Tramwayforum

Straßenbahn Wien => Zukunftsperspektiven => Beschleunigungsmaßnahmen => Thema gestartet von: tramway.at am 27. Februar 2013, 00:37:16

Titel: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 27. Februar 2013, 00:37:16
Betrifft: Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs stadtauswärts im Kreuzungsbereich Währinger Straße/Spitalgasse
Die zu­stän­di­gen ma­gistra­tischen Dienst­stel­len werden er­sucht zu­sam­men mit den Wiener Linien Maß­nah­men zur Be­schleu­ni­gung der Stra­ßen­bahn­linien 42, 41 und 40 vor­zu­neh­men. Durch eine Än­de­rung der Ampel­schal­tung im Kreu­zungs­be­reich Wäh­ringer Straße/Spital­gasse, welche es den Straßen­bahnen er­mög­licht, aus der Station Spital­gasse einige Se­kun­den vor den Autos ab­zu­fahren, können Straßen­bahnen oft we­sent­lich schnel­ler die Strecke bis zum Gürtel zu­rück­legen.

Derzeit fahren regel­mäßig ein bis zwei Autos vor einer ab­fah­ren­den Straßen­bahn in die Währin­ger Straße ein. Wenn diese Autos auf der Strecke bis zur Volks­oper ab­biegen (was auf Grund des oft starken Gegen­ver­kehrs manch­mal nur ver­zögert mög­lich ist) oder ein­parken wollen, kommt es dadurch immer wieder zu un­nöti­gen Be­hin­de­run­gen des öffent­lichen Ver­kehrs. Je schnel­ler die Wiener Linien aber ihre Ziele im 17. und 18. Be­zirk er­reichen, um so eher werden die Menschen dort bereit sein auf Öffis um­zu­steigen und um­so mehr werden die Straßen am Alser­grund ent­lastet.

Ergebnis: Mehrheitlich mit den Stimmen von FP, VP und SP abgelehnt.

Betrifft: Maßnahmen für den unbehinderten Fahrtbetrieb der Straßenbahnlinien 43 und 44
Die zuständigen magistratischen Dienststellen mögen ge­mein­sam mit den Wiener Linien über­prüfen, ob es bei den Straßen­bahn­linien 43 und 44 zu einer über­durch­schnitt­lich hohen An­zahl an Fahrt­be­hin­de­run­gen kommt. Ist dies der Fall, so mögen sie ge­mein­sam mit den Wiener Linien ein Kon­zept für Maß­nahmen aus­ar­beiten, durch die eine deut­liche Re­duk­tion dieser Störun­gen des Fahr­be­triebs er­zielt werden kann. Die vor­ge­schla­genen Maß­nah­men sind in der Ver­kehrs­kom­mis­sion des Be­zirks vorzustellen, damit dem Bezirk er­mög­licht wird dazu Stel­lung zu nehmen.

Begründung: Viele Fahr­gäste klagen über die sehr häufig auf­tre­ten­den Fahrt­be­hin­de­run­gen auf diesen Linien, so­dass wahr­schein­lich hier ein Ver­bes­serungs­be­darf ge­ge­ben ist. Die För­de­rung des öffent­lichen Ver­kehrs ist eine maß­geb­liche ver­kehrs­politi­sche Ziel­setzung der Stadt Wien.

Ergebnis: Mehrheitlich mit den Stimmen von FP, VP und SP abgelehnt.

Quelle: http://alsergrund.gruene.at/politik_wahlen/artikel/lesen/88063/ (http://alsergrund.gruene.at/politik_wahlen/artikel/lesen/88063/)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 27. Februar 2013, 08:27:13
Wen kann das noch wundern *seufz* Beim Parkpickerl hat der Häupl ja jetzt auch ein paar BVs vorgeschickt, die dagegen sein sollen, damit man nur ja nicht zu viele Stimmen verliert. So wird man in Wien nie zukunftsfähige Politik gestalten können. :'(
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 27. Februar 2013, 08:35:03
Derzeit fahren regel­mäßig ein bis zwei Autos vor einer ab­fah­ren­den Straßen­bahn in die Währin­ger Straße ein. Wenn diese Autos auf der Strecke bis zur Volks­oper ab­biegen (was auf Grund des oft starken Gegen­ver­kehrs manch­mal nur ver­zögert mög­lich ist) oder ein­parken wollen, kommt es dadurch immer wieder zu un­nöti­gen Be­hin­de­run­gen des öffent­lichen Ver­kehrs. Je schnel­ler die Wiener Linien aber ihre Ziele im 17. und 18. Be­zirk er­reichen, um so eher werden die Menschen dort bereit sein auf Öffis um­zu­steigen und um­so mehr werden die Straßen am Alser­grund ent­lastet.
Man hätte es so formulieren müssen, dann wäre die Zustimmung der anderen Parteien sicher gewesen:
Derzeit fahren regel­mäßig ein bis zwei Autos vor einer ab­fah­ren­den Straßen­bahn in die Währin­ger Straße ein. Wenn diese Autos auf der Strecke bis zur Volks­oper ab­biegen (was auf Grund des oft starken Gegen­ver­kehrs manch­mal nur ver­zögert mög­lich ist) oder ein­parken wollen, kommt es dadurch immer wieder zu un­nöti­gen Be­hin­de­run­gen der hinter der Straßenbahn nachfahrenden Pkw, da die Straßenbahn naturgemäß den Linksabbiegern nicht ausweichen kann. Ein Rückstau bis zum Schottentor ist die unausweichliche Folge. Mit dieser Änderung der Ampelschaltung kann die Straßenbahn ungehindert bis zur Volksoper durchfahren und stellt kein Hindernis für die Autofahrer mehr dar. :)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 27. Februar 2013, 08:36:09
Wen kann das noch wundern *seufz* Beim Parkpickerl hat der Häupl ja jetzt auch ein paar BVs vorgeschickt, die dagegen sein sollen, damit man nur ja nicht zu viele Stimmen verliert. So wird man in Wien nie zukunftsfähige Politik gestalten können. :'(

Und wer ist natürlich dabei? Der Alkofix aus Simmering, da kann man sich als Simmeringer nur mehr verstecken, das ist denen wichtig, aber daß der 6er nach Kaiserebersdorf Blödsinn ist, ist denen völlig egal.  :down: :down: :down:

mfG
Lluki
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Bus am 27. Februar 2013, 08:43:35
Schade, das sowas nicht mal in den Medien hochgespielt wird. Damit auch die immer wieder bewunderten vielen Fahrgäste das mitbekommen. Die werden es dann entsprechend danken.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 27. Februar 2013, 09:06:08
Sch... Sozidreck. Von den Klerikalfaschisten und den Braunen ist sowieso nichts anderes zu erwarten.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 27. Februar 2013, 09:16:26
Da Bezirkspolitikerinnen und Bezirkspolitiker und Bezirkspolitiker angeblich sehr sensibel auf persönliche E-mails reagieren, hier eine kurze Übersicht an welche Stellen entsprechende Beschwerden gerichtet werden können:

http://oevp-wien.at/alsergrund/team/bezirkspartei (http://oevp-wien.at/alsergrund/team/bezirkspartei)

http://alsergrund.fpoe-wien.at/bezirke-wien/9-bezirk/bezirksmandatare/ (http://alsergrund.fpoe-wien.at/bezirke-wien/9-bezirk/bezirksmandatare/)

http://www.alsergrund.spoe.at/siegi-lindenmayr (http://www.alsergrund.spoe.at/siegi-lindenmayr)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 27. Februar 2013, 10:23:58
Da Bezirkspolitikerinnen und Bezirkspolitiker und Bezirkspolitiker angeblich sehr sensibel auf persönliche E-mails reagieren, hier eine kurze Übersicht an welche Stellen entsprechende Beschwerden gerichtet werden können:
Tatsächlich? Als ich das letzte Mal in irgendsoeiner ÖV-Sache an die Vorsitzenden der Bezirksparteien geschrieben habe, war die Retourquote nur 50% (Grün, ÖVP). War allerdings im 18.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 158er am 27. Februar 2013, 10:53:21
Da Bezirkspolitikerinnen und Bezirkspolitiker und Bezirkspolitiker angeblich sehr sensibel auf persönliche E-mails reagieren
Im 9. vielleicht. In anderen Bezirken habe ich da gegenteilige Erfahrungen.

Um hier nicht zu desillusionieren, sage ich lieber gar nicht, wie lange die Tramway hier in Prag vor einer Ampel durchschnittlich warten muß.  :-X
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Bus am 27. Februar 2013, 11:27:52
Das wäre bei uns ziemlich sinnlos. Zurück kommt nur eine wischi-waschi-Standardantwort. Und im Wahljahr zündelt sowieso keiner mehr mit solchen Themen, die die Autofahrer vielleicht mißverstehen könnten.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 106er am 27. Februar 2013, 11:52:56
Ich habe zu Beginn der 80er-Jahre an den damaligen Stadtrat (Braun?) einen Brief geschrieben mit der Bitte zu prüfen, ob eine Einbindung der Linie 71 auf den Ring nicht sehr vielen Personen das tägliche Umsteigen ersparte. Immerhin habe ich eine Antwort erinnern (das Original ist leider abhanden gekommen), in der sinngemäß stand, daß zur Zeit eine Anbindung wegen des starken Verkehrs und der vielen Linien auf der Ringstraße nicht durchführbar wäre und zugleich eine Neuordnung und Beschleunigung des Verkehrs durch den U-Bahn-Bau erfolgen wird. Na, und nach immerhin 32 Jahren ist ja dann doch noch eine Anbindung erfolgt - Aussitzen ist die Devise, irgendwann wird schon was passieren!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 27. Februar 2013, 11:56:34
Ich habe zu Beginn der 80er-Jahre an den damaligen Stadtrat (Braun?) einen Brief geschrieben mit der Bitte zu prüfen, ob eine Einbindung der Linie 71 auf den Ring nicht sehr vielen Personen das tägliche Umsteigen ersparte. Immerhin habe ich eine Antwort erinnern (das Original ist leider abhanden gekommen), in der sinngemäß stand, daß zur Zeit eine Anbindung wegen des starken Verkehrs und der vielen Linien auf der Ringstraße nicht durchführbar wäre und zugleich eine Neuordnung und Beschleunigung des Verkehrs durch den U-Bahn-Bau erfolgen wird. Na, und nach immerhin 32 Jahren ist ja dann doch noch eine Anbindung erfolgt - Aussitzen ist die Devise, irgendwann wird schon was passieren!

Die Ringlinien durften nicht attraktiver gemacht werden, weil die U2 laufend Fahrgäste verlor. Ich hab seinerzeit immer unter der Hand gehört, "wenn die U2 mal verlängert wird, kommen auch wieder Durchgangslinien"....
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 27. Februar 2013, 16:37:41
Die Ringlinien durften nicht attraktiver gemacht werden, weil die U2 laufend Fahrgäste verlor.
Zum Thema Umstellung bietet die TU-Bibliothek eine Diplomarbeit: +EM12795607
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: B. S. Agrippa am 27. Februar 2013, 18:57:12
Ich habe zu Beginn der 80er-Jahre an den damaligen Stadtrat (Braun?) einen Brief geschrieben mit der Bitte zu prüfen, ob eine Einbindung der Linie 71 auf den Ring nicht sehr vielen Personen das tägliche Umsteigen ersparte. Immerhin habe ich eine Antwort erinnern (das Original ist leider abhanden gekommen), in der sinngemäß stand, daß zur Zeit eine Anbindung wegen des starken Verkehrs und der vielen Linien auf der Ringstraße nicht durchführbar wäre und zugleich eine Neuordnung und Beschleunigung des Verkehrs durch den U-Bahn-Bau erfolgen wird. Na, und nach immerhin 32 Jahren ist ja dann doch noch eine Anbindung erfolgt - Aussitzen ist die Devise, irgendwann wird schon was passieren!

Die Ringlinien durften nicht attraktiver gemacht werden, weil die U2 laufend Fahrgäste verlor. Ich hab seinerzeit immer unter der Hand gehört, "wenn die U2 mal verlängert wird, kommen auch wieder Durchgangslinien"....
Ja, würde die U2 noch heute beim Schottenring enden, würden 1 + 2 weiterhin im Kreis fahren und vom Börse-71er wäre auch keine Rede, davon kannst ausgehen. Seit der 71er-Verlängerung scheinen die Ringlinien aber bei immer mehr Fahrgästen die erste Wahl zu sein (anstelle der U2), subjektiv eingeschätzt natürlich. Konnte das Anfang Februar mehrmals am Schottentor beobachten, wo ungewohnt viele Fahrgäste der Reindllinien rauf zur Bim statt runter zur U-Bahn strömten, genauso hat sich an der starken Auslastung von D und 1 trotz 71er praktisch nichts geändert.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 27. Februar 2013, 19:08:44
Ehrlich gesagt wäre die vorgezogene Freiphase bei der Spitalgasse ein winziger Tropfen auf den heißen Felsbrocken. Effektiv lösen ließe sich der unglaubliche Rückstau vom Gürtel nur durch entweder die Errichtung eines selbstständigen Gleiskörpers oder eine Komplettsperre für den IV (die ich in Wien für hochgradig phantastisch halte, zumal es keine brauchbaren örtlichen Ausweichrouten gibt).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: B. S. Agrippa am 27. Februar 2013, 19:26:29
Ehrlich gesagt wäre die vorgezogene Freiphase bei der Spitalgasse ein winziger Tropfen auf den heißen Felsbrocken. Effektiv lösen ließe sich der unglaubliche Rückstau vom Gürtel nur durch entweder die Errichtung eines selbstständigen Gleiskörpers oder eine Komplettsperre für den IV (die ich in Wien für hochgradig phantastisch halte, zumal es keine brauchbaren örtlichen Ausweichrouten gibt).
Fuchsthallergasse/Sechsschimmelgasse? Lazarettgasse? Nußdorfer Straße? Alternativen gibt es genug, ob sie brauchbar sind oder nicht darf nicht zur Debatte stehen, wenn es um die Bevorrangung des ÖV geht. Da muss sprichwörtlich die EisenStraßenbahn drüberfahren.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 27. Februar 2013, 19:33:40
Ehrlich gesagt wäre die vorgezogene Freiphase bei der Spitalgasse ein winziger Tropfen auf den heißen Felsbrocken. Effektiv lösen ließe sich der unglaubliche Rückstau vom Gürtel nur durch entweder die Errichtung eines selbstständigen Gleiskörpers oder eine Komplettsperre für den IV (die ich in Wien für hochgradig phantastisch halte, zumal es keine brauchbaren örtlichen Ausweichrouten gibt).
Fuchsthallergasse/Sechsschimmelgasse? Lazarettgasse? Nußdorfer Straße? Alternativen gibt es genug, ob sie brauchbar sind oder nicht darf nicht zur Debatte stehen, wenn es um die Bevorrangung des ÖV geht. Da muss sprichwörtlich die EisenStraßenbahn drüberfahren.
Und hast du dir die von dir genannten Ausweichrouten angeschaut? Die sind jetzt schon überlastet. Ausserdem fahren in 3 der 4 Straßenzüge Öffis mit nur teilweise eigener Fläche. und die 4 Straße ist eine verkehrsberuhigte Tempo 30 Zone
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 27. Februar 2013, 20:12:30
@Klingelfee: Ja, und das Tolle daran ist, wenn man den Autos diesen Platz wegnimmt, werden sie automatisch weniger.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 28. Februar 2013, 06:08:50
@Klingelfee: Ja, und das Tolle daran ist, wenn man den Autos diesen Platz wegnimmt, werden sie automatisch weniger.

Oder sie verstpofen die Ausweichrouten noch mehr, denn alle Vetriebenen kannst du nicht auf die Öffis bringen. Bzw sind dann die Öffis genauso überlastet. Und dann hast du auch bei uns irgendwann japanische Verhältnisse bei den Öffis
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 28. Februar 2013, 06:46:07
@Klingelfee: Ja, und das Tolle daran ist, wenn man den Autos diesen Platz wegnimmt, werden sie automatisch weniger.
Oder sie verstpofen die Ausweichrouten noch mehr, denn alle Vetriebenen kannst du nicht auf die Öffis bringen. Bzw sind dann die Öffis genauso überlastet. Und dann hast du auch bei uns irgendwann japanische Verhältnisse bei den Öffis
Stimmt ja, denn wenn ich die Währinger Linien 40, 41 und 42 beschleunigen will, dann behindere ich ja automatisch die querenden Linien 5 und 33 sowie die Abbieger 37 und 38.  ::) ::) ::) Dass ein eigener Fahrweg für den ÖV auch im verdichteten Innenstadtbereich möglich ist, zeigen diverse andere Mittel- und Großstädte. Und dann ist es ganz einfach: weniger Verkehrsbehinderungen > gleichmäßige Bedienqualität > geringerer Nonius-Effekt > gleichmäßige Auslastung > zufriedene Fahrgäste > zufriedenes Personal. Dazu kommt, dass du mit einer Bevorrangung der Straßenbahn auch deren Leistungsfähigkeit steigerst, weil du mit gleichem Personal- und Fahrzeugeinsatz einen dichteren Takt bieten kannst. :lamp:

Eigentlich schon paradox, wenn du als Angehöriger eines Verkehrsbetriebs permanent den IV lobbyisierst...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 28. Februar 2013, 08:27:28
@Klingelfee: Ja, und das Tolle daran ist, wenn man den Autos diesen Platz wegnimmt, werden sie automatisch weniger.
Oder sie verstpofen die Ausweichrouten noch mehr, denn alle Vetriebenen kannst du nicht auf die Öffis bringen. Bzw sind dann die Öffis genauso überlastet. Und dann hast du auch bei uns irgendwann japanische Verhältnisse bei den Öffis
Stimmt ja, denn wenn ich die Währinger Linien 40, 41 und 42 beschleunigen will, dann behindere ich ja automatisch die querenden Linien 5 und 33 sowie die Abbieger 37 und 38.  ::) ::) ::) Dass ein eigener Fahrweg für den ÖV auch im verdichteten Innenstadtbereich möglich ist, zeigen diverse andere Mittel- und Großstädte. Und dann ist es ganz einfach: weniger Verkehrsbehinderungen > gleichmäßige Bedienqualität > geringerer Nonius-Effekt > gleichmäßige Auslastung > zufriedene Fahrgäste > zufriedenes Personal. Dazu kommt, dass du mit einer Bevorrangung der Straßenbahn auch deren Leistungsfähigkeit steigerst, weil du mit gleichem Personal- und Fahrzeugeinsatz einen dichteren Takt bieten kannst. :lamp:

Eigentlich schon paradox, wenn du als Angehöriger eines Verkehrsbetriebs permanent den IV lobbyisierst...

Ich lobbisiere nicht den IV. Ich bin nur der Meinung, dass der ÖV nur dann funktioniert, wenn man auch den IV leben lässt. Leider hat der ÖV nämlich nicht den Stellenwert, den er auch in anderen Städten hat.
Wenn es gute Ideen ist, bin ich der Letzte, der gegen Einschränkungen des IV ist. Man braucht ja nur anschauen, was man auf der Mariahilfer Straße aufführen will.

Ich finde, dass die Sperre der 2 Querverbindungen zwischen Kaiserstraße und und Kirchengasse eine Schnapsidee sondergleichen ist.
Wenn ich jetzt dann vom 7. Bezirk in den 6. will habe ich dann nur mehr die Möglichkeit die Mariahilfer Straße am Gürtel oder bei der 2-Linie zu queren.. Und das gleich ist mit der Währinger Straße. Wenn ich die Sperre, dann habe ich nur mehr die Lazzarettgasse, bzw die Sechsschimmelgasse. Und da hast du das Problem, dass die Lazarettgasse ist zurückgebaut und eine Tempo 30 Zone.
Und die Sechsschimmelgasse ist einspurig und dort fährt die Linie 40A, die dann noch mehr, als jetzt schon behindert. Ausserdem binn ich mir jetzt gar nicht sicher, ob man von der Nußdorfer Straße städtauswärts links in die Sechschimmelgasse abbiegen darf.

Ausserdem ging es bei der Abstimmung nicht davon, dass man der Nußdorfer Straße eine Zeit wegnimmt, oder das man den Ampelumlauf verlängert, sondern das man die Ampelphase in der Währinger Straße zu gunsten der Straßenbahn verkürzt. Und da bin ich voll dafür. Alles andere wäre ein Irrsinn in diesem Grätzel.
ist einspurig und dort fährt der 40A.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 28. Februar 2013, 08:30:02
Eigentlich schon paradox, wenn du als Angehöriger eines Verkehrsbetriebs permanent den IV lobbyisierst...
Das entspricht eben der in Erdberg vorhandenen Lehrmeinung.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 28. Februar 2013, 08:36:06
Eigentlich schon paradox, wenn du als Angehöriger eines Verkehrsbetriebs permanent den IV lobbyisierst...
Das entspricht eben der in Erdberg vorhandenen Lehrmeinung.

Ich bin eher der Meinung, das Vorurteil über einen WL-Mitarbeiter. Aber das sollte schon der gesunde Menschenverstand sagen, das der ÖV nie den IV in Wien übernehmen kann. Da müssten mindestens 50% dann zu Hause bleiben.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 28. Februar 2013, 09:53:17
Wenn es gute Ideen ist, bin ich der Letzte, der gegen Einschränkungen des IV ist. Man braucht ja nur anschauen, was man auf der Mariahilfer Straße aufführen will.

Ich finde, dass die Sperre der 2 Querverbindungen zwischen Kaiserstraße und und Kirchengasse eine Schnapsidee sondergleichen ist.
Wenn ich jetzt dann vom 7. Bezirk in den 6. will habe ich dann nur mehr die Möglichkeit die Mariahilfer Straße am Gürtel oder bei der 2-Linie zu queren..

Anbei ein Brief des früheren BV des 7.Bezirks, der konnte sich die Verkehrsberuhigung in der Neubaugasse und die Busspuren vom 48A nicht vorstellen - weil wo sollen die Autos dann fahren? Inzwischen ist im ganzen Grätzel verkehrsmäßig nur noch wenig los, der 49er ist nur noch von schlecht geparkten PKW behindert, der Auseweichverkehr ist ausgeblieben. Uns so ist es überall, wo der IV beschnitten wird, ich kann mich auch noch an die befahrene Kärntnerstraße erinnern etc., und ich hab echt genug Städte besucht, wo es nach rigorosem Stadtumbau eben nicht zum Verkehrskollaps gekommen ist. Man kann das nicht oft genug wiederholen, auch wenn es für verkehrsplanerische Laien unverständlich klingt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 28. Februar 2013, 10:00:34
Man kann das nicht oft genug wiederholen, auch wenn es für verkehrsplanerische Laien unverständlich klingt.
In dem präpotenten Schreiben wirft dir der Bezirksvorsteher ja auch vor, dass du Laie bist, überhaupt keine Ahnung hast, missbraucht wirst und überhaupt alles ein großer Topfen ist, da nur er im Sinne aller Bezirksbewohner über die alleinige Macht, äh, Wahrheit verfügt. Kein Politiker würde sich heutzutage mehr trauen, ein Schreiben in diesem Stil herauszulassen. Nur der WL-Kundendienst ist mit diesem Stil noch vertraut. :)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 158er am 28. Februar 2013, 10:01:43
Anbei ein Brief des früheren BV des 7.Bezirks, der konnte sich die Verkehrsberuhigung in der Neubaugasse und die Busspuren vom 48A nicht vorstellen - weil wo sollen die Autos dann fahren?
Hättest Du eventuell Deine Anfrage auch parat, auf die diese Antwort gekommen ist? Ich staune über manche Formulierungen in dem Brief.  :o
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 106er am 28. Februar 2013, 10:12:23
Man kann das nicht oft genug wiederholen, auch wenn es für verkehrsplanerische Laien unverständlich klingt.
In dem präpotenten Schreiben wirft dir der Bezirksvorsteher ja auch vor, dass du Laie bist, überhaupt keine Ahnung hast, missbraucht wirst und überhaupt alles ein großer Topfen ist, da nur er im Sinne aller Bezirksbewohner über die alleinige Macht, äh, Wahrheit verfügt. Kein Politiker würde sich heutzutage mehr trauen, ein Schreiben in diesem Stil herauszulassen. Nur der WL-Kundendienst ist mit diesem Stil noch vertraut. :)

Das ist "Politiker"-Rhetorik: gehen die Argumente aus, greif die Person an.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 28. Februar 2013, 10:28:34
Leider hat der ÖV nämlich nicht den Stellenwert, den er auch in anderen Städten hat.
Für mich ist das immer wieder paradox: Wir haben einen der weltweit höchsten Modal Splits für den ÖV, aber gleichzeitig auch so ziemlich die ÖV-feindlichste Politik. Irgendwie passt das nicht ganz zusammen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 28. Februar 2013, 10:34:25
Leider hat der ÖV nämlich nicht den Stellenwert, den er auch in anderen Städten hat.
Für mich ist das immer wieder paradox: Wir haben einen der weltweit höchsten Modal Splits für den ÖV, aber gleichzeitig auch so ziemlich die ÖV-feindlichste Politik. Irgendwie passt das nicht ganz zusammen.
Ich würde sagen, das hängt auch damit zusammen, dass der Radfahranteil bei uns extrem niedrig ist. So wie die ÖV-feindliche Haltung ist ja auch das eine direkte Auswirkung unserer autoorientierten Verkehrsplanung.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 28. Februar 2013, 10:49:55
Anbei ein Brief des früheren BV des 7.Bezirks, der konnte sich die Verkehrsberuhigung in der Neubaugasse und die Busspuren vom 48A nicht vorstellen - weil wo sollen die Autos dann fahren?
Hättest Du eventuell Deine Anfrage auch parat, auf die diese Antwort gekommen ist? Ich staune über manche Formulierungen in dem Brief.  :o

Es war eine Postkartenaktion der Grünen an die BV; die Karte hab ich auch unterschrieben und hingeschickt. Daraufhin kam dieser automatisierte Schimmelbrief.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 28. Februar 2013, 10:53:46
Leider hat der ÖV nämlich nicht den Stellenwert, den er auch in anderen Städten hat.
Für mich ist das immer wieder paradox: Wir haben einen der weltweit höchsten Modal Splits für den ÖV, aber gleichzeitig auch so ziemlich die ÖV-feindlichste Politik. Irgendwie passt das nicht ganz zusammen.

Wir haben eben unser dichtes Tramwaynetz, das den Modal Split trägt, plus dichte Intervalle. Andere Städte hätten ähnliche Zahlen, hätten sie nicht alles abgebaut. Übrigens, noch höher (bei knapp 50%) ist der ÖV-Anteil in Karlsruhe, wo ebenfalls ein Spitzen-Oberflächennetz aufgebaut wurde. Aber was man schon hat, ist halt nix wert - und die meist eher schlichten Bezirkspolitiker glauben halt immer noch, Autobesitz = Wirtschaftwunder.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 28. Februar 2013, 10:56:13
Für mich ist das immer wieder paradox: Wir haben einen der weltweit höchsten Modal Splits für den ÖV, aber gleichzeitig auch so ziemlich die ÖV-feindlichste Politik. Irgendwie passt das nicht ganz zusammen.
Wieso, die U-Bahn ist doch super! Die neuen Linien zumindest.

Zu Querungsmöglichkeiten im 6. / 7. und 9. Bezirk:

Ultrakurzstrecken sollten sowieso nicht mit dem Auto zurückgelegt werden. Längere Strecken sollten primär über Hauptstraßen gefahren werden. Somit wäre die Verbindung Schottenfeldgasse-Webgasse ohnehin in Frage zu stellen. Wer vom Gürtel in den 6. will, soll Gürtel-Gumpendorfer Straße fahren.
Ebenso steht doch nirgends geschrieben, dass man unbedingt eine direkte Autoverbindung 18-9 braucht. Quell- und Zielverkehr soll die Öffis nehmen. Verkehr von weiter weg eine der Hauptstraßen B (Gürtel-Lände).

Bleiben Behinderte und Lieferverkehr - für die kann man ohne Probleme Ausnahmegenehmigungen erteilen.

Ich habe irgendwie kein Verständnis für die Leute, die in der Schulgasse wohnen und in die Aida auf der Währinger Straße mit dem Auto fahren wollen.  :lamp:

Innerhalb des Gürtels würde ich den IV so ähnlich wie im 1. organisieren. Zufahrt für Bewohner ohne Probleme möglich, man muss nur wissen, wie. Durchfahrt aber unmöglich bis unsinnig. Durchzugsverkehr wird auf die Hauptstraßen konzentriert und von den Nebenstraßen verbannt. Weil die sind nur zum Zufahren da.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 28. Februar 2013, 11:10:10
Oder sie verstpofen die Ausweichrouten noch mehr, denn alle Vetriebenen kannst du nicht auf die Öffis bringen. Bzw sind dann die Öffis genauso überlastet. Und dann hast du auch bei uns irgendwann japanische Verhältnisse bei den Öffis
Wie man einen Stau vermeidet
Laut Mathematikern ließe sich der stockende Berufsverkehr durch Straßensperren beschleunigen. Die scheinbar widersinnige Erkenntnis könnte auch für Konsumenten und Fußballtrainer nützlich sein. Anmerkungen zu einem Netzwerk-Paradox. [...]
http://science.orf.at/stories/1713094/

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 28. Februar 2013, 11:21:05
Zu Querungsmöglichkeiten im 6. / 7. und 9. Bezirk:
Ultrakurzstrecken sollten sowieso nicht mit dem Auto zurückgelegt werden.

Es betrifft mich selbst ja auch, und natürlich beobachte ich mein eigenes Mobilitätsverhalten. Ich hab mein Büro in der Kirchengasse und eines der Apartments in der Garbergasse. Normalerweise lege ich die Strecke mit dem Motor- oder Fahrrad zurück, weil es keine sinnvolle ÖV-Verbindung gibt (evtl. 2 Stationen °49, wenn grad einer kommt, dann zu Fuß runter). Im Winter oder bei Regen geh ich zu Fuß, sind ca 15min. Nun werd ich künftig halt immer mit dem Fahrrad fahren, und schwupps - schon sind 2 motorisierte Fahrten einfach verschwunden... Detto bei der Fahrt von zu Hause im 4. Richtung Büro: Mit dem Motorrad quere ich die Mahi wie der 13A (oder fahre eh mit dem Bus). Wenn das künftig nicht mehr geht, werde ich vermehrt das Rad oder den Bus nehmen (in Richtung 1070>1040 fuhr ich auch bisher immer über 2erlinie). Und schwupps - schon wieder 2 motorisierte Fahrten verschwunden!

Man darf nicht vergessen: ca 80% der Reisenden haben Wahlmöglichkeit, die nehmen das Verkehrsmittel, das am günstigsten ist!

Ich bin nur neugierig, wie die Belastung am 13A zunimmt, der schon derzeit unerträglich ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 28. Februar 2013, 11:27:07
Ich bin nur neugierig, wie die Belastung am 13A zunimmt, der schon derzeit unerträglich ist.
Was für verstopfte Straßen gilt, gilt natürlich auch für Busse: Mehr als voll geht nicht.
Es werden halt vermehrt Leute zu Fuß gehen und Fahrrad fahren. Heute ist schon jeder nicht ganz bei Trost, den 13 A auf einer Kurzstrecke benützt. (Gehfähigkeit vorausgesetzt).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 28. Februar 2013, 11:47:55
@Klingelfee: Ja, und das Tolle daran ist, wenn man den Autos diesen Platz wegnimmt, werden sie automatisch weniger.

Oder sie verstpofen die Ausweichrouten noch mehr, denn alle Vetriebenen kannst du nicht auf die Öffis bringen. Bzw sind dann die Öffis genauso überlastet. Und dann hast du auch bei uns irgendwann japanische Verhältnisse bei den Öffis

Das dauert auch nur einige Zeit, dann wird dort der Verkehr auch wieder geringer.
Den japanischen Verhältnisse in den Öffentlichen kann man durch Umbau der entsprechenden Buslinien in Straßenbahnlinien und mit Langzügen entgegen treten, aber auch die Tatsache, dass die Rundenzeiten der Linien kürzer werden und man mit dem gleichen Wagenmaterial und Personalaufwand kürzere Intervalle erreicht.
Es ist ein Irrglaube, dass der Verkehr zusammen bricht, wenn der MIV zurückgedrängt wird. Eine bessere Qualität der Öffentlichen erhöht den Modal Split, verringert den MIV und dessen Platzbedarf *). Im Endeffekt hat dann der MIV gewonnen, der notwendig ist (Lieferverkehr, Transporte, Behinderte).

*) 13 FAhrgäste mehr sind 10 PKW weniger, das sind 150 m weniger Platzbedarf (PKW + Sicherheitsabstand), 130 Fahrgäste 1,5 km ......

Hannes
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: E2 am 28. Februar 2013, 12:23:50
Ehrlich gesagt wäre die vorgezogene Freiphase bei der Spitalgasse ein winziger Tropfen auf den heißen Felsbrocken. Effektiv lösen ließe sich der unglaubliche Rückstau vom Gürtel nur durch entweder die Errichtung eines selbstständigen Gleiskörpers oder eine Komplettsperre für den IV (die ich in Wien für hochgradig phantastisch halte, zumal es keine brauchbaren örtlichen Ausweichrouten gibt).
Fuchsthallergasse/Sechsschimmelgasse? Lazarettgasse? Nußdorfer Straße? Alternativen gibt es genug, ob sie brauchbar sind oder nicht darf nicht zur Debatte stehen, wenn es um die Bevorrangung des ÖV geht. Da muss sprichwörtlich die EisenStraßenbahn drüberfahren.



Zum Nachdenken:

Bevor man darüber nachdenkt, sollte man schauen, dass der ÖV funktioniert. Gegenden, die man mit ÖV nicht erreichen kann, Betriebszeiten, die einen aufs Auto zwingen, da man sonst nicht rechtzeitig erscheint, Behinderung des IV durch ÖV, und zwar gewollt, in Verbindung mit vorstehend geschriebenenem, ....

Zitat
...dass der Radfahranteil bei uns extrem niedrig ist.]...dass der Radfahranteil bei uns extrem niedrig ist.

Viel zu hoch, bemessen an der Beobachtungm, dass diese Kings Trotteln of the Road glaube, SÄMTLICHE Verkehrsflächen in Wien sind deren Privateigentum.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 28. Februar 2013, 12:29:47
Zitat
...dass der Radfahranteil bei uns extrem niedrig ist.]...dass der Radfahranteil bei uns extrem niedrig ist.

Viel zu hoch, bemessen an der Beobachtungm, dass diese Kings Trotteln of the Road glaube, SÄMTLICHE Verkehrsflächen in Wien sind deren Privateigentum.
Ach, das ist wie mit den Autos. Damals, in den 1950ern, als es nur ganz wenige Autos gab, haben die auch geglaubt, sie können sich alles erlauben.

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: invisible am 28. Februar 2013, 12:37:56
Eigentlich schon paradox, wenn du als Angehöriger eines Verkehrsbetriebs permanent den IV lobbyisierst...

Ich lobbisiere nicht den IV. Ich bin nur der Meinung, dass der ÖV nur dann funktioniert, wenn man auch den IV leben lässt. Leider hat der ÖV nämlich nicht den Stellenwert, den er auch in anderen Städten hat.

Ja, und warum hat er den nicht....? Weil die Bim an jeder Pimperlampel steht, weil der Oberflächen-ÖV dem MIV untergeordnet ist, weil es zu wenige eigene Gleiskörper gibt (und selbst dort wo es sie gibt wieder Punkt 1 zutrifft), ...

Das Problem ist und bleibt der Platz: man kann nicht den "IV [in der heutigen Form] leben lassen" und gleichzeitig ein Super-Öffi-Netz haben, das geht sich einfach nicht aus. Man muss sich entscheiden was man will, und diese Entscheidung wird in Wien traditionell zugunsten des MIV gefällt.

Ignoriert wird dabei die (inzwischen zigfach erwiesene) Tatsache, dass bei konsequenter Bevorzugung des ÖV letztlich auch der (dann zurückgehende) MIV flüssiger abläuft. Auch das ergibt sich automatisch aus den Platzverhältnissen: ein Fahrgast im ÖV braucht einen Bruchteil der Straßenfläche, folglich bringt jede Person, die vom Auto in die Bim wechselt *allen* einen Nutzen.

Zitat
Wenn es gute Ideen ist, bin ich der Letzte, der gegen Einschränkungen des IV ist. Man braucht ja nur anschauen, was man auf der Mariahilfer Straße aufführen will.

Ich finde, dass die Sperre der 2 Querverbindungen zwischen Kaiserstraße und und Kirchengasse eine Schnapsidee sondergleichen ist.
Wenn ich jetzt dann vom 7. Bezirk in den 6. will habe ich dann nur mehr die Möglichkeit die Mariahilfer Straße am Gürtel oder bei der 2-Linie zu queren..

Wenn du vom 7. in den 6. willst dann brauchst du dafür schlicht und ergreifend kein Auto. Wenn's nicht gerade vom äußersten Eck des einen zum gegenüberliegenden Eck des anderen ist (z.B. Gaudenzdorf->Volkstheater oder so) ist man da zu Fuß, mit dem Rad oder sogar öffentlich meist schneller oder zumindest nicht signifikant langsamer (und wenn man es ist, dann liegt das i.d.R. dran, dass man im 13A im Stau steht). Und von den Ecken kann man genausogut gleich außen herum fahren und muss nicht unbedingt quer durch. Wenn man derzeit nur durch 6./7. durch fährt, weil es Teil eines längeren Weges ist, dann ist Gürtel oder Zweierlinie auch kein großer Umweg.
Kurz: es gibt keinen vernünftigen Grund, warum man unbedingt MIV-Verbindungen mitten durch die Bezirke braucht. Der lokale Verkehr *soll* sich auf andere Verkehrsmittel verlagern (und wird dies auch tun, wenn das Angebot entsprechend attraktiv ist) und der "Fernverkehr" hat genug Durchzugsstraßen zur Verfügung, die auch bei einer Sperre von Querverbindungen immer noch gut erreichbar sind (nach Braess u.U. sogar flotter als heute).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 28. Februar 2013, 12:39:06
Das traurige ist, dass die WiLi selber die größten Gegner der Straßenbahnbevorrangung und -beschleunigung sind! Verbal zwar nicht, es werden auch teure Kampagnen und Feigenblattaktionen gesetzt, aber effiziente Maßnahmen scheut bzw. verweigert man konsequent. Alle armen Einzelkämpfer für wirksame Verbesserungen sind von diesem Vorwurf natürlich ausdrücklich ausgenommen! Aber was nutzt die beste Absicht und das größte Können, wenn dir ständig der Chef auf die Finger steigt und dafür noch größtes Lob aus dem Rathaus einheimst!  >:(  :down:



Es heißt halt immer nur U-Bahn, U-Bahn und noch einmal U-Bahn. Dass dafür das Geld nicht einmal ansatzweise (wirklich) da ist, wird stur ignoriert. Wir werden es schon ertrotzen, das schaffen ja auch kleine Kinder bei ihren "dummen" Eltern!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: E2 am 28. Februar 2013, 12:59:16
Zitat
Der lokale Verkehr *soll* sich auf andere Verkehrsmittel verlagern

Begründung? Durchführung? Gesetzmäßigkeit? ... und DU bringst dann meine Einkäufe, etc. nach haus.


Erst wenn der ÖV überallhin immer zu vernünftigen Intervallen und zu jeder Zeit fährt, dann kann man drüber anfangen zu reden. >:(
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 28. Februar 2013, 13:06:02
Zitat
Wenn es gute Ideen ist, bin ich der Letzte, der gegen Einschränkungen des IV ist. Man braucht ja nur anschauen, was man auf der Mariahilfer Straße aufführen will.

Ich finde, dass die Sperre der 2 Querverbindungen zwischen Kaiserstraße und und Kirchengasse eine Schnapsidee sondergleichen ist.
Wenn ich jetzt dann vom 7. Bezirk in den 6. will habe ich dann nur mehr die Möglichkeit die Mariahilfer Straße am Gürtel oder bei der 2-Linie zu queren..

Wenn du vom 7. in den 6. willst dann brauchst du dafür schlicht und ergreifend kein Auto. Wenn's nicht gerade vom äußersten Eck des einen zum gegenüberliegenden Eck des anderen ist (z.B. Gaudenzdorf->Volkstheater oder so) ist man da zu Fuß, mit dem Rad oder sogar öffentlich meist schneller oder zumindest nicht signifikant langsamer (und wenn man es ist, dann liegt das i.d.R. dran, dass man im 13A im Stau steht). Und von den Ecken kann man genausogut gleich außen herum fahren und muss nicht unbedingt quer durch. Wenn man derzeit nur durch 6./7. durch fährt, weil es Teil eines längeren Weges ist, dann ist Gürtel oder Zweierlinie auch kein großer Umweg.
Kurz: es gibt keinen vernünftigen Grund, warum man unbedingt MIV-Verbindungen mitten durch die Bezirke braucht. Der lokale Verkehr *soll* sich auf andere Verkehrsmittel verlagern (und wird dies auch tun, wenn das Angebot entsprechend attraktiv ist) und der "Fernverkehr" hat genug Durchzugsstraßen zur Verfügung, die auch bei einer Sperre von Querverbindungen immer noch gut erreichbar sind (nach Braess u.U. sogar flotter als heute).

Es geht nicht darum, ob ich von 6. in den 7. Bezirk (Kurzstrecke) ein Auto brauche, sondern darum, dass man Querverbindungen auf Teufel komm raus sperren will. Denn wenn ich von der Josefstädter Straße / Strozzigasse zum Beispiel zum Margaretenplatz will und aus welchen Grund auch immer auf keinen 13A benutzen kann, dann bin danach gezwungen entweder auf den Gürtel oder auf die 2-Linie auszuweichen und kann nicht quer durch den 7. und 6. Bezirk fahren. Und ob das sinnvoll ist, das bezeifle ich. Und das sage ich nicht weil ich bei den WL arbeite, sondern weil das meine freie Meinung ist.

Nochmal MIV einschränken ja, aber alles mit Maß und Ziel.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 28. Februar 2013, 13:23:36
Es muss endlich mehr Platz auf den Straßen sein, für die Elektro-Autos der grünen Funktionärinnen!  :P  ;D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 28. Februar 2013, 13:32:42
sondern darum, dass man Querverbindungen auf Teufel komm raus sperren will. Denn wenn ich von der Josefstädter Straße / Strozzigasse zum Beispiel zum Margaretenplatz will und aus welchen Grund auch immer auf keinen 13A benutzen kann, dann bin danach gezwungen entweder auf den Gürtel oder auf die 2-Linie auszuweichen und kann nicht quer durch den 7. und 6. Bezirk fahren. Und ob das sinnvoll ist, das bezeifle ich. Und das sage ich nicht weil ich bei den WL arbeite, sondern weil das meine freie Meinung ist.
Nochmal MIV einschränken ja, aber alles mit Maß und Ziel.

Denn wenn ich von der Wiedner Hauptstraße / Mayerhofgasse zum Beispiel zum Schwedenplatz will und aus welchen Grund auch immer auf keine U1 benutzen kann, dann bin danach gezwungen entweder auf den Ring oder auf die 2-Linie auszuweichen und kann nicht quer durch den 1. Bezirk fahren. Und ob das sinnvoll ist, das bezeifle ich.

Man hat sich daran gewöhnt, und auch eingefleischte Autofahrer sind der Meinung, im 1.Bezirk haben Autos nichts zu suchen...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 28. Februar 2013, 13:52:50
Man kann sich an vieles gewöhnen ... so, wie man in Wien derzeit daran gewöhnt ist, dass alle anderen Verkehrsarten dem Autoverkehr untergeordnet sind.

Liegt zwar sehr versteckt, aber ist ein Beispiel dafür, wie Wien noch immer an Planungsmethoden der 1950er festhält: Bei der 18er-Haltestelle Heinrich-Drimmel-Platz wurde vor etwa einem Jahr ein Fußgängertunnel (!!!) neu errichtet, dazu natürlich auch Aufzüge wegen der Barrierefreiheit.

Auch die Straßenbahnneubaustrecken im 22. Bezirk zeugen von der Ideen-, Einfalls- und Willenlosigkeit der Verkehrsplanung – dominierendes Element bleibt der Autoverkehr, den man durch die totale Verampelung in Schach halten will.

Eines haben WL und Rathaus gemeinsam: Wenn jemand mit neuen Ideen kommt, wird er entweder weggemobbt oder es wird ihm klargemacht, dass er seine Ideen nur ja wieder vergessen soll, wenn er an weiterer Karriere interessiert ist. Dann resigniert er eben, wird ebenfalls zum Betonschädel und fängt an, die 20 oder 30 Jahre herunterzuzählen, die er noch bis zur Pension hat.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: raifort1 am 28. Februar 2013, 14:16:32
Wenn ich genug habe von der wiener Straßenbahn Misere, fahre ich nach Prag um mir eine funktionierende, flexibel gemanagte Straßenbahn zu vergönnen. Auffallend ist, daß die prager Autofahrer anders 'erzogen' sind, sie geben acht wenn eine Straßenbahn in der Nähe ist, die besteht nämlich auf ihrem Vorrang und wer nimmt es schon gerne auf mit einem Tatra T3? Empfehlenswert ist die Beobachtung der Autofahrer auf der Brücke/most Legii, wo pro FR neben der Straßenbahn vorhandene Fahrstreifen  sehr schmall ist. Die Autofahrer halten sich ganz eng am Gehsteig und die Tram fahrt nicht zu langsam vorbei. So eine Situation ist in Wien unvorstellbar. Die Stadt Prag muß die Bedeutung der Straßenbahn erkannt haben, so  wird seit Jahren  die Behinderung der Straßenbahn z.B., auf der Kreuzung Pilzenska-Stefanikova - 7 Linien! - durch den IV dadurch unterbunden, daß der verhängte Fahrverbot für diesen von Polizisten ständig überwacht wird. Die Straßenbahn funktioniert und das ohne rigorosem Stadtumbau. Da Wien nicht über Boulevarden verfügt, ja, ja ich weiß die Ringstraße, hoffentlich zählt niemand auch die Dresdner Straße zu diesen, ist Prag als Beispiel eher geeignet als die französischen Städte mit Straßenbahn. Außerdem man erinnert sich, ex-Präs. Sarkozy hat sich in einer Regierungserklärung für die Straßenbahn ausgesprochen, wird bei uns kaum jemals passieren.

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 28. Februar 2013, 14:21:48
Nochmal MIV einschränken ja, aber alles mit Maß und Ziel.
Maß: -100 Autos pro Stundenquadrat, Ziel: Null.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 28. Februar 2013, 14:25:50
Viel zu hoch, bemessen an der Beobachtungm, dass diese Kings Trotteln of the Road glaube, SÄMTLICHE Verkehrsflächen in Wien sind deren Privateigentum.

Man hat sich ja schon daran gewöhnt, dass Autofahrer ihr Fahrzeug dort abstellen, wo sie wollen, 5 m Grenzen werden grundsätzlich nicht eingehalten, wenn diese besetzt ist, dann muss der Zebrastreifen daran glauben. 60 - 70 wird in der Stadt als normales Tempo angesehen, die 30er-Zonen dienen dazu, dass man dort wenigstens nur 50 fährt - das fällt mir als Autofahrer auch auf.

Oder ein andere Beispiel (schon an die 10 Jahre her):
IN der Ottakringer Straße stand jeden Morgen ein VW-Bus an einer Kreuzung zur Gänze am Gehsteig, das 50 m vom KOAT Ottakring entfernt. Da brauchst gar nicht in das Wachzimmer reingehen deswegen - das wird schon seinen Grund haben, dass er über lange Zeit unbehelligt geblieben ist.

Warum gehen oder fahren Polizisten an derartigen Zuständen meist vorbei - ein Organmandat auszustellen dauert gerade einmal 2 Minuten.

Aber an den Radfahrern wird festgebissen (das sage ich, obwohl ich selten Rad fahre, also nicht davon betroffen bin) - ich bin nicht dagegen, dass man Radfahrer ebenfalls überwacht und vor allem das Gehsteigfahren, das nicht erlaubte Fahren gegen die Einbahn bestraft. Auch das bei Rot über die Ampel fahren gehört bestraft, allerdings solltet ihr euch z.B. öfters an die Kreuzung Hernalser Gürtel#Zimmermanngasse stellen, dort bin ich jeden Tag in die Arbeit gegangen, wenn ich da in dem Moment, in dem die Fußgängerampel auf Grün gesprungen ist, runter gestiegen wäre, wäre dir dieser Sermon heute erspart gelieben, nahezu bei jeder Ampelphase 2-4 Autos bei Rot. Ich hab in den vielen Jahren dort ein einziges Mal einen Polizisten stehen gesehen, der die Rotfahrer aufgeschrieben hat.
Aber in 30 Jahren konnte ich auf dieser Kreuzung etwas anderes beobachten: Wegen der Gelb- und Rotfahrer wurden die Umschaltzeiten immer länger.

Hannes
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: gesys am 28. Februar 2013, 14:30:57
Die Ringlinien durften nicht attraktiver gemacht werden, weil die U2 laufend Fahrgäste verlor.
Zum Thema Umstellung bietet die TU-Bibliothek eine Diplomarbeit: +EM12795607

Wo genau kann ich die finden?
Der Suchkatalog http://kitt.ub.tuwien.ac.at/ALEPH (http://kitt.ub.tuwien.ac.at/ALEPH) findet nix!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 28. Februar 2013, 14:39:58
Der Suchkatalog http://kitt.ub.tuwien.ac.at/ALEPH (http://kitt.ub.tuwien.ac.at/ALEPH) findet nix!
Komisch: Wenn ich ins Suchfeld +EM12795607 eingebe, spuckt er mir den Titel aus.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: gesys am 28. Februar 2013, 14:42:00
hab bei copy/paste das + verloren...

danke!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 28. Februar 2013, 14:54:17
60 - 70 wird in der Stadt als normales Tempo angesehen, die 30er-Zonen dienen dazu, dass man dort wenigstens nur 50 fährt - das fällt mir als Autofahrer auch auf.
Wenn man in 30er-Zonen tatsächlich 30 fährt (und damit meine ich noch garnicht Tacho 30, sondern Tacho 35, was ca. "echten" 30 entspricht), kann man ganz schön was erleben: Angeblinke, Angehupe, Vogelzeigen etc.

Einmal habe ich sogar schon erlebt, dass sich an einer Engstelle mehrere Autos stauten, weil sich der entgegenkommende, ausweichpflichtige (Porschefahrer, Anm.) zu gut war, 1 Autolänge in eine Parklücke zurückzuschieben. Er hat sogar mit den Entgegenkommenden einen Streit begonnen, warum sich diese weigern, auf den Gehsteig (!) auszuweichen.

Aber in 30 Jahren konnte ich auf dieser Kreuzung etwas anderes beobachten: Wegen der Gelb- und Rotfahrer wurden die Umschaltzeiten immer länger.
In anderen Ländern würden an derartigen Kreuzungen Rotblitzer installiert, das bringt Geld und macht die Autofahrer disziplinierter.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 60er am 28. Februar 2013, 19:56:24
Warum gehen oder fahren Polizisten an derartigen Zuständen meist vorbei - ein Organmandat auszustellen dauert gerade einmal 2 Minuten.
Weil die meisten Polizisten selber eingefleischte Autofahrer sind und weil das Abstrafen der ach so gefährlichen Radfahrer (= birkenstocktragende GrünInnen, die nix hackeln) offenbar mehr Spaß macht. Lies dir E2s recht primitive Kommentare über Radfahrer durch, da brauchst dich nicht zu wundern. So denken offenbar die meisten bei der Polizei.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: B. S. Agrippa am 28. Februar 2013, 20:21:25
Warum gehen oder fahren Polizisten an derartigen Zuständen meist vorbei - ein Organmandat auszustellen dauert gerade einmal 2 Minuten.
Weil die meisten Polizisten selber eingefleischte Autofahrer sind und weil das Abstrafen der ach so gefährlichen Radfahrer (= birkenstocktragende GrünInnen, die nix hackeln) offenbar mehr Spaß macht. Lies dir E2s recht primitive Kommentare über Radfahrer durch, da brauchst dich nicht zu wundern. So denken offenbar die meisten bei der Polizei.
Nicht nur Radfahrer, auch Fußgänger scheinen neulich ein beliebtes Ziel zu sein. Ein Freund hat vergangenes Wintersemester gleich 2 mal 20€ ausgefasst weil er einmal bei grün-blinkend (der beifahrende Polizist will rot gesehen haben) und einmal eine gefühlte halbe Sekunde zu spät die Straße überquert hat, letzteres jedoch an einer Kreuzung mit sehr kurzer Grünphase, wo selbst das Polizeiauto schon bei dunkelgelb, wenn nicht gar rot, ohne Blaulicht die Straße gequert hat (war Triester Straße/Quellenstraße). Mich habens auf der Wiedner (bei der WKO) auch schon mal angefaucht und mit 35€ (sic!) gedroht weil ich bei grün blinkend drüber gegangen bin...  ::)

ADMIN-EDIT - Vulgäre Rundumschläge gegen Berufsgruppen kannst du am Stammtisch vorbringen. Hier haben sie keinen Platz! :lamp:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 28. Februar 2013, 20:59:45
Nicht nur Radfahrer, auch Fußgänger scheinen neulich ein beliebtes Ziel zu sein. Ein Freund hat vergangenes Wintersemester gleich 2 mal 20€ ausgefasst weil er einmal bei grün-blinkend (der beifahrende Polizist will rot gesehen haben) und einmal eine gefühlte halbe Sekunde zu spät die Straße überquert hat, letzteres jedoch an einer Kreuzung mit sehr kurzer Grünphase, wo selbst das Polizeiauto schon bei dunkelgelb, wenn nicht gar rot, ohne Blaulicht die Straße gequert hat (war Triester Straße/Quellenstraße). Mich habens auf der Wiedner (bei der WKO) auch schon mal angefaucht und mit 35€ (sic!) gedroht weil ich bei grün blinkend drüber gegangen bin...  ::)

ADMIN-EDIT - Vulgäre Rundumschläge gegen Berufsgruppen kannst du am Stammtisch vorbringen. Hier haben sie keinen Platz! :lamp:

Jaja, Polizisten sind böse, die Dich beim Rot gehen strafen, Kontrollore sind böse, die Dich beim Schwarzfahren strafen, wir kennen Deine Einstellung schon zu Genüge...  :bh:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: B. S. Agrippa am 28. Februar 2013, 21:55:26
http://www.wien.gv.at/verkehr/ampeln/ampelkunde.html (http://www.wien.gv.at/verkehr/ampeln/ampelkunde.html)

"Fußgängerampeln haben nur die Farben Rot und Grün. Die Fahrbahn darf bei Grün beziehungsweise Grünblinken betreten und überquert werden."

Deshalb sind 20€ (bzw. 35€) bei Grün-Blinkend also ok? Aber ja, luki32 und das Anpatzen, eh das übliche...

Und dass es bei Polizei einige schwarze Schafe gibt die gerne mal austeilen ist nicht bloß meine subjektive Einschätzung, das weiß ich aus erster Hand, zwei ehemalige Klassenkollegen von mir sind nämlich Polizisten (im 4. bzw. 6. Bezirk) und die sprechen aus Erfahrung (Impressionen aus der Polizeischule, Demos usw...), wobei ihrer Meinung nach die Ungustln prozentuell eh immer weniger werden, nicht zuletzt dank der strengeren Disziplinierung und stetig steigenden Frauen-Quote. :up:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 158er am 01. März 2013, 00:21:09
Wenn ich genug habe von der wiener Straßenbahn Misere, fahre ich nach Prag um mir eine funktionierende, flexibel gemanagte Straßenbahn zu vergönnen. Auffallend ist, daß die prager Autofahrer anders 'erzogen' sind, sie geben acht wenn eine Straßenbahn in der Nähe ist,
Allerdings muß man dazu auch sagen, daß die Straßenbahnfahrer eben auch rücksichtslos fahren, genauso wie die im übrigen die Autofahrer grundsätzlich nicht vor Schutzwegen anhalten. Das ist halt die "Stark/schwach"-Mentalität...

Die Stadt Prag muß die Bedeutung der Straßenbahn erkannt haben
Eindeutig! Minutenlanges Warten vor Ampeln? In Prag undenkbar - da geht es garantiert in allen Fällen nach weniger als 10 Sekunden Stehzeit weiter. Daran tragen zum einen die kurzen Phasen, andererseits aber auch vielerorts vorhandene Bevorrangungsmaßnahmen Schuld. Man muß auch sagen, daß die Tatras zumindest von außen noch hervorragend in Schuß sind (innen entfernt man leider prinzipiell keine Beschmierungen, was die Schmierer offenbar erkannt haben). Am beeindruckendsten sind jedoch Außen- und Innenzustand der Metro, insbesondere der alten Metrowagonmasch-Wagen. Ich habe noch keinen Zug ohne glänzenden Lack gesehen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: darkweasel am 01. März 2013, 07:24:54
genauso wie die im übrigen die Autofahrer grundsätzlich nicht vor Schutzwegen anhalten.
Ist die Frage, ob sie das nach dem tschechischen StVO-Äquivalent überhaupt müssen (in Österreich war das ja früher AFAIK nicht so) ...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 01. März 2013, 09:50:36
Deshalb sind 20€ (bzw. 35€) bei Grün-Blinkend also ok? Aber ja, luki32 und das Anpatzen, eh das übliche...

Zum Thema Anpatzen, zitieren wir einmal diesen wertvollen User:

Zitat
Mir tut jeder leid, der Fahrkarten kontrolliert bzw. kontrollieren muss. Bevor ich so etwas mache und Leuten das Geld aus dem Hals reisse, suche ich mir eine (richtige) Arbeit ;)
Zitat
Gerade die jüngeren Blutsauger (speziell Studenten) sind aber die, die nicht zu 100% konsequent kontrollieren und da und dort ein Auge zudrücken.  [...]   Wenn ich mich da an den bladen grauhaarigen Ungustl und die kleine - genauso dicke - unfreundliche Gemeindebautante zurückerinnere, die am N6 und N66 immer wieder ihre schlechten Launen an den Fahrgäste ausgelassen und beinhart alles mit Erlagschein abgefertigt haben, was auch nur verdächtig nach Schwarzfahrer ausgesehen hat, dann lasse ich mich klarerweise lieber jede Woche von einem Studenten kontrollieren, als zwei mal im Jahr von einem rücksichtlosen Ekelpaket, das dich wie einen Häftling behandelt.
Zitat
Meine Aversion gegen Schwarzkappler kommt nicht von irgendwo, dafür habe ich schon viel zu viele negative Erfahrungen mit denen gemacht. Mein Ton ist daher sehr wohl überlegt!

Und dann reden wir noch gar nicht von Erklärungen, wie man am besten Schwarzfährt ohne erwischt zu werden.  :down:

mfG
Luki




Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 01. März 2013, 10:19:16
Und dann reden wir noch gar nicht von Erklärungen, wie man am besten Schwarzfährt ohne erwischt zu werden.  :down:
Die asozialen Unterschichtler aus dem Gemeindebau fahren eh zum Sozialtarif. ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: skytree am 01. März 2013, 10:26:37
Die Kreuzung Lange Gasse/Laudongasse für die Linien 5 u. 31 ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wieso ist dort die Straßenbahn in FR Sensengasse nicht durch den typischen Rechtsvorrang bevorrangt, sondern extra mit riesigen "Vorrang geben"-Schildern zum Warten verdammt?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 01. März 2013, 11:47:18
Die Kreuzung Lange Gasse/Laudongasse für die Linien 5 u. 31 ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wieso ist dort die Straßenbahn in FR Sensengasse nicht durch den typischen Rechtsvorrang bevorrangt, sondern extra mit riesigen "Vorrang geben"-Schildern zum Warten verdammt?
Weil die Laudongasse gegenüber der Lange Gasse benachrangt ist. Und du kannst nicht die Straßenbahn bevorrangen und die Autos daneben ggü dem Gleichen anderen Verkehrsteilnehmer benachrangen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das rechtlich zulässig ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 01. März 2013, 11:53:33
Weil die Laudongasse gegenüber der Lange Gasse benachrangt ist. Und du kannst nicht die Straßenbahn bevorrangen und die Autos daneben ggü dem Gleichen anderen Verkehrsteilnehmer benachrangen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das rechtlich zulässig ist.

Das ist schon klar, aber man kann die Dreicke einfach entfernen, dann ist sie nicht mehr benachrangt.
Mich wundert, daß das die WL nicht schon lange angeregt haben, und falls es abgelehnt wird auch veröffentlichen ("die MAxx bzw. die Stadt Wien will nicht, daß der 5er schneller vorankommt").

mfG
Luki
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 01. März 2013, 11:54:34
Weil die Laudongasse gegenüber der Lange Gasse benachrangt ist. Und du kannst nicht die Straßenbahn bevorrangen und die Autos daneben ggü dem Gleichen anderen Verkehrsteilnehmer benachrangen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das rechtlich zulässig ist.
Das wirft aber selbstverständlich die Folgefrage auf, die ja eigentlich auch Teil der ursprünglichen Frage war: Warum ist die Laudongasse gegenüber den Langen Gasse benachrangt? Das Verkehrsaufkommen in der Langen Gasse Richtung Lerchenfelder Straße ist längst nicht mehr so groß, dass das notwendig wäre.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 01. März 2013, 11:55:57
Die Kreuzung Lange Gasse/Laudongasse für die Linien 5 u. 31 ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wieso ist dort die Straßenbahn in FR Sensengasse nicht durch den typischen Rechtsvorrang bevorrangt, sondern extra mit riesigen "Vorrang geben"-Schildern zum Warten verdammt?
Wahrscheinlich hat es dort früher zu oft gekracht. Die Kreuzung ist ein bißchen schwer einsichtig - für alle. Wirklich verkehrsbehindernd ist das dort aber nicht, in die Kurve musst du sowieso sehr langsam einfahren und gleich danach kommt die Haltestelle.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 01. März 2013, 12:02:45
Weil die Laudongasse gegenüber der Lange Gasse benachrangt ist. Und du kannst nicht die Straßenbahn bevorrangen und die Autos daneben ggü dem Gleichen anderen Verkehrsteilnehmer benachrangen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das rechtlich zulässig ist.

Das ist schon klar, aber man kann die Dreicke einfach entfernen, dann ist sie nicht mehr benachrangt.
Mich wundert, daß das die WL nicht schon lange angeregt haben, und falls es abgelehnt wird auch veröffentlichen ("die MAxx bzw. die Stadt Wien will nicht, daß der 5er schneller vorankommt").

mfG
Luki

Ich weis nicht, ob das es wirklich bringt. Und dann drehst du die Verzögerung nur einfach um. Denn dann muss sich die Linie 5 in der Gegenrichtung hintern den Autofahrern warten, die dann vor der Laudongasse infolge der dann Nachrangseite Lange Gasse warten müssen. Und da ich die Kreuzung kenn, glaube ich, dass der Zeitverlusst in Richtung Praterstren wesentlich geringer ist, als er dann in der Gegenrichtung wäre.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 01. März 2013, 12:07:07
Das ist schon klar, aber man kann die Dreicke einfach entfernen, dann ist sie nicht mehr benachrangt.
Mich wundert, daß das die WL nicht schon lange angeregt haben, und falls es abgelehnt wird auch veröffentlichen ("die MAxx bzw. die Stadt Wien will nicht, daß der 5er schneller vorankommt").
Ich weis nicht, ob das es wirklich bringt. Und dann drehst du die Verzögerung nur einfach um. Denn dann muss sich die Linie 5 in der Gegenrichtung hintern den Autofahrern warten, die dann vor der Laudongasse infolge der dann Nachrangseite Lange Gasse warten müssen. Und da ich die Kreuzung kenn, glaube ich, dass der Zeitverlusst in Richtung Praterstren wesentlich geringer ist, als er dann in der Gegenrichtung wäre.

OK, da hast Du nicht ganz unrecht, das habe ich jetzt nicht bedacht.

mfG
Luki
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 01. März 2013, 12:42:28
Dann spendieren wir doch der Ampelmafia einen Auftrag über eine Rot-gelb-Ampel.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 01. März 2013, 12:54:14
Gibts bei Laudongasse / Lange Gasse tatsächlich so große Behinderungen? Immer, wenn ich dort bin, regelt sich die Situation mit der Bim irgendwie von selber recht fix.

Besser wäre es, einmal in straßenbahnbeeinflusste Ampeln am 2er zwischen Julius-Raab-Platz und Stubentor zu investieren. Da bleibt die Bim oft bei beiden, meistens aber bei zumindest einer der Ampeln an der Rosenbursenstraße und Lueger-Platz stehen, was wirklich unnötig ist! Da verliert man alleine auf dieser einen Haltestelle schon fast eine Minute. Noch ein paar solcher Stellen, und man hat für den 2er schon eine ganzen Zug bei gleichbleibendem Angebot eingespart.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: skytree am 01. März 2013, 13:24:48
An die niedrige Geschwindigkeit durch den engen Kurvenradius hab ich gar nicht gedacht.

Dass in der Gegenrichtung aber der 5er warten müsste, glaube ich gar nicht, da die Straßenbahn eigentlich bei der Kreuzung Alser Str./Lange Gasse noch vor den Autos losfahren kann.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 01. März 2013, 13:43:38
Dass in der Gegenrichtung aber der 5er warten müsste, glaube ich gar nicht, da die Straßenbahn eigentlich bei der Kreuzung Alser Str./Lange Gasse noch vor den Autos losfahren kann.
In die Gegenrichtung gibt es derzeit keine Wartezeiten. Es würden ja erst dann welche entstehen, wenn dort eine Nachrang- bzw. Stopptafel wäre. Wie gesagt, dort gibt es meiner Beobachtung nach - und ich sehe die Situation jeden Tag - keine nennenswerten Behinderungen. Übrigens, in die andere Richtung Hst. Lange Gasse hat sich die Situation sehr verbessert, seit die "Poller" dort stehen. 5 und 33 können zu 99% ungehindert in die Haltestelle reinfahren. Vorher stand immer wieder jemand zu knapp beim Gleis.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 01. März 2013, 15:37:04

Wahrscheinlich hat es dort früher zu oft gekracht. Die Kreuzung ist ein bißchen schwer einsichtig - für alle.
Früher gab es die Tafel eh nicht. Da die Lange Gasse aber als wichtiger Schleichweg zur Umfahrung der 2er-Linie galt, hat man ca. 1976 oder 77 die Laudongasse per Tafel benachrangt. Als die WVB dagegen protestiert haben, ist sie nach ein paar Monaten wieder weggekommen um rund ein Jahr später wieder aufgestellt zu werden.

Wegbekommen haben sie die WVB vorerst mit dem Sicherheitsargument, da dort noch offene Züge fuhren und die Leute beim Anhalten ein und ausgestiegen sind. Als das wegfiel wurde die Tafel wieder hingestellt. Die Straßenbahn hat sich damals selbst nicht sehr wichtig genommen und fast mit Freude jeden Stein hingenommen, der ihr in den Weg gelegt wurde ("Wien baut eh a U-Bahn!"). Solche Hemmnisse waren auch durchaus im Sinn der Gewerkschaft, brachten sie schließlich mehr Planfahrzeit, was gleichzeitig mehr Geld bedeutete (Planzeit + 28 Prozent Zeitzuschlag).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 02. März 2013, 00:53:00
Die Einfahrt des 5ers in Richtung Praterstern regelt sich automatisch durch die Ampel Lange Gasse#Alser Straße. Bei Grün für die Alser Straße biegen wenig Autos rechts ab und die werden durch die Fußgänger aufgehalten, sodass dort inclusive der Phasenwechselzeit eine große Lücke entsteht und der 5er praktisch gleichzeitig mit der Alser Straße "frei" bekommt.

Hannes
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 02. März 2013, 01:36:28
Nix vasteh'n!   :-[ ???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Inventar am 02. März 2013, 05:34:24
Die Kreuzung dort ist ja einfach zu fahren. Man muss eh ein wenig weiter rausfahren sonst siehst du nichts. Und wenn du da ganz langsam raus kommst kannst sicher sein das einer stehenbleibt. Dort abbiegen hat die wenigsten Probleme verursacht.

Da wird hier über welche geredet die es dort gar nicht gibt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: bes am 02. März 2013, 20:55:47
Liegt zwar sehr versteckt, aber ist ein Beispiel dafür, wie Wien noch immer an Planungsmethoden der 1950er festhält: Bei der 18er-Haltestelle Heinrich-Drimmel-Platz wurde vor etwa einem Jahr ein Fußgängertunnel (!!!) neu errichtet, dazu natürlich auch Aufzüge wegen der Barrierefreiheit.
Wobei dieser Fußgängertunnel aber schon seine Berechtigung hat, da hier zwischen Aspanggründen und Gürtel ein ziemlicher Niveauunterschied ist. Von den Aspanggründen kommend geht man in die Unterführung ebenerdig hinein. Stiegen und einen Aufzug (nicht mehrere) gibt es dementsprechend auch nur auf der Arsenalseite.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 02. März 2013, 21:11:37
Wobei dieser Fußgängertunnel aber schon seine Berechtigung hat, da hier zwischen Aspanggründen und Gürtel ein ziemlicher Niveauunterschied ist. Von den Aspanggründen kommend geht man in die Unterführung ebenerdig hinein. Stiegen und einen Aufzug (nicht mehrere) gibt es dementsprechend auch nur auf der Arsenalseite.
Tja, und wie sind die Fahrgäste aus Richtung Adolf-Blamauer-Gasse vor Errichtung des Tunnels zum 18er gekommen? ... eben. :)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: invisible am 03. März 2013, 12:30:16
Wobei dieser Fußgängertunnel aber schon seine Berechtigung hat, da hier zwischen Aspanggründen und Gürtel ein ziemlicher Niveauunterschied ist. Von den Aspanggründen kommend geht man in die Unterführung ebenerdig hinein. Stiegen und einen Aufzug (nicht mehrere) gibt es dementsprechend auch nur auf der Arsenalseite.
Tja, und wie sind die Fahrgäste aus Richtung Adolf-Blamauer-Gasse vor Errichtung des Tunnels zum 18er gekommen? ... eben. :)

Nachdem dort (endlich) ein neues Stadtviertel entsteht halte ich die Ausnutzung des Niveauunterschieds für einen Tunnel prinzipiell für gerechtfertigt, da die Fußgängerzahl dort wohl zunehmen wird und man den Leuten damit das Warten am Gürtel erspart. Den Aufzug hätte man sich u.U. sparen können - auf der Arsenalseite wäre auch genug Platz für eine Rampe gewesen.
Eine Verlegung des 18er schräg durchs Neubaugebiet wäre natürlich auch geschickt gewesen (aber auch wenn die Haltestelle auf der anderen Gürtelseite ist schadet der Tunnel nicht, weil dann ja die Besucher der GKK den Gürtel queren müssen).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: bes am 03. März 2013, 13:30:16
Tja, und wie sind die Fahrgäste aus Richtung Adolf-Blamauer-Gasse vor Errichtung des Tunnels zum 18er gekommen? ... eben. :)
Gar nicht, da bisher aus dieser Richtung mangels Bebauung praktisch keine Fahrgäste kamen. Wie invisible schon geschrieben hat, wird sich das in absehbarer Zeit aber ändern.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: petestoeb am 04. März 2013, 18:47:48
Allerdings muß man dazu auch sagen, daß die Straßenbahnfahrer eben auch rücksichtslos fahren, genauso wie die im übrigen die Autofahrer grundsätzlich nicht vor Schutzwegen anhalten. Das ist halt die "Stark/schwach"-Mentalität...


Das müssen sie auch nicht. Ließ hier:

http://www.ris.bka.gv.at/MarkierteDokumente.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=stvo&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=04.03.2013&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=schutzweg&WxeFunctionToken=357d9ad5-0713-4ba3-bbf8-f0a7a50fc18a (http://www.ris.bka.gv.at/MarkierteDokumente.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=stvo&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=04.03.2013&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=schutzweg&WxeFunctionToken=357d9ad5-0713-4ba3-bbf8-f0a7a50fc18a)

Zitat
(2) Der Lenker eines Fahrzeuges, das kein Schienenfahrzeug ist, hat einem Fußgänger oder Rollschuhfahrer, der sich auf einem Schutzweg befindet oder diesen erkennbar benützen will, das unbehinderte und ungefährdete Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Zu diesem Zweck darf sich der Lenker eines solchen Fahrzeuges einem Schutzweg nur mit einer solchen Geschwindigkeit nähern, daß er das Fahrzeug vor dem Schutzweg anhalten kann, und er hat, falls erforderlich, vor dem Schutzweg anzuhalten. In gleicher Weise hat sich der Lenker eines Fahrzeuges, das kein Schienenfahrzeug ist, vor einer Radfahrerüberfahrt zu verhalten, um einem Radfahrer oder Rollschuhfahrer, der sich auf einer solchen Radfahrerüberfahrt befindet oder diese erkennbar benützen will, das ungefährdete Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: darkweasel am 04. März 2013, 19:57:45
Allerdings muß man dazu auch sagen, daß die Straßenbahnfahrer eben auch rücksichtslos fahren, genauso wie die im übrigen die Autofahrer grundsätzlich nicht vor Schutzwegen anhalten. Das ist halt die "Stark/schwach"-Mentalität...


Das müssen sie auch nicht. Ließ hier:

http://www.ris.bka.gv.at/MarkierteDokumente.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=stvo&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=04.03.2013&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=schutzweg&WxeFunctionToken=357d9ad5-0713-4ba3-bbf8-f0a7a50fc18a (http://www.ris.bka.gv.at/MarkierteDokumente.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=stvo&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=04.03.2013&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=schutzweg&WxeFunctionToken=357d9ad5-0713-4ba3-bbf8-f0a7a50fc18a)

Zitat
(2) Der Lenker eines Fahrzeuges, das kein Schienenfahrzeug ist, hat einem Fußgänger oder Rollschuhfahrer, der sich auf einem Schutzweg befindet oder diesen erkennbar benützen will, das unbehinderte und ungefährdete Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Zu diesem Zweck darf sich der Lenker eines solchen Fahrzeuges einem Schutzweg nur mit einer solchen Geschwindigkeit nähern, daß er das Fahrzeug vor dem Schutzweg anhalten kann, und er hat, falls erforderlich, vor dem Schutzweg anzuhalten. In gleicher Weise hat sich der Lenker eines Fahrzeuges, das kein Schienenfahrzeug ist, vor einer Radfahrerüberfahrt zu verhalten, um einem Radfahrer oder Rollschuhfahrer, der sich auf einer solchen Radfahrerüberfahrt befindet oder diese erkennbar benützen will, das ungefährdete Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.
158er schrieb aber nicht von Straßenbahnfahrern in Österreich, sondern von Autofahrern in Tschechien.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 15. April 2013, 09:59:56
Die Forderungen der Grünen Alsergrund wurden in einem aktuellen Blogeintrag nochmal wiederholt:

http://alsergrund.gruene.at/verkehr_mobilitaet/artikel/lesen/88784/ (http://alsergrund.gruene.at/verkehr_mobilitaet/artikel/lesen/88784/)

"Freie Fahrt für Straßenbahnen und Busse
 
Bei der Verkehrs­planung kann nur ein System be­vor­zugt werden. Öffis oder der moto­ri­sierte In­divi­dual­ver­kehr. Wir Grüne haben uns klar für die Be­vo­rzu­gung des öffent­lichen Ver­kehrs ent­schieden. Wohin der Ver­such führt, es allen recht zu machen, sehen wir jeden Tag auf unseren Straßen.
 
Wenn die Straßen­bahn nicht pünkt­lich ist. sind es in der Regel die Be­hin­de­run­gen im Stra­ßen­ver­kehr, denen die öffen­tlichen Ve­rkehrs­mittel aus­gesetzt sind und die zu Ver­spätun­gen führen. Durch ge­zielte Be­schleu­nigungs­maß­nahmen wollen wir Grüne er­reichen, dass der öffent­liche Ver­kehr durch den Alser­grund attraktiver und schneller wird. Hier einige der von uns vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men.


1. Änderung der Ampelschaltungen für die Linien 43 und 44 bei der Uni­ver­sitäts­straße und bei der Reichs­rat­straße:

Alleine auf den 500 Metern zwischen der ehe­maligen 2er Linie und dem Jonas-­Reindl verlieren Straßen­bahnen oft viel Zeit. Grund dafür ist, dass die Ampeln in diesem Be­reich aus­schließ­lich auf den Auto­ver­kehr Rück­sicht nehmen. Würde die Ampel­schaltung statt dessen von heran­nahenden Straßen­bahnen be­ein­flusst, könnten hier einige Minuten Fahr­zeit gut­ge­macht werden.


2. Zusammenlegung der Halte­stellen Skoda­gasse und Spital­gasse in der Alser­straße

Da vor dem alten AKH nicht ge­nü­gend Platz für eine Doppel­halte­stelle ist, ver­lieren nach­kom­mende Straßen­bahnen un­nötig Zeit. Eine Doppel­halte­stelle gleich stadt­aus­wärts der Spital­gasse anstelle der beiden Halte­stellen Skoda­gasse und Spital­gasse würde nicht nur dieses Prob­lem lösen. Die Ein­spa­rung einer Station würde zu­sätz­lichen Zeit­gewinn bringen.


3. Änderung der Ampel­schaltung im Kreuzungs­bereich Währinger Straße/Spital­gasse stadt­auswärts

Durch eine Änderung der Ampel­schaltung im Kreu­zungs­bereich Währinger Straße/Spital­gasse, welche es den Straßen­bahnen er­mög­licht, aus der Station Spital­gasse einige Sekun­den vor den Autos ab­zu­fahren, können Straßen­bahnen oft wesent­lich schneller die Strecke bis zum Gürtel zurück­legen. Der­zeit fahren regel­mäßig ein bis zwei Autos vor einer ab­fahren­den Straßen­bahn in die Währinger Straße ein. Wenn diese Autos auf der Strecke bis zur Volks­oper links abbiegen oder einparken wollen, kommt es immer wieder zu un­nöti­gen Be­hin­de­rungen.


4. Grüne Welle für Straßen­bahnen und Busse

Folgende Ampeln im Bezirk sollen so programmiert werden, dass sie durch heran­nahende Straßen­bahnen oder Busse be­ein­flusst werden und diesen so eine grüne Welle er­mög­lichen. Die Ampeln am Julius-­Tandler-­Platz, in der Nuß­dorfer Straße/Cani­sius­­gasse, Spital­gasse/Sensen­gasse, Sensen­gasse/Währinger Straße und Lichtenstein­straße/Berg­­gasse."
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 15. April 2013, 10:07:31
Klingt alles sehr gut, wenn man da wirklich was durchsetzen kann/könnte!

Da vor dem alten AKH nicht ge­nü­gend Platz für eine Doppel­halte­stelle ist
?! Da ist mehr als genügend Platz für eine Doppelhaltestelle! Aber wenn die Lange Gasse+Skodagasse stadtauswärts nach der Ampel zusammengelegt werden, wäre mir das auch recht.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: darkweasel am 15. April 2013, 11:00:04
Da vor dem alten AKH nicht ge­nü­gend Platz für eine Doppel­halte­stelle ist
?! Da ist mehr als genügend Platz für eine Doppelhaltestelle! Aber wenn die Lange Gasse+Skodagasse stadtauswärts nach der Ampel zusammengelegt werden, wäre mir das auch recht.
Das verlängert dann aber die Umsteigewege zum 5er, wenn der Zug im vorderen Bereich der Doppelhaltestelle hält.

Wobei, das kann auch einen positiven Effekt haben: Zueilende Fahrgäste quetschen sich bei Konvoifahrten dann nicht alle in den vorderen Zug. :D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 11:04:40
Das verlängert dann aber die Umsteigewege zum 5er, wenn der Zug im vorderen Bereich der Doppelhaltestelle hält.
Ein maximal 35 Meter längerer Umsteigeweg sollte verschmerzbar sein. Im Vergleich zu so mancher Hatscherei im U-Bahn-Bereich ist das immer noch erfrischend kurz.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 15. April 2013, 11:09:31
Das verlängert dann aber die Umsteigewege zum 5er, wenn der Zug im vorderen Bereich der Doppelhaltestelle hält.
Ein maximal 35 Meter längerer Umsteigeweg sollte verschmerzbar sein. Im Vergleich zu so mancher Hatscherei im U-Bahn-Bereich ist das immer noch erfrischend kurz.
bis zu 80 m sind es - Vorderer Ausstieg und Abstand letzter Zug bis zur 1. Tür des 5ers.

Ich glaub, dass die Grünen da was missverstanden haben.

Hannes
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 11:10:53
Das verlängert dann aber die Umsteigewege zum 5er, wenn der Zug im vorderen Bereich der Doppelhaltestelle hält.
Ein maximal 35 Meter längerer Umsteigeweg sollte verschmerzbar sein. Im Vergleich zu so mancher Hatscherei im U-Bahn-Bereich ist das immer noch erfrischend kurz.
bis zu 80 m sind es - Vorderer Ausstieg und Abstand letzter Zug bis zur 1. Tür des 5ers.
Der gesamte Umsteigeweg ist maximal 35 Meter länger.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 15. April 2013, 11:12:32
Da vor dem alten AKH nicht ge­nü­gend Platz für eine Doppel­halte­stelle ist
?! Da ist mehr als genügend Platz für eine Doppelhaltestelle! Aber wenn die Lange Gasse+Skodagasse stadtauswärts nach der Ampel zusammengelegt werden, wäre mir das auch recht.
Das verlängert dann aber die Umsteigewege zum 5er, wenn der Zug im vorderen Bereich der Doppelhaltestelle hält.
Das ist halt ein generelles Problem bei Doppelhaltestellen. Aber ich denke, diesen Nachteil muss man für das Gesamtwohl der Linie in Kauf nehmen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: invisible am 15. April 2013, 11:36:28
Ein maximal 35 Meter längerer Umsteigeweg sollte verschmerzbar sein. Im Vergleich zu so mancher Hatscherei im U-Bahn-Bereich ist das immer noch erfrischend kurz.
bis zu 80 m sind es - Vorderer Ausstieg und Abstand letzter Zug bis zur 1. Tür des 5ers.

... was im Gegensatz zur Hatscherei in der U-Bahn "immer noch erfrischend kurz" ist, wie 95B schon schrieb.

Bezüglich Doppelhaltestellen: die soll(t)en ja eigentlich auch nur der Sicherheitspolster für Fahrplanabweichungen sein. Fahrplanmäßig sollte sich eh immer nur ein Zug in der Haltestelle befinden (sinnvollerweise auch bei mehreren Linien), und der steht dann eh vorne. Und wie erreicht man bessere Fahrplantreue? Richtig: mit Beschleunigungsmaßnahmen wie den oben genannten.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: T1 am 15. April 2013, 11:49:44
Fahrplanmäßig sollte sich eh immer nur ein Zug in der Haltestelle befinden (sinnvollerweise auch bei mehreren Linien), und der steht dann eh vorne.
Eben, das ist ja das Problem. :lamp:

Und wie erreicht man bessere Fahrplantreue? Richtig: mit Beschleunigungsmaßnahmen wie den oben genannten.
Keine Sorge, der ÖAMTC die Wiener Linien werden uns allen und den Grünen schon noch erklären, wieso das alles nicht möglich ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 15. April 2013, 11:53:38
Dieses ist aber grad am 43 & 44 gar nicht so leicht machbar, durch die unterschiedlichen Intervalle. Der 43 hat ein 3-6min und der 44er ein 5-6min Intervall, somit werden immer wieder Züge im Konvoi daher kommen. Das wäre allerdings nicht so schlimm, wenn nicht einer der beiden, hinter dem anderen aufgehalten würde. Dazu muß aber eine Beschleunigung/Bevorrangung der Bim gegeben sein und die gemeinsamen Haltestellen, als Doppelhaltestellen ausgeführt werden.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 15. April 2013, 12:17:27
Da vor dem alten AKH nicht ge­nü­gend Platz für eine Doppel­halte­stelle ist
?! Da ist mehr als genügend Platz für eine Doppelhaltestelle! Aber wenn die Lange Gasse+Skodagasse stadtauswärts nach der Ampel zusammengelegt werden, wäre mir das auch recht.
Das verlängert dann aber die Umsteigewege zum 5er, wenn der Zug im vorderen Bereich der Doppelhaltestelle hält.

Wobei, das kann auch einen positiven Effekt haben: Zueilende Fahrgäste quetschen sich bei Konvoifahrten dann nicht alle in den vorderen Zug. :D

Bist du dir sicher? Unlängst am Schottentor

2 Züge der Linie 43 gleichzeitig eingefahren und 95% aller Fahrgäste quälten sich in den 1. Zug hinein. Dieser hatte dadurch einen so langen Aufenthalt, das der nachfolgende Zug der Linie44 und ein weiterer Zug der Linie 43 vor der Station warten mussten um einfahren zu können.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 12:21:12
2 Züge der Linie 43 gleichzeitig eingefahren und 95% aller Fahrgäste quälten sich in den 1. Zug hinein.
Warum das so ist, wurde hier und auch in der Stadtverkehrsliste ausführlich dargelegt: Lieber brauche ich mit dem überfüllten Zug 5 Minuten länger, als – *piiiiiiep*, *piep*, *klesch* – eine unbestimmte Zeit auf den nicht plötzlich kurzgeführten Folgezug warten zu müssen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Bus am 15. April 2013, 12:28:42
Tja, die Fahrgäste haben schon ihre Erfahrungen gemacht. Drum immer rein in den ersten Zug!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 15. April 2013, 13:09:01
Nur grad am 43er wird es in den meisten Fällen eben so gemacht, dass nur erste Zug in Dornbach umdrehen darf und wenns blöd läuft, sogar am Bahnhof umdreht, dann dreht allerdings der zweite in Dornbach um und der dritte fährt erst nach Neuwaldegg.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 13:36:29
Nur weiß der Durchschnittsfahrgast nicht, ob jetzt gerade die eine Linie eine Ausnahme zur sonst wienweit praktizierten Unsitte darstellt...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Bus am 15. April 2013, 13:45:39
Ich seh immer den erste Zug nach Neuwaldegg rumpeln, der Rest verhungert irgendwo auf der Strecke. Aber ich bin kein Maßstab.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 15. April 2013, 13:45:55
Klingt alles sehr gut, wenn man da wirklich was durchsetzen kann/könnte!

Da vor dem alten AKH nicht ge­nü­gend Platz für eine Doppel­halte­stelle ist
?! Da ist mehr als genügend Platz für eine Doppelhaltestelle! Aber wenn die Lange Gasse+Skodagasse stadtauswärts nach der Ampel zusammengelegt werden, wäre mir das auch recht.
Da war auch immer eine Doppelhaltestelle. Erst mit der Errichtung der Aufdoppelung wurde die hintere aufgelassen!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 15. April 2013, 14:04:33
2 Züge der Linie 43 gleichzeitig eingefahren und 95% aller Fahrgäste quälten sich in den 1. Zug hinein.
Warum das so ist, wurde hier und auch in der Stadtverkehrsliste ausführlich dargelegt: Lieber brauche ich mit dem überfüllten Zug 5 Minuten länger, als – *piiiiiiep*, *piep*, *klesch* – eine unbestimmte Zeit auf den nicht plötzlich kurzgeführten Folgezug warten zu müssen.
Auf diese Antwort habe ich nur gewartet. Nur solange du den Fahrgästen nicht abgewöhnen kannst, dass sie sich in den ersten Zug hineinquälen, obwohl sie nur ein bis 2 Stationen fahren und aus zu 100% nie aussteigen müssen, weil der Zug kurzgeführt wird, wirst du nie verhindern, das sich hinten leere Züge auffädeln. Z.B ein Fahrgast, der vom Schottentor zur Alser Straße fährt. Oder auf der Linie 44 ein Fahrgast der Von dem Schottentor in die Ottakringer Straße fährt. Da gibt es keine Schleife dazwischen und auch auf der Linie 43 wird stadtauswärts ein Zug bei der Zimmermanschleife nur dann gekürzt, wenn in der Jörgerstraße/ Hernalser Hauptstraße ein Vorfall ist. Da nützt es ihm auch nichts, wenn er in den vorderen vollen Zug einsteigt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 14:12:52
Nur passiert das Kurzführen des Folgezugs oft genug auch dann, wenn die Garnituren im Konvoi daherkommen, ohne an Überfüllung zu leiden. Früher habe da mitunter auch den zweiten Zug genommen, rein aus persönlichen Komfortgründen, weil es ein E1 war – tja, und dann *piiiiiiep*, *piep*, *klesch* und mitunter erhebliche Wartezeiten auf überhaupt irgendeinen nächsten Zug.

Würde man (1) sicherstellen, dass auch die Folgezüge durchfahren und (2) die Folgezüge am FGI ankündigen, würde sich das Verhalten der Fahrgäste sicher ändern. Bei der U-Bahn sieht man ja, dass es geht.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 15. April 2013, 14:19:23
Eine spontane Idee: Auf halbwegs kurzen Linien könnte man es als Policy einmal ausprobieren, dass die Züge nur kurzgeführt werden dürfen, wenn sie die Endstation schon mit diesem Ziel verlassen haben. Also am 43er: Zug fährt vom Schottentor weg, Neuwaldegg steht drauf -> wird nicht kurzgeführt. Oder aber: Zug fährt zum Schottentor, beschildert schon bei der Univ.straße als Wattgasse -> wird kurzgeführt.

Wie gesagt, auf kürzeren Linien sollte sich das machen lassen (am 6er wäre das natürlich nicht durchführbar). Natürlich erfordert das etwas Vordenken des Disponenten. Aber die Fahrgäste wissen, dass sie mit diesem Zug definitiv bis zu der angeschriebenen Haltestelle kommen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 15. April 2013, 14:39:43
Eine spontane Idee: Auf halbwegs kurzen Linien könnte man es als Policy einmal ausprobieren, dass die Züge nur kurzgeführt werden dürfen, wenn sie die Endstation schon mit diesem Ziel verlassen haben. Also am 43er: Zug fährt vom Schottentor weg, Neuwaldegg steht drauf -> wird nicht kurzgeführt. Oder aber: Zug fährt zum Schottentor, beschildert schon bei der Univ.straße als Wattgasse -> wird kurzgeführt.

Wie gesagt, auf kürzeren Linien sollte sich das machen lassen (am 6er wäre das natürlich nicht durchführbar). Natürlich erfordert das etwas Vordenken des Disponenten. Aber die Fahrgäste wissen, dass sie mit diesem Zug definitiv bis zu der angeschriebenen Haltestelle kommen.

Das Problem ist jedoch, wenn der Disponent erst unterwegs entscheidet kann, dass ein Zug kurzfährt.

Beispiel 1: Spontanbehinderung - Da hätte der Disponent nie die Möglichkeit noch in der gleichen Runde mit der Störungsbehebung beginnen zu können.

Beispiel 2: Und das ist viel öfters der Fall. Zug hat von der Endstation noch genügend Reserven, das er die Verspätung mit der Ausgleichzeit kompensieren könnte. Infolge Fahrgäste, die meinen, sie müssen unbedingt in den ersten Zug; Fahrzeuge der MA48 die ihre Arbeit verrichten; Autofahrer dir rücksichtslos die Kreuzung verstellen, .... jedoch die Verspätung immer mehr aufbaut, so das dem Disponent nichts anderes Übrig bleibt, als den Zug zu kürzen.

Rechenbeispiel 4 Min Verspätung - 6 min Wendezeit = 2 min Reserve. Wenn alles glatt geht, dann ist der Zug ab Neuwaldegg wieder planmässig. Wenn er aber Pech hat, dann hat der Zug die 2 Min schon bis zur Alser Straße aufgebraucht und hat bis zur Palffygasse 3 weitere Minuten infolge der vielen Fahrgäste bei der Alser Straße draufgepackt bekommen. Dann sieht der Disponent erst bei der Palffygasse einen Grund einzuschreiten, dass der Zug dann in Richtung Stadt wieder planmässig unterwegs ist.

Wenn er jetzt schon auf Verdacht beim Wenden eine Kürzung Dornbach eingibt und sie nicht braucht, ist das auch nicht im Sinne des Kundendienst. Wie man es macht, es ist nicht einfach.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 15. April 2013, 14:51:20
Beispiel 1: Spontanbehinderung - Da hätte der Disponent nie die Möglichkeit noch in der gleichen Runde mit der Störungsbehebung beginnen zu können.
Wenn der Disponent rasch Intervallunregelmäßigkeiten nach Störungen beheben wollte, würde er einfach den Fahrplan dynamisch Nachregeln und nur im absoluten Notfall Züge kurzführen. Sprich jeden Zug so lange verhalten bzw. langsamer fahren lassen bis der intervallmäßige Abstand zum Vorderzug paßt. Nach längstens einem Umlauf ist die Störung damit behoben – das ist um einiges kürzer als die durchschnittliche Störungsbehebungszeit, die momentan vorliegt (Störung vormittag, Intervall um 13 Uhr immer noch im Eimer).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 15. April 2013, 14:56:46
Sprich jeden Zug so lange verhalten bzw. langsamer fahren lassen bis der intervallmäßige Abstand zum Vorderzug paßt. Nach längstens einem Umlauf ist die Störung damit behoben – das ist um einiges kürzer als die durchschnittliche Störungsbehebungszeit, die momentan vorliegt (Störung vormittag, Intervall um 13 Uhr immer noch im Eimer).
Dass derzeit (und auch schon länger/schon immer) vieles nicht so läuft wie es laufen könnte, ist zweifellos wahr. Aber manchmal fürchte ich, du würdest nochmehr Chaos herbeiführen, trotz bester Absichten!  ;)  ;D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 14:58:46
Wie man es macht, es ist nicht einfach.
Niemand behauptet, dass es einfach ist. Im Gegenteil, es erfordert viel Routine, die Züge nach einer Störung möglichst effektiv "auszudrehen", ohne den Gesamtbetrieb der Linie empfindlich zu beeinträchtigen. Um so schwieriger ist es für den Disponenten, das alles bei mehreren Linien gleichzeitig zu handhaben. Da ist ein Fehllaufen schon vorprogrammiert – vor allem, wenn man auf die technische Unterstützung verzichtet, die einem das RBL böte, und das elektronische Werkl nur als maximal zu betrachtendes Livediagramm hernimmt.

Nächster Knackpunkt ist die viel zu enge Zeitdisposition bei der Personaleinteilung. Es darf und kann einfach nicht sein, dass die Funkenkutscher bis aufs Blut ausgesaugt werden und bereits eine geringe Verspätung zu einer Überschreitung der gesetzlichen Maximalarbeitszeit führt. Hier gehört – im personalfreundlichen wie auch kundendienstlichen Sinn – eine andere Diensteinteilung her. Klar wird das ganze System dann ein wenig teurer, aber das sollten Peanuts sein im Vergleich zu dem, was planmäßig mit beiden Händen zur Freude der Genossen in den verhaberten Firmen beim Fenster hinausgeschaufelt wird.

Sind diese beiden Dinge gelöst, ist genügend Polster vorhanden, um bei einer Störung relativ freie Hand zu haben, was das Ausdrehen der Züge betrifft. Dazu noch ein Bonussystem für den Disponenten, das auf automatischen Auswertungen des RBL aufgesetzt und somit unfehlbar ist, und der Disponent hat auch persönlich was davon, wenn er bei der Störungsbehebung "gut" ist.

Nur muss man halt immer im Hinterkopf haben, dass der derzeitige Zustand eine Kombination aus Frustration, Neid, jahrzehntelanger Freunderl- und Misswirtschaft, weltfremden Einsparungsingenieuren und SAP-MBAs ist und als solcher weder in Stein gemeißelt noch gottgegeben, sondern veränderbar!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 15. April 2013, 16:14:14
Dass derzeit (und auch schon länger/schon immer) vieles nicht so läuft wie es laufen könnte, ist zweifellos wahr. Aber manchmal fürchte ich, du würdest nochmehr Chaos herbeiführen, trotz bester Absichten!  ;)  ;D
Wie soll das zu Chaos führen, der erste Zug fährt möglichst zügig bis zur Endstation durch, nachdem die Folgezüge nicht gekürzt werden gibt's für die Fahrgäste nicht unbedingt einen Grund sich in den ersten Zug reinzuquetschen (das spricht sich dann schon recht rasch herum, wenn die Kürzerei radikal eingeschränkt wird). Stehzeit an der Endstelle wird für den ersten gekübelt. Die anderen lassen sich ganz langsam und stetig zurückfallen (wozu gibt's ein RBL). Da entsteht kein Chaos. Kurzgeführt werden, kann bei langen Störungen dann der dritte und fünfte Zug, um inzwischen die Gegenrichtung zu "füttern".
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 15. April 2013, 16:25:08
Ich sage zu diesem Thema nur mehr eines.

Ich gebe Auf

Ich habt eure Ansichten, und ich die betrieblichen. Beide lassen sich leider bei dem derzeitigen Fahrgastverhalten nicht vereinen.

Man sieht ja auch bei Großveranstaltungen, dass Fahrgäste in die übervollen Züge drängen, obwohl noch ausreichende Züge in Sichtweite der Fahrgäste parat stehen und nur darauf warten, ebenfalls Fahrgäste aufzunehmen. Und wenn du Fahrgäste daruf aufmerksam machst, das hinten schon ein leerer Zug drauf steht, hörst:" I hoab a Jahreskarte, du derfst mi net hindern da mitzufahren".
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: roadrunner am 15. April 2013, 16:34:07
bei dem derzeitigen Fahrgastverhalten

Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass eine Studie vor 15 Jahren festgestellt hat, jeder 5. Österreicher hat eine Behinderung (egal welcher Art).
Wenn man das hochrechnet............ :fp:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 15. April 2013, 16:38:09
Beide lassen sich leider bei dem derzeitigen Fahrgastverhalten nicht vereinen.
... bei dem derzeitigen Fahrgastverhalten, das sich der Betrieb selbst so herangezüchtet hat :lamp:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 15. April 2013, 16:42:29

Wie soll das zu Chaos führen, der erste Zug fährt möglichst zügig bis zur Endstation durch . . . .
Das wäre eh g'scheit, allerdings als Sonderzug. Nach Störungen oder Behinderungen, bei denen mehrere Züge einer Linie hintereinander stehen, sollte der erste eine gewisse Strecke als Sonderzug durchfahren. Entweder bis zur Endstation oder an einen Punkt, wo er wieder vom Fahrplan her hinpasst. Wie man mit den weiteren Zügen verfährt, hängt von der Situation ab, ist ja immer ein wenig anders.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 15. April 2013, 17:11:25
Das wäre eh g'scheit, allerdings als Sonderzug. Nach Störungen oder Behinderungen, bei denen mehrere Züge einer Linie hintereinander stehen, sollte der erste eine gewisse Strecke als Sonderzug durchfahren. Entweder bis zur Endstation oder an einen Punkt, wo er wieder vom Fahrplan her hinpasst. Wie man mit den weiteren Zügen verfährt, hängt von der Situation ab, ist ja immer ein wenig anders.
Stimmt, als Sonderzug kann er ja sogar Zeit aufholen, sodaß die nachfolgenden Züge wieder leichter ins Intervall passen. Klar gibt's kein Patentrezept. Hängt ja vor allem davon ab, wie viele Züge aufgereiht stehen bzw. wie lange die Störung gedauert hat. Je weniger Kurzführungen man aber einbaut, desto einfacher ist zu disponieren (und bei den Wiener Linien bedeutet einfach=wenige Optionen oft auch schneller). Setzt aber alles, wie 95B schon erwähnt hat, voraus, daß man die Dienstpläne nicht bis auf's Letzte ausreizt. Aber die Betriebswirtschaftsdodeln verstehen wahrscheinlich nicht, daß wenn man ein System extrem auf einen Parameter (Kosten) hinwegoptimiert, die verbleibenden Parameter unter Umständen explodieren (und bei gekoppelten Gleichungen vielleicht sogar die ursprüngliche Kostenoptimierung wieder aufheben oder ins Gegenteil verkehren).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 15. April 2013, 17:12:23
Diese Idee würde aber erst nach Abschaffung der Sicherheitshaltestellen wirklich funktionieren, sonst verlierst du erst wieder so viel Zeit durchs Stehenbleiben und evt. Versäumen mehrerer Phasen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 15. April 2013, 17:56:46
Wenn nach einem Zwischenfall mehrere Züge hintereinander stehen ist es sicher nicht dumm, abhängig von der Reststrecke die ersten 2-3 Züge verschieden lange Teilstrecken als Sonderzüge fahren zu lassen und dort erst Fahrgäste aufnehmen zu lassen. Dann tut sich auch der erste die komplette Strecke fahrende Zug nach 3 oder 4 Haltestellen leichter, wenn dort kaum mehr Fahrgäste stehen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 15. April 2013, 18:32:51
. . . . daß man die Dienstpläne nicht bis auf's Letzte ausreizt.

so schlimm ist es gar nicht, da wird schon aus Prinzip viel geraunzt (immer von den selben). Unbestritten ist, dass es Mängel gibt, vor allem gibt es Gruppen (nicht allzuviele), wo die Pausenzeiten recht knapp oder unglücklich untergebgracht sind. Aber jedem rechtmachen kann man es sowieso nicht.


Wo man an Grenzen stößt, sind es eigentlich nie gesetzliche Hürden, sondern die sehr restriktiven Übereinkünfte im Kollektivvertrag und der DBV, mit denen sich der Betrieb selber knebelt(e). Dass einigen die Arbeit immer zu hart und zu viel ist, ist altbekannt und steht auf einem anderen Blatt.


Schön wäre es halt, wenn man dem Personal echt effiziente Leistungsbringung ermöglichte und es dafür entsprechend entlohnt! Und genau das will die große Mehrheit, abgesehen von den (meist organisierten) Berufsraunzern. Das ständige Gefühl, unbedankt ein sozialistischen Plansoll zu erfüllen und dafür grad mal mittelmäßig entschädigt zu werden, wo man doch die Fehler im System auswendig hersagen kann, aber es keinen interessiert, macht allenfalls frustriert und krank!  :down:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 15. April 2013, 23:35:59
Pass bloß auf Hema mit deinen Aussagen, nicht das du der nächste bist, der im GLB-Forum an den Pranger gestellt wird, weil du nicht so denkst wie einige gern hätten.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 16. April 2013, 00:07:54
Vom GLB hat sich eh niemand gegen dich geäußert!  ;)


Da es ein offenes Forum ist, nutzen halt auch einige ewige Nörgler und Stänkerer ihre Chance. Die stänkern ja auch genauso gegen die GLB-Leute. Ich denke, die satte Mehrheit der Mitleser kann da sowieso nur den Kopf beuteln, über das was manche unter dem Deckmantel der Meinugsfreiheit von sich geben. Andererseits soll uns auch diese Meinungsfreiheit etwas wert sein, und wenn sich wer unbedingt der Lächerlichkeit preisgeben will, dann soll er halt. Der GLB scheint da eh recht tolerant zu sein.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 16. April 2013, 00:39:41
Vom GLB hat sich eh niemand gegen dich geäußert!  ;)
Stimmt vom GLB selber nicht.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 16. April 2013, 07:14:29
Wenn nach einem Zwischenfall mehrere Züge hintereinander stehen ist es sicher nicht dumm, abhängig von der Reststrecke die ersten 2-3 Züge verschieden lange Teilstrecken als Sonderzüge fahren zu lassen und dort erst Fahrgäste aufnehmen zu lassen. Dann tut sich auch der erste die komplette Strecke fahrende Zug nach 3 oder 4 Haltestellen leichter, wenn dort kaum mehr Fahrgäste stehen.

Von der Idee her nicht schlecht. Aber hör dir mal die wartenden an, wenn an ihnen 1-2 Züge einfach vorbei rauschen. Und der nächste Zug, der bei ihnen stehen bleibt dann erst wieder gerammelt voll ist. Aber es wäre eine Lösung welche zumindest für das Unternehmen ohne großen Aufwand machbar wäre.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 16. April 2013, 08:27:40
Und wenn man das auch über Lautsprecherdurchsagen kommuniziert - "Sehr geeherte Fahrgäste, nach der Störung fahren die ersten beiden Züge leer durch, damit......, anschließend folgen unmittelbar hintereinander 3 Züge, die hier halten."

Hannes
Edit: Tippfehler
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Ferry am 16. April 2013, 09:02:00
Diese Idee würde aber erst nach Abschaffung der Sicherheitshaltestellen wirklich funktionieren, sonst verlierst du erst wieder so viel Zeit durchs Stehenbleiben und evt. Versäumen mehrerer Phasen.
Wann kommt das jetzt eigentlich?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 16. April 2013, 09:03:34
Diese Idee würde aber erst nach Abschaffung der Sicherheitshaltestellen wirklich funktionieren, sonst verlierst du erst wieder so viel Zeit durchs Stehenbleiben und evt. Versäumen mehrerer Phasen.
Wann kommt das jetzt eigentlich?
Sobald die neuen Vorschriften nicht mehr beeinsprucht werden :) Ich würd mal sagen, 1. Jänner 2014 ist der nächste Stichtag, wo es halbwegs wahrscheinlich ist, dass sie in Kraft treten könnten (Konjunktiv über Konjunktiv).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 16. April 2013, 09:09:01
Sobald die neuen Vorschriften nicht mehr beeinsprucht werden :) Ich würd mal sagen, 1. Jänner 2014 ist der nächste Stichtag, wo es halbwegs wahrscheinlich ist, dass sie in Kraft treten könnten (Konjunktiv über Konjunktiv).
D.h. 1. Jänner 2014 kommt das vielleicht ganz sicher?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 16. April 2013, 09:38:48
Sobald die neuen Vorschriften nicht mehr beeinsprucht werden :) Ich würd mal sagen, 1. Jänner 2014 ist der nächste Stichtag, wo es halbwegs wahrscheinlich ist, dass sie in Kraft treten könnten (Konjunktiv über Konjunktiv).
D.h. 1. Jänner 2014 kommt das vielleicht ganz sicher?
Möglicherweise vielleicht relativ sicher. :D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 16. April 2013, 10:31:30
Sobald die neuen Vorschriften nicht mehr beeinsprucht werden :) Ich würd mal sagen, 1. Jänner 2014 ist der nächste Stichtag, wo es halbwegs wahrscheinlich ist, dass sie in Kraft treten könnten (Konjunktiv über Konjunktiv).
D.h. 1. Jänner 2014 kommt das vielleicht ganz sicher?
Möglicherweise vielleicht relativ sicher. :D
Shortly, das heißt without von delay.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 16. April 2013, 10:37:14
Sobald die neuen Vorschriften nicht mehr beeinsprucht werden :) Ich würd mal sagen, 1. Jänner 2014 ist der nächste Stichtag, wo es halbwegs wahrscheinlich ist, dass sie in Kraft treten könnten (Konjunktiv über Konjunktiv).
D.h. 1. Jänner 2014 kommt das vielleicht ganz sicher?
Möglicherweise vielleicht relativ sicher. :D
Shortly, das heißt without von delay.
Diese Vorschriften treten nach meiner Kenntnis... ist das sofort, unverzüglich. ;D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Ferry am 16. April 2013, 11:43:56
Diese Vorschriften treten nach meiner Kenntnis... ist das sofort, unverzüglich. ;D
Ja, und man sieht ja, wozu das geführt hat!  :))
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 16. April 2013, 11:58:19

Von der Idee her nicht schlecht. Aber hör dir mal die wartenden an, wenn an ihnen 1-2 Züge einfach vorbei rauschen.
Das tun sie ja jetzt auch schon, z.b. wenn ein Zug schdhaft ist!



Die Sicherheitshaltestellen könnten schon längst weg sein, wenn man sich nicht auf rote Tafeln kapriziert hätte, weil das angeblich international so vorgegeben ist. Vorschriftenänderung hätte man da gar keine dafür gebraucht!  :fp:


Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 16. April 2013, 14:45:56
Die Sicherheitshaltestellen könnten schon längst weg sein, wenn man sich nicht auf rote Tafeln kapriziert hätte, weil das angeblich international so vorgegeben ist. Vorschriftenänderung hätte man da gar keine dafür gebraucht!  :fp:
Jojo, do is nur de EU dran schuid.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 16. April 2013, 17:54:26
Sobald die neuen Vorschriften nicht mehr beeinsprucht werden :) Ich würd mal sagen, 1. Jänner 2014 ist der nächste Stichtag, wo es halbwegs wahrscheinlich ist, dass sie in Kraft treten könnten (Konjunktiv über Konjunktiv).
D.h. 1. Jänner 2014 kommt das vielleicht ganz sicher?
Nein. So wie wir Wien kennen, kommt das vielleicht ganz sicher im Jänner. Genauso wie die FGI-Anzeigen am Aumannplatz noch vor Jahresende in Betrieb gehen und seinerzeit die E den Winter nicht mehr erlebt haben. Es war bloß nie dabei, welchen Jahres...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 17. Januar 2014, 21:58:10
Die Heute schreibts: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906 (http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906)

Die Linien O, 1, 5 und 4A sollen punktuell beschleunigt werden. Ich glaube es erst, wenn ich es sehe...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 17. Januar 2014, 22:43:32
Ich verstehe auch den letzten Teil nicht ganz: Wo wurden in der Währinger Straße Ampeln adaptiert? Wo wurde der Gleiskörper vom Autoverkehr gelöst? Es ist doch genau das Gegenteil passiert... wo vorher ein selbständiger Gleiskörper existierte, fährt seit der Sanierung der Autoverkehr am Gleis. Zumindest ein kleines Stück.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 18. Januar 2014, 00:52:28
Ich verstehe auch den letzten Teil nicht ganz: Wo wurden in der Währinger Straße Ampeln adaptiert? Wo wurde der Gleiskörper vom Autoverkehr gelöst? Es ist doch genau das Gegenteil passiert... wo vorher ein selbständiger Gleiskörper existierte, fährt seit der Sanierung der Autoverkehr am Gleis. Zumindest ein kleines Stück.
Ein kleines Trostpflaster gibt es: die Linksabbiegespur in die Sensengasse (vom Schottentor kommend) ist vom Gleiskörper heruntergewandert, ein neuralgischer Staupunkt weniger. Die Gehsteigvorziehung bei der Berggasse stadtauswärts wird dadurch zumindest aufgewogen, wenn sich die Lage nicht sogar insgesamt verbessert hat.

Ampeltechnisch ist allerdings original nichts passiert.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 18. Januar 2014, 01:41:20
Die Gehsteigvorziehung bei der Berggasse stadtauswärts wird dadurch zumindest aufgewogen, wenn sich die Lage nicht sogar insgesamt verbessert hat.
Fotografieren kann man jetzt ganz wunderbar dort, zumindest das hat sich dramatisch gebessert, denn früher waren Fotos in der Währinger Straße reine Glückssache :)

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Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: martin8721 am 18. Januar 2014, 03:14:39
Die Heute schreibts: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906 (http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906)

Die Linien O, 1, 5 und 4A sollen punktuell beschleunigt werden. Ich glaube es erst, wenn ich es sehe...

Was den O-Wagen betrifft, sind die genannten Kreuzungen wirklich allesamt Kandidaten, wo man was machen könnte. Hoffentlich wird das was.  :up: Aber auch ich bin (derweilen mal) skeptisch.
In letzter Zeit kam es gelegentlich vor, dass am Radetzkyplatz die VLSA komplett ausgefallen ist - Wahnsinn, wie gut der Verkehrsfluss dann funktioniert hat! Der O-Wagen darf dort nämlich immer am längsten auf seine heiße, 7-sekündige (ich hab's gezählt) Freiphase warten.
Fahrer in FAV haben gemeint, dass der Radetzkyplatz eigentlich ein Kandidat wäre, wo man die Ampel komplett entfernen könnte, ohne dass die Welt zusammenbricht. Abgesehen von einer Stunde in der HVZ, ist das eigentlich ein recht ruhiger Platz, der der gar nicht sooo stark vom Autoverkehr betroffen ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 18. Januar 2014, 04:42:35
Ich verstehe auch den letzten Teil nicht ganz: Wo wurden in der Währinger Straße Ampeln adaptiert?
Ampeltechnisch ist allerdings original nichts passiert.
Ich denke, bei der Berggasse Richtung stadtauswärts beginnt die Freiphase der Bim jetzt doch deutlich früher als jene des MIV.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Operator am 18. Januar 2014, 08:05:40
Die Heute schreibts: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906 (http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906)

Die Linien O, 1, 5 und 4A sollen punktuell beschleunigt werden. Ich glaube es erst, wenn ich es sehe...
In Wien heißt Beschleunigung  nie Fahrzeitgewinn, einfach nur, das die Fahrzeiten besser eingehalten werden und die Züge halbwegs nach Fahrplan fahren. Leider. Letzten Donnerstag hatte ein O-Wagen 11 Minuten Verspätung, einfach weil zuviel Verkehr war. Da reicht schon das Stück von der Franzensbrücke bis zum Radetzkyplatz. Eine echte Zumutung für die armen Fahrgäste! Aber generell ist, wenns außerhalb der Spitzen rechnest, die Fahrzeit am O-Wagen zu lange. Sa könnte man eventuell tagsüber die Zeiten etwas staffeln, aber ich glaube, das wäre zuviel verlangt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Z-TW am 18. Januar 2014, 09:45:19
Ich bin nur gespannt, wann die Autolobby den O-Wagen dort als Zumutung sieht!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 18. Januar 2014, 11:59:01
Fahrer in FAV haben gemeint, dass der Radetzkyplatz eigentlich ein Kandidat wäre, wo man die Ampel komplett entfernen könnte, ohne dass die Welt zusammenbricht. Abgesehen von einer Stunde in der HVZ, ist das eigentlich ein recht ruhiger Platz, der der gar nicht sooo stark vom Autoverkehr betroffen ist.
Hintere Zollamtsstraße#Radetzkystraße ist auch kaum was los, da könnte man die Ampel auch weglassen und der Hinteren Zollamtsstraße Stoptafeln geben. Der MIV ist dort im Allgemeinen vernachlässigbar, wenn sich das in den letzten 10 Jahren nicht massiv verändert hat. Eventuell eine UVLSA in der Vorderen Zollamtsstraße Richtung Osten, weil das Groß der Autofahrer mit rechts abbiegenden Straßenbahnen nicht mehr zurecht kommt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: invisible am 18. Januar 2014, 13:30:16
Die Heute schreibts: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906 (http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906)

Die Linien O, 1, 5 und 4A sollen punktuell beschleunigt werden. Ich glaube es erst, wenn ich es sehe...

Was mich viel mehr amüsiert: posaunen die WiLi nicht ständig hinaus, dass eh schon praktisch alle wichtigen Linien beschleunigt sind? Und dann kommt so zitzerlweise erst der 43er, jetzt O, 1 und 5, ... wäre doch mal erfrischend, wenn ein Journalist da den Wahrheitsgehalt der einstigen Aussagen recherchieren (und das dann auf die jetzigen Aussagen umlegen) würde...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 18. Januar 2014, 13:50:11
Was mich viel mehr amüsiert: posaunen die WiLi nicht ständig hinaus, dass eh schon praktisch alle wichtigen Linien beschleunigt sind? Und dann kommt so zitzerlweise erst der 43er, jetzt O, 1 und 5, ... wäre doch mal erfrischend, wenn ein Journalist da den Wahrheitsgehalt der einstigen Aussagen recherchieren (und das dann auf die jetzigen Aussagen umlegen) würde...
Die Wiener Linien sind die Erfinder der Waschmittelreklame.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 18. Januar 2014, 14:06:08
Die Wiener Linien sind die Erfinder der Waschmittelreklame.
Mein Waschmittel ist aber wesentlich näher an den Versprechungen der Werbung als die Wiener Linien an ihren Kampagnen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Wagenbeweger am 18. Januar 2014, 14:39:18
 ::)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Operator am 18. Januar 2014, 15:12:22
Die Heute schreibts: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906 (http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974906)

Die Linien O, 1, 5 und 4A sollen punktuell beschleunigt werden. Ich glaube es erst, wenn ich es sehe...

Was mich viel mehr amüsiert: posaunen die WiLi nicht ständig hinaus, dass eh schon praktisch alle wichtigen Linien beschleunigt sind? Und dann kommt so zitzerlweise erst der 43er, jetzt O, 1 und 5, ... wäre doch mal erfrischend, wenn ein Journalist da den Wahrheitsgehalt der einstigen Aussagen recherchieren (und das dann auf die jetzigen Aussagen umlegen) würde...
Das tun WIR hier ja.....
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 18. Januar 2014, 15:32:21
Ich verstehe auch den letzten Teil nicht ganz: Wo wurden in der Währinger Straße Ampeln adaptiert?
Ampeltechnisch ist allerdings original nichts passiert.
Ich denke, bei der Berggasse Richtung stadtauswärts beginnt die Freiphase der Bim jetzt doch deutlich früher als jene des MIV.
Das war dort grob geschätzt schon Mitte der 90er so, jedenfalls seit ich bewusst drauf achte. Das war und ist dort auch lebensrettend, weil sich so die Autos nicht rasch noch vor der Straßenbahn auf die Gleise zwicken können.

Als Fotostelle ist der Gehsteig allerdings gut, den 5er habe ich nur versemmelt weil es für die Kompakte schon zu dämmrig war :(
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 18. Januar 2014, 15:56:57
. . . . könnte man eventuell tagsüber die Zeiten etwas staffeln . . . .
Man schafft es ja nicht einmal am Samstag untertags die langen HVZ-Fahrzeiten abzuschaffen! Wer braucht die*? Und wer braucht lange Fahrzeiten an Werktagen um sechs in der Früh?  ::)



*) außer der Gewekschaft!  >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 18. Januar 2014, 16:18:12
. . . . könnte man eventuell tagsüber die Zeiten etwas staffeln . . . .
Man schafft es ja nicht einmal am Samstag untertags die langen HVZ-Fahrzeiten abzuschaffen! Wer braucht die*? Und wer braucht lange Fahrzeiten an Werktagen um sechs in der Früh?  ::)
Es würden ja auch in Wien fünf Fahrzeitarten bei der Straßenbahn völlig ausreichen.

... wäre doch mal erfrischend, wenn ein Journalist da den Wahrheitsgehalt der einstigen Aussagen recherchieren (und das dann auf die jetzigen Aussagen umlegen) würde...
Der Punkt ist, finde mal einen Journalisten, der dieses Gesamtsystem versteht und nachvollziehen kann, warum die Beschleunigung des Oberflächenverkehrs sogar eine U-Bahn obsolet machen könnte...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 18. Januar 2014, 18:40:42
Der Punkt ist, finde mal einen Journalisten, der dieses Gesamtsystem versteht und nachvollziehen kann, warum die Beschleunigung des Oberflächenverkehrs sogar eine U-Bahn obsolet machen könnte...
Und wenn du ihn findest, dürfte er das nie schreiben, so er seinen Job nicht riskieren will!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Wattman am 24. Januar 2014, 19:03:23
Ich bin nur gespannt, wann die Autolobby den O-Wagen dort als Zumutung sieht!
Das tut sie ohnedies.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 24. Januar 2014, 19:09:24
Der Punkt ist, finde mal einen Journalisten, der dieses Gesamtsystem versteht und nachvollziehen kann, warum die Beschleunigung des Oberflächenverkehrs sogar eine U-Bahn obsolet machen könnte...
Und wenn du ihn findest, dürfte er das nie schreiben, so er seinen Job nicht riskieren will!
Naja, die Perversion des Effizienzbonus ist ja schon Mitarbeitern von anderen Verkehrsbetrieben nicht vermittelbar, also scheitert man wohl eher bei der Suche nach einem Journalisten, der das wirklich durchblickt...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 16. September 2014, 17:37:15
Wieder einmal ein Beispiel, dass nicht nur die WL zu den Verhinderern gehören: Der GLB hat sich massiv dafür eingesetzt, dass auf der Linie 52 die Fahrzeit um 1 Minute, am 49er (schon vor der Langsamfahrstelle) um 2 Minuten und am 62er ebenfalls ausgedehnt wird und es sieht so aus, als ob das bald kommt :down:

Man kann nur rätseln, was die Motivation ist (naja, allzu sehr muss man sich nicht anstrengen). Mit der Realität hat es aber nicht viel zu tun, schon jetzt schaffen's viele Fahrer kaum noch, eine Verfrühung zu vermeiden.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: wolfrathplatz am 16. September 2014, 17:41:51
Wieder einmal ein Beispiel, dass nicht nur die WL zu den Verhinderern gehören: Der GLB hat sich massiv dafür eingesetzt, dass auf der Linie 52 die Fahrzeit um 1 Minute, am 49er (schon vor der Langsamfahrstelle) um 2 Minuten und am 62er ebenfalls ausgedehnt wird und es sieht so aus, als ob das bald kommt :down:

Man kann nur rätseln, was die Motivation ist (naja, allzu sehr muss man sich nicht anstrengen). Mit der Realität hat es aber nicht viel zu tun, schon jetzt schaffen's viele Fahrer kaum noch, eine Verfrühung zu vermeiden.

ist aber verständlich ....wenn es Zeiten wie zb.  14h32min20sek gibt als Abfahrzeiten. >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Operator am 16. September 2014, 18:21:16
Wieder einmal ein Beispiel, dass nicht nur die WL zu den Verhinderern gehören: Der GLB hat sich massiv dafür eingesetzt, dass auf der Linie 52 die Fahrzeit um 1 Minute, am 49er (schon vor der Langsamfahrstelle) um 2 Minuten und am 62er ebenfalls ausgedehnt wird und es sieht so aus, als ob das bald kommt :down:

Man kann nur rätseln, was die Motivation ist (naja, allzu sehr muss man sich nicht anstrengen). Mit der Realität hat es aber nicht viel zu tun, schon jetzt schaffen's viele Fahrer kaum noch, eine Verfrühung zu vermeiden.
KLar, wenn der 62er rein Ulf fährt, dann braucht man halt längere Fahrzeiten, ist ja logisch! :bh:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 16. September 2014, 21:08:44
Wo fahrn am 62er nur Ulf? Jedenfalls nicht in Wien.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: darkweasel am 16. September 2014, 21:41:36
Wo fahrn am 62er nur Ulf? Jedenfalls nicht in Wien.
Und in Großwardein gibt es gar keinen 62er. ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Operator am 17. September 2014, 07:25:04
Wo fahrn am 62er nur Ulf? Jedenfalls nicht in Wien.
Von den W.L. für 2015 geplant, sorry, hätte mich deutlicher ausdrücken sollen!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 17. September 2014, 07:54:27
Wo fahrn am 62er nur Ulf? Jedenfalls nicht in Wien.
Von den W.L. für 2015 geplant, sorry, hätte mich deutlicher ausdrücken sollen!

War so und so jedem klar, der es nicht falsch verstehen wollte.  ;)

mfG
Luki
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 17. September 2014, 10:17:13
Wer mich kennt weiß, dass ich es genauso nicht gut finde, nur am 62er passen die Fahrzeiten, bedingt durch die unzähligen LA, überhaupt nicht mehr und somit mußte zumindestens irgendwas passieren.
Ich schrieb euch ja, wieviel Zeit man am 62er nur durch Ampeln verliert, hinzu kommen eben noch die LA.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 17. November 2014, 12:52:55
Eine Präsentation der Wiener Linien über Beschleunigungsmaßnahmen für Straßenbahn und Bus in Wien (aus dem Jahr 2011):

Link zur Präsentation  (https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=20&cad=rja&uact=8&ved=0CFQQFjAJOAo&url=http%3A%2F%2Fwww.konference2011.pmdp.cz%2FWD_FileDownload.ashx%3Fwd_systemtypeid%3D34%26wd_pk%3DWzI0OSxbOF1d&ei=BrBoVPqsLsOaygPYzoKIDw&usg=AFQjCNFAmBDOGhatVA30TVirrWoCVq6YHw&bvm=bv.79142246,d.bGQ).

Hat jemand aktuelle Zahlen, wie hoch (%) der Anteil des vom MIV unabhängigen Gleiskörper der Straßenbahn aktuell ist?

Interessant wäre auch zu erfahren, wie das Verhältnis beeinflusste Ampeln/existierende Ampeln für den ÖV ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 17. November 2014, 13:19:30
Interessant wäre auch zu erfahren, wie das Verhältnis beeinflusste Ampeln/existierende Ampeln für den ÖV ist.

Dieser Wert ist eh für die Würscht. Beeinflusst bedeutet, dass der ÖV irgendwann einmal eine Freiphase bekommt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 17. November 2014, 14:08:10
Interessant wäre auch zu erfahren, wie das Verhältnis beeinflusste Ampeln/existierende Ampeln für den ÖV ist.

Dieser Wert ist eh für die Würscht. Beeinflusst bedeutet, dass der ÖV irgendwann einmal eine Freiphase bekommt.

Das seh ich nicht ganz so. Wenn auf einer Strecke von 7km 20 Ampeln sind und davon nur 4 vom ÖV beeinflusst werden können ist das Verhältnis ziemlich schlecht.
In der Präsentation gibt es Absolutzahlen zu den vom ÖV beeinflussten Ampeln, jetzt wäre es m.M.n. interessant eben dieses Verhältnis zu kennen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 17. November 2014, 14:26:20
Interessant wäre auch zu erfahren, wie das Verhältnis beeinflusste Ampeln/existierende Ampeln für den ÖV ist.

Dieser Wert ist eh für die Würscht. Beeinflusst bedeutet, dass der ÖV irgendwann einmal eine Freiphase bekommt.

Das seh ich nicht ganz so. Wenn auf einer Strecke von 7km 20 Ampeln sind und davon nur 4 vom ÖV beeinflusst werden können ist das Verhältnis ziemlich schlecht.
In der Präsentation gibt es Absolutzahlen zu den vom ÖV beeinflussten Ampeln, jetzt wäre es m.M.n. interessant eben dieses Verhältnis zu kennen.

Wenn du schon schreibst, dass auf 7km Strecke es 20 Ampel gibt und davon nur 4 vom ÖV beeinflusst werden, dann wäre es auch nett, wenn du uns die Strecke genauer definierst. Denn viele Ampel kannst du nicht wirklich beeinflussen, da sonst der ganze MIV zusammenbrechen würde. Ich sage nur Währinger Straße # Volksoper. Dort hast du 3 Straßenbahnlinien und eine Buslinie. Würde ich dort den ÖV den absoluten Viorrang geben, würde es jeden tag dort ein noch größeren Kollaps geben.

Oder Währinger Straße # Nußdorfer Straße. Dort fahren 7 Straßenbahnlinien in 3 verschiedenen Richtungen. Wie willst du da eine Bevorrangung einrichten. Und dadurch ist auch die Ampel Alserbachstraße # Nußdorfer Straße nicht beeinflusst, weil beide Ampeln in Relation geschalten sind, dass der ÖV mit einer geringen Wartezeit weiterkommt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 17. November 2014, 14:31:53
Interessant wäre auch zu erfahren, wie das Verhältnis beeinflusste Ampeln/existierende Ampeln für den ÖV ist.

Dieser Wert ist eh für die Würscht. Beeinflusst bedeutet, dass der ÖV irgendwann einmal eine Freiphase bekommt.

Das seh ich nicht ganz so. Wenn auf einer Strecke von 7km 20 Ampeln sind und davon nur 4 vom ÖV beeinflusst werden können ist das Verhältnis ziemlich schlecht.
In der Präsentation gibt es Absolutzahlen zu den vom ÖV beeinflussten Ampeln, jetzt wäre es m.M.n. interessant eben dieses Verhältnis zu kennen.

Wenn du schon schreibst, dass auf 7km Strecke es 20 Ampel gibt und davon nur 4 vom ÖV beeinflusst werden, dann wäre es auch nett, wenn du uns die Strecke genauer definierst. Denn viele Ampel kannst du nicht wirklich beeinflussen, da sonst der ganze MIV zusammenbrechen würde. Ich sage nur Währinger Straße # Volksoper. Dort hast du 3 Straßenbahnlinien und eine Buslinie. Würde ich dort den ÖV den absoluten Viorrang geben, würde es jeden tag dort ein noch größeren Kollaps geben.

Oder Währinger Straße # Nußdorfer Straße. Dort fahren 7 Straßenbahnlinien in 3 verschiedenen Richtungen. Wie willst du da eine Bevorrangung einrichten. Und dadurch ist auch die Ampel Alserbachstraße # Nußdorfer Straße nicht beeinflusst, weil beide Ampeln in Relation geschalten sind, dass der ÖV mit einer geringen Wartezeit weiterkommt.

Nur weil es an einer Handvoll großer Kreuzungen nicht möglich ist, den ÖV kompromisslos zu bevorrangen, heißt das noch lang nicht, dass man das in Wien generell nicht machen kann.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 17. November 2014, 14:34:33
Das hier "
Zitat
Wenn du schon schreibst, dass auf 7km Strecke es 20 Ampel gibt und davon nur 4 vom ÖV beeinflusst werden
" war zur Veranschaulichung meiner Frage so formuliert. Ich kenne keinen entsprechenden Streckenabschnitt.

p.s. interessant, dass ein ÖV-Mitarbeiter sich so große Sorgen um den Mitbewerber aka MIV macht... .
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 17. November 2014, 14:40:39
Die meisten Ampelbeeinflussungen dienen nicht der Straßenbahn, sondern dem MIV - Abbiegephasen von der Straßenbahn geschaltet. Früher gab es dort oder hätte es dort eine Abbiegephase bei jedem Ampeldurchlauf gegeben, egal ob eine Straßenbahn da stand oder nicht.
Solche Schnapsideen, wie z.B. bei der Diesterweggasse, wo sich die Straßenbahn rot schaltet, wenn sie in die Haltestelle einfährt oder Pimperlampeln wie bei der Gasgasse, die stur ihr Programm abspult halten die Straßenbahn unnötig auf.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 17. November 2014, 15:27:47
Die meisten Ampelbeeinflussungen dienen nicht der Straßenbahn, sondern dem MIV - Abbiegephasen von der Straßenbahn geschaltet. Früher gab es dort oder hätte es dort eine Abbiegephase bei jedem Ampeldurchlauf gegeben, egal ob eine Straßenbahn da stand oder nicht.
Solche Schnapsideen, wie z.B. bei der Diesterweggasse, wo sich die Straßenbahn rot schaltet, wenn sie in die Haltestelle einfährt oder Pimperlampeln wie bei der Gasgasse, die stur ihr Programm abspult halten die Straßenbahn unnötig auf.
Nur das solche Schaltungen nicht auf Wunsch der WL, sondern von Bezirksvertretungen oder Bürgerinitiativen eingerichtet werden.

Und ich mache mir keine Sorgen um den MIV, sondern schalte zum Gegensatz von solchen Forderungen auch das Hirn ein. Denn was bringt mir die Beschleunigung der Linie X, wenn dann die Linie Y wegen dem größeren Rückstau des MIV nicht mehr weiter kommt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 17. November 2014, 15:35:50
Und ich mache mir keine Sorgen um den MIV, sondern schalte zum Gegensatz von solchen Forderungen auch das Hirn ein. Denn was bringt mir die Beschleunigung der Linie X, wenn dann die Linie Y wegen dem größeren Rückstau des MIV nicht mehr weiter kommt.

Gut, nur ein Beispiel: Die Linien 2, 31 und 33 kommen immer wieder an der Ampel mit der Leystraße zu stehen. Diese Ampel wäre ein klassisches Beispiel, wo der Tramway frei ohne Halt, voll mit 50 km/h fahren könnte, ohne den restlichen Verkehr negativ zu beeinflussen. Sie tut es aber nicht. Warum? Und wenn du mich darum bittest, finde ich mindestens drei Dutzend solcher Ampeln.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 17. November 2014, 15:36:59
Die meisten Ampelbeeinflussungen dienen nicht der Straßenbahn, sondern dem MIV - Abbiegephasen von der Straßenbahn geschaltet. Früher gab es dort oder hätte es dort eine Abbiegephase bei jedem Ampeldurchlauf gegeben, egal ob eine Straßenbahn da stand oder nicht.
Solche Schnapsideen, wie z.B. bei der Diesterweggasse, wo sich die Straßenbahn rot schaltet, wenn sie in die Haltestelle einfährt oder Pimperlampeln wie bei der Gasgasse, die stur ihr Programm abspult halten die Straßenbahn unnötig auf.
Nur das solche Schaltungen nicht auf Wunsch der WL, sondern von Bezirksvertretungen oder Bürgerinitiativen eingerichtet werden.
Ja und? Ich hab mir auch eine Straßenbahn vor meiner Haustüre gewünscht, bislang aber noch keine bekommen.
Ich hab mir auch eine kürzere Rot-Phase für die Fußgänger von der Ubahnstation Ober St. Veit über den Hietzinger Kai gewünscht, aber nicht bekommen.
Wünsche von Bezirksvorstehern sind eine legitime Sache, aber nur der Wunsch. Dafür aber verteuert man den Straßenbahnbetrieb und verlängert die Fahrzeiten für die Fahrgäste.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 17. November 2014, 15:51:34
Und ich mache mir keine Sorgen um den MIV, sondern schalte zum Gegensatz von solchen Forderungen auch das Hirn ein. Denn was bringt mir die Beschleunigung der Linie X, wenn dann die Linie Y wegen dem größeren Rückstau des MIV nicht mehr weiter kommt.

Gut, nur ein Beispiel: Die Linien 2, 31 und 33 kommen immer wieder an der Ampel mit der Leystraße zu stehen. Diese Ampel wäre ein klassisches Beispiel, wo der Tramway frei ohne Halt, voll mit 50 km/h fahren könnte, ohne den restlichen Verkehr negativ zu beeinflussen. Sie tut es aber nicht. Warum? Und wenn du mich darum bittest, finde ich mindestens drei Dutzend solcher Ampeln.
Und die Ampel hat eine Beeinflussung, dass sie ggf. länger frei hat. Aber nach einer gewissen Zeit schaltet sie für die Marchfeldstrasse auf rot. Würde sie das nicht machen hättest du die Leystraße längere Zeit gesperrt mit dem Enderfolg das die Linien 5A und 11a noch mehr im Stau stehen als jetzt schon.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 17. November 2014, 15:56:52
Gut, nur ein Beispiel: Die Linien 2, 31 und 33 kommen immer wieder an der Ampel mit der Leystraße zu stehen. Diese Ampel wäre ein klassisches Beispiel, wo der Tramway frei ohne Halt, voll mit 50 km/h fahren könnte, ohne den restlichen Verkehr negativ zu beeinflussen. Sie tut es aber nicht. Warum? Und wenn du mich darum bittest, finde ich mindestens drei Dutzend solcher Ampeln.
Und die Ampel hat eine Beeinflussung, dass sie ggf. länger frei hat. Aber nach einer gewissen Zeit schaltet sie für die Marchfeldstrasse auf rot. Würde sie das nicht machen hättest du die Leystraße längere Zeit gesperrt mit dem Enderfolg das die Linien 5A und 11a noch mehr im Stau stehen als jetzt schon.

Tja, nur dass 5A und 11A von dieser Ampel nicht betroffen sind. Einen Rückstau von der Marchfeldstraße bis zur Adalbert-Stifter-Straße habe ich selbst in der ärgsten HVZ nicht erlebt. 5A und 11A werden von der Ampel mit der Adalbert-Stifter-Straße aufgehalten (auch hier: warum? In der Adalbert-Stifter-Straße gibt es keinen ÖV und auch ein Rückstau dort betrifft keinen ÖV). Und die Tramway steht auch wenn nix los ist immer wieder vor der Leystraße. Mir ist schon klar, dass die Leystraße gelegentlich auch einmal Grün haben muss, aber die Bevorrangung der Straßenbahn ginge trotzdem noch konsequenter.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 17. November 2014, 18:42:26

p.s. interessant, dass ein ÖV-Mitarbeiter sich so große Sorgen um den Mitbewerber aka MIV macht... .
Die WL sind eine Unterabteilung des ARBÖ, folglich müssen sie das vertreten.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 17. November 2014, 21:21:13
Man soll nicht ungerecht sein und auch mal loben! Eine in letzter Zweit umgebaute Ampelanlage ist bei der Waidhausenstraße (Hütteldorfer Straße). Und dort, wo der 49er früher praktisch immer eine Phase verloren hat, kommt er jetzt zu 99 Prozent anstandslos durch! Das sogar in beiden Richtungen.  :up:


Man muss jetzt halt warten, bis das einem Bezirks- oder Polizeioberfuzzi sauer aufstößt und dann wieder wer, wie so oft, seine Giftfinger hineinsteckt und den Idealzustand wieder beendet!  :o   :'(
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 17. November 2014, 21:48:32
Gut, nur ein Beispiel: Die Linien 2, 31 und 33 kommen immer wieder an der Ampel mit der Leystraße zu stehen. Diese Ampel wäre ein klassisches Beispiel, wo der Tramway frei ohne Halt, voll mit 50 km/h fahren könnte, ohne den restlichen Verkehr negativ zu beeinflussen. Sie tut es aber nicht. Warum? Und wenn du mich darum bittest, finde ich mindestens drei Dutzend solcher Ampeln.
Und die Ampel hat eine Beeinflussung, dass sie ggf. länger frei hat. Aber nach einer gewissen Zeit schaltet sie für die Marchfeldstrasse auf rot. Würde sie das nicht machen hättest du die Leystraße längere Zeit gesperrt mit dem Enderfolg das die Linien 5A und 11a noch mehr im Stau stehen als jetzt schon.

Tja, nur dass 5A und 11A von dieser Ampel nicht betroffen sind. Einen Rückstau von der Marchfeldstraße bis zur Adalbert-Stifter-Straße habe ich selbst in der ärgsten HVZ nicht erlebt. 5A und 11A werden von der Ampel mit der Adalbert-Stifter-Straße aufgehalten (auch hier: warum? In der Adalbert-Stifter-Straße gibt es keinen ÖV und auch ein Rückstau dort betrifft keinen ÖV). Und die Tramway steht auch wenn nix los ist immer wieder vor der Leystraße. Mir ist schon klar, dass die Leystraße gelegentlich auch einmal Grün haben muss, aber die Bevorrangung der Straßenbahn ginge trotzdem noch konsequenter.

Also entweder kannst du mich nicht verstehen oder du willst mich nicht verstehen.

Ich habe gesagt, weil die Straßenbahn eben keine endlose Bevorrangung hat, kommt es zu keinen übermäßigen Stau. den hättest du jedoch, WENN du eine absolute Bevorrangung der Straßenbahn hättest. Noch dazu ist die Entfernung von der Haltstelle Friedrich Engels Platz zu knapp, so dass die Straßenbahn sich stadteinwärts immer die Phase holen könnte (Räumzeit für Fußgänger). was du allerdings jetzt schon hast, ist die tasache, dass wenn sich eine Straßenbahn der Kreuzung nähert, sich ggf. noch einige Zeit die Phase verlängert und einen Teil der Grünphase der Leystraße in die Marchfeldstraße umlegt. Aber wenn du angenommen eine Ampelverteilung von 60 zu 40% zu Gunsten der Marchfeldstraße hast, so ist gewährleistet, dass die Leystraße zumindest 20% von der Freiphase hat.

und somit gibt es keinen Stau in der Leystraße vor der Adalbert Stifter Straße. Würdest zu jedoch dann auch noch die 20% der Marchfeldstraße zuschlagen, DANN hättest du den von mir prognostizierten Stau.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: skytree am 17. November 2014, 23:06:23
Ist irgendeine Maßnahme für die Ampel bei der Kreuzung Währinger Straße/Hörlgasse geplant?
Die Straßenbahnen vom Jonas-Reindl kommend müssen ausnahmslos auf die Linksabbieger in die Straße des 8. Mai warten, obwohl dort zwei Spuren zum Warten sind und kaum Verkehr ist.
Es könnte bestimmt eine Grünphase übersprungen werden bzw. auf die Durchfahrt der Straßenbahn gewartet werden.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 18. November 2014, 00:01:12
Ist irgendeine Maßnahme für die Ampel bei der Kreuzung Währinger Straße/Hörlgasse geplant?
Die Straßenbahnen vom Jonas-Reindl kommend müssen ausnahmslos auf die Linksabbieger in die Straße des 8. Mai warten, obwohl dort zwei Spuren zum Warten sind und kaum Verkehr ist.
Es könnte bestimmt eine Grünphase übersprungen werden bzw. auf die Durchfahrt der Straßenbahn gewartet werden.
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre, die Linksabbiegespur schon auf die andere Seite der Rampe zu verlegen, so dass die Abbieger die Gleise gar nicht berühren. Dreht man nur an den Phasen, warten dann halt die Züge Richtung Schottentor.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2014, 04:46:38
Ist irgendeine Maßnahme für die Ampel bei der Kreuzung Währinger Straße/Hörlgasse geplant?
Die Straßenbahnen vom Jonas-Reindl kommend müssen ausnahmslos auf die Linksabbieger in die Straße des 8. Mai warten, obwohl dort zwei Spuren zum Warten sind und kaum Verkehr ist.
Es könnte bestimmt eine Grünphase übersprungen werden bzw. auf die Durchfahrt der Straßenbahn gewartet werden.
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre, die Linksabbiegespur schon auf die andere Seite der Rampe zu verlegen, so dass die Abbieger die Gleise gar nicht berühren. Dreht man nur an den Phasen, warten dann halt die Züge Richtung Schottentor.

Und was würde das bringen? Ausser dass du dann nicht mehr in einem Zug von der Schwarzspanier Straße in das Jonasreindl fahren kannst. Eine Zugsbeeinflussung der Kreuzung ist leider auf Grund der Zugsdichte NICHT möglich. Du hast ja auch nicht die Chance, dass du ein Signal aufstellst, dass dir Anzeigt, ob du in einen Zug aus der Haltestelle Schottentor wegfahren kannst und in einem Zug bis zur Schwarzspanierstraße kommst. Wenn du das nämlich machst, behinderst du zeitweise die nachfolgende Züge, weil diese dann nicht in die Haltestelle einfahren können.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 41 am 18. November 2014, 07:10:47
Wenn die Beeinflussung nicht möglich ist, muß man eben versuchen den Abbiegeverkehr wegzubekommen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 18. November 2014, 07:18:03
Gut, nur ein Beispiel: Die Linien 2, 31 und 33 kommen immer wieder an der Ampel mit der Leystraße zu stehen. Diese Ampel wäre ein klassisches Beispiel, wo der Tramway frei ohne Halt, voll mit 50 km/h fahren könnte, ohne den restlichen Verkehr negativ zu beeinflussen. Sie tut es aber nicht. Warum? Und wenn du mich darum bittest, finde ich mindestens drei Dutzend solcher Ampeln.
Und die Ampel hat eine Beeinflussung, dass sie ggf. länger frei hat. Aber nach einer gewissen Zeit schaltet sie für die Marchfeldstrasse auf rot. Würde sie das nicht machen hättest du die Leystraße längere Zeit gesperrt mit dem Enderfolg das die Linien 5A und 11a noch mehr im Stau stehen als jetzt schon.

Tja, nur dass 5A und 11A von dieser Ampel nicht betroffen sind. Einen Rückstau von der Marchfeldstraße bis zur Adalbert-Stifter-Straße habe ich selbst in der ärgsten HVZ nicht erlebt. 5A und 11A werden von der Ampel mit der Adalbert-Stifter-Straße aufgehalten (auch hier: warum? In der Adalbert-Stifter-Straße gibt es keinen ÖV und auch ein Rückstau dort betrifft keinen ÖV). Und die Tramway steht auch wenn nix los ist immer wieder vor der Leystraße. Mir ist schon klar, dass die Leystraße gelegentlich auch einmal Grün haben muss, aber die Bevorrangung der Straßenbahn ginge trotzdem noch konsequenter.

Also entweder kannst du mich nicht verstehen oder du willst mich nicht verstehen.

Ich habe gesagt, weil die Straßenbahn eben keine endlose Bevorrangung hat, kommt es zu keinen übermäßigen Stau. den hättest du jedoch, WENN du eine absolute Bevorrangung der Straßenbahn hättest. Noch dazu ist die Entfernung von der Haltstelle Friedrich Engels Platz zu knapp, so dass die Straßenbahn sich stadteinwärts immer die Phase holen könnte (Räumzeit für Fußgänger). was du allerdings jetzt schon hast, ist die tasache, dass wenn sich eine Straßenbahn der Kreuzung nähert, sich ggf. noch einige Zeit die Phase verlängert und einen Teil der Grünphase der Leystraße in die Marchfeldstraße umlegt. Aber wenn du angenommen eine Ampelverteilung von 60 zu 40% zu Gunsten der Marchfeldstraße hast, so ist gewährleistet, dass die Leystraße zumindest 20% von der Freiphase hat.

und somit gibt es keinen Stau in der Leystraße vor der Adalbert Stifter Straße. Würdest zu jedoch dann auch noch die 20% der Marchfeldstraße zuschlagen, DANN hättest du den von mir prognostizierten Stau.

Ich vertsehe zwar nicht wirklich was du da schreibst, aber vor ca. 15 Jahren bist an der Ampel nie gestanden. Weder Stadtein.- noch auswärts. Vielleicht lag es darin, dass die damaligen Tramwayer bessere Augen hatten? Schließlich ist die Ampel vom Friedrich Engels Platz aus zu sehen und vom Höchstädtplatz kann man sich in genau der Geschwindigleit nähern  dass man da durch kommt. Desweiteren haben die Trams bei der Ampel vor dem MIV der selben Richtung frei.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2014, 07:19:35
Wenn die Beeinflussung nicht möglich ist, muß man eben versuchen den Abbiegeverkehr wegzubekommen.

Ich frag dich noch einmal. Was soll das bringen. Du stehst spätestens bei der Schwarzspanier Straße wieder. Denn dort kannst du den Ampelumlauf nicht mehr optimieren. Wenn du dort eine Beschleunigung willst, dann müsstet du, was kontraproduktiv für die Fahrgäste ist, Züge rausnehmen. Bei der jetzigen Situation stehen sich die Züge der Linie 37 - 42 selbst im Weg.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 217Essling am 18. November 2014, 07:56:53
Ist irgendeine Maßnahme für die Ampel bei der Kreuzung Währinger Straße/Hörlgasse geplant?
Die Straßenbahnen vom Jonas-Reindl kommend müssen ausnahmslos auf die Linksabbieger in die Straße des 8. Mai warten, obwohl dort zwei Spuren zum Warten sind und kaum Verkehr ist.
Es könnte bestimmt eine Grünphase übersprungen werden bzw. auf die Durchfahrt der Straßenbahn gewartet werden.
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre, die Linksabbiegespur schon auf die andere Seite der Rampe zu verlegen, so dass die Abbieger die Gleise gar nicht berühren. Dreht man nur an den Phasen, warten dann halt die Züge Richtung Schottentor.

Und was würde das bringen? Ausser dass du dann nicht mehr in einem Zug von der Schwarzspanier Straße in das Jonasreindl fahren kannst. Eine Zugsbeeinflussung der Kreuzung ist leider auf Grund der Zugsdichte NICHT möglich. Du hast ja auch nicht die Chance, dass du ein Signal aufstellst, dass dir Anzeigt, ob du in einen Zug aus der Haltestelle Schottentor wegfahren kannst und in einem Zug bis zur Schwarzspanierstraße kommst. Wenn du das nämlich machst, behinderst du zeitweise die nachfolgende Züge, weil diese dann nicht in die Haltestelle einfahren können.
Warum werden nachfolgende Züge behindert und können nicht in die Haltestelle einfahren?
Es gibt nicht mehr Züge auf der Strecke, es wäre nur eine Bevorrangung und ein rascheres weiterkommen für de Fahrgäste.
Weitere wären bei kürzen Fahrzeiten weniger Züge im Verkehr und es käme noch weniger zu Behinderungen in den Haltestellen. Uns Fahrgästen käme es zu gute, aber leider gibts bei den Wiener Linien vielen Verhinderer , wie aus deinem Posting wieder klar zum Ausdruck kommt.
Bitte erweitere Dein Blickfeld und sehe nicht jede vorgeschlagene  Änderung/Verbesserung negativ. Wir verstehen Dich schon, bitte verstehe auch Du uns. Gemeinsam geht was weiter.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 18. November 2014, 08:15:31
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre,
... das Reindl unter die Kreuzung zu verlängern und erst am Beginn der Währinger Straße wieder an die Oberfläche zu fahren ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: h 3004 am 18. November 2014, 08:19:39
Man könnte auch eine Erhebung machen, wo diese "Linksabbieger" überhaupt herkommen. Ziel kann ja nur die Alserstr. sein (und die verhungert ohnedies weiter draußen), die 2er Linie oder die Parkgarage. Vom Ring aus kann man schon früher oder später als Schottentor abbiegen, von der Helferstorferstr. geht es über Teinfaltstr. und Grillparzerstr. auch. Daher wäre ein Linksabbiegeverbot zur Beschleunigung des öff. Verkehrs zumindest überprüfenswert.   
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2014, 08:49:00
Ist irgendeine Maßnahme für die Ampel bei der Kreuzung Währinger Straße/Hörlgasse geplant?
Die Straßenbahnen vom Jonas-Reindl kommend müssen ausnahmslos auf die Linksabbieger in die Straße des 8. Mai warten, obwohl dort zwei Spuren zum Warten sind und kaum Verkehr ist.
Es könnte bestimmt eine Grünphase übersprungen werden bzw. auf die Durchfahrt der Straßenbahn gewartet werden.
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre, die Linksabbiegespur schon auf die andere Seite der Rampe zu verlegen, so dass die Abbieger die Gleise gar nicht berühren. Dreht man nur an den Phasen, warten dann halt die Züge Richtung Schottentor.

Und was würde das bringen? Ausser dass du dann nicht mehr in einem Zug von der Schwarzspanier Straße in das Jonasreindl fahren kannst. Eine Zugsbeeinflussung der Kreuzung ist leider auf Grund der Zugsdichte NICHT möglich. Du hast ja auch nicht die Chance, dass du ein Signal aufstellst, dass dir Anzeigt, ob du in einen Zug aus der Haltestelle Schottentor wegfahren kannst und in einem Zug bis zur Schwarzspanierstraße kommst. Wenn du das nämlich machst, behinderst du zeitweise die nachfolgende Züge, weil diese dann nicht in die Haltestelle einfahren können.
Warum werden nachfolgende Züge behindert und können nicht in die Haltestelle einfahren?
Es gibt nicht mehr Züge auf der Strecke, es wäre nur eine Bevorrangung und ein rascheres weiterkommen für de Fahrgäste.
Weitere wären bei kürzen Fahrzeiten weniger Züge im Verkehr und es käme noch weniger zu Behinderungen in den Haltestellen. Uns Fahrgästen käme es zu gute, aber leider gibts bei den Wiener Linien vielen Verhinderer , wie aus deinem Posting wieder klar zum Ausdruck kommt.
Bitte erweitere Dein Blickfeld und sehe nicht jede vorgeschlagene  Änderung/Verbesserung negativ. Wir verstehen Dich schon, bitte verstehe auch Du uns. Gemeinsam geht was weiter.

Weil du in der Zeit zwischen 7:00 und 8:00 Uhr 45 (in Worten fünfundvierzig) Züge im unteren Bereich des Schottentores hast. Und die kommen oft im Rudel, so dass die ersten Zügen nicht so schnell wieder die Haltestelle verlassen, als die nächsten Züge nachkommen. Und da bringt eine schnellere Fahrzeit auch nichts. Wenn alle 45 sec kommt und die Züge oft über eine Minute brauchen, dass sie wieder wegkommen, dann hast du einen Zugstau.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 18. November 2014, 09:01:49
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre,
... das Reindl unter die Kreuzung zu verlängern und erst am Beginn der Währinger Straße wieder an die Oberfläche zu fahren ;)

Dann musst nur die Haltestelle Schwarzspanierstraße über die Kreuzung verlegen.
Ich weiß das dein Vorschlag nicht 100% ernst gemeint ist aber die Idee würde die am stärksten befahrene Kreuzung (MIV und ÖV) wohl am besten Entlasten. Ohne einem von beiden extrem weh zu tun. Wäre eine Geldvergrabungsaktion statt der U5.  ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 18. November 2014, 09:25:16
Ich weiß das dein Vorschlag nicht 100% ernst gemeint ist
Er ist durchaus ernst gemeint, wiewohl ich natürlich weiß, dass es völlig illusorisch ist, dass es jemals dazu kommen wird. Aber warum man das Reindl nicht von Anfang an so gebaut hat, verwundert dann doch etwas. Andererseits begann und endete die 2er-Ustrab ebenfalls jeweils vor großen Kreuzungen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 18. November 2014, 09:31:45
Er ist durchaus ernst gemeint, wiewohl ich natürlich weiß, dass es völlig illusorisch ist, dass es jemals dazu kommen wird. Aber warum man das Reindl nicht von Anfang an so gebaut hat, verwundert dann doch etwas. Andererseits begann und endete die 2er-Ustrab ebenfalls jeweils vor großen Kreuzungen.

Die damaligen unterirdischen Verkehrsbauwerke sind allesamt Maßnahmen für den Autoverkehr, also liegt es auf der Hand, dass sie genau so gebaut wurden, wie wir sie jetzt haben.

Wenn die Beeinflussung nicht möglich ist, muß man eben versuchen den Abbiegeverkehr wegzubekommen.

Ich frag dich noch einmal. Was soll das bringen. Du stehst spätestens bei der Schwarzspanier Straße wieder.

Tja, nur ist bei der Schwarzspanierstraße eine Haltestelle; somit ist dort das Stehenbleiben angebracht (im Gegensatz zu einer reinen Ampelkreuzung).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2014, 09:57:18
Ich weiß das dein Vorschlag nicht 100% ernst gemeint ist
Er ist durchaus ernst gemeint, wiewohl ich natürlich weiß, dass es völlig illusorisch ist, dass es jemals dazu kommen wird. Aber warum man das Reindl nicht von Anfang an so gebaut hat, verwundert dann doch etwas. Andererseits begann und endete die 2er-Ustrab ebenfalls jeweils vor großen Kreuzungen.
Teilweise würde ich sagen, das die ein Platzproblem gewesen wäre. Denn weder am Frankplatz noch in der Garnisongasse habe ich den Platz habe, um dort eine Rampe für die USTRAB zu errichten. Noch dazu hättest du dann noch eine unterirdische Weichenanlage gleich der Kliebergasse benötigt. Und auf der anderen Seite wollte man offenbar beim Bau die Wienzeile nicht aufreissen wollte , bzw wäre die Stadtbahn am Karlsplatz für die unterirdischen Station und der anschließenden Rampe im Weg.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 18. November 2014, 09:58:22
Ich weiß das dein Vorschlag nicht 100% ernst gemeint ist
Er ist durchaus ernst gemeint, wiewohl ich natürlich weiß, dass es völlig illusorisch ist, dass es jemals dazu kommen wird. Aber warum man das Reindl nicht von Anfang an so gebaut hat, verwundert dann doch etwas. Andererseits begann und endete die 2er-Ustrab ebenfalls jeweils vor großen Kreuzungen.

Ich glaube, damals als man das Reindl gebaut hat, war von einer Einbahnhführung der Hörlgasse noch keine Rede, somit konnte eine eventuelle Konfliktkreuzung damals auch noch gar nicht entstehen.
Ich bilde mir ein, dass das erst um Zuge des Baus der rossauer Brücke gemacht wurde. Aber ich kann mir auch was falsches Einbilden. Nur wen dem so war, war das ein paar Jahre nachdem das Reindl fertig war.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 217Essling am 18. November 2014, 11:08:04
,
Ist irgendeine Maßnahme für die Ampel bei der Kreuzung Währinger Straße/Hörlgasse geplant?
Die Straßenbahnen vom Jonas-Reindl kommend müssen ausnahmslos auf die Linksabbieger in die Straße des 8. Mai warten, obwohl dort zwei Spuren zum Warten sind und kaum Verkehr ist.
Es könnte bestimmt eine Grünphase übersprungen werden bzw. auf die Durchfahrt der Straßenbahn gewartet werden.
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre, die Linksabbiegespur schon auf die andere Seite der Rampe zu verlegen, so dass die Abbieger die Gleise gar nicht berühren. Dreht man nur an den Phasen, warten dann halt die Züge Richtung Schottentor.

Und was würde das bringen? Ausser dass du dann nicht mehr in einem Zug von der Schwarzspanier Straße in das Jonasreindl fahren kannst. Eine Zugsbeeinflussung der Kreuzung ist leider auf Grund der Zugsdichte NICHT möglich. Du hast ja auch nicht die Chance, dass du ein Signal aufstellst, dass dir Anzeigt, ob du in einen Zug aus der Haltestelle Schottentor wegfahren kannst und in einem Zug bis zur Schwarzspanierstraße kommst. Wenn du das nämlich machst, behinderst du zeitweise die nachfolgende Züge, weil diese dann nicht in die Haltestelle einfahren können.
Warum werden nachfolgende Züge behindert und können nicht in die Haltestelle einfahren?
Es gibt nicht mehr Züge auf der Strecke, es wäre nur eine Bevorrangung und ein rascheres weiterkommen für de Fahrgäste.
Weitere wären bei kürzen Fahrzeiten weniger Züge im Verkehr und es käme noch weniger zu Behinderungen in den Haltestellen. Uns Fahrgästen käme es zu gute, aber leider gibts bei den Wiener Linien vielen Verhinderer , wie aus deinem Posting wieder klar zum Ausdruck kommt.
Bitte erweitere Dein Blickfeld und sehe nicht jede vorgeschlagene  Änderung/Verbesserung negativ. Wir verstehen Dich schon, bitte verstehe auch Du uns. Gemeinsam geht was weiter.

Weil du in der Zeit zwischen 7:00 und 8:00 Uhr 45 (in Worten fünfundvierzig) Züge im unteren Bereich des Schottentores hast. Und die kommen oft im Rudel, so dass die ersten Zügen nicht so schnell wieder die Haltestelle verlassen, als die nächsten Züge nachkommen. Und da bringt eine schnellere Fahrzeit auch nichts. Wenn alle 45 sec kommt und die Züge oft über eine Minute brauchen, dass sie wieder wegkommen, dann hast du einen Zugstau.
Kürzer Fahrzeit, weniger Züge, also keine 45 mehr.
Alle 45 sec. ein Zug und die Züge brauchen über eine Minute bis sie weg kommen, dafür gibts ja die Doppelhaltestellen, also hast du eine raschere Durchfahrt und brauchst für zwei Züge nicht 90 sec. , sondern kommst mit 60+ aus.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: mike1163 am 18. November 2014, 11:10:06
Ich bitte euch von irgendwelchen Ideen über Beschleunigungsmaßnahmen für die innere Währinger Straße abzusehen. Ich seh die Wartezeit bei der Ausfahrt aus dem Reindl eher als ein einfädeln in den Takt bzw. in die Ampelphasen an, und die funktionieren auch echt gut. Es gibt entlang der ganzen inneren Währinger Straße nur zwei nervige Stellen. Sie sind jeweils Stadteinwärts und bei beiden blockiert der Autoverkehr. 1) Du verpasst mindestens eine Phase wenns vom Gürtel runter zur Nußdorfer Straße staut, weil die Bim nicht vollständig in den Haltestellenbereich reinkommt. 2) Die berühmte Abbiegespur zur Boltzmanngasse... Stadtauswärts hingegen bist du hier wirklich flott unterwegs, da gibts sicher wichtigere Dinge.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 217Essling am 18. November 2014, 11:14:16
Beschleunigung, durch Sitzplatzreduktion in den ULFen.
Die Jubelmeldung der vergangen Woche, 50 von 90 ULFen wurden bereits umgebaut.
Aber am 6er und 43er, sowie auf den anderen Linien gibts dadurch auch kein rascheres vorwärts kommen und nach wie vor Verspätungen. Ach ja, jetzt verstellen die Autofahrer die Kreuzung, oder
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 18. November 2014, 11:18:45
Haben wir schon ausgiebigst diskutiert... die einzig ernsthafte Lösung wäre, die Linksabbiegespur schon auf die andere Seite der Rampe zu verlegen, so dass die Abbieger die Gleise gar nicht berühren. Dreht man nur an den Phasen, warten dann halt die Züge Richtung Schottentor.
Und was würde das bringen? Ausser dass du dann nicht mehr in einem Zug von der Schwarzspanier Straße in das Jonasreindl fahren kannst..
Wenn die vom Ring kommenden und Richtung Universitätsstraße links von der Ramep führe, dann habe ich für die Relation Währinger Straße eine längere Grünphase, weil die Straßenbahn gleichzeitig mit den Linksabbiegern fahren kann.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 18. November 2014, 11:25:42
Kürzer Fahrzeit, weniger Züge, also keine 45 mehr.
Alle 45 sec. ein Zug und die Züge brauchen über eine Minute bis sie weg kommen, dafür gibts ja die Doppelhaltestellen, also hast du eine raschere Durchfahrt und brauchst für zwei Züge nicht 90 sec. , sondern kommst mit 60+ aus.
Ich glaube, du verrennst dich da.
Um im Jonasreindl diese Fahrgastkapazität zu fahren, brauchst du eben4 Züge pro Sekunde, egal wie lange sie für einen Umlauf brauchen.
Hast du schnellere Umläufe, brauchst im Jonasreindl trotzdem 45 Züge, aber auf der Strecke weniger Züge.
Problem ist der Haltestellenaufenthalt, um einen Zug komplett zu leeren und wieder zu füllen brauchst eine gewisse Zeit. Um die Züge schneller aus der Haltestelle zu bringen, brauchst im Jonasreindl ein zweites Gleis und dann brauchst auch in der Folge Maßnahmen, die Züge schnell genug weg zu bringen, sonst ist der Knackpunkt für den Stau nicht die Zufahrt, sondern das Wegfahren.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 217Essling am 18. November 2014, 11:59:12
Kürzer Fahrzeit, weniger Züge, also keine 45 mehr.
Alle 45 sec. ein Zug und die Züge brauchen über eine Minute bis sie weg kommen, dafür gibts ja die Doppelhaltestellen, also hast du eine raschere Durchfahrt und brauchst für zwei Züge nicht 90 sec. , sondern kommst mit 60+ aus.
Ich glaube, du verrennst dich da.
Um im Jonasreindl diese Fahrgastkapazität zu fahren, brauchst du eben4 Züge pro Sekunde, egal wie lange sie für einen Umlauf brauchen.
Hast du schnellere Umläufe, brauchst im Jonasreindl trotzdem 45 Züge, aber auf der Strecke weniger Züge.
Problem ist der Haltestellenaufenthalt, um einen Zug komplett zu leeren und wieder zu füllen brauchst eine gewisse Zeit. Um die Züge schneller aus der Haltestelle zu bringen, brauchst im Jonasreindl ein zweites Gleis und dann brauchst auch in der Folge Maßnahmen, die Züge schnell genug weg zu bringen, sonst ist der Knackpunkt für den Stau nicht die Zufahrt, sondern das Wegfahren.
Danke, die Zugfahrtenanzahl war ein Fehlgedanken von mir.
Ein zweites Gleis wird sich nicht ausgehen.
Ja, ich gebe dir recht, die Abfertigung im Jonasreindl dauert sehr lange. Dadurch sich die Haltestellen in der Kurve befinden, rennen die Fahrgäste hin und her. Vielleicht auch ein Grund weil man an den ULFen nicht gleich die Linie, wie früher bei den Ecksignalen sieht und auch die in der Doppelhaltestelle Mittig angebrachten vFGIs sind, von der U2 kommend, nicht optimal positioniert.
Auch ist auf den vFGIs nicht ersichtlich wer der erste und wer der nächsten Zeitgleich angezeigten Zug ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 18. November 2014, 12:00:33
Kürzer Fahrzeit, weniger Züge, also keine 45 mehr.
Alle 45 sec. ein Zug und die Züge brauchen über eine Minute bis sie weg kommen, dafür gibts ja die Doppelhaltestellen, also hast du eine raschere Durchfahrt und brauchst für zwei Züge nicht 90 sec. , sondern kommst mit 60+ aus.
Ich glaube, du verrennst dich da.
Um im Jonasreindl diese Fahrgastkapazität zu fahren, brauchst du eben4 Züge pro Sekunde, egal wie lange sie für einen Umlauf brauchen.
Hast du schnellere Umläufe, brauchst im Jonasreindl trotzdem 45 Züge, aber auf der Strecke weniger Züge.
Problem ist der Haltestellenaufenthalt, um einen Zug komplett zu leeren und wieder zu füllen brauchst eine gewisse Zeit. Um die Züge schneller aus der Haltestelle zu bringen, brauchst im Jonasreindl ein zweites Gleis und dann brauchst auch in der Folge Maßnahmen, die Züge schnell genug weg zu bringen, sonst ist der Knackpunkt für den Stau nicht die Zufahrt, sondern das Wegfahren.

Und da verrennst du dich. Denn 45 Züge pro Stunde sind 45 Züge. Egal wie schnell die fahren. und egal wie viele Züge ich insgesamt brauche. Denn ALLE 5 Linien haben eine geringere Umlaufzeit, als 60 min. Das bedeutet nämlich dass du zwar 45 Züge pro Stunde kommen, es jedoch nur 37 verschiedene Züge. mund auch wenn ich durch Beschleunigung  pro Linie 1 Zug einspare, dann brauche ich nur mehr 32 Züge, es gibt jedoch nach wie vor 45 Züge die vom Schottentor abfahren.

Und wenn ich im Schottentor ein 2. Gleis einbaue, dann habe ich wieder das problem, dass der äusser Zug von den Fahrgästen behindert wird, die vom oder zum innernen Zug gehen.

Und selbst, wenn ich die Züge am Schottentor schneller durchschleuse, stehe ich spätestens bei der Spitalgasse, wo die Züge dann in die Währinger Straße und Nußdorfer Straße verteilt werden. Irgendwo wirst du IMMER einen "Flaschehals" haben, wo sich die Züge stauen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 18. November 2014, 12:47:27
1) Klingelfee, zitier bitte nicht Beiträge, auf die du dich dann gar nicht beziehst! Du zitierst meinen Vorschlag, die Abbiegespur komplett zu entflechten und prügelst dann - weitgehend zu Recht - auf den Vorschlag ein, die Ampelphasen zu verändern, was wiederum Züge in der anderen Fahrtrichtung behindert.
2) Ich fahre diese Strecke seit vielen Jahren täglich zu den verschiedensten Zeiten und die Boltzmanngasse ist lächerlich verglichen mit der Gürtelkreuzung und der Spitalgassenkreuzung! Heute in der Früh hat es von der Kreuzung Gürtel/Schulgasse über die Semperstraße bis in die Währinger Straße (also 2 1/2 Häuserblöcke) zurückgestaut! Auch in der Haltestelle Volksoper Richtung Gürtel verlieren 40 und 41 unendlich viel Zeit wenn die Phase für den 42er Richtung Schottentor unnötig die Phase für die anderen Linien verkürzt.

Bei der Spitalgassenkreuzung hilft wahrscheinlich nur die Gesamtzahl an Autos in Wien drastisch zu reduzieren, indem das Fahren unattraktiv gemacht wird. Gleichzeitig kann man damit bessere Alternativen anbieten. Unbequeme Wahrheit, aber ohne dem MIV weh zu tun wird für den ÖV nie was signifikant besser werden!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 18. November 2014, 14:29:20
... das Reindl unter die Kreuzung zu verlängern und erst am Beginn der Währinger Straße wieder an die Oberfläche zu fahren ;)
Die Währinger Straße beginnt aber schon bei der Maria-Theresien-Straße. :lamp:

Auch in der Haltestelle Volksoper Richtung Gürtel verlieren 40 und 41 unendlich viel Zeit wenn die Phase für den 42er Richtung Schottentor unnötig die Phase für die anderen Linien verkürzt.
Einerseits könnte man da natürlich die Phase des 42ers nur schalten, wenn auch wirklich einer da ist, andererseits könnte man das Problem in geschätzten 8 von 10 Fällen dadurch lösen, dass bei den Linien 40 und 41 (zumindest in der HVZ) umgehend nach der Freigabe vorgelöscht wird. Teilweise wird die letzte Tür des Zuges nach dem ersten Schließen noch 2-3 mal erneut von zueilenden Fahrgästen geöffnet und deshalb die Phase versäumt. (Den Begriff mit den Worten "zentral" und "Schließen" traue ich mich ja garnicht in den Mund zu nehmen).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 18. November 2014, 14:48:22
Kürzer Fahrzeit, weniger Züge, also keine 45 mehr.
Alle 45 sec. ein Zug und die Züge brauchen über eine Minute bis sie weg kommen, dafür gibts ja die Doppelhaltestellen, also hast du eine raschere Durchfahrt und brauchst für zwei Züge nicht 90 sec. , sondern kommst mit 60+ aus.
Ich glaube, du verrennst dich da.
Um im Jonasreindl diese Fahrgastkapazität zu fahren, brauchst du eben4 Züge pro Sekunde, egal wie lange sie für einen Umlauf brauchen.
Hast du schnellere Umläufe, brauchst im Jonasreindl trotzdem 45 Züge, aber auf der Strecke weniger Züge.
Problem ist der Haltestellenaufenthalt, um einen Zug komplett zu leeren und wieder zu füllen brauchst eine gewisse Zeit. Um die Züge schneller aus der Haltestelle zu bringen, brauchst im Jonasreindl ein zweites Gleis und dann brauchst auch in der Folge Maßnahmen, die Züge schnell genug weg zu bringen, sonst ist der Knackpunkt für den Stau nicht die Zufahrt, sondern das Wegfahren.

Und da verrennst du dich. Denn 45 Züge pro Stunde sind 45 Züge. Egal wie schnell die fahren. und egal wie viele Züge ich insgesamt brauche. Denn ALLE 5 Linien haben eine geringere Umlaufzeit, als 60 min. Das bedeutet nämlich dass du zwar 45 Züge pro Stunde kommen, es jedoch nur 37 verschiedene Züge. mund auch wenn ich durch Beschleunigung  pro Linie 1 Zug einspare, dann brauche ich nur mehr 32 Züge, es gibt jedoch nach wie vor 45 Züge die vom Schottentor abfahren.

Genau das hab ich mit anderen Worten gesagt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 18. November 2014, 14:52:27
... das Reindl unter die Kreuzung zu verlängern und erst am Beginn der Währinger Straße wieder an die Oberfläche zu fahren ;)
Die Währinger Straße beginnt aber schon bei der Maria-Theresien-Straße. :lamp:
Für mich fangt's erst bei der Regina an ;) Aber du hast natürlich recht.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 18. November 2014, 15:51:31
Wenn die Beeinflussung nicht möglich ist, muß man eben versuchen den Abbiegeverkehr wegzubekommen.
Wie heißt's im Lotto? Alles ist möglich! Zumindest wären viele Sachen optimierbar, nur wollen müsste man halt zuerst einmal.


So begnügt man sich halt zumeist damit irgendwelche Ausreden zu schöpfen und via Klingelfee und Co. unters Volk bringen zu lassen.  ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 18. November 2014, 16:07:47
Wenn die Beeinflussung nicht möglich ist, muß man eben versuchen den Abbiegeverkehr wegzubekommen.
Wie heißt's im Lotto? Alles ist möglich! Zumindest wären viele Sachen optimierbar, nur wollen müsste man halt zuerst einmal.


So begnügt man sich halt zumeist damit irgendwelche Ausreden zu schöpfen und via Klingelfee und Co. unters Volk bringen zu lassen.  ;)

Jetzt bietet sich eh gerade ein Option dafür: es gibt eine Bürgerinitiative, die Tempo 30 in der Hörlgasse durchgesetzt hat und auch eine Umgestaltung dieser anstrebt. Diese Autobahnähnlichen Anlagen in dieser Gegend stammen aus den 1960er Jahren und könnte man somit an aktuelle Anforderungen anpassen... .
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 18. November 2014, 16:16:49
Wow, Tempo 30 in der Hörlgasse? Das wäre am Anfang sicher eine Goldgrube für die Polizei. Aber ich bin fast sicher, dass es nicht gewollt sein wird, das zu ahnden ("Eingewöhnungsphase" oder andere Ausreden).
Drei Spuren sind in der Straße sowieso mindestens eine zuviel, weil zu eng.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4855 am 12. Januar 2015, 21:13:01
Seit mehreren Wochen ist die Ampelphase in der Spitalgasse (5,33,37,.....) sehr kurz - ist das eher eine Beschleunigung? Hintergrund?  Oder deshalb, weil aufgrund des 10ers sowieso nur ein Zug durchkommt, wenn überhaupt vor ihm keine Autos sind (40,41,42).
Für 37, 38, 5 und 33 habe ich letztens gesehen war die Ampel jedoch fürn Ars... für beide Richtungen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 12. Januar 2015, 22:41:56
Seit mehreren Wochen ist die Ampelphase in der Spitalgasse (5,33,37,.....) sehr kurz - ist das eher eine Beschleunigung? Hintergrund?  Oder deshalb, weil aufgrund des 10ers sowieso nur ein Zug durchkommt, wenn überhaupt vor ihm keine Autos sind (40,41,42).
Für 37, 38, 5 und 33 habe ich letztens gesehen war die Ampel jedoch fürn Ars... für beide Richtungen.
Ach deswegen... ich hab mich gestern mordsmäßig geärgert, weil der Fahrer des 41ers schön früh losgefahren ist, nur ein paar Autos vor ihm waren und er trotzdem an der Kreuzung bei Rot hängengeblieben ist.

Letztens hab ich überhaupt ganz was eigenartiges erlebt. Normalerweise ist die Phasenfolge ja Spitalgasse geradeaus - Abbiegephase 37/38 und IV Nußdorfer Straße -> Währinger Straße - Währinger Straße. Aber jetzt kommts. Ich sitze in einem 40er oder 41er Richtung Schottentor und warte. Zuerst sehe ich einen 37er Richtung Schottentor fahren. Dann kommt ein Auto aus der Spitalgasse und fährt in die Nußdorfer Straße. Nach dem Auto fährt plötzlich ein 38er in Richtung Grinzing und erst dann kriegen wir Grün.

Selbst wenn wir annehmen, dass das Auto bei Rot gefahren ist, müsste meiner Meinung nach etwas mit der Ampel nicht gestimmt haben, denn dann wäre die Abbiegephase etwas lang gewesen. Klingt aber eigentlich logischer als eine komplette Fehlfunktion.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 12. Januar 2015, 23:15:15
Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass so einige Ampeln verstellt wurden. Oder war es nur Zufall? Jedenfalls mehrere Aufenthalte, wo früher keine waren.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Ferry am 13. Januar 2015, 08:40:29
Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass so einige Ampeln verstellt wurden. Oder war es nur Zufall? Jedenfalls mehrere Aufenthalte, wo früher keine waren.

Das stimmt! Die Phasenfolge bei der Ampel Stadlauer Straße - EHK-Straße wurde ebenfalls geändert. Wobei sich in Summe für die Straßenbahn nichts geändert hat, aber die Folge ist halt jetzt anders.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Laiseka am 02. Februar 2015, 14:02:59
Übersicht Beschleunigungen 2014 & 2015:

Zitat
Bus und Bim profitieren von Öffi-Beschleunigungen
Ampelschaltungen, eigene Busspur und Gleise bringen Öffis schneller voran

Im Jahr 2014 haben die Wiener Linien zahlreiche Beschleunigungsmaßnahmen zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs in Wien umsetzen können. Die Fahrgäste profitierten von verbesserten Ampelschaltungen sowie eigenen Öffi-Spuren. Durch diese Maßnahmen können Bus und Bim pünktlicher und regelmäßiger unterwegs sein. Auch im Jahr 2015 sind weitere Schritte zur Öffi-Beschleunigung geplant.

Bim-Beschleunigung durch optimierte Ampelschaltungen bei Linien 1, 6, 62 und O

Die Fahrgäste der Linien 1 und O profitieren von mehreren Ampel-Verbesserungen an der Kreuzung Hintere Zollamstraße, beim Radetzkyplatz sowie bei der Löwengasse. Durch diese optimierten Ampelschaltungen kommen die Züge rascher voran.

Die Linie 62 bekam an der Kreuzung Eichenstraße/Aßmayergasse eine Ampel, die bei Zufahrt der Bim den Autoverkehr kurzzeitig anhält und die Bim abbiegen lässt. Somit verringert sich die Wartezeit im Kreuzungsbereich und die Intervalle können besser eingehalten werden. Beim 6er, der längsten Straßenbahnlinie Wiens, sorgen verbesserte Ampelschaltungen auf der Geiselbergstraße bei den Kreuzungen Lorystraße und Leberstraße für ein schnelleres Vorankommen.

Verbesserter Verkehrsfluss durch Umbauarbeiten bei Linie 2

Auch die Linie 2 wurde durch eine verlängerte Ampelphase bei der Haltestelle Josefstädter Straße stadteinwärts beschleunigt. Durch den Umbau der Kreuzung Obere Augartenstraße/Taborstraße wurde eine bekannte Staupassage entschärft. Dank einer eigenen Spur für Rechtsabbieger wird die Bim nicht mehr ausgebremst. Durch den verbesserten Verkehrsfluss und geringeren Rückstau kommt die Linie 2 zügiger voran.

Neue Ampellösungen und getrennte Spuren beschleunigen Busse

Auch bei mehreren Buslinien gab es 2014 Ampel-Verbesserungen sowie eine neue Busspur. Auf der Strecke der Autobuslinie 14A wurden zwei Ampelschaltungen an den Kreuzungen Neilreichgasse und Alxingergasse zu Gunsten der Öffis umgesetzt. Die Linie 68B ist aufgrund einer eigenen Busspur auf der Laaerbergstraße, mit einer Länge von knapp 1,5 Kilometern, rascher unterwegs.

2015 sind weitere Maßnahmen zur Öffi-Beschleunigung geplant

Auch 2015 sollen im Bereich der Straßenbahn weitere Ampel-Verbesserungen für ein zügigeres Vorankommen sorgen. Bei der Linie 10 soll in der Wernhardtstraße eine Parkspur während der Hauptverkehrszeit für den Autoverkehr befahrbar sein, wodurch die Gleise autofrei würden. Somit würde die Bim in dieser Zeit über einen eigenen Gleiskörper verfügen und nicht mehr vom Autoverkehr ausgebremst werden. Bei den Linien 30 und 31 sind vier optimierte Ampelschaltungen zwischen Gerasdorfer Straße und Stammersdorf geplant. Die Linien D und 71 sollen beim Einbiegen in den Schwarzenbergplatz stadteinwärts weniger lang an der Ampel warten müssen.

Auch bei den Autobuslinien 68A und 68B soll eine temporär getrennte Busspur für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Hier soll eine Parkspur in der Theodor-Sickel-Straße zur Hauptverkehrszeit für den Individualverkehr geöffnet werden und den Bussen mehr Platz eingeräumt werden.

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/02/01002.html (http://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/02/01002.html)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 02. Februar 2015, 15:11:37
Warum muss man optimierte Ampelschaltungen monatelang planen, warum macht man sie nicht einfach? ::)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 02. Februar 2015, 15:40:40
Warum muss man optimierte Ampelschaltungen monatelang planen, warum macht man sie nicht einfach? ::)
Weil viel zu viele Personen etwas zum mitreden haben. Und da meine ich keine Mitarbeiter der WL
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 02. Februar 2015, 16:04:51
Warum muss man optimierte Ampelschaltungen monatelang planen, warum macht man sie nicht einfach? ::)
Weil viel zu viele Personen etwas zum mitreden haben.

Das ist in unserer Stadt leider das grundlegende Übel.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 02. Februar 2015, 18:55:21
Weil viel zu viele Personen etwas zum mitreden haben.
Zu viele Köche... ::)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 02. Februar 2015, 19:58:01
Weil viel zu viele Personen etwas zum mitreden haben. Und da meine ich keine Mitarbeiter der WL
Bezirkskaiser... >:D :down: :bh:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 02. Februar 2015, 22:33:58
Und wo ist die Aufzählung der entschleunigten Linien?
Da fallen mir doch glatt drei Linien ein, bei denen das Prinzip bestens funktioniert.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: martin8721 am 03. Februar 2015, 08:52:12
Und wo ist die Aufzählung der entschleunigten Linien?

Haha. Touché!  :D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 03. Februar 2015, 09:00:13
Und wo ist die Aufzählung der entschleunigten Linien?
Da fällt mir leider der 43/44 ein. Das war kein Einzelfall damals mit den Ampelphasen. Da steht man jetzt fast jedes Mal beim Landesgericht :( Ich verstehe aber auch die Fahrer nicht, die die Alser Straße hinunterrasen, als ob es kein morgen gäbe, nur um sich dann vor der Kreuzung quietschend einzubremsen. Das muss man doch nach ein paar Runden mitbekommen haben...

Und was die Hölle ist: Mit dem O-Wagen vom Südtiroler Platz zum Südbahnhof. Da ist man zu Fuß schneller bei den vielen unnötigen Ampeln, die derartig schlecht geschaltet sind.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 03. Februar 2015, 09:17:47
zum Südbahnhof.
???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 03. Februar 2015, 09:24:40
Und wo ist die Aufzählung der entschleunigten Linien?
Da fällt mir leider der 43/44 ein. Das war kein Einzelfall damals mit den Ampelphasen. Da steht man jetzt fast jedes Mal beim Landesgericht :( Ich verstehe aber auch die Fahrer nicht, die die Alser Straße hinunterrasen, als ob es kein morgen gäbe, nur um sich dann vor der Kreuzung quietschend einzubremsen. Das muss man doch nach ein paar Runden mitbekommen haben...

Weil diese 2 Ampeln bedingt durch ihre eigenen Programme NICHT in Abhängigkeit geschalten sind. Würdest du dies machen, hätte das eine Verschlechterung für die Linie 5 und 33.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 03. Februar 2015, 09:30:40
Das muss man doch nach ein paar Runden mitbekommen haben...

Nicht, wenn einem alles wurscht ist.

Zur Aufzählung dazu gehören unbedingt auch 5 und 33, die in der Laudongasse einen ampelbedingten "Zwangshalt" bekommen haben.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 03. Februar 2015, 09:33:16
Zur Aufzählung dazu gehören unbedingt auch 5 und 33, die in der Laudongasse einen ampelbedingten "Zwangshalt" bekommen haben.
Bei meiner letzten Fahrt in Richtung Westbahnhof standen wir sogar zweimal (Kochgasse und Lederergasse). Ich weiß nicht, wie das überhaupt geht, aber es ist einfach nur krank.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 03. Februar 2015, 09:45:03
Zur Aufzählung dazu gehören unbedingt auch 5 und 33, die in der Laudongasse einen ampelbedingten "Zwangshalt" bekommen haben.
Bei meiner letzten Fahrt in Richtung Westbahnhof standen wir sogar zweimal (Kochgasse und Lederergasse). Ich weiß nicht, wie das überhaupt geht, aber es ist einfach nur krank.
Da schießt wahrscheinlich die Linie 13A irgendwie quer. Aber ich wird das weitergeben.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 03. Februar 2015, 09:54:58
Zur Aufzählung dazu gehören unbedingt auch 5 und 33, die in der Laudongasse einen ampelbedingten "Zwangshalt" bekommen haben.
Bei meiner letzten Fahrt in Richtung Westbahnhof standen wir sogar zweimal (Kochgasse und Lederergasse). Ich weiß nicht, wie das überhaupt geht, aber es ist einfach nur krank.
Da schießt wahrscheinlich die Linie 13A irgendwie quer. Aber ich wird das weitergeben.
Danke! 13A war aber keiner zu sehen, das hätte ich mir nämlich auch erwartet.

Übrigens @13A: Wenn man bei Grün von der Strozzigasse wegfährt, hat man bei der Neustiftgasse 100% noch rund 30 Sekunden rot (auch ohne 48A). Ich habe das vor längerer Zeit dem DI Dangl gesagt und er hat nur die Augen verdreht und gemurmelt "schon wieder"...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4855 am 03. Februar 2015, 15:19:43
Und wo ist die Aufzählung der entschleunigten Linien?
Da fällt mir leider der 43/44 ein. Das war kein Einzelfall damals mit den Ampelphasen. Da steht man jetzt fast jedes Mal beim Landesgericht :( Ich verstehe aber auch die Fahrer nicht, die die Alser Straße hinunterrasen, als ob es kein morgen gäbe, nur um sich dann vor der Kreuzung quietschend einzubremsen. Das muss man doch nach ein paar Runden mitbekommen haben...

Weil diese 2 Ampeln bedingt durch ihre eigenen Programme NICHT in Abhängigkeit geschalten sind. Würdest du dies machen, hätte das eine Verschlechterung für die Linie 5 und 33.

Warum aber hat es an den letzten Feiertagen funktioniert, und wir hatten keinen Stress mit der Fahrzeit am 43/44, immer schön durchgekommen - ob du oder ob die ganzen Diplom Ingenieurs und wer auch immer da ständig mitredet/mitentscheidt glaubst/glaubt oder nicht - es hat an den Tagen nicht bis nach Klosterneuburg gestaut und der 5er war auch normal unterwegs.
Schau dir die Neulinge an, mit wieviel Verspätung sie Abends und Wochenende stadtauswärts bei der Skodagasse stehen (Anschluss 13A als Anmerkung, in weiterer Folge U6 - geht sich alles schön aus wenn man planmäßig unterwegs ist) - und ich werde ständig gesteinigt, weil ich mir darum Kopf mache... Kenn mich aber mittlerweile eh schon aus.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 03. Februar 2015, 15:44:48
Se san zum Foan do, net zum Denkn, wos denkns ihna eigentlich!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Petersil am 05. Februar 2015, 16:24:46
Ist nicht direkt die Straßenbahn, die da behindert wird, aber indirekt: Bei der Haltestelle Sonnergasse hat die Bettelampel für die Fußgänger seit einiger Zeit irre Umlaufzeiten (2 min), sogar mitten in der Nacht!

Der 62er wiederum bekommt grundsätzlich bei der Annährung an die Haltestelle Halt gezeigt, was vermutlich den Sinn haben soll, dass einsteigewillige Fahrgäste die Straße überqueren können und nicht bei Rot hinüberlaufen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 05. Februar 2015, 16:31:33

Der 62er wiederum bekommt grundsätzlich bei der Annährung an die Haltestelle Halt gezeigt, was vermutlich den Sinn haben soll, dass einsteigewillige Fahrgäste die Straße überqueren können und nicht bei Rot hinüberlaufen.
Da das eine Ampel mit Druckknopfanmeldung ist, würde es voll reichen, wenn Bus und Bim Rot bekommen, wenn ein Fußgänger sich für die Querung angemeldet hat!  :lamp:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 05. Februar 2015, 16:51:21
Ist nicht direkt die Straßenbahn, die da behindert wird, aber indirekt: Bei der Haltestelle Sonnergasse hat die Bettelampel für die Fußgänger seit einiger Zeit irre Umlaufzeiten (2 min), sogar mitten in der Nacht!

Der 62er wiederum bekommt grundsätzlich bei der Annährung an die Haltestelle Halt gezeigt, was vermutlich den Sinn haben soll, dass einsteigewillige Fahrgäste die Straße überqueren können und nicht bei Rot hinüberlaufen.
Gleiche Idiotie bei der Missindorfstraße Linie 52. Wenn ein Fußgänger zu blöd ist, über die Straße zu gehen, dann muss er es eben auf die harte Tour lernen. Aber dort die Fahrzeug um 1 Minute zu verlängern, nur damit Halbblinde nicht bei Rot in ein Auto rennen, halte ich für unsinnig.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Petersil am 05. Februar 2015, 17:24:25
Da das eine Ampel mit Druckknopfanmeldung ist, würde es voll reichen, wenn Bus und Bim Rot bekommen, wenn ein Fußgänger sich für die Querung angemeldet hat!  :lamp:

Das ist prinzipiell richtig, aber seit man auf die Grünphase 2 Minuten und länger warten muss, würde das zum unachtsamen Überqueren der Straße verleiten.

Früher hat diese Ampel tatsächlich nach der Anmeldung sehr schnell umgeschaltet. Und noch früher war dort ein Zebrastreifen, der nur mit einem Blinklicht "gesichert" war, der von bergabfahrenden Rasern sehr gerne ignoriert wurde.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 05. Februar 2015, 20:04:53
Schreib halt einmal eine Email an das Bürgerservice für den 12. Bezirk und wenn dort die Antwort nicht  zufrieden stellend ist, dann eine an die Frau Vasilakou
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 05. Februar 2015, 20:12:51
Glaubst du, dass das viel Sinn hat? Die finden ja ganz normal, dass die Straßenbahn abgesperrt wird!  :-[
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 05. Februar 2015, 20:15:23
Ich meinte, wegen der 2 Minuten Wartezeit für die Fußgänger.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 30. April 2015, 20:08:57
Seit ein paar Wochen gibt es scheinbar keine Ampelbeeinflussungen mehr am 46er. Man schmeißt sich höchstens aus den Phasen. :fp:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Viceroy am 01. Mai 2015, 04:20:51
Wenn man sich die letzten Beiträge durchliest, dann wird klar, dass die Zeichen (oder Weichen) eher auf Verlangsamung der Straßenbahn stehen anstatt auf Beschleunigung.Mehr Ampeln, längere Wartezeiten, zusätzliche Stationen anstatt die eine oder andere aufgrund minimaler Stationsabstände aufzulassen, das scheint der Trend zu sein.

Dazu kommt das alte Problem, dass sich die Fahrzeiten an den Stoßzeiten orientieren, weshalb dann außerhalb derselben oft mit 10 km/h dahingeschlichen wird, um die Planfahrzeit nicht zu unterfahren. Diesbezüglich hören wir seit 30 Jahren immer die gleiche Erklärung. Wiener Linien: "Wir würden ja gerne schneller fahren, aber die Gewerkschaft will das nicht." Gewerkschaft:" Auch wir würden nichts lieber als schneller zu fahren, aber dann verdienen die Fahrer weniger." Dass man es im Jahr 2015 nicht schafft, das Entlohnungssystem für die Chauffeure dahingehend zu ändern, dass attraktivere Fahrzeiten nicht zu Lohneinbußen führen, ist einfach nur erbärmlich. Und zu jedem Verbesserungsvorschlag haben die Verantwortlichen tolle Argumente, warum das nicht möglich ist und erklären uns Unwissenden, dass die momentane Lösung die beste aller Möglichkeiten ist.
Man hat offensichtlich beschlossen, dass die Wiener Straßenbahn Langsamverkehrsmittel sein muß, und ich sehe schon zusätzliche Stationen wie auch Ampeln und längere Fahrzeiten auf uns zukommen.

Es ist traurig, es tut weh und es provoziert förmlich die Popularität der U-Bahn. Aber es ist schön, dass einige Unverdrossene in diesem Forum noch nicht völlig resigniert haben.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: B1.702 am 01. Mai 2015, 07:13:49
Zu Lohneinbußen bei den im Dienst befindlichen Fahrern führt es wohl kaum, aber vielleicht werden weniger benötigt -> Arbeitsplätze, huch! Warum? Weil sich einfach dann in der selben Fahrtzeit mehr Strecke ausgeht; es gibt keinen Grund, die eingesparte Zeit als Stehzeit wieder aufzubrauchen (außer nach der Logik der Gewerkschaft).  :bh:

Die Gewerkschaft ist bei mir jedenfalls seit der Verkehrsberuhigung in der Mariahilfer Straße völlig unten durch. Was da abgezogen wurde, ist nicht mal mehr kindergartenreif. Denn der 13A war auf einmal sooooo gefährlich; komischerweise war immer dann, wenn der ORF filmte, oder jemand aus "Tramwaykreisen" fotografierte, weit und breit kein Fußgänger oder Radfahrer im Weg. Den einzigen kleineren Unfall gab es nach drei oder vier Wochen, der aber glimpflich ausging.

So gesehen müsste man alle Straßenbahn- und Buslinien sofort einstellen, denn fast jeden Tag quert ein Fußgänger oder Radfahrer irgendwo in Wien, ohne zu schauen, und wird erfasst.  :bh: Und am besten die U-Bahn gleich dazu, denn das ist überhaupt das tödlichste Verkehrsmittel (sogar mehr Tote als durch den Autoverkehr in Wien)!

Ich habe ja den Eindruck, dass das Vorgehen der Gewerkschaft vom Michi höchst persönlich toleriert wurde, um dem Koalitionspartner eins auszuwischen. Nur, dass das in diesem Fall eher nach hinten los gegangen ist. Die Wähler sind halt doch nicht so dumm...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Inventar am 02. Mai 2015, 22:19:23
Zu Lohneinbußen bei den im Dienst befindlichen Fahrern führt es wohl kaum,

Und ob es zu Lohneinbußen kommen würde. Weniger Fahrzeit = weniger Rolldienst = weniger Geld. Einfache Rechnung. Und der Lohn ist halt sehr viel auf Zulagen aufgebaut.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 02. Mai 2015, 22:27:46
Die Rolldienstzulage ist ein Anachronismus und gehört abgeschafft.

Meine Vorstellung:

Für 40 Wochenstunden Fahrdienst gibt es ein Gehalt und aus. Das sollte natürlich in der Höhe sein, die jetzt verdient wird.
Als Zulagen (neben Überstunden) gibt es Nacht- und Sonn/Feiertagszuschlag.

Ach ja - eine Pünktlichkeitsprämie gibt es auch  noch, von der bei jeder Verfrühung abgezogen wird.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 02. Mai 2015, 22:31:06

Und ob es zu Lohneinbußen kommen würde.
Das stimmt nur, wenn die eingesparte Fahrzeit in längere Steh- und Pausenzeiten gewandelt würde. Musst du durch die Fahrzeitverkürzung mehr Kilometer fahren, ändert sich an der Bezahlung nichts, nur die erbrachte Leistung ist höher (und damit die Effizienz der Arbeit).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Schienenchaos am 02. Mai 2015, 22:32:31
Das Ganze müsste man in den nächsten Monaten gezielt an die Öffentlichkeit bringen. Denn welche Zeit eignet sich dafür besser, als die des Wahlkampfes.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 04. Mai 2015, 21:57:28
Das Ganze müsste man in den nächsten Monaten gezielt an die Öffentlichkeit bringen. Denn welche Zeit eignet sich dafür besser, als die des Wahlkampfes.

Schreibs doch an die Neos, die sind für jedes Thema dankbar  >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 04. Mai 2015, 22:41:55
Was nutzt ein Thema, wenn man davon inhaltlich nix versteht!  ;)  :-X
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: moszkva tér am 04. Mai 2015, 23:37:21
Was nutzt ein Thema, wenn man davon inhaltlich nix versteht!  ;)  :-X

Die FPÖ macht so ihre 25-30 %
Intelligenz ist oft hinderlich! Aruganz nicht!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 02. Juni 2017, 13:05:04
Smart ist ja das neue Buzzword für eh alles und so sollen nun die Ampeln in Wien smart werden: http://wien.orf.at/news/stories/2846970/ Das wäre ja noch kein Posting wert, wenn am Ende des Artikels nicht stünde:

Zitat
Und eines ist bei dem System auch berücksichtigt: Straßenbahnen und Busse sollen stets Vorrang haben.

Daher frage ich, wo sind die Bezirksräte, die auto-orientierten Ampel-Programmierer, die Autofahrerclubs, die sonstigen üblichen Bedenkenträger, die Gewerkschaft, das Rathaus, Verkehrsexperten wie Herr Mahdalik, und die Volksanwaltschaft, um diesen rot-grünen Wahnsinn zu beenden?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 02. Juni 2017, 13:34:35
Die Bezirke sind sowieso dagegen! Und so eine Beschleunigung ist ohnehin nicht möglich, da sonst die Querlinien der Ausfallsstraßen 5 Minuten warten müssen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 02. Juni 2017, 16:45:22
. . . .  und so sollen nun die Ampeln in Wien smart werden . . . .
Also, außer einer Anzahl Worthülsen finde ich da nicht viel!   :-[
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 02. Juni 2017, 18:22:46
. . . .  und so sollen nun die Ampeln in Wien smart werden . . . .
Also, außer einer Anzahl Worthülsen finde ich da nicht viel!   :-[
Also dem ORF war es offenbar eine Meldung "wert".  :))
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Hubi am 02. Juni 2017, 18:23:08
Zitat
Also, außer einer Anzahl Worthülsen finde ich da nicht viel!

Wieso, kostet doch eh mindestens 20 Mio.€! >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 02. Juni 2017, 18:32:46
Zitat
Also, außer einer Anzahl Worthülsen finde ich da nicht viel!
Wieso, kostet doch eh mindestens 20 Mio.€! >:D
Der Hammer ist eigentlich, dass erst 2010 35 Mio. EUR für die Ampeln ausgegeben wurden! Dazu gabs dann einen Kurier-Artikel, der leider nimmer verfügbar, aber per Suchmaschine auffindbar ist. Darin hat der damals zuständige Stadtrat erklärt, dass die Straßenbahn durch die Optimierung für den IV Nachrang hätte: https://www.google.at/#q=schicker+f%C3%BCr+stra%C3%9Fenbahn+nachrang

Also zündet man 35 Mio. EUR für nichts an, weil man nur wieder auf den Stand von vor 2010 kommt. :ugvm: Aber wahrscheinlich können wir das aufgrund unseres engstirnigen Geistes einfach nicht vollumfänglich erfassen, hema.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 68er am 02. Juni 2017, 19:24:52
Naja, technisch sind die Anlagen des Wiener Ampelmafia-Duopols so ca. auf dem Stand von 1990, wenn überhaupt. Insofern gäbe es da schon genug Möglichkeiten für "smarte" Innovationen, nicht nur bei den starren Umlaufprogrammen, sondern auch beim Platzbedarf der Elektronik.
In den Schaltkästen, die die Gehsteige verstellen, hätten mittlerweile Computer mit der Rechenleistung für großangelegte Simulationen Platz, nicht mit jener zum Schalten von ein paar Lamperln.

Dass die ÖV-Bevorrangung weiter nicht funktionieren wird, liegt nicht am fehlenden Willen auf der politischen Ebene. Sondern "nur" an völliger Unfähigkeit, die es unhinterfragt hinnimmt, wenn in den unteren Ebenen sabotiert wird.

Wobei die Wiener Linien als extreme Kombination von Gewerkschaftstempo und Autofahrerklub wahrscheinlich auch bei funktionierender ÖV-Bevorrangung Auswege finden würden. Dann lassen sie halt einfach die erste Freiphase aus, zumindest dann, wenn sie damit keine armen Autofahrer blockieren.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 02. Juni 2017, 19:31:33
Aber wahrscheinlich können wir das aufgrund unseres engstirnigen Geistes einfach nicht vollumfänglich erfassen, hema.
Ich weiß nicht, wie es mit dir ist, für mich ist es einfach, wurde und wird mir doch ständig versichert, dass ich sowieso von nix einen Tau habe!   :-X


Am lustigsten sind die so locker in den Raum gestellten 20 Millionen. So viel würde garantiert allein die Propaganda für und um dieses Vorhaben kosten, von den vorher unumgänglich zu erstellenden Studien gar nicht erst zu reden!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 07. Juni 2017, 00:47:53
Insofern gäbe es da schon genug Möglichkeiten für "smarte" Innovationen, nicht nur bei den starren Umlaufprogrammen, sondern auch beim Platzbedarf der Elektronik.
In den Schaltkästen, die die Gehsteige verstellen, hätten mittlerweile Computer mit der Rechenleistung für großangelegte Simulationen Platz, nicht mit jener zum Schalten von ein paar Lamperln.
Psssst! Sag das nicht den WL, sonst kommen die vielleicht noch drauf, dass man für eine FGI-Anzeige weder ein eigenes Stangl, noch einen riesigen Schaltkasten braucht. :lamp:
Und dann gehen die Schranklieferanten und die Stangenlieferanten elendiglich zugrunde! Nicht zu vergessen die IT-Consultants, die den WL noch immer diese Uraltprodukte von hinterleuchteten LCD-Anzeigen verchecken! :-\
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 07. Juni 2017, 06:50:23
Insofern gäbe es da schon genug Möglichkeiten für "smarte" Innovationen, nicht nur bei den starren Umlaufprogrammen, sondern auch beim Platzbedarf der Elektronik.
In den Schaltkästen, die die Gehsteige verstellen, hätten mittlerweile Computer mit der Rechenleistung für großangelegte Simulationen Platz, nicht mit jener zum Schalten von ein paar Lamperln.
Psssst! Sag das nicht den WL, sonst kommen die vielleicht noch drauf, dass man für eine FGI-Anzeige weder ein eigenes Stangl, noch einen riesigen Schaltkasten braucht. :lamp:
Und dann gehen die Schranklieferanten und die Stangenlieferanten elendiglich zugrunde! Nicht zu vergessen die IT-Consultants, die den WL noch immer diese Uraltprodukte von hinterleuchteten LCD-Anzeigen verchecken! :-\

Da hast du nur ein Problem.
Denn die WL können zwar die Impulse für eine Beeinflussung liefern, ob diese dann jedoch verarbeitet werden entscheidet die MA33.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 07. Juni 2017, 18:29:28
Da hast du nur ein Problem. Denn die WL können zwar die Impulse für eine Beeinflussung liefern, ob diese dann jedoch verarbeitet werden entscheidet die MA33.
Das stimmt einfach nicht, Klingelfee.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: öffi-dude am 07. Juni 2017, 19:36:06
Tatra du bist der der es nicht kapiert. Es sind nämlich immer die anderen schuld. ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 07. Juni 2017, 20:45:06
Da hast du nur ein Problem. Denn die WL können zwar die Impulse für eine Beeinflussung liefern, ob diese dann jedoch verarbeitet werden entscheidet die MA33.
Das stimmt einfach nicht, Klingelfee.

Und wieso dauern dann Änderungen von Ampelanlagen? Nur Ampelanlagen, die Straßenbahnen untereinander regeln, sind in der Hoheit der WL.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 10. Juni 2017, 12:47:34
Da hast du nur ein Problem. Denn die WL können zwar die Impulse für eine Beeinflussung liefern, ob diese dann jedoch verarbeitet werden entscheidet die MA33.
Das stimmt einfach nicht, Klingelfee.
Und wieso dauern dann Änderungen von Ampelanlagen? Nur Ampelanlagen, die Straßenbahnen untereinander regeln, sind in der Hoheit der WL.

Weil euch einfach niemand mehr ernst nimmt bei diesem Thema. Aber mir ist es den Tastaturverschleiß nicht wert, in diesem Zusammenhang eine Diskussion zu führen. Denn auch deine vielen Versionen zur LSA Lange Gasse (und warum dort die ÖV-Bevorrangung nicht funktioniert) stimmen einfach hinten und vorne nicht, keine Ahnung, wer sie dir vorgeflüstert hat.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: fastpage am 10. Juni 2017, 13:57:52
Da hast du nur ein Problem. Denn die WL können zwar die Impulse für eine Beeinflussung liefern, ob diese dann jedoch verarbeitet werden entscheidet die MA33.
Das stimmt einfach nicht, Klingelfee.

Kanns mir aber sehr gut vorstellen, immerhin hat der Architekt vom Praterstern neu genau sowas über die zuständige MA geschrieben " die überdimensionierten Masten san scho bestellt...Pech ghabt".

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 22. August 2017, 20:18:25
Ich würde stark vermuten, dass man die Leistung eines Ampelrechners von 1990 heute mit einem Raspberry Pi weit übertrifft, und der passt rein räumlich in das Gehäuse einer in Wien üblichen Ampel...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 22. August 2017, 20:25:58
Ich würde stark vermuten, dass man die Leistung eines Ampelrechners von 1990 heute mit einem Raspberry Pi weit übertrifft, und der passt rein räumlich in das Gehäuse einer in Wien üblichen Ampel...
Bring die Gesig nicht auf Ideen - die verkaufen den Raspberry Zero (Einkaufspreis 5 GBP) dann um 50.000 Euro
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 06. November 2017, 12:09:12
Auch wieder ein Original-Beispiel für "Beschleunigung? za wos brauch ma des?": Unser aller Kurtl hat in 2007 im Rahmen eines "Runden Tischs" über die ÖV-Entwicklung in Floridsdorf und Donaustadt fabuliert. Fabuliert deswegen, weil sich jeder die HVZ-Fahrzeit zwischen Stammersdorf und S+U Floridsdorf heute, zehn Jahre später, denken kann... :lamp:

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Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 06. November 2017, 12:14:28
Auch wieder ein Original-Beispiel für "Beschleunigung? za wos brauch ma des?": Unser aller Kurtl hat in 2007 im Rahmen eines "Runden Tischs" über die ÖV-Entwicklung in Floridsdorf und Donaustadt fabuliert. Fabuliert deswegen, weil sich jeder die HVZ-Fahrzeit zwischen Stammersdorf und S+U Floridsdorf heute, zehn Jahre später, denken kann... :lamp:

Achtung: Die Planfahrzeit zwischen Franz-Jonas-Platz, Floridsdorf S, und Stammerdorf beträgt 15-16 Minuten, während die Planfahrzeit Stammersdorf – Franz-Jonas-Platz, Floridsdorf S aufgrund der Schleifenfahrt 18 Minuten beträgt. Die Prognose ist also durchaus eingetroffen, obwohl sicher nicht alle aufgezählten Maßnahmen umgesetzt wurden. Es wäre also vielleicht noch mehr drinnen!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: mike1163 am 16. Dezember 2017, 10:08:02
Eine weitere Entschleunigung der Linien 40 und 41 wird demnächst kommen:

Zitat
Währing beruhigt Verkehr im Bezirkszentrum
Eine Tempo-30-Zone zwischen Gersthofer Straße und Gürtel, sowie eine Neugestaltung der Schulgasse - das hat die Bezirksvertretung beschlossen. Das Ziel: Verkehrsberuhigung. Kritik kommt allerdings vom ÖAMTC.

Tempo 30 auf allen Straßen im Währinger Zentrum - das bedeutet somit Tempo 30 auf den großen Durchzugsstraßen Währinger Strasse und Gentzgasse, sowie auf der Martinstrasse und der Sternwartestrasse. Allesamt relativ große Verkehrswege, auf denen bisher Tempo 50 gilt. Diese Maßnahme ist nach dem Beschluß des Bezirksparlament so gut wie fix und soll im Laufe des ersten Halbjahres 2018 kommen.

Umbau im Sommer
Kritik gibt es vom ÖAMTC. Dieser befürchtet mehr Staus, ebenso wie bei der zweiten Maßnahme die beschlossen worden ist: die Umgestaltung des Schulvorplatzes auf der Schulgasse. Dieser soll künftig autofrei werden, wodurch die Schulgasse zur Sackgasse werden würde.
Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2884288/
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: WVB am 16. Dezember 2017, 11:04:01
Eine weitere Entschleunigung der Linien 40 und 41 wird demnächst kommen:
Und das obwohl die Grünen auf ihrer Homepage "Weniger Straßenbahn-Blockaden" wollen.  :fp:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 16. Dezember 2017, 11:07:50
Eine weitere Entschleunigung der Linien 40 und 41 wird demnächst kommen:
Und das obwohl die Grünen auf ihrer Homepage "Weniger Straßenbahn-Blockaden" wollen.  :fp:

Wieso denn. Die Grünen werden sich doch gleichzeitig einsetzten, dass die Währingner Straße zwischen Gürtel und Aumannplatz Autofrei wird *duckundrenn*
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: HLS am 16. Dezember 2017, 12:02:35
Und wie schnell fahren in dem Bereich die Straßenbahnen? Ich selbst komme(kam) dort (fast) nie über 30km/h.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 13er am 16. Dezember 2017, 12:27:35
Und wie schnell fahren in dem Bereich die Straßenbahnen? Ich selbst komme(kam) dort (fast) nie über 30km/h.
Schneller dort fahren geht schon allein deswegen nicht, weil man ja ständig mit Falschparkern rechnen muss :D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 58 am 16. Dezember 2017, 20:16:41
Und ganz ehrlich: bis auf kurze Abschnitte ist es dort auch heute schwierig, wenn nicht sogar fast unmöglich, viel mehr als 30 km/h zu fahren (StVO-konformes Fahren vorausgesetzt). Gerade die Währinger Straße oberhalb vom Aumannplatz sowie die Martinstraße sind stellenweise extrem schmal und unübersichtlich (Schutzwege, etc.). Fast überall anders in Wien wären das längst 30er-Zonen.

Und warum es bei Tempo 30 mehr Stau geben soll als bei Tempo 50 weiß wohl auch nur der liebe ÖAMTC.

EDIT: ich habe übrigens aufgeschnappt, dass die Schienenstraßen davon ausgenommen sein sollen...stimmt das?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 16. Dezember 2017, 20:37:17

Und warum es bei Tempo 30 mehr Stau geben soll als bei Tempo 50 weiß wohl auch nur der liebe ÖAMTC.


Weil es doch Autofahrer gibt, die sich an die Geschwindigkeit halten. Und dann gibt es auch Autofahrer, die immer 10 km/h unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fahren. Und dadurch kommst du dann noch langsamer weiter.

Es ist nicht der Stau, der wird eventuell auch weniger sein, aber die Durchschnittsgeschwindigkeit wird geringer und dadurch können weniger Fahrzeuge in der gleichen Zeit eine Straße benutzen. Den Sicherheitsabstand kannst du dabei vernachlässigen, da der interessanterweise für viele Autofahrer bei beiden Geschwindigkeiten gleich groß ist.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 60er am 18. Dezember 2017, 10:12:12
Weil es doch Autofahrer gibt, die sich an die Geschwindigkeit halten. Und dann gibt es auch Autofahrer, die immer 10 km/h unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fahren. Und dadurch kommst du dann noch langsamer weiter.

Es ist nicht der Stau, der wird eventuell auch weniger sein, aber die Durchschnittsgeschwindigkeit wird geringer und dadurch können weniger Fahrzeuge in der gleichen Zeit eine Straße benutzen. Den Sicherheitsabstand kannst du dabei vernachlässigen, da der interessanterweise für viele Autofahrer bei beiden Geschwindigkeiten gleich groß ist.
Geh bitte! Welcher Autler fährt bei Tempo 30 einen 20er? Die meisten fahren sowieso eher einen Tacho-40er, manche halten sich genau dran. Die 30er-Zonen wird man wahrscheinlich fast überhaupt nicht merken.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Bus am 18. Dezember 2017, 12:28:49
Bei den exorbitanten Schilderwald in Wien fällt das doch eh keinem mehr auf.  >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: W_E_St am 18. Dezember 2017, 19:08:25
Gerade einmal in den letzten paar Betriebsstunden wird mehr als 30 gefahren und auch das fast nur Martinstraße - Aumannplatz Richtung Gersthof und das nicht von jedem Fahrer. So what? Insbesondere wenn die Ampeln Kutschkergasse und Martinstraße wegkommen (Österreich dürfte so ziemlich das einzige Land sein, in dem es 30er-Zonen mit Ampeln gibt!) wäre das sogar eine Beschleunigung.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 18. Dezember 2017, 22:09:37
Mir fallen in der letzten Zeit immer mehr neue Taferlständer auf. Statt der rohrartigen kommen jetzt welche mit quadratischem Querschnitt, Seitenlänge gefühlt zweifacher Durchmesser der runden.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 19. Dezember 2017, 07:33:23
Mir fallen in der letzten Zeit immer mehr neue Taferlständer auf. Statt der rohrartigen kommen jetzt welche mit quadratischem Querschnitt, Seitenlänge gefühlt zweifacher Durchmesser der runden.

Die kommen schon länger bei meist höheren Tafeln zum Einsatz. Also bei Tempo 30 Tafeln sehr oft aber nicht auschließlich. Auch bei anderen Tafeln, wenn mehrere darauf befestigt sind.
Titel: Re: Beschleunigung? Za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 24. April 2018, 08:16:09
Ist mir mittlerweile schon zwei Mal im Westen Wiens untergekommen: Die Straßenbahn ist offenbar so langsam, dass das Fahrpersonal beim Herumstehen an den Ampeln sogar ein Buch hervorholt (ist kein Handy!) und liest... :up: :up:
Titel: Re: Beschleunigung? Za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 24. April 2018, 08:19:16
Ist mir mittlerweile schon zwei Mal im Westen Wiens untergekommen: Die Straßenbahn ist offenbar so langsam, dass das Fahrpersonal beim Herumstehen an den Ampeln sogar ein Buch hervorholt (ist kein Handy!) und liest... :up: :up:

Wäre interessant, wo das war. Denn ich glaube kaum, dass die Rotphasen so lange sind, dass man ein Buch lesen kann.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Z-TW am 24. April 2018, 09:13:39
Den Vogel hinsichtlich "Beschleunigung" schießt die Fahrt mit dem 26er vom Bahnhof Floridsdorf bis zur Koloniestraße ab! Flotten Schrittes ist man zu Fuß fast genau so schnell.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 24. April 2018, 09:17:52
Den Vogel hinsichtlich "Beschleunigung" schießt die Fahrt mit dem 26er vom Bahnhof Floridsdorf bis zur Koloniestraße ab! Flotten Schrittes ist man zu Fuß fast genau so schnell.

Hauptbremse auf der Strecke ist der recht vertrottelte und ur langsame Umlauf bei der Nordbrückenabfahrt. Die Ampel sind für alle ein Krampf.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Peter Kasenbacher am 24. April 2018, 09:18:11
Ist doch Absicht! Da erwischt man als Fahrgast alle Pokestop auf den jeweiligen Linien! ;D
Titel: Re: Beschleunigung? Za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 58 am 24. April 2018, 15:50:47
Ist mir mittlerweile schon zwei Mal im Westen Wiens untergekommen: Die Straßenbahn ist offenbar so langsam, dass das Fahrpersonal beim Herumstehen an den Ampeln sogar ein Buch hervorholt (ist kein Handy!) und liest... :up: :up:

Wäre interessant, wo das war. Denn ich glaube kaum, dass die Rotphasen so lange sind, dass man ein Buch lesen kann.

Mir fällt da im "Westen" ad hoc eine Ampel ein, bei der sich durchschnittlich garantiert 1-2 Seiten eines Taschenbuchs ausgehen...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Bus am 24. April 2018, 16:35:23
Am 10er schafft man locker ein halbes Taschenbuch  >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Z-TW am 13. Mai 2018, 16:18:34
Ein Hotspot punkto Nichtbeschleunigung ist die Relation Praterstern - Taborstraße. Gefühlte alle 50 m eine rote Ampel....Das führte vergangenen Freitag dazu, dass der nachfolgende 5er den "verampelten" in der Hst. Währinger Straße eingeholt hatte, offenbar weil der Glück in der Nordbahnstraße hatte.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: U4 am 13. Mai 2018, 17:26:07
Ein Hotspot punkto Nichtbeschleunigung ist die Relation Praterstern - Taborstraße. Gefühlte alle 50 m eine rote Ampel....Das führte vergangenen Freitag dazu, dass der nachfolgende 5er den "verampelten" in der Hst. Währinger Straße eingeholt hatte, offenbar weil der Glück in der Nordbahnstraße hatte.
Oder der erste ihm alle FG weggenommen hat, und der zweite keine Fahrgäste mehr aufzunehmen hatte ???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Z-TW am 13. Mai 2018, 18:45:21
Ein Hotspot punkto Nichtbeschleunigung ist die Relation Praterstern - Taborstraße. Gefühlte alle 50 m eine rote Ampel....Das führte vergangenen Freitag dazu, dass der nachfolgende 5er den "verampelten" in der Hst. Währinger Straße eingeholt hatte, offenbar weil der Glück in der Nordbahnstraße hatte.
Oder der erste ihm alle FG weggenommen hat, und der zweite keine Fahrgäste mehr aufzunehmen hatte ???

Das wird wohl dazugekommen sein!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 27. August 2018, 16:28:46
Die Wienerbergtangente soll ja in erster Linie eine Beschleunigung des 15A darstellen. Und um dies zu erreichen, werden in der Raxstraße drei neue VLSA errichtet (Altdorferstraße, Gaißmayrgasse, Sickingengasse).  :bh:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 27. August 2018, 16:45:58
Und dass damit Arbeitsplätze gesichert werden, daran denkst du nicht?    :P   >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 27. August 2018, 16:56:42
Die Wienerbergtangente soll ja in erster Linie eine Beschleunigung des 15A darstellen. Und um dies zu erreichen, werden in der Raxstraße drei neue VLSA errichtet (Altdorferstraße, Gaißmayrgasse, Sickingengasse).  :bh:

––> www.autobusforum.at
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Monorail am 28. August 2018, 02:11:30
Die Wienerbergtangente soll ja in erster Linie eine Beschleunigung des 15A darstellen. Und um dies zu erreichen, werden in der Raxstraße drei neue VLSA errichtet (Altdorferstraße, Gaißmayrgasse, Sickingengasse).  :bh:
Deine beiden letztgenannten VLSA werden vermutlich die bestehende Fußgängerampel ersetzen und stets so geschaltet sein, dass die Gasserln gleichzeitig (kurz) grün bekommen und den Rest der Zeit hat die Raxstraße grün. Die Ampel bei der Altdorfer ist wirklich fragwürdig. ???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 07:13:28
Und schon wieder wird eine Öffi-Linie eingebremst.
Lt. heutigen Artikel der Zeitung Heute bringen alle Bezirksparteien, mit ausnahme der FPÖ in der Josefstadt den Antrag ein, die Josefstädter Straße zu einer Tempo 30 Zone.

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 68er am 26. September 2018, 07:44:25
Das ist auch sehr vernünftig so. Hoffentlich wird es dem Autofahrerclub Wiener Linien nicht gelingen, das zu sabotieren. Jenen WL, denen die Straßenbahnen sonst gar nicht langsam genug herumschleichen und oft genug minutenlang in der Gegend herumstehen können.
Die Ampel bei der Langen Gasse sollte dann weg und jene bei der Piaristengasse und Lederergasse auf kompromisslose ÖV-Bevorrangung programmiert werden.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 07:48:11
Das ist auch sehr vernünftig so. Hoffentlich wird es dem Autofahrerclub Wiener Linien nicht gelingen, das zu sabotieren. Jenen WL, denen die Straßenbahnen sonst gar nicht langsam genug herumschleichen und oft genug minutenlang in der Gegend herumstehen können.
Die Ampel bei der Langen Gasse sollte dann weg und jene bei der Piaristengasse und Lederergasse auf kompromisslose ÖV-Bevorrangung programmiert werden.

Also da tust du den WL unrecht. Denn wie sollen jemals Fahrzeitverkürzungen durchgeführt werden, wenn die WL von den Bezirken immer eingebremst werden. Ich weis, dass dies kaum der Fall ist. Aber so wird der fast unwahrscheinliche Fall noch unwahrscheinlicher.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 26. September 2018, 08:17:33
Die Gesamtstrecke von 1200 m legt man mit 50 in 1,4, mit 30 in 2,4 Minuten zurück. Stationsaufenthalte und Ampeln erhöhen die Fahrzeit sicher auf mindestens 5 Minuten.
Ein einziger Ampelaufenthalt den man der Straßenbahn erspart egalisiert das, eine gnadenlose Ampelbevorrangung Weitergab würde bei 30 eine Beschleunigung gegenüber jetzt bringen.
Die WL sollten das bei den Verhandlungen verlangen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 26. September 2018, 09:13:53
Die Gesamtstrecke von 1200 m legt man mit 50 in 1,4, mit 30 in 2,4 Minuten zurück.

In der Josefstädter Straße darf die Straßenbahn nur 40 fahren – und selbst das ist schon mit erhöhtem Risiko (unachtsamer Querverkehr, Nähe zu parkenden Fahrzeugen und Gehsteig) verbunden. Dennoch ist die Ausweisung von Tempo 30 in der Josefstädter Straße ein populistischer Schildbürgerstreich, da man allein dadurch nicht den geringsten Verkehrsrückgang erreicht, weil sich ohne zusätzliche Maßnahmen niemand daran hält.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 58 am 26. September 2018, 09:16:36
Dennoch ist die Ausweisung von Tempo 30 in der Josefstädter Straße ein populistischer Schildbürgerstreich, da man allein dadurch nicht den geringsten Verkehrsrückgang erreicht, weil sich ohne zusätzliche Maßnahmen niemand daran hält.

Kann man derzeit auch wunderbar z.B. in der Gentzgasse und Konsorten beobachten...  :-[
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Operator am 26. September 2018, 09:26:25
Das ist auch sehr vernünftig so. Hoffentlich wird es dem Autofahrerclub Wiener Linien nicht gelingen, das zu sabotieren. Jenen WL, denen die Straßenbahnen sonst gar nicht langsam genug herumschleichen und oft genug minutenlang in der Gegend herumstehen können.
Die Ampel bei der Langen Gasse sollte dann weg und jene bei der Piaristengasse und Lederergasse auf kompromisslose ÖV-Bevorrangung programmiert werden.

Also da tust du den WL unrecht. Denn wie sollen jemals Fahrzeitverkürzungen durchgeführt werden, wenn die WL von den Bezirken immer eingebremst werden. Ich weis, dass dies kaum der Fall ist. Aber so wird der fast unwahrscheinliche Fall noch unwahrscheinlicher.
Fahrzeitverkürzungen sind speziell bei Fahrern sehr unbeliebt und werden meist mit Schleichfahrten und dergleichen torpediert; siehe Beispiel Linie 2!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Inventar am 26. September 2018, 09:30:48
Fahrzeitverkürzungen sind speziell bei Fahrern sehr unbeliebt und werden meist mit Schleichfahrten und dergleichen torpediert; siehe Beispiel Linie 2!

Wer läßt sich gerne Geld wegnehmen?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: luki32 am 26. September 2018, 09:31:55
Fahrzeitverkürzungen sind speziell bei Fahrern sehr unbeliebt und werden meist mit Schleichfahrten und dergleichen torpediert; siehe Beispiel Linie 2!

Wer läßt sich gerne Geld wegnehmen?

Natürlich, ist verständlich, liegt am völlig absurden Besoldungssystem der Tintenburg.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 26. September 2018, 09:33:22
Also da tust du den WL unrecht. Denn wie sollen jemals Fahrzeitverkürzungen durchgeführt werden, wenn die WL von den Bezirken immer eingebremst werden.

Die Einbremsung erfolgt in erster Linie durch mangelnde Bevorrangung der Straßenbahn und Langsamfahrstellen von 10-15 km/h wegen schlechten Gleiszustandes. Ich traue mich zu wettern, wenn man diese beiden Punkte beheben und Tempo 30 in ganz Wien einführen würde, dass die Straßenbahn eher schneller als langsamer wird.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: normalbuerger am 26. September 2018, 09:35:10
Bezahlung wie vor hundert Jahren.
Ist nicht nur bei den WiLi so.
Das ist Gemeinde Wien eben ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 26. September 2018, 10:18:25
Gibt oder gab es jemals Bestrebungen, ein an gegenwärtige Rahmenbedingungen angepasstes Besoldungssystem einzuführen?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Anid am 26. September 2018, 10:39:06
So, was ist da jetzt genau? Kann das jemand genau erklären was es damit auf sich hat dass langsamere Linien besser bezahlt werden und daher die Fahrer gegen jede Beschleunigung sind?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 11:22:08
Das Problem ist, solange es tageweise Extremverspätungen auch Fahrbediensten gibt, wo man genau weis, dass wenn diese zu spät dran sind, liegt es nicht an ihnen und mehr als 50% der Fahrten verspätet sind, kannst du keine Fahrzeitverkürzungen in Angriff nehmen.

Denn auch wenn du auf einer Linie im optimale Fall 10% einsparen könntest. Im Fahrplan ist immer einkalkuliert, dass man eine Weiche händisch stellen, einen Fahrgast eine Info geben, ein Auto ein oder ausparkt, die Klapprampe betätigen muss.

Und erst, wenn du diese Faktoren einrechnest und dann hast du noch immer zuviel Zeit, dann kannst du auch eine Fahrzeitverkürzung planen.

Beste Beispiel Ich bin unlängst auf der Linie 31 gefahren. Auf einer der 5 Runden habe ich nicht aufgepasst und war bedingt durch einen geringen Fahrgastandrang in den Haltestellen auf einmal 2 min zu früh. Bei den beiden Runden hatte ich eben 2 Rollstuhlfahrer, etliche Mütter mit Kinderwagen und dadurch wesentlich längere Haltestellenaufenthalte und dadurch zu tun, dass ich die Fahrzeit überhaupt halten konnte. Und das, obwohl ich keine vermehrte Wartezeit bei den Ampelschaltungen hatte.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 26. September 2018, 12:01:32
Wann kommen von dir mal Verbesserungsvorschläge?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 12:42:36
Wann kommen von dir mal Verbesserungsvorschläge?

Die Verbesserungsvorschläge gebe ich gleich intern bei der zuständigen Abteilung ab.

Aber du kannst mir glauben Wenn mir etwas auffällt, dass ich dann auch mit dem zuständigen Referenten diesbezüglich spreche. Der fürchtet sich immer, wenn ich ihm sage, dass ich wieder einen Fahrtag mache, bzw ersucht er mich sogar, dass ich auf gewisse punkte achten soll.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 26. September 2018, 12:54:34
Wobei ich finde, dass es den meisten Fahrgästen weniger darum geht, dass man 1, 2 Minuten schneller fährt als dass die Intervalle gleichmäßig und die Anschlüsse gewährleistet sind.

Gerade gestern wieder einen Fall erlebt: Ein Kurs ist verspätet oder fällt aus und der Vorderkurs erhält am IBIS einen temporären Fahrplan mit Abfahrt drei Minuten später. Der Fahrer scheisst aber drauf und fährt konstant mit =3 durch die Gegend. Und die 30er-/31er-Problematik brauche ich wohl nicht zum x. Mal aufwärmen. Diese Sachen liegen sehr wohl im Bereich der WL.

Und das den 30er am 2er betrifft: Dort fahren die Züge nur sehr selten 50.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 13:02:22
Gerade gestern wieder einen Fall erlebt: Ein Kurs ist verspätet oder fällt aus und der Vorderkurs erhält am IBIS einen temporären Fahrplan mit Abfahrt drei Minuten später. Der Fahrer scheisst aber drauf und fährt konstant mit =3 durch die Gegend.

Und das den 30er am 2er betrifft: Dort fahren die Züge nur sehr selten 50.

Zu 1) Auch das hatte ich bei meinen letzten Dienst. Und was war ein Fehler, denn mein Folgezug war zwar zu spät, allerdings mit der Ausgleichzeit war er wieder planmässig

Zu 2) Da geht es um das Prinzip. Denn mir ist schon klar, dass es kaum Auswirkung auf die Fahrzeit hat. Aber so hast du wieder einen Abschnitt, wo es dem Fahrpersonal nicht möglich ist, eine geringe Verspätung wieder aufzuholen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: normalbuerger am 26. September 2018, 15:06:17
Gerade in den Abend bzw. Nachtstunden ist es als Fahrgast eher lähmend wenn man dahin zuckelt oder sogar bei Haltestellen steht um eben dem Fahrplan nicht davon zu fahren.
Zu solchen Uhrzeiten gibt es dann auch eher keine Auskünfte oder Kinderwägen.
Auch die Ausgleichszeit könnte dann geringer ausfallen wo auch die Gefahr für den Fahrer eines eventuellen Übergriffes oder Gewalttat deutlich reduziert werden kann.

Ja und die Bezahlung, man wird nach Stunden bezahlt, so wie bei anderen Berufen auch ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 15:19:37
Gerade in den Abend bzw. Nachtstunden ist es als Fahrgast eher lähmend wenn man dahin zuckelt oder sogar bei Haltestellen steht um eben dem Fahrplan nicht davon zu fahren.
Zu solchen Uhrzeiten gibt es dann auch eher keine Auskünfte oder Kinderwägen.
Auch die Ausgleichszeit könnte dann geringer ausfallen wo auch die Gefahr für den Fahrer eines eventuellen Übergriffes oder Gewalttat deutlich reduziert werden kann.

Ja und die Bezahlung, man wird nach Stunden bezahlt, so wie bei anderen Berufen auch ;)

Mag sein, dass man in den Abendstunden die Fahrzeit kürzen kann. Nur dann ist auch immer noch die Frage, ob dann es auch besser für die Fahrgäste ist. Denn durch die kürzeren Fahrzeiten passen dann womöglich die Anschlußzeiten wieder. Und ja, ich weiß das Anschlüsse oft nicht eingehalten werden.

Aber dass bei einer geringer Fahrzeit dann die Ausgleichzeit geringer ist, ist auch eine Milchmädchenrechnung. Denn oft kannst du vielleicht auch die Fahrzeit kürzen, aber dennoch nicht soviel, dass du dann auch ein fahrzeug einsparen kannst, da wenn du dann auch die Ausgleichzeit kürzt, die Durchfahrzeiten auf den Knotenpunkten nicht mehr passen und dann hast du dort auch wieder Probleme mit den Anschlusszeiten. Oder aber du hast das Problem, dass du zwar die Zeittrassen verschieben kannst, jedoch brauchst du die Ausgleichzeit, damit du einen gleichmässigen Intervall hast.

Beste Beispiel Linie 37. Die hat derzeit im 15 min Intervall 8 min Ausgleichzeit. Selbst wenn du bei dieser Linie in beiden Richtungen 3 min einsparst, hast du nur 14 min Umkehrzeit.

Und selbst bei 4 min Einsparung in beiden Richtungen. Da hast du zwar dann 16 min Ausgleichzeit und könntest theoretisch einen Zug einsparen, aber 1 min ist zu wenig, damit du kleine Störungen abfangen kannst.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: fastpage am 26. September 2018, 15:29:54
Man muss auch loben.
Die Ampelschaltung bei der Kreuzung Brünner Strasse/Katsushikastraße wurde auf "intelligent" umprogramiert. Statt stur ihr Program runterzuspulen, setzt diese nun wie die Ampel bei der Angererstrasse Zwischenphasen für die Straßenbahn.
Die Fußgängerampel bleibt allerdings rot, da die Phase zu kurz.

Ist zwar nervend als Autofahrer, wenn man den Umlauf schon auswendig gekannt hat  :P 8) aber nun entsprechen die Minuten an den FGI wieder der Realität.

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: normalbuerger am 26. September 2018, 15:50:54
Gerade in den Abend bzw. Nachtstunden ist es als Fahrgast eher lähmend wenn man dahin zuckelt oder sogar bei Haltestellen steht um eben dem Fahrplan nicht davon zu fahren.
Zu solchen Uhrzeiten gibt es dann auch eher keine Auskünfte oder Kinderwägen.
Auch die Ausgleichszeit könnte dann geringer ausfallen wo auch die Gefahr für den Fahrer eines eventuellen Übergriffes oder Gewalttat deutlich reduziert werden kann.

Ja und die Bezahlung, man wird nach Stunden bezahlt, so wie bei anderen Berufen auch ;)


Mag sein, dass man in den Abendstunden die Fahrzeit kürzen kann. Nur dann ist auch immer noch die Frage, ob dann es auch besser für die Fahrgäste ist. Denn durch die kürzeren Fahrzeiten passen dann womöglich die Anschlußzeiten wieder. Und ja, ich weiß das Anschlüsse oft nicht eingehalten werden.

Aber dass bei einer geringer Fahrzeit dann die Ausgleichzeit geringer ist, ist auch eine Milchmädchenrechnung. Denn oft kannst du vielleicht auch die Fahrzeit kürzen, aber dennoch nicht soviel, dass du dann auch ein fahrzeug einsparen kannst, da wenn du dann auch die Ausgleichzeit kürzt, die Durchfahrzeiten auf den Knotenpunkten nicht mehr passen und dann hast du dort auch wieder Probleme mit den Anschlusszeiten. Oder aber du hast das Problem, dass du zwar die Zeittrassen verschieben kannst, jedoch brauchst du die Ausgleichzeit, damit du einen gleichmässigen Intervall hast.

Beste Beispiel Linie 37. Die hat derzeit im 15 min Intervall 8 min Ausgleichzeit. Selbst wenn du bei dieser Linie in beiden Richtungen 3 min einsparst, hast du nur 14 min Umkehrzeit.

Und selbst bei 4 min Einsparung in beiden Richtungen. Da hast du zwar dann 16 min Ausgleichzeit und könntest theoretisch einen Zug einsparen, aber 1 min ist zu wenig, damit du kleine Störungen abfangen kannst.

Grundsätzlich muss ich dir schon recht geben, mit den Anschlüssen wird es dann planmäßig etwas eng werden auf gewissen Knotenpunkten.
Aber wie du selbst auch schon gesagt hast, auf Anschlüsse wird ja bekanntlich eh nicht gewartet, somit wäre dieser Punkt auch wieder zu vernachlässigen ;)

Bei deinem Beispiel mit der Linie 37 wird es sichtlich etwas eng, es gibt aber bestimmt Linien wo man dadurch ein wenig nachbessern kann.
Es geht mir nicht unbedingt drum Züge einzusparen, es geht mir eher drum...... man ist am Abend eh froh wenn man heim kommt, dann sitzt man in der Bim und zuckelt dahin, steht immer wieder um nicht den Fahrplan davon zu fahren, das macht für viele die Bim zur lahmen Schnecke, die sie ja nicht sein muss, man macht sie nur dazu. Schade eigentlich ;)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2018, 16:42:13

Es geht mir nicht unbedingt drum Züge einzusparen, es geht mir eher drum...... man ist am Abend eh froh wenn man heim kommt, dann sitzt man in der Bim und zuckelt dahin, steht immer wieder um nicht den Fahrplan davon zu fahren, das macht für viele die Bim zur lahmen Schnecke, die sie ja nicht sein muss, man macht sie nur dazu. Schade eigentlich ;)

Klar ist ein jeder froh, wenn er nach Hause kommt. Nur glaube mir, wenn ein Fahrgast auch 20% seiner Fahrzeit abkürzen kannst. Den wenigsten würde es auffallen. Und den meisten ist eben wichtig, dass sich sich annähernd auf die Durchfahrzeiten verlassen können. Denn 95% aller Fahrten sind pünktlich, oder maximal 1 min verfrüht. Und mit den heutigen Ampelschaltungen ist es dir oft auch gar nicht überall möglich, dass du auf die Sekunde pünktlich unterwegs bist.

Und ich habe heute auch noch einen Weg, wo ich beim Heimfahren 30 min mit einer Linie unterwegs bin. Aber was mache ich - Ich lese oder spiele am Handy und damit fällt mir die lange Fahrzeit gar nicht mehr auf.

Und gerade in der kurzen Fahrzeit hast du als Fahrer das Problem, dass du dann immer irgendwelche Situationen hast, dass du diese kaum mehr aufholen kannst.

Aber du bist wahrscheinlich der umgekehrte Fall von meinem Neffen. Der beschwert sich bei mir nämlich immer, dass bei ihm die Öffis zu spät sind und dann fahren, als hätten die Fahrbedienstete etwas gestohlen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 06. Januar 2019, 09:23:34
Eine weitere Entschleunigung der Linien 40 und 41 wird demnächst kommen:

Zitat
Währing beruhigt Verkehr im Bezirkszentrum
Eine Tempo-30-Zone zwischen Gersthofer Straße und Gürtel, sowie eine Neugestaltung der Schulgasse - das hat die Bezirksvertretung beschlossen. Das Ziel: Verkehrsberuhigung. Kritik kommt allerdings vom ÖAMTC.

Tempo 30 auf allen Straßen im Währinger Zentrum - das bedeutet somit Tempo 30 auf den großen Durchzugsstraßen Währinger Strasse und Gentzgasse, sowie auf der Martinstrasse und der Sternwartestrasse. Allesamt relativ große Verkehrswege, auf denen bisher Tempo 50 gilt. Diese Maßnahme ist nach dem Beschluß des Bezirksparlament so gut wie fix und soll im Laufe des ersten Halbjahres 2018 kommen.

Umbau im Sommer
Kritik gibt es vom ÖAMTC. Dieser befürchtet mehr Staus, ebenso wie bei der zweiten Maßnahme die beschlossen worden ist: die Umgestaltung des Schulvorplatzes auf der Schulgasse. Dieser soll künftig autofrei werden, wodurch die Schulgasse zur Sackgasse werden würde.
Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2884288/
Übrigens kam die Sache leicht anders: zwischen Gersthofer Straße und Gürtel ist jetzt zwar überall eine 30er-Zone, allerdings „ausgenommen Schienenstraßen“. Und das vorhergesagte Verkehrschaos ist sowieso ausgeblieben. ::)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 58 am 06. Januar 2019, 10:24:08
Übrigens kam die Sache leicht anders: zwischen Gersthofer Straße und Gürtel ist jetzt zwar überall eine 30er-Zone, allerdings „ausgenommen Schienenstraßen“. Und das vorhergesagte Verkehrschaos ist sowieso ausgeblieben. ::)

Angekündigte "Katatrophen", insbesondere jene vom ÖAMTC herbeigeredeten, bleiben meistens aus.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 06. Januar 2019, 22:06:39
Ich fürchte aber, eine andere Katstrophe könnte uns blühen: da 2018 keine Einigung über den Rückbau des Gersthofer Platzls auf einen „vernünftigen“ Querschnitt erzielt werden konnte, stellt sich die Frage, ob das in der aktuellen (Wiener) Legislaturperiode überhaupt noch etwas wird - wenn nicht, dann könnte das auf die nächsten 10 Jahre komplett scheitern, weil ohne eine Nicht-Autofahrerpartei in der Stadtregierung geht das (zumindest finanziell) nie „durch“.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 05. Juni 2019, 10:17:19
Was von der Wienerbergtangente blieb (ja, ich weiß, Bus, aber es zeigt halt, was man von Politikerversprechen halten darf):

600 Meter neue Busspuren und Doppel-Haltestellen ab September
Bereits 2018 wurden erste Beschleunigungsmaßnahmen für den 15A in Meidling umgesetzt. Derzeit werden neue Doppelhaltestellen für schnelleres und bequemeres Umsteigen sowie insgesamt 600 Meter Busspuren errichtet. Damit wird der Bus auch in der Raxstraße in Favoriten ab Anfang September besser vorankommen und die Linie 15A insgesamt noch zuverlässiger.
Aktuell entsteht eine Busspur von der Triester Straße bis zum Stefan-Fadinger-Platz. Der 15A hat damit in Fahrtrichtung Enkplatz in der Altdorferstraße und in der Raxstraße rund 400 Meter Busspur zur Verfügung. Auch die Wienerbergstraße erhält vor der Kreuzung mit der Triester Straße in Fahrtrichtung Enkplatz eine eigene Busspur und der Bus kann dadurch schneller die Kreuzung passieren. In Fahrtrichtung Bahnhof Meidling wird auf der Raxstraße vom Stefan-Fadinger-Platz bis zur Kreuzung mit der Altdorferstraße eine zusätzliche Busspur errichtet. Insgesamt bekommt der 15A damit 600 Meter lange Busspuren.
Am Stefan-Fadinger-Platz entstehen in beide Fahrtrichtungen außerdem neue Doppel-Haltestellen für die Buslinien 65A und 15A. Die Fahrgäste können somit bequemer und rascher umsteigen. Weitere Beschleunigungsmaßnahmen auf der Grenzackerstraße sind für 2020 geplant.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 05. Juni 2019, 10:36:52
Was wird dort beschleunigt? Was die grad bauen ist doch lediglich teure Augenauswischerei!   ::)  :down:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 05. Juni 2019, 11:16:19
Was wird dort beschleunigt? Was die grad bauen ist doch lediglich teure Augenauswischerei!   ::)  :down:

Du kannst auch nur motzen. Anstatt dass du froh bist, das überhaupt etwas passiert. Es ist zwar nicht überragen. Wer aber die Verkehrssituation dort kennt, der sollte auch wissen, dass es nicht so einfachg ist, dort Busspuren zu errichten, ohne dass die Bevölkerung gleich auf die Barrikaden springt.

Wichtig ist beim Bereich von der Triester Straße zum Stefan-Fadinger-Platz, dass der Bus diesen Bereich auch fahren kann, ohne dass er in die Autospur biegen muss. Denn die Meiste Zeit in diesem Bereich verliert der Bus wegen dem Abbiegen von der Altdorfer Straße in die Raxstraße. Ich sehe das als mühselig ernährt sich das Eichhörnchen, bzw Gift in kleinen Dosen für die Autofahrer.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 05. Juni 2019, 11:54:49
Komisch, ich kenne die Situation offenbar besser als du. Aber ich kann halt nur maulen.  :-[


Außerdem ist es ein Bus-Thema, da ja dort die Straßenbahn in hundert Jahren nicht kommt. Also, lassen wir es gut sein!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 05. Juni 2019, 12:21:18
Komisch, ich kenne die Situation offenbar besser als du. Aber ich kann halt nur maulen.  :-[


Außerdem ist es ein Bus-Thema, da ja dort die Straßenbahn in hundert Jahren nicht kommt. Also, lassen wir es gut sein!

Ich will ja nicht sagen, dass dies eine optimale Lösung ist. Ich bin aber froh über jeden Meter, wo die ÖV vom MIV getrennt und somit beschleunigt wird. Und die Zeiten, wo man so einfach mal 2-3 Kilometer abmarkiert habe und somit Raum für den ÖV geschaffen hat, sind nun mal vorbei.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 4463 am 05. Juni 2019, 12:56:33
Ich will ja nicht sagen, dass dies eine optimale Lösung ist. Ich bin aber froh über jeden Meter, wo die ÖV vom MIV getrennt und somit beschleunigt wird. Und die Zeiten, wo man so einfach mal 2-3 Kilometer abmarkiert habe und somit Raum für den ÖV geschaffen hat, sind nun mal vorbei.
Es wird Zeit, dass in Wien endlich eine zeitgemäße Verkehrspolitik Einzug hält. In Paris hat man ganze Hauptverkehrsachsen (am Seine-Ufer) in Fußgängerzonen umgewandelt und die Stadt ist nicht zusammengebrochen.  ::)
Die (absolute) Zahl der Autos in Wien nimmt nach wie vor zu - das ist absurd in einer Zeit von Carsharing und immer deutlicher werdender Klimakrise. :bh:
Hier gehört politisch radikal gegengesteuert.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 05. Juni 2019, 13:56:07
Ich will ja nicht sagen, dass dies eine optimale Lösung ist. Ich bin aber froh über jeden Meter, wo die ÖV vom MIV getrennt und somit beschleunigt wird. Und die Zeiten, wo man so einfach mal 2-3 Kilometer abmarkiert habe und somit Raum für den ÖV geschaffen hat, sind nun mal vorbei.
Es wird Zeit, dass in Wien endlich eine zeitgemäße Verkehrspolitik Einzug hält. In Paris hat man ganze Hauptverkehrsachsen (am Seine-Ufer) in Fußgängerzonen umgewandelt und die Stadt ist nicht zusammengebrochen.  ::)
Die (absolute) Zahl der Autos in Wien nimmt nach wie vor zu - das ist absurd in einer Zeit von Carsharing und immer deutlicher werdender Klimakrise. :bh:
Hier gehört politisch radikal gegengesteuert.

Was das Paris gebracht hat, sah man beim Brand von Notre Dame. Die Straßen waren so hoffnungslos verstopft, das auch die Feuerwehr im Stau stand.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: tramway.at am 05. Juni 2019, 13:57:01
Was das Paris gebracht hat, sah man beim Brand von Notre Dame. Die Straßen waren so hoffnungslos verstopft, das auch die Feuerwehr im Stau stand.

Völliger Schwachsinn, sorry.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: normalbuerger am 05. Juni 2019, 14:38:18
Ich will ja nicht sagen, dass dies eine optimale Lösung ist. Ich bin aber froh über jeden Meter, wo die ÖV vom MIV getrennt und somit beschleunigt wird. Und die Zeiten, wo man so einfach mal 2-3 Kilometer abmarkiert habe und somit Raum für den ÖV geschaffen hat, sind nun mal vorbei.
Es wird Zeit, dass in Wien endlich eine zeitgemäße Verkehrspolitik Einzug hält. In Paris hat man ganze Hauptverkehrsachsen (am Seine-Ufer) in Fußgängerzonen umgewandelt und die Stadt ist nicht zusammengebrochen.  ::)
Die (absolute) Zahl der Autos in Wien nimmt nach wie vor zu - das ist absurd in einer Zeit von Carsharing und immer deutlicher werdender Klimakrise. :bh:
Hier gehört politisch radikal gegengesteuert.

Was bringt das Carsharing? So stehen noch mehr Autos auf den Straßen herum.
Viele die früher öffentlich gefahren sind nutzen jetzt die Carsharing Fahrzeuge, unterm Strich vermeidet man dadurch keinen KFZ Verkehr, denn Auto bleibt Auto, egal ob kurzfristig gemietet oder das eigene.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 05. Juni 2019, 15:16:28
Was bringt das Carsharing? So stehen noch mehr Autos auf den Straßen herum.
Viele die früher öffentlich gefahren sind nutzen jetzt die Carsharing Fahrzeuge, unterm Strich vermeidet man dadurch keinen KFZ Verkehr, denn Auto bleibt Auto, egal ob kurzfristig gemietet oder das eigene.

Die Problematik, ob Carsharing Leute vom ÖV/Rad abzieht ist die eine. Unbestritten ist jedoch, dass kein Carsharing-Fahrzeug 23 Stunden am Tag nur herumsteht. Mit dem Aufkommen von selbstfahrenden Autos muss das Ziel überhaupt sein, in Zukunft nur mehr Carsharing-Fahrzeuge zuzulassen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 05. Juni 2019, 15:22:52
Was bringt das Carsharing? So stehen noch mehr Autos auf den Straßen herum.
Viele die früher öffentlich gefahren sind nutzen jetzt die Carsharing Fahrzeuge, unterm Strich vermeidet man dadurch keinen KFZ Verkehr, denn Auto bleibt Auto, egal ob kurzfristig gemietet oder das eigene.

Die Problematik, ob Carsharing Leute vom ÖV/Rad abzieht ist die eine. Unbestritten ist jedoch, dass kein Carsharing-Fahrzeug 23 Stunden am Tag nur herumsteht. Mit dem Aufkommen von selbstfahrenden Autos muss das Ziel überhaupt sein, in Zukunft nur mehr Carsharing-Fahrzeuge zuzulassen.

Ändert am Stau aber wenig. Nur Parkplätze braucht man dann, theoretisch, etwas weniger.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 05. Juni 2019, 15:27:02
Nur Parkplätze braucht man dann, theoretisch, etwas weniger.

Nicht etwas weniger sondern sehr viel weniger. Und oft scheitern Vorhaben an den heiligen Parkplätzen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 05. Juni 2019, 15:31:26
Nur Parkplätze braucht man dann, theoretisch, etwas weniger.

Nicht etwas weniger sondern sehr viel weniger. Und oft scheitern Vorhaben an den heiligen Parkplätzen.

"Sehr viel weniger" kommt auf die Gegend an.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: abc am 05. Juni 2019, 15:38:38
Nur Parkplätze braucht man dann, theoretisch, etwas weniger.

Nicht etwas weniger sondern sehr viel weniger. Und oft scheitern Vorhaben an den heiligen Parkplätzen.

Würde ich so nicht unterschreiben. Denn der Bedarf an Parkplätzen wird nur geringer, wenn Leute ihr Auto abschaffen, weil es Carsharing (in Verbindung mit Öffis, Rad etc.) gibt. Mein Eindruck ist allerdings eher, dass Carsharing von Leuten genutzt wird, die sowieso kein Auto haben und auch nie eines hatten/wollten.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 05. Juni 2019, 15:43:38
Ich bin von einer künftigen Situation ohne Privat-PKW ausgegangen. Im Jetztzustand ist es wahrscheinlich ein Nullsummenspiel.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Linie 58 am 05. Juni 2019, 18:12:41
Was das Paris gebracht hat, sah man beim Brand von Notre Dame. Die Straßen waren so hoffnungslos verstopft, das auch die Feuerwehr im Stau stand.

Deine Argumente waren auch schon einmal weniger absurd.  :blank:
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Ferry am 05. Juni 2019, 18:48:42
Es wird Zeit, dass in Wien endlich eine zeitgemäße Verkehrspolitik Einzug hält. In Paris hat man ganze Hauptverkehrsachsen (am Seine-Ufer) in Fußgängerzonen umgewandelt und die Stadt ist nicht zusammengebrochen.  ::)

Wir sind hier aber in Österreich und nicht in Frankreich. Dass man dort zum MIV eine andere Einstellung hat, ist hinlänglich bekannt, wird aber an den hiesigen Umständen leider nichts ändern.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 05. Juni 2019, 18:51:39
Manche Linien sind abschnittweise zu den Stoßzeiten jetzt schon an der Kapazitätsgrenze. Mit einer - erzwungenen - wesentlichen Reduktion des MIV brächen Teile des Öffentlichen Verkehrs in Wien mit den derzeitigen Intervallen ziemlich häufig zusammen!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: J-C am 05. Juni 2019, 19:30:55
Und deswegen wird die Reduktion des MIV mit einem Ausbau des ÖPNV Hand in Hand gehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man dazu etwa die U-Bahn auf einen 90-Sekunden-Takt verstärkt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: T1 am 05. Juni 2019, 19:32:19
Es wird Zeit, dass in Wien endlich eine zeitgemäße Verkehrspolitik Einzug hält. In Paris hat man ganze Hauptverkehrsachsen (am Seine-Ufer) in Fußgängerzonen umgewandelt und die Stadt ist nicht zusammengebrochen.  ::)

Wir sind hier aber in Österreich und nicht in Frankreich. Dass man dort zum MIV eine andere Einstellung hat, ist hinlänglich bekannt, wird aber an den hiesigen Umständen leider nichts ändern.
Jo, aber dort war die Einstellung zum MIV vor 40 Jahren auch eine ganz andere. Und die hat sich auch geändert. Wird bei uns auch irgendwann einmal so sein.

Manche Linien sind abschnittweise zu den Stoßzeiten jetzt schon an der Kapazitätsgrenze. Mit einer - erzwungenen - wesentlichen Reduktion des MIV brächen Teile des Öffentlichen Verkehrs in Wien mit den derzeitigen Intervallen ziemlich häufig zusammen!
Mit der derzeitigen Betriebsführung vielleicht.

Es ist ja nicht so, dass der ÖV unendlich Kapazitäten nach oben hat. Aber mit einer effizienteren Betriebsführung könnte man ums quasi selbe Geld halt mehr Personen transportieren.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 05. Juni 2019, 19:33:06
Manche Linien sind abschnittweise zu den Stoßzeiten jetzt schon an der Kapazitätsgrenze. Mit einer - erzwungenen - wesentlichen Reduktion des MIV brächen Teile des Öffentlichen Verkehrs in Wien mit den derzeitigen Intervallen ziemlich häufig zusammen!
Wenn es eine Reduktion des MIV ist und nicht ein Wechsel von der Benutzung des eigenen Autos zur Benutzung eines Car-Sharing-Fahrzeuges, dann nicht. In diesem Fall erhöht sich bei Fahrplananpassung die Kapazität der Oberflächenlinien automatisch ohne mehr Fahrzeuge oder Personal einzusetzen
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tatra83 am 05. Juni 2019, 19:37:14
Es darf m.E. als Fakt betrachtet werden, dass niemand in der Tintenburg ein ernsthaftes Interesse an einer wirksamen ÖV-Bevorrangung bzw. Beschleunigung bei der Straßenbahn hat, wo im Ergebnis mit gleichem Personal- und Fahrzeugeinsatz mehr Menschen transportiert werden. Damit das so bleibt, hat man die dafür notwendigen Maßnahmenbündel auf so viele verschiedene Verwaltungseinheiten verteilt, sodass da nie irgendwas Sinnvolles rauskommen kann.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: T1 am 05. Juni 2019, 19:41:51
Leider. Aber schau ma mal, angeblich kommt ein neuer KV ohne Rolldienstzulage, das wäre ja einmal ein Beginn...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: T1 am 05. Juni 2019, 19:44:12
Ich will ja nicht sagen, dass dies eine optimale Lösung ist. Ich bin aber froh über jeden Meter, wo die ÖV vom MIV getrennt und somit beschleunigt wird. Und die Zeiten, wo man so einfach mal 2-3 Kilometer abmarkiert habe und somit Raum für den ÖV geschaffen hat, sind nun mal vorbei.
Es wird Zeit, dass in Wien endlich eine zeitgemäße Verkehrspolitik Einzug hält. In Paris hat man ganze Hauptverkehrsachsen (am Seine-Ufer) in Fußgängerzonen umgewandelt und die Stadt ist nicht zusammengebrochen.  ::)
Die (absolute) Zahl der Autos in Wien nimmt nach wie vor zu - das ist absurd in einer Zeit von Carsharing und immer deutlicher werdender Klimakrise. :bh:
Hier gehört politisch radikal gegengesteuert.

Was das Paris gebracht hat, sah man beim Brand von Notre Dame. Die Straßen waren so hoffnungslos verstopft, das auch die Feuerwehr im Stau stand.
Ja, man kann nur hoffen, dass es in Wien nie so weit kommt. Gut, dass wir einen Verkehrsbetrieb haben, der gegen den öffentlichen Verkehr kämpft.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 05. Juni 2019, 21:55:02
Weiters (und am wesentlichsten): Eine Stadtregierung, die massive Einschränkungen des MIV beschließt, ist bei den nächsten Wahlen weg. Und die bis dahin vielleicht umgesetzten Maßnahmen nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Und nein, eine Änderung der Betriebsführung durch Beschleunigung wäre kein Nullsummenspiel: Anstieg der Erhaltungskosten fahrzeug- und infrastrukturseitig aufgrund höherer Kilometerleistung sowie mehr Energieverbrauch!

Also: Vergesst es; warmer Eislutscher.

Man muss in dieser Stadt mit einer neuen Busspur für den 15A zufrieden sein, da ist der Klingelfee ausnahmsweise mal Recht zu geben ???.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: T1 am 05. Juni 2019, 22:58:34
Und nein, eine Änderung der Betriebsführung durch Beschleunigung wäre kein Nullsummenspiel: Anstieg der Erhaltungskosten fahrzeug- und infrastrukturseitig aufgrund höherer Kilometerleistung sowie mehr Energieverbrauch!
Kilometerabhängige Erhaltungskosten sowie Energiekosten steigen so oder so, wenn man zusätzliche Kapazitäten bereitstellt. Der Schmäh ist, dass man durch effizientere Betriebsführung vermeiden kann, dass weitere kilometerabhängige Betriebskosten steigen – wie Personalkosten – oder zusätzliche fahrzeugabhängige Kosten (wie Kosten für Fahrzeugbeschaffung/-bereithaltung, Reinigungskosten) entstehen.

Aber das muss man auch verstehen wollen. Wenn man hingegen Probleme suchen oder alles madig machen will, dann ist das natürlich zum Vergessen. Dann sollte man auch gegen die Busspur am 15A sein, weil das ist ja eine Einschränkung des MIV, und da werden wir noch sehen, was wir davon haben, wenn der Stephansdom brennen sollte…
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 06. Juni 2019, 01:35:38
Hast du, Obermeister T1, auch eine ähnlich einfache Lösung für das, was ich im ersten Absatz geschrieben habe? Sonst wären deine weiteren Ausführungen nämlich ziemlich sinnlos.

Und ich nehme zur Kenntnis, dass eine nicht vorhandene Busspur in der Raxstraße im Falle des Falles den Stephansdom retten würde... ::) Am besten, du verlangst auch gleich den Rückbau derselben in der Burggasse sowie das Ende der Fuzo in der inneren Mahü, dafür käme dort wieder die Bim! 8)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: abc am 06. Juni 2019, 08:15:53
Und nein, eine Änderung der Betriebsführung durch Beschleunigung wäre kein Nullsummenspiel: Anstieg der Erhaltungskosten fahrzeug- und infrastrukturseitig aufgrund höherer Kilometerleistung sowie mehr Energieverbrauch!

Hast Du mal über die Bedeutung des Wortes "Nullsummenspiel" nachgedacht? Kleiner Tipp: es heißt nicht, Geld zu sparen, sondern Ressourcen sinnvoller einzusetzen.

Den höheren Erhaltungs- und Energiekosten steht entweder - bei gleicher Fahrgastzahl - ein geringerer Fahrzeug- und damit Fahrerbedarf oder bei höherer Fahrgastzahl (= mehr Einnahmen) ein bestenfalls gleichbleibender Fahrzeug- und Personalbedarf bei größerer Kapazität gegenüber.

Und das ist nur die naturgemäß engstirnige betriebswirtschaftliche (und ausschließlich auf die Wiener Linien reduzierte) Betrachtungsweise. Ein deutlich reduzierter Autoverkehr würde ja auch anderswo Kosten sparen, z.B. bei Wirtschaftsverkehr, der dann schneller vorankommt; weniger Unfällen samt Folgekosten; bestenfalls weniger versiegelten Flächen; und bei vielen Dingen, die monetär schlecht erfassbar sind. Denn auch der überzeugteste Autofahrer möchte seltsamerweise nicht neben der Tangente wohnen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 06. Juni 2019, 09:26:48
Weiters (und am wesentlichsten): Eine Stadtregierung, die massive Einschränkungen des MIV beschließt, ist bei den nächsten Wahlen weg.

Auch wenn das heilge Blechle ein sehr emotionales Thema ist: Das glaube ich nicht. Erstens besitzen mehr als die Hälfte der Haushalte gar kein Auto und zweitens geht ein guter des Verkehrs gar nicht auf das Konto von Wiener Privat-PKWs. Es ist mehr Stimmungsmache von gewissen Parteien und Medien als Realität, denn beispielsweise die BeZo Mahü und Rothenturmstraße werden mehrheitlich positiv aufgenommen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 06. Juni 2019, 10:05:31
Ein deutlich reduzierter Autoverkehr würde ja auch anderswo Kosten sparen, z.B. bei Wirtschaftsverkehr, der dann schneller vorankommt; weniger Unfällen samt Folgekosten; bestenfalls weniger versiegelten Flächen; und bei vielen Dingen, die monetär schlecht erfassbar sind.

Und würde auch die entsprechenden Einnahmen reduzieren. Und so wie die Stadt finanziell derzeit dasteht, kann und will sie darauf nicht verzichten.

Auch wenn das heilge Blechle ein sehr emotionales Thema ist: Das glaube ich nicht. Erstens besitzen mehr als die Hälfte der Haushalte gar kein Auto und zweitens geht ein guter des Verkehrs gar nicht auf das Konto von Wiener Privat-PKWs. Es ist mehr Stimmungsmache von gewissen Parteien und Medien als Realität,...

Stimmungsmache ist nun mal das A und O in der Politik! Die Roten werden im derzeitigen politischen Klima froh sein müssen, wenn sie 2020 ihren jetzigen Prozentanteil halten können. Die Grünen werden ihr Schattendasein fortsetzen und weiterhin einen übermächtigen Koalitionspartner haben. Von anderen Parteien werden niemals Ambitionen in diese Richtung zu erwarten sein.

Um zu erreichen, wovon ihr alle hier träumt, müsstet ihr Österreich radikal unpolen. Wie wollt ihr denn das Ego aus all den eingefleischten Autofahrern rauskriegen? Nochmals: Wir reden hier von reiner Utopie, weil das Volk derart radikale Maßnahmen nicht will und das an der Urne auch artikulieren wird!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 06. Juni 2019, 10:41:54
Um zu erreichen, wovon ihr alle hier träumt, müsstet ihr Österreich radikal unpolen. Wie wollt ihr denn das Ego aus all den eingefleischten Autofahrern rauskriegen? Nochmals: Wir reden hier von reiner Utopie, weil das Volk derart radikale Maßnahmen nicht will und das an der Urne auch artikulieren wird!

Liegt wohl hauptsächlich daran, dass zwar einem dann das Autofahren mehr oder weniger verboten wird aber der Bus, die Straßenbahn oder U-Bahn immer noch heillos überfüllt, unpünktlich und ungeputzt ist wie  jetzt auch. Weiters komm ich nicht dort hin wo ich hin will und für die Fahrten mit diesen super Mietmodellen musst dich schon fast mit einem Foto deiner Unterhose anmelden. Und wirklich billiger sind sie eben nicht. Der Verwandtenbesuch abseits einer Bahnstation ist dann meist entweder sau teuer oder man braucht für eine Strecke von wenigen hundert Kilometer fast den ganzen Tag. Das alles am besten noch mit Gepäck und Kindern. Da ist das Auto doch wesentlich bequemer und einfacher. Man will halt nicht jeden Ausflug durchplanen wie eine Urlaubsreise. Was widerrum dazu führen würde das die Menschen mehr fliegen. Wenn eine Urlaubsreise ins Mühlvietrel einen höheren Planungsaufwand erfordert als eine Pauschalreise in die Türkei kannst dir ausrechnen was die Leute eher machen.

Und rein auf Wien bezogen wird sich da nicht so dermassen viel ändern. Durchs Parkpickerl wurde schon viel erreicht. Und der Rest würde nur aufs Auto verzichten wenn er schlicht nicht mehr mit dem Auto zu seinem Arbeitsplatz kommen würde. Dazu wären Fahrverbote notwendig die dann auch politisch nicht mehr Argumentierbar sind. Schließlich wäre das Verbot des privaten PKW besitz wohl die radikalste Maßnahme und wohl auch die mit dem größten nutzen. Aber das kannst dann wirtschaftlich auch nicht mehr vertreten. Schließlich hängen da auch Jobs dran. Und das gar nichtmal so wenige.

Muss halt die richtige Mischung zwischen Verkehrsvergrämungsmaßnahmen und freie Fahrt finden. Das aber auf die Busspur auf der Raxstraße runter zu brechen ist zuviel. Da dieses Ministückerl nur deswegen so kurz ist, weil die Stadt für mehr kein Geld hat. Selbst wenn man nur eine Fahrspur als Busspur markiert zieht das Kosten nach sich. Von der Ampelsteuerung bis hin zu geänderten Abbiegespuren. Und Geld hat die Stadt keines. Das steckt alles in ihren Erweiterungsgebieten. Und nun stelle man sich mal die Summe vor, die man für eine Straßenbahn ausgeben müsste, die eigentlich 1 zu 1 nur den Bus ersetzen täte. Vorallem wie argumentiert man das für den 0815 Fahrgast?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 06. Juni 2019, 10:53:17
Weiters (und am wesentlichsten): Eine Stadtregierung, die massive Einschränkungen des MIV beschließt, ist bei den nächsten Wahlen weg. Und die bis dahin vielleicht umgesetzten Maßnahmen nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein.
WEnn man die Maßnahmen im ersten Jahr voll durchzieht,dann hat sich die Aufregung bald wieder gelegt und in 4 Jahren kommen die Leut drauf, dass das eh ganz gut ist. Ich denke nicht, dass diese Regierung dann weg ist. Wenn man im letzten Jahr anfängt, dann ist es klar.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 06. Juni 2019, 11:15:16
Zu diesem Thema gibt es im KURIER einen Artikel:
"Privaten Autobesitz wird es 2030 nicht mehr geben" (https://kurier.at/wirtschaft/privaten-autobesitz-wird-es-2030-nicht-mehr-geben/400515595)
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: abc am 06. Juni 2019, 11:28:46
Um zu erreichen, wovon ihr alle hier träumt, müsstet ihr Österreich radikal unpolen. Wie wollt ihr denn das Ego aus all den eingefleischten Autofahrern rauskriegen? Nochmals: Wir reden hier von reiner Utopie, weil das Volk derart radikale Maßnahmen nicht will und das an der Urne auch artikulieren wird!

Selbst im Autoland Deutschland sind die Grünen inzwischen in Umfragen stärkste Kraft. Und auch in Österreich wird die Zeit einiges erledigen: ein nicht unerheblicher Teil der ÖVP-Wähler wird in den nächsten 10-20 Jahren das Zeitliche segnen, und auch in Österreich sind die Grünen bei den U30 überdurchschnittlich stark, sogar auf dem ersten Platz bei der Europawahl (und in Wien sowieso stärker als im Rest des Landes). Mittelfristig werden sich also entweder die anderen Parteien den Grünen anpassen oder die Grünen stärker (und sich natürlich die Thematik Umwelt- und Klimaschutz etwas abnutzen).

Ansonsten frage ich mich, wen solche Maßnahmen stärker aufregen: den Pendler, der total gern im Grünen wohnt, aber kein Problem damit hat, dem städtischen Pöbel seine Abgase ins Gesicht zu pusten - oder die Wiener selbst. Ich tendiere zu ersterem - und denke, dass es den Wiener Politikern recht wurscht sein kann (und ist), wenn sich die Pendler aufregen. Die wählen sie nämlich nicht.

* https://orf.at/stories/3124666/
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 06. Juni 2019, 11:38:59
Weiters (und am wesentlichsten): Eine Stadtregierung, die massive Einschränkungen des MIV beschließt, ist bei den nächsten Wahlen weg. Und die bis dahin vielleicht umgesetzten Maßnahmen nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein.
WEnn man die Maßnahmen im ersten Jahr voll durchzieht,dann hat sich die Aufregung bald wieder gelegt und in 4 Jahren kommen die Leut drauf, dass das eh ganz gut ist. Ich denke nicht, dass diese Regierung dann weg ist. Wenn man im letzten Jahr anfängt, dann ist es klar.

Ist halt nur die Frage, ob sie die 4 Jahre dann durchhält. Und was dazu kommt, du musst auch an die Nationalratswahlen denken. Denn wenn die Partei X in Wien restriktive Verkehrsmaßnahmen setzt, dass wirkt sich das sicherlich auch auf die Nationalratswahlen aus.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: coolharry am 06. Juni 2019, 11:41:41
Zu diesem Thema gibt es im KURIER einen Artikel:
"Privaten Autobesitz wird es 2030 nicht mehr geben" (https://kurier.at/wirtschaft/privaten-autobesitz-wird-es-2030-nicht-mehr-geben/400515595)

Schönes Schlagwort. Aber Wien als Megacity in etwas über 10 Jahren. Wers glaubt. Auch glaube ich nicht das sich dieser Scooter Blödsinn länger halten wird. Ja es gibt jetzt einen Boom aber in ein paar Jahren wird sich das ganze konsolidieren und dann gibts halt noch 2 vielleicht 3 Anbieter. Und der Stadtrand ist ja sowieso das Stiefkind per excellenz.
Und kein Platz: Der Typ hat anscheinend kein Parkhaus oder Tiefgarage in seiner Nähe.

Und die jungen wollen kein Auto besitzen. Stimmt. Die haben dann einen Motorroller.  ;)

Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: abc am 06. Juni 2019, 12:30:34
Und der Stadtrand ist ja sowieso das Stiefkind per excellenz.

Übrigens das Grundproblem aller vermeintlich alternativen Mobilitätsformen, die gemäß Propaganda der jeweiligen Firmen eine grüne Ergänzung zu den Öffis darstellen sollen: wurscht ob Carsharing, die E-Scooter, Angebot wie der Berlkönig - es gibt sie nicht dort, wo sie tatsächlich eine sinnvolle Ergänzung zu den Öffis sind, sondern dort, wo das Öffi-Netz sowieso gut ausgebaut ist. Folglich stellen sie in ihren Einsatzgebieten keine Ergänzung, sondern eine Konkurrenz zu den Öffis dar, was ihren grünen Anstrich als bloße Propagandalüge enttarnt - denn am Stadtrand oder im Umland setzt man weiter aufs eigene Auto, während im Zentrum Leute vom Nahverkehr weg ins Carsharing lenkt. Unterm Strich ist genau nichts gewonnen.

Wieso haben wohl die großen Autohersteller so ein Interesse am Carsharing? Weil es eine super Einstiegsdroge ist.

Oder auch der Berlkönig der Berliner Verkehrsbetriebe: Das Einsatzgebiet ist nicht etwa am Stadtrand, wo Busse nur alle 20 min fahren und dennoch oft längere Fußwege zur Haltestelle vorherschen, sondern zwischen Wedding, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln. Das Bediengebiet wird übrigens von allen drei Stammstrecken der Berliner S-Bahn, acht U-Bahn-Linien und zahlreichen Straßenbahnlinien angebunden, wovon die M10 z.B. rund um die Uhr verkehrt, in Wochenendnächten bis weit nach Mitternacht öfter als alle 10 min. Und hier braucht man ganz, ganz dringend eine alternative Mobilitätsform als Ergänzung zum Nahverkehr...
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 06. Juni 2019, 13:12:26
Weiters (und am wesentlichsten): Eine Stadtregierung, die massive Einschränkungen des MIV beschließt, ist bei den nächsten Wahlen weg. Und die bis dahin vielleicht umgesetzten Maßnahmen nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein.
WEnn man die Maßnahmen im ersten Jahr voll durchzieht,dann hat sich die Aufregung bald wieder gelegt und in 4 Jahren kommen die Leut drauf, dass das eh ganz gut ist. Ich denke nicht, dass diese Regierung dann weg ist. Wenn man im letzten Jahr anfängt, dann ist es klar.

Ist halt nur die Frage, ob sie die 4 Jahre dann durchhält. Und was dazu kommt, du musst auch an die Nationalratswahlen denken. Denn wenn die Partei X in Wien restriktive Verkehrsmaßnahmen setzt, dass wirkt sich das sicherlich auch auf die Nationalratswahlen aus.
Wenn der Basti die Südtiroler wirklich einbürgert, dann braucht sich keine Partei mehr um die Nationalratswahlen sorgen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Superguppy am 06. Juni 2019, 15:05:19
Wieso haben wohl die großen Autohersteller so ein Interesse am Carsharing? Weil es eine super Einstiegsdroge ist.
Ich kenne viele junge Leute, die in Wien wirklich kein Auto haben (aus Kostengründen, Zeitaufwand für Wartung, etc) und halt fallweise auf Carsharing zurückgreifen. Als billig angebotene Einstiegsdroge der Autokonzerne würde ich es nicht sehen - eher als ein Modell, um auch an jenen zu verdienen, die sich nie ein Auto kaufen würden. Das Auto als Dienstleistung, sozusagen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 06. Juni 2019, 15:19:09
Aber schau ma mal, angeblich kommt ein neuer KV ohne Rolldienstzulage, das wäre ja einmal ein Beginn...
Eine Rolldienstzulage ist ja an sich nicht schlecht. Nur müsste sie für die gefahrenen Kilometer bezahlt werden und nicht für die verfahrene Zeit!   :up:

Leistung soll ja honoriert werden.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Peter Kasenbacher am 07. Juni 2019, 06:57:52
Wie willst du das für eine Schnelllienie im Vergleich zu einer Linie die nur im Stau steht argumentieren?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 07. Juni 2019, 07:15:27
Und eine pauschalierte Rolldienstzulage gab es schon einmal. Die hat sich aber aus welchen Grund auch immer nicht lange gehalten. Enderfolg dieser Zulage war auf alle Fälle, dass die Bereitschaft für Überstundnen extrem zurück gegangen ist, da man bei den Überstunden wesentlich weniger verdiente, da der Rolldienstzuschlag schon in der Normalarbeitszeitzulage abgegolten wurde,

Am gerechtersten wäre eine Fahrdienstzulage, die von der Arbeitszeit und nicht von der Fahrzeit abhängig ist. Denn eine Fahrzeitverkürzung ist ja nicht immer auch automatisch mit einer Mehrleistung gebunden, da man dann die kürzere Zeit länger in den Endstationen steht. Denn oft müsste man bei gewissen Intervallabständen extreme Fahrzeitkürzungen durchführen, damit man auch ein Fahrzeug einsparen kann.

Und ich will mich nicht wiederholen. Aber bevor man über Fahrzeitverkürzungen nachdenkt, sollte man einmal schauen, dass man die Fahrzeit auch immer einhalten kann.  Mir ist schon klar, dass, wenn man Glück hat, oder auf 100% fährt, fast eine jede Fahrzeit unterfahren kann. Aber das ist sicher nicht Sinn und Zweck der Sache. Die Fahrzeit sollte so gestaltet sein, dass man mit maximal 90% die Fahrzeit einhalten kann und geringe Behinderungen, wie ein ein/ausparkenden PKW, eine kurzzeitige Behinderung durch ein Fahrzeug der MA48, eine Fahrgastauskunft, betätigen der Rollstuhlrampe, eine nicht funktionierende Weiche, etc wieder aufholen kann.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 07. Juni 2019, 08:42:55
Die Fahrzeit sollte so gestaltet sein, dass man mit maximal 90% die Fahrzeit einhalten kann und geringe Behinderungen, wie ein ein/ausparkenden PKW, eine kurzzeitige Behinderung durch ein Fahrzeug der MA48, eine Fahrgastauskunft, betätigen der Rollstuhlrampe, eine nicht funktionierende Weiche, etc wieder aufholen kann.

Besonders beim Bearbeiten von Letzterem habt ihr derzeit reichlich Luft nach oben. Auf manchen Linien kann einem das Fahrpersonal wirklich leid tun. Die ziehen die Gelbe gar nicht mehr aus, weil's sonst noch länger dauern würde... ::) Kann es sein, dass beim Testen etlicher Weichen der Windkanal nicht stark genug aufgedreht war?
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 07. Juni 2019, 09:09:28
Die Fahrzeit sollte so gestaltet sein, dass man mit maximal 90% die Fahrzeit einhalten kann und geringe Behinderungen, wie ein ein/ausparkenden PKW, eine kurzzeitige Behinderung durch ein Fahrzeug der MA48, eine Fahrgastauskunft, betätigen der Rollstuhlrampe, eine nicht funktionierende Weiche, etc wieder aufholen kann.

Besonders beim Bearbeiten von Letzterem habt ihr derzeit reichlich Luft nach oben. Auf manchen Linien kann einem das Fahrpersonal wirklich leid tun. Die ziehen die Gelbe gar nicht mehr aus, weil's sonst noch länger dauern würde... ::) Kann es sein, dass beim Testen etlicher Weichen der Windkanal nicht stark genug aufgedreht war?

Das so eine Aussage kommt, habe ich direkt erwartet. Aber fakt ist eben, dass es zig Gründe gibt, wieso ein Zug/Bus eine Verspätung aufreissen kann, wo auch die WL nicht dafür können. Und solange dies auf Linien extrem ist, sollte man mMn dort ansetzen, bevor man über eine Fahrzeitverkürzung nachdenkt. Denn zumindest mir ist ein regelmässiger Intervall lieber, als eine kürzere Fahrzeit, die dann aus welchen Gründen auch immer etliche Fahrbedienstete nicht einhalten können und bei denjenigen, die meinen sie müssen sie um alle Umstände einhalten einen Sicherheitsgurt benötige.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 07. Juni 2019, 10:00:51
Die Fahrzeit sollte so gestaltet sein, dass man mit maximal 90% die Fahrzeit einhalten kann und geringe Behinderungen, wie ein ein/ausparkenden PKW, eine kurzzeitige Behinderung durch ein Fahrzeug der MA48, eine Fahrgastauskunft, betätigen der Rollstuhlrampe, eine nicht funktionierende Weiche, etc wieder aufholen kann.

Besonders beim Bearbeiten von Letzterem habt ihr derzeit reichlich Luft nach oben. Auf manchen Linien kann einem das Fahrpersonal wirklich leid tun. Die ziehen die Gelbe gar nicht mehr aus, weil's sonst noch länger dauern würde... ::) Kann es sein, dass beim Testen etlicher Weichen der Windkanal nicht stark genug aufgedreht war?

Das so eine Aussage kommt, habe ich direkt erwartet.

...statt um den heißen Brei herumzuschreiben, hättest du uns lieber verraten können, wieso es derzeit scheinbar übermäßig viele schadhafte Weichen gibt >:D! Als ob die vielen 10er und 15er nicht schon Hindernis genug wären... ???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 07. Juni 2019, 11:06:44
Die Fahrzeit sollte so gestaltet sein, dass man mit maximal 90% die Fahrzeit einhalten kann und geringe Behinderungen, wie ein ein/ausparkenden PKW, eine kurzzeitige Behinderung durch ein Fahrzeug der MA48, eine Fahrgastauskunft, betätigen der Rollstuhlrampe, eine nicht funktionierende Weiche, etc wieder aufholen kann.

Besonders beim Bearbeiten von Letzterem habt ihr derzeit reichlich Luft nach oben. Auf manchen Linien kann einem das Fahrpersonal wirklich leid tun. Die ziehen die Gelbe gar nicht mehr aus, weil's sonst noch länger dauern würde... ::) Kann es sein, dass beim Testen etlicher Weichen der Windkanal nicht stark genug aufgedreht war?

Das so eine Aussage kommt, habe ich direkt erwartet.

...statt um den heißen Brei herumzuschreiben, hättest du uns lieber verraten können, wieso es derzeit scheinbar übermäßig viele schadhafte Weichen gibt >:D! Als ob die vielen 10er und 15er nicht schon Hindernis genug wären... ???

Ich habe da nicht auf die schadhaften Weichen angespielt, sondern das sich eine Weiche aus welchen Grund auch immer nicht stellt. Und sei es, dass der Fahrer selbst schuld war, weil er beim nachrücken nicht genügend Abstand zum Vorderzug gehalten hat und somit die Elektronik nicht feststellen konnte, ob die Weiche dazwischen frei war. Oder aber die Weiche hat sich wegen einem Fremdkörper, wie Laub, Streusplitt oder ähnlichen verlegt. Oder aber auch, dass der Vorderzug unbedingt auf der Weiche sanden musste und sich somit die Weiche nicht sauber gestellt hat. Oder aber die Elektronik am Zug hat aus welchen Grund auch immer einmalig ausgelassen.

All das musst du mit einkalkulieren - Ohne das eine Weiche wirklich schadhaft ist. Die Weiche habe ich eben nur deshalb dazu genommen, damit ich sehe, wie sich diesbezüglich wieder aufregt.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 07. Juni 2019, 12:22:57
Wie willst du das für eine Schnelllienie im Vergleich zu einer Linie die nur im Stau steht argumentieren?
Wie willst du argumentieren, dass es jetzt genau umgekehrt ist? Je länger die Fahrzeit/Strecke ist, desto mehr verdient der Fahrer auf dieser Linie, benachteiligt wird er dafür für das Fahren auf einer "Schnelllinie"!
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 01. Juli 2019, 09:11:15
Wieder eine Einbremsung des ÖV.

Zitat
Österreich vom 1. 7.2019

Ausnahme nur in Begegnungszonen: Dort geht es mit Tempo 20 noch langsamer. Neubau.
Der Neubauer Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) hat den Wettlauf im innerstädtischen Bereich gewonnen: Sein Bezirk ist der erste Wiens, der flächendeckend auf Tempo 30 umstellt – auch die letzten Tempo-50-Reste wie Teile der Kirchengasse, Kaiserstraße sowie auf der Taxiund Busspur in der Burg- und Neustiftgasse werden gestrichen.
Ausnahmen gibt es aber weiter: die Begegnungszonen Mahü und bald in der Neubaugasse – hier gilt freilich Tempo 20.

Bis jetzt waren die Strecken der Öffis immer noch ausgenommen.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 68er am 01. Juli 2019, 09:56:33
Wieder eine Einbremsung des ÖV.

Wenn ihr kein Autofahrerclub wärt, könntet ihr ja jetzt die Entfernung der Ampeln in der Tempo 30-Zone fordern und wärt dann schneller als vorher. Ach so, das will man ja gar nicht, schnell sollen nur die Autos sein.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 01. Juli 2019, 10:19:30
Wieder eine Einbremsung des ÖV.

Schau dir bitte dieses Video (https://www.youtube.com/watch?v=_83daAWdY84) ab Minute 21:25 an.
Und ja, der ÖV wird eingebremst, aber nur minimal und das sollte es Wert sein.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 01. Juli 2019, 10:34:35
Wieder eine Einbremsung des ÖV.

Schau dir bitte dieses Video (https://www.youtube.com/watch?v=_83daAWdY84) ab Minute 21:25 an.
Und ja, der ÖV wird eingebremst, aber nur minimal und das sollte es Wert sein.

Aber die Linie 13A mit der Linie 48A zu vergleichen halte ich als etwas vermessen. Und es geht mir nicht um die Fahrzeit, sondern um die Tatsache, dass eine geringer Höchstgeschwindigkeit zwischen den Stationen von vielen Fahrgästen automatisch als Verschlechterung gewertet wird. Denn was nützen mir die ganzen verkehrsberuhigten Zonen, wenn ich damit die ich die grüne Welle nutzen kann, erst mit der alten Geschwindigkeit fahren muss. So ist auf vielen Straßen die grüne Welle in Wien auf 65 - 70 km/h eingestellt, obwohl nur 50 km/h erlaubt sind. Wenn man das endlich einmal auf diesem Weg korrigieren würde, dann würden sich die Autofahrer auch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten.

Und auch wenn man die Fahrzeit nicht verlängern muss. So verhindert man jedoch, dass man in naher Zukunft die Fahrzeiten eventuell doch verkürzen kann. Und geraden in den extremen Schwachlastzeiten wie Abendstunden oder Wochenende kannst du dir somit auf den Linien im 7 Bezirk Fahrzeitverkürzungen abschminken.

Ebenso ist die Frage, ob man dann auf der Linie 49 die 9 min Fahrzeit zwischen Gürtel und Ring noch halten kannst, oder ob man dann nicht wieder auf 10 min gehen muss.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: schaffnerlos am 01. Juli 2019, 10:47:10
Aber die Linie 13A mit der Linie 48A zu vergleichen halte ich als etwas vermessen. Und es geht mir nicht um die Fahrzeit, sondern um die Tatsache, dass eine geringer Höchstgeschwindigkeit zwischen den Stationen von vielen Fahrgästen automatisch als Verschlechterung gewertet wird.

Das mag sein, aber außer der U-Bahn gibt es keine Alternative. Auch die Autos müssen langsamer fahren. Und ich denke, das ist auch für das subjektive Empfinden wichtiger.

Denn was nützen mir die ganzen verkehrsberuhigten Zonen, wenn ich damit die ich die grüne Welle nutzen kann, erst mit der alten Geschwindigkeit fahren muss. So ist auf vielen Straßen die grüne Welle in Wien auf 65 - 70 km/h eingestellt, obwohl nur 50 km/h erlaubt sind. Wenn man das endlich einmal auf diesem Weg korrigieren würde, dann würden sich die Autofahrer auch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten.

Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht.

Und auch wenn man die Fahrzeit nicht verlängern muss. So verhindert man jedoch, dass man in naher Zukunft die Fahrzeiten eventuell doch verkürzen kann. Und geraden in den extremen Schwachlastzeiten wie Abendstunden oder Wochenende kannst du dir somit auf den Linien im 7 Bezirk Fahrzeitverkürzungen abschminken.

Ebenso ist die Frage, ob man dann auf der Linie 49 die 9 min Fahrzeit zwischen Gürtel und Ring noch halten kannst, oder ob man dann nicht wieder auf 10 min gehen muss.

Ich schreibe zum x. Mal, dass es zig andere Maßnahmen geben würde, um diesen Fahrzeitverlust mehr als kompensieren zu können.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Klingelfee am 01. Juli 2019, 11:18:54
Aber die Linie 13A mit der Linie 48A zu vergleichen halte ich als etwas vermessen. Und es geht mir nicht um die Fahrzeit, sondern um die Tatsache, dass eine geringer Höchstgeschwindigkeit zwischen den Stationen von vielen Fahrgästen automatisch als Verschlechterung gewertet wird.

Das mag sein, aber außer der U-Bahn gibt es keine Alternative. Auch die Autos müssen langsamer fahren. Und ich denke, das ist auch für das subjektive Empfinden wichtiger.


Nur das die Autofahrer entlang der Linie 48A schon langsamer fahren sollten. Denn für die gilt schon lange Tempo 30 in der Burg und Neustiftgasse. Und so hast du als Öffibenutzer jetzt nicht mehr den Effekt, dass du die Autofahrer nicht mehr überholst. Und noch etwas, was ich jetzt gegen die Tempo 30 Zonen bringe, was heir eigentlich egal ist. Die meisten Auto, wie auch mein Auto sind vom Getriebe her gar nicht ausgelegt, längere Strecken mit Tempo 30 zu fahren. Ich wohne in einer Tempo 30 Zone und habe dort auch absoplut nichts dagegen. Nur die 30 km/h zu halten, da mache ich oft mehr Lärm, als wenn ich mit Tempo 50 fahre.(Drehzahl des Motor).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 01. Juli 2019, 17:24:10
Ist das Endziel der Grünen nicht schon lange die Radfahrgeschwindigkeit (15 km/h) für ganz Wien?  ???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Tramwaycafe am 01. Juli 2019, 17:38:48
Nur die 30 km/h zu halten, da mache ich oft mehr Lärm, als wenn ich mit Tempo 50 fahre.(Drehzahl des Motor).
Schalten? ???
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 01. Juli 2019, 17:55:13
Abhängig vom Getriebe können 30 km/h in der 3. oder auch der 4. gehalten werden. Man muss nicht in der 2. bleiben.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 01. Juli 2019, 18:41:25
Technisch ja, allerdings ist die Drehzahl so niedrig, dass minimale Bewegungen mit den Gasfuß schon zu 35 - 40 führen. Wegen des dabei auftretenden minimalen drehzahlunterschied ist es akustisch auch nicht zu merken. Mit der zweiten kann ich über Kilometer exakt 30 fahren
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Rodauner am 01. Juli 2019, 18:43:09
Ist das Endziel der Grünen nicht schon lange die Radfahrgeschwindigkeit (15 km/h) für ganz Wien?  ???

Pscht! Wenn das Kombinat davon erfährt, werden überhaupt keine Gleisschäden mehr repariert!  >:D
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: Soundy am 01. Juli 2019, 19:43:20
Abhängig vom Getriebe können 30 km/h in der 3. oder auch der 4. gehalten werden. Man muss nicht in der 2. bleiben.
Würde ich aber nur bei einem Dieselmotor machen. Für Benziner sind zu niedrige Drehzahlen nicht gut.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 01. Juli 2019, 20:32:24
Würde ich aber nur bei einem Dieselmotor machen. Für Benziner sind zu niedrige Drehzahlen nicht gut.

Das ist heutzutage längst eine Urban Legend. Mein Benziner verträgt niedrige Drehzahlen seit 15 Jahren und es geht ihm bestens. Klar, zum Beschleunigen muss man wieder runterschalten, aber zum Halten der Geschwindigkeit sind hohe Drehzahlen reine Treibstoffverschwendung.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 18er am 01. Juli 2019, 20:42:58
Das ist ein herumdoktern und wursteln, welches manche hier von sich geben - sensationell.

Anstatt das große Übel zu adressieren ("Grüne Welle") und sich an wirklich effizienten Systemen zu orientieren (Zürich, Leipzig, München...) - wo die Straßenbahn fast ausnahmslos Vorrang hat glaubt man, dass Tempo 30 die Straßenbahn einschränkt... . Wirklich effizient und hilfreich wäre eine vollständige Bevorrangung von Bus und Straßenbahn an sämtlichen VLSA. Halt nur an Haltestellen! Das würde nämlich - siehe z.B. Beispiel Zürich auch den MIV beschleunigen.

p.s. Ich bezweifle, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit des MIV derzeit in Wien über 15km/h liegt. Da gab es mal eine interessante Berechnung - die auch die Arbeitszeit die man damit verbringt Geld für ein Auto zu verdienen - ebenfalls zu berücksichtigen. Da kam man dann auf unter Fußgängergeschwindigkeit.
Die 15km/h wären vor allem aus Verkehrssicherheitsgründen attraktiv - und würden z.B. endlich einer großen Bevölkerungsgruppe Wiens ermöglichen ebenfalls das Rad zu nutzen - ohne Lebensangst zu haben.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: hema am 01. Juli 2019, 21:32:34
Und warum soll eine an Ampeln bevorrangte Straßenbahn nur 30 fahren dürfen? Das Rumschleichen ist für Fahrgäste alles andere als attraktiv und anziehend und verteuert den Betrieb!

So paradox es klingt, rasantes Stop and Go wird als flotter empfunden und besser akzeptiert als konstante Langsamfahrt - trotz identer Reisezeit.
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: haidi am 02. Juli 2019, 01:04:26
So ist auf vielen Straßen die grüne Welle in Wien auf 65 - 70 km/h eingestellt, obwohl nur 50 km/h erlaubt sind. Wenn man das endlich einmal auf diesem Weg korrigieren würde, dann würden sich die Autofahrer auch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten.

Bei einer Grünen Welle musst in vielen Fällen die mögliche Geschwindigkeit von einer Ampel zur anderen höher als 50 machen, um die aus den Seitengassen einbiegenden von der Ampel einigermaßen weg zu bringen, bevor der Pulk der Geradeausfahrer kommt, d.h. die Grüne Welle scheint auf 70 eingestellt zu sein, wenn man bei einer Ampel bei umschalten auf Grün durchfährt und dann zur nächsten Ampel mit 70 beim Umschalten der Ampel auf Grün ankommt.

Ich habe allerdings seit längerer Zeit den Eindruck, dass die Ampeln genau geschaltet sind, z.B. Triester Straße im 70 km/h-Bereich oder am Gürtel
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 18er am 16. August 2019, 00:10:31
Kreuzgasse:
2016: 51 Blockaden
2018: 5 Blockaden

https://twitter.com/VCOE_AT/status/1161874660058943488

1, 2, 3 ... her mit den Ausreden warum das woanders nicht geht ;).
Titel: Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
Beitrag von: 95B am 16. August 2019, 09:41:17
Kreuzgasse:
2016: 51 Blockaden
2018: 5 Blockaden

https://twitter.com/VCOE_AT/status/1161874660058943488

1, 2, 3 ... her mit den Ausreden warum das woanders nicht geht ;).

1. Do kunnt a jeda kumman.
2. Des brauch ma ned.
3. Der zusätzliche Verkehr an Parkplatzsuchenden* ergibt einen Rückstau bis nach Wiener Neustadt.

*) Denjenigen, die wirklich daran glauben, dass ein Minderangebot an Parkplätzen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Parkplatzsuchende führt, sei ins Stammbuch geschrieben: Ja, das mag in den ersten Tagen und Wochen tatsächlich der Fall sein, dann pendelt sich das aber wieder auf dem ursprünglichen Niveau ein. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

Eine kurze Erklärung, warum es so ist: Der Autofahrer ist so wie alle Menschen anreizgesteuert. Sprich: Je leichter und bequemer es ihm gemacht wird, mit dem Auto ans Ziel zu kommen, desto eher wird er sich auch ins Auto setzen. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert (zum Beispiel durch Stellplatzabbau), wird er entweder eine Alternative ohne Auto suchen (ÖV) oder den höheren Aufwand (finanziell) kompensieren, um seinen Komfortlevel beizubehalten (Garagenplatz mieten). Auf jeden Fall sucht er den Weg mit dem für ihn geringsten Widerstand – und der besteht nun einmal nicht darin, täglich eine halbe Stunde um den Häuserblock zu fahren, bis ein Oberflächenstellplatz frei wird. Das macht er nur ein paar Tage lang, bis es ihm zu blöd wird.