Autor Thema: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau  (Gelesen 10634 mal)

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haidi

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #75 am: 29. Dezember 2020, 15:28:05 »
Ampel so programmieren, dass die Linie 31 eine Nullwartezeit hat, damit behindert du die Linie 2.
Wieso soll ich die Linie 2 behindern? Linksabbiegeverbot in die Gredlerstraße und die Gegenrichtung der Taborstraße kann genau so lange Grün haben. Die Gredlerstraße ist auch von der oberen Donaustraße erreichbar.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #76 am: 29. Dezember 2020, 15:37:19 »
Wieso soll ich die Linie 2 behindern? Linksabbiegeverbot in die Gredlerstraße und die Gegenrichtung der Taborstraße kann genau so lange Grün haben. Die Gredlerstraße ist auch von der oberen Donaustraße erreichbar.

In die Gredlerstraße darf man sowieso nicht links einbiegen, wenn man keine Straßenbahn ist. Behindert würden die Züge der Linie 2 in Richtung Engelsplatz – das ist aber für eine halbwegs intelligente Ampelsteuerung bei weitem keine unlösbare Aufgabe.

Zur Einbindung der Linien 46 und 49 in den Ring möchte ich noch anmerken, dass man sich einmal anschauen muss, wie unregelmäßig diese beiden Linien zur HVZ unterwegs sind, weil sie vom motorisierten VErkehr behindert werden. Bevor man allen Ernstes über eine Weiterführung entlang der Ringstraße nachdenkt, muss man erst einmal diese Hausaufgaben bewältigen!
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #77 am: 29. Dezember 2020, 17:27:06 »
Klingelfee hat schon Recht. In Wien wird es an der Umsetzung scheitern. :-\

Ich denke auch. Merke: eine Milliarde Euro für U-Bahn-Strecken unter dicht bebauten Gebieten ausgeben, für die es weder eine Kosten-Nutzen-Untersuchung noch eine Gegenüberstellung von Alternativen (und ihrem Kosten und Nutzen) gibt - klar doch! Zehn Millionen Euro für eine Wendeschleife unter der Tangente ohne Verkehrswert, weil Frau Sima kein Rückgrat hat - gern!

Ein paar hunderttausend Euro (wenn überhaupt), um das Bestandsnetz so zu optimieren, dass eine Straßenbahnlinie aus dem dichtbesiedelten 20. Bezirk direkt zu einem wichtigsten Plätze des Zentrums und zur U1 geführt werden kann - auf gar keinen Fall!

Ampel so programmieren, dass die Linie 31 eine Nullwartezeit hat, damit behindert du die Linie 2.

Wenn mal beide Bahnen gleichzeitig kommen, muss halt eine warten. Wo sollte das Problem sein? Und wenn beide weg sind, ist dann der Pkw-Verkehr dran.

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #78 am: 29. Dezember 2020, 17:52:23 »
Da müsstest du eine komplette Schleife östlich vom Schwedenplatz errichten. Ob das so einfach und kostengünstig ist, bezweifle ich stark

Errichtet ist sie schon seit 1924. ;) Und bis 1932 wurde sie sogar von der Linie 231 planmäßig genutzt, die Idee ist also keinesfalls neu.
Interessant, dass niemand hierzu Stellung bezieht und sich alle auf die Schleifenfahrt am Schwedenplatz stürzen. Die Frage ist, ob die Führung zur Radetzkystraße alleine sinnvoll ist oder man nicht gleich zum Praterstern, Wien Mitte oder z. B. über die Löwengasse und Rasumofskygasse/Kundmanngasse zur Rochusgasse weiterfahren sollte, damit der Abschnitt Schwedenplatz-Radetzkystraße nicht zur de facto fahrgastlosen Betriebsstrecke verkommt. Die paar Umsteiger vom/zum O und Schüler des Radetzkygymnasiums werden den 31er hier nicht füllen.

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #79 am: 29. Dezember 2020, 18:02:46 »
Da müsstest du eine komplette Schleife östlich vom Schwedenplatz errichten. Ob das so einfach und kostengünstig ist, bezweifle ich stark

Errichtet ist sie schon seit 1924. ;) Und bis 1932 wurde sie sogar von der Linie 231 planmäßig genutzt, die Idee ist also keinesfalls neu.
Interessant, dass niemand hierzu Stellung bezieht und sich alle auf die Schleifenfahrt am Schwedenplatz stürzen. Die Frage ist, ob die Führung zur Radetzkystraße alleine sinnvoll ist oder man nicht gleich zum Praterstern, Wien Mitte oder z. B. über die Löwengasse und Rasumofskygasse/Kundmanngasse zur Rochusgasse weiterfahren sollte, damit der Abschnitt Schwedenplatz-Radetzkystraße nicht zur de facto fahrgastlosen Betriebsstrecke verkommt. Die paar Umsteiger vom/zum O und Schüler des Radetzkygymnasiums werden den 31er hier nicht füllen.

Ja, auch eine Verlängerung über den östlichen Ring zum Karlsplatz hätte m.E. ihren Reiz, zumal weitere Teile des 20. Bezirks dann auch eine Anbindung an die U3 hätten. Ich habe vor allem erstmal an den Schwedenplatz gedacht, weil man mit relativ wenig zusätzlichem Aufwand eine deutliche Attraktivitätssteigerung für den 31er erreichen könnte.

Man traut sich ja aktuell kaum, Angebotsausweitungen zu fordern, nun, da doch allein Öffi-Nutzende die Corona-Kosten tragen sollen.

martin8721

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #80 am: 29. Dezember 2020, 20:02:56 »
Da müsstest du eine komplette Schleife östlich vom Schwedenplatz errichten. Ob das so einfach und kostengünstig ist, bezweifle ich stark
Errichtet ist sie schon seit 1924. ;) Und bis 1932 wurde sie sogar von der Linie 231 planmäßig genutzt, die Idee ist also keinesfalls neu.

Gegen die Radetzkyschleife kommt sicher das Argument, dass man hier die Autofahrer behindert.  ;)
Vor allem wenn man dort auch eine Ausgleichszeit vorsehen will.

95B

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #81 am: 29. Dezember 2020, 21:35:20 »
Wenn eine Straßenbahn in der Matthäusgasse steht, werden Autolenker nur durch abgestellte Pkw am Vorbeifahren gehindert, die Lösung liegt also auf der Hand. 8)
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #82 am: 30. Dezember 2020, 03:52:08 »
Da müsstest du eine komplette Schleife östlich vom Schwedenplatz errichten. Ob das so einfach und kostengünstig ist, bezweifle ich stark

Errichtet ist sie schon seit 1924. ;) Und bis 1932 wurde sie sogar von der Linie 231 planmäßig genutzt, die Idee ist also keinesfalls neu.
Interessant, dass niemand hierzu Stellung bezieht und sich alle auf die Schleifenfahrt am Schwedenplatz stürzen. Die Frage ist, ob die Führung zur Radetzkystraße alleine sinnvoll ist oder man nicht gleich zum Praterstern, Wien Mitte oder z. B. über die Löwengasse und Rasumofskygasse/Kundmanngasse zur Rochusgasse weiterfahren sollte, damit der Abschnitt Schwedenplatz-Radetzkystraße nicht zur de facto fahrgastlosen Betriebsstrecke verkommt. Die paar Umsteiger vom/zum O und Schüler des Radetzkygymnasiums werden den 31er hier nicht füllen.

Ja, auch eine Verlängerung über den östlichen Ring zum Karlsplatz hätte m.E. ihren Reiz, zumal weitere Teile des 20. Bezirks dann auch eine Anbindung an die U3 hätten. Ich habe vor allem erstmal an den Schwedenplatz gedacht, weil man mit relativ wenig zusätzlichem Aufwand eine deutliche Attraktivitätssteigerung für den 31er erreichen könnte.

Man traut sich ja aktuell kaum, Angebotsausweitungen zu fordern, nun, da doch allein Öffi-Nutzende die Corona-Kosten tragen sollen.
Eine Anbindung an das Bahnhofsareal Wien Mitte hätte ebenso seinen Reiz. Ob Landstraße oder Karlsplatz - beides zusammen wird schwer - bleibt wohl Geschmackssache.

Dass man damals beim U3-Bau den Gleisanschluss an den Bahnhof über die Weiskirchnerstraße nicht beibehalten hat, steht in meiner persönlichen Liste der bimpolitischen Kapitalverbrechen des späteren 20. Jahrhunderts sicherlich weiter oben. :bh:

Ferry

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #83 am: 30. Dezember 2020, 12:59:19 »
Wenn eine Straßenbahn in der Matthäusgasse steht, werden Autolenker nur durch abgestellte Pkw am Vorbeifahren gehindert, die Lösung liegt also auf der Hand. 8)

Genau. Statt Schrägparker nur mehr Längsparker, so wie zu Zeiten der Zweierlinien.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #84 am: 06. Januar 2021, 00:25:35 »
Eine derartig "starke" Linie wie 49 oder 43 würde ich nicht verlängern, weil erstens die Fahrplanstabilität darunter leiden würde und zweitens ein Fahrgastzuwachs aufgrund der attraktiveren Linienführung nur schwer zu bewältigen wäre. Wenn, dann müsste man die schwächeren Parallellinien wie 46 oder 44 verlängern.

Abgesehen davon ist Ring-Kai eh schon gut mit Straßenbahnlinien erschlossen. 71er bis Schottenring und ev. 31er bis Matthäusgasse und gut ist's.

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #85 am: 06. Januar 2021, 15:42:37 »
Wenn, dann müsste man die schwächeren Parallellinien wie 46 oder 44 verlängern.

Beim 44er von schwach oder schwächere Linie hast du recht, aber den 46er als schwache Linie betieteln, halte ich für mehr als sehr mutig.
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Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #86 am: 06. Januar 2021, 15:52:42 »
Beim 44er von schwach oder schwächere Linie hast du recht, aber den 46er als schwache Linie betieteln, halte ich für mehr als sehr mutig.

Schwach ist der 46er nicht. Schwächer als der 49er aber schon. Aber auch ein 46er mit einem Spitzenintervall von 4 Minuten eignet sich nicht für eine Durchbindung über den Ring.
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #87 am: 06. Januar 2021, 15:56:31 »
Beim 44er von schwach oder schwächere Linie hast du recht, aber den 46er als schwache Linie betieteln, halte ich für mehr als sehr mutig.

Schwach ist der 46er nicht. Schwächer als der 49er aber schon. Aber auch ein 46er mit einem Spitzenintervall von 4 Minuten eignet sich nicht für eine Durchbindung über den Ring.
War nicht sogar der 46er die drittstärkste Linie nach Fahrgästen pro Kilometer, ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass auf den Kilometer gerechnet, erst der 43er, dann der 6er und dann auch schon der 46er kommt und erst dann glaube ich 49(oder wars der 2er?).
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t12700

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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #88 am: 06. Januar 2021, 22:58:01 »
Beim 44er von schwach oder schwächere Linie hast du recht, aber den 46er als schwache Linie betieteln, halte ich für mehr als sehr mutig.

Schwach ist der 46er nicht. Schwächer als der 49er aber schon. Aber auch ein 46er mit einem Spitzenintervall von 4 Minuten eignet sich nicht für eine Durchbindung über den Ring.
Der 46er gehört zuerst mal auf Langzüge umgestellt, bevor man ihn über den Ring zu verlängern gedenkt. Gibt's dazu eigentlich schon konkrete Planungen, wann denn diese Umstellung erfolgen wird?

LG t12700
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Re: 49er Verlängerung bis zum Auhof Center/nach Weidlingau
« Antwort #89 am: 06. Januar 2021, 23:56:21 »
Der 46er gehört zuerst mal auf Langzüge umgestellt, bevor man ihn über den Ring zu verlängern gedenkt. Gibt's dazu eigentlich schon konkrete Planungen, wann denn diese Umstellung erfolgen wird?
Dafür würde sich eigentlich der Einzug des Flexity in den Sektor West anbieten (man wird ja wohl noch hoffen dürfen :D).