Pluspunkte gibt's für das Verwenden von Helvetica statt Arial.
Ist sogar Helvetica Neue; ich mag die Helvetica-Varianten zwar allesamt nicht, aber das ist eine subjektive Ablehnung, kein objektiver Missfallensgrund. Zwei Minuten des Guggens haben schon eine Siebeneinchengasse, eine Arnsteiggasse, einen Friedrich-Engels
.-Platz, ein Bundssportbad, eine Küniglbergasse

sowie einen Khlesplatz aufgedeckt. Das ließe sich alles durch Lektorat vermeiden, aber ok. Ansonsten: Noja, ich empfinde die erratische Auswahl der Winkel subjektiv furchtbar; wann Linien gebrochen sind (in oder zwischen den Haltestellen) ist ebenfalls erratisch. Objektiver Kritikpunkt wiederum ist der unprofessionell zufällige Linienabstand (siehe etwa westlich des Bahnhofs Meidling, wo vier Striche in ganz offensichtlich unterschiedlichem Abstand die blaue S-Bahn-Linie kreuzen). Die Haltestellenovale sind auch nicht immer zentriert; siehe etwa den Montecuccoliplatz (und vergleiche ihn mit der Tiroler Gasse daneben).
Fazit: Brauchbar, für mich subjektiv ausgesprochen hässlich (wär's auch, wenn's das Tramnetz von Karlsruhe, Basel, Melbourne, Warschau oder sonst einer anderen Stadt zeigte), und ich hätte das vom erstellenden Unternehmen nicht
so fehlerhaft abgenommen.
PS: Zusatzfrage: Wo finde ich eigentlich den Gerog-Goch-Platz? Hinweis: Nicht auf
diesem Plan!
