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ÖBB/Schnellbahn / Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Letzter Beitrag von Kurzzug am Gestern um 23:11:26 »
Du richtest dir deine Welt auch wie sie dir gerade gefällt.
Wie soll der CJX später abfahren, wenn nachfolgend im 3Min Takt die Züge fahren? Nichtmal früher ginge, da um 30 und 27 ebenfalls Schnellbahnen fahren, neben dem Problem der Kurzwende.
Nur weil du keinen Zug siehst, der real überholt, heißt das noch lange nicht ,dass da keine Trasse hinterlegt ist, die im Umleitungsfall oder sonstwie genutzt wird.
So:
Zitat
Um das beispielhaft darzustellen: Die S7 fährt um 22:36 von Floridsdorf ab. Danach folgen CJX9 um 22:39, REX1 um 22:42 und S3 um 22:45. Die sind dann gemäß meiner Rechnung um 23:01, 23:04 und 23:07 in Wien Meidling und können ganz normal weiter auf die Südbahn in ihren gewohnten Trassen fahren. Besser wäre noch eine Minute später, dann wirds aber mit der S80 knapp.
War das unklar? Dadurch würde auch die eigentliche Trasse des CJX9 um 22:33 frei, die dann irgendein fiktiver Güter- oder Fernzug verwenden kann.

Nochmal: Es sind Trassen hinterlegt, nur weil du keine Güterzüge, Überstellzüge usw siehst, heißt es nicht das sie nicht ab und zu fahren. Die Schnellzüge sind erst vor 2-3 Wochen über die Stammstrecke gefahren, weil Stadlau abgestürzt. Manche Trassen haben(hatten) eine Durchfahrsicherung Praterstern-Südtirolerplatz.
Wie gesagt, unterm Strich werdens nicht mehr Züge, die Trassen sind also irgendwo frei. Mit Trassen für den Störungsfall oder Überstellzüge gegen eine Verlegung der Planzüge zu argumentieren, finde ich seltsam.

Du schreibst ja selber, man müsste überall anpassen und dir sind Fahrgäste, die die S45 nutzen egal, weil es deiner Meinung nach eh nicht viele sind. Genau diese werden sich aber lautstark beschweren, wenn man ihnen den Nachtanschluss nimmt(weil sie mit genau der Schnellbahn in Floridsdorf einsteigen zb).
Nach der Logik sind dir die Fahrgäste von U1 und in in geringerem Maße U4 egal. Wie gesagt, die S45 könnte man verschieben, wenn man diesen Anschluss für wichtig genug hält. Übrigens: Die S45 fährt in der Nacht 3 min schneller von Handelskai nach Hütteldorf.

Klar, wenn es keine Konflikte erzeugt, kann man die Schnellbahn Abends/Nachts mit 1Min aufenthalten bzw 30 Sec beschleunigen, nur macht es kaum Sinn, da der Fahrgast lieber rund um die Uhr ohne Nachdenken  zum Bahnsteig gehen will.
Aus der Praxis heraus wird keinem die schnellere Fahrt auffallen ,sondern eher nur das er jetzt 3Min länger warten muss bis sie daherkommt.
Du strickst dir deine Welt genau so, dass am Ende der Status Quo am besten ist. Dem U1-Fahrgast Richtung Süden wird sehr wohl auffallen, dass er nach einem Fahrplanwechsel nicht mehr 10-15 min am Hauptbahnhof warten muss. Wieso sollte übrigens ein Fahrgast davon ausgehen, dass die S-Bahn im gleichen Takt fährt wie am Tag? Keine andere Linie in Wien tut das und auch viele ÖBB-Linien fahren am Spätabend anders als am Tag. Nach der Logik ist auch der 5022-CJX9 ein großer Affront, den es dringend zu berichtigen gilt. Die Nacht-S3/7, die 3 min vor der Taktminute der Tag-S2/7 nach Schwechat verkehrt, habe ich ja schon erwähnt. Dennoch wäre mir nicht bekannt, dass das jemals jemand problematisiert hat.

Und "aus der Praxis" berichte ich auch gerne: Es gibt einzelne Wochenenden, an denen man einfach mal eine Nacht-S-Bahn entfallen lässt. Nicht spontan wegen Fahrzeug- oder Personalproblemen, sondern es geht wirklich um eine scheinbar länger geplante Streichung aus dem Fahrplan. An solch einem Wochenende habe ich mich schon mal darauf verlassen, dass ich ja den Fahrplan kenne und die S-Bahn schon zu dem Zeitpunkt fahren wird. Nun ja, ist sie nicht und es war nicht mal eine Baustellenkommunikation oder etwas ähnliches seitens der ÖBB auffindbar. Der Fahrgast muss es also durch Suche im Scotty herausfinden. Und sobald in einem Verkehrssystem so etwas passiert, kann kann man nicht so argumentieren wie du es hier tust.

Zum Schluss noch was Aktuelles: Heute Nacht fährt die S45 nur im 60 min Takt. Man lässt einen Kurs komplett ausfallen.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von Elin Lohner am Gestern um 20:19:34 »
Die Zebrahaltestelle nach der Hauptallee heißt Ernst-Happel-Stadion, mit Eissalonoptik  ;D
Interessant, dass man bei der Bedarfshaltestelle der 5. Epoche auf das Gelbgrüne "H" verzichtet hat.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 19:34:22 »
Ich finde es einfach herrlich dass ihr immer glaubt alles beser zu wissen.

Es ist halt keine Kunst, es besser zu wissen als jemand, der es nicht weiß.

Zitat
Aber nocheinmal neutral erklärt - Nur weil man das Projekt A nicht umsetzt, heißt es noch lange nicht, dass das dann mit dem Geld automatisch für Projekt B umgesetzt wird.

Von "automatisch" spricht niemand. Es geht darum, eine Änderung der Prioritätensetzung bei Staatsausgaben zu erreichen.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Gestern um 19:32:07 »
Wan kapiert ihr aber endlich, sebst wenn man das Lobautunnel entgültig gestrichen wird, gibt es für die anderen Projekte jkein Geld. Denn das Geld für den Lobautunnel wird dann für andere Straßenbauprojekte der Asfinag verwendet. Denn das Gled ist für den Straßenbau zweckgebunden.

Wann kapierst du endlich, dass nicht alle Kosten, die in Zusammenhang mit dem Lobautunnel stehen, von der Asfinag getragen werden?
Die Stadtstraße ist ganz allein Sache der Stadt Wien. Deren autobahnmäßige Ausgestaltung samt absurd überdimensionierten Anschlussstellen brauchts nur wegen der Tunnelanbindung. Da läge für die Stadt das Geld für viele Projekte drinnen.

Ich finde es einfach herrlich dass ihr immer glaubt alles beser zu wissen.

Aber nocheinmal neutral erklärt - Nur weil man das Projekt A nicht umsetzt, heißt es noch lange nicht, dass das dann mit dem Geld automatisch für Projekt B umgesetzt wird.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von Bellaria am Gestern um 19:27:07 »
Wan kapiert ihr aber endlich, sebst wenn man das Lobautunnel entgültig gestrichen wird, gibt es für die anderen Projekte jkein Geld. Denn das Geld für den Lobautunnel wird dann für andere Straßenbauprojekte der Asfinag verwendet. Denn das Gled ist für den Straßenbau zweckgebunden.

Wann kapierst du endlich, dass nicht alle Kosten, die in Zusammenhang mit dem Lobautunnel stehen, von der Asfinag getragen werden?
Die Stadtstraße ist ganz allein Sache der Stadt Wien. Deren autobahnmäßige Ausgestaltung samt absurd überdimensionierten Anschlussstellen brauchts nur wegen der Tunnelanbindung. Da läge für die Stadt das Geld für viele Projekte drinnen.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 19:10:18 »
Denn schließlich landet das Geld beim Bund und nicht bei der Stadt Wien.

Ein bissl könnte man sich schon über die österreichische Finanzverfassung informieren, bevor man so etwas von sich gibt. Fast die gesamten Einnahmen aller Ebenen des Staates fallen zwar am Anfang beim Bund an, dann wird aber ein Teil an die Länder und Gemeinden weiterverteilt, die nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten für eigene Einnahmen haben, weswegen sie vom Bund über viele verschiedene Wege querfinanziert werden müssen.

Der wichtigste Weg ist der (pauschale) Finanzausgleich, aber z.B. wird der U-Bahn-Bau in Wien bekanntlich zur Hälfte vom Bund finanziert, genauso wie der Straßenbahnbau in Graz. Es wäre also kein Problem, mit durch den Verzicht auf den Lobautunnel freiwerdenden Mitteln auch den Straßenbahnbau in Wien zur Hälfte zu finanzieren. Der Lobautunnel soll für ganze 8,2 km 2,4 Milliarden kosten (wird wahrscheinlich eh noch deutlich mehr).

Zum Thema des Threads: Um 4,8 Milliarden Euro bekommt man mehr als fünfzig 18er-Verlängerungen zum Stadion (Kosten ca. 90 Millionen inkl. der Flexitys, die für die Neubaustrecke zusätzlich benötigt werden).

Zitat
Also bitte hört auf mit, wenn man den Lobautunnel streicht, dann ist genug Geld für Stadtprojekte vorhanden. Das spielt es einfach nicht.

Natürlich wäre das möglich. Es gibt nur keinen politischen Willen dafür.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Gestern um 18:37:57 »
Was nicht stimmt: Der Bund kann als Inhaber aller Aktien der ASFINAG eine Dividende beschließen, die ins Staatsbudget zurückfließt (macht er auch regelmäßig, z.B. 305 Millionen Euro im Jahr 2025).

Aber auch wenn die ASFINAG-DIVDENDE in den Staatshaushalt zurück fließt, heißt es noch lange nicht, dass dieses Geld dann für den Straßenbahnausbau verwendet wird. Denn schließlich landet das Geld beim Bund und nicht bei der Stadt Wien. Also bitte hört auf mit, wenn man den Lobautunnel streicht, dann ist genug Geld für Stadtprojekte vorhanden. Das spielt es einfach nicht.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 4020er
« Letzter Beitrag von alteremil6 am Gestern um 18:33:54 »
4020 304 präsentierte sich heute Nachmittags in Wien Hetzendorf mit "Gedenktafel" am Steuerwagen und Pflatsch am Triebkopf.
Gestern Abends stand er noch ungeschmückt in Stockerau.
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 18:23:32 »
Was nicht stimmt: Der Bund kann als Inhaber aller Aktien der ASFINAG eine Dividende beschließen, die ins Staatsbudget zurückfließt (macht er auch regelmäßig, z.B. 305 Millionen Euro im Jahr 2025).
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Zukunftsperspektiven / Re: Verlängerung Linie 18 zum Stadion
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Gestern um 18:16:50 »
Hier einige Bilder meiner Fotoexkursion in den Prater.
Heute schreiben wir den 26.6.26, nettes Datum.
Nach dem 631 kam dann auch der Flexity 339 zum Einsatz.
Es könnte vermutlich auch noch ein E2 zum Einsatz kommen.....
Bilder 1-3 bei der Stadionallee.
Bild 4, nach 18 Jahren sieht die Engerthstraße wieder eine Straßenbahn....
Bild 5, Stadionbrücke Richtung St.Marx, dort fuhr zuletzt bis 1970 eine Straßenbahn....
Endlich! Danke für den Bericht.
Was ist eigentlich der Ersatz für die Haltestelle Eins Elderschplatz im Netz bzw. es fehlt nur noch die Verbindung zwischen 12(11) und 18 auf der Engerthstraße.

Und das scheitert derzeit nur an der Frage, wer das bezahlen soll
Würde ich nicht behaupten; Lobautunnel streichen und dann geht schon einiges. Aber das ist der Autofahrerpartei scheinbar wichtiger....

Ich finde es herrlich, dass für jede Finanzierungsporblem, das Lobautunnel angeführt wird.

Wan kapiert ihr aber endlich, sebst wenn man das Lobautunnel entgültig gestrichen wird, gibt es für die anderen Projekte jkein Geld. Denn das Geld für den Lobautunnel wird dann für andere Straßenbauprojekte der Asfinag verwendet. Denn das Gled ist für den Straßenbau zweckgebunden.
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