Autor Thema: Donaudampfschiffe  (Gelesen 9770 mal)

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Tatra83

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #15 am: 16. August 2017, 11:33:34 »
Hier noch eine Aufnahme der Johann Strauß im Donaukanal von gestern.

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luki32

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #16 am: 10. Oktober 2017, 14:38:12 »
Zitat
"Johann Strauß": Stadt Wien lässt "Schandfleck" entfernen
Das Partyschiff des Copa-Pächters Norbert Weber, der kürzlich seinen Namen geändert hat, muss bis Ende Oktober entfernt werden.[...]

https://kurier.at/chronik/wien/johann-strauss-stadt-wien-laesst-schandfleck-entfernen/291.226.979
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38ger

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #17 am: 10. Oktober 2017, 15:19:49 »
Der Zustand mag schlecht sein, dennoch ist sie wunderschön anzusehen! (Trotz der eingeschlagenen Scheiben, dem schlechten Lackzustand und der wenig ansehnlichen Graffitis).
Wenn der Stephansdom, das Riesenrad oder das Schloß Schönbrunn baufällig, beschmiert und aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt werden müsste, dann würde man sich auch einen Ruck geben und die Sehenswürdigkeit sanieren und wieder zugänglich machen!
Dasselbe sollte mMn auch für das einzig wirklich ansehnliche Schiff am Wiener Donaukanal gelten!
Enteignung des Schiffes und Neuverpachtung nach erfolgreicher Restauration wären ja kein Problem.
Die Nutzungsmöglichkeiten wären an dem Standort extrem vielfältig ... ein Café, ein Museum über die Donauschifffahrt, die Donau-Auen, die Errichtung des Donaukanals, der Donauinsel, eine Cocktail-Bar, ein Partyschiff ... an dem Standort würde mMn alles funktionieren!

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #18 am: 10. Oktober 2017, 15:38:30 »
Der Zustand mag schlecht sein, dennoch ist sie wunderschön anzusehen!

Ich glaube, du warst schon lang nicht mehr dort. Das ehemalige Clubschiff ist durch die langjährige Vernachlässigung längst zu einem verwahrlosten, devastierten Haufen Altmetall verkommen und weit davon entfernt, jemals eine Sehenswürdigkeit gewesen zu sein.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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38ger

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #19 am: 10. Oktober 2017, 15:49:02 »
Der Zustand mag schlecht sein, dennoch ist sie wunderschön anzusehen!

Ich glaube, du warst schon lang nicht mehr dort. Das ehemalige Clubschiff ist durch die langjährige Vernachlässigung längst zu einem verwahrlosten, devastierten Haufen Altmetall verkommen und weit davon entfernt, jemals eine Sehenswürdigkeit gewesen zu sein.

Ich fahr dort regelmäßig mit dem Fahrrad vorbei. Dass sie verwahrlost ist mag sein, aber das ließe sich ja ändern. Der Nutzungsdruck am Donaukanal ist so hoch, dass sich daraus womöglich sogar noch Geld machen ließe!
Aber gut,  die Stadt Wien hat die Copa Cagrana ja auch extremst redimensioniert im Zuge der rein funktionalen, aus ästhetischen Gesichtspunkten verachtenswerten "Neugestaltung" als CopaBeach.
Und vom Leopoldsberg, der den Kahlenberg ja eigentlich i  den Schatten stellen müsste red' ich gar nicht erst.
Der Begriff Sehenswürdigkeit trifft wohl nicht ganz zu auf das ehemalige Partyschiff, dennoch strahlt es ein gewisses Flair aus - und das fände ich sogar dann erhaltenswert, wenn es gar nicht genutzt werden würde!

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #20 am: 10. Oktober 2017, 16:18:36 »
Der Zustand mag schlecht sein, dennoch ist sie wunderschön anzusehen! (Trotz der eingeschlagenen Scheiben, dem schlechten Lackzustand und der wenig ansehnlichen Graffitis).
Wenn der Stephansdom, das Riesenrad oder das Schloß Schönbrunn baufällig, beschmiert und aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt werden müsste, dann würde man sich auch einen Ruck geben und die Sehenswürdigkeit sanieren und wieder zugänglich machen!
Dasselbe sollte mMn auch für das einzig wirklich ansehnliche Schiff am Wiener Donaukanal gelten!
Enteignung des Schiffes und Neuverpachtung nach erfolgreicher Restauration wären ja kein Problem.
Die Nutzungsmöglichkeiten wären an dem Standort extrem vielfältig ... ein Café, ein Museum über die Donauschifffahrt, die Donau-Auen, die Errichtung des Donaukanals, der Donauinsel, eine Cocktail-Bar, ein Partyschiff ... an dem Standort würde mMn alles funktionieren!

Dann schau einmal, wie lange die Stadt Wien schon bei der Copa Cabana prozessiert hat. Das Problem ist, dass du mit dem richtigen Rechtsanwalt die Verfahren endlos in die Länge ziehen kannst.

Ein Bekannte hatte 4 (in Worten VIER) Jahre gebraucht, bis er einen Mietnomaden wieder angebracht hat. Du hast nämlich das Problem, dass die Urteile zwar ausgesprochen werden, für die schriftliche Ausführung der Urteilsbegründung vergeht aber oft ein Jahr. Und erst dann beginnt die Einspruchsfrist. Das hatte ein Kollege bei einem Schadenersatzprozess gehabt.

Genauso wie zum Beispiel meine Mutter mittlerweile 3 1/2 Monate auf den Lohnsteuerausgleich wartet. Und nach Nachfrage am Finanzamt muss sie froh sein, wenn sie heuer überhaupt nach das Geld bekommt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

38ger

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #21 am: 10. Oktober 2017, 16:55:39 »
Der Zustand mag schlecht sein, dennoch ist sie wunderschön anzusehen! (Trotz der eingeschlagenen Scheiben, dem schlechten Lackzustand und der wenig ansehnlichen Graffitis).
Wenn der Stephansdom, das Riesenrad oder das Schloß Schönbrunn baufällig, beschmiert und aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt werden müsste, dann würde man sich auch einen Ruck geben und die Sehenswürdigkeit sanieren und wieder zugänglich machen!
Dasselbe sollte mMn auch für das einzig wirklich ansehnliche Schiff am Wiener Donaukanal gelten!
Enteignung des Schiffes und Neuverpachtung nach erfolgreicher Restauration wären ja kein Problem.
Die Nutzungsmöglichkeiten wären an dem Standort extrem vielfältig ... ein Café, ein Museum über die Donauschifffahrt, die Donau-Auen, die Errichtung des Donaukanals, der Donauinsel, eine Cocktail-Bar, ein Partyschiff ... an dem Standort würde mMn alles funktionieren!

Dann schau einmal, wie lange die Stadt Wien schon bei der Copa Cabana prozessiert hat. Das Problem ist, dass du mit dem richtigen Rechtsanwalt die Verfahren endlos in die Länge ziehen kannst.

Ein Bekannte hatte 4 (in Worten VIER) Jahre gebraucht, bis er einen Mietnomaden wieder angebracht hat. Du hast nämlich das Problem, dass die Urteile zwar ausgesprochen werden, für die schriftliche Ausführung der Urteilsbegründung vergeht aber oft ein Jahr. Und erst dann beginnt die Einspruchsfrist. Das hatte ein Kollege bei einem Schadenersatzprozess gehabt.

Genauso wie zum Beispiel meine Mutter mittlerweile 3 1/2 Monate auf den Lohnsteuerausgleich wartet. Und nach Nachfrage am Finanzamt muss sie froh sein, wenn sie heuer überhaupt nach das Geld bekommt.

Und was hat das damit zu tun, dass man den CopaBeach so hässlich gestalten musste? Oder damit, dass riesige gastronomische Areale dort jetzt ungenutzt sind anstatt, dass man vorab schon Pläne gemacht hätte, wie man die CopaCagrana wieder aufbauen will? In den letzten Jahren der Copa Cagrana waren die Lokale immer ansehnlich - baufällig, morsch schimmlig vielleicht, aber für den Kunden wurde jedes Frühjahr alles frisch lackiert usw.
Mir ist es lieber, etwas wir optisch in Schuss gehalten, so lange es nutzbar ist, als man baut so steril und rein funktional, wie nur irgendwie möglich. Diese Sichtbetonkästen beim CopaBeach sind doch hässlich, wie nur was!

Zurück zum verfallenen Partyschiff: Bis man die Genehmigung hat, das Schiff entsorgen zu dürfen vergeht vermutlich auch nicht viel weniger Zeit, als bis zu dem Zeitpunkt, wo man es zur Restaurierung übertragen bekäme. Das Ziel, dass das Schiff nicht eines Tages untergeht, nicht leckt usw. wäre ja dasselbe.

Klingelfee

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #22 am: 10. Oktober 2017, 17:53:48 »
Der Zustand mag schlecht sein, dennoch ist sie wunderschön anzusehen! (Trotz der eingeschlagenen Scheiben, dem schlechten Lackzustand und der wenig ansehnlichen Graffitis).
Wenn der Stephansdom, das Riesenrad oder das Schloß Schönbrunn baufällig, beschmiert und aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt werden müsste, dann würde man sich auch einen Ruck geben und die Sehenswürdigkeit sanieren und wieder zugänglich machen!
Dasselbe sollte mMn auch für das einzig wirklich ansehnliche Schiff am Wiener Donaukanal gelten!
Enteignung des Schiffes und Neuverpachtung nach erfolgreicher Restauration wären ja kein Problem.
Die Nutzungsmöglichkeiten wären an dem Standort extrem vielfältig ... ein Café, ein Museum über die Donauschifffahrt, die Donau-Auen, die Errichtung des Donaukanals, der Donauinsel, eine Cocktail-Bar, ein Partyschiff ... an dem Standort würde mMn alles funktionieren!

Dann schau einmal, wie lange die Stadt Wien schon bei der Copa Cabana prozessiert hat. Das Problem ist, dass du mit dem richtigen Rechtsanwalt die Verfahren endlos in die Länge ziehen kannst.

Ein Bekannte hatte 4 (in Worten VIER) Jahre gebraucht, bis er einen Mietnomaden wieder angebracht hat. Du hast nämlich das Problem, dass die Urteile zwar ausgesprochen werden, für die schriftliche Ausführung der Urteilsbegründung vergeht aber oft ein Jahr. Und erst dann beginnt die Einspruchsfrist. Das hatte ein Kollege bei einem Schadenersatzprozess gehabt.

Genauso wie zum Beispiel meine Mutter mittlerweile 3 1/2 Monate auf den Lohnsteuerausgleich wartet. Und nach Nachfrage am Finanzamt muss sie froh sein, wenn sie heuer überhaupt nach das Geld bekommt.

Und was hat das damit zu tun, dass man den CopaBeach so hässlich gestalten musste? Oder damit, dass riesige gastronomische Areale dort jetzt ungenutzt sind anstatt, dass man vorab schon Pläne gemacht hätte, wie man die CopaCagrana wieder aufbauen will? In den letzten Jahren der Copa Cagrana waren die Lokale immer ansehnlich - baufällig, morsch schimmlig vielleicht, aber für den Kunden wurde jedes Frühjahr alles frisch lackiert usw.
Mir ist es lieber, etwas wir optisch in Schuss gehalten, so lange es nutzbar ist, als man baut so steril und rein funktional, wie nur irgendwie möglich. Diese Sichtbetonkästen beim CopaBeach sind doch hässlich, wie nur was!

Zurück zum verfallenen Partyschiff: Bis man die Genehmigung hat, das Schiff entsorgen zu dürfen vergeht vermutlich auch nicht viel weniger Zeit, als bis zu dem Zeitpunkt, wo man es zur Restaurierung übertragen bekäme. Das Ziel, dass das Schiff nicht eines Tages untergeht, nicht leckt usw. wäre ja dasselbe.

Das man jemanden den Kahn zur Restaurierung übergeben kann, muss man vorher einmal den alten Eigentümer enteignen. Und leider gehört der Kahn noch immer demjenigen, der mehrere Jahre vergeblich versucht hat die Enteignung der Kopa Cabana zu verhindern. Sein letzter Schachzug. Er hat einen anderen Namen angenommen.
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Ferry

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #23 am: 11. Oktober 2017, 09:34:11 »
Das man jemanden den Kahn zur Restaurierung übergeben kann, muss man vorher einmal den alten Eigentümer enteignen. Und leider gehört der Kahn noch immer demjenigen, der mehrere Jahre vergeblich versucht hat die Enteignung der Kopa Cabana zu verhindern. Sein letzter Schachzug. Er hat einen anderen Namen angenommen.

Der Kerl gehört m.M.n. schon lange eingesperrt.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

luki32

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #24 am: 11. Oktober 2017, 10:03:36 »
Das man jemanden den Kahn zur Restaurierung übergeben kann, muss man vorher einmal den alten Eigentümer enteignen. Und leider gehört der Kahn noch immer demjenigen, der mehrere Jahre vergeblich versucht hat die Enteignung der Kopa Cabana zu verhindern. Sein letzter Schachzug. Er hat einen anderen Namen angenommen.

Der Kerl gehört m.M.n. schon lange eingesperrt.

Die größten Verbrecher haben die besten Anwälte, siehe den ehemaligen schönsten Finazminister.  ;)

mfg
Luki
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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #25 am: 12. Oktober 2017, 17:21:12 »
um zur Johann Strauß zurückzukehren: die Stadt Wien gefällt sich ja immer darin, "Schandflecke" zu entfernen, sei es nun die Johann Strauß abschleppen und verschrotten zu lassen oder sei es der geplante Abriss vom Cafe (und ehemaliger Meierei) Cobenzl...
Mit freundlichen Grüßen
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Klingelfee

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #26 am: 12. Oktober 2017, 18:23:30 »
um zur Johann Strauß zurückzukehren: die Stadt Wien gefällt sich ja immer darin, "Schandflecke" zu entfernen, sei es nun die Johann Strauß abschleppen und verschrotten zu lassen oder sei es der geplante Abriss vom Cafe (und ehemaliger Meierei) Cobenzl...

Also wenn ich dich richtig verstehe, soll die Stadt Wien die angeführten Objekte revovieren und erhalten, auch wenn sie keine Verwendung dafür haben.

Da habe ich mir eine Frage. Wer finanziert das?
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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #27 am: 12. Oktober 2017, 18:38:50 »
Also wenn ich dich richtig verstehe, soll die Stadt Wien die angeführten Objekte revovieren und erhalten, auch wenn sie keine Verwendung dafür haben.

Da habe ich mir eine Frage. Wer finanziert das?

na Moment, am Cobenzl hat ja das Forstamt Eigenbedarf angemeldet, also über "sie haben keine Verwendung dafür" kann man ja vorzüglich streiten. Wenn ich das richtig verstanden habe, stehen beide Objekte ja ohnehin im Besitz der Stadt Wien, also obliegt der Stadt ja auch eine gewisse Erhaltungspflicht. Wenn man immer nur abreißt und neu baut, ist vom historischen, Touristen anziehenden Wien bald gar nix mehr vorhanden. Wegen moderner Architektur kommt kein Tourist nach Wien.

und das Nämliche gilt auch für die Johann Strauß: ein Stück Geschichte zu erhalten und touristisch zu nutzen, gerade an einem Standort wie dem Donaukanal, sollte ja eigentlich im ureigensten Interesse der Stadt liegen.

und zur Finanzierungsfrage: man will und kann sich ja auch eine U-Bahn in die Pama leisten, wenn man es entsprechend argumentiert bzw. wurden ja an anderer Stelle ja auch schon andere Möglichkeiten genannt (Beschäftigung Langzeitarbeitslose / Jugendliche). Nur der WILLE zum Erhalt müßte halt da sein.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #28 am: 12. Oktober 2017, 19:29:24 »
um zur Johann Strauß zurückzukehren: die Stadt Wien gefällt sich ja immer darin, "Schandflecke" zu entfernen, sei es nun die Johann Strauß abschleppen und verschrotten zu lassen oder sei es der geplante Abriss vom Cafe (und ehemaliger Meierei) Cobenzl...

Also wenn ich dich richtig verstehe, soll die Stadt Wien die angeführten Objekte revovieren und erhalten, auch wenn sie keine Verwendung dafür haben.

Da habe ich mir eine Frage. Wer finanziert das?

Bist Du oarg? Für eine Liegenschaft in so einer Lage hat man nicht keine, Verwendung, sondern sch####egal, was ich dort mache - es funktioniert, weil die Lage schlichtwegs konkurrenzlos ist!  :fp:
Meinetwegen sollen Sie die Johann Strauß zerstören - aber bitte nur dann, wenn es ein ERSATZKONZEPT dafür gibt (neues Schiff, neuer Schwimmkörper, Terassenbereich über dem Donaukanal, ähnlich jenem der am Wienfluß errichtet wurde.
Aber so ein Konzept sollte man eben erstellt haben BEVOR man sich zu einem Abriss, einer Abtragung oder derartigem entschließt!

Klingelfee

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #29 am: 12. Oktober 2017, 19:51:52 »
um zur Johann Strauß zurückzukehren: die Stadt Wien gefällt sich ja immer darin, "Schandflecke" zu entfernen, sei es nun die Johann Strauß abschleppen und verschrotten zu lassen oder sei es der geplante Abriss vom Cafe (und ehemaliger Meierei) Cobenzl...

Also wenn ich dich richtig verstehe, soll die Stadt Wien die angeführten Objekte revovieren und erhalten, auch wenn sie keine Verwendung dafür haben.

Da habe ich mir eine Frage. Wer finanziert das?

Bist Du oarg? Für eine Liegenschaft in so einer Lage hat man nicht keine, Verwendung, sondern sch####egal, was ich dort mache - es funktioniert, weil die Lage schlichtwegs konkurrenzlos ist!  :fp:
Meinetwegen sollen Sie die Johann Strauß zerstören - aber bitte nur dann, wenn es ein ERSATZKONZEPT dafür gibt (neues Schiff, neuer Schwimmkörper, Terassenbereich über dem Donaukanal, ähnlich jenem der am Wienfluß errichtet wurde.
Aber so ein Konzept sollte man eben erstellt haben BEVOR man sich zu einem Abriss, einer Abtragung oder derartigem entschließt!

Egal, ob man das Schiff reaktiviert oder ob man etwas neues baut. Alles braucht eines Geld. Und wenn man keinen Geldgeber hat, dann kann man je viele Konzepte entwickeln, aber umgesetzt werden sie alle nicht.

Man braucht ja nur schauen, wie viele Verkehrskonzepte in den diversen Bezirksämter aufliegen. Nur umgesetzt werden sie Mangels des Wichtigsten, nämlich des Geldes, alle nicht.
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