Autor Thema: System Rheinfeder  (Gelesen 23911 mal)

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Schienenchaos

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #30 am: 20. Juni 2017, 14:58:44 »
Wo siehst du Asphalt?

Wie nennst du das schwarze Zeug zwischen den Gleisen?
Das ist Bitumen oder "Gemisch" bzw. Mischgut. Asphalt ist eigentlich dieses schwarze, zähflüssige Erdölderivat, das man gießen oder als Lack (Asphaltlack) auftragen kann, auch in der Medizin gab es Anwendungen, keine Ahnung ob es die noch gibt.

Aber heute hat sich offensichtlich eingebürgert, dass man jedes schwarze Zeug auf der Straße als Asphalt bezeichnet.

Da verwechselst Du Bitumen mit Asphalt.  ;)

coolharry

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #31 am: 20. Juni 2017, 15:11:27 »
Wo siehst du Asphalt?

Wie nennst du das schwarze Zeug zwischen den Gleisen?
Das ist Bitumen oder "Gemisch" bzw. Mischgut. Asphalt ist eigentlich dieses schwarze, zähflüssige Erdölderivat, das man gießen oder als Lack (Asphaltlack) auftragen kann, auch in der Medizin gab es Anwendungen, keine Ahnung ob es die noch gibt.

Aber heute hat sich offensichtlich eingebürgert, dass man jedes schwarze Zeug auf der Straße als Asphalt bezeichnet.

Es gibt Bitumensalben. Hab eine solche zuhause als Zugsalbe für unerwünscht schmerzende Hautunreinheiten und Geschwüre.
Aber Asphaltsalben? Wäre ein bissl schmerzahft mit den Steinen darin.

Zum Thema Asphalt: http://www.felsinger.at/gussasphalt-.1099.html
Die Arbeiten damit -> die solltens also wissen. Oder auch nicht aber das bleibt eh dir überlassen.
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WIENTAL DONAUKANAL

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #32 am: 20. Juni 2017, 17:36:02 »
Ich habe das Zeug einst unter der Bezeichnung >KONGLOMAT< bestellt.
Erhält man in verschiedenen Körnungen und Eigenschaften wie etwa Kalt- oder Heißverarbeitung usw.

Schienenchaos

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #33 am: 26. Juni 2017, 17:01:01 »
Stand 24.6.:

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Man beachte besonders die Scheinfugen im Ortbeton, die die Großflächenplatten imitieren sollen.
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Klingelfee

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #34 am: 26. Juni 2017, 17:46:13 »

Man beachte besonders die Scheinfugen im Ortbeton, die die Großflächenplatten imitieren sollen.
Wobei es sich da um echte Fugen handelt. Würde man es in einem betonieren, könnte der Beton durch die Belastung reißen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

95B

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #35 am: 26. Juni 2017, 20:32:30 »

Man beachte besonders die Scheinfugen im Ortbeton, die die Großflächenplatten imitieren sollen.
Wobei es sich da um echte Fugen handelt. Würde man es in einem betonieren, könnte der Beton durch die Belastung reißen.

Außerdem kann man einzelne Felder leichter herausstemmen, wenn die Schweißnähte wieder reißen. :blankd:
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Schienenchaos

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #36 am: 26. Juni 2017, 23:36:10 »
Man beachte besonders die Scheinfugen im Ortbeton, die die Großflächenplatten imitieren sollen.
Wobei es sich da um echte Fugen handelt. Würde man es in einem betonieren, könnte der Beton durch die Belastung reißen.
Es ist tatsächlich nur Optik.

Im Regelplan ist eine Sichtfuge vorgesehen.

Rissbildung ist üblicherweise eher ein Resultat mangelhafter Armierung. Ferner werden im Hochbau bis zu 40m lange Platten am Stück gegossen, bis eine Dehnfuge eingearbeitet wird. Wie das Verhalten des Betons in diesem Fall konkret abzuschätzen ist, mögen die Bauingeniere beurteilen.

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #37 am: 27. Juni 2017, 07:10:33 »
Man beachte besonders die Scheinfugen im Ortbeton, die die Großflächenplatten imitieren sollen.
Wobei es sich da um echte Fugen handelt. Würde man es in einem betonieren, könnte der Beton durch die Belastung reißen.
Es ist tatsächlich nur Optik:

(Dateianhang Link)
Aus dem zugehörigen Regelplan.

Rissbildung ist üblicherweise eher ein Resultat mangelhafter Armierung. Ferner werden im Hochbau bis zu 40m lange Platten am Stück gegossen, bis eine Dehnfuge eingearbeitet wird. Wie das Verhalten des Betons in diesem Fall konkret abzuschätzen ist, mögen die Bauingeniere beurteilen.

Nur dass im Hochbau andere Querkrfte auftreten, als wenn der Schwerverkehr die Platten belastet. Und auch ein Einkerben reicht schon, dass die Platten nicht in der Fläche reissen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #38 am: 27. Juni 2017, 09:09:57 »
Ah, jetzt verstehe ich den Sinn dieser Fugen: Hier kann im Winter Feuchtigkeit eindringen und Frostaufbrüche beschleunigen. >:D
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Re: System Rheinfeder
« Antwort #39 am: 28. Juni 2017, 14:34:57 »
ein kleiner Artikel von mir zum System Rheinfeder, vielleicht interessiert er euch
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Re: System Rheinfeder
« Antwort #40 am: 29. Juni 2017, 00:47:28 »
Zitat
Für die Stadtgestaltung ergibt sich nun auch in Wien die
theoretische Möglichkeit, beliebige Beläge von Asphalt über Pflaster bis hin zu Rasengleis zu verwirklichen.

Hahahahaha. ;D

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #41 am: 29. Juni 2017, 09:35:58 »
Zitat
Für die Stadtgestaltung ergibt sich nun auch in Wien die
theoretische Möglichkeit, beliebige Beläge von Asphalt über Pflaster bis hin zu Rasengleis zu verwirklichen.

Hahahahaha. ;D

mein stetiger kleiner Seitenhieb, der Artikel wird ja auch von den Verantwortlichen gelesen  >:D
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Re: System Rheinfeder
« Antwort #42 am: 29. Juni 2017, 18:18:24 »
Zitat
Für die Stadtgestaltung ergibt sich nun auch in Wien die
theoretische Möglichkeit, beliebige Beläge von Asphalt über Pflaster bis hin zu Rasengleis zu verwirklichen.

Hahahahaha. ;D

mein stetiger kleiner Seitenhieb, der Artikel wird ja auch von den Verantwortlichen gelesen  >:D
Und du würgst den Armen auch noch rein, dass beim Wiener Steppenklima, an dem Sie garkeine Schuld treffen kann, kein Rasen wächst. 8)
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Re: System Rheinfeder
« Antwort #43 am: 29. Juni 2017, 20:09:44 »
Handelt es sich eigentlich um einen Test oder ist das neue System nun der Regeloberbau?

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Re: System Rheinfeder
« Antwort #44 am: 29. Juni 2017, 20:42:10 »
Handelt es sich eigentlich um einen Test oder ist das neue System nun der Regeloberbau?

Ich habe konkret nicht danach gefragt, gehe aber davon aus, dass die tatsächlichen Kosten und Haltbarkeiten evaluiert werden, bevor das zum Standard gemacht wird. Es wurde jetzt auch nur bei Streckengleisen angewendet, bei den WiLi meint man, es passe nicht für Weichenanlagen (die Voest bietet das aber schon an).

Ich hab hier mal einige interessante Seiten aus der Präsentation herauskopiert, die ich von der Voest erhalten habe. Ich denke, da kann man sich dann einiges besser vorstellen (manche Formulierungen und scheinbare Schreibfehler erklären sich dadurch, dass der Verantwortliche Holländer ist) :
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