Die U-Bahn hat von Mo-So von Betriebsbeginn bis Betriebsschluß die gleiche Fahrzeit.
Wie löst die U-Bahn dieses Problem? Die U1 hat in den Innenbezirken mit Südtiroler Platz, Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz und Praterstern fünf Stationen, in denen der Fahrgastwechsel in der HVZ sicher deutlich länger dauert als in Schwachlastzeiten. Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass in Schwachlastzeiten irgendwo (durch reduzierte Geschwindigkeit oder Wartezeiten in den Haltestellen) Zeit verschwendet wird.
Grundsätzlich hat man auf den U-Bahn-Linien durch die verschiedenen Intervalle keine großen Auslastungsunterschiede bzw. versucht das so zu lösen. Natürlich wird man die Früh-HVZ und die Nacht-U-Bahn nie gleich ausgelastet kriegen, aber dazwischen kriegt man das meiner Wahrnehmung nach ganz gut hin.
In der Früh am Westbahnhof habe ich schon den Eindruck, dass manche Fahrer auf der U3 auf die Abfahrtzeit warten. Manche wiederum nicht und fahren zu Früh ab...
Selten aber doch gibt es auch welche, die den Zug zwischen den Stationen rollen lassen und fahren nicht wie es z.B die automatik machen würde (nur beschleunigen und gleich bremsen). So zumindest was ich beobachten konnte.