Autor Thema: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)  (Gelesen 8695567 mal)

kojak63, Manerf26, Besserwisser und 9 Gäste betrachten dieses Thema.

mad

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18645 am: Heute um 17:28:00 »
Zitat
Linie 26: Betrieb nur zwischen Strebersdorf und Josef-Baumann-Gasse. Weiterfahrt bis Kagran U. Linie 27: Betrieb nur zwischen Strebersdorf und Josef-Baumann-Gasse. Weiterfahrt bis Kagran U. Weichen Sie ersatzweise auf die Linien U1, U2, 27A, 85A, 95A aus. Voraussichtliche Dauer: Nicht absehbar. Grund: Gasrohrgebrechen im Bereich Donaufelder Straße 243.
Beginn: 2026-04-26 11:51:00

Eine Schleife beim Kagraner Platz bzw. die alte Strecke über die Wagramer hätte nur die Saikogasse auf den 27A reduziert, und nicht 17 Straßenbahnstationen abgetrennt. Offenbar war es allen Zügen möglich, den abgetrennten Teil bis spätestens 15:00 zu verlassen, möglicherweise schon früher. Zu dieser Zeit war ich auf der Strecke unterwegs. Weder in der Hausfeldstraße noch in Aspern Nord waren Züge abgestellt.

Ein paar bildliche Eindrücke habe ich festgehalten, Video folgt später.

Die Stelle der Ursache für die Fahrtbehinderung - es wurde definitiv auch um 15:57 an der Behebung gearbeitet. Der nicht schienengebundene Verkehr floss über einen kurzen Gegenverkehrsbereich recht ungehindert.
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In der Oberfeldgasse herrscht um 14:52 die passende Einsamkeit in der Haltestelle:
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In der Berresgasse Fahrtrichtung Strebersdorf wird interessanterweise die Linie 26 angezeigt, und zwar ausschließlich. In Fahrtrichtung Aspern Nord war nur die Linie 27 angezeigt.
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In Kagran war das zweite Gleis auf Seite des Donauzentrums gut in Verwendung. Die Konsequenzen für die Busse habe ich nicht abgewartet.
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Erinnerungen an die Vergangenheit - Ein 26er nach Strebersdorf.
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Eine leicht notgeschlachtete Begegnung von 26 und 27 in Kagran. B 605 als 26er am Weg nach Strebersdorf trifft auf den eintreffenden B 701 als 27er, bereits mit neuem Ziel 27 am Weg in die Schleifenfahrt.
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Interessantes Detail in der Haltestelle Josef-Baumann-Gasse: Die Weichensignale sind verhängt. Die Geradeausphase war allerdings im Umlauf der Lichtsignalanlage der Straßenbahn. Ob die verhängten Weichensignale mit der Störung in Zusammenhang stehen, wissen vielleicht andere?
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Von hier geht's nur nach Kagran U, und zwar auf allen Linien - und ja, am 25er auch darüber hinaus. Die zweizeilige Anzeige lässt uns 26 und 27 sehen. Zwischen Floridsdorf und Kagran gab es heute bessere Intervalle als zu mancher Zeit an Werktagen.
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B1 717 als 26er nach Kagran bei der Einfahrt in die Station Josef-Baumann-Gasse
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Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18646 am: Heute um 17:38:34 »
Eine Schleife beim Kagraner Platz bzw. die alte Strecke über die Wagramer hätte nur die Saikogasse auf den 27A reduziert, und nicht 17 Straßenbahnstationen abgetrennt.
Das hätte aber auch nur etwas gebracht, wenn dort Weiche IN Richtung  Aspern eingebaut worde wäre. Und was hättest du gefordert, wenn das Gebrechen zwischen Kagraner Platz und Forstnergasse gewesen wäre? Man kann nicht für alle Eventualitäten Gleisschleifen errichten.
Interessantes Detail in der Haltestelle Josef-Baumann-Gasse: Die Weichensignale sind verhängt. Die Geradeausphase war allerdings im Umlauf der Lichtsignalanlage der Straßenbahn. Ob die verhängten Weichensignale mit der Störung in Zusammenhang stehen, wissen vielleicht andere?
Lt. Vorschrift sind bei ausgeschaltene Weichen auch die Mehrkammersignale abzudecken. Oft wird das jedoch NICHT gemacht. Und bei solchen Störungen werden die Strabsignale NICHT verändert, da dies wenn überhaupt nur die MA33 machen können. Und das machen die nur nach Zahlung von höheren Geldbeträgen und nur mit einer Vorlaufzeit von mehreren Wochen.
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Hbf

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18647 am: Heute um 17:39:09 »
Weiß man, warum zwischen Hausfeldstraße und Aspern Nord nicht gependelt wird?

mad

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18648 am: Heute um 18:01:08 »
Das hätte aber auch nur etwas gebracht, wenn dort Weiche IN Richtung  Aspern eingebaut worde wäre. Und was hättest du gefordert, wenn das Gebrechen zwischen Kagraner Platz und Forstnergasse gewesen wäre? Man kann nicht für alle Eventualitäten Gleisschleifen errichten.
Lt. Vorschrift sind bei ausgeschaltene Weichen auch die Mehrkammersignale abzudecken. Oft wird das jedoch NICHT gemacht. Und bei solchen Störungen werden die Strabsignale NICHT verändert, da dies wenn überhaupt nur die MA33 machen können. Und das machen die nur nach Zahlung von höheren Geldbeträgen und nur mit einer Vorlaufzeit von mehreren Wochen.
Vielen Dank für die nicht hilfreichen Gemeinplätze nach dem Format "man kann nicht für alle Eventualitäten". Die Geschichte hat das Gegenteil beispielsweise am 67er schon mal bewiesen. Da war gefühlt alle drei Haltestellen eine Schleife. Und der Schleifenabstand zwischen Donauspital und Oberdorfstraße am 25er ist auch recht kurz. "Man" "kann" also. Dass das auch etwas kostet, ist auch verständlich, und in Zeiten des Sparens daher unwahrscheinlich, dass hier in mehr betriebliche Flexibilität investiert wird. In der Tat wäre auch eine Umkehrmöglichkeit nach der Brücke über den Gewerbepark hilfreich - auch wenn dort sicher baulich besonders interessant. Im Moment ist halt schnell Ende Gelände auf dem Stück, auch bei verhältnismäßig kleinen Problemen.
Danke für die Einblicke bezüglich Weiche. Als reiner Nutzer sind für mich solche Informationen immer spannend.

Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18649 am: Heute um 18:31:32 »
Das hätte aber auch nur etwas gebracht, wenn dort Weiche IN Richtung  Aspern eingebaut worde wäre. Und was hättest du gefordert, wenn das Gebrechen zwischen Kagraner Platz und Forstnergasse gewesen wäre? Man kann nicht für alle Eventualitäten Gleisschleifen errichten.
Lt. Vorschrift sind bei ausgeschaltene Weichen auch die Mehrkammersignale abzudecken. Oft wird das jedoch NICHT gemacht. Und bei solchen Störungen werden die Strabsignale NICHT verändert, da dies wenn überhaupt nur die MA33 machen können. Und das machen die nur nach Zahlung von höheren Geldbeträgen und nur mit einer Vorlaufzeit von mehreren Wochen.
Vielen Dank für die nicht hilfreichen Gemeinplätze nach dem Format "man kann nicht für alle Eventualitäten". Die Geschichte hat das Gegenteil beispielsweise am 67er schon mal bewiesen. Da war gefühlt alle drei Haltestellen eine Schleife. Und der Schleifenabstand zwischen Donauspital und Oberdorfstraße am 25er ist auch recht kurz. "Man" "kann" also. Dass das auch etwas kostet, ist auch verständlich, und in Zeiten des Sparens daher unwahrscheinlich, dass hier in mehr betriebliche Flexibilität investiert wird. In der Tat wäre auch eine Umkehrmöglichkeit nach der Brücke über den Gewerbepark hilfreich - auch wenn dort sicher baulich besonders interessant. Im Moment ist halt schnell Ende Gelände auf dem Stück, auch bei verhältnismäßig kleinen Problemen.
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Nur kannst du die angeführten Schleifen der Linien 25 und 67 nicht mit deiner Forderung vergleichen. Denn lediglich die Schleife Hannson-Siedlung war eine reine Kurzführungsschleife. Die anderen werden entweder auch von anderen Linien benutzt oder aber es war eine reine Veranstaltungsschleife.

Und auch SMZ Ost war lange Zeit eine Endstation und wurde damals nur deshalb als Schleife erhalten, weil man schon seit Ewigkeiten die Linie 25 verlängern will und dann braucht man eine Schleife. Und die jetzige Endstation ist diese sowohl in der Ausführung, als auch von der Lage absolut ungeeignet als Schleife.
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Referat West

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18650 am: Heute um 18:46:21 »
Weiß man, warum zwischen Hausfeldstraße und Aspern Nord nicht gependelt wird?
Wahrscheinlich hatte man sorgen, dass das Gebrechen bis nach Betriebsschluss noch nicht behoben ist. Anders kann ich mir das nicht erklären.

luki32

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18651 am: Heute um 19:12:32 »
Vielen Dank für die nicht hilfreichen Gemeinplätze nach dem Format "man kann nicht für alle Eventualitäten". Die Geschichte hat das Gegenteil beispielsweise am 67er schon mal bewiesen. Da war gefühlt alle drei Haltestellen eine Schleife. Und der Schleifenabstand zwischen Donauspital und Oberdorfstraße am 25er ist auch recht kurz. "Man" "kann" also. Dass das auch etwas kostet, ist auch verständlich, und in Zeiten des Sparens daher unwahrscheinlich, dass hier in mehr betriebliche Flexibilität investiert wird. In der Tat wäre auch eine Umkehrmöglichkeit nach der Brücke über den Gewerbepark hilfreich - auch wenn dort sicher baulich besonders interessant. Im Moment ist halt schnell Ende Gelände auf dem Stück, auch bei verhältnismäßig kleinen Problemen.
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Am 67er gabs deswegen so viele Schleifen, weil der stückerweise verlängert wurde und bei den Verlängerungen die Schleifen nicht entfernt wurden.
Vorsicht, Bösuser!
Militanter Gegner der Germanisierung der österreichischen Sprache!