Autor Thema: Klagenfurt / Celovec  (Gelesen 45176 mal)

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T1

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #45 am: 04. Februar 2026, 22:02:59 »
Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?

Eigentlich muss man nur einen Zug, hinter dem noch einer folgt, vom letzten (und von einzelnen) unterscheiden können. Also könnte man bei drei Zügen an den ersten und den zweiten Zug jeweils eine Tafel "2. Teil!" hängen, das Wiener Äquivalent war die weiße Scheibe vorne.
Ja eh. Aber meine Frage ist ja genau deswegen die, gab es immer nur maximal zwei Züge (weil etwa die Ausweichen nicht mehr Länge hatten) oder waren es vielleicht doch mehr?

haidi

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #46 am: 05. Februar 2026, 00:28:00 »
Ah, das Rufzeichen erklärt ein wenig :D

Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?

Klagenfurt hatte 1961, also 1 Jahr vor der Einstellung 69.218 Einwohner. Bei der damals noch geringen Mobilität auch innerhalb der Stadt, der durchschnittliche Arbeitsweg lag bei 15 Minuten waren Zweierzuggruppen mit 4 Fahrzeugen sicher vollkommen ausreichend. Die Linie bediente auch kein Ausflugsgebiet wie der 360er.  der an einem Pfingstsonntag zwei oder drei Jahe nach dem Kriegsende den seitdem ungebrochenen Rekord an Fahrgästen für eine eingleisige Strecke erreichte, allerdings mit Dreierzuggruppen und insgesamt 9 Fahrzeugen..
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nord22

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #47 am: 05. Februar 2026, 09:48:42 »
Winterstimmung mit TW 22 in der Bahnhofstraße 1959 (Foto: TAÖ, DI G. Mayr).

LG nord22

Halbstarker

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #48 am: 05. Februar 2026, 10:29:09 »
Die Linie bediente auch kein Ausflugsgebiet wie der 360er. 

Auf der Linie zum See gab es starken Bäderverkehr, solange es diese noch gab (bis 1954).
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Ferry

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #49 am: 05. Februar 2026, 11:54:27 »
Winterstimmung mit TW 22 in der Bahnhofstraße 1959 (Foto: TAÖ, DI G. Mayr).

Erinnert mich ganz entfernt an die Wiener Ringstraße.
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T1

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #50 am: Gestern um 13:42:53 »
Ah, das Rufzeichen erklärt ein wenig :D

Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?

Klagenfurt hatte 1961, also 1 Jahr vor der Einstellung 69.218 Einwohner. Bei der damals noch geringen Mobilität auch innerhalb der Stadt, der durchschnittliche Arbeitsweg lag bei 15 Minuten waren Zweierzuggruppen mit 4 Fahrzeugen sicher vollkommen ausreichend. Die Linie bediente auch kein Ausflugsgebiet wie der 360er.  der an einem Pfingstsonntag zwei oder drei Jahe nach dem Kriegsende den seitdem ungebrochenen Rekord an Fahrgästen für eine eingleisige Strecke erreichte, allerdings mit Dreierzuggruppen und insgesamt 9 Fahrzeugen..

Sind das jetzt Annahmen (weil die kann ich mir selber auch aus den Fingern saugen) oder eine konkrete, faktische Aussage?

Der Rekord vom 360er steht zwar in irgendwelchen Büchern, ich halte das aber für eine unverifizierte Erzählung.

MK

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #51 am: Gestern um 16:18:54 »
Sind das jetzt Annahmen (weil die kann ich mir selber auch aus den Fingern saugen) oder eine konkrete, faktische Aussage?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie für die Wiener Straßenbahn stimmt, vielleicht auch österreichweit für alle Straßenbahnen. Aber vermutlich nicht weltweit und nicht für alle schienengebundenen Verkehrsmittel in Österreich.
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WVB

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #52 am: Gestern um 17:34:20 »
Aber meine Frage ist ja genau deswegen die, gab es immer nur maximal zwei Züge (weil etwa die Ausweichen nicht mehr Länge hatten) oder waren es vielleicht doch mehr?
Es waren nur zwei. An den Ausweichen wäre es nicht gescheitert, auf der Seelinie waren sie über 100 Meter lang und am A war die kürzeste am Heuplatz 82 Meter lang.

Erich Mladi

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Re: Klagenfurt / Celovec
« Antwort #53 am: Heute um 06:43:38 »
Sind das jetzt Annahmen (weil die kann ich mir selber auch aus den Fingern saugen) oder eine konkrete, faktische Aussage?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie für die Wiener Straßenbahn stimmt, vielleicht auch österreichweit für alle Straßenbahnen. Aber vermutlich nicht weltweit und nicht für alle schienengebundenen Verkehrsmittel in Österreich.

Ich halte entgegen mit der Strecke nach Kaisermühlen die ja bis Mitte der 60er Jahre auch die Schnürstelle zwischen Bellegardeg. und Schödelbergerg. hatte. Da gab es an schönen Badetagen (Bäderverkehr) Strassenbahnstau entlang der gesamten Strecke, es wimmelte von unzähligen Schwarzkapplern, die Fahnen schwingend die Garnituren in Gruppen bis zu 5 Zügen (bei abgeschalteter Signalanlage) durch die Engstelle schleusten, ebenso wie Standschaffner bei den Haltestellen in der Schüttaustr. bis rauf zur Wagramerstr.