Autor Thema: Hausabriss und Mietenpreise  (Gelesen 558713 mal)

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1935 am: 25. November 2020, 13:33:29 »
@ coolharry: Bei Wiener Wohnen muss man meines Wissens nach für jedes zusätzliche Zimmer 100 Euro mehr löhnen: Einzimmerwohnungen ab 300 Euro, Zweizimmerwohnungen ab 400 Euro usw usf. Die Miete einer Gemeindewohnung mit vier Zimmern müsste daher mindestens 600 Euro betragen. Ja, ich weiß, das sind frei finanzierte Wohnungen. Und das ist auch der Punkt: Wie teuer wären dann erst Vierzimmerwohnungen in diesem Neubau?! Muss man halt als Familie näher zusammenrücken, wenn man sich die Mieten am freien Markt mit einem Durchschnittseinkommen leisten will. :( Übrigens frage ich mich, welchen Zweck diese an den Balkonen angebrachten vertikalen Stangln erfüllen sollen? Schön sind sie meiner Meinung nach nicht und wohl auch ohne jeden Nutzen. Aber das ist halt der Zug der heutigen Zeit. ::)
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haidi

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1936 am: 25. November 2020, 13:41:56 »
Kleine Anmerkung: Wohnung mit max. 3 Zimmer und wird als Familienwohnungen angepriesen.  :fp:
Passt, die Durchschnittsfamilie hat 1,2 Kinder, das Kommazweite kann man im Abstellraum unterbringen, deswegen gibt es ja die zusätzlichen Abstellräume.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1937 am: 25. November 2020, 20:39:47 »
Der Schandfleck ehemaliges Einkauszentrum Spitz in der Brünner Straße ist nun endlich Geschichte (anbei ein Foto von vergangenem Freitag) :up:

Das kommt doort hin.
https://www.green21.at/

Kleine Anmerkung: Wohnung mit max. 3 Zimmer und wird als Familienwohnungen angepriesen.  :fp:

Alles besser als dieser leerstehende Schandfleck es war. Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!
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coolharry

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1938 am: 26. November 2020, 08:26:53 »
Der Schandfleck ehemaliges Einkauszentrum Spitz in der Brünner Straße ist nun endlich Geschichte (anbei ein Foto von vergangenem Freitag) :up:

Das kommt doort hin.
https://www.green21.at/

Kleine Anmerkung: Wohnung mit max. 3 Zimmer und wird als Familienwohnungen angepriesen.  :fp:

Alles besser als dieser leerstehende Schandfleck es war. Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Für geförderten Wohnbau war das Grundstück wahrscheinlich (ich weiß es nicht bin mir aber ziemlich sicher) zu teuer.
Da gibts eine Regel wonach das Grundstück maximal 188 Euro pro m² Kosten darf. Ob die noch gilt weiß ich aber nicht.
Somit ist geförderter Wohnbau eigentlich nur mehr auf von der Stadt dafür zur Verfügung gestellten Flächen möglich.

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1939 am: 26. November 2020, 20:17:49 »
Der Schandfleck ehemaliges Einkauszentrum Spitz in der Brünner Straße ist nun endlich Geschichte (anbei ein Foto von vergangenem Freitag) :up:

Das kommt doort hin.
https://www.green21.at/

Kleine Anmerkung: Wohnung mit max. 3 Zimmer und wird als Familienwohnungen angepriesen.  :fp:

Alles besser als dieser leerstehende Schandfleck es war. Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Für geförderten Wohnbau war das Grundstück wahrscheinlich (ich weiß es nicht bin mir aber ziemlich sicher) zu teuer.
Da gibts eine Regel wonach das Grundstück maximal 188 Euro pro m² Kosten darf. Ob die noch gilt weiß ich aber nicht.
Somit ist geförderter Wohnbau eigentlich nur mehr auf von der Stadt dafür zur Verfügung gestellten Flächen möglich.
Da ich diese Regel nicht kannte, kann ich  da nichts entgegnen. Aber es gibt ja jetzt ein Gesetz, wonach mehr als die Hälfte des Wohnbaus gefördert sein muss, hab jetzt aber nicht im Kopf, was die Rahmenbedingungen dafür sein sollen, damit das gilt.
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Katana

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1940 am: 27. November 2020, 18:19:26 »
Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Wieso? Das fragt einer, der selber in einer geförderten Wohnung lebt.

Der Schandfleck ehemaliges Einkauszentrum Spitz in der Brünner Straße ist nun endlich Geschichte (anbei ein Foto von vergangenem Freitag) :up:

Das kommt doort hin.
https://www.green21.at/

Kleine Anmerkung: Wohnung mit max. 3 Zimmer und wird als Familienwohnungen angepriesen.  :fp:

Alles besser als dieser leerstehende Schandfleck es war. Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Für geförderten Wohnbau war das Grundstück wahrscheinlich (ich weiß es nicht bin mir aber ziemlich sicher) zu teuer.
Da gibts eine Regel wonach das Grundstück maximal 188 Euro pro m² Kosten darf. Ob die noch gilt weiß ich aber nicht.
Somit ist geförderter Wohnbau eigentlich nur mehr auf von der Stadt dafür zur Verfügung gestellten Flächen möglich.

Meinst du das: https://www.wien.gv.at/bauen-wohnen/bauordnungsnovelle-gefoerderter-wohnbau.html ?

Zitat
Überall, wo Flächen in Wohngebiet umgewandelt werden, sind nun zwei Drittel für den sozialen Wohnbau vorgesehen.

moszkva tér

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1941 am: 29. November 2020, 19:14:31 »
@ coolharry: Bei Wiener Wohnen muss man meines Wissens nach für jedes zusätzliche Zimmer 100 Euro mehr löhnen: ..
Das zusätzliche Zimmer fürs Home-Office zahlt natürlich der Dienstgeber gerne... ist ja Pandemie  >:D

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1942 am: 30. November 2020, 10:04:13 »
Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Wieso? Das fragt einer, der selber in einer geförderten Wohnung lebt.
Weil in einer wachsenden Großstadt leistbarer Wohnbau oberste Priorität haben und Wohnungsspekulation mit allen Mitteln bekämpft werden muss.

Meinst du das: https://www.wien.gv.at/bauen-wohnen/bauordnungsnovelle-gefoerderter-wohnbau.html ?

Zitat
Überall, wo Flächen in Wohngebiet umgewandelt werden, sind nun zwei Drittel für den sozialen Wohnbau vorgesehen.
Ja, das. Und bei dem aktuellen Beispiel in Floridsdorf sollte eigentlich auch etwas umgewandelt worden sein, denn zuvor stand ein Kaufhaus drauf, jetzt kommt ein Wohnhaus.
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Kálvin tér

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1943 am: 30. November 2020, 11:05:11 »
Das (architektonisch nur wenig wertvolle) Eckhaus Mariahilfer Gürtel/Clementinengasse ist seit letzter Woche auch Geschichte. Der offenbar im Originalzustand befindlich Hinterhoftrakt (eventuell für Fotografen interessant) stand zumindest heute morgen noch.

Beutetiroler

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1944 am: 30. November 2020, 22:34:52 »
letzte Spuren Pilzgasse 11

Katana

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1945 am: 01. Dezember 2020, 20:42:52 »
Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Wieso? Das fragt einer, der selber in einer geförderten Wohnung lebt.
Weil in einer wachsenden Großstadt leistbarer Wohnbau oberste Priorität haben und Wohnungsspekulation mit allen Mitteln bekämpft werden muss.
Gilt das nicht für alle Flächen in Wien? Wieso hebst du solche Flächen hervor?


Meinst du das: https://www.wien.gv.at/bauen-wohnen/bauordnungsnovelle-gefoerderter-wohnbau.html ?

Zitat
Überall, wo Flächen in Wohngebiet umgewandelt werden, sind nun zwei Drittel für den sozialen Wohnbau vorgesehen.
Ja, das. Und bei dem aktuellen Beispiel in Floridsdorf sollte eigentlich auch etwas umgewandelt worden sein, denn zuvor stand ein Kaufhaus drauf, jetzt kommt ein Wohnhaus.
Das Kaufhaus wird aber schon vorher ein Teil des Wohngebiets gewesen sein.

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1946 am: 01. Dezember 2020, 22:14:59 »
Aber auf solche freiwerdenden Grundstücke gehören geförderte Wohnungen!

Wieso? Das fragt einer, der selber in einer geförderten Wohnung lebt.
Weil in einer wachsenden Großstadt leistbarer Wohnbau oberste Priorität haben und Wohnungsspekulation mit allen Mitteln bekämpft werden muss.
Gilt das nicht für alle Flächen in Wien? Wieso hebst du solche Flächen hervor?
Weil das (für mich) ein Beispiel unter vielen war: Auf solche Flächen (Flächen, auf denen unter anderem gewerbliche Gebäude abgerissen wurden und Wohnungen entstehen sollen) gehört geförderter Wohnbau.



Das Kaufhaus wird aber schon vorher ein Teil des Wohngebiets gewesen sein.
Ok, wird wohl so sein, kenne die Flächenwidmung dort nicht. Hatte den Gedanken, dass diese Fläche evtl. für Gewerbe gewidmet gewesen sein könnte.
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coolharry

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1947 am: 02. Dezember 2020, 07:31:43 »
Ok, wird wohl so sein, kenne die Flächenwidmung dort nicht. Hatte den Gedanken, dass diese Fläche evtl. für Gewerbe gewidmet gewesen sein könnte.

Die Fläche ist auch weiterhin als GB (gemischtes Baugebiet) gewidmet und nicht als W (wohnen). Weiters glaube ich, dass die Fläche auch zu klein ist um in diesen geförderten Wohnbau Paragraf zu fallen. Bilde mir ein die haben damals was von einer mindest Widmungsfläche gefaselt. Ausserdem muss dann diese Grundfläche für ein gefördertes Projekt verwendet werden und nicht einzelne Wohnungen in einem Objekt.

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1948 am: 02. Dezember 2020, 22:33:03 »
Verstehe, danke für die Info!
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Linie 360

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Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Antwort #1949 am: 28. Dezember 2020, 16:03:24 »
In der Breitenfurter Straße verschwinden nun wieder Baujuwele :'( und vom Bauhaus in der Hödlgasse existiert nicht mehr viel, anbei eine kleine Bilderserie von vorhin->