auf Straßenbahn immer noch WLB, weil eine Kreuzung von Straßenbahn und Eisenbahn des hamma ja no nia... und so weiter.

Im Übrigen würde ich den 8er durchaus auch in die Prioritätenliste aufnehmen, zumindest zwischen Michelbeuern und Josefstädter Straße.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

B. S. Agrippa

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #32 am: 21. Januar 2013, 20:15:01 »
So lange bei den WL wie in der zuständigen Behörde Betonköpfe sitzen heißt eines der größten Hindernisse für eine Umstellung des 66A auf Straßenbahn immer noch WLB, weil eine Kreuzung von Straßenbahn und Eisenbahn des hamma ja no nia... und so weiter.
Und genau wo ist hier das Problem? Im Bereich der Gleiskreuzung kann die Lokalbahn mit 600V und nach StrabVO fahren und es gibt keine Probleme. Der Bahnschranken in der Purkytgasse müsste natürlich weg.

Alternativ führt man die Linie halt über Gutheil-Schoder-Gasse, Computerstraße, Otto-Probst-Straße und Wienerfeld zur U1 und behält den 66A zwischen Reumannplatz und Alterlaa bei. (Von Inzersdorf können ja immer noch 19A, 67A und 70A zur Favoritenstraße geführt werden).

darkweasel

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #33 am: 21. Januar 2013, 20:21:47 »
So lange bei den WL wie in der zuständigen Behörde Betonköpfe sitzen heißt eines der größten Hindernisse für eine Umstellung des 66A auf Straßenbahn immer noch WLB, weil eine Kreuzung von Straßenbahn und Eisenbahn des hamma ja no nia... und so weiter.
Und genau wo ist hier das Problem? Im Bereich der Gleiskreuzung kann die Lokalbahn mit 600V und nach StrabVO fahren und es gibt keine Probleme.
Und die Güterzüge packen das? Merke, das ist schon in einem Bereich, zu dem man auch über das ÖBB-Netz kommt.

B. S. Agrippa

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #34 am: 21. Januar 2013, 21:03:24 »
So lange bei den WL wie in der zuständigen Behörde Betonköpfe sitzen heißt eines der größten Hindernisse für eine Umstellung des 66A auf Straßenbahn immer noch WLB, weil eine Kreuzung von Straßenbahn und Eisenbahn des hamma ja no nia... und so weiter.
Und genau wo ist hier das Problem? Im Bereich der Gleiskreuzung kann die Lokalbahn mit 600V und nach StrabVO fahren und es gibt keine Probleme.
Und die Güterzüge packen das? Merke, das ist schon in einem Bereich, zu dem man auch über das ÖBB-Netz kommt.
Güterzüge mit vorgespannter Diesellok packen das sicher. 8)  Fahren im Bereich Inzersdorf überhaupt derart schwere Güterzüge über die WLB-Strecke, dass eine E-Lok her muss (ich sehe die WLB-Tauri praktisch nur auf ÖBB-Strecken!)?

Linie 41

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #35 am: 21. Januar 2013, 21:54:16 »
Kein WLB-Ochs ist für Gleichstrom geeignet.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

cityrunner

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #36 am: 21. Januar 2013, 22:05:06 »
Kein WLB-Ochs ist für Gleichstrom geeignet.
würde ich nochmals überdenken.  ;)

Linie 41

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #37 am: 21. Januar 2013, 22:15:16 »
Ah, haben die mittlerweile 1216er? Egal, auch mit der können sie nicht wirklich unter 900 V fahren, schon gar nicht mit der erforderlichen Traktionsleistung.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

cityrunner

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #38 am: 21. Januar 2013, 22:19:22 »
 :up:

coolharry

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #39 am: 22. Januar 2013, 06:52:44 »
Und die Güterzüge packen das? Merke, das ist schon in einem Bereich, zu dem man auch über das ÖBB-Netz kommt.

Das ca. 350m Loch der Oberleitung beim Übergabegleis stellt für E-Loks wohl ein größeres Hindernis dar. ;)
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Linie 41

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #40 am: 22. Januar 2013, 09:47:11 »
Ach, mit Schwung geht das schon. ;)
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

W_E_St

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #41 am: 22. Januar 2013, 12:25:17 »
Eine Umkonzessionierung der WLB-Strecke halte ich für ein noch viel größeres rechtliches/verwaltungstechnisches Problem als das Durchboxen einer Kreuzung Straßenbahn - Eisenbahn, wofür es in Linz bekanntlich einen Präzedenzfall gibt.

Technische Probleme gibt es gar keine, da auch die Stromsysteme im Prinzip kompatibel sind, also eine sehr kurze Trennstelle ausreicht (anderswo hat man zum Teil bei Systemtrennstellen Stromlücken von mehreren hundert Metern, z.B. in Karlsruhe beim Übergang 750 V = auf 15 kV ~). Eine Notlösung (nicht einmal der schlechtesten Sorte) wäre ein offener Einschnitt ab Anton-Baumgartner-Straße bis in die Sterngasse mit Unterführung der WLB und Triester Straße und einer unterirdischen Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn. Die Frage dabei ist, ob man in der Willendorfer Gasse eine Rampe unterbringt, ohne die Zufahrt zur Firma Heindl zu blockieren. Außerdem ist diese Variante natürlich um Eckhäuser teurer als eine simple Kreuzung. Dafür eliminiert man die Ampelwartezeit bei der Triester Straße und bei der WLB-Kreuzung, der 66A steht schon ab und zu am Bahnschranken.
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13er

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #42 am: 22. Januar 2013, 12:33:30 »
Durchboxen einer Kreuzung Straßenbahn - Eisenbahn
Wozu durchboxen? Ich bin mir sicher, dass das rein eine Ausrede der Wiener Linien ist, weil man eben z.B. den 11er nicht will. Sobald der politische Wille da ist, wird das das allerkleinste Problem sein (gut, das Gleis wird jetzt sowieso abgebaut, aber auch in der Vergangenheit war es schon so).
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #43 am: 22. Januar 2013, 13:43:24 »
Das Gleis das den 11er (oder die O-Wagen-Verlängerung) behindern könnte ist auf der Engerthstraße bereits seit Herbst Geschichte, alles zubetoniert. In der alten Gleistrasse selbst liegen zwar noch die Schienen, aber auch da ist der Abbau nur noch eine Frage der Zeit.

Daniel

B. S. Agrippa

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Re: Zukunft: Rückkehr der Bim zur Entlastung der U-Bahn?
« Antwort #44 am: 22. Januar 2013, 18:45:23 »
Eine Notlösung (nicht einmal der schlechtesten Sorte) wäre ein offener Einschnitt ab Anton-Baumgartner-Straße bis in die Sterngasse mit Unterführung der WLB und Triester Straße und einer unterirdischen Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn. Die Frage dabei ist, ob man in der Willendorfer Gasse eine Rampe unterbringt, ohne die Zufahrt zur Firma Heindl zu blockieren.
Ich stehe gerade auf der Leitung. Wenn die WLB-Trasse tiefergelegt wird, für was braucht man dann eine Rampe in der Willendorfer Gasse? ???

Dass der Status quo am Kreuzungsplateau B17/Sterngasse/Purkytgasse (inkl. WLB-EK) gänzlich unbefriedigend ist, steht sowieso außer Diskussion, der 66A verliert in diesem Bereich häufig mehrere Minuten.