Autor Thema: Linie J (1907-2008)  (Gelesen 711681 mal)

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nord22

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Re: Linie J (1907-2008)
« Antwort #1320 am: Gestern um 17:28:39 »
E1 4773 kurz vor der sehr bedauerlichen Stilllegung der Strecke der Linie J vom Dr. Karl-Lueger-Platz zur Stadionbrücke in der Kundmanngasse (Foto: Gerlald Dolejsi, 31.12.1983). Das Gebäude rechts in seiner extremen architektonischen Banalität und Häßlichkeit war eine Bausünde der 70er Jahre und hatte einen gewissen Ostblockcharakter.

LG nord22

Superguppy

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Re: Linie J (1907-2008)
« Antwort #1321 am: Heute um 00:41:19 »
Das Gebäude rechts in seiner extremen architektonischen Banalität und Häßlichkeit war eine Bausünde der 70er Jahre und hatte einen gewissen Ostblockcharakter.
Das Gebäude steht immer noch und sieht praktisch unverändert aus. Wobei ich persönlich es nicht so schlimm finde.  :)

60er

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Re: Linie J (1907-2008)
« Antwort #1322 am: Heute um 10:25:31 »
Das Gebäude rechts in seiner extremen architektonischen Banalität und Häßlichkeit war eine Bausünde der 70er Jahre und hatte einen gewissen Ostblockcharakter.
Sogar noch älter. Das Haus ist ein Gemeindebau, errichtet 1962/63.

haidi

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Re: Linie J (1907-2008)
« Antwort #1323 am: Heute um 13:52:54 »
Das Gebäude rechts in seiner extremen architektonischen Banalität und Häßlichkeit war eine Bausünde der 70er Jahre und hatte einen gewissen Ostblockcharakter.
Bei der Wohnungs- und sicher auch Geldknappheit war es damals das Ziel, möglichst schnell möglichst viele Wohnungen zu bauen. Wien war da hervorragend, was die Quantität betraf.
Neuerungen(?) bei diesen Wohnungen:
Wasser- und Gasleitungen auf Putz verlegt, Wasserleitungen 1/2" Kupferrohre.
In den Zimmertüren keine Einstemmschlösser, sondern Einbohrschlösser ohne Abschließfunktion, d.h. runde Schlösser mit 25 oder etwas mehr Durchmesser, für die man nur ein Loch in den Türrahmen bohren musste . 20 Jahre später nicht mehr zu bekommen, kann allerdings auch das Internet schuld daran sein, weil nicht vorhanden.  Spülkasten zylinderförmig, musste irgenwann durch eine  auaderförmige ersetzt werden.

Stand der Gemeindewohnungen:
1945: 65.568
1954: 96.109      + ca, 10.500 in 9 Jahren
1961: 134.164    + ca. 28.000 in 7 Jahren
Quelle https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Gemeindebau

da war für "Spielereien" keine Zeit und kein Geld. Später dürfe man auf diese vergessen haben
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