Das war vielleicht ein Fehler. Aber ein noch größerer Fehler wäre, die Straßenbahn im Niemannsland umdrehen zu lassen und einen großen Gemeindebau und ein Pensionistenheim nicht an die neue Linie anschließen.
Heißt nämlich auch für dich. Selbst wenn es noch die Linie 21 geben sollte, ist für mich die jetztige Schleifenführung sinnvoller, als wenn man die Linie 18 in der alten Stadionschleife wenden ließe. Ausser du hast ein besseres Argument.
Über wie viele Ampeln muss der 18er bei der jetzigen Schleifenführung? Und wir kennen die Ampelschaltung in Wien. Schau Dir einmal die Führung des 18ers im Bereich Markhofgasse an und wie lange er braucht, bis er wieder die Schlachthausgasse erreicht.
Allein für diese unsinnige Schleifenfahrt wird der 18er sicher 5 Minuten brauchen.
Aber jetzt wird sicher die Klingelfee wieder schreiben, "wir sollten mal abwarten, bevor wir hier Spekulationen anstellen"..... 
So ist es. Ihr fangt schon wieder einmal zum Schwarzmalen an, das ist Sagenhaft.
Denn zumindest den Abschnitt Meiereistraße - Handelskai - Dr.-Natterer-Gasse wird zu 99,9999% so geschalten sein, dass die Straßenbahn diesen Abschnitt ohne Zwischenhalt fahren kann. Und Fahrgäste, die von der U2 oder om 11A kommen, werden glaube ich kaum bei der Endstation in die Linie 18 einsteigen, sondern bei der jetzigen Haltestelle der Linie 11A auf den Zug warten. So dass den meisten Fahrgäste die Fahrzeit in der Schleife völlig egal ist. Ich kaluliere die Schleifenfahrt mit 2 -2,5 min. Und das ist für die Tatsache, dass dazwischen auch noch eine Haltestelle ist, nicht so schlecht.
Und eine weitere Tatsache ist, dass diese Schleife um ca 500m kürzer ist, als die von euch geforderte und dass man bei der Reaktivierung der Stadionschleife eine Strecke durch einen verkehrsfreien Bereich führen müsste. Von den Anrainerprotesten, weil man dort eine Wiese der Straßenbahn abtreten müsste, will ich gar nicht reden.
Und auch weil gemeint wurde, dass die Stadionscheife sinnvoller wäre, weil man dann eine Haltestelle beim Busbahnhof hat. Ich weiß nicht, ob mehr Fahrgäste aus den Gemeindebauten mitfahren wollen, als Busfahrgäste.