Autor Thema: [PM] Verbindungsbahn jetzt fix: Bessere S-Bahn von Penzing nach Meidling  (Gelesen 568272 mal)

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Signalabhängigkeit

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Einen 15-Minuten-Takt würde die Verbindungsbahn auch ohne Ausbau schaffen. Nur würde dann kaum noch Kapazität für Ausweichverkehr bleiben und die Schranken in Hietzing wären sehr häufig geschlossen.

Nein, das ist Harakiri:

In Hütteldorf wäre dann ein zweiter Bahnsteig für die S80 kein Schaden, theoretisch ginge es aber auch mit einem.

Nein, das wäre betriebliches Harakiri, bei der Verspätungsanfälligkeit die S80 planmäßig in 15 min. die Strecke Hietzinger Hauptstraße - Hütteldorf und retour samt Wendezeit fahren zu lassen. Das ist völlig illusorisch.

Die Vorortelinie ist zweimal recht lang eingleisig und schafft täglich einen 10-min-Takt. Die zweigleisige Verbindungsbahn muss ausgebaut werden, um einen 15-min-Takt anbieten zu können. Das leuchtet vielen nicht ein.
Einen 15-Minuten-Takt würde die Verbindungsbahn auch ohne Ausbau schaffen. Nur würde dann kaum noch Kapazität für Ausweichverkehr bleiben und die Schranken in Hietzing wären sehr häufig geschlossen.

Und man kann keinen Güterverkehr wieder vermehrt oberirdisch schicken (Versprechen diesbezüglich sind ja nicht mal das Papier Wert, auf dem sie stehen)...  ::)

Es will niemand tagsüber planmäßig Güterverkehr über die Verbindungsbahn führen. Hat auch keinerlei Mehrwert als durch den Lainzer Tunnel zu fahren. Durch Kreuzungskonflikte in Hütteldorf, Maxing, Altmannsdorf und Inzersdorf Ort ist da auch keinerlei Mehrkapazität vorhanden. Das sind Lügen der BIs, sonst nichts.

Im Bedarfsfall verkehren Züge der S45 über Streckengleis 1 der Strecke 101 bis nach Hütteldorf, passiert immer wieder.

Das passiert aber seit dem Unfall damals kaum oder überhaupt nicht mehr.

Das hat mit dem Unfall nichts zu tun. Und passiert immer wieder, nur lässt der Zugverkehr auf der Westbahn das selten zu.

Referat West

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Im Bedarfsfall verkehren Züge der S45 über Streckengleis 1 der Strecke 101 bis nach Hütteldorf, passiert immer wieder.

Das passiert aber seit dem Unfall damals kaum oder überhaupt nicht mehr.

Das hat mit dem Unfall nichts zu tun. Und passiert immer wieder, nur lässt der Zugverkehr auf der Westbahn das selten zu.
Um die volle und halbe Stunde herum wird das bei Verspätungen der S45 oft gemacht. Da werden dann REX51 und S50 über Bahnsteig 3 geführt. Diese Zeit reicht auch aus, um auf der S45 wieder pünktlich im eingleisigen Abschnitt zu verkehren.

Signalabhängigkeit

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Das kann man zu jeder Zeit machen, Bahnsteig 1 für die S45 "freimachen", zwei S45 hintereinander von Penzing nach Hütteldorf schicken und auf den Bahnsteigen 1 und 11 wenden lassen, dann beide retour. Wird auch oft gemacht, somit braucht man auch die Westbahngleise nicht mitverwenden.

D 3XX

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Genauso ist es. Und dass diese zuerkannt wird ist nicht sicher.
In dem Artikel wird, meiner Meinung nach, auch nichts erwähnt, was eine aufschiebende Wirkung hätte.
Aufschiebende Wirkung wird meistens dann zuerkannt, wenn ein sofortiger Vollzug der Entscheidung unverhältnismäßige Nachteile für die Betroffenen hätte. Und bei NIMBY-Gejammere sollte das eigentlich nicht sein.
D 3XX

Nulltarif

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Zum Thema S45 auf Westbahngleisen:
Kommt immer wieder vor, wenn auf der S45 Unregelmäßigkeiten entstehen und der Verkehr auf der Westbahn dies zulässt. Dann wird allerdings Richtung Hütteldorf auf der Vorortelinie (Strecke 120) gefahren und Richtung Handelskai auf Gleis 2 der Westbahn (Strecke 101), da auf der Vorortelinie rechts gefahren wird. Was aber auch gemacht wird, wie @Signalabhängigkeit in 1367 schon angemerkt hat, zwei Züge S45 nacheinander im Blockabstand nach Hütteldorf fahren lassen, wobei die zweite am Bahnsteig 1 zum Halten kommt, während bei der ersten am Bahnsteig 11 der Tfzf noch mit der Wende beschäftigt ist. (Diese ist nur mit einer Ausnahmeregelung mit 4 Minuten geplant, die reguläre Wendezeit für die 4024 wäre 5 Minuten.)
Limitierend für das Intervall ist also der lange eingleisige Abstand an diesem Ende, weshalb die Strecke ja auch (wieder) zweigleisig ausgebaut werden soll, was dann auch eine zusätzliche Haltestelle "Baumgarten" ermöglichen wird. Der eingleisige Abschnitt zwischen Heiligenstadt und Brigittenau ist für das 10 Minuten-Intervall kein Problem. Für eine weitere Taktverdichtung soll er durch Verlegung einiger Weichen weiter verkürzt, aber nicht zweigleisig ausgebaut werden.

Mit dem "Frontalen" hat all das nichts zu tun, das wäre ja eher ein Grund, das Westbahn-Gleis zu nutzen, denn der Unfall passierte auf dem Gleis der Strecke 120. Die damalige unglückliche Verkettung widriger Umstände wird sich aber in der gleicher Form hoffentlich nicht wiederholen.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)