Autor Thema: Seestadt  (Gelesen 16211 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

darkweasel

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2919
  • Kompliziertdenker
Re: Seestadt
« Antwort #120 am: 30. April 2018, 18:51:49 »
Wenn man die Strecke, die Laaer und Marchegger Ostbahn gemeinsam haben, ausbauen will, warum nicht die Ölhafenbahn für den Zweck verwenden? Die könnte man zweigleisig elektrifiziert ausbauen und eine Donauquerung zur Freudenauer Hafenbrücke bauen, dann hat man eine Güterzugumfahrung von Wien Stadlau bis zur Donauländebahn durch nahezu unbewohntes Gebiet, in dem reichlich Platz ist. Über der Neuen Donau kann man ja durchaus eine Brücke im Bogen bauen, um den Radius zu erreichen – da müssen ja keine Schiffe drunter durchpassen.

Linie106

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 151
Re: Seestadt
« Antwort #121 am: 02. Mai 2018, 12:52:41 »
Du hast am anderen (lobauseitigen) Ufer aber keinen Platz für eine Einfädelung bzw Rampe in die Ölhafenstrecke...
der Platz ist begrenzt von ÖMV-Tanklager, Panozzalacke und Raffineriestraße.

darkweasel

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2919
  • Kompliziertdenker
Re: Seestadt
« Antwort #122 am: 02. Mai 2018, 19:56:21 »
Du hast am anderen (lobauseitigen) Ufer aber keinen Platz für eine Einfädelung bzw Rampe in die Ölhafenstrecke...
der Platz ist begrenzt von ÖMV-Tanklager, Panozzalacke und Raffineriestraße.
Wenn man die Raffineriestraße ein bisschen Richtung Donau verlegt, dann sollte das doch gehen? Von der Grünfläche am Donaudamm kann man ja ein bisschen was wegnehmen. Zur Not sogar von der Neuen Donau.

Tramwayhüttl

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 512
Re: Seestadt
« Antwort #123 am: 06. Mai 2018, 17:46:52 »
Genau. Machen wir einen Teil des wichtigsten Wiener Erholungsgebiets zur Straße. :bh:
Bitte seien Sie achtsam! Zwischen Ihren Ohren befindet sich nichts als Luft.

Hawk

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1311
Re: Seestadt
« Antwort #124 am: 06. Mai 2018, 17:55:05 »
Genau. Machen wir einen Teil des wichtigsten Wiener Erholungsgebiets zur Straße. :bh:
Das wichtigste Erholungsgebiet ist noch immer die Lobau, und der Wienerwald!  ;) :up:
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

Linie 360

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5022
Re: Seestadt
« Antwort #125 am: 12. Juli 2018, 19:43:19 »
Zumindest der hochwertige Straßenanschluß an die Seestadt in Form der S1 Spange Seestadt dürfte nun rasch kommen-> https://wien.orf.at/news/stories/2924075/

Klingelfee

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9218
Re: Seestadt
« Antwort #126 am: 12. Juli 2018, 20:14:16 »
Zumindest der hochwertige Straßenanschluß an die Seestadt in Form der S1 Spange Seestadt dürfte nun rasch kommen-> https://wien.orf.at/news/stories/2924075/

Die bringt aber auch nur etwas, wenn auch das Lobautunnel, bzw die Stadtstraße kommt. Ansonsten hat diese Straße absolut keinen Wert.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

38ger

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1324
Re: Seestadt
« Antwort #127 am: 12. Juli 2018, 20:26:25 »
Zumindest der hochwertige Straßenanschluß an die Seestadt in Form der S1 Spange Seestadt dürfte nun rasch kommen-> https://wien.orf.at/news/stories/2924075/

Die bringt aber auch nur etwas, wenn auch das Lobautunnel, bzw die Stadtstraße kommt. Ansonsten hat diese Straße absolut keinen Wert.

Der Sinn der Straße ist ja - ebenso, wie bei der Marchfeldschnellstraße - nur, dass man ein Argument mehr hat den Lobautunnel dann "wirklich" bauen zu "müssen".

AlternativeTransport

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 39
Re: Seestadt
« Antwort #128 am: 02. August 2018, 22:50:51 »
gibt eh den 255er-Bus, der alle dreißig Minuten fährt. Reicht völlig, nur in der HVZ wäre ein 15-Minuten-Intervall begrüßenswert. Aber im Prinzip genügt der Bus.

255 hat ein 10-Minuten-Intervall in der HVZ.

siehe: http://www.zuklinbus.at/Fahrplaene%20PDF/Wien%20Sued/255.pdf

AlternativeTransport

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 39
Re: Seestadt
« Antwort #129 am: 02. August 2018, 23:20:11 »
Du hast am anderen (lobauseitigen) Ufer aber keinen Platz für eine Einfädelung bzw Rampe in die Ölhafenstrecke...
der Platz ist begrenzt von ÖMV-Tanklager, Panozzalacke und Raffineriestraße.
Wenn man die Raffineriestraße ein bisschen Richtung Donau verlegt, dann sollte das doch gehen? Von der Grünfläche am Donaudamm kann man ja ein bisschen was wegnehmen. Zur Not sogar von der Neuen Donau.

Die A22 Autobahn war (bis 2005) geplant, so dass eine Eisenbahn Trasse mit Donauquerung daneben geführt werden könnte.



Platz gibt es für eine Autobahn und Eisenbahn.

öffi-dude

  • Gast
Re: Seestadt
« Antwort #130 am: 03. August 2018, 00:20:58 »
Quelle?

AlternativeTransport

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 39
Re: Seestadt
« Antwort #131 am: 08. Oktober 2018, 21:49:52 »
Quelle: Wiener Gemeinderat Beschluss von 24.5.2005 zu STEP 2005

Klingelfee

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9218
Re: Seestadt
« Antwort #132 am: 04. Dezember 2018, 06:54:38 »
Irgendwie passt es zu den Aufstand der Autofahrerclub.

in der heutigen Kronenzeitung prangert der FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik das Verkehrskonzept in der Seestadt als gescheitert, weil die Autofahrer es dort vorziehen kilometerweit zu ihren Auto zu gehen, als sich einen Garagenplatz zu nehmen.

Das einzige, was ich ihm recht geben muss, dass eine P&R Anlage bei Aspern Nord fehlt. Denn die Autofahrer, die aus dem Raum Essling/Raasdorf kommen, haben keine wirkliche Möglichkeit, bei Aspern Nord ihr Auto stehen zu lassen, um dann in die U2, bzw ab nächster Woche in die S80 umsteigen zu können.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

coolharry

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4726
  • romani ite domum!
Re: Seestadt
« Antwort #133 am: 04. Dezember 2018, 07:19:25 »
Irgendwie passt es zu den Aufstand der Autofahrerclub.

in der heutigen Kronenzeitung prangert der FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik das Verkehrskonzept in der Seestadt als gescheitert, weil die Autofahrer es dort vorziehen kilometerweit zu ihren Auto zu gehen, als sich einen Garagenplatz zu nehmen.

Das einzige, was ich ihm recht geben muss, dass eine P&R Anlage bei Aspern Nord fehlt. Denn die Autofahrer, die aus dem Raum Essling/Raasdorf kommen, haben keine wirkliche Möglichkeit, bei Aspern Nord ihr Auto stehen zu lassen, um dann in die U2, bzw ab nächster Woche in die S80 umsteigen zu können.

Dort gibts eh seit ca. 2 Jahren ein Parkstreifen. Trotzdem wäre eine Park+Ride dort nicht schlecht. 1. Weil noch Platz ist und 2. weil es dann irgendwannmal einen Schnellstraßenanschluß hat. Man könnte diese ja auch so bauen, das die zukünftige Straße drunter durch geht.
Aber Wien schafft es ja nichtmal ein paar Pflastersteine selbst zu finanzieren.

Und ich würde das Parkkonzept der Seestadt nicht als gescheitert ansehen. Das ist ja so gewollt. Auch wenn ich kein Freund davon bin und die Garagenplätze, meiner Meinung nach, viel zu teuer sind. Freuen wird man sich, wenn man die Johann Kutschera Gasse bald mal entfernt wird. Dann fallen nämlich sehr, sehr viele Stellplätze weg. Da wird das gejammer sicher nicht kleiner.

Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Klingelfee

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9218
Re: Seestadt
« Antwort #134 am: 04. Dezember 2018, 07:31:14 »
Irgendwie passt es zu den Aufstand der Autofahrerclub.

in der heutigen Kronenzeitung prangert der FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik das Verkehrskonzept in der Seestadt als gescheitert, weil die Autofahrer es dort vorziehen kilometerweit zu ihren Auto zu gehen, als sich einen Garagenplatz zu nehmen.

Das einzige, was ich ihm recht geben muss, dass eine P&R Anlage bei Aspern Nord fehlt. Denn die Autofahrer, die aus dem Raum Essling/Raasdorf kommen, haben keine wirkliche Möglichkeit, bei Aspern Nord ihr Auto stehen zu lassen, um dann in die U2, bzw ab nächster Woche in die S80 umsteigen zu können.

Dort gibts eh seit ca. 2 Jahren ein Parkstreifen. Trotzdem wäre eine Park+Ride dort nicht schlecht. 1. Weil noch Platz ist und 2. weil es dann irgendwannmal einen Schnellstraßenanschluß hat. Man könnte diese ja auch so bauen, das die zukünftige Straße drunter durch geht.
Aber Wien schafft es ja nichtmal ein paar Pflastersteine selbst zu finanzieren.

Geplant ist ja eines. Und ich glaube, dieses soll auch über der Schnellstraße gebaut werden, so wie du es vorgeschlagen hast. Und da der Eisenbahnausbau in diesem Bereich jetzt abgeschlossen ist, vielleicht beginnt man jetzt dann auch mit dem Parkhaus.

Und zur Johann-Kutschera-Straße. Selbst wenn die bleiben sollte. Irgendwann kommen dann ja auch in diesem bereich Häuser hin, und damit wird dann der Kampf um diese Parkplätze ärger. Und ich stehe auf dem Standpunkt, wenn ich mir in der heutigen Zeit ein Auto leiste, so muss ich mir auch den dazu gehörigen Parkplatz leisten. Auch wenn so wie du sagst, der Preis etwas hoch ist.

Ich habe mit den Autobesitzer, die jetzt bei jeden Wetter kilometerweit zu ihren Auto gehen absolut kein Mitleid. Denn für mich war es eine Grundvoraussetzung das ich in die Seestadt gezogen bin, dass ich zu meiner Wohnung auch einen Parkplatz anmieten kann. Den einzigen Abstrich, den ich diesbezüglich noch gemacht hätte, wäre die Tatsache gewesen, dass ich von meiner Wohnung zum Parkplatz einen Fußweg von 100-200m gehabt hätte (Sammelgarage).
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen