Autor Thema: Autonomer Busbetrieb (war: [PM] Konzept bei Seestadt Aspern mangelhaft?)  (Gelesen 8408 mal)

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Werner1981

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haidi

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„Noch steckt der Bus in den Kinderschuhen, in Wien soll er erwachsen werden“
Wenn das die F59 macht dauert es bis die Sonne zum roten Riesen wird.

Dass der Bus in Wien erwachsen werden soll ist schon eine Überheblichkeit, die die der Roten um Potenzen übertrifft.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Klingelfee

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„Noch steckt der Bus in den Kinderschuhen, in Wien soll er erwachsen werden“
Wenn das die F59 macht dauert es bis die Sonne zum roten Riesen wird.

Dass der Bus in Wien erwachsen werden soll ist schon eine Überheblichkeit, die die der Roten um Potenzen übertrifft.

Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklungsfirma in Wien ist(Nur eine Vermutung)?
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

moszkva tér

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Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklungsfirma in Wien ist(Nur eine Vermutung)?
Der Bus kommt aus Frankreich, steht eh im Artikel  :lamp:

Aber eine Linie durch die Seestadt (wahrscheinlich Rundkurs) zwei autonome Busse zu je 11 Sitzplätzen ernsthaft als "ÖV" zu bezeichnen ist schon Chuzpe! Na aber die Leut sollen sich nicht aufregen. Jetzt haben sie endlich ein Wartehüttel bekommen, dann bekommen sie auch noch selbstfahrende Busse; ist doch eh super!

coolharry

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Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklungsfirma in Wien ist(Nur eine Vermutung)?
Der Bus kommt aus Frankreich, steht eh im Artikel  :lamp:

Aber eine Linie durch die Seestadt (wahrscheinlich Rundkurs) zwei autonome Busse zu je 11 Sitzplätzen ernsthaft als "ÖV" zu bezeichnen ist schon Chuzpe! Na aber die Leut sollen sich nicht aufregen. Jetzt haben sie endlich ein Wartehüttel bekommen, dann bekommen sie auch noch selbstfahrende Busse; ist doch eh super!
Das Ding ist kein Bus sondern ein selbstfahrendes Wartehüttl.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Klingelfee

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Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklungsfirma in Wien ist(Nur eine Vermutung)?
Der Bus kommt aus Frankreich, steht eh im Artikel  :lamp:

Aber eine Linie durch die Seestadt (wahrscheinlich Rundkurs) zwei autonome Busse zu je 11 Sitzplätzen ernsthaft als "ÖV" zu bezeichnen ist schon Chuzpe! Na aber die Leut sollen sich nicht aufregen. Jetzt haben sie endlich ein Wartehüttel bekommen, dann bekommen sie auch noch selbstfahrende Busse; ist doch eh super!

Das habe ich überlesen.

Jedoch ist/wird in der Seestadt ein Technologiezentrum eingerichtet. Und kann es nicht sein, dass dieses Zentrum sich unter anderem mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigt? Daher kam meine Vermutung, dass die Entwicklungsabteilung für das Fahrzeug in Wien angesiedelt ist  und diese an die Wl heran getreten sind, dieses Fahrzeug dann praktisch zu testen.

Ich persönlich kann mir solche Fahrzeuge in einem Siedlungsgebiet, bzw in ländlichen Gegenden, wo sich ein Linienbus nicht wirklich für einen Betreiber rechnet vorstellen. In einem Ballungszentrum, bzw auch in der Wiener Innenstadt als Ersatz für die jetzt eingesetzten Busse 2A/3A ehrlich gestanden nicht. Da sind mir zumindest nach heutiger Sicht zuviele Störfaktoren vorhanden.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

moszkva tér

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...dass dieses Zentrum sich unter anderem mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigt?
Autonome Fahrzeuge, bitte.
Das selbstfahrende Automobil ist ein Pläonasmus (kalter Frost, weißer Schimmel, heiße Hitze).

Ferry

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Autonome Fahrzeuge, bitte.
Das selbstfahrende Automobil ist ein Pläonasmus (kalter Frost, weißer Schimmel, heiße Hitze).

Nein, ist es nicht. Mit "Automobil" ist gemeint, dass sich ein Fahrzeug aus eigener Kraft bewegt, d.h., dass es nicht geschleppt oder geschoben werden muss. Es ist damit nicht gemeint, dass es selbst lenkt und von alleine fährt (im Sinne von Beschleunigen und Bremsen).
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

95B

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Das selbstfahrende Automobil ist ein Pläonasmus (kalter Frost, weißer Schimmel, heiße Hitze).

Pleonasmus, wenn schon! ;)
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

hema

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„Noch steckt der Bus in den Kinderschuhen, in Wien soll er erwachsen werden“
Wenn das die F59 macht dauert es bis die Sonne zum roten Riesen wird.

Dass der Bus in Wien erwachsen werden soll ist schon eine Überheblichkeit, die die der Roten um Potenzen übertrifft.

Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklungsfirma in Wien ist(Nur eine Vermutung)?
Es liegt wohl daran, dass man die damit verbundenen Fördergelder einstreifen will. Güterbim lässt grüßen, da war es nicht anders, erst viel Tamtam  und am Ende der Projektzeit wird alles feierlich zu Grabe getragen!  :-[
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

Hubi

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Und schon ist die Gewerkschaft am Meckern!
http://wien.orf.at/news/stories/2841356/

13er

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Das war aber eh 1:1 zu erwarten...
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

hema

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Er braucht keine Angst haben, unterm Strich wird/würde* es sogar mehr Personal sein, nur halt keine Buslenker. Und mehr kosten wird/würde es auch, also profitiert sogar die Wirtschaft!  8)



*) "Würde" deshalb, weil es sicher am Ende des Projekts und des Fördergeldes sanft entschlafen wird!  ;)
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tramway.at

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Jedoch ist/wird in der Seestadt ein Technologiezentrum eingerichtet. Und kann es nicht sein, dass dieses Zentrum sich unter anderem mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigt? Daher kam meine Vermutung, dass die Entwicklungsabteilung für das Fahrzeug in Wien angesiedelt ist  und diese an die Wl heran getreten sind, dieses Fahrzeug dann praktisch zu testen.

Ich persönlich kann mir solche Fahrzeuge in einem Siedlungsgebiet, bzw in ländlichen Gegenden, wo sich ein Linienbus nicht wirklich für einen Betreiber rechnet vorstellen. In einem Ballungszentrum, bzw auch in der Wiener Innenstadt als Ersatz für die jetzt eingesetzten Busse 2A/3A ehrlich gestanden nicht. Da sind mir zumindest nach heutiger Sicht zuviele Störfaktoren vorhanden.

Absolut. Und ein Betrieb wie die Wiener Linien kann es sich nicht leisten, auf diesem Gebiet keine Erfahrungen zu sammeln, auch wenn sie negativ sind. Die Passivität im Straßenbahnsektor ist schon schlimm genug (trotz Siemens & Bombardier in der Stadt!). Die selbstfahrenden Fahrzeuge (auch PKW) sind die Zukunft, ich denke, wir erleben es noch, dass das selbst Steuern in manchen Bereichen verboten wird. Mit den Minibussen kommt endlich in Sichtweite, wovon seit den 1970er Jahren geträumt wird (selbstfahrende Kabinenbahnen). Im Endeffekt wird das die selbstgelenkten PKW verdrängen, da die nicht kompatibel mit den automatischen Fahrzeugen sind, aber das wissen die Autofahrer noch nicht...
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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moszkva tér

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Und schon ist die Gewerkschaft am Meckern!
http://wien.orf.at/news/stories/2841356/
Und warum ist sie dagegen?
* ...ein Schritt, den der Zentralbetriebsrat nicht nachvollziehen könne.
* Seitens der Geschäftsführung habe niemand mit der Personalvertretung gesprochen.
* "...Naja, auf das könnte ich verzichten“, sagte Bauer.

Mit uns hat niemand g'redt, wir wissen nicht, worum's da geht, brauchen tamma des a net, weu zawos? Aber sachliche Argumente dagegen?

Im Endeffekt wird das die selbstgelenkten PKW verdrängen, da die nicht kompatibel mit den automatischen Fahrzeugen sind, aber das wissen die Autofahrer noch nicht...
Klassische und autonome PKW sind schon kompatibel. Die Hauptattraktion der autonomen Fahrzeuge, wie sie derzeit u.A. von Google entwickelt werden, ist ja, dass sie problemlos im Mischverkehr fahren können und dass auch keine zusätzliche Infrastruktur geschaffen werden muss (z.B. Sensoren unter dem Asphalt).
Selbstlenkung wird noch lange existieren. Einerseits über Oldtimer und Classic Cars, andererseits will man sich den Spaß des Autofahrens auch nicht nehmen lassen (Panoramastraßen z.B.).

Selbstfahren wird irgendwann jedoch fast aussterben, nicht weil das autonome Fahren angenehmer, sicherer, billiger oder besser ist, sondern weil eines Tages die Kinder und Jugendlichen nicht mehr lernen werden, ein Auto zu fahren. Es wird nicht mehr nötig sein, das zu können und somit werden sich nur mehr ganz wenige junge Leute diese teure Ausbildung antun. Das Auto fahren ist eine Fähigkeit, die dann mit den alten Generationen einfach ausstirbt. Auto fahren ist wahrscheinlich ums Jahr 2100 so etwas spezielles wie heute einen Pferdeschlitten zu fahren.